BIM Deutschland plant Reihe zum Digitalen Zwilling

CAFM-NEWS – BIM Deutschland hat den Digitalen Zwilling aufgegriffen und plant, in Zukunft eine Reihe von Beiträgen zum Thema zu liefern. Sie sollen mehr Klarheit rund um diese Anwendung des BIM-Modells schaffen. Zielgruppe sind alle an Bau und Betrieb von Gebäuden beteiligten Personen. Die kommenden Beiträge der neuen Serie bieten den Lesern vertiefende Einblicke in Grundlagen, Begriffsdefinitionen und unterschiedliche Anwendungsgebiete von Digitalen Zwillingen, schreibt BIM Deutschland in der Ankündigung zum neuen Angebot. Die weiteren Teile der Reihe werden auf den Webseiten von BIM Deutschland und dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) zur Verfügung stehen.
Abbildungen: BMDV / iRightsLab GmbH
Neue Richtlinie GEFMA 116 für planungs- und baubegleitendes FM
Die FM-Verbände gefma, FMA und IFMA Schweiz aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben gemeinsam die Richtlinie GEFMA 116 „Planungs- und baubegleitendes Facility Management“ veröffentlicht. Mit zehn Themenbereichen und 77 Fokusthemen soll sie vor allem Bauherren, Planer und Facility Manager dabei unterstützen, einen ganzheitlichen Prozess für Planung, Bau und Betrieb zu entwickeln. Dieser bildet in jeder Phase des Bauprojekts die wichtigsten Schlüsselthemen für einen erfolgreichen Lebenszyklus der Immobilie ab.
Durch die systematische Integration des planungs- und baubegleitenden Facility Managements in ein Immobilienprojekt soll ein Beitrag für ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit von Gebäuden entstehen. Die neue Richtlinie sei somit ein wichtiger Erfolgsfaktor beim Thema ESG (Environmental, Social, Governance), teilt gefma mit.
Die Richtlinie GEFMA 116 wurde in einem länder- und verbandsübergreifenden Arbeitskreis zwischen gefma, Facility Management Austria (FMA) sowie IFMA Schweiz entwickelt und wird von allen drei Verbänden veröffentlicht. „Durch die neue Richtlinie wird das planungs- und baubegleitende Facility Management in der DACH-Region erstmals genau definiert und strukturiert. Die Publikation soll vor allem als Praxisleitfaden für die an einem Bauprojekt beteiligten Akteure dienen“, erklärt Andreas Seibold, Leiter des gefma-Arbeitskreises Planen und Bauen im FM, der die Publikation im Rahmen der zwölften Bundesfachtagung Betreiberverantwortung vorstellte. In der Mai-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ skizziert Seibold zudem die Inhalte in einem Fachbeitrag.
Die neue Richtlinie GEFMA 116 „Planungs- und baubegleitendes Facility Management“ ist ab sofort für gefma-Mitglieder kostenfrei im gefma-Onlineshop erhältlich. Nicht-Mitglieder können sie dort zum Preis von 98 Euro zzgl. USt. erwerben.
Klüh erreicht erstmals Milliarden-Umsatz
Die Düsseldorfer Klüh-Gruppe hat mit 1,02 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2023 erstmals die Umsatzmarke von 1 Mrd. Euro übersprungen. Das Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr lag bei 10,9 Prozent bzw. 100,9 Mio. Euro (2022: 923 Mio. Euro). Nach Unternehmensangaben haben dazu besonders die Geschäftsbereiche Cleaning mit 12,2 % (plus 40,2 Mio. Euro), Security mit 11 % (plus 19,0 Mio. Euro), Catering mit 7,6 % (plus 13,5 Mio. Euro) und Clinic Service mit 6,3 % (plus 11,1 Mio. Euro) Zuwachs beigetragen. Der Auslandsanteil am Umsatz lag mit 284,7 Mio. Euro bei 27,8 % vom Gesamtumsatz und verzeichnete ein Plus von 20,9 % (plus 49,3 Mio. Euro) gegenüber 2022.
Digitalisierung und Nachhaltigkeitskonzepte
Frank Theobald, Sprecher der Holding-Geschäftsführung der Klüh-Gruppe, betonte dabei den zunehmenden Einsatz digitaler Technologien ebenso wie das Bestreben, immer nachhaltiger zu wirtschaften, als Erfolgsfaktoren. Ein Beispiel dafür sei das Eco System for Smart Services, mit dem die Dienstleistungen von Klüh an den Bedarf der Kunden angepasst werden können. Mit dem 360-Grad-Konzept haben die Klüh-Geschäftsbereiche Cleaning und Clinic Service im Geschäftsjahr 2023 ihre Reinigungsqualität und -effizienz gesteigert und ressourcenschonende Prozesse erfolgreich installiert. So konnte der Verbrauch vor allem von Reinigungsmitteln und Wasser signifikant reduziert werden. In der Catering-Sparte nutzt der Dienstleister KI-basierte Absatzprognosen sowie ein Abfallanalysetool zur Optimierung des Speiseplanes und zur Reduzierung des Wareneinsatzes mit dem Ziel, Lebensmittelabfälle zu verringern.
Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zur Klüh-Gruppe finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services Anbieter 2023.
Russische Angreifer bauen Hintertür in Windows ein

CAFM-NEWS – Wie Microsoft bestätigt hat, haben Hacker eine Hintertür in das Betriebssystem Windows einbauen können. Erfolgt sei dies durch eine Tarnung als Erweiterung (Add-in) für die Office-Anwendung Microsoft Word.
Cyber-Forensiker des finnischen IT-Sicherheitsunternehmens WithSecure hatten die Angriffs-Software zuerst entdeckt und Kapeka getauft; Microsoft nennt sie KnuckleTough. Als Urheber identifizierten die Finnen die russische Hackergruppe Sandworm. Diese wird der Hauptdirektion des Generalsstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation (GRU) zugerechnet.
Eingesetzt wurde die digitale Hintertür seit Mitte 2022 vor allem in Osteuropa und hier vornehmlich im Cyberkrieg gegen die Ukraine.
Abbildungen: Imilian/stock.adobe.com
Bundesfachtagung Betreiberverantwortung startet mit Rekordteilnehmerzahl
Die Bundesfachtagung Betreiberverantwortung ist in ihre 12. Ausgabe gestartet. Initiator Ulrich Glauche von Rödl & Partner begrüßte 290 Teilnehmer zur diesjährigen Veranstaltung in Fulda. Damit verzeichnet die Veranstaltung einen neunen Teilnehmerrekord.
Zwei Tage lang geht es in einem umfangreichen Tagungsprogramm um aktuelle Fragen der Betreiberverantwortung. Die Initiatoren Ulrich Glauche und Jörg Schielein von Rödl & Partner haben ein Programm ausgearbeitet, in dessen Rahmen Rechtsanwälte und weitere Experten die wichtigsten neuen Gesetzesvorgaben, Normen und Richtlinien für einen sicheren Gebäudebetrieb vorstellen. Darüber hinaus beschreiben Verantwortliche aus namhaften Unternehmen die Umsetzung der Betreiberverantwortung in der Praxis und wie sie in ihren Organisationen die Anforderungen aus den umfangreichen Vorgaben erfüllen. Schwerpunktthemen der Bundesfachtagung Betreiberverantwortung 2024 sind „Klimaschutz & Nachhaltigkeit in Verbindung mit Betreiberverantwortung“, das neue „Gebäudeenergiegesetz (GEG)“ und „Cybersicherheit für gebäudetechnische Anlagen“.
Youtilly verbindet Mieter, Vermieter und Dienstleister

CAFM-NEWS – Youtilly hat eine gleichnamige Ausschreibungsplattform für die transparente Vergabe von Dienstleistungen in den Bereichen Grünpflege, Reinigung und Winterdienst im Portfolio. Laut Anbieter vereint sie als erstes Angebot die Interessen von Hauseigentümern, Dienstleistern und Mietern. Eigentümer können mit der cloudbasierten Anwendung Aufträge deutschlandweit ausschreiben und erfahren in Echtzeit, wie die Situation in ihrem Bestand ist. Dienstleister können ihre Aufträge transparenter akquirieren und steuern. Und Mieter finden Informationen, können Feedback geben und auch in Entscheidungen mit einbezogen werden. Zugänglich ist die Lösung über Webbrowser und mittels Smartphone-App.
Abbildungen: Youtilly
Fraunhofer Institute erarbeiten Wärme- und Energiekonzept für Zollverein
Die Stiftung Zollverein hat die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP beauftragt, eine Machbarkeitsstudie für die klimaneutrale Wärme- und Energieversorgung des fast 100 ha großen Areals zu erstellen. Derzeit finden eine Bestandsaufnahme und Analyse der Gebäude auf dem weitläufigen Gelände statt. Im Oktober sollen die Experten-Empfehlungen der Experten vorliegen. Ziel ist, dass das UNESCO-Welterbe Zollverein ab 2030 klimaneutral sein soll. So erklärt Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein: „Als Zukunftsstandort und Reallabor möchten wir ein modernes und nachhaltiges Welterbe weiterentwickeln und damit als Leuchtturm für die Region und andere Welterbestätten stehen. Deshalb stellen wir uns der Herausforderung, einen historischen und denkmalgeschützten ehemaligen Industriekomplex klimaneutral zu betreiben.“
Das Fraunhofer-IEG-Team untersucht dazu Möglichkeiten, den Wärme- und Energieverbrauch durch Optimierung von Gebäuden und ihrer technischen Ausrüstung zu reduzieren, die Effizienz der Energieversorgung zu steigern und gleichzeitig mehr lokale erneuerbare Energien, z. B. über Wärmepumpen, einzubinden. René Verhoeven, Projektleiter beim Fraunhofer IEG und Operational Manager des Competence Centers „Bergbaufolgenutzung“: „Wir wollen alle vorhandenen über- und untertägigen Energiepotenziale nutzen. So könnte etwa die Temperatur des Grubenwassers, die bei 28 bis 35 °C liegt, für die Wärmeversorgung eingesetzt werden. Hier denken wir vor allem an Kombinationen mit Wärmepumpen. Damit können wir den ehemaligen Kohlebergbau zum Wärmebergbau transformieren.“ Das Fraunhofer IEG sieht sich nach eigenen Angaben mit seinem Know-how etwa in den Bereichen Grubenwasser, Energie- und Wärmespeicherung, Großwärmepumpen, Sektorkopplung sowie Berg- und Wasserrecht für diese Aufgabe gut aufgestellt. Die Experten der beteiligten Fraunhofer-Institute analysieren derzeit am Standort vorliegende Rahmenbedingungen wie das Grubenwasser und dessen chemische Zusammensetzung, den Energiebedarf und die erforderliche thermische Leistung der Liegenschaften des UNESCO-Welterbes Zollverein sowie der benachbarten Bergwerksstrukturen. Dabei schließen sie das Wasserhaltungskonzept der RAG AG mit ein.
Das Fraunhofer IBP bringt parallel dazu langjährige Erfahrungen bei der Entwicklung digitaler Modelle von komplexen Gebäude-Strukturen, der energetischen Bewertung von Gebäuden, der Entwicklung von kostenoptimierten Sanierungsstrategien sowie der Nutzung von Photovoltaik und/oder Solarthermie in denkmalgeschützten Ensembles ein. Hierbei sind Fragen der baulichen Integration von Sanierungsmaßnahmen, Schutz des überlieferten Erscheinungsbilds sowie abgestimmte Lösungen zur Vermeidung potenzieller Schäden durch ein verändertes Innenraumklima zu berücksichtigen.
Transformation einer Industriebau-Ikone
1928 begann der Neubau einer kompletten, als Zentralförderanlage konzipierten Schachtanlage. Die Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer gestalteten die Anlage, die als architektonische und technische Meisterleistung galt und richtungweisend für den sachlich-funktionalen Industriebau wurde. Die heutige Kokerei Zollverein entstand zwischen 1957 und 1961. Nach der Stilllegung des Industriekomplexes arbeitete das Land NRW an der Umnutzung des Geländes als Industrie- und Kulturdenkmal, seit 2008 liegt diese Aufgabe bei der Stiftung Zollverein. Das UNESCO-Welterbe Zollverein zieht heute jährlich bis zu 1,6 Millionen Besucher an. Mehr als 150 Unternehmen haben sich angesiedelt.
10D: Branche diskutiert drei neue Dimensionen in der BIM-Zählung

CAFM-NEWS – Die BIM-Branche diskutiert aktuell in verschiedenen Blog-Beiträgen die Erweiterung der BIM-Zählung um weitere Dimensionen zu BIM 10D. Bisher sind diese sieben Dimensionen für die Beschreibung von BIM-Planungen etabliert:
- 3D BIM – das dreidimensionale Modell
- 4D BIM – Faktor Zeit
- 5D BIM – Faktor Kosten
- 6D BIM – Nachhaltigkeit und Effizienz
- 7D BIM – Gebäudebetrieb und Facility Management
Als weitere Standard-Dimensionen sollen Aspekte wie Sicherheit, Effizienz und Industrialisierung ergänzt werden. Hierzu gibt es die folgenden Vorschläge:
8D BIM soll die Baustellensicherheit in das BIM-Modell integrieren, also Werkzeuge und Maschinen, Gerüstbau, Beschilderung und weitere Aspekte, die für reibungslose Abläufe mit Blick auf die Gesundheit von Menschen sorgen. Hierdurch sollen Abläufe besser geplant und Sicherheitsmaßnahmen leichter ausgerollt werden können.
9D BIM bringt Lean Construction in das BIM-Modell und soll hierdurch effizientere Bauverfahren, ein besseres Ressourcenmanagement und ein geringeres Abfallaufkommen ermöglichen.
10D BIM zielt auf die Industrialisierung des Bauens mit Blick auf die Modernisierung von Prozessen. Hierbei spielen Aspekte wie KI, Analytik, aber auch Robotik eine zentrale Rolle.
Übrigens: Wem viele D-Varianten zu kompliziert sind, kann auch einen Behelf verwenden, der bei einige BIM-Experten bereits en vogue ist: XD BIM. Das X steht hierbei nicht für die römische Zehn, sondern für „extended“, erweitert, wenn mehr als 5D BIM gemeint ist.
Abbildungen: Acca Software; Bearbeitung: CAFM-News
Apleona kauft in Irland zu
Der Immobiliendienstleister Apleona hat am 16. April 2024 das irische Unternehmen Neylons Facility Management übernommen. Der Dienstleister hat seinen Hauptsitz in Loughrea im County Galway und ist einer der größten inhabergeführten Anbieter für integriertes Facility Management in Irland. Neylons Facility Management beschäftigt rund 900 Vollzeitmitarbeiter und erbringt eine breite Palette von FM-Dienstleistungen. Zu den Kunden gehören zahlreiche Unternehmen aus der Pharma- und Life-Science-Industrie. Zu Neylons Facility Management gehören auch Tochtergesellschaften, die spezialisierte Dienstleistungen wie Wasseraufbereitung und Energiedienstleistungen anbieten.
Die irische Landesgesellschaft von Apleona beschäftigt bereits knapp 1.800 Mitarbeiter, die für Industriekunden in den Bereichen Pharma, Fertigung und Handel tätig sind. Mit der Übernahme will Apleona seine Marktposition und die hohe Eigenleistungstiefe über das gesamte Leistungsspektrum in Irland deutlich ausbauen.
Swisstopo testet Umsetzungmodelle von Vertigis zur Einführung von DMAV

CAFM-NEWS – An der aktuellen Phase zur Vorbereitungen der Einführung des neuen Geodatenmodells DMAV in der amtlichen Vermessung der Schweiz (AV) beteiligen sich auch Kunden von VertiGIS. In dem vom Bundesamt für Landestopografie (swisstopo) initiierten und organisierten Pilotprojekt werden verschiedene Umsetzungskonzepte vorgestellt und getestet. Mit dabei sind die Kantone Appenzell Innerrhoden, Bern, Solothurn, St. Gallen und Uri. Siewerden sich mit der Lösung Geonis AV aktiv in den Prozess einbringen. Diese setzt auf Kontinuität und nutzt die AV-Lösung auf der Basis von Esri.
Abbildungen: VertiGIS
gefma Lounge Bayern-Nürnberg zu Klimaneutralität bei Nichtwohngebäuden
Am 6. Juni 2024 behandelt die gefma Lounge Bayern-Nürnberg das Thema Klimaneutralität durch energetische Standards bei Nichtwohngebäuden, Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die in Kooperation mit ENERGIEregion Nürnberg e. V. und „Klimapakt 2030plus“ ausgerichtet wird, stehen die „Leitlinien zum energieeffizienten, wirtschaftlichen und nachhaltigen Bauen und Sanieren bei Hochbaumaßnahmen der Stadt Nürnberg“. Diese legen im Prinzip einen Passivhaus-Standard für Neubauten und Sanierungen öffentlicher Nicht-Wohngebäude fest.
Zu diesen energetischen Standards, Praxisbeispielen und den Erfahrungen in der Umsetzung berichtet am Montag, den 03.06.2024 um 15.00 Uhr Eva Anlauft, Leiterin der Abteilung Zentrale Aufgaben im Hochbauamt der Stadt Nürnberg, im Energie Campus Nürnberg. Der Vortrag mit dem Titel „Anspruchsvolle energetische Standards zur Erreichung der Klimaneutralität für die kommunalen Gebäude der Stadt Nürnberg“ wird durch die betriebliche Sicht von Paul Horn, technischer Leiter im Gebäudemanagement bei WBG KOMMUNAL GmbH, ergänzt. Bei einem kleinen Imbiss besteht im Anschluss an die Vorträge und Diskussion die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und zum Netzwerken.
In Präsenz und als Live-Stream, angeboten.
Die Veranstaltung wird hybrid, in Präsenz und als Live-Stream, angeboten. Anmeldung und weitere Informationen unter: https://gstoo.de/2-gefma-Lounge-2024-INSIGHTS
Gelsenwasser managt Energie mit Lösung von Crem Solutions

CAFM-NEWS – Der Versorger Gelsenwasser hat die Softwarelösung Spacewell Energy von Crem Solutions in seiner Hauptzentrale in Gelsenkirchen integriert. Diese nutzt unter anderem künstliche Intelligenz (KI), um bei der Fehlererkennung zu unterstützen.
Energy ist eine cloudbasierte Anwendung, die Energieverbräuche von beliebig vielen Gebäuden und deren Nutzern erfassen und analysieren kann, schreibt der Anbieter. Sie helfe, Verbrauchsdaten effizient auszuwerten und automatisiert in übersichtlichen Dashboards darzustellen
Ihr integriertes KI-Tool erkenne Anomalien im Verbrauchsverhalten, so dass die Software ungewöhnliche Muster und potenzielle Probleme frühzeitig identifiziere. Das führe laut Softwarehaus zu einer effektiveren Fehlerdiagnose und einer schnelleren Reaktionszeit. Außerdem werde es leichter, Fehler zu verstehen und systematisch Maßnahmen zur Optimierung zu ergreifen.
Durch die Partnerschaft von Gelsenwasser und Crem Solutions sollen zukünftig auch die Kunden des Versorgers von der digitalen Energiemanagement-Lösung profitieren können, teilt deren Hersteller mit. Wie das geschehen soll, sagen sie allerdings nicht.
Abbildungen: Crem Solutions
SCP Group beauftragt MEC
Die MEC Metro-ECE Centermanagement GmbH & Co. KG hat vom Investmentberatungsunternehmen SCP Group einen Auftrag zum Management von acht deutschen Handelsstandorten mit einer Gesamtmietfläche von rund 130.000 qm erhalten. Das Mandat beinhaltet Handelsimmobilien in Bochum, Duisburg, Edingen-Neckarhausen, Haßloch, Hildesheim, Kaiserslautern, Köln und Schwerin. Dazu gehören großflächige Einzelstandorte ebenso wie der Betrieb von etablierten Fachmarktzentren, darunter das Duisburger Mercator Center, das Sieben Seen Center in Schwerin oder das Pfalz Center in Kaiserslautern.
Neben dem Management der Immobilien für SCP bringt MEC auch die eigene Leasingkompetenz mit ihrem Netzwerk aus Handelsmietern in den Standortbetrieb mit ein. Außerdem wird die MEC einige der Immobilien gemeinsam mit SCP weiter optimieren. Mit dem neuen Auftrag betreibt die MEC deutschlandweit inzwischen fast 80 Handelsstandorte mit einer Mietfläche von über 1,7 Mio. qm.
Maqsima verbessert erneut die Kundenzufriedenheit

CAFM-NEWS – Das Softwarehaus Maqsima hat bei der diesjährigen Kundenzufriedenheits-Umfrage erneut ein kleines Plus verzeichnet. Die Experten für die rechtskonforme Gestaltung von Betriebsanweisungen und Unterweisungen zu Arbeitssicherheit und Gefahrstoffen legten ein Zehntel Prozentpunkte auf die neue Gesamtnote 1,2 zu. Laut Unternehmen gaben Kunden an, sie schätzten besonders das laut Unternehmen „innovative und fachtechnisch hohe Niveau“ der Lösungen und „den ausgezeichneten Service“. Der hohe Zufriedenheitswert spiegelt sich auch in einer anderen Erhebung wider: Beim Bewertungsportal für Arbeitgeber Kununu erzielt Maqsima eine Note von 4,9 aus maximal 5 möglichen Punkten.
Abbildungen: Maqsima
Der fm.benchmarking Bericht 2024 ist veröffentlicht

CAFM-NEWS – Im April haben rotermund.ingenieure den neuen „fm.benchmarking Bericht 2024“ veröffentlicht. Er stellt aktuelle Kennzahlen, Fakten und Analysen rund um das Facility- und Immobilienmanagement auf insgesamt 328 Seiten zur Verfügung. Konkret bietet der Bericht Kennzahlen zu 16 Gebäudetypen: Bürogebäude, Industriegebäude, Laborgebäude, Unterrichtsgebäude, Kindertagesstätten, Sport- und Mehrzweckhallen, Krankenhäuser, Feuerwehrgebäude, Handelsimmobilien, Wohnimmobilien, Logistikgebäude, Bäder, Verpflegungseinrichtungen, Gemeindezentren, Rechenzentren und Veranstaltungsgebäude.
Je Gebäudetyp werden die Kennzahlen in der Strukturierung nach fm.benchmarking, DIN 18960 und ÖNORM 1801-2 dargestellt. Damit lassen sich die Gebäudenutzungskosten und -verbräuche mit mittlerweile über 121 Mio. m² betrachteter BGF in Deutschlands größtem Datenpool für Nutzungskosten auf Vollkostenbasis vergleichen. Seit 2016 betrachtet der fm.benchmarking Bericht zusätzlich jedes Jahr ein Schwerpunktthema. Thema in 2024 ist die Kostenoptimierung im Facility Management.
Kooperationspartner beim fm.benchmarking Bericht 2024 sind die Verbände DGNB, gefma, RealFM, IG Lebenszyklus Bau, IFMA Austria, FMA, SVIT FM und ZIA. Deren Mitglieder können den Bericht zum Vorteilspreis von 430 Euro (inkl. MwSt. und Versand innerhalb Deutschland) beziehen, regulär liegt der Preis sonst bei 500 Euro. Die Bestellung ist direkt bei rotermund.ingenieure möglich.
Abbildungen: rotermund.ingenieure
Der fm.benchmarking Bericht 2024 ist veröffentlicht
Im April haben rotermund.ingenieure den neuen „fm.benchmarking Bericht 2024“ veröffentlicht. Er stellt aktuelle Kennzahlen, Fakten und Analysen rund um das Facility- und Immobilienmanagement auf insgesamt 328 Seiten zur Verfügung. Konkret bietet der Bericht Kennzahlen zu 16 Gebäudetypen: Bürogebäude, Industriegebäude, Laborgebäude, Unterrichtsgebäude, Kindertagesstätten, Sport- und Mehrzweckhallen, Krankenhäuser, Feuerwehrgebäude, Handelsimmobilien, Wohnimmobilien, Logistikgebäude, Bäder, Verpflegungseinrichtungen, Gemeindezentren, Rechenzentren und Veranstaltungsgebäude.
Je Gebäudetyp werden die Kennzahlen in der Strukturierung nach fm.benchmarking, DIN 18960 und ÖNORM 1801-2 dargestellt. Damit lassen sich die Gebäudenutzungskosten und -verbräuche mit mittlerweile über 121 Mio. m² betrachteter BGF in Deutschlands größtem Datenpool für Nutzungskosten auf Vollkostenbasis vergleichen. Seit 2016 betrachtet der fm.benchmarking Bericht zusätzlich jedes Jahr ein Schwerpunktthema. Thema in 2024 ist die Kostenoptimierung im Facility Management.
Kooperationspartner beim fm.benchmarking Bericht 2024 sind die Verbände DGNB, gefma, RealFM, IG Lebenszyklus Bau, IFMA Austria, FMA, SVIT FM und ZIA. Deren Mitglieder können den Bericht zum Vorteilspreis von 430 Euro (inkl. MwSt. und Versand innerhalb Deutschland) beziehen, regulär liegt der Preis sonst bei 500 Euro. Die Bestellung ist direkt bei rotermund.ingenieure möglich.
Retrofit: Siemens-Studie kalkuliert mögliche CO2-Einsparungen

CAFM-NEWS – Retrofit for Purpose – unter diesem Titel liefert eine neue Studie von Siemens Financial Services (SFS) eine Schätzung, inwieweit sich CO2-Emissionen weltweit durch Energieeffizienz-as-a-Service-Lösungen einsparen lassen. Konkret beziffert das Papier die CO2-Menge für die Länder und Regionen mit den weltweit höchsten Emissionen:
- USA (71,35 MtCO2e),
- China (71,45),
- Europa (52,86) und
- Indien (14,91).
Da diese Länder laut Studie für den Großteil des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich sind, entsprechen die geschätzten Mengen mehr als 8 Prozent der jährlichen CO2-Emissionsreduktionsziele, die vom Weltklimarat offiziell festgelegt wurden.
SFS schreibt ferner, Experten gehen davon aus, dass eine umfassende Modernisierung den Energieverbrauch von Gewerbegebäuden – darunter Büros, Fabriken, Kliniken und Schulen – um bis zu 40 Prozent senken kann. Dennoch geschehe dies nicht in dem Umfang, der zur Erreichung der Klimaziele erforderlich wäre, was wahrscheinlich auf den beträchtlichen Investitionsbedarf zurückzuführen sei. Abhilfe schaffen könnten den Autoren zufolge beispielsweise Finanzierungsmodelle, die als Energieeffizienz-as-a-Service bekannt sind und letztlich ein Leasingmodell für moderne Technologie darstellen.
Abbildungen: BILDQUELLE
Geiger FM übernimmt Planungsbüro in Augsburg
Rückwirkend zum 1. Januar 2024 hat Geiger Facility Management die Mehrheit an der Planungsbüro Strobel für Haustechnik und Bauphysik GmbH übernommen. Das seit 34 Jahren in Augsburg ansässige Planungsbüro mit aktuell zwölf Mitarbeitenden ist spezialisiert auf Haustechnik, Bauphysik und Beratung zu effizienter Energienutzung sowie DGNB-Zertifizierung und Fördermittelbegleitung. Zum Portfolio des Unternehmens zählen öffentliche und gewerbliche Kunden aus allen Asset-Klassen.
Der bisherige Inhaber Hans Strobel bleibt als Mitgesellschafter und Geschäftsführer mit an Bord und begleitet die Integration des Büros in den Geschäftsbereich Engineering und Consulting bei Geiger FM. Vor allem der Bereich Zertifizierung von Gebäuden nach dem Bewertungssystem des DGNB soll die bei Geiger FM vorhandene Planungskompetenz im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung ergänzen. Mit den Marken gfp real estate concepts, Ingenieurbüro Schötz sowie Kettner & Bauer Elektrotechnik besteht das Kompetenzteam Engineering bei Geiger FM bereits heute aus mehr als 50 Architekten, Fachplanern, Projektleitern und Energieexperten. Auch das Planungsbüro Strobel wird weiterhin als eigenständiges Unternehmen und als Marke bestehen bleiben.
Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Geiger Facility Management finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services Anbieter 2023.
Green Building-Nachfrage übersteigt das Angebot
Nach einer Analyse von JLL wird die Angebotslücke im Green-Building-Markt bis zum Jahr 2025 weltweit rund 30 Prozent betragen, bis 2030 könnte das Delta gar auf 70 Prozent anwachsen. Die Nachfrage nach modernen und ökologisch nachhaltigen Büroflächen werde demnach das verfügbare Angebot in den kommenden Jahren deutlich übertreffen. „Bereits heute gibt es eine Unterdeckung und es befinden sich zu wenige Projekte in der Pipeline, um die steigende Nachfrage nach energieeffizienten und emissionsarmen Büroflächen zu bedienen. Ohne erhöhte Nachrüstungsbemühungen der Immobilieneigentümer wird die Lücke von Jahr zu Jahr größer“, sagt Hela Hinrichs, Senior Director JLL EMEA Research & Strategy.
Für ihre Studie „The Green Tipping Point“ hat JLL 21 Städte weltweit analysiert. Die höchste Angebotslücke an ökologisch nachhaltigen Büroflächen weisen demnach US-Metropolen mit durchschnittlich 81 Prozent auf, dahinter folgen mit 60 Prozent asiatisch-pazifische Ballungsräume und mit 54 Prozent europäische Metropolen. Mit elf Prozent ist die Lücke in London am geringsten, gegenüber 98 Prozent in Chicago. In Deutschland liegen die Quoten bei 31 Prozent in Berlin, 46 Prozent in Hamburg, 68 Prozent in München und 87 Prozent in Frankfurt. In Summe fehlen in allen weltweit untersuchten Städten 11,1 Millionen Quadratmeter emissionsarme Büroflächen bis zum Jahr 2030.
Verschärfung von Energiestandards und Selbstverpflichtung zur CO2-Reduzierung
Als Ursache für den hohen Bedarf an Green-Building-Flächen weisen JLL immer strengere gesetzliche Vorgaben an die Energieleistung von Gebäuden aus. So haben sich beispielsweise mehr als 30 Städte in den USA verpflichtet, bis 2024 einen Building Performance Standard zu verabschieden. Die EU will die Emissionen und den Energieverbrauch von Gebäuden durch die Einführung von Mindestenergieleistungsstandards senken (Der Facility Manager berichtet in Ausgabe 4/2024 ausführlich über die neue EU-Gebäudeenergieeffizienzrichtlinie. Bestellen Sie hier die Ausgabe!). Australien priorisiert ab Juli 2024 vollständig elektrische Gebäude für Regierungsbüros und Tokios Cap-and-Trade-System schreibt vor, Emissionsreduktionsziele durch Energieeffizienzmaßnahmen oder einen Emissionsrechtehandel zu erfüllen. Parallel dazu verpflichten sich laut JLL auch immer mehr Unternehmen zur CO2-Reduzierung. So haben sich mittlerweile mehr als 7.600 Unternehmen der Science Based Targets Initiative (SBTI) angeschlossen, die auf die Reduzierung von Scope-1- und Scope-2-Emissionen eines Unternehmens fokussiert, worunter auch der Gebäudebetrieb fällt.


