
Die CAFM-NEWS wünschen Ihren Lesern
besinnliche Festtage und ein frohes Fest mit den Menschen,
die Ihnen lieb und wichtig sind!
Vielen Dank für Ihre Treue!
Ihr
Thomas Semmler
Abbildungen: Floydine/stock.adobe.com

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CAFM-NEWS – Im Rahmen ihres Förderprogramms Distr@l unterstützt die Hessische Staatskanzlei das KI-Projekt „Chat4BI – Chatbot für die Unternehmensintelligenz“. Das Projekt will die Herausforderungen bestehender KI-Chatbots überwinden, nur mit einer teuren IT-Infrastruktur betriebsfähig zu sein. Auch das Problem der aktuellen Intransparenz adressiert das Projekt, es will sensible unternehmensinterne Daten transparenter als derzeit verarbeiten. Hierfür wird das Chat4BI-Projekt einen Chatbot entwickeln, der die sichere und zuverlässige Verarbeitung sensibler Unternehmensdaten in verschiedenen Branchen ermöglicht und flexibel sowohl in der Cloud als auch auf firmeneigenen Servern betrieben werden kann. Das Projekt haben die KI-Beratungsfirma Innomatik und ihr Mutterhaus, der CAFM-Softwareanbieter Speedikon FM, initiiert.
Abbildungen: Hessische Staatskanzlei
Am 20. Und 21. März 2024 wird im Areal Böhler in Düsseldorf die TI-Expo + Conference, Treffpunkt der Isolierungs-Branche, erneut stattfinden. Das Branchenevent richtet sich an Dämmstoffunternehmen und -verarbeiter sowie Ingenieure und Fachplaner für die WKSB-Branche. Vor Ort werden Produkte, Lösungen und Anwendungsbeispiele rund um die technische Isolierung vorgestellt, die als Mittel für mehr Energieeffizienz und CO2-Reduktionen sowie als Eckpfeiler zur Sicherung der Prozess- und Anlagensicherheit in der Industrie gilt. Das Format kombiniert Konferenz und Ausstellung und bietet seinen Besuchern somit Wissensvermittlung und Praxisbezug. Mehr als 60 Aussteller informieren über Aspekte des Wärme-, Kälte-, Schall- und passiven Brandschutz (WKSB). Die TI-Conference findet ebenfalls in der Alten Schmiedehalle statt und ist für alle Besucher der TI-Expo kostenfrei zugänglich.
Weitere Informationen zum Messeangebot sowie die Tickets gibt es unter www.ti-expo.de, das Programm der TI-Conference ist unter www.ti-conference.de zu finden.

CAFM-NEWS – Planon hat bekannt gegeben, der Global Compact-Initiative der Vereinten Nationen beigetreten zu sein. Die UN Global Compact-Initiative richtet sich an alle Unternehmen weltweit und fordert sie auf, ihre Geschäftstätigkeit und Strategien an zehn allgemein anerkannten Prinzipien auszurichten, die Menschenrechte, Arbeit, Umwelt und Korruptionsbekämpfung umfassen. Außerdem ermutigt sie Unternehmen, Maßnahmen zur Unterstützung der UN-Ziele rund um die Sustainable Development Goals (SDGs) für nachhaltige Entwicklung zu ergreifen. Auch die Offenlegung verantwortungsvoller Geschäftspraktiken gehört zum Inhalt der Freiwilligen-Plattform für Führungskräfte. Durch den Beitritt zu dieser wichtigen Initiative wird Planon Teil einer wachsenden globalen Gemeinschaft von Organisationen, die sich für die Förderung verantwortungsvollen Unternehmensverhaltens für eine bessere Welt einsetzen, erklärt Planon in einer Pressemitteilung zum neuen Engagement.
Abbildungen: Planon
Für die Xenios AG, ein Unternehmen von Fresenius Medical Care, erbringt Piepenbrock, wie der Dienstleister kürzlich bekanntgab, bereits seit April 2023 diverse Gebäudedienstleistungen an den Standorten in Heilbronn, Stolberg, Radeberg und Reutlingen. Neben Leistungen wie Unterhaltsreinigung, Grünanlagenpflege, Winter- und Sicherheitsdienst verantwortet der Dienstleister in Stolberg und Radeberg zudem die desinfizierende Reinraumreinigung. Dort produziert Xenios AG Medizinprodukte unter Reinraumbedingungen nach ISO 8. Um die Anforderungen an die Reinigungsleistungen erfüllen zu können, wurden die Piepenbrock-Mitarbeitenden speziell geschult.
Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Piepenbrock Dienstleistungen finden Sie in unserer Facility-Services-Datenbank unter www.facility-manager.de/fs-datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services 2023 unter www.facility-manager.de/fs-anbieter-übersicht

CAFM-NEWS – Chaos, Anbieter der Software Enscape und im Bereich 3D-Visualisierung tätig, hat den Beitritt zur Alliance for OpenUSD (AOUSD) verkündet. Der Zusammenschluss von Software-Anbietern widmet sich der Weiterentwicklung der Open-Universal-Screen-Description-Technologie (USD). USD ist eine erweiterbare Open-Source-Softwarepattform für die kollaborative Erstellung von animierten 3D-Szenen, und ein aufstrebendes Format für VFX und Animationen. Sie soll zur Standardisierung des 3D-Ökosystems beitragen. Gegründet wurde die Initiative im August 2023 von Adobe, Apple, Autodesk, Nvidia, Pixar, und der Joint Development Foundation, einem Teil der Linux Foundation.
Abbildungen: AOUSD
Das Heiztechnikunternehmen Stiebel Eltron wird Teile der Produktions- und Funktionsflächen des bisherigen Continental-Standortes Gifhorn nach und nach umfunktionieren und dort die Produktion seiner Wärmepumpen-Innenmodule bis Ende 2027 etablieren. Die entsprechenden Verträge wurden am Stiebel-Hauptstandort in Holzminden bereits unterzeichnet. Der Heiztechnikanbieter sieht in den vorhandenen Gebäuden auf dem Continental-Gelände die Möglichkeit schneller eine Produktion aufzubauen, als wenn an anderer Stelle neu gebaut werden muss. Ziel der Vertragsschließung ist zudem, im Rahmen der Initiative „Von Arbeit in Arbeit“ 300 der 800 Continental-Mitarbeitenden weiterhin die Möglichkeit auf eine Beschäftigung in Gifhorn zu ermöglichen. Die Mitarbeitenden müssen sich dafür um eine Stelle bewerben und werden bei entsprechender Qualifikation eingestellt.

CAFM-NEWS – Im Rahmen der BIM World Munich am 28. und 29. November haben Catenda und Prevera eine Partnerschaft vereinbart. Das gaben die Unternehmen jetzt bekannt. Ziel sei, die Produkte beider Anbieter zu integrieren. Hierdurch wird es möglich, IFC-Modelle aus Catenda direkt innerhalb der Raumbuch-Software von Prevera zu bearbeiten. Dabei werden Rauminformationen wie Flächen, Ausstattung und Nutzung gleichzeitig innerhalb der BIM-Datenbank von Prevera erfasst. Catenda mit Stammhaus im norwegischen Oslo gilt als Spezialist für die Arbeit mit offenen Formaten. Die Prevera Consulting GmbH mit Hauptsitz im österreichischen Villach ist federführend im Bereich modellbasiertes Raumbuch.
Abbildungen: Catenda
Die MEC Metro-ECE Centermanagement, ein Joint Venture der Metro und der ECE für den Betrieb von Fachmarktzentren, hat die Auftragsverlängerung für das Management von sechs Handelsstandorten der Kgal Investment Management erhalten. Im Zuge dessen wird MEC außerdem das Management von zwei weiteren Kgal-Standorten übernehmen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde zwischen den Vertragspartnern geschlossen. Der Fachmarktbetreiber verantwortet damit über 130.000 m² vermietbare Handelsfläche.
Mehr zum Gebäude-Portfolio
Die acht Handelsimmobilien sind die regionalen Fachmarktzentren Erding Park in Erding, das Ziel in Hennigsdorf (Bild), die Donau Meile in Donauwörth, das Zentrum Schönweide in Berlin, das Activ Carré in Brackenheim, das Waibl in Waiblingen, das Fachmarktzentrum in Roth sowie das SeeRhein Center in Konstanz.

CAFM-NEWS – Als SAP diesen Mai verkündete, künftig werde CAFM gemeinsam mit Planon realisiert, war das für viele SAP-User eine Überraschung. Nach gut einem halben Jahr lüfteten die Unternehmen nun gemeinsam den Vorhang – auf dem „25. Kongress Immobilien- und Facility Management mit SAP“ in Berlin und der „Expo Real“ in München.
Die Ankündigung von SAP, CAFM finde zukünftig im Verbund mit Planon statt, war ein gehöriger Paukenschlag in der SAP-Community und macht die Entscheidungsfindung nicht eben leichter. Denn neben dem weiterhin verfügbaren Real Estate Flexible (RE-FX), dem abgekündigten Cloud for Real Estate (C4RE), das vielerorts munter in Verwendung ist, und dem im Mai erst 18 Monate alten Plan für SAP Intelligent Real Estate (SIRE), der sich nie materialisierte, soll nun eine externe Lösung für das Facility Management in SAP der Pfad zum Glück sein. Nur blieb lange im Nebel, wie der eigentlich verlaufen soll.
Auf dem diesjährigen SAP-Immobilienkongress Ende September in Berlin wurde es konkreter. In einem dreistündigen Workshop und weiteren Sessions erläuterten die beiden Software-Granden, was sie für die Zukunft planen. Und auf der anschließenden Expo Real gab es im Oktober noch etwas Nachschlag. Der Zwischenstand, der sich aus den gesammelten Informationen ergibt, ist interessant: Das anvisierte Leistungspaket ist breit aufgestellt und zielt auf nicht weniger als umfassendes Facility Management inklusive IoT, Workplace Management und ESG ab. Dafür wird Planons Software-Suite im SAP App Center mit dem neuen Label „SAP Endorsed App“ als besonders leistungsfähig hervorgehoben.
„Wir wollen eine 360°-Partnerschaft“, sagt Marco Hofmann, Head of LoB Real Estate Management und Product Manager bei SAP – also ein Rundum-Integrations-Paket. Er ist bei den Walldorfern für das Kooperationsprojekt verantwortlich und war auf der Expo Real auf dem Planon-Stand präsent. Warum sich SAP für eine Zusammenarbeit mit Planon entschieden hat, begründet er so: „Beide Unternehmen sind im jeweiligen IDC-Rating Marktführer und wir haben ein gemeinsames Mindset.“

Es scheint, dass Basis und Chemie stimmen und die Unternehmen sehr gut zusammenpassen. Das könnte einiges im Markt bewegen. Sachzwänge spielen für SAP bei der Zusammenarbeit allerdings auch eine Rolle, besonders solche, die mit Tempo in den Markt drängen. Drei Stichwörter werden aktuell genannt: Workspace Management, IoT und ESG. Hier sei Planon bereits gut aufgestellt und könne das Portfolio und damit die Leistungsbreite von SAP deutlich erweitern, während die Waldorfer kaum in der Lage sein werden, diese Anforderungen mit Bordmitteln schnell zu bedienen, hieß es in Randgesprächen beim Immobilienkongress.
Neben den Zielen, die sie verfolgen, erläuterten die beiden Unternehmen auf dem SAP Immobilienkongress in einem dreistündigen Workshop ausgiebig die Architektur, die es ermöglichen soll, diese Ziele zu erreichen. Ihren Kern bildet das Business Transfer Protocol, kurz BTP. Seine Funktion beschrieb Silja Hübner, Global Solution Owner Real Estate Management bei SAP, mehrfach mit dem bildlichen Begriff „Kleber“. Als solcher dient diese externe Ablage zum einen dazu, die SAP-Kernanwendung gemäß der Devise „Keep the core clean“ möglichst wenig zu verändern.
Zum anderen ist das BTP als Pool für das Zusammenspiel mit vielen Anbietern leichter zu handhaben als individuelle Schnittstellen mit unterschiedlichsten Funktionen. Dazu wird ein Standard-Mapping festgelegt, das den Datenaustausch klar strukturiert. Im Fall der engen Zusammenarbeit von SAP und Planon wird zudem ein globaler und einheitlicher Schlüssel über beide Systeme ausgerollt.
Das BTP enthält Objekte aus dem gesamten SAP, darunter auch Rechnungskreise. Im Zuge der Partnerschaft mit Planon wird das BTP zudem neue Objekte bekommen, die im Gebäudekontext relevant sind. Genannt wurden in Berlin „Real Estate Architectural Objects“, „Real Estate Contracts“ und „Usable and Rentable Objects“. Sie sollen eine enge Verbindung zwischen den angeschlossenen Systemen schaffen und in der neuen CAFM-Architektur als Brücke zwischen SAP und Planon dienen – unter anderem. Denn das BTP können auch beliebige Drittanwendungen adressieren.
Die Offenheit des BTP ist eine gute Nachricht für jeden CAFM-Anbieter, der seine Software mit dem ERP-System aus Walldorf verknüpfen will, da sich einiges im Zusammenspiel mit SAP vereinfachen dürfte. Die Verbindung wird allerdings nicht dem Niveau einer Planon-SAP-Integration entsprechen. Die ist nämlich enger gedacht, was sich unter anderem auch in neuen Absprungpunkten, so genannten Jump-off-Links, manifestiert. Diese sollen in die jeweiligen Systeme eingefügt werden und ermöglichen, per Mausklick von Objekten im CAFM in die dazu gehörigen ERP-Daten und aus den Objekteinträgen in SAP zu den Objektansichten in Planon zu gelangen.

Die Zukunftspläne greifen noch weiter: „Wir werden mehr Cloud und mehr Standards auf Datenebene haben, zum Beispiel vordefinierte Prozesse, die gewisse Freiheitsgrade zur Anpassung bieten“, blickt Marco Hofmann von SAP voraus. „Und wir integrieren unsere KI Jules, damit wir Kunden ein breiteres Angebot für produktiveres Arbeiten bieten können.“
Auf dem SAP-Kongress in Berlin wurde auch klargestellt, dass Datenhaltung und Entwicklung von SAP und Planon Real Estate Management weiter parallel verlaufen. Es gibt Objekte, die in SAP, und solche, die in Planon liegen müssen, ebenso verschiedene technische Daten. Was genau wo verortet sein wird, wurde nicht ausdifferenziert. Sicher ist aber, dass die Gebäudeakte in Planon und die Mieterakte in SAP zu finden sein werden, wobei noch zu besprechen sei, ob eine Verlinkung möglich wäre, wie im Workshop erklärt wurde.
In Berlin hieß es auch, dass Planon nicht die Software-Oberfläche UI5 von SAP übernehmen wird. Die Grundidee der UI-Führung sei allerdings ähnlich, betonten die Vertreter beider Anbieter. Den Support für ihre Anwendungen – ERP oder CAFM – leisten die jeweiligen Hersteller selbst, auch hier ist keine integrative Aktivität geplant. Das gilt ebenso für die Entwicklung: „Eine gemeinsame Roadmap wird es nicht geben, aber wir stimmen uns eng ab“, sagt SAP-Product-Manager Marco Hofmann, und: „Die Struktur der Anwendung wird jede Woche konkreter.“
Da wird es manchen Anwender beruhigen, dass bereits auf dem SAP Immobilienkongress versichert wurde, SAP RE-FX werde bis mindestens 2040 Support bekommen. Auch die Karten-Funktion und die Add-ons von Begis, Finserv, Korasoft, Syskoplan und anderen SAP-Spezialisten werden weiter funktionieren. Wer allerdings CAFM vollumfänglich im Verbund mit SAP abbilden möchte, zumal auf globalem Niveau, wird sich das Planon-SAP-Angebot sicher genauer ansehen. Auch wenn hierfür zwei Lizenzen notwendig werden – eine für das ERP und die andere für das Gebäudemanagement.
Abbildungen: greenbutterfly/stock.adobe.com; Planon
Dieser Artikel ist zuerst in unserem Schwestermagazin Der Facility Manager, Heft 12/2023, erschienen.
Die App „Nexaro Hub“ hat einen „German Design Award“ in der Kategorie „Excellent Communication Design – Interactive User Experience“ gewonnen. Ausgezeichnet wurde die Software des Wuppertaler Roboter-Herstellers wegen der Einfachheit, mit der sich durch sie ganze Flotten von Reinigungsrobotern organisieren und steuern lassen. Nexaro hatte die App erstmals auf der Fachmesse CMS im September in Berlin einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Der „German Design Award“ wird jährlich vom Rat für Formgebung verliehen und gilt als einer der renommiertesten Designpreise weltweit.
gefma – Deutscher Verband für Facility Management hat das adidas-Gebäude Allround am Konzernstammsitz Herzogenaurach mit dem „SustainFM (GEFMA 160 ) – Nachhaltigkeit im FM“-Zertifikat ausgezeichnet. Die Immobilie verfügt über Büro- und Logistikflächen sowie Werkstätten. Der Sportartikelhersteller möchte mit der Zertifizierung deutlich machen, dass ohne Facility Management ein Nachhaltigkeitsansatz für Immobilien nicht umsetzbar ist und hat deshalb seine Prozesse prüfen und bewerten lassen. Beim Energie- und Wassermanagement schnitt adidas aufgrund seines gebäudespezifischen Energiekonzepts und Verbrauchsmonitorings gut ab. Auch die FM-Prozesse und die Qualifikation der Facility Manager des Unternehmens gelten als gut bewertet. Neben Energieeffizienzmaßnahmen wie einer Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung mit einem Blockheizkraftwerk, einer Absorptionskältemaschine und deren Abwärmenutzung gab der Deutsche Verband für Facility Management die Handlungsempfehlung für den Einsatz erneuerbarer Energien an. Dies plant adidas mit dem weiteren Ausbau der vorhandenen Photovoltaikanlagen.
Wer die Nachhaltigkeit seiner Immobilien ebenfalls vom Verband analysieren und zertifizieren lassen möchte, kann beim Verband ein Audit anmelden: www.gefma.de/zertifizierung-anmeldung

CAFM-NEWS – Anlässlich der Bauministerkonferenz haben das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN) und die 16 deutschen Bundesländer ihren Vertrag zur Zusammenarbeit im Bereich der bauaufsichtlich genutzten Normen erneuert. Hintergrund ist, dass in Deutschland das Baurecht Ländersache ist. Eine Normung über das DIN schafft einen länderübergreifenden Rahmen.
Die relevanten Normen hat das DIN jetzt an die aktuellen Herausforderungen an das Bauwesen angepasst. Änderungen betreffen beispielsweise die Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB). Der zwischen Ländern und Normungsinstitut geschlossene Vertrag beschreibt zudem neue Nutzungsmöglichkeiten der bauaufsichtlichen Normen durch Behörden und Öffentlichkeit.
Als Vorteil der Normung sehen die Verantwortlichen, dass durch Standardisierung und gezielte und sachgerechte Anwendung die Baukosten gesenkt werden können, zum Beispiel durch vereinfachte Angebots- und Ausschreibungspraxis, verminderte Anpassungskosten und die Möglichkeit der Serienproduktion von Bauteilen.
Abbildungen: Rawpixel.com/stock.adobe.com
Das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN) und die 16 deutschen Bundesländer haben anlässlich der Bauministerkonferenz ihren Vertrag zur Zusammenarbeit im Bereich der bauaufsichtlich genutzten Normen erneuert. Für den Bau relevanten Normen hat das DIN an die aktuellen Herausforderungen angepasst. Änderungen betreffen unter anderem die Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB). Der zwischen Ländern und Normungsinstitut geschlossene Vertrag beschreibt zudem neue Nutzungsmöglichkeiten der bauaufsichtlichen Normen durch Behörden und Öffentlichkeit.
Hintergrund für die Fortführung der Zusammenarbeit ist, dass das Baurecht in Deutschland Ländersache ist, die Normung über das DIN schafft einen länderübergreifenden Rahmen. Die Verantwortlichen sehen darin den Vorteil, dass Standardisierung bei gezielter Anwendung die Baukosten senken kann, beispielsweise durch vereinfachte Angebots- und Ausschreibungspraxis, verminderte Anpassungskosten und die Möglichkeit der Serienproduktion von Bauteilen.

CAFM-NEWS – Die neu gegründete BAScloud GmbH verspricht, mit ihrer Software-Lösung alle relevanten technischen und kaufmännischen Betriebsdaten von Gebäuden an einem zentralen Ort zusammen zu fassen. Das gleichfalls BAScloud genannte Produkt sammelt, validiert und speichert diese Informationen und stellt sie weiterführenden Services wie beispielsweise einem Energie-Monitoring zur Verfügung. Dieses kann die Daten dann verarbeiten und in der gewünschten Form aufbereiten. Erstmals entstehe so ein zentraler Speicher aller Daten, die für die digitale Immobilien-Bewirtschaftung relevant sind, also eine Single Source of Truth, schreibt der Anbieter in einer Pressemeldung.
Abbildungen: BAScloud

CAFM-NEWS – Die App „Nexaro Hub“ hat einen German Design Award in der Kategorie „Excellent Communication Design – Interactive User Experience“ gewonnen. Ausgezeichnet wurde die Software für die Einfachheit, mit der sich durch sie ganze Flotten von Reinigungsrobotern organisieren und steuern lassen. Nexaro hatte die App erstmals auf der Fachmesse CMS im September in Berlin einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
Der German Design Award wird jährlich vom Rat für Formgebung verliehen und gilt als einer der renommiertesten Designpreise weltweit.
Abbildungen: Nexaro
Hexagon Purus hat im Gewerbepark Kassel-Niederzwehren ein Werk für Wasserstoff-Hochdruckzylinder eröffnet. Goldbeck verantwortete den Bau des Technologie- und Produktionscenters und übernimmt für die ersten fünf Jahre der Gebäudenutzung außerdem den Inbetriebnahme-Service, Funktionskontrollen, die Optimierung wesentlicher Funktionen im Gebäude sowie die Mängelbehebung. Die Unternehmenstochter Goldbeck Facility Services ist künftig zudem für das Gebäudemanagement zuständig.
Facility-Management-Leistungen auf einen Blick
Zu den Leistungen zählen das technische und infrastrukturelle Facility Management. Die technischen Aufgaben umfassen Dienst- und Wartungsleistungen sowie Inspektionen, wie die regelmäßige Prüfung der technischen Gebäudeausrüstung. Alle automatisch gesteuerten Systeme zur Gebäude- und Raumautomation werden regelmäßigen Checks unterzogen. Goldbeck bietet außerdem eine 24/7-Rufbereitschaft und kümmert sich um die Instandhaltung und Wartung des Gründachs und der Photovoltaikanlagen. Außerdem erbringt die Goldbeck-Tochter Winter-, Sicherheits- und Schließdienste, die Glasreinigung sowie die Reinigung der Außenanlagen.
Mehr zum Hexagon Purus Standort
Das Gebäude entstand auf einem 38.800 m² großen Grundstück und besteht aus zwei Produktionshallen sowie zwei Bürokopfbauten. Die beiden Hallendächer sind mit einer 1.600 m² großen Photovoltaikanlage ausgestattet. Den darüber erzeugten Strom nutzt Hexagon für die Gebäudeautomation und zur Unterstützung seiner Produktionsprozesse. Mehr als die Hälfte der Dachflächen sind als Gründach angelegt, ein Teil des Gebäudes ist mit einer Holzfassade verkleidet.
Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Goldbeck Services finden Sie in unserer Facility-Services-Datenbank unter www.facility-manager.de/fs-datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services 2023 unter www.facility-manager.de/fs-anbieter-übersicht

CAFM-NEWS – BIM Deutschland hat die zweite Programmphase ihres BIM-Portals eingeläutet. In diesem Entwicklungsschritt werde ein Modul für die Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA-Modul) entwickelt, das im 1. Quartal des kommenden Jahres veröffentlicht werden soll. Die AIA definieren, welche Informationen wann, von wem, auf welchem digitalen Weg und zu welchem Zweck im Bauprozess bereitgestellt werden müssen. Vergeben wurde der Auftrag zur Entwicklung des Moduls im Zuge einer Ausschreibung, die planen-bauen 4.0 für sich entschieden hat.
Mit dem geplanten Modul sollen Auftraggeber ihre AIA an das BIM-Modell und den BIM-Prozess erstellen, verwalten und bereitstellen können, teilt BIM Deutschland mit. Hierzu würden einzelne AIA-Bausteine bereitgestellt und ebenso bereits umgesetzte Bauprojekte als mögliche Grundlagen gespeichert. Außerdem soll das AIA-Modul in der Lage sein, automatisch auf diese abgestimmte Objektvorlagen und Prüfregeldateien zu erstellen.
In einem folgenden Entwicklungsschritt, teilt BIM Deutschland mit, soll das BIM-Portal ab 2025 zudem automatisierte Werkzeuge zur Verfügung stellen, mit denen Auftraggeber überprüfen können, ob ihre Informationsanforderungen im Zuge der Arbeiten am Bau korrekt erfüllt werden.
Abbildungen: BIM Deutschland
Um die Dekarbonisierung in der Industrie voranzutreiben, hat der Multitechnikdienstleister Spie die Umstellung der Produktionsprozesse von Erdgas auf grünen Wasserstoff in einer Ziegelei übernommen. Der grüne Wasserstoff wird in einem 10-Megawatt-Elektrolyseur hergestellt, der überwiegend von betriebseigenen Photovoltaik- und Windanlagen gespeist wird. Dafür werden die für Photovoltaik und Windanlagen zur Verfügung stehenden Flächen ausgeweitet. Der Wasserstoff wird als Speichermedium eingesetzt, um die notwendige kontinuierliche Versorgungssicherheit für die Produktion zu gewährleisten. Spie konzipiert und realisiert im Zuge des Auftrags die Ringleitung und die Einspeisemöglichkeiten für die Energie aus den Photovoltaikanlagen. Die Arbeiten starteten bereits im August 2022 und werden voraussichtlich im ersten Quartal 2024 abgeschlossen. Ab diesem Zeitpunkt wird Wasserstoff dem Produktionsprozess beigemischt.
Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Spie Deutschland & Zentraleuropa finden Sie in unserer Facility-Services-Datenbank unter www.facility-manager.de/fs-datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services 2023 unter www.facility-manager.de/fs-anbieter-übersicht