Am 6. Dezember 2023 hat Vinci Energies das Elektrik-Unternehmen Cable-Link Elektro-Software-Netzwerktechnik mit Sitz in Wien gekauft. Das Unternehmen bietet Planung, Beratung, Ausführung und Service und soll mit Themen wie Netzwerkverkabelung, Industrieinstallation, Herstellung von Niederspannungsschaltanlagen, Installation von Schienenverteilsystemen und Automatisierungslösungen Vinci Energies in Österreich ergänzen. Das übernommene Unternehmen wird im Zuge der Übernahme als Business Einheit in die Industriemarke Actemium integriert. Damit stärkt Actemium seine Kompetenzen im Bereich Industrieinstallation und Service und ergänzt sein Know-how bei der elektrischen Energieverteilung um den Bereich Schaltanlagenbau.
Cable-Link erwirtschaftete mit 11 Mitarbeitenden einen Umsatz von 2,5 Mio. Euro im Jahr 2022. Gründer und Geschäftsführer von Cable-Link Elektro-Software-Netzwerktechnik Johann Freisinger bleibt als Geschäftsführer und Business-Unit-Manager im Unternehmen.
remberg XRM Software hilft mittelständischen Unternehmen, ihre technischen Anlagen und Geräte vollständig zu digitalisieren – Bild: remberg GmbH
CAFM-NEWS – Das Start-up remberg aus München unterstützt mittelständische Industrie-Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Instandhaltung. Die angebotene Software remberg XRM ist eine Art Hybrid aus Instandhaltungssoftware und CRM, bei dem das X im Namen als Variable zu verstehen ist.
Remberg verspricht, die cloudbasierte Software helfe „Organisationen, rund um ihr X in Service, Installation, Wartung & Instandhaltung zu digitalen Champions zu werden“. Damit werde Unternehmen die Grundlagen für IoT geschaffen. Das X steht laut Anbieter für Maschinen, Anlagen, Equipment, Gebäude und Fahrzeuge.
Alle auf die Technik bezogenen Prozesse in Service, Wartung und Instandhaltung können in der Software direkt digitalisiert werden. Zusätzlich können mit remberg XRM auch klassische CRM-Aufgaben erledigt und Kunden wie Kontakte verwaltet werden.
Remberg wurden im August 2018 gegründet. In einer Finanzierungsrunde 2022 sammelte das Münchner Softwarehaus 11 Millionen Euro ein, um die Lösung weiter zu entwickeln.
Der Multitechnik-Dienstleister Spie hat die Industrieinstandhaltung für das Powertrain Automobilwerk in Mettingen/Esslingen der Mercedes-Benz Group übernommen. Seit Juli 2023 erbringt der Dienstleister neben der Störungsbeseitigung und einer 24-Stunden-Rufbereitschaft, Instandhaltungsleistungen an Anlagen in den Produktionshallen sowie das technische Gebäudemanagement in Verwaltungsgebäuden, Produktions- und Lagerhallen. Zudem stellt das Unternehmen Produktionsmedien wie Kälte oder Druckluft bereit. Nach einer dreimonatigen Startup- und Anlaufphase befinden sich die Mitarbeitenden nun in einem Drei-Schicht-Modell im Regelbetrieb und bewirtschaften am Standort rund 500.000 m² Bruttogeschossfläche (BGF). Im Rahmen eines vereinbarten kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) überprüft Spie fortlaufend die Energieverbräuche des Werks.
Mit einer neuen Website startet die Bremer HSD Händschke Software und Datentechnik in das neue Jahr – Bild: HSD
CAFM-NEWS – Der CAFM-Anbieter HSD Händschke Software- und Datentechnik hat sich eine neue Website gegönnt. Die moderne Präsenz im Internet ist luftig und attraktiv in der Gestaltung und bietet umfassende Informationen über Produkte, Einsatzgebiete sowie spezifische Anforderungen für Facility Management und Medizintechnik, ein Spezialgebiet der Bremer Software-Schmiede. Im Bereich Jobs finden sich aktuell elf Stellenangebote und der Navigationspunkt HSD bietet Einblicke in beinahe 40 Jahre Unternehmensgeschichte. Zu finden ist HSD weiterhin unter der etablierten URL www.haendschke.de.
Frost & Sullivan hat Planon kurz vor dem Jahreswechsel mit dem Global Leadership Award für IoT ausgezeichnet – Bild: Planon
CAFM-NEWS – Das Beratungsunternehmen Frost & Sullivan hat zum Ende des Jahres 2023 den CAFM-Anbieter Planon mit dem Global Product Leadership Award 2023 im Bereich Internet of Things (IoT) ausgezeichnet. Zur Begründung hieß es, Planon kombiniere die Vorteile eines Integrated Workplace Management Systems (IWMS) mit eingebetteter IoT-Infrastruktur zu einer intelligenten, nachhaltigen Gebäudemanagement-Plattform. Die offene Plattform implementiere Standardprozesse und -praktiken für die nahtlose Navigation verschiedener IoT-Systeme.
Mit der Software aus den Niederlanden können Anwender laut Anbieter eine breite Palette intelligenter Gebäudelösungen auf einer einheitlichen Plattform verbinden und Betriebsdaten als Grundlage für ihre Management- und Geschäftsentscheidungen zu nutzen. Die automatische Antwortfunktion der Plattform, die entweder einen Prozess auslöst oder einen Befehl an das Smart Asset sendet, sei ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal im Bereich Smart Buildings, schreibt Planon anlässlich der Preisverleihung.
Die Dr. Sasse Gruppe hat im Dezember drei Neuaufträge bekanntgegeben. In einem internationalen Unternehmen der Lebensmittelindustrie hat der Dienstleister die Reinigung im GMP-Bereich (Good Manufacturing Practice) übernommen. Dieser Sektor zeichnet sich durch besondere Qualitätsanforderungen von Produktionsabläufen und -umgebungen aus. Außerdem zeichnet der Dienstleister künftig auch für die Sicherheitsdienste, Unterhaltsreinigung und das Catering verantwortlich.
Integrierte FM-Leistungen erbringt die Dr. Sasse Gruppe an zwei Standorten einer führenden Versicherung in Nord- und Westdeutschland mit einer Gesamtfläche von rund 30.000 m². Zu den Leistungen zählen die Haustechnik, Hausmeisterei Unterhalts- und Glasreinigung sowie der Sicherheits- und Winterdienst. Einen öffentlichen Reinigungsauftrag im Healthcare-Bereich konnte die Dr. Sasse Gruppe in Österreich für sich gewinnen. Für die Gesamtfläche von 11.573 m² sind hier neben Mitarbeitenden nun auch Maschinen für den erheblichen Flächenumfang und die Entlastung ihrer Mitarbeitenden im Einsatz.
Die eVergabe-Plattformen von RIB unterstützen jetzt auch die eForms der TED-Plattform der EU – Bild: RIB SE
CAFM-NEWS – Das Stuttgarter Softwarehaus RIB hat seine eVergabe-Plattformen vor einigen Wochen auf den neuen Veröffentlichungsstandard der EU, die sogenannten eForms, angepasst. Die eForms sind für alle öffentlichen Auftraggeber verpflichtend, um Bekanntmachungen auf der TED-Plattform der EU (Tenders Electronic Daily) beim Amt für Veröffentlichungen zu publizieren.
In den ersten sechs Wochen nach Aktivierung der neuen Schnittstelle wurden bereits über 1.000 Bekanntmachungen von den Nutzern über die eVergabe-Plattformen der RIB Software bei der EU publiziert, teil das Software-Unternehmen jetzt mit.
Neben rein tabellarischen Übersichten liefert KI auch Hinweise zu Fehlfunktionen, kann proaktiv Empfehlungen ausgegeben und je nach Ausprägung auch direkt die Gebäudetechnik steuern – Bild: RIB IMS
CAFM-NEWS – Spätestens mit dem Launch von ChatGPT 3 vor gut einem Jahr ist künstliche Intelligenz ein akutes Thema. Tatsächlich ist die Arbeit mit Algorithmen aber schon wesentlich länger ein IT-Thema und auch in CAFM-Software zu finden – und manchmal auch dort, wo es gar nicht vermutet wird.
Soweit, dass KI im Verbund mit CAFM-Software eingepflegte Gebäude zu autonom handelnden Objekten macht, ist es noch nicht, wobei das einige der Hersteller als ferne Perspektive durchaus für möglich halten. Aktuell sind die Pläne deutlich schmaler gestrickt und beschränken sich zumeist auf Teilbereiche – oder Teile von Teilbereichen. Im Einsatz sind dabei weniger Chatbots als stimmlose Rechenroutinen, die im Abgleich von Istwert und Sollwert beispielsweise Meldungen auslösen. Auf die Frage, wie der aktuelle Stand in Sachen KI sei, fiel die Antwort bei einer Reihe von CAFM-Anbietern sehr ähnlich aus: „Wir beschäftigen uns derzeit intensiv mit diesem Thema und sind in der Entwicklung, möchten uns aber zum aktuellen Entwicklungsstand nicht äußern“, war der Tenor der Rückmeldungen.
Vielfältige Überlegungen
Allerdings gibt es auch dort, wo noch kein Produkt zu kaufen ist, eine Reihe von Überlegungen, wie sich die neue autonome Technologie nutzbringend einsetzen ließe. „Geeignete Felder wären Predictive Maintenance, Energiemanagement, Wartung und Instandhaltung, die effiziente Nutzung von Flächen und auch die Sicherheitsüberwachung“, sagt Edina Baumert vom Marketing der InCaTec Solution. Das Systemhaus aus Münster ist deutscher Exklusivvertriebspartner für die CAFM-Software Axxerion der Nemetschek-Gruppe. Deren CAFM-Bereich Spacewell arbeitet derzeit mit Hochdruck an der konkreten Umsetzung einer Strategie, die darauf abzielt, KI und maschinelles Lernen einzusetzen, um datenbasierte Energieinformationen bereitzustellen und die Energiewende voranzutreiben. Außerdem sollen KI und IoT integriert werden, um intelligente Gebäudelösungen zu schaffen, die den Komfort, das Wohlbefinden und die Produktivität der Nutzer steigern. Darüber hinaus soll KI und BIM genutzt werden, um das Gebäudemanagement über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu optimieren und effizientere, auf Aktivitäten basierende Dienstleistungen und Wartung anzubieten.
Teilweise schon Erfahrung
Lang ist die Liste der Möglichkeiten auch bei Kessler Solutions, allerdings schon in Anwendung: „In den Bereichen und Themenstellungen der Sensorüberwachung, Energieeffizienz, des Auftragsmanagements, auch zusammen mit Dienstleistern, der Daten- und Prozessanalyse und der Optimierung von Dienstleistungen findet KI bereits Anwendung“, erläutert Marcus Mühlberg, Leitung Produkt- und Innovationsmanagement bei den Leipzigern.
„Wir nutzen in der Speedikon Firmengruppe KI initial seit 2012“, berichtet Hans Werner Eirich, Vice President des CAFM-Hauses aus Bensheim. Anwendungsgebiete sind hier Prognosen, Energie- und sonstige Verbräuche sowie Regressionsanalysen. Um die KI-Kenntnisse zu vertiefen, wurde 2017 eigens das Forschungslabor B-IT Lab geschaffen und 2022 schließlich eine Forschungsgesellschaft ausgegliedert. KI-Forschung betreibt auch Keßler Solutions. Die Leipziger befassen sich seit rund fünf Jahren intensiv KI, unter anderem im Rahmen von drei Forschungsprojekten. Der Fokus bei Forschung wie Entwicklung liegt in der Bewirtschaftung von Immobilienbeständen. Entsprechend finden sich die Algorithmen in allen Produktbereichen und Prozessen wieder.
Nicht alles Home-made
Bei der Integration von Algorithmen setzen die CAFM-Anbieter teils auf eigene Entwicklungen, teils nutzen sie Produkte von Drittanbietern. Ein Mix aus beidem ist zum Beispiel bei Speedikon zu finden: „Wir entwickeln eigene Komponenten und Werkzeuge, nutzen aber auch am Markt verfügbare KI-Modelle“, sagt Vice President Eirich. Halb-und-halb gestaltet sich die KI-Thematik auch bei RIB IMS. „Zum einen entwickeln wir selbst Algorithmen, um bestimmte Steuerungs- und Kontrollfunktionalitäten zu automatisieren“, sagt Dr. Christof Duvenbeck, Head of Sales & Research beim Anbieter. „Auf der anderen Seite integrieren wir mit dem EcoStuxure Building Advisor von Schneider Electric ein Produkt unseres Mutterkonzerns.“ Eine Mischung aus Selbermachen und Zuarbeiten lassen findet sich auch bei Keßler Solutions: „Wir setzen auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit beispielsweise mit den Forschungseinrichtungen, um die Wirksamkeit und Optimierung der Algorithmen voranzubringen“, erklärt Produktmanager Mühlberg.
Mit KI lassen sich heute bereits umfangreiche TGA-Daten anzeigen und auswerten – Bild: Schneider Electric
Praxisnutzen
Ein zentraler Fokus bei der KI-Integration ist Praxisnutzen. „Themen wie Doppelbeauftragungen, Leerfahrten oder fehlende Arbeitskarten werden durch die KI identifiziert und den Bearbeiter angezeigt“, benennt Mühlberg einige Anwendungsszenarien. Deutlich umfangreicher ist das Einsatzspektrum bei Speedikon. „Wir setzen KI im Bereich Energie- und Ressourcen-Management ein, speziell für Energieprognosen, für Analysen und auch im Lastmanagement. Darüber hinaus findet KI Anwendung bei Mustererkennung und bei optimierten Suchen“, sagt Hans Werner Eirich. „Ebenso nutzen wir Speech-to-Text zur Spracheingabe in die Plattform und KI kommt bei der Übersetzung unserer zahlreichen Sprachversionen zum Einsatz“, rundet er die Aufzählung ab. Speedikon-Tochter Framence nutzt KI dagegen für die Erstellung fotorealistischer digitaler Zwillinge, Bild- und Objekterkennung sowie zur Analyse.
Viele Vorteile
Fakt ist aber: Für CAFM-Häuser ist KI kein ausgeprägtes Marketinginstrument. „Unsere selbst entwickelten, regelbasierten Steuerungsautomatismen sind als Baustein ihrer jeweiligen Module schlicht eine Funktionsergänzung“, beschreibt Dr. Christof Duvenbeck von der RIB IMS das Vorgehen in Dinslaken. So halten es auch die meisten anderen Hersteller. „Wir sehen das Thema als Erweiterung der Basisfunktionalitäten an“, bestätigt Marcus Mühlberg von Keßler Solutions. Dort hilft sie, Kosten einzusparen, im Bereich der Beauftragung beispielsweise zwischen 15 und 25 Prozent. Außerdem verbessert sie die Arbeitsergebnisse. „KI bringt einen qualitativen Sprung in der Analyse komplexer Prozesse und deren Vereinfachung, in der Optimierung von Analysen, Suchen und Auswertungen sowie eine signifikante Beschleunigung dieser Prozesse und Arbeits-Abläufe“, summiert Speedikon-Vice President Eirich. Alltagstauglichkeit, Kostensenkung und Qualitätssteigerung – das sind die Einsatzgebiete von KI im CAFM. Derzeit.
Dieser Beitrag erschien zuerst in Ausgabe 12/2023 unseres Schwestermagazin „Der Facility Manager“.
Die Hessische Staatskanzlei fördert im Rahmen des Distr@l-Programms das KI-Projekt Chat4BI der Unternehmen Innomatik und Speedikon – Bild: Hessische Staatskanzlei
CAFM-NEWS – Im Rahmen ihres Förderprogramms Distr@l unterstützt die Hessische Staatskanzlei das KI-Projekt „Chat4BI – Chatbot für die Unternehmensintelligenz“. Das Projekt will die Herausforderungen bestehender KI-Chatbots überwinden, nur mit einer teuren IT-Infrastruktur betriebsfähig zu sein. Auch das Problem der aktuellen Intransparenz adressiert das Projekt, es will sensible unternehmensinterne Daten transparenter als derzeit verarbeiten. Hierfür wird das Chat4BI-Projekt einen Chatbot entwickeln, der die sichere und zuverlässige Verarbeitung sensibler Unternehmensdaten in verschiedenen Branchen ermöglicht und flexibel sowohl in der Cloud als auch auf firmeneigenen Servern betrieben werden kann. Das Projekt haben die KI-Beratungsfirma Innomatik und ihr Mutterhaus, der CAFM-Softwareanbieter Speedikon FM, initiiert.
Am 20. Und 21. März 2024 wird im Areal Böhler in Düsseldorf die TI-Expo + Conference, Treffpunkt der Isolierungs-Branche, erneut stattfinden. Das Branchenevent richtet sich an Dämmstoffunternehmen und -verarbeiter sowie Ingenieure und Fachplaner für die WKSB-Branche. Vor Ort werden Produkte, Lösungen und Anwendungsbeispiele rund um die technische Isolierung vorgestellt, die als Mittel für mehr Energieeffizienz und CO2-Reduktionen sowie als Eckpfeiler zur Sicherung der Prozess- und Anlagensicherheit in der Industrie gilt. Das Format kombiniert Konferenz und Ausstellung und bietet seinen Besuchern somit Wissensvermittlung und Praxisbezug. Mehr als 60 Aussteller informieren über Aspekte des Wärme-, Kälte-, Schall- und passiven Brandschutz (WKSB). Die TI-Conference findet ebenfalls in der Alten Schmiedehalle statt und ist für alle Besucher der TI-Expo kostenfrei zugänglich.
Weitere Informationen zum Messeangebot sowie die Tickets gibt es unter www.ti-expo.de, das Programm der TI-Conference ist unter www.ti-conference.de zu finden.
Planon ist der Global Compact-Initiative der Vereinten Nationen beigetreten – Bild: Planon
CAFM-NEWS – Planon hat bekannt gegeben, der Global Compact-Initiative der Vereinten Nationen beigetreten zu sein. Die UN Global Compact-Initiative richtet sich an alle Unternehmen weltweit und fordert sie auf, ihre Geschäftstätigkeit und Strategien an zehn allgemein anerkannten Prinzipien auszurichten, die Menschenrechte, Arbeit, Umwelt und Korruptionsbekämpfung umfassen. Außerdem ermutigt sie Unternehmen, Maßnahmen zur Unterstützung der UN-Ziele rund um die Sustainable Development Goals (SDGs) für nachhaltige Entwicklung zu ergreifen. Auch die Offenlegung verantwortungsvoller Geschäftspraktiken gehört zum Inhalt der Freiwilligen-Plattform für Führungskräfte. Durch den Beitritt zu dieser wichtigen Initiative wird Planon Teil einer wachsenden globalen Gemeinschaft von Organisationen, die sich für die Förderung verantwortungsvollen Unternehmensverhaltens für eine bessere Welt einsetzen, erklärt Planon in einer Pressemitteilung zum neuen Engagement.
Für die Xenios AG, ein Unternehmen von Fresenius Medical Care, erbringt Piepenbrock, wie der Dienstleister kürzlich bekanntgab, bereits seit April 2023 diverse Gebäudedienstleistungen an den Standorten in Heilbronn, Stolberg, Radeberg und Reutlingen. Neben Leistungen wie Unterhaltsreinigung, Grünanlagenpflege, Winter- und Sicherheitsdienst verantwortet der Dienstleister in Stolberg und Radeberg zudem die desinfizierende Reinraumreinigung. Dort produziert Xenios AG Medizinprodukte unter Reinraumbedingungen nach ISO 8. Um die Anforderungen an die Reinigungsleistungen erfüllen zu können, wurden die Piepenbrock-Mitarbeitenden speziell geschult.
Chaos, Anbieter von Enscape und anderen 3D-Visualisierungslösungen, ist der OpenUSD-Allianz beigetreten – Bild: AOUSD
CAFM-NEWS – Chaos, Anbieter der Software Enscape und im Bereich 3D-Visualisierung tätig, hat den Beitritt zur Alliance for OpenUSD (AOUSD) verkündet. Der Zusammenschluss von Software-Anbietern widmet sich der Weiterentwicklung der Open-Universal-Screen-Description-Technologie (USD). USD ist eine erweiterbare Open-Source-Softwarepattform für die kollaborative Erstellung von animierten 3D-Szenen, und ein aufstrebendes Format für VFX und Animationen. Sie soll zur Standardisierung des 3D-Ökosystems beitragen. Gegründet wurde die Initiative im August 2023 von Adobe, Apple, Autodesk, Nvidia, Pixar, und der Joint Development Foundation, einem Teil der Linux Foundation.
Das Heiztechnikunternehmen Stiebel Eltron wird Teile der Produktions- und Funktionsflächen des bisherigen Continental-Standortes Gifhorn nach und nach umfunktionieren und dort die Produktion seiner Wärmepumpen-Innenmodule bis Ende 2027 etablieren. Die entsprechenden Verträge wurden am Stiebel-Hauptstandort in Holzminden bereits unterzeichnet. Der Heiztechnikanbieter sieht in den vorhandenen Gebäuden auf dem Continental-Gelände die Möglichkeit schneller eine Produktion aufzubauen, als wenn an anderer Stelle neu gebaut werden muss. Ziel der Vertragsschließung ist zudem, im Rahmen der Initiative „Von Arbeit in Arbeit“ 300 der 800 Continental-Mitarbeitenden weiterhin die Möglichkeit auf eine Beschäftigung in Gifhorn zu ermöglichen. Die Mitarbeitenden müssen sich dafür um eine Stelle bewerben und werden bei entsprechender Qualifikation eingestellt.
Freuen sich auf die zukünftige Zusammenarbeit vereinbart: Vladyslav Koliev, Wilfried Schabus,(beide Prevera), Einar Gudmondsson (CEO Catenda) und Thomas Schnabl (CEO Prevera) – Foto: Catenda
CAFM-NEWS – Im Rahmen der BIM World Munich am 28. und 29. November haben Catenda und Prevera eine Partnerschaft vereinbart. Das gaben die Unternehmen jetzt bekannt. Ziel sei, die Produkte beider Anbieter zu integrieren. Hierdurch wird es möglich, IFC-Modelle aus Catenda direkt innerhalb der Raumbuch-Software von Prevera zu bearbeiten. Dabei werden Rauminformationen wie Flächen, Ausstattung und Nutzung gleichzeitig innerhalb der BIM-Datenbank von Prevera erfasst. Catenda mit Stammhaus im norwegischen Oslo gilt als Spezialist für die Arbeit mit offenen Formaten. Die Prevera Consulting GmbH mit Hauptsitz im österreichischen Villach ist federführend im Bereich modellbasiertes Raumbuch.
Die MEC Metro-ECE Centermanagement, ein Joint Venture der Metro und der ECE für den Betrieb von Fachmarktzentren, hat die Auftragsverlängerung für das Management von sechs Handelsstandorten der Kgal Investment Management erhalten. Im Zuge dessen wird MEC außerdem das Management von zwei weiteren Kgal-Standorten übernehmen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde zwischen den Vertragspartnern geschlossen. Der Fachmarktbetreiber verantwortet damit über 130.000 m² vermietbare Handelsfläche.
Mehr zum Gebäude-Portfolio
Die acht Handelsimmobilien sind die regionalen Fachmarktzentren Erding Park in Erding, das Ziel in Hennigsdorf (Bild), die Donau Meile in Donauwörth, das Zentrum Schönweide in Berlin, das Activ Carré in Brackenheim, das Waibl in Waiblingen, das Fachmarktzentrum in Roth sowie das SeeRhein Center in Konstanz.
Die Zusammenarbeit von SAP mit Planon für CAFM nimmt langsam Kontur an. – Bild: Planon
CAFM-NEWS – Als SAP diesen Mai verkündete, künftig werde CAFM gemeinsam mit Planon realisiert, war das für viele SAP-User eine Überraschung. Nach gut einem halben Jahr lüfteten die Unternehmen nun gemeinsam den Vorhang – auf dem „25. Kongress Immobilien- und Facility Management mit SAP“ in Berlin und der „Expo Real“ in München.
Community aufgeschreckt
Die Ankündigung von SAP, CAFM finde zukünftig im Verbund mit Planon statt, war ein gehöriger Paukenschlag in der SAP-Community und macht die Entscheidungsfindung nicht eben leichter. Denn neben dem weiterhin verfügbaren Real Estate Flexible (RE-FX), dem abgekündigten Cloud for Real Estate (C4RE), das vielerorts munter in Verwendung ist, und dem im Mai erst 18 Monate alten Plan für SAP Intelligent Real Estate (SIRE), der sich nie materialisierte, soll nun eine externe Lösung für das Facility Management in SAP der Pfad zum Glück sein. Nur blieb lange im Nebel, wie der eigentlich verlaufen soll.
Auf dem diesjährigen SAP-Immobilienkongress Ende September in Berlin wurde es konkreter. In einem dreistündigen Workshop und weiteren Sessions erläuterten die beiden Software-Granden, was sie für die Zukunft planen. Und auf der anschließenden Expo Real gab es im Oktober noch etwas Nachschlag. Der Zwischenstand, der sich aus den gesammelten Informationen ergibt, ist interessant: Das anvisierte Leistungspaket ist breit aufgestellt und zielt auf nicht weniger als umfassendes Facility Management inklusive IoT, Workplace Management und ESG ab. Dafür wird Planons Software-Suite im SAP App Center mit dem neuen Label „SAP Endorsed App“ als besonders leistungsfähig hervorgehoben.
Angebot verbreitern
„Wir wollen eine 360°-Partnerschaft“, sagt Marco Hofmann, Head of LoB Real Estate Management und Product Manager bei SAP – also ein Rundum-Integrations-Paket. Er ist bei den Walldorfern für das Kooperationsprojekt verantwortlich und war auf der Expo Real auf dem Planon-Stand präsent. Warum sich SAP für eine Zusammenarbeit mit Planon entschieden hat, begründet er so: „Beide Unternehmen sind im jeweiligen IDC-Rating Marktführer und wir haben ein gemeinsames Mindset.“
Was ist wo? Die kaufmännischen Daten bleiben in SAP, die Gebäudedaten in Planon – Bild. Planon
Es scheint, dass Basis und Chemie stimmen und die Unternehmen sehr gut zusammenpassen. Das könnte einiges im Markt bewegen. Sachzwänge spielen für SAP bei der Zusammenarbeit allerdings auch eine Rolle, besonders solche, die mit Tempo in den Markt drängen. Drei Stichwörter werden aktuell genannt: Workspace Management, IoT und ESG. Hier sei Planon bereits gut aufgestellt und könne das Portfolio und damit die Leistungsbreite von SAP deutlich erweitern, während die Waldorfer kaum in der Lage sein werden, diese Anforderungen mit Bordmitteln schnell zu bedienen, hieß es in Randgesprächen beim Immobilienkongress.
Umfassende Integration
Neben den Zielen, die sie verfolgen, erläuterten die beiden Unternehmen auf dem SAP Immobilienkongress in einem dreistündigen Workshop ausgiebig die Architektur, die es ermöglichen soll, diese Ziele zu erreichen. Ihren Kern bildet das Business Transfer Protocol, kurz BTP. Seine Funktion beschrieb Silja Hübner, Global Solution Owner Real Estate Management bei SAP, mehrfach mit dem bildlichen Begriff „Kleber“. Als solcher dient diese externe Ablage zum einen dazu, die SAP-Kernanwendung gemäß der Devise „Keep the core clean“ möglichst wenig zu verändern.
Zum anderen ist das BTP als Pool für das Zusammenspiel mit vielen Anbietern leichter zu handhaben als individuelle Schnittstellen mit unterschiedlichsten Funktionen. Dazu wird ein Standard-Mapping festgelegt, das den Datenaustausch klar strukturiert. Im Fall der engen Zusammenarbeit von SAP und Planon wird zudem ein globaler und einheitlicher Schlüssel über beide Systeme ausgerollt.
Das BTP enthält Objekte aus dem gesamten SAP, darunter auch Rechnungskreise. Im Zuge der Partnerschaft mit Planon wird das BTP zudem neue Objekte bekommen, die im Gebäudekontext relevant sind. Genannt wurden in Berlin „Real Estate Architectural Objects“, „Real Estate Contracts“ und „Usable and Rentable Objects“. Sie sollen eine enge Verbindung zwischen den angeschlossenen Systemen schaffen und in der neuen CAFM-Architektur als Brücke zwischen SAP und Planon dienen – unter anderem. Denn das BTP können auch beliebige Drittanwendungen adressieren.
Leichteres Zusammenspiel für alle CAFM
Die Offenheit des BTP ist eine gute Nachricht für jeden CAFM-Anbieter, der seine Software mit dem ERP-System aus Walldorf verknüpfen will, da sich einiges im Zusammenspiel mit SAP vereinfachen dürfte. Die Verbindung wird allerdings nicht dem Niveau einer Planon-SAP-Integration entsprechen. Die ist nämlich enger gedacht, was sich unter anderem auch in neuen Absprungpunkten, so genannten Jump-off-Links, manifestiert. Diese sollen in die jeweiligen Systeme eingefügt werden und ermöglichen, per Mausklick von Objekten im CAFM in die dazu gehörigen ERP-Daten und aus den Objekteinträgen in SAP zu den Objektansichten in Planon zu gelangen.
Planon wird nicht als Oberfläche das UI5 von SAP übernehmen, doch seien die Systeme ähnlich, sagen die Software-Häuser – Bild: Planon
Die Zukunftspläne greifen noch weiter: „Wir werden mehr Cloud und mehr Standards auf Datenebene haben, zum Beispiel vordefinierte Prozesse, die gewisse Freiheitsgrade zur Anpassung bieten“, blickt Marco Hofmann von SAP voraus. „Und wir integrieren unsere KI Jules, damit wir Kunden ein breiteres Angebot für produktiveres Arbeiten bieten können.“
Synchronschwimmen
Auf dem SAP-Kongress in Berlin wurde auch klargestellt, dass Datenhaltung und Entwicklung von SAP und Planon Real Estate Management weiter parallel verlaufen. Es gibt Objekte, die in SAP, und solche, die in Planon liegen müssen, ebenso verschiedene technische Daten. Was genau wo verortet sein wird, wurde nicht ausdifferenziert. Sicher ist aber, dass die Gebäudeakte in Planon und die Mieterakte in SAP zu finden sein werden, wobei noch zu besprechen sei, ob eine Verlinkung möglich wäre, wie im Workshop erklärt wurde.
In Berlin hieß es auch, dass Planon nicht die Software-Oberfläche UI5 von SAP übernehmen wird. Die Grundidee der UI-Führung sei allerdings ähnlich, betonten die Vertreter beider Anbieter. Den Support für ihre Anwendungen – ERP oder CAFM – leisten die jeweiligen Hersteller selbst, auch hier ist keine integrative Aktivität geplant. Das gilt ebenso für die Entwicklung: „Eine gemeinsame Roadmap wird es nicht geben, aber wir stimmen uns eng ab“, sagt SAP-Product-Manager Marco Hofmann, und: „Die Struktur der Anwendung wird jede Woche konkreter.“
Da wird es manchen Anwender beruhigen, dass bereits auf dem SAP Immobilienkongress versichert wurde, SAP RE-FX werde bis mindestens 2040 Support bekommen. Auch die Karten-Funktion und die Add-ons von Begis, Finserv, Korasoft, Syskoplan und anderen SAP-Spezialisten werden weiter funktionieren. Wer allerdings CAFM vollumfänglich im Verbund mit SAP abbilden möchte, zumal auf globalem Niveau, wird sich das Planon-SAP-Angebot sicher genauer ansehen. Auch wenn hierfür zwei Lizenzen notwendig werden – eine für das ERP und die andere für das Gebäudemanagement.
Die App „Nexaro Hub“ hat einen „German Design Award“ in der Kategorie „Excellent Communication Design – Interactive User Experience“ gewonnen. Ausgezeichnet wurde die Software des Wuppertaler Roboter-Herstellers wegen der Einfachheit, mit der sich durch sie ganze Flotten von Reinigungsrobotern organisieren und steuern lassen. Nexaro hatte die App erstmals auf der Fachmesse CMS im September in Berlin einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Der „German Design Award“ wird jährlich vom Rat für Formgebung verliehen und gilt als einer der renommiertesten Designpreise weltweit.