Bunt und mit Kawumm: Die neue Webpage von sMotive wählt einen dynamischen Ansatz – Bild: sMotive
CAFM-NEWS – Bunt und so gar nicht business-like präsentiert sich die neue Website von CAFM-Haus sMotive. Die Böblinger setzen auf einen dynamisierten Ansatz, der neben üppigen zehn Navigationspunkten (plus Suche) auch auf selbsterklärende Untermenüs setzt: „Reden wir über Geld“, heißt es da, oder „Ohne die Mitarbeiter läuft nichts!“ oder „Digitalisierung, ein großes Wort!“. Die Inhalte sind entsprechend aufbereitet. Weniger klassisches Prospekt-Geflüster, dafür mal ein bisschen Themenarbeit, mal ein bisschen Tutorial oder hier und da etwas Meinungskundgabe. Die erfolgt übrigens mit kumpelhaftem „du“, was zu der poppigen Verpackung der Inhalte passt. Wie umfänglich die Leser darüber jubeln, darf mit Spannung erwartet werden.
Mit einem außerhalb des Werksgeländes gelegenen und öffentlich zugänglichen Betriebsrestaurant versorgt die Wisag Catering seit Januar 2023 mehr als 660 Mitarbeitende der TotalEnergies Raffinerie Mitteldeutschland und ermöglicht auch den 10.000 Mitarbeitenden des angrenzenden Chemieparks Zugang zum gastronomischen Angebot. Die Wisag hat sich in einem Ausschreibungsprozess mit mehreren Bewerbern durchgesetzt und für die Mitarbeitenden der TotalEnergies Raffinerie Mitteldeutschland in Leuna ein Gastronomiekonzept entwickelt.
Das Betriebsrestaurant der Wisag Catering …
… bietet vier Menülinien, davon eine im Front-Cooking sowie Salatbowls und Frühstück. In einem angrenzenden Shop stehen zudem Snacks, Getränke, Zeitschriften und ein Paketshop zur Verfügung. Darüber hinaus stellt und bestückt das Team auch die Verkaufsautomaten auf dem Werksgelände, übernimmt die Konferenzverpflegung und ermöglicht für Schichtarbeitende an verschiedenen Standorten einen Lieferdienst für Speisen und Getränke in Mehrwegverpackungen.
In Magdeburg hat sich jetzt das Mittelstand-Digital Zentrum Bau konstituiert – Bild: Fraunhofer IFF
CAFM-NEWS – Vor wenigen Tagen ist in Magdeburg das Mittelstand-Digital Zentrum Bau gegründet worden. Das Zentrum, das einen Teil seiner Wurzeln im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen hat, will den mittelständischen Unternehmen der deutschen Bau- und Immobilienbranche als starker Partner zur Seite stehen. Hierzu plant es Angebote in vier verschiedenen Formaten:
kostenfreien Workshops
Publikationen
technischen Demonstratoren
Digitalisierungsprojekten
Auf diese Weise soll Unternehmen geholfen werden, die digitale Integration und Vernetzung entlang der Prozesskette Bau zu stärken. Um die Inhalte sinnvoll zu bündeln, plant der Verband verschiedene Themen-Schwerpunkte rund um die Digitalisierung:
digitaler Planungsprozess BIM
digitale Baustelle
digitales Facility Management
digitale Geschäftsprozesse
digitale Geschäftsinnovationen
In den Angeboten werden künftig auch gezielt Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammengeführt, so zum Beispiel mit den Themen Digitale Kreislaufwirtschaft oder Datenbasierte Nachhaltigkeitsbewertung. Auch die internen Prozesse der Unternehmen sollen verbessert werden.
Für einen gezielten Transfer in die Branche hinein kooperiert das Mittelstand-Digital Zentrum Bau zudem mit mehr als 60 Partnern aus Kammern, Verbänden und Initiativen der Bau- und Immobilienbranche.
Gebildet wird das neue Zentrum von vier Konsortialpartnern aus Wissenschaft und Praxis, die auch bereits im Vorgängerprojekt – dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen – beteiligt waren. Geleitet wird das Zentrum vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP. Auch das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb- und -automatisierung IFF in Magdeburg, die Jade Hochschule in Oldenburg, das eBusiness-KompetenzZentrum in Kaiserslautern und das Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim sind als Partner beteiligt.
Das Mittelstand-Digital Zentrum Bau ist Teil des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital“. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert das Mittelstand-Digital Zentrum Bau für die nächsten drei Jahre mit knapp 5 Millionen Euro.
Die erste gefma Lounge Bayern-Nürnberg 2023 wird am 30. März von 15.00 bis 16.30 Uhr als Webinar stattfinden. Den Startschuss ins diesjährige Veranstaltungsprogramm macht die Digitalveranstaltung mit dem Titel „Energieoptimierung & Digitalisierung. Transformationspotenziale heben.“ Marc Baranski, Head of Engineering & Research bei aedifion, wird Innovationen vorstellen und gemeinsame Best Practices im Gespräch mit Matthias Domke, Partner bei Alpha IC, präsentieren. „Digitalisierung ist der erste Schritt in Richtung Energieeffizienz: Wir müssen das besser betreiben, was bereits steht. Mit einem digitalen Upgrade können unmittelbar Einsparungen von bis zu 40 Prozent bei Energie, CO2 und Betriebskosten möglich werden – ohne Investitionen oder bauliche Veränderungen. Und dann ist der nächste Schritt zielgerichtete, datenbasierte Entscheidungen zur weiteren Dekarbonisierung zu treffen“, erklärt Smart-Building-Experte Baranski zu Optimierungspotenzialen im Gebäudebestand.
Merken Sie sich auch bereits die nächste gefma-Lounge am Donnerstag den 11. Mai von 16:30 bis 18:00 Uhr vor: Firmen Insights – Präsenz+Streaming, TH Nürnberg, „Bündelung von SV/SK-Prüfungen für ein Immobilienportfolio. Vorgehensweise und Hindernisse.“ mit Frank Gentzwein und Christoph Theilen von TÜV Süd.
Die intelligente Art, Reinigungsarbeiten mobil zu organisieren. Die soniq crew App ist Teil von soniq IQ, der All-in-One Plattform für das professionelle Reinigen. Multilingual, für reibungslose Reinigungsarbeiten in jeder Sprache und dafür gemacht, Zeit und Mühe zu sparen dank einer Vielzahl an Features:
All-In-One Messenger-Integration
Intelligentes Check-In und Check-Out
Schichtplanung 2.0 mit dem innovativen Kalender
Abwesenheiten digital mitteilen
digitale Zeiterfassung
Papierlos und transparent
Ticket-Management
Wissen, wann und wo gereinigt werden muss
Für eine größere Darstellung klicken Sie bitte auf das Bild.
Mitarbeiter-Planung und -kommunikation aus einer Hand.
Kosten: kostenpflichtig
Art:Datenerhebung und -verwaltung, Auftragssteuerung, Workplace Management Einbindung:Teil einer Software-Lösung
Was macht ein Smart Building interessant für Dienstleister im Facility Management ? Wo bieten die Gebäude Vorteile, wie sparen sie Kosten und was sollten Planer und Errichter hierfür bedenken? Fragen wie diese beantworten Dave Gebauer und Thilo Asmuß, Smart Building-Spezialisten bei Engie, in einem umfassenden Interview, das die CAFM-News heute als Themenwoche im Februar veröffentlicht haben. Der Titel des Interviews lautet „Smart Building: In Zukunft wird es ohne nicht gehen„.
Ziel der Themenwochen ist, möglichst fundiert und umfassend Inhalte, die für Facility Manager relevant sind, zu vertiefen und den Lesern einen deutlichen Mehrwert zu bieten. Zugleich kann sich das Unternehmen, das sich im Rahmen des Beitrags engagiert, als Spezialist für das Themenfeld ausweisen.
Unternehmen, die sich mit Ihren Lösungen für einen oder mehreren der angebotenen Bereiche hervorheben möchten, können sich direkt an Verena David wenden, die alle relevanten Informationen zu den Themenwochen bereit hält.
Die Themenwoche im Februar befasst sich im Rahmen eines Interviews mit Smart Building Technologie – Foto: Tom Semmler
CAFM-NEWS – ESG, explodierende Energiekosten und EU-Taxonomie stellen Immobilienerrichter, -besitzer und -betreiber vor neue Herausforderungen. Entsprechend ist Smart Building Technologie auf dem Vormarsch, langsam zwar, aber stetig. Was hierbei aus der Perspektive eines FM-Dienstleisters wichtig ist, haben wir Dave Gebauer, Regionalleiter Energy & Facility Solutions N/O, und Thilo Asmuß, Head of CAFM N/O, gefragt. Beide sind beim FM-Dienstleister Engie Deutschland beschäftigt.
CAFM-NEWS: Ist smarte Technologie überhaupt eine Hilfe für Facility Management und Facility Services?
Thilo Asmuß: Selbstverständlich, gerade in dem heutigen Zeitalter, in dem alles dokumentiert werden muss, ist es das einfachste, dass das Gebäude anfängt, sich selbst zu dokumentieren und auswertbare Daten zu sammeln. Es wird so deutlich einfacher, auf die Nutzerbedürfnisse einzugehen und diese ins Tagesgeschäft zu integrieren.
Dave Gebauer: Ja, unbedingt. In Zukunft wird es ohne nicht mehr gehen. Neben der Regulatorik – Thema ESG – werden sich die Geschäftsmodelle im FM verändern. Die Grundlage dafür sind Daten. Mit ihnen lässt sich das FM viel stärker mit dem Thema grüner Energieversorgung und grünen Energiemanagements zusammenbringen, was die Branche bei Ihrer Transformation zur Klimaneutralität unterstützt.
CAFM-NEWS: Die Investition in Smart Building Technologie, in Sensoren, Aktoren, Software und Apps, ist relativ hoch. Lohnt sich der Schritt aktuell schon oder ist der ROI noch zu gering?
Asmuß: Je nach Ausgangslage kann es aktuell schwierig sein, einen ROI zu erzielen, da die FM-Strukturen im Tagesgeschäft noch zu starr und unflexibel sind. Somit lassen sich die Ressourcen nicht dynamisch genug einsetzen, um im besten Fall Einsparungen zu erzielen. Ein erster Effekt lässt sich leicht im Bereich des infrastrukturellen Gebäudemanagements (IGM) erzielen. Hier können durch Bewegungs- und Nutzungssensoren die Flächen identifiziert werden, die tatsächlich gereinigt werden müssen, womit Ressourcen optimaler eingesetzt werden können.
Gebauer: Die Investition lohnt sich meines Erachtens im Neubau definitiv. Wir sollten neben dem ROI dabei auch die Mehrwerte für die Zukunft sehen, also das Thema Nutzerzufriedenheit, ESG und neue Geschäftsmodelle im FM. Und wo sich Smart Building Technologie definitiv rechnet, ist auf der Energieseite.
CAFM-NEWS: Welche Vorteile bringt Smart Building Technologie dem Eigentümer einer Bestands-Immobilie und in welcher Weise können die Nutzer eines Smart Buildings von ihr profitieren?
Gebauer: Der Vorteil smarter Technologie für den Bestand ist der gleiche wie im Neubau, mit dem Unterschied, dass der Invest im Bestand aktuell noch höher ist. Allerdings ist bei großen Refurbishments im Bestand der Unterschied zum Neubau bezogen auf Sensoren marginal.
Asmuß: Hier ist Green Building zu nennen oder auch das Well-being-Zertifikat, denn für solche Zertifizierungen werden sämtliche Daten aus dem Gebäude benötigt, die man ohne entsprechende Sensorik nicht erhalten würde. Des Weiteren können im Smart Building die Flächen effizienter genutzt werden, sobald die Bewegungsdaten im Objekt erfasst sind. Ähnlich verhält es sich mit der Einführung von intelligenten Parksystemen. Mit ihnen lassen sich die meist wenigen Parkplätze smart verwalten und so gut wie möglich zu nutzen.
CAFM-NEWS: Unterstützt Smart Building Technologie auch Servicedienstleister im FM?
Gebauer: Die Antwort ist ein klares „Ja!“. Das gilt allerdings nur, wenn schon zu Beginn entsprechend geplant wird, dass also in der Planungsphase Use-cases definiert werden. Nehmen wir ein einfaches Beispiel: Eine Anlage geht in Störung und sendet automatisch ein Ticket an das CAFM-System des Dienstleisters. Die Fragestellung, die sich hieran knüpft, ist: Welche Smart Building Technologien sind in diesem Szenario für Facility Management-Dienstleister besonders wichtig und warum? Aus meiner Sicht als Techniker sind es die Kommunikation zwischen Anlage und CAFM-System und die Nutzungsdaten auf den Flächen, beispielsweise wenn es sich um eine Fahrtreppe handelt. Schön wäre auch ein Daten-See je Immobilie. Ein weiteres Beispiel aus unserer Praxis ist, dass wir versuchen, eine Korrelation zwischen der Anzahl von Nutzern im Gebäude und dem Energieverbrauch abzuschätzen, um die Energiesteuerung zu optimieren.
Asmuß: Noch ein paar Beispiele, um den Nutzen greifbar zu machen: Durch eine smarte Objektverwaltung kann der Dienstleister mit Hilfe von Indoor-Navigation direkt an die ihn betreffenden Bereiche geführt werden. Und durch eine Fernauslese von Störungen können Entstörungen zielgerichteter und besser umgesetzt werden. Fernauslese hilft auch bei der Erfassung und dem Monitoring von Verbrauchsdaten für Medien wie Wasser, Strom, Gas oder Fernwärme.
CAFM-NEWS: Können Servicedienstleister auch bei Planung, Auswahl und Installation von Smart Building Technologie unterstützen?
Asmuß: Das können sie, angefangen bei der Beratung über die Auslegung der Anlagen bis zur Installation der Sensorik. Vorab ist die Auswahl der eingesetzten Systeme auf Praktikabilität zu prüfen, denn je smarter das Gebäude, desto mehr Systeme müssen untereinander kommunizieren, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
CAFM-NEWS: Was sollten Kunden vorab bedenken, wenn sie Smart Building Technologie einführen wollen?
Asmuß: Es gibt eine Reihe von Kernfragen: Ist der Nutzer sich bewusst, worum es sich bei einem Smart Building wirklich handelt? Werden alle gebotenen Potenziale auch hinterher genutzt? Was möchte der Kunde mit den gewonnenen Daten wirklich machen? Hat der Kunden einen kompetenten Partner, der das Smart Building nachher auch vollumfänglich betreuen kann?
Gebauer: Also kurz und knapp: Welches Ziel der Kunde mit dem Smart Building verfolgt und wie das später gemangt werden soll. Hier können wir natürlich gerne unterstützen.
CAFM-NEWS: Die meisten Gebäude sind schon gebaut. Welche Grenzen gibt es bei Smart Building Technologie mit Blick auf Bestandsgebäude?
Gebauer: Hier gibt es technologisch wenige bzw. keine Grenzen – die Herausforderung liegt natürlich bei der Wirtschaftlichkeit.
Asmuß: Es ist immer eine finanzielle Grenze, die bestimmt, welche Investitionen umgesetzt werden können. Viele Sensoren sind einfach per „Click & Play“ nachzurüsten, müssen dann aber mit einem Netzwerk verbunden werden. Es muss die Frage beantwortet werden, welche technischen Grenzen in der Bestands-TGA vorhanden sind, die für die Steuerung über smarte Sensortechnik ein Hindernis darstellen.
CAFM-NEWS: Was ist die minimale Anforderung, damit sich ein Gebäude „smart“ nennen darf?
Gebauer: Das sollten wir als Branche unbedingt definieren, aktuell wird der Begriff sehr variabel verwendet. Ich meine aber, dass es hierzu bereits eine Initiative von Corenet gibt.
Asmuß: Nach meinem Verständnis ist ein Smart Building it ein vernetztes Gebäude, das auf Basis der gewonnen Informationen in der Lage ist, eigeninitiativ in vorher festgelegten Rahmen Maßnahmen zu ergreifen. Insbesondere sollte hierbei der Fokus auf Energiepotenziale liegen.
CAFM-NEWS: Brauchen smarte Gebäude eine App?
Gebauer: Ich denke tatsächlich nicht – sie brauchen das Backend, über das sich Daten für Mieter, Nutzer und Dienstleister abgreifen lassen, um selbst eine App einzusetzen mit den Diensten, die die jeweilige Partei benötigt. Ich denke, in der Zukunft bringt jeder seine eigene App mit.
Asmuß: Ganz klares „Jein“. An sich benötigt ein Smart Building nur eine Plattform, auf der Daten gesammelt und ausgewertet werden. Der Nutzer muss allerdings die Möglichkeit erhalten, diese Daten ebenfalls auszuwerten und ggf. einzusteuern. Im heutigen Zeitalter empfiehlt sich hierfür der einfach zu nutzende Zugang mittels App, aber eigentlich ist die Art des eingesetzten Endgerätes für diese Steuerung nicht entscheidend.
CAFM-NEWS: Welchen Tipp geben Sie Unternehmen, die überlegen, ob sie Smart Building-Technologie einführen wollen?
Asmuß: Als erstes sollte ein Ziel festgelegt werden, das mit dem Smart Building avisiert ist. Und direkt am Anfang sollte schon klargestellt werden, was und wie man auswerten möchte und was man mit diesen Informationen anfängt.
Gebauer: Ich denke, zum Smart Building gehört auch Mut. Also: Seien Sie mutig! Smart Building-Technologie ist die Zukunft, denn wie schon Albert Einstein warnte: „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“
CAFM-NEWS: Vielen Dank für das Gespräch.
Thilo Asmuß (li.) und Dave Gebauer von Engie Deutschland äußern sich zu den Perspektiven für Smart Buildings jetzt und in Zukunft.
Abbildungen: T. Semmler (Titelbild); privat (Porträts)
Der Markt für Zutrittsmanagement bietet Produkte, die kosten- und zeitsparend in Gebäude integriert werden können, automatisch und digital ohne Personal funktionieren und dabei auch noch Daten sammeln, speichern und in Kombination mit den richtigen Software-Systemen verwalten können. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Wir haben für Sie spannende Neuheiten aus dem Zutrittssegment kompakt zusammengetragen. Außerdem haben 14 Unternehmen Fakten und Funktionen Ihrer Zutrittsprodukte in einem jüngst überarbeiteten Fragebogen übersichtlich zusammengefasst.
Das Planungs- und Beratungsunternehmen Canzler hat im Auftrag der R+V Deutschland Real Estate die baubegleitende Qualitätskontrolle des Bürocampus Mizal aus Düsseldorf verantwortet. Damit wollte der Eigentümer sicherstellen, dass beide Gebäudeteile den vom Projektentwickler Codic Development vertraglich zugesicherten Standards entsprechen und vereinbarte Termine eingehalten werden. Canzler begleitete das Bauvorhaben bereits seit Juli 2020 bis zur finalen Bauabnahme des Mieterausbaus im ersten Quartal 2023. Anhand von Dokumenten und Grundlagen und einem permanenten Abgleich zwischen Bau-Soll und Bau-Ist vor Ort wurde geprüft, ob die geschuldeten Bau-/Ausbauleistungen dem vertraglich vereinbarten Standard und den anerkannten Regeln der Technik entsprechen.
Weitere Informationen, Zahlen, Daten und Fakten zu Canzler und anderen FM-Beratungsunternehmen können Sie in unserer Datenbank FM-Berater einsehen unter: www.facility-manager.de/berater-datenbank
Die Goldbeck Facility Services hat die Auftragsverlängerung für das Gebäude- und Bauinvestitionsmanagement beim Kreis Herford erhalten. Die Vergabe für weitere sechs Jahre erfolgte im Rahmen einer europaweiten Neuausschreibung. Das seit 2014 bestehende Mandat umfasst 60 Objekte mit einem Gesamtvolumen von 150.000 m² Bruttogrundfläche. Der Auftrag ist das größte FM-Mandat für Goldbeck Services.
Goldbeck-Leistungsspektrum
Der Dienstleister zeichnet u.a. für die Projektsteuerung, die laufende Überarbeitung und Fortführung der Masterpläne inklusive der Budgetplanung und der Erarbeitung von Entscheidungsgrundlagen verantwortlich. Weitere FM-Leistungen sind Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten, ausgewählte Betreiberpflichten, Optimierungsmöglichkeiten für die Energieoptimierung und den nachhaltigen Betrieb von technischen Anlagen sowie eine 24-Stunden-Rufbereitschaft für die kreiseigenen Objekte.
Weitere Informationen, Zahlen, Daten und Fakten zu Goldbeck Services können Sie in unserer Facility Services Datenbank einsehen unter: www.facility-manager.de/fs-datenbank
Auf der ISH 2023 stellt Neuberger sein neues Raumbediengerät RP8100 vor – Bild: Neuberger
CAFM-NEWS – Auf der kommenden ISH stellt der Automationsspezialist Neuberger sein neues Raumbediengerät RP8100 vor. Es vereint modernes Design mit Touch-Bedienung und frei programmierbarer Visualisierung. Die Panels können hoch oder quer eingebaut werden und verfügen über ein hochauflösendes 5″ großes Touchdisplay. Das Panel ist im Standard mit einem integrierten Webserver ausgestattete.
Integrierte Sensoren für Temperatur, Feuchte, Helligkeit, Präsenz, Luftschadstoffe (VOC) und CO2 ermöglichen eine Einbindung von Regelfunktionen zum Beispiel für Heizen, Kühlen, Beleuchten und Beschatten. Wird es via BACnet/IP an die Gebäudeleittechnik angebunden, kann die Regelung und Visualisierung autark über das Gerät erfolgen.
Das Bedien- und Visualisierungskonzept des RP8100 ist laut Neuberger absolut flexibel. Je nach Kundenwunsch, Einsatzzweck oder Projektanforderungen können Messgrößen und/oder Steuerungsfunktionen flexibel ausgegeben werden. Visualisierungen wie beispielsweise Anzeige- und Bedienelemente sind frei programmierbar. Um das Raumbediengerät an Automationssysteme anzubinden, stehen Schnittstellen wie BACnet/IP, Web (http/https), Modbus TCP, Modbus RS485, MQTT, oder KNX zur Verfügung.
Die Fachmesse ISH findet vom 13. bis 17. März auf dem Messegelände in Frankfurt am Main statt. Das Rothenburger Unternehmen Neuberger stellt in Halle 12.0 auf dem Gemeinschaftsstand C02 der Weishaupt-Gruppe aus.
Am 14. Februar 2023 haben die Zech Group und die Wohnkompanie Berlin den Startschuss für das neue Gewerbehöfe-Quartier GoWest in Berlin-Schmargendorf gegeben. Das 7,4 ha Gelände wird in den kommenden Jahren in 5 Bauabschnitten erschlossen. Es sind 180.000 m² Gewerbefläche geplant, die sich auf zwölf Gebäude verteilen und Nutzungsarten wie Büro-, Labor- und Coworking-Flächen umfassen. Einziehen sollen u.a. Unternehmen aus der IT, Mobilität oder Biotechnologie. Zudem entsteht ein Handwerkerhof für Handwerker aus der Region zur gemeinschaftlichen Nutzung von Maschinen und Fahrzeugen. Im neuen Gewerbehöfe-Quartier werden außerdem ein Rechenzentrum und ein 4-Sterne-Kongresshotel gebaut. Auf den Gebäudedächern soll mit 15.000 m² die größte Dachfarm Deutschlands realisiert werden. Mittelpunkt des Quartiers soll ein Stadtplatz mit Restaurants, Geschäften, Kino und Cafés werden. Die Fertigstellung der beiden Gebäudekomplexe des nun eröffneten ersten Bauabschnitts an der Forckenbeckstraße ist für 2025 geplant.
Künftige Nutzungen von GoWest:
Büros und Coworking-Spaces
Laborflächen
Handwerker- und Manufakturzentrum
Vier-Sterne-Hotel
Rechenzentrum
kulturelles Angebot
Kita
zentraler Stadtplatz mit Restaurants, Cafés, kleine Geschäfte, Wochenmarkt
öffentliche Wege exklusiv für Fußgänger und Radfahrer
Tiefgarage mit Pkw- und Fahrradstellplätzen, E-Mobility-Versorgung, Car-Sharing-Station sowie Fahrradservice
Piepenbrock hat den Neuauftrag für die Aufbereitung der Atemschutzgeräte und weitere Reinigungsleistungen für die Aurubis AG am Standort Lünen übernommen. Neun Mitarbeitende aus der Dortmunder Piepenbrock-Niederlassung kümmern sich rund um die Uhr im Schichtbetrieb um die Ausgabe, Reinigung und Aufbereitung von 150 Atemschutzgeräten täglich sowie der Maschinen und Betriebsmittel. Zum Auftragsumfang beim Kupferrecycling-Betrieb und Anbieter von Nichteisenmetallen Aurubis gehört außerdem, die Geräte auseinanderzubauen und wieder zusammenzusetzen. Um den Auftrag ausführen zu können, hat Piepenbrock seine Mitarbeitenden zum Atemschutz-Gerätewart ausbilden lassen. Bei planmäßigen Stillständen oder Reparaturen am Standort setzt der Dienstleister zusätzliche Kräfte ein.
Weitere Informationen, Zahlen, Daten und Fakten zu Piepenbrock können Sie in unserer Facility Services Datenbank einsehen unter: www.facility-manager.de/fs-datenbank
InCaTec solution hat die eigene Webpräsenz überarbeitet – Bild: InCaTec Solution
CAFM-NEWS – Die InCaTec Solution hat ihre Webpräsenz überarbeitet. Der Spacewell-Partner aus Münster beschreibt sie als responsiv, moderner und intuitiver. Eine neue Navigation ermögliche es, Informationen leicht zu finden, und eine neue Sidebar erlaube, schnell ein Angebot oder einen Termin für eine Online-Präsentation zu buchen, erklärt Incatec. Auch die Social Media-Kanäle sind in der neuen Seitenleiste zu finden.
Ebenfalls überarbeitet ist der Content der Seite. Besucher können sich auch dank kurzer Inhalts-Vorschauen noch leichter informieren, verspricht das Unternehmen und sagt, neben den bereits bekannten Inhalten rund um Software und Module gebe es neu eine Service-Seite, die alle Leistungen zur Software-Einführung detailliert beschreibe.
Ebenfalls auf der Website zu finden ist die Energiemanagement-Software MyEnMS.
Zum 1. Februar ist das Joint Venture aus der Wisag Gebäudetechnik Holding und der Messe Düsseldorf an den Start gegangen. Dabei handelt es sich um den neuen Messedienstleister Wisag Messe Service, der in einer Gesellschaft wichtige Sekundärprozesse für das Messegeschäft bündelt, um einen umfassenden Service zu bieten und die Prozesse zu optimieren. Ein Team von 44 Mitarbeitenden übernimmt seitdem klassische Dienstleistungen wie Auf- und Abbauleistungen in den Messehallen und koordiniert zudem Partnerunternehmen in der Veranstaltungstechnik. Die Wisag Messe Service stellt außerdem in der eigenen Schreinerei Sonderbauten her und betreibt die Poststelle sowie den Versand der Messe Düsseldorf. In einer hauseigenen Druckerei werden zudem die Drucksachen für die Messe und ihre Aussteller erstellt. Die Wisag Gebäudetechnik Holding ist mit 75,1 Prozent an dem Joint Venture beteiligt, die Messe Düsseldorf mit 24,9 Prozent.
Weitere Informationen, Zahlen, Daten und Fakten zur Wisag Facility Service Holding und weiteren Facility-Services-Anbietern können Sie in unserer Facility Services Datenbank einsehen unter: www.facility-manager.de/fs-datenbank
Die TU Berlin und die FH Münster haben die Studie „Warum wir Daten teilen“ mit Unterstützung von CoreNet, RealFM und gefma ins Leben gerufen, um die Treiber und Barrieren eines umfassenden und automatisierten Datenaustausches zwischen CREM und FM-Dienstleistern zu bestimmen. Ziel der Umfrage ist es, Maßnahmen entwickeln zu können, mit welchen Transaktionsbeziehungen unter Verwendung des maschinellen Lernens effizienter gestaltet und der Informationsfluss innerhalb immobilienbezogener Auftragsbeziehungen künftig besser verstanden und intensiviert werden können. Die Umfragedauer beträgt zwischen fünf und acht Minuten.
Gefma und Lünendonk haben jetzt auch die Anwender-Befragung für den CAFM-Trendreport 2023 gestartet -Bild: Gefma/Lünendonk/LamaPoll
CAFM-NEWS – Jetzt ist auch der Anwender-Teil des CAFM-Trendreports gestartet. Das Projekt des Arbeitskreises Digitalisierung des Gefma und der Marktforscher von Lünendonk & Hossenfelder ist Teil 2 der Befragung rund um das Thema CAFM-Software und ihrer Nutzung. Vorausgegangen war im Januar bereits eine Hersteller-Befragung.
Die jetzt angesprochenen Anwender brauchen rund zehn Minuten für die Beantwortung der 30 Fragen. Sie umfassen neben der Ist-Situation auch Aspekte der Implementierungsdauer, der Kosten, großer Herausforderungen und Hindernisse, Schnittstellen zu Drittsystemen und Trends.
Der Deutsche Verband für Facility Management e.V. – gefma lädt 2023 erneut Absolventen von FM- und verwandten Studiengängen ein, ihre Abschlussarbeiten beim Wettbewerb um die gefma-Förderpreise 2023 einzureichen. Einsendeschluss ist der 7. April 2023. Die Verleihung der Förderpreise wird wie jedes Jahr auf der gefma-Mitgliederversammlung stattfinden, dieses Jahr in Präsenz im Herbst. Neben den Auszeichnungen warten insgesamt bis zu 8.000 Euro Preisgelder auf die Gewinner.
(v.li.) Die Preisträger der gefma-Förderpreise für Hochschulabsolventen mit Prof. Markus Lehmann, Paula Gehl, Patrick Horlamus, Konstantin Schütz, Judith Fauth, Jonas Lübcke. Bild: Dominik Wolf Leipzig
Der Deutsche Verband für Facility Management – gefma und das Marktforschungsinstitut Lünendonk & Hossenfelder haben die Teilnahmemöglichkeit an der Umfrage für den diesjährigen CAFM-Trendreport verlängert. Anwender eines CAFM-Software-Systems können sich noch bis zum 24. Februar 2023 anonym an der circa 20-minütigen Befragung beteiligen und sichern sich so zudem kostenfrei die Ergebnisse der Studie. Mit dem Trendreport werden seriöse und neutrale Marktinformationen rund um das Thema CAFM/IWMS im deutschsprachigen Raum gesammelt, ausgewertet und veröffentlicht. Der CAFM/IWMS-Trendreport wird von einer unabhängigen Projektgruppe des gefma Arbeitskreises Digitalisierung unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Joachim Hohmann und Daniel Zawadzki erarbeitet und dabei zum vierten Mal von Lünendonk & Hossenfelder unterstützt.
Der Trendreport wird im Mai 2023 auf der CAFM-Messe & Kongress in Fulda vorgestellt.
Der Westdeutsche Rundfunk Köln (WDR) hat die Catering-Sparte des Multiservice-Anbieters Klüh zum 1. Februar 2023 mit der Verpflegung seiner Mitarbeitenden in der Kölner Innenstadt beauftragt. Klüh Catering ist bereits seit 2018 für Versorgungsleistungen auf dem Produktionsgelände in Köln-Bocklemünd und im Funkhaus Düsseldorf verantwortlich. Der neue Auftrag umfasst die Frühstücks-, Mittags- und Zwischenverpflegung sowie optional die Bewirtung von Konferenzen und Sonderveranstaltungen.
In der Klüh-Catering-App informiert der Dienstleister über den Nachhaltigkeits-Wert seiner Gerichte. Neben dem CO₂-Wert werden dort der Wasserverbrauch, der Beitrag zur Regenwaldabholzung und das Tierwohl berücksichtigt.
Weitere Informationen, Zahlen, Daten und Fakten zu Klüh Service Management und anderen Facility-Services-Anbietern können Sie in unserer Facility Services Datenbank einsehen unter: www.facility-manager.de/fs-datenbank