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Targobank: Zertifikat für nachhaltige Innenräume

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Die Targobank hat von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) für ihren Standort in Eschweiler mit dem Platin-Zertifikat die höchste Auszeichnung für nachhaltige Innenräume erhalten.

Die DGNB bewertet in ihrem Zertifizierungssystem für nachhaltige Innenräume Objekte nach 20 Kriterien, die den Themenfeldern Ökologie, Ökonomie, soziokulturelle und funktionale Qualität, Technik und Prozessqualität zugeordnet sind. „Mit einem Gesamterfüllungsgrad von 80,9 Prozent hat die Filiale in Eschweiler sehr gut abgeschnitten – hervorzuheben sind hier zum Beispiel die geringen Risiken für die lokale Umweltbelastung, die Innenraumluftqualität und die Barrierefreiheit mit einem Erfüllungsgrad von 100 Prozent“, teilte das Geldinstitut in Düsseldorf mit.

Die Flutkatastrophe im Juli 2021 hatte die alte Filiale in Eschweiler komplett zerstört. Die Targobank mietete ein neues Objekt am Ort und eröffnete den Standort im August 2023. „Die verwendeten Materialien, Produkte und Prozesse werden auch bei zukünftigen Projekten in Filialen und Großgebäuden eingesetzt und zum Teil mit den Lieferanten als Standard festgelegt“, erklärte Sebastian Andreas aus dem Targobank-Immobilienmanagement.

Keros Consult und Necta kooperieren

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Die Keros Consult GmbH, eine auf Prozessoptimierung in der Gemeinschaftsverpflegung spezialisierte Tochtergesellschaft der Klüh-Gruppe, und die Necta Österreich GmbH, ein Software-as-a-Service-Anbieter für digitale Warenwirtschaftslösungen, haben eine strategische Partnerschaft geschlossen.

„Ziel ist, digitale Lösungen und praxisnahe Prozessoptimierung zu vereinen, um Effizienz, Transparenz und Wirtschaftlichkeit in der Gemeinschaftsverpflegung nachhaltig zu verbessern“, gab die Klüh Service Management GmbH bekannt. Das Leistungsspektrum von Keros Consult reicht von Trainings über die vollständige Implementierung des Warenwirtschaftssystems necta bis hin zur Integration operativer Prozesse. „Durch die Kooperation mit necta können wir unseren Kunden nun ein Rundum-sorglos-Paket anbieten, das in dieser Form einzigartig ist und messbare Ergebnisse garantiert“, sagte Jörn Niewiadomsky, Geschäftsführer von Keros Consult. Die Klüh-Tochter richtet sich an Branchen mit Gemeinschaftsverpflegung wie beispielsweise Betriebsrestaurants, Krankenhäuser und Kliniken, Alten- und Pflegeheime sowie Schul- und Kita-Caterer.

Auswirkungen des ESG-Reportings auf die Betreiberverantwortung

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Nun steht auch der letzte Vortrag der diesjährigen Bundesfachtagung Betreiberverantwortung am 20./21. Mai in Fulda fest und das Programm ist vollständig.
Kai Ukena, Senior Manager Real Estate Consulting and Transformation bei PwC, und Annelie Casper, stellv. Geschäftsführerin von gefma werden über die Auswirkungen des ESG-Reportings in Property und Facility Management auf die Betreiberverantwortung referieren.

Freuen Sie sich zudem auf Vorträge zu „neuen Anforderungen an das Facility Management aus Gesetzen, Verordnungen, Normen und Richtlinien“, „Ausschreibung & Vergabe von Facility Services“, „Betreiberverantwortung bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA)“, „Cybersicherheit in Gebäudeautomation und Gebäudetechnik“, „Trinkwasserhygiene“ und Energieoptimierte Gebäudesteuerung mittels KI“.

Das ausführliche Programm und das Anmeldeformular der Bundesfachtagung Betreiberverantwortung finden Sie hier.

RIB Software zieht um

Ab dem 01.04.2025 ist der Campus Sternhöhe in Stuttgart-Möhringen der neue Hauptsitz der Stuttgarter RIB Software GmbH. Bildnachweis: Projekt: Campus Sternhöhe. Eigentümer: alstria office REIT-AG. Foto: maveo.

Zum 1. April zieht die RIB Software GmbH in ihr neues Bürogebäude in der Epplestraße 225, Stuttgart-Möhringen, am Campus Sternhöhe. Das komplett renovierte Firmengebäude bietet den rund 200 Mitarbeitenden modernste Arbeitsplätze und vielseitige Meeting-Möglichkeiten sowie Raum für den kollaborativen Austausch. Dazu zählen Think Tanks, Telefonboxen, sogenannte Multispaces sowie Conference- und Lounge-Spaces. Der Büro- und Kundenbereich umfasst annähernd 3.600 Quadratmeter. Zudem bietet der Campus rund 44.000 Quadratmeter Grünfläche auf der gesamten Anlage. Nachhaltigkeitsaspekte waren nach Angaben des Softwarehauses ein entscheidender Faktor bei der Wahl des neuen Bürogebäudes am Campus Sternhöhe – sie wurden durchgängig in Planung, Sanierung und Betrieb integriert. Ziel ist es, den Campus bis 2030 klimaneutral zu betreiben. Der Campus Sternhöhe ist etwa 2,5 Kilometer vom bisherigen RIB-Stammhaus, der Vaihinger Straße 151 in Stuttgart-Möhringen, entfernt.

Vinci Energies akquiriert weiteren Sicherheitssystemanbieter

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Vinci Energies kauft weiter zu und hat am 14. März die EPS Engel & Pannier Sicherheits- und Kommunikationstechnik GmbH mit Sitz in Hamburg übernommen. Das Elektroinstallationsunternehmen mit Schwerpunkt auf Brand- und Gefahrenmeldesysteme erwirtschaftete 2024 mit 22 Mitarbeitern einen Umsatz von 4,6 Mio. Euro im Großraum Hamburg, teilte Vinci Energies weiter mit.

EPS soll in den Geschäftsbereich Building Solutions von Vinci Energies integriert werden und das regionale Angebot an Brandschutzlösungen der Fire Protection Solutions Group erweitern. Dazu zählen Unternehmen wie die Calanbau Brandschutzanlagen GmbH oder die GSA Sicherheitstechnik GmbH, die im Januar 2024 erworben wurde. „Durch die kommende Integration in unsere Unternehmensgruppe wird sich auch das Leistungsportfolio von EPS erweitern”, sagte Stefan Falk, Vorsitzender der Geschäftsführung von Vinci Energies Deutschland Building Solutions.

Zuletzt hatte Vinci Energies die Fernao Group GmbH, einen Anbieter von Cybersecurity-Dienstleistungen in Deutschland und der Schweiz sowie das Unternehmen Cable-Link Elektro-Software-Netzwerktechnik mit Sitz in Wien übernommen.

Taskforce Gebäudetechnik gegründet

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Die Verbände mehrerer Handwerksbranchen haben am 18. März im Rahmen der ISH die Taskforce Gebäudetechnik ins Leben gerufen. „Um die Energiewende voranzubringen, arbeiten die gebäudetechnischen Klimahandwerke künftig noch enger zusammen“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Gründungsmitglieder der Taskforce Gebäudetechnik sind der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH), der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), der Bundesinnungsverband des Deutschen Kälteanlagenbauerhandwerks (BIV), der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) sowie der Bundesverband Metall (BVM) als ständiger Gast. Die Geschäftsstelle wird beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) in Berlin eingerichtet.

Ziel ist, an der politischen Diskussion teilzunehmen und „die Interessen der einzelnen Gewerke zu bündeln, damit diese ihre zentrale Rolle im Transformationsprozess effektiver ausführen können“. „Um die gewaltigen Aufgaben der Energiewende, der Erneuerung der deutschen Infrastruktur und insbesondere der Sanierung unserer Gebäude erfüllen zu können, brauchen wir mehr Kooperation im Handwerk und klare Rahmenbedingungen aus der Politik“, sagte ZVEH-Präsident Stefan Ehinger. In einem Positionspapier fordert die Taskforce klare politische Rahmenbedingungen, um Investitionen zu fördern und Unsicherheiten zu beseitigen.

Hohe Arbeitssicherheit bei Leadec

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Mit einer Lost Time Injury Rate (LTI-Rate) von 1,0 hat Leadec 2024 die niedrigste Unfallhäufigkeit in seiner Geschichte verzeichnet. Pro eine Million geleistete Arbeitsstunden gab es nur einen Unfall mit mindestens einem Fehltag, teilte der Servicespezialist mit. Im Vorjahr lag die LTI-Rate bei 1,1.

„Unsere konzernweite Kampagne ‚Safety – It’s your life‘ ist ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Denn Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen sind vermeidbar“, erklärte Markus Glaser-Gallion, CEO von Leadec. Im Rahmen des HSE-Managementsystems seien 2024 unter anderem 33.000 präventive Sicherheitsbegehungen, über 3.200 neue Risikobewertungen für Arbeitsplätze und spezifische Tätigkeiten sowie umfassende globale Audits durchgeführt worden. Dies trägt dazu bei, dass bereits über 80 Prozent der Standorte nach den internationalen Standards ISO 45001 (Arbeitsschutz- und Gesundheitsschutz-Management), ISO 9001 (Qualitätsmanagement) sowie ISO 14001 (Umweltmanagement) zertifiziert sind, heißt es weiter aus Stuttgart. Leadec beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit über 23.000 Mitarbeitende an mehr als 350 Standorten.

FM-Monitor 2025: Mehr Umsatz und steigende Preise

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Der Facility Services-Markt in Deutschland hat sein Umsatzvolumen 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 5 % auf 88 Mrd. US-Dollar gesteigert. Damit war Deutschland erneut der umsatzstärkste Markt in Europa, heißt es im „Facility Management Monitor 2025“, den die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) in Zusammenarbeit mit den drei DACH-Berufsverbänden RealFM e. V. (Deutschland), SVIT FM Schweiz und Facility Management Austria (FMA) (Österreich) veröffentlicht hat.

Laut der Studie sind knapp die Hälfte (48 %) der Nutzer mit den Leistungen ihrer Facility Dienstleister (eher bis vollständig) zufrieden. Für 62 % der Nutzer und Dienstleister hat die Einführung von IT-Hardware und -Software sowie die Implementierung von digitalisierten Prozessen höchste Priorität, um die eigene Effizienz zu steigern, Kosten zu sparen und den Datenschutz zu gewährleisten, schreiben die Autoren. Als größte Herausforderung nennen 81 % der Dienstleister und 76 % der Nutzer Personalmangel und fehlende Qualifikationen. Ein weiteres Fazit der Studie: Für alle Facility Services werden deutliche Preiserhöhungen erwartet. Insbesondere die Preise für technische und infrastrukturelle Facility Services dürften teilweise um mehr als 10 % zulegen.

Der „Facility Management Monitor 2025“ kann kostenfrei als pdf-Datei von der RealFM-Webseite heruntergeladen werden. Einen ausführlichen Beitrag zum FM-Monitor 2025 finden Sie in Ausgabe 5 der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“.

Strabag PFS kauft weiter in Tschechien zu

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Die Strabag Property and Facility Services GmbH (Strabag PFS) will den Dienstleister Instalace Praha mit Sitz in Prag übernehmen, der in den Bereichen technische Gebäudeausstattung sowie Facility Management aktiv ist. Eine Vereinbarung zum kompletten Erwerb von Instalace Praha spol.s.r.o. wurde am 11. März unterzeichnet, gab Strabag PFS bekannt.

Das inhabergeführte Unternehmen mit rund 300 Mitarbeitern hat im Geschäftsjahr 2024 etwa 72 Mio. Euro Umsatz in Tschechien erwirtschaftet und bereits zahlreiche komplexe Projekte zur Dekarbonisierung von Bestandsimmobilien umgesetzt, heißt es weiter aus Frankfurt am Main.

„Gemeinsam mit der im Dezember 2024 erworbenen B2Assets sowie unserer bestehenden Strabag PFS Landesgesellschaft werden wir zu einem der Marktführer unter den Building Solutions Anbietern in Tschechien“, kündigte Stefan Babsch, Geschäftsführer von Strabag PFS, an. Die Unternehmensgruppe steuert ihre Auslandsaktivitäten in Tschechien, Polen, der Slowakei und Luxemburg über die österreichische Landesgesellschaft in Wien. Wachstum verspricht sich Babsch von „dem ausgewogenen Mix aus langfristigen Facility-Management-Bestandsverträgen und komplexen TGA-Bauprojekten“. Die Akquisition steht unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigung und soll im zweiten Quartal 2025 abgeschlossen werden.

Goldbeck betreibt BOB.Krefeld

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Die Goldbeck Facility Services GmbH übernimmt das technische und infrastrukturelle Gebäudemanagement für die Büroimmobilie BOB.Krefeld der Sparkasse Duisburg. Der Auftrag umfasst die Objektleitung und Haustechnik, die Inspektion und Wartung der Gebäudetechnik sowie eine 24/7-Rufbereitschaft, teilte Goldbeck mit.

Die 2024 in Krefeld fertiggestellte Büroimmobilie mit 7.314 qm Gesamtnutzfläche über fünf Etagen sowie einer Tiefgarage mit 55 Stellplätzen vermietet die Sparkasse Duisburg an die Autobahn GmbH mit ihrer Niederlassung für das Rheinland. Das Gebäude soll den Angaben zufolge im Betrieb rund 70 Prozent weniger Energie als herkömmliche Büroneubauten verbrauchen. „Gemeinsam mit der Sparkasse Duisburg und weiteren Partnern werden wir daran arbeiten, die Effizienz und den Komfort der Gebäudeinfrastruktur kontinuierlich zu optimieren“, sagte Christian Ziemer, Geschäftsführer der Goldbeck Facility Services.

Call for Papers: Nachhaltigkeit durch FM

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Am 15./16. September 2025 laden Der Facility Manager und gefma zur Tagung „Nachhaltigkeit durch FM“ ins Hotel Berlin in Berlin. Im Rahmen der Tagung vermitteln wir rechtliches sowie technisches Expertenwissen und zeigen anhand von wegweisenden Praxisbeispielen auf, wie Immobilieneigentümer und -betreiber den Anforderungen an einen nachhaltigen Gebäudebetrieb gerecht werden.

Für das Programm suchen wir noch Vorträge zu den Themenbereichen:
• Praxisbeispiele/Objektberichte aus den Segmenten
Office, Retail, Industrie, Öffentliche Hand, Health Care
• Gebäudetechnische Innovationen
• Energiemanagement
• Elektromobilität
• Datenmanagement / IT / Künstliche Intelligenz

Bevorzugt: Vorträge von Redner*innen, die als Facility Manager*innen / Immobilienverantwortliche für den Immobilienbetrieb einer größeren Liegenschaft zuständig sind.

Interesse? Dann senden Sie bis zum 16. April an martin.graeber@forum-zeitschriften.de Ihre Einreichung mit folgenden Angaben
• Vortragstitel
• Name und Position
• Kurzvita
• Beschreibung des Vortragsinhalts (max. 1.500 Zeichen)

DGNB Kurzstudie: Sanierung schlägt Neubau

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Die bauwerksbezogenen Emissionen liegen bei Neubauten in der Regel so viel höher als bei Sanierungen, dass sie sich durch geringere Umweltwirkungen in der Nutzungsphase nicht vollständig kompensieren lassen. Zu diesem Fazit kommt eine aktuelle Kurzstudie der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). In der Analyse wurden die Gebäudeökobilanzen von 19 DGNB-zertifizierten Sanierungsprojekten, vornehmlich Büro- und Verwaltungsgebäude, ausgewertet. Neben dem Betriebsenergieverbrauch und dem Treibhausgasausstoß flossen den Angaben zufolge auch weiche Faktoren wie der Sanierungstyp und die umgesetzten Sanierungsmaßnahmen in die Betrachtung mit ein.

„Die Ergebnisse stützen die immer lauter werdenden Forderungen, dass wir mit Blick auf den Klimaschutz im Bauen dringend wegkommen sollten vom Prinzip ‚Abriss und Ersatzneubau‘. Der Fokus muss auf dem Erhalt und der klimagerechten Sanierung unserer bestehenden Gebäude liegen“, erklärt Dr. Christine Lemaitre, geschäftsführender Vorstand der DGNB.

Laut der Kurzstudie waren die bauwerksbezogenen CO2-Emissionen – auch graue Emissionen genannt – bei den Sanierungen um bis zu zwei Drittel geringer im Vergleich zu der Konstruktion von Neubauten. „Anders formuliert liegen die grauen Emissionen bei Neubauten im Mittel um den Faktor 2,4 höher als bei den Sanierungen“, betont die DGNB. Als Referenz dienten hierbei die Werte aus der 2021 veröffentlichten DGNB-Studie „Benchmarks für die Treibhausgasemissionen der Gebäudekonstruktion“.

Strabag PFS und CA Immo schließen Facility Services Vertrag

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Der Immobilienkonzern CA Immo hat mit der Strabag Property and Facility Services (Strabag PFS) einen langfristigen Vertrag über die Erbringung umfangreicher technischer und infrastruktureller Facility Management Leistungen für zehn Objekte geschlossen. Die Gebäude befinden sich in München, Frankfurt, Düsseldorf und Köln und haben eine Gesamtmietfläche von etwa 150.000 m², teilt Strabag mit.

Zu den vertraglich vereinbarten Leistungen gehören sämtliche Gewerke zur Instandhaltung der Gebäudetechnik im 24/7 Betrieb sowie die Sicherung von deren Höchstverfügbarkeit. Ferner schließt die Zusammenarbeit infrastrukturelle Services wie Unterhaltsreinigung, Winterdienst und Sicherheit mit ein.

Insbesondere bei den bereits nach LEED und DGNB zertifizierten Objekten unterstützt der Dienstleister zusätzlich mit Lösungen für ESG und Dekarbonisierung auf dem Weg zur CO2-Neutralität. Außerdem stehen bei Bedarf projektbezogene Modernisierungsmaßnahmen auf dem Plan.

Ulrich Glauche im Interview

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„Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Cybersicherheit haben an Bedeutung gewonnen“

Am 20. und 21. Mai laden Rödl & Partner, Der Facility Manager und gefma zur Bundesfachtagung Betreiberverantwortung ins Esperanto nach Fulda. Programmgestalter Ulrich Glauche, Senior Consultant bei Rödl & Partner und Leiter des gefma-Richtlinienwesens, spricht über das bevorstehende Top-Event.

Herr Glauche, die Bundesfachtagung Betreiberverantwortung findet in diesem Jahr bereits zum dreizehnten Mal statt. Was hat Sie ursprünglich dazu veranlasst, diese Veranstaltung ins Leben zu rufen?

Es gab zwei Beweggründe: Erstens, das Thema „Betreiberverantwortung“ im FM in Deutschland weiter nach vorne zu bringen und zu etablieren und zweitens der damaligen FM-Messe mit Kongress in Frankfurt (Mesago), die schon damals wirtschaftlich nicht gut dastand, zusätzliche Besucher und Einnahmen zu verschaffen.
Den ersten Beweggrund können wir heute als vollständig realisiert und gelungen betrachten, was sich u.a. an den seit Anbeginn stetig steigenden Teilnehmerzahlen ablesen lässt. Der zweite Beweggrund hat sich zwar ebenfalls realisiert, dies hat aber bei weitem nicht ausgereicht, um die damalige Gesamtveranstaltung in Frankfurt wirtschaftlich zu retten. Aus heutiger Sicht können wir aber froh sein, dass wir die Bundesfachtagung mit Hilfe des Teams von „Der Facility Manager“ nahtlos anschließend und sehr gut organisiert neu aufstellen und durchführen konnten. Und das selbst in den Corona-Jahren.

Die Bundesfachtagung Betreiberverantwortung ist mittlerweile die wohl erfolgreichste Tagung im FM-Umfeld im deutschsprachigen Raum. Worauf führen Sie den Erfolg zurück?

Ich sehe den Erfolg mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Einerseits sorgen die Gesetzgebung und die Realität dafür, dass es immer wieder neue Aspekte der Betreiberverantwortung zu behandeln gibt – wie aktuell z. B. Cybersicherheit für Gebäude – und die Tagung dadurch stets interessant bleibt. Wenn es in Zukunft gelänge, die zusätzliche Fachausstellung immer besser zu integrieren und vielleicht auch (wieder) Workshops anzubieten, dann würde die Tagung neben der reinen Wissensvermittlung auch verstärkt zu einem Ort des gegenseitigen Austauschs, was noch weiteres Wachstumspotenzial bieten würde. Auf der anderen Seite müssen wir sehen, dass eine Teilnehmerzahl von rund 250 im Vergleich zu anderen Branchen äußerst bescheiden ist. Wenn wir uns umschauen, sehen wir anderswo Tagungen mit 500 – 1.000 Teilnehmern und fragen uns, ob wir etwas grundsätzlich falsch machen oder ob in unserer Branche solch hohe Teilnehmerzahlen gar nicht erreichbar sind.

Was hat sich über die Jahre verändert? Welche Themen haben an Bedeutung gewonnen, welche sind eher in den Hintergrund getreten?

Was die äußeren Gegebenheiten anbetrifft, so sind wir nicht mehr im Rahmen der FM-Messe und Kongress in Frankfurt, sondern jetzt eigenständig in Fulda. Dies betrachten wir unterm Strich als Verbesserung, obwohl die Möglichkeit für Teilnehmer, nach Belieben zwischen Tagung und Messe zu wechseln dadurch entfällt.
Bei den Themen hat sich Trinkwasserhygiene als Dauerbrenner erwiesen und wird es wohl bleiben, bis das Problem der Legionellen eines Tages wirklich gelöst ist. An Bedeutung gewonnen haben die Aspekte Klimaschutz, Nachhaltigkeit und jüngst Cybersicherheit für Gebäude. Auch bei diesen Themen lässt sich leicht prognostizieren, dass sie in den kommenden Jahren nicht an Bedeutung verlieren werden. Etwas zurückgetreten sind Aspekte der Umsetzung mittels CAFM*.

Worauf freuen Sie sich in diesem Jahr am meisten?

Thematisch freue ich mich besonders auf den Vortrag über „Cybersicherheit in Gebäudeautomation und Gebäudetechnik“ von Jens Kluge vom BSI Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Mit ihm ist es uns gelungen, einen Vertreter eines Bundesamtes zu gewinnen. Außerdem habe ich auch inhaltlich hohe Erwartungen an diesen Vortrag, weshalb wir hierfür eine Redezeit von 60 Minuten eingeplant haben.
Außerdem freue ich mich sehr, falls ich auch in diesem Jahr wieder einen neuen Teilnehmerrekord vermelden kann (wonach es nach derzeitigem Anmeldestand aussieht). P.S.: Ich hatte vor Jahren einmal vom Podium aus die Aussage getroffen, dass wir die Bundesfachtagung einstellen, wenn die Anmeldezahlen unter 100 fallen sollten. Das wird in diesem Jahr definitiv nicht der Fall sein.

Das ausführliche Programm und das Anmeldeformular der Bundesfachtagung Betreiberverantwortung finden Sie hier.

* Das Thema CAFM hat seine Heimat auf der CAFM-MESSE&KONGRESS gefunden, die am 26./27. Juni im Esperanto stattfindet. Teilnehmer der Bundesfachtagung Betreiberverantwortung erhalten dafür ein kostenfreies Ticket: www.cafm-messe.de

FM-Qualitätssiegel für Wiener Polizeiinspektion

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Die Polizeiinspektion Wagramer Straße 89 in Wien, ein Objekt der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), hat das FM-Qualitätssiegel der FMA I IFMA Austria erhalten.

Nach umfangreicher Validierung wurde die Auszeichnung für die Bestandsimmobilie unter anderem aufgrund der Nutzerorientierung, Betriebskonzepte und -prozesse sowie der Dokumentation und Digitalisierung an die BIG übergeben, teilte der österreichische Fachverband für Facility Management mit.

„Wir möchten mit diesem Qualitätssiegel die Nachhaltigkeit des Projekts unterstreichen und auf die Hochwertigkeit unserer Arbeit aufmerksam machen“, begründete Lukas Palmetzhofer, Clustermanager Objekt & Facility Management bei der BIG, die Entscheidung für die Zertifizierung. Das FM-Qualitätssiegel ergänzt seit 2022 das Zertifizierungsangebot der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI). Dem Validierungssystem für Immobilien liegt ein Katalog aus 150 Kriterien zugrunde.

VertiGIS kooperiert mit IP Syscon

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VertiGIS und und IP Syscon bieten eine neue Raumplanungslösung an. Bild: TensorSpark (generiert mit KI)/stock.adobe.com
VertiGIS und und IP Syscon bieten eine neue Raumplanungslösung an. Bild: TensorSpark (generiert mit KI)/stock.adobe.com

CAFM-NEWS – Softwareentwickler VertiGIS und IP Syscon, Anbieter von GIS und CAFM-Lösungen, gehen eine Partnerschaft ein. Diese hat zum Ziel, den zukünftigen Anforderungen an die Raumplanung gerecht zu werden. Aus der Zusammenarbeit  soll eine benutzerfreundliche und langfristig stabile Plattform für die Raumplanung hervorgehen. Sie berücksichtigt sowohl die bestehenden Systemlandschaften als auch den verbindlichen Standard XPlanung, ein Datenstandard und -austauschformat, das den verlustfreien Transfer von Planwerken zwischen verschiedenen IT-Systemen sicherstellt. Insbesondere im Bereich der Bauleitplanung, von Bebauungsplänen bis hin zu Flächennutzungsplänen, ist er unerlässlich.

Die Esri-basierte Lösung, die VertiGIS und IP SYSCON gemeinsam anbieten, erfüllt folgende Kriterien:

  • Integration in bestehende Systemlandschaften: Die Lösung fügt sich nahtlos in die bestehende ArcGIS Softwareumgebung ein.
  • Erfüllung des XPlanung-Standards: Sicherstellung des standardisierten und verlustfreien Austauschs von Planwerken.
  • Plan-Erfassung in der Desktop-Arbeitsumgebung: Eine benutzerfreundliche und leistungsstarke Arbeitsumgebung für die Erstellung und Bearbeitung von Planungen.
  • Beauskunftung und Bürgerbeteiligung im Web: fachgerechte Bereitstellung der Planwerke zur Unterstützung transparenter Beteiligungsverfahren.



Abbildungen: TensorSpark (generiert mit KI)/stock.adobe.com



Neuerungen bei Nova Maintenance App

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Die Nova Maintenance App hat ein Update erhalten. Bild: Nova-FM
Die Nova Maintenance App hat ein Update erhalten. Bild: Nova-FM

CAFM-NEWS – Die NOVA Maintenance App wurde vollständig auf das aktuelle Microsoft Framework .NET MAUI migriert. In diesem Zuge ist auch die Umstellung auf die .NET 8 Long Term Support (LTS) Runtime durchgeführt worden. Die Umstellung bringt Vorteile wie eine vereinfachte Architektur und eine bessere Integration in das .NET-Ökosystem. Darüber hinaus soll die neue Basis für Stabilität, Performance und Weiterentwicklungsmöglichkeiten sorgen.

In den Einstellungen im Windows-Client kann man jetzt etwa die Kacheln, z.B. Meldungen und Aufträge, für die Startseite der Maintenance App konfigurieren. Sie können auch mehrstufig, also in Gruppen mit Untergruppen, verschachtelt werden und so beispielsweise nach dem hauptbetroffenen Verwaltungsobjekt organisiert werden. Außerdem lassen sie sich auf externe URLs verlinken. In der App kann von einer Meldung ein Auftrag oder eine Durchführung erstellt werden. Außerdem kann man von einem Auftrag eine Durchführung erstellen. Um die selektierten Aufträge anzunehmen, lassen sich in der Auftragsübersicht über den neuen Button „Mehrfachauswahl“ einzelne Bewegungselemente zur Auswahl markieren. Anschließend erhält der Anwender in einem Dialog den Hinweis, wie viele Aufträge erfolgreich angenommen worden sind. Sofern ein Auftrag bereits einer konkreten Person und somit keiner Servicegruppe zugeordnet ist, kann der Auftrag nicht mehr angenommen werden.



Abbildungen: Nova-FM

Zutritt-Kompendium 2025

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Das Zutrittssegment entwickelt sich rasant. Neue Technologien wie das Smartphone als Identmedium strömen auf den Markt, digitale und automatisierte Zugangslösungen sind inzwischen unverzichtbar. Durch den stetigen Fortschritt ergeben sich Vorteile, aber auch neue Gefahren und Risiken. „Der Facility Manager“ hat sich dieser Themen angenommen und gemeinsam mit Experten einen umfassenden Überblick geschaffen. Und für Ihre Orientierung haben wir auch die aktuellen Zutrittsprodukte am Markt für Sie zusammengetragen. In diesem Jahr haben 16 Unternehmen Zahlen, Daten und Fakten zu insgesamt 20 Systemen aus ihren Zutrittsportfolien veröffentlicht, sodass Sie einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten der Zutrittskontrolllösungen für Ihren Bedarf erhalten.

UMEX nutzt Digital-Twin-Plattform der Nemetschek-Gruppe

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Auffälligkeiten und Abweichungen werden im Hafenbetrieb durch Heat Maps visualisiert. Bild: Nemetschek Gruppe

CAFM-NEWS – Um einen reibungslosen Hafenbetrieb zu gewährleisten, setzt der rumänische Liegeplätze-Betreiber UMEX auf einen digitalen Zwilling seiner Hafeninfrastruktur im rumänischen Constanța. Mit der cloudbasierten Digital-Twin-Plattform dTwin der Nemetschek Group wurde ein digitales Abbild der Liegeplätze, Lagerflächen und Lagerhäuser erstellt. Sie wurden mit Kennzahlen zu Produktivität, Lagernutzung, Betriebsvolumen und Verladeeffizienz sowie Echtzeitinformationen zu Gebäudestruktur und Energieverbrauch verknüpft. So kann der gesamte Prozess der Schiffsentladung umfassend überwacht werden. Energieeffizienz und Produktivität  sollen so nachhaltig gesteigert werden.

UMEX nutzte bereits einige Zeit Technologien wie Monitoring-Plattformen und erstellte BIM-Modelle seiner Lagerhallen. Die heterogenen Daten waren jedoch teilweise nur vor Ort oder über verschiedene Online-Plattformen verfügbar. Mit der SaaS-Plattform dTwin konnten Hafengebäude und Infrastrukturen wie Kräne präzise im Kontext der Hafenumgebung in 3D visualisiert werden. Zudem wurden Echtzeitdaten von IoT-Sensoren integriert. So entstand ein digitaler Zwilling für visuelle Analysen, Simulationen und Optimierungen. Die gesammelten Informationen führt dTwin auf einer zentralen Plattform zusammen und ermöglicht eine 360-Grad-Sicht auf Gebäude und Infrastruktur der Hafenanlage. Dank des vorhandenen BIM-Modells und der IoT-Systeme der Anlage konnte ein betriebsbereiter digitaler Zwilling für UMEX in nur einer Woche erstellt werden. Die Anpassungen und die Feinabstimmung der Plattform nahmen weitere zwei Monate in Anspruch.



Abbildungen: Nemetschek Gruppe

B&O Service modernisiert für Industria

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Die B&O Service übernimmt ab dem 1. März für Industria deutschlandweit die Modernisierung von Wohnungen bei Mieterwechsel. „Die Kooperation ist auf mindestens drei Jahre ausgelegt, mit der Perspektive auf eine langfristige Zusammenarbeit“, teilten die beiden Unternehmen mit.

Industria nutzt bereits seit Oktober 2024 das Full-Service-Modell von B&O Service zur technischen Bestandspflege von 12.000 Wohnungen. B&O Service ist auf die Instandhaltung und Modernisierung von Wohnungen spezialisiert. Industria verwaltet den Angaben zufolge insgesamt etwa 21.800 Wohneinheiten in Deutschland.