Montag, 9. Februar 2026
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Zum Advent: Pixl wartet ein Lebkuchenhaus mit CAFM

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Lebkuchen-Figur Pixl kümmert sich über die Adventszeit öffentlich einsehbar um ihr Lebkuchenhaus - Bild: Daniela Drexl/FZS; erstellt mit KI
Lebkuchen-Figur Pixl kümmert sich über die Adventszeit öffentlich einsehbar um ihr Lebkuchenhaus – Bild: Daniela Drexl/FZS; erstellt mit KI

CAFM-NEWS – Dass die Adventszeit auch die CAFM-Welt begleitet, beweist ab Sonntag Pixl. Pixl ist eine engagierte Lebkuchen-Figur, die ihr Lebkuchenhaus mit CAFM in Schuss hält. Und man soll nicht glauben, was es da alles zu tun gibt:

  • Zuckerguss-Wartung,
  • Ofenreparatur,
  • Lagerverwaltung …

Es sind die vielen zahlreichen alltäglichen Arbeiten, die auch jeder andere Facility Manager so oder so ähnlich zu bewältigen hat.

Pixl und das Lebkuchenhaus finden Sie als virtuellen Adventskalender vom 1. bis 24. Dezember auf dem Linkedin-Account der CAFM-News. Freuen Sie sich auf amüsante Momente in der Vorweihnachtszeit!



Abbildungen: Daniela Drexl/FZS; Erstellt mit KI

Vodafone verlängert erneut mit Strabag PFS

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Strabag Property and Facility Services (Strabag PFS) übernimmt weiterhin das technische und infrastrukturelle Facility Management für Vodafone Deutschland. Der Dienstleister ist bereits seit knapp zehn Jahren für Vodafone Deutschland tätig und hat nach Neuverhandlungen im September einen Dienstleistungsvertrag mit einer Laufzeit von 3,5 Jahren unterzeichnet, teilte Strabag PFS Ende November mit.

Das bewirtschaftete Immobilienportfolio umfasst nach Unternehmensangaben rund 340 Objekte in Deutschland mit einer Gesamtfläche von etwa 375.000 m². Dazu zählen Shops, Technikgebäude, Call-Center, verschiedene Bürostandorte wie der 18-geschossige Vodafone-Campus in Düsseldorf und sieben größere Rechenzentren.

Optiml gewinnt PropTech Innovation Challenge

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Lisette van Doorn (ULI Europe), Dr. Evan Petkov (Optiml) und Simon Abboud (Hines Europe und PIC Lead; v.l.) freuen sich über die Prämierung; Bild: Karla Gowlett
Lisette van Doorn (ULI Europe), Dr. Evan Petkov (Optiml) und Simon Abboud (Hines Europe und PIC Lead; v.l.) freuen sich über die Prämierung; Bild: Karla Gowlett

CAFM-NEWS – Das Urban Land Institute (ULI) hat die Schweizer Firma Optiml zum Gesamtsieger der zweiten, jährlich stattfindenden PropTech Innovation Challenge (PIC) gekürt. Eine Jury aus Experten und ausgewählten ULI-Mitglieder entschied sich für die Eidgenossen aufgrund ihrer KI-gestützten Lösung zur Dekarbonisierung des Gebäudebestands.

Die SaaS-Lösung liefert skalierbare Dekarbonisierungs- und Investitionsstrategien sowie umsetzbare, zeitlich abgestimmte und kalkulierte Renovierungspläne für Gebäude und Portfolien in allen Anlageklassen und stellt dabei sicher, dass die Netto-Null-Ziele eingehalten werden, erläutert ULI in einer Pressemeldung. Gedacht ist die Anwendung für Asset-Manager, Investoren und deren Berater in Dekarbonisierungsfragen.

Optiml ist ein Spin-off der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH).



Abbildungen: Karla Gowlett

gefma vergibt Förderpreise 2024

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Der Deutsche Verband für Facility Management (gefma) hat Ende November die Förderpreise 2024 verliehen und damit exzellente Hochschulabschlussarbeiten sowie Projektarbeiten der Ausbildung zum Fachwirt Facility Management prämiert. „Die Auszeichnungen würdigen nicht nur die besonderen Leistungen junger Talente, sondern unterstreichen auch die Bedeutung von Innovation und Wissenstransfer in unserer Branche“, sagte Prof. Markus Lehmann, gefma-Vorstand und Vorsitzender der Jury für Hochschulabschlussarbeiten.

Der diesjährige Hauptpreis mit einem Preisgeld von 3.000 Euro ging an Hauke Meyer (Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin/BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft) für seine Masterarbeit „Dekarbonisierungsszenarien und betriebswirtschaftliche Auswirkungen anhand unterschiedlicher Bestandsportfolios sozial orientierter Wohnungsunternehmen“.

Weitere Sonderpreise (jeweils 1.000 Euro) in verschiedenen Fachkategorien gingen an:
• Fachkategorie Immobilienbewertung: Jonas Jolly, RPTU Kaiserslautern-Landau, Bachelorarbeit „Automatisierung in der Immobilienbewertung – Status quo und Einfluss auf das Sachverständigenwesen“
• Fachkategorie Dienstleistungsmodelle: David Draxler, OHM Professional School, TH Nürnberg, Masterarbeit „Grundzüge eines Dienstleistungs- und Steuerungsmodells für den Winterdienst“
• Fachkategorie Smart Building: Ann-Kathrin Buff, FH Münster, Masterarbeit „Immobilien im Zeitalter der digitalen Vernetzung – Entwicklung eines Reifegradmodells zur Beurteilung der Smartness von Wohnimmobilien“
• Fachkategorie Betreibermodelle: Nicolas Christoph Rummel, TU Dresden, Dissertation „Betreibermodelle für die Immobilienbewirtschaftung international tätiger Großunternehmen“
• Fachkategorie Nachhaltigkeit/Betreiberverantwortung: Philipp Stuiber, OHM Professional School, TH Nürnberg, Masterarbeit „Nachhaltigkeitsstrategie: Eine nachhaltige Entwicklung von Gebäuden im Betrieb unter Berücksichtigung der Betreiberverantwortung 2.0 am Beispiel des Rödl Campus“

Im Wettbewerb der Projektarbeiten wurden folgende drei Gewinner ermittelt:
1. Preis (2.000 Euro): Sven Mayer, Technische Akademie Wuppertal, Projektarbeit „Ein modernes Ticketsystem aus Sicht des Disponenten“
2. Preis (1.000 Euro): Anja Hermann, Bauakademie Berlin, Projektarbeit „Sicherstellung einer rechtssicheren Dokumentation durch Erarbeitung einer Handlungsanweisung“
3. Preis (1.000 Euro): Lewis Rae, Technische Akademie Wuppertal, Projektarbeit „ESG – Künftiger Wertbeitrag des Facility Managements“

VDI-Richtlinie für maschinenlesbare Raumbücher

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Der VDI hat die Richtlinie 6070 Blatt 1 „Raumbuch: Allgemeine Anforderungen und Grundlagen“ veröffentlicht. Die Richtlinie dient als umfassende Grundlage für das Instrument „Raumbuch“, das eine konsistente, maschinenlesbare Erfassung und Verwaltung von Bauwerksinformationen ermöglicht, teilte der VDI mit. Die Richtlinie wurde den Angaben zufolge entwickelt, um die Vielzahl an Informationen, die im Lebenszyklus eines Bauwerks von der Konzeptionsphase über die Planungs- und Errichtungsphase bis hin zur Betriebsphase benötigt werden, zu organisieren und strukturiert darzustellen. Das soll die Zusammenarbeit aller Beteiligten, wie etwa Architekten, Planer, Facility Manager und Investoren erleichtern.

In der VDI 6070 Blatt 1 werden die grundsätzlichen Anforderungen an Raumbücher sowie eine standardisierte Gliederungsstruktur festgelegt, die eine maschinenlesbare Darstellung möglich machen, heißt es weiter aus Düsseldorf. Dazu gehören alphanumerische Daten wie Raumbezeichnungen, Nutzungsarten und technische Details, die sich beispielsweise in Form einer Datenbank oder auch als integraler Bestandteil eines BIM-Modells umsetzen lassen. Die VDI-Richtlinie soll damit sowohl gedruckte als auch digitale Darstellungsformen unterstützen und Vorlagen für konventionelle Raumbuchblätter erarbeiten, die als Arbeitsgrundlage dienen können.

Jahrbuch Smart Building 2024

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So ganz nebenbei …

… bleiben auch Smart Buildings im Blick, aber eher als Nebeneffekt der drängenden Forderungen von GEG und EPBD. Deren Drohkulisse scheint derzeit weit zwingender als die Frage, ob und wie eine Immobilie smart gemacht werden kann. Dabei geht das eine mit dem anderen Hand in Hand.

Die Annahme, ein Gebäude sei erst smart, wenn es die gesamte Gebäudeautomation mit den Wünschen und Bedürfnissen der Nutzer (und den Träumen mancher Hersteller) synchronisiert hat, stimmt nicht. Schon der intelligente Umgang mit Energie ist ein zentraler Baustein zur smarten Immobilie, zumal der kluge Einsatz von Energie dem Net-Zero-Ziel auf die Beine hilft.

Gesunde Raumluftfeuchte: Flyer des Fachverbands Gebäude-Klima

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Im Flyer „Mindestfeuchte 40 %“ sind die wichtigsten Informationen zur Raumluftfeuchte zusammengefasst. Bild: FGK
Im Flyer „Mindestfeuchte 40 %“ sind die wichtigsten Informationen zur Raumluftfeuchte zusammengefasst. Bild: FGK

Trockene Haut, gereizte Augen, Kratzen im Hals oder gar Atemwegsinfektionen – trockene Heizungsluft stellt während der Herbst- und Wintermonate oftmals ein Problem dar, das sich durch geregelte Raumluftfeuchte beheben lässt. Der Fachverband Gebäude-Klima e. V. (FGK) erklärt daher in einem Flyer den Zusammenhang zwischen niedriger Luftfeuchtigkeit und der Verbreitung von Grippeviren oder anderen Mikroorganismen. Dr. med. Walter J. Hugentobler führt aus, warum eine relative Luftfeuchte von mindestens 40 Prozent wichtig ist. Neben grundlegenden Informationen über Auswirkungen auf unser Wohlbefinden und nachahmenswerten Beispielen aus der Praxis ist auf der Webseite www.mindestfeuchte40.de außerdem ein Video zu finden, das den Einfluss der Luftfeuchte auf die Lebensfähigkeit von Viren in der Luft anschaulich erklärt.

Zum Download des Flyers geht es hier.

pitFM Expert mit neuen Funktionen für verbesserte Performanceüberwachung

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Neue Funktionen ermöglichen es der CAFM-Software pitFM, ihre Leistung zu verbessern - Bild: pit-cup
Neue Funktionen ermöglichen es der CAFM-Software pitFM, ihre Leistung zu verbessern – Bild: pit-cup

CAFM-NEWS – Mit Funktionen wie Monitoring, Profiling und Tracing hilft die CAFM-Software pitFM Expert, Engpässe in ihrer Performance schnell zu erkennen und die Systemleistung zu steigern. Das teilt Hersteller pit-cup mit.

Beim Monitoring überwacht die Anwendung Systemabläufe und Systemressourcen, um potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen. Das verbesserte Tracing, also die Verfolgung von Abläufen, und eine detaillierte Fehleranalyse, unterstützen dabei, etwaige Engpässe effizient zu beheben.

Mit Profiling können Anwender zudem alle relevanten Daten zum Ressourcenverbrauch aufzeichnen und analysieren. Auf Basis dieser Informationen lassen sich anschließend Workflows gezielt verbessern und so die Systemleistung weiter steigern, teilt der Hersteller mit.

Und sollte das System einmal stoppen, ist mit dem Observer eine Funktion zur Stelle, die den pitFM Expert-Dienst einfach neu startet.

Abbildungen: pit-cup

Preiswerte Mitarbeiterverpflegung motiviert die Gen Z

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Was treibt die Generation Z in die Arbeit? Laut einer neuen Studie des Münchener Food-Tech-Unternehmens Foodji: Mitarbeiterverpflegung zum bezahlbaren Preis. 63 % der befragten Beschäftigten aus der Gen Z betrachten diese nämlich als wichtigen Anreiz, ins Büro zu kommen. Bei den älteren Arbeitnehmern sind es 48 %. Im Vergleich zu ihnen, legen die Gen-Z-Befragten außerdem einen größeren Wert auf die Kosten. 69 % gaben an, dass der finanzielle Faktor ihre Speiseauswahl beeinflusst, bei den älteren Generationen waren es 44 %. Jeder dritte junge Mitarbeiter möchte nicht mehr als 4 € für ein Mittagessen am Arbeitsplatz ausgeben. Im altersunabhängigen Durchschnitt gaben die Befragten an, bereit zu sein 5,86 € auszugeben – 40 ct mehr als im Jahr 2023.

Zwei Drittel der jüngeren und drei Viertel der älteren Beschäftigten gaben an, dass ihnen Nachhaltigkeit bei der Verpflegung wichtig sei. Zuhause bereiten die meisten Altersgruppen ihr Essen nur ungern vor: unter der Gen Z 45 %, unter älteren Umfrageteilnehmenden 34 Prozent. Eine solide Verpflegung am Arbeitsplatz ist also gern gesehen. 73 % der jüngeren Generation stimmten voll und ganz zu, dass diese den Arbeitsplatz attraktiver machen würde. Außerdem finden drei Viertel aller Beschäftigten, dass ein Verpflegungsangebot am Arbeitsplatz einen größeren Vorteil bietet als andere Zusatzleistungen des Arbeitgebers.

1.012 Kunden in Deutschland fragte Foodji im August und September 2024 nach ihren Vorlieben und Einschätzungen zu ihrer Pausenverpflegung am Arbeitsplatz. Erstmals betrachtete es dabei generationsspezifische Unterschiede der Generation Z (geboren zwischen 1997 und 2012) und älteren Beschäftigten. „Angesichts von Rezession und Fachkräftemangel müssen Unternehmen mehr dafür tun, damit sich Mitarbeitende am Arbeitsplatz wohlfühlen“, unterstreicht Daniel von Canal, Geschäftsführer und Mitgründer von Foodji. Im Hinblick auf den demographischen Wandel und die Herausforderungen der bevorstehenden Rentenfinanzierung sei es klug, sich der Gen Z und ihren Bedürfnissen anzupassen.

IKK Südwest beauftragt Peter Gross FM

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Den Hauptsitz der IKK Südwest im Quartier Eurobahnhof in Saarbrücken wird ab 2025 die Peter Gross Facility Management GmbH betreuen. Planung, Organisation und Durchführung der technischen Wartungen und Inspektionen der 22.000 m² großen Büroimmobilie sowie die digitale Dokumentation fallen in das Aufgabengebiet des FM-Dienstleisters.

„Gründe für den Zuschlag für die europaweit ausgeschriebenen Dienstleistungen waren das nachhaltige und proaktive Wartungs- und Inspektionskonzept einschließlich strukturierter Personaleinsatzplanung, die hohe Qualifikation und langjährige Erfahrung der Projektleitung sowie die eingesetzte CAFM-Software mit einem hohen Grad der Digitalisierung“, erklären die Vorstände der IKK Südwest, Prof. Dr. Jörg Loth und Daniel Schilling.

Archicad gewinnt Architect’s Darling Award

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Insgesamt 36 Gewinner gab es beim Architect's Darling Award 2024 - Bild: Marcus Jabocs
Insgesamt 36 Gewinner gab es beim Architect’s Darling Award 2024 – Bild: Marcus Jabocs

CAFM-NEWS – Graphisoft hat mit seiner Planungs-Software Archicad den diesjährigen Architect’s Darling Award in der Kategorie Architektursoftware gewonnen. Vorausgegangen war eine deutschlandweite Umfrage bei über 2.000 Architekten und Fachplanern durch die Heinze Marktforschung. Insgesamt hatten sich mehr als 20 Hersteller mit ihren Marken und Produkten um eine der insgesamt 36 Auszeichnungen beworben. Es gab 22 Brand-Awards und 14 Jury-Awards, die jeweils mit einer goldenen Phönix-Trophäe honoriert wurden.

Der Architect’s Darling Award wird seit 2011 jährlich verliehen. Die diesjährige Verleihung fand im Rahmen der Celler Werktages statt, einer jährlich stattfindenden Veranstaltung mit den Schwerpunktthemen Architektur, Bauwesen und Energieeffizienz. Sie findet in der niedersächsischen Stadt Celle statt.



Abbildungen: Marcus Jacobs

FM-Dienstleister Tamimi Global setzt auf Planon-Software

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Der Facility Management-Dienstleister Tamimi Global hat sich für die CAFM-Software Planon Field Services entschieden, um die Tätigkeiten seiner 17.000 Mitarbeiter zu unterstützen. Tamimi wird laut Hersteller Planon die Facility Services Business Solution implementieren. Sie soll die Tätigkeiten im Außendienst unterstützen, die zahlreiche Aufgaben im Flächen- und Immobilien-Management umfassen.

Tamimi bietet eine breite Palette von Dienstleistungen an, neben Facility Management unter anderem auch Catering, und Industrie-Dienstleistungen. Das Unternehmen ist im mittleren Osten aktiv.

Neue Luft-Wasser-Großwärmepumpen von S-Klima

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S-Klima erweitert mit der Baureihe Say sein Kaltwasser-Portfolio um Luft-Wasser-Großwärmepumpen für hohe Leistungsanforderungen.
Die neuen Außengeräte mit einer Kühlleistung bis 233 kW sowie einer Heizleistung bis 268 kW sind für den Einsatz in Produktions-, EDV- und Gewerbeflächen konzipiert, teilte der Hersteller mit. Insgesamt stehen zwei Baugrößen mit je vier beziehungsweise fünf Modellen zur Auswahl. Im Verbund lassen sich bis zu acht Außengeräte mit einer Gesamtleistung bis 1.864 kW betreiben.

Laut S-Klima erreichen die Say-Außengeräte mit DC-Invertertechnologie einen SCOP (Seasonal Coefficient of Performance) von 4,22 sowie einem SEER (Seasonal Energy Efficiency Ratio) von 4,51. Die Großwärmepumpen können mit verschiedenen Hydraulikgruppen bestückt und somit flexibel an die individuellen hydraulischen Anforderungen vor Ort angepasst werden.

Studie: Fast alle Angriffe auf generative KI sind erfolgreich

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Eine Studie von Pillar Security hat anhand von aktiven Systemen gezeigt, das 90% aller GenAI-Anwendungen leicht zu hacken sind. Bild: Pillar Security
Eine Studie von Pillar Security hat anhand von aktiven Systemen gezeigt, das 90 Prozent aller GenAI-Anwendungen leicht zu hacken sind. – Bild: Pillar Security

CAFM-NEWS – Pillar Security ist ein Anbieter von Sicherheitslösungen für generative künstliche Intelligenz wie beispielsweise ChatGPT und hat die Studie The State of Attacks on GenAI zur Sicherheit von deren Large Language Models durchgeführt – mit eindeutigem Ergebnis:

Von den mehr als 2.000 GenAI-Anwendungen hatten die meisten große Schwachstellen, denn 90 Prozent der Angriffe führen zu Datendiebstahl und 20 Prozent umgingen dabei einfach die Schutzmaßnahmen.

Zum Erfolg führten die Hacker verschiedene Techniken, zum Beispiel:

  • Ein Prompt mit dem Inhalt Ignore Previous Instructions setzte direkt die Sicherheits-Vorgaben der KI-Systeme außer Kraft.
  • Mit Base64Encoding wurden kompromittierende Eingaben verschlüsselt und so Inhaltsfilter umgangen.
  • Methoden wie Admin Override, also das Umgehen des Admin-Passworts, kamen ebenfalls zu Einsatz, um das System dazu zu bringen, sensible Daten zugänglich zu machen.

Die Studienautoren bemängeln, dass bei KI-Sprachmodellen der Fokus zu sehr auf Features und nicht auf Sicherheit liege. Besonders schwerwiegend sei, dass die Daten nicht auf Basis von Umfragen und damit theoretischer Natur seien, sondern aus tatsächlich aktiven Systemen gewonnen wurden.

 

Abbildungen: Pillar Security

BIM World Munich: DIN SPEC 91555 nähert sich der Zielgeraden

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Knapp 30 Software-Anbieter, Beratungshäuser, Verbände und eine Hochschule engagieren sich, um einen gemeinsamen Standard für den Datentransfer von BIM zu CAFM zu definieren - Bild: Christof Duvenbeck
Knapp 30 Software-Anbieter, Beratungshäuser, Verbände und eine Hochschule engagieren sich, um einen gemeinsamen Standard für den Datentransfer von BIM zu CAFM zu definieren – Bild: Christof Duvenbeck

CAFM-NEWS – Die DIN SPEC 91555, die den Datenaustausch von BIM und CAFM standardisieren soll, nähert sich der Zielgeraden. Auf der BIM World Munich gibt es kommenden Dienstag, 26.11.2024, ab 14 Uhr einen Vortrag zum aktuellen Stand.

Wie zu erfahren war, zielt der Ansatz der Arbeitsgruppe darauf, einen kleinsten gemeinsamen Nenner zu formulieren, um den diversifizierten Ausgangs- und Grundlagen der zu berücksichtigen Stakeholder gerecht zu werden. Gemeint sind damit insbesondere die Attribute der verschiedenen Klassen wie Gebäude, Geschoss, Raum, Türen und Tore, Fenster sowie technische Objekte.

Die Spalten der gerade entstehenden 91555-Matrix werden als Beleg für die Sinnhaftigkeit der Klassenattribute zu verstehen sein, heißt es aus unterrichteten Kreisen. Zugrunde liegen ihnen Fragen wie „Für welche Services werden diese  Attribute benötigt?“ und „Welche Informationen werden für den Austausch von Komponenten benötigt?“

Mit der DIN SPEC 91555 sollen  die Hersteller von Autorensystemen in die Lage versetzt werden, ein Standard-CAFM-Exportprofil zu schreiben, das dann von CAFM-Herstellern und FM-Dienstleistern standardmäßig importiert werden kann. Dieses Standard-Profil sollte dann durch eigene Ergänzungsprofile erweiterbar sein, so dass weiterhin individuelle Geschäftsmodelle ermöglicht werden.

Abbildungen: Dr. Christof Duvenbeck

Infrareal übernimmt Pharma-Park in Niederösterreich

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Die Infrareal Holding GmbH plant, den Pharma- und Biotech-Standort von Takeda im niederösterreichischen Orth zu erwerben. Einen Übernahmevertrag über das 24 ha große Grundstück samt Gebäuden, Infrastruktureinrichtungen und einigen pharmazeutischen Produktionsanlagen, das sich rund 30 km östlich von Wien befindet, haben die beiden Unternehmen bereits unterzeichnet, teilte Infrareal mit.

Infrareal hat sich nach eigenen Angaben auf den Betrieb und die Entwicklung von Industrie- und Gewerbeparks mit Schwerpunkt auf Pharma und Life-Science spezialisiert. Das Unternehmen verfügt bereits über derartige Standorte in Marburg und Jena und will nun in Orth zukaufen. „Mit unserer Expertise werden wir den Standort weiter ausbauen und planen die Ansiedlung weiterer Unternehmen aus diesen Branchen“, erklärt Dr. Martin Egger, CEO und Sprecher der Geschäftsführung von Infrareal. Der Betreiber soll über seine Tochtergesellschaft PharmaparkOrth Management GmbH für alle Dienstleistungen an dem niederösterreichischen Standort zuständig sein. Dazu gehören die Medienversorgung, die Entsorgung sowie weitere Infrastruktur- und Engineering-Leistungen wie die Standortentwicklung.

FaMe-App dokumentiert die Reinigung von Sanitärräumen

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FaMe hat eine App für Reinigung und Hygienedokumentation von Sanitärräumen im Programm - Bild: FaMe; Bearbeitung: CAFM-News
FaMe hat eine App für Reinigung und Hygienedokumentation von Sanitärräumen im Programm – Bild: FaMe; Bearbeitung: CAFM-News

CAFM-NEWS – Der CAFM-Hersteller FaMe aus Oyten bei Bremen hat eine Smartphone basierende Reinigungs- und Hygienemaßnahmen-Dokumentation für Sanitärräume vorgestellt. Die App nutzt QR Codes um die Lokalitäten zu identifizieren und protokolliert die Reinigungsausführung automatisch mit Uhrzeit, Reinigungsmittel und ausgeführter Tätigkeit.

Neben der Dokumentation der Reinigungs- und Hygienemaßnahme wird auch der Verbrauch und die Beschaffung über eine integrierte Warenwirtschaft unterstützt. Die Lösung ist unter anderem geeignet für Flughäfen, Einkaufszentren, Schulen und öffentliche oder private Bürogebäude.



Abbildungen: Fame

Softech mit neuen Produkten auf der BAU 2025

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Auf der BAU 2025 zeigt Softtech Praxisprojekte und Anwendungen für kleinere Büros - Bild: Softtech
Auf der BAU 2025 zeigt Softtech Praxisprojekte und Anwendungen für kleinere Büros – Bild: Softtech

CAFM-NEWS – Auf der Fachmesse BAU 2025 zeigt das Softwarehaus Softtech neue und überarbeitete Produkte und Anwendungen für kleinere Planungs- und Architekturbüros. Auch Praxisbeispiele werden auf Stand 437/B in Halle C3 zu vorgestellt.

Neu ist die Anwendung Grava connect. Mit der webbasierten Anwendung soll es möglich sein, ortsunabhängig an Zeichnungen zu arbeiten, ohne großen Aufwand 2D-Aufmaße zu erstellen und in der Arbeitsgruppe gemeinsam Mengen zu ermitteln.

Spirit lite adressiert kleinere Planungsbüros und ist ein auf die wesentlichen Funktionalitäten heruntergebrochenes, klassisches 2D-CAD-System.

Die AVA-Software Avanti ist auf die neuen Formate für E-Rechnungen angepasst und ermöglicht es Planungsbüros auch, für Auftraggeber eine Rechnungsprüfung im Rahmen der Objektüberwachung durchzuführen. Mit der Anbindung an Datenbanken wie die Ökobaudat sollen Nachhaltigkeitskriterien zukünftig durchgängig in den AVA-Prozess integriert werden. 



Abbildungen: Softtech

waveware von Loy & Hutz bietet auch einen Dark Mode

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Die CAFM-Anwendung waveware von Loy & Hutz bietet auch einen Dark Mode - Bild: Loy & Hutz
Die CAFM-Anwendung waveware von Loy & Hutz bietet auch einen Dark Mode – Bild: Loy & Hutz

CAFM-NEWS – Der Windows Client der CAFM-Software waveware von Loy & Hutz bietet neben der Standard-Darstellung auch den teilweise populären Dark Mode. In diesem Fall wird der Bild auf dem Monitor quasi invers ähnlich einem Negativ aufbereitet, so dass helle Flächen dunkel angezeigt werden.

Der Dark Mode ist bei einigen Anwendern beliebt, weil er generell schonender für die Augen sein soll und auch weniger blaues Licht abgibt. Außerdem können manche Anwender mit Sehschwächen von der Darstellung profitieren, weil der übliche Weißraum nicht die übrige Darstellung überstrahlen kann. 

Eingestellt werden kann der Dark Mode im Windows-Client laut Hersteller ganz leicht: Auf Extras klicken und dort unter Designs Dark auswählen.


Abbildungen: Loy & Hutz

Löhne für Gebäudereiniger steigen

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Die Gewerkschaft IG BAU und der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerk (BIV) auf Arbeitgeberseite haben sich im Rahmen der vierten Tarifrunde auf einen Tarifkompromiss geeinigt.
Der allgemeinverbindliche Branchenmindestlohn in der Einstiegs-Lohngruppe (Lohngruppe 1) erhöht sich zum 1. Januar 2025 von 13,50 Euro auf 14,25 Euro und zum 1. Januar 2026 auf 15 Euro, eine Tariflohnerhöhung von insgesamt 11,1 Prozent, teilte der BIV mit. Der allgemeinverbindliche Branchenmindestlohn für Fachkräfte (Lohngruppe 6) legt zum 1. Januar 2025 von 16,70 Euro auf 17,65 Euro zu und zum 1. Januar 2026 auf 18,40 Euro, eine Tariflohnerhöhung von insgesamt 10,2 Prozent. Die Azubivergütungen steigt zum 1. Januar 2025 für die zweijährige Laufzeit von 900, 1.035 bzw. 1.200 Euro je nach Lehrjahr auf 1.000, 1.150 bzw. 1.300 Euro. Ein 13. Monatseinkommen sieht der Tarifvertrag nicht vor. Beide Seiten haben ab Ende 2025 Gespräche über einen möglichen Gewerkschaftsbonus ab 2027 vereinbart, heißt es weiter aus Köln.

„Am Ende steht ein Kompromiss, der den wirtschaftlich und politisch unsicheren Zeiten, den Interessen der Branche sowie der Sozialpartnerschaft Rechnung trägt. Gewichtige Argumente sind die Allgemeinverbindlichkeit und die zweijährige Planungssicherheit für Unternehmen und Auftraggeber“, erklärte der Vorsitzende der BIV-Tarifkommission Christian Kloevekorn. Die Einigung wurde nach 16-stündigen Verhandlungen in der Nacht vom 14. auf den 15. November in Köln erzielt. Mit knapp 700.000 Mitarbeitern sind die Gebäudereiniger die beschäftigungsstärkste Handwerksbranche in Deutschland. Dem BIV gehören knapp 2.500 Mitgliedsbetriebe an, die rund 85 Prozent des Marktes repräsentieren.