Mittwoch, 11. Februar 2026
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CAFM-Ring und gefma gestalten neuen Kongress CAFMWORLD

CAFM Ring und gefma planen im Rahmen der kommenden BIM World Munich den zweitägigen Kongress CAFMWORLD - Bild: Veranstalter
CAFM Ring und gefma planen im Rahmen der kommenden BIM World Munich den zweitägigen Kongress CAFMWORLD – Bild: Veranstalter

CAFM-NEWS – Gemeinsam planen die Verbände gefma und CAFM-Ring unter dem Namen CAFMWORLD ein zweitägiges Kongressprogramm zur Digitalisierung im Facility Management. Eingebettet sein wird es in die kommende BIM World Munich Ende November in München.

Laut Veranstalter bietet das neue Kongressformat eine einzigartige Plattform, um führende Köpfe der Branche, innovative Technologieanbieter und Fachexperten zusammenzubringen und soll bereits erfolgreiche Formate wie BIM4FM und BIM4Realestate deutlich erweitern. Weitere Informationen sind online erhältlich.

 

Abbildungen: Veranstalter

CAFMWORLD: Neuer Kongress von CAFM Ring und gefma auf der BIM World Munich 2024

Im Schulterschluss vereint: Die Verbände gefma und CAFM Ring planen gemeinsam ein zweitägiges Kongressprogramm zur Digitalisierung im Facility Management, das unter dem Namen CAFMWORLD in die kommende BIM World Munich Ende November in München eingebettet sein wird. Laut Veranstalter bietet das neue Kongressformat eine Plattform, um führende Köpfe der Branche, innovative Technologieanbieter und Fachexperten zusammenzubringen und soll bereits erfolgreiche Formate wie BIM4FM und BIM4Realestate deutlich erweitern. Weitere Informationen sind online erhältlich.

Rentokil Initial übernimmt Anbieter für Innenraumbegrünung

Die Rentokil Initial Gruppe Deutschland hat zum 28. Juni 2024 die Wiesbadener Baumhaus GmbH übernommen und erweitert so ihre Geschäftstätigkeiten im Bereich der Innenraum- und Arbeitsplatzbegrünung. Die Firma Baumhaus ist als zertifizierter Spezialist bundesweit tätig und will mit ihren Gewächsen eine nachhaltige Wohlfühlatmosphäre in den Räumlichkeiten der auftraggebenden Firmen schaffen. Da Rentokil Initial unter anderem ebenfalls Konzepte zur Innenraumbegrünung, für grüne Wände und vertikale Gärten erstellt und realisiert, ist die Akquisition nach Unternehmensangaben eine „ideale Erweiterung der bestehenden Geschäftsaktivitäten“ im Geschäftsbereich „Hygiene und Wellbeing“.

Die Übernahme des familiengeführten Unternehmens erfolgt im Rahmen einer Nachfolgeregelung, da die dritte Generation der Inhaberfamilie andere Wege außerhalb von Baumhaus gehen wird. Frank Reisgies, Geschäftsführer der Rentokil Initial Gruppe Deutschland, möchte so die Erfolgsgeschichte von Baumhaus fortschreiben und zusammen mit der eigenen Marke Ambius zu Wachstum verhelfen.

Software smino mit großem Auftritt beim Kölner Bauprojekt Theater am Rhein

Das Kölner Bauprojekt Theater am Rhein wird mit Software von smino projektiert. -Bild: KKP Architekten
Das Kölner Bauprojekt Theater am Rhein wird mit Software von smino projektiert. -Bild: KKP Architekten

CAFM-NEWS – Beim Großbauprojekt Staatenhaus Theater am Rhein in Köln hat sich Bauherr ATG Entertainment für die Softwarelösung smino entschieden. Diese ist ein Tool speziell für Planungs- und Bauprojekte.

Das Projekt ist die Kombination aus einer Gebäudesanierung und einem Theaterneubau direkt am Rheinufer. Das Theater am Rhein wird Platz für bis zu 1.800 Zuschauer bieten. Mit einer großzügigen Außenanlagenfläche von etwa 14.550 m², einem Theaterneubau von rund 12.000 m² BGF und der Denkmalsanierung des Staatenhauses mit circa 3.660 m² BGF liefert das Projekt einen bedeutenden kulturellen Beitrag für die Stadt Köln. 

Für die Projektsteuerung zeichnet das britische Beratungshaus Turner & Townsend verantwortlich. Die Hamburger KKP Architekten sind als Vertreter der Bauherren in das Projekt eingebunden.

Für ATG Entertainment mit weltweit 64 Spielstätten wird es das sechste Theater in Deutschland sein. ATG Entertainment betreibt in Köln bereits den Musical Dome am Hauptbahnhof, zu den weitere Spielstätten Deutschland gehören unter anderem das Starlight Express Theater in Bochum, der Admiralspalast in Berlin und das Theater am Großmarkt in Hamburg.

 

Abbildungen: KKP Architekten

gefma Tag Bayern 2024 in Unterschleißheim

Beim diesjährigen gefma Tag Bayern am 18. Juli 2024 steht das Thema „Dekarbonisierung – klimaneutrale Strategien“ im Mittelpunkt. Die Fragen lauten: Welche Strategien gilt es zu verfolgen, welche Maßnahmen umzusetzen, um im Jahr 2040 einen klimaneutralen Gebäudebestand sowie dessen Betrieb und Bewirtschaftung in Bayern zu gewährleisten?

Unter anderem konnte Christine Conrads, Partner und Global Real Estate Sustainability Leader bei PwC, als Keynote Speaker gewonnen werden. Weitere Referenten sind Markus Diegelmann, Managing Partner bei der Accumulata Real Estate Group, Christian Meister, Managing Director bei Hines, Dr. Martin Leinemann, Vorstand der Arbireo Capital AG, Benedict Marzahn, Vice President Product bei Alasco, sowie die Umwelt- und Klimareferentin der Stadt München, Christine Kugler. Wisag, Apleona, Caverion und Spie steuern in ihren Kurzpräsentationen die Erfahrungen aus Dienstleistersicht bei. Abschließend wird Wolfgang Moderegger eine Paneldiskussion moderieren.

Gastgeberin der Fachtagung ist die Schmitt + Sohn Aufzüge GmbH mit ihrer Niederlassung in Unterschleißheim bei München. Hier finden Sie das Programm zur Veranstaltung. Die Anmeldung ist hier möglich.

scaffmax vereinfacht Gerüstplanung

Die webbasierte Planungssoftware scaffmax CONNECT ermöglicht es jetzt, online mittels Herstellerkatalogen Materiallisten für den Gerüstbau anzulegen. - Bild: Softtech
Die webbasierte Planungssoftware scaffmax Connect ermöglicht es jetzt, online mittels Herstellerkatalogen Materiallisten für den Gerüstbau anzulegen. – Bild: Softtech

CAFM-NEWS – Eine einfache und dabei effiziente digitale Gerüstplanung verspricht das Softwarehaus Softtech mit zwei neuen Funktionalitäten innerhalb der Webapplikation scaffmax Connect. Die Lösung ermöglicht mit dem neuen Baustein Materialplanung, Materiallisten jetzt auch ohne vorausgehende 3D-Planung über die hauseigene Gerüstplanungs-Software zu erstellen. Zusätzlich können Materiallisten nun über die Herstellerkataloge der Anwendung generiert werden. Anwender haben Zugriff auf die Kataloge aller in der Software enthaltenen Gerüsthersteller und können in den Materialstammdaten auch eigene Artikelkataloge anlegen.

Abbildungen: Softtech

Gies verzeichnet Wachstumssprung

Mit einem Umsatz von 137 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2023 hat die Gies Dienstleistungsgruppe nach eigenen Angaben einen „außerordentlichen Zuwachs von 19,2 Prozent“ gegenüber dem Vorjahr (2022: 115 Mio. Euro) erzielt. Damit habe sich die Strategie der verstärkten Ausrichtung auf die Aufbauregionen im Norden und Süden Deutschlands zur Sicherung des zukünftigen Wachstums als erfolgreich erwiesen. Gies hat seine Hauptzielgruppen in den Bereichen Kliniken, Pflege- und Senioreneinrichtungen, wo das Unternehmen rund 42 Prozent des Umsatzes erzielt. Die Bereiche Industrie und Verwaltungen sowie Universitäten, Forschungs- & Bildungseinrichtungen stehen zusammen für den nahezu gleichen Umsatzanteil. Gies beschäftigt aktuell rund 5.500 Mitarbeitende. Neben der Zentrale im hessischen Stadtallendorf agiert die Unternehmensgruppe mit vier Tochter- und zehn Servicegesellschaften bundesweit in 16 Niederlassungen und 26 Stützpunkten.

Dem anhaltenden Arbeitskräftemangel in der Branche hat der Gebäudedienstleister nach Angaben von David-Christopher Gies, Geschäftsführer bei Gies Dienstleistungen, mit gezielten Recruiting-Konzepten und Mitarbeiterbindungsmaßnahmen entgegengewirkt. Investitionen in moderne Technologien und effiziente Arbeitsprozesse hätten gleichzeitig zur Optimierung der Betriebskosten beigetragen und dabei einen hohen Standard an Sauberkeit und Hygiene aufrechterhalten.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zur Gies Unternehmensgruppe finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services Anbieter 2023. Die neue Ausgabe 2024 erscheint Ende Juli.

RealFM wandelt Arbeitskreis BIM in Arbeitskreis Digitalisierung

Adrian Merkel, Vorstand der speedikon FM AG, ist Vorsitzender des neuen Arbeitskreises Digitalisierung der RealFM - Bild: speedikon FM AG
Adrian Merkel, Vorstand der speedikon FM AG, ist Vorsitzender des neuen Arbeitskreises Digitalisierung der RealFM – Bild: speedikon FM AG

CAFM-NEWS – Der Verband RealFM hat seinen Arbeitskreis Building Information Modeling (BIM) zum Arbeitskreis Digitale Lösungen im Facility Management transformiert. 

Der AK BIM hat sich seit seiner Gründung in 2017 intensiv mit der BIM-Methodik beschäftigt. Inzwischen zeigt sich vermehrt, dass BIM zu einem zentralen Bestandteil des größeren Themenspektrums der Digitalisierung geworden ist und dass zahlreiche digitale Produkte, Technologien und Strategien intensiv ineinandergreifen. Eine Neuausrichtung des Arbeitskreises schien angeraten. 

Eine Kernaufgabe des Arbeitskreises wird sein, als unabhängiger Kompass für die Digitalisierung im FM zu dienen. Der Arbeitskreis soll die vielfältigen Möglichkeiten und Anwendungsfälle betrachten und bewerten, aber auch auf bestehende Fallstricke und Problemstellungen hinweisen.

Ziel ist, die Digitalisierung im Facility Management voranzutreiben und Themen wie künstliche Intelligenz, IoT, Digitale Zwillinge und Robotik zu integrieren. Die Leitung des Arbeitskreises hat Adrian Merkel, Vorstandsvorsitzender der speedikon FM AG, übernommen.

Das nächste Treffen des Arbeitskreises findet am 26. September 2024 um 15:00 Uhr als virtuelle Sitzung statt. Interessierte Mitglieder und externe Experten sind eingeladen, ihr Interesse an einer Mitarbeit in der Geschäftsstelle des RealFM e. V. anzumelden.



Abbildungen: speedikon FM AG

Susteco und Measurabl kooperieren

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Die Susteco Solutions GmbH hat mit Measurabl eine langfristig orientierte Technologie-Kooperation vereinbart, um die ESG-Software von Measurabl in die Susteco-Plattform zu integrieren.

„Unsere Cloud-Plattform ermöglicht es, Gebäude- und Verbrauchsdaten sowie Informationen von Drittanbietern zu sammeln, zu strukturieren und auszuwerten. Damit können fundierte Entscheidungen getroffen werden, um Immobilien und Portfolios nachhaltig und werterhaltend zu managen“, erklärte Johanna Fuchs-Boenisch, CEO von Susteco am 26. Juni. „Mit der Partnerschaft mit Susteco werden wir Unternehmen Zugang zu unserer Software sowie zu weiteren Datenmanagement-Tools bieten“, ergänzte Maureen Waters, CGO von Measurabl. Die Kooperation ist zunächst europaweit mit Schwerpunkt auf Deutschland ausgerichtet. Langfristig soll die Zusammenarbeit global erfolgen.

Mit der Measurabl ESG-Software sollen Susteco-Kunden automatisiert Versorgungsdaten erfassen, Nachhaltigkeitsziele verfolgen, maßgeschneiderte ESG-Berichte erstellen und Erkenntnisse zu physischen Klimarisiken sammeln können. Ziel ist den Angaben zufolge, mit der Susteco-Plattform alle Daten nur ein einziges Mal umfassend zu erfassen und aufzubereiten sowie digital verfügbar zu machen. Die Technologie ist für unterschiedliche Datenstandards und -quellen ausgelegt. Die Daten sollen von allen Beteiligten wie Investoren, Bestandshaltern sowie Asset- und Property-Managern oder auch Mietern genutzt werden können.

Facility Management mit SAP – Agenda der Konferenz steht


Der 26. Kongress Immobilien- und Facility Management mit SAP hat unter anderem KI zum Thema - Bild: TAC Insights; best stock/stock.adobe.com
Der 26. Kongress Immobilien- und Facility Management mit SAP hat unter anderem KI zum Thema – Bild: TAC Insights; best stock/stock.adobe.com

CAFM-NEWS – Der 26. Kongress Immobilien- und Facility Management mit SAP gewinnt an Kontur. Jetzt hat Veranstalter TAC Insights die Agenda des zweitägigen Branchentreffs am 19. und 20. September in Berlin veröffentlicht. 

Steuert uns die KI? Menschen und Prozesse im Immobilienmanagement – das ist der Titel, unter dem die diesjährige Veranstaltung steht. Thematisch ist der Kongress allerdings breiter aufgestellt. Es geht um:

  • Potenziale der KI in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft,
  • Verbindung zwischen Nachhaltigkeit in Gebäuden und der Anwendung Künstlicher Intelligenz,
  • Optimierung des KI-gesteuerten Datenmanagements im Bereich von Vermietungsprozessen und Mieterkorrespondenzen,
  • ESG-Regulierungen und automatisierte Datenerfassungen im Überblick,
  • Digitale Ökosysteme im Immobilien- und Facility Management,
  • Digitaler Wandel: Projekte aus Wohnungswirtschaft, Industrie, Handel, Finanzen und Public Sector,
  • Mehrwert von BIM und digitalen Lösungen im Immobilien- und Facility Management,
  • Betriebskostenabrechnungen und E-Rechnungen der Zukunft,
  • Anforderungen der EU-Taxonomie als Anreizsystem nachhaltiger Bauweisen,
  • Smart Building Prozesse der heutigen Arbeitswelten,
  • SAP Real Estate Management: Entwicklungstools auf dem Prüfstand,
  • Update bei der Einführung oder Migration auf SAP S/4HANA.

Die Schwerpunkte spiegeln sich im Kongressprogramm, den Live-Sessions und in Teilen auch im Workshop-Angebot wider.

Angekündigt sind vier Workshops, dazu kommen 38 Vorträge sowie 31 Foren und Live-Events, jeweils in drei parallelen Slots. Das macht in Summe 73 Informations-Angebote, die sich in den zwei Tagen ballen.

Die vollständige Agenda ist online bereitgestellt und lässt sich auf der Webseite des SAP-Immobilien-Kongresses herunterladen. Dort ist auch die Anmeldung möglich. Die Preise rangieren je nach Zusammenstellung der Inhalte und SAP-Bezug zwischen 450 und 1.550 Euro netto.



Abbildungen: TAC Insights; best stock/stock.adobe.com

Forschungsprojekt zum Digital Twin erreicht ersten Meilenstein

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Die Arbeitsgruppe des KMU-innovativ Projekts iDZ - 2025 - Bild: Innomatik AG
Die Arbeitsgruppe des KMU-innovativ Projekts iDZ – 2025 – Bild: Innomatik AG

CAFM-NEWS – Die Zusammenarbeit der Innomatik AG und der Technischen Hochschule Nürnberg Simon Ohm zum digitalen Zwilling hat einen ersten Meilenstein erreicht. Die Entwicklung eines Basistechnologieverfahren für neue, moderne Anzeigemethoden sei abgeschlossen, teilt das Unternehmen jetzt mit.

Im nächsten Schritt soll ein intelligentes Aufnahmeverfahren entwickelt werden, um neuartige digitale Zwillinge noch einfacher und genauer erstellen zu können. Hintergrund ist unter anderem, dass mit aktuellen Methoden wie 3D-Laserscanning fotorealistische digitale Zwillinge nicht kosteneffizient realisierbar sind.

Innomatik und TH Nürnberg entwickeln ihre Lösung im Rahmen von iDZ – 2025, einem von der Förderinitiative KMU-innovativ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekt. Gegenstand der Projektarbeit ist die Entwicklung neuer Technologien zur Erzeugung und Darstellung weitläufiger und XR-kompatibler, fotorealistischer digitaler Zwillinge. Die Gesamtlaufzeit beträgt 36 Monate.


Abbildungen: Softech

metr und Wisag kooperieren beim Thema Energieeffizienz

Die metr Building Management Systems GmbH und die Wisag Gebäudetechnik Holding GmbH & Co. KG haben im Juni 2024 eine strategische Partnerschaft vereinbart. Nach einer erfolgreichen Zusammenarbeit seit 2022 wollen beide Unternehmen nun auf Basis eines Rahmenvertrags kooperieren. metr entwickelt datengesteuerte Lösungen für Energieeffizienz in der Immobilienwirtschaft und vernetzt diese auf einer Plattform für energieeffiziente Gebäude.

Der Rahmenvertrag definiert standardisierte Leistungspakete für die Installation, Inbetriebnahme und den Betrieb von metrs digitalen Lösungen und weiteren Services. Die Pakete wurden auf Produktebene zusammengestellt und durch digitale Prozesse, die in Zusammenarbeit mit der Wisag entstanden sind, ergänzt. Dabei wurden ach Unternehmensangaben von metr Schnittstellen und Prozesse über alle Niederlassungen der Wisag Gebäudetechnik in Deutschland hinweg etabliert und die Mitarbeitenden dort auf die neuen Lösungen geschult.

Der Technikdienstleister will nun die Installation, Inbetriebnahme und den Betrieb der metr-Lösungen flächendeckend und mit zugesicherten Ressourcen gewährleisten. Zudem ermögliche die komplette digitale Dokumentation eine transparente Projektplanung und –umsetzung sowie effiziente Rollouts. So wurden bereits in einem Projekt bei Heimstaden Deutschland mehr als 300 Gebäude in ganz Deutschland ausgestattet. Auch der Rollout der metr-Lösungen bei der Energie Südbayern GmbH laufe erfolgreich, teilt metr mit.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zur Wisag Facility Services finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services Anbieter 2023. Die neue Ausgabe 2024 erscheint Ende Juli.

BACnet Interest Group Europe erstellt Leitfaden zur Sicherheit in der Gebäudeautomation

Aufgrund der zunehmenden Bedeutung von Sicherheit in der Gebäudeautomation hat der Fachausschuss Facility Management (WG-FM) der BACnet Interest Group Europe (BIG-EU) einen Leitfaden zu diesem Thema entwickelt. Zur Überprüfung und weiteren Verbesserung dieser Publikation wird nun ein Public Review veranstaltet. Alle Interessierte sind eingeladen, dazu beizutragen.

Ziel des neuen Leitfadens „Sicherheit in der Gebäudeautomation“ der WG-FM ist es, die Rahmenbedingungen für den sicheren Betrieb einer Immobilie zu definieren und aktuell gültige Anforderungen an die IT/OT-Sicherheit von Gebäuden darzustellen. Verbindliche Anforderungen bestehen in Deutschland bereits für Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS) und Bundesbehörden. Der Leitfaden richtet sich darüber hinaus an alle Betreiber, Planer, Errichter und Berater von Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung und insbesondere von Gebäudeautomationssystemen. Der Leitfaden ist nicht dazu gedacht, IT/OT-Sicherheitskonzepte zu erstellen. Er soll einen Überblick über die notwendigen Aktivitäten mit entsprechenden Hinweisen auf bereits etablierte Tools geben.

Aktueller Stand inklusive Kommentarformular auf der BIG-EU-Website

Der Leitfaden orientiert sich an den Lebenszyklusphasen im FM gemäß der „GEFMA 100“-Richtlinie und berücksichtigt die einzelnen Leistungsbilder der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), die sich in neun Leistungsphasen (LP) untergliedern. Im ersten Schritt wurden seitens der WG-FM die LP 0 (Betriebskonzept, Bedarfsplanung) und LP 1 (Grundlagenermittlung) begutachtet und definiert. Der aktuelle Stand 06/24 dieser Leistungsphasen ist als PDF-Dokument auf der Website herunterzuladen – inklusive eines Kommentarformulars und weiteren Informationen. Alle Interessierten sind eingeladen, den Leitfaden zu begutachten, zu kommentieren und ihr Feedback bis zum 26.07.2024 bei der BIG-EU-Geschäftsstelle einzureichen.

Robert Altmannshofer

eTask stellt gleich vier neue Entwickler ein

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René Arimond, Alexander Zhloba, Marcus Richter und Valentyn Zakharuk sind die neuen Entwickler im Team von eTask. - Bilder: eTask
René Arimond, Alexander Zhloba, Marcus Richter und Valentyn Zakharuk sind die neuen Entwickler im Team von eTask. – Bilder: eTask

CAFM-NEWS – Das CAFM-Softwarehaus eTask aus Köln hat gleich vier neue Entwickler einstellen können:

  • Valentyn Zakharuk ist Full Stack Entwickler mit Expertise im Microsoft-Ökosystem und Cloud-Entwicklung in Azure.
  • Marcus Richter bringt umfassende Kenntnisse in Python, C#, JavaScript sowie UI/UX-Design mit.
  • René Arimond verfügt über langjährige Erfahrung in der Backend-Entwicklung und IT-Strukturierung.
  • Alexander Zhloba hat eine Leidenschaft für Softwareentwicklung und umfangreiche Erfahrung im eTASK Tech-Stack.

Die neuen Teammitglieder sollen dabei helfen, die Plattform weiterzuentwickeln und die Nutzererfahrung zu optimieren.


Abbildungen: eTask

Ranking der Top-20-Industriedienstleister in Deutschland

Der Verband für Anlagentechnik und IndustrieService e.V. (VAIS) und die Dr. Jörg-Peter Naumann Gesellschaft für Unternehmensberatung mbH (JPN) haben erstmals gemeinsam das Ranking der Top-20-Industriedienstleister in Deutschland veröffentlicht und Kennzahlen zur Entwicklung der Branche vorgelegt. Im Jahr 2023 ist demnach der Umsatz der 20 führenden Industrieservice-Anbieter in Deutschland um 10,3 Prozent gewachsen. Das durchschnittliche Branchenwachstum lag 2023 bei 11,6 Prozent. Im gleichen Zeitraum gingen das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um 0,3 Prozent und die Industrieproduktion um 8,9 Prozent zurück. Die Mitarbeiteranzahl der Top 20 ist 2023 um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Obwohl durch den Rückgang der Industrieproduktion und das aktuell volatile wirtschaftliche Umfeld kurzfristig auch negative Effekte in einzelnen Branchen zu erwarten sind, bewerten die Unternehmen die Geschäftsaussichten mittelfristig stabil.

Zwölf der 20 führenden Industrieserviceunternehmen sind überwiegend in den Prozessindustrien – wie z.B. Chemie und Pharma – tätig. Acht Unternehmen legen ihren Schwerpunkt auf Fertigungsindustrien – wie z.B. Automotive oder Elektro. Der Umsatz der Unternehmen mit dem Schwerpunkt Fertigungsindustrie stieg im Vergleich zum Vorjahr um 13,2 Prozent, der Umsatz der Unternehmen mit dem Schwerpunkt Prozessindustrie um 8,4 Prozent.

Zahlen der Top-5-Anbieter

Im Inland haben 2023 erstmalig zwei Unternehmen die Schwelle von einer Milliarde Euro Umsatz überschritten: Die Wisag Industrie Service konnte überwiegend mit Kunden aus den Fertigungsindustrien 1.109 Mio. Euro erlösen. Der Inlandsumsatz stieg 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 13,6 Prozent. Bilfinger erzielte im selben Zeitraum einen Inlandsumsatz von 1.067 Mio. Euro mit dem Schwerpunkt auf Prozessindustrien (+6,4 %). Auf Platz 3 erreichte die Remondis Maintenance & Services GmbH einen Inlandsumsatz von 882 Mio. Euro. Dies entspricht einem Wachstum von 4,4 Prozent. Auch Remondis ist überwiegend für Kunden aus den Prozessindustrien tätig. Leadec auf Platz 4 und die Weber Unternehmensgruppe auf Platz 5 konnten 2023 jeweils mehr als 400 Mio. Euro im Inland erzielen. Leadec wuchs dabei um 8,3 Prozent auf 460 Mio. Euro, Weber wuchs um 13,8 Prozent und konnte 423 Mio. Euro erwirtschaften.

Das Ranking ist Teil des Branchenreports Industrieservice, der im dritten Quartal 2024 erscheinen soll.

Piepenbrock erhält Reinigungsauftrag von DLR

Seit Januar 2024 ist die Piepenbrock Unternehmensgruppe mit der Unterhaltungsreinigung am Standort Ulm des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beauftragt. Der Gebäudedienstleister gewann die Ausschreibung und kümmert sich seitdem um die Unterhaltsreinigung in den Büros, Laboren, Besprechungsräumen, auf Verkehrs- und Nutzflächen sowie in der Kantine des Forschungsstandortes. Dem DLR sind aufgrund der anspruchsvollen Forschungstätigkeiten Sauberkeit, Ordnung und die Einhaltung strenger Hygienevorschriften besonders wichtig. Auf individuelle Anforderungen gehe Piepenbrock deshalb bei der Auftragsausführung ein, teilt der Dienstleister mit. Der regelmäßige und enge Austausch aller Beteiligten helfe dabei, etwaige Herausforderungen zu lösen. „Wir möchten sicherstellen, dass das DLR sich voll auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann“, erklärt Norbert Erdhofer, Niederlassungsleiter bei Piepenbrock in Neu-Ulm.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Piepenbrock finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services Anbieter 2023. Die neue Ausgabe 2024 erscheint Ende Juli.

Hottgenroth stellt Hott-KI vor

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Hottgenroth stellt mit Hott-KI eine Software vor, die aus Grundrissen automatisch 3D-Modelle erstellt - Bild: Hottgenroth Software
Hottgenroth stellt mit Hott-KI eine Software vor, die aus Gebäudeplänen automatisch 3D-Modelle erstellt – Bild: Hottgenroth Software

CAFM-NEWS – Hottgenroth Software hat jetzt ein Programm vorgestellt, das aus Gebäudeplänen automatisch 3D-Gebäudemodelle erstellt. Die Hott-KI genannte Anwendung verarbeitet auch alte Gebäudepläne als Fotos oder Scans. Aus den Grundrissen und Schnitten errechnet sie automatisch ein 3D-Etagenmodell. Gedacht ist das Tool, um die Arbeit für die Bereiche Energieberatung, TGA-Planung und Handwerk zu vereinfachen und zu beschleunigen, erläutert der Hersteller.

Die zugrunde liegenden Trainingsdatenbank umfasst rund 20.000 Projekte. Darum erkennt Hott-KI Außenwände, Innenwände, Fenster und Türen mit hoher Genauigkeit. Durch die nahtlose Integration in die CAD-Anwendung HottCAD können Ergebnisse jederzeit editiert und verbessert werden, erläutert das Softwarehaus ergänzend.


Abbildungen: Hottgenroth Software

dotscene erweitert Gebäude-Scans um 360°-Bilder

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dotscene hat seine Lidarscanner jetzt um 360° Panoramakameras für die Videodokumentation erweitert - Bild: dotscene
dotscene hat seine Lidarscanner zur Gebäudeerfassung jetzt um 360° Panoramakameras für die Videodokumentation erweitert – Bild: dotscene

CAFM-NEWS – Die Freiburger dotscene erweitert ihr Portfolio für die Digitalisierung von Immobilien. Die Spezialisten für Gebäudeerfassung ergänzen ihre Lidarscanner um zusätzliche 360° Kameras. Mit diesen lassen sich nun zeitgleich zu den mobilen 3D-Laserscans 360° Rundgänge erstellen, teilt dotscene mit. 

Durch die gleichzeitige Erfassung von 360° Rundgängen und Laserscans erweitern sich die Einsatzmöglichkeiten für Anwender. Neben dem digitalen Aufmaß erhalten sie eine Darstellung, durch die sie ihre Immobilien virtuell begehen können, ohne das Büro verlassen zu müssen, beschreibt der Hersteller den Vorteil der Erweiterung. 


Abbildungen: dotscene

Geiger FM entwickelt sich stabil

Die Allgäuer Geiger Facility Management hat im Geschäftsjahr 2023 einen unkonsolidierten Gesamtumsatz von 380 Mio. Euro erzielt. Darin enthalten sind auch die unter dem Management der Servicegesellschaften erzielten Umsätze (2022: 368 Mio. Euro gemäß Marktübersicht Facility Services Anbieter 2023). Bereinigt um Verkäufe von Beteiligungen entspreche dies einem Zuwachs von 7 Prozent, teilte der Facility-Services-Anbieter mit. Das Unternehmen beschäftigt 12.900 Mitarbeitende.

Die Gesellschafter Ulrich und Alexander Geiger sowie Thomas Braun betonten dabei, dass nicht alle Potenziale für organisches Wachstum erschlossen werden konnten. Die weiterhin angespannte Lage am Arbeitsmarkt, die alle Leistungsbereiche von Reinigungs- und Servicekräften bis hin zu Fachingenieuren und Servicetechnikern betreffe, musste nach ihren Angaben beim Abschluss von Neuprojekten berücksichtigt werden. Trotz allem habe Geiger FM Neukunden aus unterschiedlichen Branchensegmenten im Outsourcing sowie weitere Kommunen und Einrichtungen im Gesundheitswesen für das Joint-Venture-Modell unter dem Management der Geiger FM Firmengruppe gewinnen können.

Zukäufe 2023

Beim anorganischen Wachstum erweiterte Geiger FM sowohl die regionale Präsenz als auch die fachliche Kompetenz. Seit 2023 zählen die BLK GmbH & Co. KG in Bietigheim, die Lisiecki GmbH in Karlsruhe und die Joba Gebäudereinigung und Service GmbH mit Standorten in Krefeld, Düsseldorf und Tönisvorst zur Geiger FM Dienstleistungsgruppe. Der bestehende Standort Karlsruhe wurde dadurch im Bereich Gebäudereinigung weiter ausgebaut. Joba ergänzt die vorhandene Niederlassungsstruktur in Nordrhein-Westfalen um zusätzliche Standorte und erweitert das in der Region vorhandene Know-how von Geiger FM im Bereich Technik und Grünservices um die Gebäudereinigung sowie spezielle Hygieneservices.

Den Bereich Technisches Gebäudemanagement und Engineering verstärkt seit Anfang 2024 die zugekaufte Planungsbüro Strobel für Haustechnik und Bauphysik GmbH in Augsburg. Neben der technischen Betreuung von Liegenschaften und der vorhandenen Planungskompetenz im Bereich TGA ergänzt sie mit 15 Fachkräften das Angebot der Gruppe um Leistungen in den Bereichen Energiemanagement, Bauphysik und DGNB-Zertifizierung.

Neben weiterem Wachstum steht für 2024 vor allem das Thema „ESG“ im Fokus der Strategie. Mit einem eigenen Team um Anna Hils und Theresa Lochner, der aktiven Beteiligung an Initiativen wie beispielsweise ECORE und ECOVadis, sowie einer Vielzahl an Einzelprojekten, versucht Geiger FM hier, eine führende Position in der Gestaltung von nachhaltigen Facility Services einzunehmen.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Geiger FM finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services Anbieter 2023.

gefma aktualisiert Richtlinie 130-1 für Flächenmanagement

Prof. Regina Zeitner, Leiterin des gefma Arbeitskreises Flächenmanagement, hat die aktualisierte Richtlinie GEFMA 130-1 vorgestellt - Bild: HTW Berlin
Prof. Regina Zeitner, Leiterin des gefma Arbeitskreises Flächenmanagement, hat die aktualisierte Richtlinie GEFMA 130-1 vorgestellt – Bild: HTW Berlin

CAFM-NEWS – Das Flächenmanagement trägt zur Optimierung der Wertschöpfungskette im Immobilienbetrieb bei und umfasst alle Prozesse, die mit der Planung, Nutzung und Bewirtschaftung von Flächen in einer Immobilie zusammenhängen. Für die praktische Umsetzung hat gefma jetzt die aktualisierte Richtlinie GEFMA 130-1 „Grundlagen des Flächenmanagements“ veröffentlicht. Sie richtet sich neben FM-Dienstleistern an Projektentwickler, Architekten und Nutzer von Immobilien.

Prof. Regina Zeitner, Leiterin des gefma Arbeitskreises Flächenmanagement, unterstreicht die hohe Bedeutung des Themas: „Flächen sind die Basis der Immobilienwirtschaft – die korrekte Erfassung und effiziente Nutzung ist ein Muss für die Unternehmen.“ Das Minimieren von Leerständen, das Optimieren der Flächennutzung und die Flexibilität, um auf veränderte Nutzungen der Immobilie schnell reagieren zu können, sind die Erfolgsfaktoren im Flächenmanagement. Sie dienen einer optimierten Instandhaltung, einer hohen Nutzerzufriedenheit und sollen sich positiv auf Energieverbrauch und Ressourcenschonung auswirken.

#Die neue Richtlinie GEFMA 130-1 liefert nach Verbandsanagaben dafür die Grundlagen. Sie soll den Anwender für die Komplexität dieser Aufgaben sensibilisieren, stellt die verschiedenen Zielgruppen, Flächenermittlungsarten und Flächenkosten dar und gibt Hinweise zu den geltenden Normen und Richtlinien. Weiterhin zeigt sie die Verbindung und die Abhängigkeiten des Flächenmanagements zu den Themen Nachhaltigkeitsstrategien, Benchmarking und IT-Unterstützung auf.

Aufgrund der hohen Relevanz des Themas beschäftigt sich der gefma-Arbeitskreis aktuell bereits mit der Erweiterung der neuen Richtlinie GEFMA 130-1 um weitere Publikationen für die Bereiche New Work (GEFMA 130-2) und IT-Unterstützung (GEFMA 130-3).

Die Richtlinie GEFMA 130-1 „Grundlagen des Flächenmanagements“ gibt es ab sofort für gefma-Mitglieder kostenfrei im gefma-Online-Shop. Nicht-Mitglieder können sie dort zum Preis von 30 Euro zzgl. USt. erwerben.



Abbildungen: HTW Berlin