Die Vergabeplattform iTWO Tender von RIB feiert ihr 10-jähriges Bestehen – Bild: RIB
CAFM-NEWS – Die Vergabeplattform iTWO Tender der RIB SE feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Marktbestehen. Über 160.000 Bieterfirmen aus den unterschiedlichsten Gewerken haben sich in dieser Zeitspanne online registriert.
Das Spektrum der Nutzer reicht von mittelständischen und großen bauausführenden Unternehmen bis zu kleineren Handwerksbetrieben. Zusätzlich sind auch Planungs-, Architektur- und Ingenieursgesellschaften vertreten.
Außerhalb des Baubereichs sind viele Lieferfirmen und Dienstleistungs-Anbieter auf der Plattform zu finden. Mit diesem breiten Portfolio an registrierten Firmen wird der gesamte Bereich des deutschen Vergabewesens abgedeckt.
Im vergangenen Jahr verzeichnete die RIB-Plattform mehr als neun Milliarden vergebene Aufträge. Insbesondere die Bundesländer Bayern, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sind auf iTWO Tender stark vertreten.
Der japanische Baukonzern Kajima Corperation hat sich für die Bausoftware von specter automation entschieden – Bild: Kajima Corperation
CAFM-NEWS – Das Start-up Specter Automation hat seine intuitiv zu bedienende Baustellensoftware jetzt auch im japanischen Markt eingeführt. Mit der Kajima Corperation haben die Kölner dabei einen weiteren international tätigen Baukonzern für ihre Lösung gewinnen können. Mit der Implementierung seiner Software zur Baustellensteuerung in 3D bei dem renommierten Unternehmen unterstreiche Specter seine internationale Wachstumsstrategie und seine Position als weltweiter Anbieter innovativer Lösungen für die Bauindustrie, schreibt das IT-Haus ein einer begleitenden Pressemeldung.
Das Tokyoter Unternehmen organisierte seine Projektinformationen bisher mit einer standardisierten Kombination aus Excel-Tabellen, handschriftlichen Notizen und bearbeiteten 2D-Zeichnungen. Mit der neuen Software erfolgen Tätigkeiten wie Wochenplanung, Kommunikation und Fortschrittsdokumentation auf Basis von 3D-Modellen.
Auf Specter Automation aufmerksam geworden ist Kajima übrigens 2022 im Silicon Valley bei einer Veranstaltung des Wagniskapitalgebers Plug and Play. Der japanische Konzern unterhält in Kalifornien ein Büro, dass die neuesten technologischen Trends verfolgt und schaut, welche hiervon sich positiv für das Geschäft von Kajima einsetzen lassen.
Schneider Electric wurde in einem aktuellen Bericht des Forschungs- und Beratungsunternehmens Verdantix mit einer Führungsposition ausgezeichnet. Schneider Electric wird darin mit seinem ganzheitlichen Beratungsansatz zur Dekarbonisierung hervorgehoben. Insbesondere die Expertise des Tech-Konzerns bei der Optimierung von Gebäudesystemen, der Modellierung des Energieverbrauchs sowie die Beratungsleistung hinsichtlich der Beschaffung und des Einsatzes erneuerbarer Energien wurde dabei gelobt, teilte das Unternehmen am 15. August mit.
„Um die Energieeffizienz und den CO2-Fußabdruck von Gebäuden zu verbessern, ist es wichtig, den gesamten Lebenszyklus zu betrachten – vom Bau bis zur Stilllegung“, sagte Connor Taylor, Senior Analyst bei Verdantix. „Schneider Electric bietet für diesen Bereich ein breites Portfolio an Lösungen und Dienstleistungen an. Zudem hat das Unternehmen in den letzten Jahren viel in die eigenen Beratungskompetenzen und spezifische digitale Dienstleistungen investiert, um sein Angebot zu erweitern“, ergänzte Taylor.
Der Verdantix-Bericht bewertet Beratungsdienstleistungen von Unternehmen, mit denen sich das Energiemanagement in Bestandsgebäuden verbessern sowie die Dekarbonisierung des Sektors vorantreiben lässt.
BIMcollab Twin will Nutzer als zentrale Datenplattform bei Asset- und Dokumenten-Management unterstützen – Bild: BIMcollab
CAFM-NEWS – Mit BIMcollab Twin bietet das Softwarehaus BIMcollab eine zentrale Datenplattform an, um Gebäude- und Infrastrukturdaten in einem modellbasiertes Dokumenten- und Asset-Management speichern, verwalten und nutzen zu können.
Die Anwendung umfasst hierbei auch Kommunikations-Kanäle, so dass neben den regulären Gebäudedaten auch im Projekt geführte Diskussionen und gefällte Entscheidungen direkt mit den Objekten verbunden dokumentiert sind.
Beliebige Dokumenten-Typen können direkt mit Objekten verknüpft werden. Die Anwendung verwaltet automatisch den Versionsverlauf und kann auch zeigen, wer wann welche Unterlagen eingesehen oder bearbeitet hat.
Die Datensammlung ist rollenbasiert organisiert und bietet Teammitgliedern abgestufte Zugriffsrecht. Der Zugriff ist am Desktop und unterwegs auch auf mobilen Endgeräten möglich, was beispielsweise auf der Baustelle den Blick in aktuelle Daten ermöglicht.
Ab dem 27. August können auch für gewerblich genutzte Wohnungen und Nichtwohngebäude Förderanträge im Rahmen der „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen“ (BEG EM) für Heizung und Sanierung gestellt werden.
Die neue Richtlinie BEG EM für Heizung und Sanierung gilt seit dem 1. Januar 2024. Ab dem 27. August sind nun auch Unternehmen und Contractoren erstmals förderfähige Antragsteller.
Werden Investitionsmaßnahmen in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden in Deutschland durchgeführt, erhalten Unternehmen, Contractoren und andere Investoren einen Zuschuss bis maximal 35 Prozent der förderfähigen Kosten. Gefördert wird der Kauf und Einbau von effizienten Heizungsanlagen und Anlagen der Heizungsunterstützung sowie der Anschluss an ein Gebäude- oder Wärmenetz. Förderfähig sind bestehende Gebäude, deren Bauantrag beziehungsweise Bauanzeige zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens fünf Jahre zurückliegt. Voraussetzungen für die Förderung ist zudem, dass die Maßnahme die Energieeffizienz bzw. den Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch des Gebäudes erhöht.
Weiterführende Informationen der KfW zur Heizungsförderung für Unternehmen in den Bereichen Wohngebäude und Nichtwohngebäude finden Sie hier und hier.
Der Netzbetreiber net+ Entremont wird sein FTTx-Netz künftig mit VertiGIS betreiben – Bild: VertiGIS
CAFM-NEWS – Nicht jeder CAFM-Anbieter hat bloß CAFM im Portfolio: VertiGIS hat jetzt den Schweizer Netzbetreiber net+ Entremont als Kunden gewinnen können, der Software für die Verwaltung und den Ausbau seiner FTTx-Netzes suchte. Eingesetzt werden wird noch in diesem Jahr die Lösung ConnectMaster. Mit ihr wird das Netz geplant, gemanagt und dokumentiert.
net+ Entremont betreibt ein lokales FTTx-Netz in der Schweiz und möchte dieses in naher Zukunft ausbauen. Um den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden, benötigt das Unternehmen ein professionell geplantes und dokumentiertes Netzinventar. In diesem Projekt soll auch eine Schnittstelle zwischen dem GIS-System und der Netzverwaltung geschaffen werden.
Das Programm des 26. Kongresses Immobilien- und Facility Management mit SAP steht – Bild: TAC Insights; best stock/stock.adobe.com
CAFM-NEWS – Langsam nähern wir uns dem Start des SAP Immobilien-Forums, offiziell 26. Kongress Immobilien- und Facility Management mit SAP von TAC Insights. Aufgeteilt in Keynotes, drei Foren und mit Workshops zum Start ist das Programm wie gewohnt vielfältig und umfassend. Es geht unter anderem um KI, BIM, digitale Ökosysteme, Neuheiten bei SAP und den Partner, dem Stand der Partnerschaft von SAP und Planon und weitere Themen.
Tag 1, 19. September
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Tag 2, 20. September
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Statt findet das SAP Immobilien-Forum am 19. und 20. September geht es im Pullmann Berlin Schweizerhof. Das detaillierte Programm gibt es auf der Veranstaltungs-Website. Dort ist auch die Anmeldung möglich.
Abbildungen: TAC Insights; best stock/stock.adobe.com
Auch dieses Jahr hebt die Expo Real nicht das Potenzial, das Asset-Manager durch CAFM-Software nutzen können – Bild: Expo Real
CAFM-NEWS – Sie sei eine der wichtigsten Immobilienmessen Europas und biete „einen vollumfänglichen Überblick über Entwicklungen, Themen, Innovationen und Lösungen in der Immobilienwirtschaft“, wirbt die Expo Real für sich auf ihrer aktuellen Website. Doch vom 7. bis 9. Oktober wird ein Bereich – man möchte fast sagen: traditionell – unterrepräsentiert sein: Software.
Unter den rund 1.620 Aussteller finden sich unter dem Suchbegriff
Software – 1 Aussteller
Softwarelösungen für die Bauwirtschaft und Immobilienprojekte – 7 Aussteller
Standardsoftware für Portfolio- und Assetmanagement – 14 Aussteller
CAFM und BIM bleiben ohne Ergebnis. Natürlich lässt sich einwenden, dass die Expo Real eine Messe für Immobilien als Assets und Wirtschaftsgut ist und nicht für den profanen Alltagsbetrieb. Und das ist auch nicht falsch. Interessant wird es aber, wenn sich in der Ausstellerliste Arcadis findet und ebenso Planon.
Auch in anderen Bereichen sind IT und Betrieb durchaus gesetzt, beispielsweise durch aedifion und die Aufzughelden, Hexagon und Planradar. Es wird offenbar Bedarf für digitale Unterstützung erwartet. Und mit Blick auf ESG und das zunehmende Interesse von Finanzierern und Inverstoren an nachhaltigen Assets könnte es schon irritieren, dass der Bereich, der maßgeblich zur Wirtschaftlichkeit einer Immobilie beitragen und diese auch belegen kann, konsequent vor der Tür bleibt.
Es gab auch schon Zeiten, da war das anders und es fanden sich namhafte CAFM-Häuser auf dem Münchner Messegelände ein. Gut möglich, dass sie eines Tages wieder auf dem Messeparkett einen Stand buchen – wohl spätestens dann, wenn das Wissen, was CAFM im Verbund mit BIM an Einsparpotenzialen und Transparenz bietet, und zwar von der Planung über Prognosen, den Betrieb bis zum Rückbau. Wenn also die Besucher erkannt haben, welches Potenzial im Wissen um ihre Immobilien steckt, und sie diesen Schatz heben wollen. Oder müssen.
Die Stadtwerke Bochum haben Caverion Deutschland damit beauftragt, eine Energiezentrale für das Gewerbegebiet Mark 51°7 mit Heizungs- und Kältetechnik auszustatten. Die Maßnahmen umfassen ein Blockheizkraftwerk samt Kälte- und Wärmepumpen. Für die Wärme- und Kälteversorgung des 70 ha großen Areals wird Geothermie genutzt. Als Energiequelle ist Grubenwasser aus unterschiedlichen Tiefen ehemaliger Bergwerksstollen vorgesehen. Grundlage ist ein Konzept der Stadtwerke Bochum und der Fraunhofer Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG. Die Fertigstellung ist bis Ende 2025 vereinbart.
Geothermie aus Grubenwasser
Das in den 1950er Jahren geschlossene Bergwerk der Zeche Dannenbaum liegt unterhalb des Gewerbegebiets Mark 51°7 und ist mit Grubenwasser gefüllt. In 340 m Tiefe hat das Wasser eine Temperatur von ca. 17 °C. In einem tiefer gelegenen Stollen in rund 800 m Tiefe liegt die Wassertemperatur bei 28 °C. Per Bohrungen an die Oberfläche befördert, bringen Wärmepumpen das 28 °C warme Wasser auf das Temperaturniveau, das für die Beheizung der angeschlossenen Gebäude erforderlich ist. Caverion wird dafür drei Wärmepumpen mit je 1 MW Heizleistung und 900 kW Kälteleistung installieren. Sie erzeugen die Grundlast der Wärme und Kälte, womit ungefähr 80 Prozent des jährlichen Gesamtbedarfs abgedeckt werden können. Über die Energiezentrale Ost und das Nahwärme- und Nahkältenetz lassen sich die unterschiedlichen Gebäude im östlichen Bereich des Areals beheizen oder kühlen. Für die Kühlung der angeschlossenen Gebäude im Sommerbetrieb werden von Caverion vier Kompressionskältemaschinen mit einer Leistung von je 1,1 MW installiert. Sie kühlen das 17 °C warme Wasser auf das zur Kälteversorgung erforderliche Temperaturniveau. Die hierfür benötigte elektrische Energie liefert das ebenfalls zu errichtende neue Blockheizkraftwerk.
Das Projekt befindet sich aktuell in der Umsetzung, erste Anschlussnehmer vor Ort werden bereits mit Wärme und Kälte versorgt. Vorläufig erfolgt dies noch mittels Fernwärme und Kompressionskälte, bis Ende 2025 soll das gesamte Netz inklusive Grubenwasserkreislauf vollständig in Betrieb gehen. Zwei als Übergangslösung aufgestellte Kompressionskältemaschinen wird der Dienstleister nach Inbetriebnahme der Anlagen an den finalen Platz versetzen und in das System integrieren.
Das neue Gewerbegebiet Mark 51°7 befindet sich auf dem Gelände des vormaligen Opelwerks im Stadtteil Bochum-Laer. „Wissen schafft Wirtschaft“, lautet der Slogan für die Neunutzung des Areals als Innovationsquartier. Auf knapp 70 ha werden Tech-Unternehmen und Forschungseinrichtungen angesiedelt. Die Bochum Perspektive GmbH saniert das Gelände und vermarktet es als Gewerbestandort für etablierte Unternehmen und Start-Ups.
Der Lehrgang BIM und CAFM vermittelt, wie sich Daten aus BIM-Modellen in CAFM-Software überführen und nutzen lassen- Bild: Margo Alexa/stock.adobe.com
CAFM-NEWS – BIM-Daten sind nicht bloß in der Bauphase von Bedeutung, sie können auch die Betriebsphase deutlich bereichern. Wie das geht und in welcher Weise das gilt, vermitteln sechs Experten im aktuellen Online-Lehrgang BIM und CAFM unserer Der Facility Manager Online-Akademie.
Der Lehrgang folgt dem bewährten Format der Online-Akademie mit jeweils dreistündigen Einheiten in drei aufeinander folgenden Wochen. Sachkundige Referenten vermitteln auf Basis ihrer reichen Praxiserfahrung wesentliche Grundlagen und geben umfassenden Einblick in Planung und Umsetzung. Die Inhalte und Referenten sind folgende:
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Gedacht ist der Lehrgang für alle, die BIM und CAFM zusammenbringen müssen, ob BIM- und Facility Manager, Bauherr, Immobilienbetreiber, Consultant oder aus anderen Gründen Interessierter.
Weiterführende Informationen und die Anmeldung finden sich auf der Veranstaltungs-Website.
Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) will vor dem Hintergrund von 26 tödlichen Ab- und Durchsturzunfällen im Jahr 2023 für mehr Sicherheit im Gebäudereiniger-Handwerk sensibilisieren. Mit den sogenannten „Lebenswichtigen Regeln“ gibt die BG Bau konkrete Hinweise für sicheres Arbeiten bei Reinigungsarbeiten auf Dächern und an hochgelegenen Arbeitsplätzen.
„In den vergangenen Jahren haben im Reinigungsgewerbe Durchsturzunfälle deutlich zugenommen. Hier müssen wir dringend gegensteuern. Mit den ‚Lebenswichtigen Regeln‘ wollen wir das Bewusstsein für Risiken bei der Arbeit und insbesondere in der Höhe schärfen – vom Helfer bis zum Meister. Wichtig ist, bei zu hohem Risiko Stopp zu sagen und die Arbeiten zu unterbrechen, bis sicher gearbeitet werden kann, um sich selbst und seine Kolleginnen und Kollegen nicht in gefährliche Situationen zu bringen“, sagt Bernhard Arenz, Leiter der Hauptabteilung Prävention der BG Bau.
Ab- und Durchsturzunfälle vermeiden
Um Durchstürze auf Dächern zu verhindern, müssen Beschäftigte bei Reinigungsarbeiten von Lichtbändern zum Beispiel eine sichere Standposition haben. Sind Teile nicht durchtrittssicher, muss ein Mindestabstand von zwei Metern, der abgesperrt und gekennzeichnet werden muss, eingehalten werden. Maschinen müssen vor Reinigungsarbeiten immer ausgeschaltet und gegen Wiedereinschalten gesichert werden. Teleskopstangensystemen sollten soweit möglich stets als Leiteralternative verwendet werden und Leitern nur dann zum Einsatz kommen, wenn es keine sichere Alternative gibt. So stellen laut der BG Bau Stürze von Treppen und Leitern mit 22 Prozent die zweihäufigste Ursache für kostenintensive Unfälle dar.
Wir führen Reinigungsarbeiten außerhalb des Gefahrenbereichs aus. Nicht durchtrittsichere Dachbauteile erfordern Schutzmaßnahmen.
Wir sichern Maschinen gegen Wiedereinschalten. Wir arbeiten mit sicheren Zugängen und Standplätzen.
Wir sichern uns an Absturzkanten.
Wir verwenden Leitern nur, wenn es keine sichere Alternative gibt. Wir sichern Leitern gegen Wegrutschen und Umkippen.
Wir sichern uns bei Lichtkuppeln, Öffnungen und nicht durchbruchsicheren Glasdächern gegen Absturz.
Wir sorgen für sichere Verkehrswege und kennzeichnen Bereiche, auf denen Stolper-, Rutsch- oder Sturzgefahr besteht.
Wir vermeiden direkten Kontakt mit Reinigungs- sowie Pflegemitteln und achten auf die richtige Dosierung.
Die „Lebenswichtigen Regeln“ sind Teil des Präventionsprogramms der BG Bau „Bau auf Sicherheit. Bau auf dich.“ Für 14 verschiedene Gewerke liefern sie auf einen Blick Hinweise und Tipps zum sicheren und gesunden Arbeiten. Unternehmen können die „Lebenswichtigen Regeln“ als Grundlage für Unterweisungen, als Aushänge und für ein gemeinsames betriebliches Bekenntnis von Belegschaft und Arbeitgebenden für das Ziel, Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten vorzubeugen, nutzen.
Die Buchhandelskette Hugendubel hat die Cleaning-Sparte des Facility-Service-Anbieters Klüh erneut mit verschiedenen Reinigungsleistungen in Berlin, Hamburg, Hannover, Dortmund, Köln, Frankfurt, München und Stuttgart beauftragt. Den Zuschlag für den Auftrag mit nun unbestimmter Laufzeit erhielt Klüh Cleaning im Zuge einer Neuausschreibung. Die Zusammenarbeit besteht bereits seit 2020. Im Rahmen des Auftrags reinigt Klüh Cleaning mit rund 100 Mitarbeitenden an 87 Standorten Filialen, Büro- und Lagerflächen mit insgesamt rund 73.300 Quadratmetern. Zum Leistungsspektrum gehören umfangreiche Aufgabengebiete wie Unterhaltsreinigung und Glasreinigung sowie Winterdienst und Schmutzfangmatten-Service in der kalten Jahreszeit. Hugendubel hat bei Klüh einen „Single Point of Contact“, also ein einziges Key-Account-Management zur Kundenbetreuung: Abrechnung, Dokumentation, Mängelverfolgung und Reporting laufen zentralisiert.
Korasoft hat einen Dokumentenbrowser für sein CAFM in SAP vorgestellt – Bilder: Korasoft; Montage: CAFM-News
CAFM-NEWS – Korasoft, Anbieter von CAFM-Lösungen in SAP, hat einen Dokumentenbrowser vorgestellt. Mit ihm lassen sich laut Anbieter vielfältige Dokumente deutlich einfacher ablegen und vor allem strukturieren. Beispielsweise können so von Handbüchern über Schriftverkehr bis zu Wartungsplänen und Rechnungen sämtliche Dokumente, die sich auf eine Anlage beziehen, dieser direkt zugeordnet werden. Gleiches gilt für sämtliche Unterlagen zu Räumen, Gebäuden und Ausstattung.
Der Korasoft Dokumentenbrowser unterstützt eine breite Palette an Dateitypen. Diese schließen auch Foto-, Video- und Plandateien mit ein. Neben Dateien, die über eine Korasoft-Anwendung in SAP geladen wurden, sind auch Dateien aus anderen SAP-Anwendungen nutzbar.
Alle Dateien stehen stationär und mobil zur Verfügung, sodass auch direkt vor Ort an einer Anlage oder Baustelle die aktuellen Daten für Besprechungen herangezogen werden können.
Ab 1. Januar 2025 ist die E-Rechnung nicht allein gegenüber der öffentlichen Hand, sondern auch im B2B-Geschäftsverkehr verpflichtend. – Bild: Bundesministerium des Innern und für Heimat
CAFM-NEWS – Nachdem die digitale Rechnungsstellung an die öffentlichen Hand schon seit vier Jahren verpflichtend ist, wird sie in nicht einmal einem halben Jahr auf den Bereich der geschäftlichen Abrechnungen erweitert. Unternehmen, die anderen Unternehmen eine Rechnung stellen, müssen dieses ab 1. Januar 2025 gleichfalls digital tun. Allerdings heißt „elektronische Rechnung“ nicht gleichbedeutend mit einem PDF- oder Word-Dokument.
Ale E-Rechnung akzeptiert werden solche Format, die eine maschinenlesbare Komponente einschließen, also ein XML-File mit zusätzlichen Informationen sind. Diese Anforderung erfüllt unter anderem die X-Rechnung, alternativ das EDI-Format (Electronic Date Interchange), das schon seit den 1970-er Jahren zwischen großen Unternehmen Anwendung findet, und auch ZUGFeRD-Dateien, die vornehmlich von der öffentlichen Hand eingefordert werden und die annähernd identisch mit der französischen Factur-X sind. Die Abkürzung ZUGFeRD steht übrigens für Zentraler User Guide des Forums elektronische Rechnung Deutschland.
Basis für die zwingende Nutzung der E-Rechnung ist die Richtlinie 2010/45/EU der Europäischen Union, ergänzt um die Richtlinie 2014/55/EU. Das Format soll zum einen die Zustellung von Rechnungen beschleunigen, mutmaßlich aber auch die automatisierte Kontrolle einer Buchhaltung durch Wirtschaftsprüfer und Finanzämter.
Facility Manager betrifft die E-Rechnung vornehmlich als Rechnungs-Empfänger. Moderne CAFM-Lösungen sind bereits in der Lage, mit diesem Formaten zu arbeiten und es zu erstellen, wenn das gefordert ist, beispielsweise weil das FM-Team in einem größeren Unternehmen als separate Einheit Leistungen an andere Abteilungen in Rechnung stellt.
Abbildungen: Bundesministerium des Innern und für Heimat
Microsoft unterstützt in zukünftigen Windows-Versionen keine PostScript Type 1-Schriften mehr – Bild: Wikipedia; Bearbeitung: CAFM-News
CAFM-NEWS – Microsoft hat angekündigt, in kommenden Windows-Versionen Schrifttypen vom Format Adobe PostSciprt Type 1 nicht mehr zu unterstützen. Das Format wurde bereits 1984 von Adobe eingeführt. Der Anbieter selbst hatte das Supportende für die Schriften schon im Juli 2023 angekündigt und sie in neuen Produkten nicht mehr weitergeführt.
Microsoft wird sich stattdessen auf das OpenType-Format fokussieren, das der Konzern gemeinsam mit Adobe entwickelt hat. Schuldig bleibt er dagegen die Information, welche Betriebssystem-Versionen betroffen sein werden und für wann das Supportende terminiert ist.
Die Produktion der neuen Intel-Prozessoren mit 18A-Architektur ist im Testbetrieb angelaufen. – Bild: Intel
CAFM-NEWS – Chiphersteller Intel hat die ersten Chips seiner neuen 18A-Architektur gefertigt. Die kommenden Flaggschiffe des Konzerns sind noch feiner, haben eine neue Stromversorgung namens Backside Power Delivery und verwenden GAA-Transistoren. Deren Kürzel steht für Gate All Around, ein spezielles Konstruktionsverfahren, das den Transistoren höhere Geschwindigkeiten bei geringerem Stromverbrauch ermöglicht.
Intel meldete, erste Prozessoren seien aus der Fertigung in den Betrieb gegangen. Der ist allerdings noch im Vorlauf, die reguläre Massenproduktion will der Hersteller erst 2025 aufnehmen, die ersten Nutzer werden die Chips im Verlauf des ersten Halbjahrs 2025 verwenden können.
Geplant hat Intel zwei Linien der neuen Top-Chips. Die Panther Lake genannten Prozessoren sind für künstliche Intelligenz und Anwender-PCs vorgesehen, die Clearwater Forest-Prozessoren für Server.
In einer gemeinsamen Initiative informieren fünf Fachverbände erstmals über gesetzliche Vorgaben und technische Grundanforderungen, die bei der Trinkwasserinstallation in Gebäuden einzuhalten sind. Hintergrund der Kooperation ist, dass sich gesetzliche Rahmenbedingungen, die von Herstellern, SHK-Fachplanern, Sanitär-Installateuren und Gebäudebetreibern berücksichtigt werden müssen in den vergangenen Jahren in erheblichem Maße erweitert haben. Parallel dazu hat sich auch das technische Regelwerk für die Planung, die Errichtung und den Betrieb von Trinkwasserinstallationen in Gebäuden auf nationaler wie europäischer Ebene weiterentwickelt. Die gemeinsame Fachpublikation soll es SHK-Fachplanern, Sanitär-Installateuren und Gebäudebetreibern ermöglichen, die in der Trinkwasserverordnung formulierten Mindestanforderungen zu erfüllen.
Die tabellarische Auflistung gibt dazu Auskunft über:
– die verbindlich zu berücksichtigenden gesetzlichen Vorgaben (Kategorie A1) und Empfehlungen (Kategorie A2),
– die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu den technischen und hygienischen Grundanforderungen (Kategorie B) und
– ergänzende Informationen und sonstige Empfehlungen (Kategorie C).
CIOs benötigen zunehmend Kenntnisse in KI und müssen diese unternehmensweit implementieren, zeigt eine aktuelle Untersuchung – Bild: wladimir1804/stock.adobe.com
CAFM-NEWS – Bei mehr als der Hälfte aller Unternehmen in den USA steigen dieses Jahr die IT-Budgets, bei einem Drittel bleiben sie auf dem aktuellen Niveau. Das zeigt die Untersuchung State of the CIO 2024, die allerdings nur die Situation in den USA betrachtet.
Die Befragung von 875 IT-Führungskräften zeigt, dass 88 Prozent der CIOs in ihrer Funktion mehr auf Innovationen fokussieren müssen und intensiver in die digitale Transformation ihres Unternehmens eingebunden sind (87%). Um die Geschäftsprozesse verbessern zu können, sind von CIOs mehr KI-Kenntnisse gefordert (79%). Interessanterweise geben sie dennoch an, mehr Zeit mit Sicherheits-Management zu verbringen und damit, die Performance ihrer Systeme zu verbessern. Diese Aussagen sind leider nicht mit Prozentwerten versehen.
Die Untersuchung förderte auch zu Tage, dass 89 Prozent der Unternehmen ihr IT-Budget erhöht haben. Gründe waren unter anderem die Erhöhung der IT-Sicherheit (35%) und Investitionen in neue Technologien, allen voran KI (31%).
Mit Ausgabedatum Juni 2024 hat die Arbeitsgemeinschaft Industriebau e.V. (AGI) das neue „AGI-Arbeitsblatt Q06 Sicherheitsrelevante Dämmausführungen“ herausgegeben. Es gilt für Dämmsysteme in sicherheitsrelevanten Bereichen in betriebstechnischen Anlagen. In bestimmten Bereichen sind dort zusätzliche Sicherheitsanforderungen an die Dämmung zu beachten, um ein erhöhtes Betriebsrisiko zu vermeiden. Das Risikopotenzial kann hierbei einerseits von der Umgebung (z.B. Ex-Zone) und/oder dem Anlagenmedium (z.B. Wärmeträgeröle, Sauerstoff) selbst ausgehen. Anhand von zahlreichen Bildern und Zeichnungen beschreibt das Arbeitsblatt Lösungsvorschläge für Dämmarbeiten in Ex-Zonen, Dämmungen an gefährlichen Medien und die Dämmung von Sicherheitseinrichtungen. Informationen zur Kennzeichnung runden das Informationsangebot ab.
Das „AGI-Arbeitsblatt Q06 Sicherheitsrelevante Dämmausführungen“ kann als zweisprachige Ausgabe in Deutsch und Englisch mit einem Umfang von 25 Seiten zum Preis von 79,00 Euro (zzgl. MwSt.) als PDF-Download bestellt werden unter: www.immobilien-fachliteratur.com/agi-arbeitsblaetter/
Die Nemetschek-Group und Autodesk wollen die Interoperabilität ihrer Software-Produkte weiter verbessern – Bild: Nemetschek, Autodesk
CAFM-NEWS – Die beiden BIM- und CAD-Software-Häuser Nemetschek Group und Autodesk haben eine bessere Interoperabilität ihrer Produkte vereinbart. Ziel sei, die offene Zusammenarbeit und Effizienz in den Bereichen Architektur, Ingenieurwesen, Bau und Betrieb sowie Medien und Unterhaltung zu verbessern, teilten die Unternehmen mit.
Die Vereinbarung werde die bestehende Interoperabilität zwischen den Cloud- und Desktop-Produkten der beiden Unternehmen erweitern und den Informations-Austausch zwischen den Lösungen verbessern, heißt es weiter. Die Optimierung der Arbeitsabläufe zwischen Nemetschek und Autodesk ermögliche einen einfacheren Datenfluss von einer Cloud-Plattform oder Desktop-Anwendung zur anderen.
Die Interoperabilität wird durch die Verknüpfung der Nemetschek Branchen-Clouds wie dTwin, Bluebeam Cloud, BIMcloud und BIMplus mit Autodesks Cloud-Lösungen Forma, Fusion und Flow und den Designlösungen durch die Autodesk Plattform Services unterstützt, also durch eine Reihe von offenen Schnittstellen und Webservices.