Mittwoch, 11. Februar 2026
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Caverion saniert TGA für die SWK AG in Krefeld

Caverion Deutschland saniert die technischen Anlagen der Gewerke Raumlufttechnik, Kälte, Heizung und Sanitär im Verwaltungsgebäude der SWK AG. Das Versorgungs-, Verkehrs- und Entsorgungsunternehmen für Krefeld hat den Münchner Gebäudetechnik-Spezialisten mit der Ausführung der Installationen in dem Gebäude aus den 1970er Jahren beauftragt. Nach einer Nutzungsdauer von knapp 45 Jahren setzt der Bauherr nun eine Reihe von Maßnahmen um, die die Energieeffizienz des Gebäudes wesentlich steigern sollen. Gleichzeitig bietet die Sanierung die Möglichkeit, modernere und kommunikativere Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden zu schaffen und die Büroetagen offener zu gestalten. Die Installation erfolgt etagenweise, da das Gebäude im laufenden Betrieb saniert wird. Caverion verbaut nach eigenen Angaben energieeffiziente Anlagen nach dem neuesten Stand der Technik. Das soll sich im Betrieb signifikant auf Energieverbrauch und -kosten auswirken.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Caverion Deutschland finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services Anbieter 2023.

gefma veröffentlicht Whitepaper zu künstlicher Intelligenz im FM

Der Arbeitskreis Digitalisierung des Deutschen Verbands für Facility Management gefma hat das neue Whitepaper GEFMA 929 „KI im Immobilienmanagement“ vorgestellt. Er will damit einen Kompass für die Nutzung KI im FM bereit stellen. Hintergrund ist, dass Künstliche Intelligenz im Rahmen des Wandels einen signifikanten Einfluss auf die Branche habe, scheibt der Verband in einer begleitenden Meldung.

Soll künstliche Intelligenz im FM eingesetzt werden, gehe es vor allem darum, den Menschen bei anspruchsvollen Tätigkeiten sowie bei komplexen und schwierigen Entscheidungen zuverlässig zu unterstützen, erläutern die Autoren. KI im FM zu integrieren sei ist eine strategische Notwendigkeit. Sie helfe der Immobilienbranche, die immer komplexeren Herausforderungen zu meistern. Hierfür liefere das Whitepaper konkrete Beispiele. Sie zeigten, wie KI-basierte Lösungen Kosten senken sowie Qualität und Leistung in der Bewirtschaftung von Immobilien verbessern können.

Zielgruppe der Publikation sind Auftraggeber, Auftragnehmer und Berater, ebenso Softwareanbieter, Lehrende und Lernende sowie alle weiteren Personengruppen, die für Digitalisierung in der Branche Verantwortung tragen.

Das White Paper GEFMA 929 „KI im Immobilienmanagement“ ist ab sofort kostenfrei im gefma-Onlineshop erhältlich. In der kommenden Ausgabe 6 von Der Facility Manager bietet zudem ein Beitrag von Prof. Michael May vertiefenden Einblick in das Papier und sein Thema.

Pave integriert BIMcollab in sein Tool für Bau- und Immobilien-Management

Die Software-Anbieter BIMcollab und Pave arbeiten zukünftig enger zusammen -Bild: Pave
Die Software-Anbieter BIMcollab und Pave arbeiten zukünftig enger zusammen. -Bild: Pave

CAFM-NEWS – Die Software-Anbieter BIMcollab und Pave arbeiten zukünftig enger zusammen. BIMcollab bietet eine Plattform für die Zusammenarbeit in BIM während des gesamten Gebäude-Lebenszyklus an, Pave ist eine entsprechende Plattform für die Zusammenarbeit in der Bau- und Immobilienbranche. Gemeinsam wollen die Unternehmen die BIM-Implementierung in Pave vereinfachen und die modellbasierte Zusammenarbeit verbessern. Anwender können jetzt direkt in der Plattform alle BIM-spezifischen Arbeiten von Planmanagement über die Kostenkontrolle bis hin zur Baustellenkoordination bearbeiten, ohne Drittsoftware öffnen zu müssen. Die Lösung ist ab sofort erhältlich.


Abbildungen: Pave

Engie realisiert Reinraum-TGA für Coherent LaserSystems

In Zusammenarbeit mit Siemke & Co. Brücken- & Ingenieurbau (SBI) als Generalunternehmer realisiert Engie Deutschland die Gebäudetechnik und die Energieversorgung beim Bau des neuen Reinraums von Coherent LaserSystems GmbH & Co. KG in Lübeck. Die Liegenschaft umfasst rund 2.600 qm Reinräume sowie weitere 1.900 qm zur potenziellen Reinraumerweiterung, 1.100 qm Laborräume und mehr als 3.750 qm Büro-, Lager- und Technikflächen.

Der neue Reinraum für Coherent LaserSystems soll nach der geplanten Fertigstellung im Dezember 2025 die ISO-6-Klassifizierung erfüllen. Das erreicht Engie beispielsweise durch den Einsatz eigener Deckenelemente und Filtereinheiten. Im Sinne der Nachhaltigkeit wird auf dem Gebäudedach eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 230 kWp installiert, die zur strombasierten, erneuerbaren Versorgung beiträgt. Sie speist unter anderem zwei wassergekühlte Quantum-Kältemaschinen mit Green Heat Recovery des Schwesterunternehmens Engie Refrigeration mit einer Gesamtkälteleistung von zwei Megawatt für die Kälteversorgung. Diese Kälteanlagen mit Wärmerückgewinnung ermöglichen die Deckung des gesamten Wärmebedarfs für das Heizen des Gebäudes über die im Kälteprozess entstehende Wärme.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Engie Deutschland finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services Anbieter 2023.

getFM ist erneut GEFMA 444 zertifiziert

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Die CAFM-Software getFM der Facility Consultants ist erneut nach GEFMA 444 zertifiziert worden - Bild: Facility Consultants, gefma; Montage: CAFM-News
Die CAFM-Software getFM der Facility Consultants ist erneut nach GEFMA 444 zertifiziert worden – Bild: Facility Consultants, gefma; Montage: CAFM-News

CAFM-NEWS – Die CAFM-Lösung getFM der Facility Consultants ist erneut nach den Vorgaben der Richtlinie GEFMA 444 zertifiziert worden. Evaluiert wurde die Software in ihrer Version 6.020 in sieben sogenannten Kriterienkatalogen:

  • Basiskatalog
  • Flächenmanagement
  • Help- und Service-Desk
  • Instandhaltungsmanagement
  • Inventarmanagement
  • Schließanlagenmanagement
  • Vertragsmanagement

Bei der Zertifizierung nach der Richtlinie GEFMA 444 sind die drei Kriterienkataloge A1, A2 und A3 verpflichtend. Dazu können weitere 15 Kriterienkataloge überprüft werden. Auf der Website des gefma findet sich die Übersicht der aktuell zertifizierten Softwarelösungen.


Abbildungen: Facility Consultants, gefma; Montage: CAFM-News

Johnson Controls und Agaplesion kooperieren bei Gebäudemodernisierung

Der gemeinnützige Gesundheitsversorger Agaplesion und Johnson Controls haben eine umfassende Kooperation vereinbart, um über 100 Einrichtungen zukunftsfähig aufzustellen. Agaplesion soll so zukünftig das Konzept, die Planung, technische Lösungen und Maschinen sowie deren Wartung aus einer Hand erhalten und will seine Gebäude mit Johnson Controls als Dienstleister effizienter, komfortabler und sicherer betreiben. Das Portfolio umfasst bundesweit 22 Krankenhausstandorte, 39 Wohn- und Pflegeeinrichtungen, fünf Hospize, 34 Medizinische Versorgungszentren, sieben Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie. Pro Jahr werden mehr als eine Million Patientinnen und Patienten versorgt. „Mit der Bündelung aller Maßnahmen rund um unsere Gebäude folgen wir in Zukunft einer übergreifenden Strategie – mit dem primären Ziel, unsere Öko-Bilanz zu verbessern und in all unseren Häusern die Dekarbonisierung voranzutreiben“, erklärt Susanne Epstein, Nachhaltigkeitsbotschafterin der Agaplesion Frankfurter Diakonie Kliniken.

Byron stellt mit byronFM erste eigene SaaS-Lösung vor

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Das Schweizer CAFM-Haus Byron stellt seine neu entwickelte Cloud-Lösung byronFM vor -Bild: Byron; Montage: CAFM-News
Das Schweizer CAFM-Haus Byron stellt seine neu entwickelte Cloud-Lösung byronFM vor – Bild: Byron; Montage: CAFM-News

CAFM-NEWS – Das Schweizer CAFM-Softwarehaus Byron hat seine erste eigene SaaS-Lösung byronFM vorgestellt. Sie ergänzt die klassische On-premise-Anwendung Byron BIS um ein Angebot aus der Cloud. Es sei möglich, die Daten aus dem etablierten System in das neue zu migrieren, teilt das Unternehmen mit. Hierfür habe man eine eigene Anwendung entwickelt.

Für das neue byronFM sind derzeit elf Module verfügbar, die laut Anbieter die Anforderungen der Richtlinie GEFMA 444 erfüllen:

  • BIM-Datenverarbeitung
  • Budgetmanagement
  • Energiemanagement
  • Flächenmanagement
  • Instandhaltung
  • Inventarmanagement
  • Schließanlagenmanagement
  • Service-Helpdesk
  • Sicherheit & Arbeitsschutz
  • Vertragsmanagement
  • Workplace Management

Das aktuelle Modulangebot adressiert die am häufigsten nachgefragten Funktionen und Dienste im Facility Management. Weitere Module sind bereits in der Entwicklung, heißt es aus Basel, so dass die Funktionsvielfalt der klassischen Installation perspektivisch auch in der Neuentwicklung abgebildet werden kann.

Erste Einblicke in die jüngste FM-Lösung im Markt gibt es auf der Webseite von byronFM.


Abbildungen: Byron; Montage: CAFM-News

Personalmangel bremst Wachstum in der Gebäudereinigung

Die Stimmung der Unternehmen im Gebäudereiniger-Handwerk bleibt eingetrübt und stagniert auf dem Niveau der Herbst-Umfrage 2023 (siehe unten). Zu diesem Ergebnis kommt die Frühjahrs-Konjunkturumfrage des Bundesinnungsverbands des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV). Seit 2019 präsentiert der Verband zweimal im Jahr seine Daten. Nur knapp jedes vierte befragte Unternehmen (24,6 %, Herbst 2023: 24,7 %) erwartet demnach eine positive Geschäftsentwicklung für das laufende Jahr. Dagegen blicken 28 Prozent (Herbst: 26,2 %) mit negativen Vorzeichen auf 2024. Knapp die Hälfte der Unternehmen (47,4 %, Herbst: 49,1 %) erwartet gleichbleibende Geschäfte.

Größtes Hemmnis für zukünftiges Wachstum ist der Personalmangel. Gut der Hälfte der befragten Gebäudedienstleister (53,9 %) fehlt zusätzliches Personal in einer Größenordnung bis 10 Prozent. Mehr als ein Fünftel (21,8 %) beziffert den Personalbedarf auf bis 20 Prozent. Und 10 Prozent der Unternehmen geben an, ihnen fehle Personal in einer Größenordnung bis zu 30 Prozent. Gerade mal 10,9 Prozent sagen dagegen, sie seien nicht auf der Suche nach zusätzlichem Personal.

Der steigende Personalmangel hat bei fast der Hälfte der befragten Unternehmen zur Folge, keine neuen Aufträge annehmen zu können: 45,3 Prozent geben an, sie müssten sehr häufig bzw. häufig auf die Annahme neuer Kundenaufträge verzichten. Ebenso beziffert fast jedes zweite befragte Unternehmen (47,4 %) den personalbedingten Umsatzverlust auf bis zu 10 Prozent. 21,2 Prozent geben Umsatzeinbußen von bis zu 20 Prozent an. 22,8 Prozent können keinen Umsatzverlust erkennen oder diesen nicht beziffern.

Internationalität und Vielfalt in der Gebäudereinigung

In der aktuellen politischen Debatte in Deutschland gibt es auch Stimmen, die sich gegen die Europäische Union, gegen Vielfalt, gegen Integration und Migration aussprechen. Bundesinnungsmeister Thomas Dietrich stellt für das Gebäudereiniger-Handwerk einmal mehr klar: „Wir sind die Branche der Chance – für alle! Unsere Zahlen untermauern, dass in unseren Betrieben Weltoffenheit, Vielfalt und Toleranz herrschen.“ 78,4 Prozent der befragten Unternehmen halten es im Rahmen ihrer Personalsuche für sehr wichtig, wichtig bzw. eher wichtig, auf Menschen aus der ganzen Welt sowie mit Migrations- und Fluchthintergrund zu setzen. 14 Prozent bezeichnen diesen Aspekt eher als unwichtig, 7,6 Prozent als unwichtig.

CAFM in der Praxis: Neuer Lehrgang in der Wissenswerkstatt

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Der CAFM Praxis-Lehrgang bietet Informationen zu Energiemanagement, Betreiberverantwortung und Flächenmanagement - Bild: Danish/stock.adobe.com
Der CAFM Praxis-Lehrgang bietet Informationen zu Energiemanagement, Betreiberverantwortung und Flächenmanagement – Bild: Danish/stock.adobe.com

CAFM-NEWS – Als Ergänzung zu den beiden konstant nachgefragten Lehrgängen zu CAFM-Planung und zur produktiven Nutzung von CAFM erweitert die Der Facility Manager Online-Akademie ihr Angebot jetzt um einen praxisorientierten Lehrgang. CAFM in der Praxis ist er betitelt und blickt Facility Managern bei ihrer Arbeit über die Schulter.

Der erste Lehrgang dieser Praxis-Serie befasst sich mit:

  • Modul 1: Reinigung, Flächen- und Workplace-Management
  • Modul 2: Instandhaltung und Betreiberverantwortung
  • Modul 3: Energiemanagement mit CAFM

Wie üblich finden die Sessions an drei aufeinander folgenden Wochen am selben Wochentag zwischen 10.30 und 14.30 Uhr statt. Eine Mittagspause ist von 12.00 bis 13.00 Uhr eingeplant. 

Die Referenten sind erfahrene Praktiker, die den Teilnehmern erläutern, welche Ansätze sie bei ihrer Arbeit leiten, welche Ziele sie verfolgen und wie sie diese mit CAFM umsetzen. Der direkte Blick auf die Arbeit mit der jeweiligen Applikation ist hierbei Bestandteil der Sessions. Fragen der Teilnehmer sind willkommen.

Der Lehrgang richtet sind an Facility Manager, FM-Dienstleister, IT-Verantwortliche, Immobilienmanager und -verwalter. Die Teilnahme kostet regulär 895 Euro, für Abonnenten der Zeitschriften Der Facility Manager und industrieBAU 795 Euro. Ein Gruppenticket für drei bis zehn Personen aus derselben Organisation ist für 2000 Euro erhältlich. Alle Preise verstehen sich netto ohne Mehrwertsteuer.

Das detaillierte Programm ist online auf der Webseite des neuen Lehrgangs zu finden. 

 

Abbildungen: Danish/stock.adobe.com

Prüfkatalog von Fraunhofer IAIS beschreibt vertrauenswürdige KI

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Das Fraunhofer IAIS hat einen Prüfkatalog zur Beurteilung von zuverlässiger KI herausgegeben - Bild: Fraunhofer IAIS
Das Fraunhofer IAIS hat einen Prüfkatalog zur Beurteilung von vertrauenswürdiger KI herausgegeben – Bild: Fraunhofer IAIS

CAFM-NEWS – Auf der Hannover Messe stellt Fraunhofer IAIS aktuell Lösungen vor, die helfen, eine leistungsfähige und zugleich vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz (KI) zu gestalten. Das Forscherteam aus Sankt Augustin hat parallel hierzu einen 166 Seiten starken KI-Prüfkatalog ins Netz gestellt, der kostenfrei heruntergeladen werden kann. Er unterstützt Entwickler bei der Gestaltung von KI-Modellen und KI-Prüfer bei der Evaluation und Qualitätssicherung von KI-Anwendungen, schreiben die Forscher.

Der Prüfkatalog umfasst insgesamt zehn Kapitel:

  1. Einleitung
  2. Grundlegende Konzepte und Methodik zur Anwendung des Katalogs
  3. KI-Steckbrief
  4. Dimension: Fairness
  5. Dimension: Autonomie und Kontrolle
  6. Dimension: Transparenz
  7. Dimension: Verlässlichkeit
  8. Dimension: Sicherheit
  9. Dimension: Datenschutz
  10. Dimensionsübergreifende Beurteilung der Vertrauenswürdigkeit

Jede Dimensionen wird detailliert und strukturiert beleuchtet, von den Zielsetzungen über Risikoanalyse und Maßnahmen bis zu den passenden Bewertungsmöglichkeiten. Zu erhalten ist das PDF direkt auf der Webseite der Forschungseinrichtung.



Abbildungen: Fraunhzofer IAIS

HypoVereinsbank verlängert mit Strabag PFS

Die HypoVereinsbank hat Strabag Property and Facility Services für weitere fünf Jahre mit integrierten Facility Management-Leistungen beauftragt. Die entsprechenden Dienstleistungsverträge wurden Ende März abgeschlossen und umfassen technisches, infrastrukturelles und kaufmännisches Gebäudemanagement für alle Bankstandorte der HypoVereinsbank in Deutschland. Strabag PFS betreute bereits in der Vergangenheit die von der Bank genutzten Objekte. Neben dem klassischen Facility Management gehören auch eine Serviceline mit Helpdesk (24/7), Umzugsleistungen, ein Schadensmanagement sowie ein umfangreiches Projektmanagement zum Auftrag.

Dr. Marion Henschel, Vorsitzende der Geschäftsführung von Strabag PFS, freute sich über den Auftrag, „weil es sich um einen der größten Facility Management-Aufträge handelt, der in den vergangenen Jahren ausgeschrieben wurde.“ Der Dienstleister bewirtschaftet damit für die Bank sämtliche Gebäude in Deutschland, inklusive dem „HVB-Tower“ in München, Rechenzentren sowie das gesamte HypoVereinsbank-Filialnetz.

BIM Deutschland plant Reihe zum Digitalen Zwilling

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BIM Deutschland wird sich zukünftig mit mehreren Beiträgen dem Thema des Digitalen Zwillings widmen -Bild: BMDV / iRightsLab GmbH
BIM Deutschland wird sich zukünftig mit mehreren Beiträgen dem Thema des Digitalen Zwillings widmen -Bild: BMDV / iRightsLab GmbH

CAFM-NEWS – BIM Deutschland hat den Digitalen Zwilling aufgegriffen und plant, in Zukunft eine Reihe von Beiträgen zum Thema zu liefern. Sie sollen mehr Klarheit rund um diese Anwendung des BIM-Modells schaffen. Zielgruppe sind alle an Bau und Betrieb von Gebäuden beteiligten Personen. Die kommenden Beiträge der neuen Serie bieten den Lesern vertiefende Einblicke in Grundlagen, Begriffsdefinitionen und unterschiedliche Anwendungsgebiete von Digitalen Zwillingen, schreibt BIM Deutschland in der Ankündigung zum neuen Angebot. Die weiteren Teile der Reihe werden auf den Webseiten von BIM Deutschland und dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) zur Verfügung stehen.

Abbildungen: BMDV / iRightsLab GmbH

Neue Richtlinie GEFMA 116 für planungs- und baubegleitendes FM

Die FM-Verbände gefma, FMA und IFMA Schweiz aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben gemeinsam die Richtlinie GEFMA 116 „Planungs- und baubegleitendes Facility Management“ veröffentlicht. Mit zehn Themenbereichen und 77 Fokusthemen soll sie vor allem Bauherren, Planer und Facility Manager dabei unterstützen, einen ganzheitlichen Prozess für Planung, Bau und Betrieb zu entwickeln. Dieser bildet in jeder Phase des Bauprojekts die wichtigsten Schlüsselthemen für einen erfolgreichen Lebenszyklus der Immobilie ab.

Durch die systematische Integration des planungs- und baubegleitenden Facility Managements in ein Immobilienprojekt soll ein Beitrag für ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit von Gebäuden entstehen. Die neue Richtlinie sei somit ein wichtiger Erfolgsfaktor beim Thema ESG (Environmental, Social, Governance), teilt gefma mit.

Die Richtlinie GEFMA 116 wurde in einem länder- und verbandsübergreifenden Arbeitskreis zwischen gefma, Facility Management Austria (FMA) sowie IFMA Schweiz entwickelt und wird von allen drei Verbänden veröffentlicht. „Durch die neue Richtlinie wird das planungs- und baubegleitende Facility Management in der DACH-Region erstmals genau definiert und strukturiert. Die Publikation soll vor allem als Praxisleitfaden für die an einem Bauprojekt beteiligten Akteure dienen“, erklärt Andreas Seibold, Leiter des gefma-Arbeitskreises Planen und Bauen im FM, der die Publikation im Rahmen der zwölften Bundesfachtagung Betreiberverantwortung vorstellte. In der Mai-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ skizziert Seibold zudem die Inhalte in einem Fachbeitrag.

Die neue Richtlinie GEFMA 116 „Planungs- und baubegleitendes Facility Management“ ist ab sofort für gefma-Mitglieder kostenfrei im gefma-Onlineshop erhältlich. Nicht-Mitglieder können sie dort zum Preis von 98 Euro zzgl. USt. erwerben.

Klüh erreicht erstmals Milliarden-Umsatz

Die Düsseldorfer Klüh-Gruppe hat mit 1,02 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2023 erstmals die Umsatzmarke von 1 Mrd. Euro übersprungen. Das Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr lag bei 10,9 Prozent bzw. 100,9 Mio. Euro (2022: 923 Mio. Euro). Nach Unternehmensangaben haben dazu besonders die Geschäftsbereiche Cleaning mit 12,2 % (plus 40,2 Mio. Euro), Security mit 11 % (plus 19,0 Mio. Euro), Catering mit 7,6 % (plus 13,5 Mio. Euro) und Clinic Service mit 6,3 % (plus 11,1 Mio. Euro) Zuwachs beigetragen. Der Auslandsanteil am Umsatz lag mit 284,7 Mio. Euro bei 27,8 % vom Gesamtumsatz und verzeichnete ein Plus von 20,9 % (plus 49,3 Mio. Euro) gegenüber 2022.

Digitalisierung und Nachhaltigkeitskonzepte

Frank Theobald, Sprecher der Holding-Geschäftsführung der Klüh-Gruppe, betonte dabei den zunehmenden Einsatz digitaler Technologien ebenso wie das Bestreben, immer nachhaltiger zu wirtschaften, als Erfolgsfaktoren. Ein Beispiel dafür sei das Eco System for Smart Services, mit dem die Dienstleistungen von Klüh an den Bedarf der Kunden angepasst werden können. Mit dem 360-Grad-Konzept haben die Klüh-Geschäftsbereiche Cleaning und Clinic Service im Geschäftsjahr 2023 ihre Reinigungsqualität und -effizienz gesteigert und ressourcenschonende Prozesse erfolgreich installiert. So konnte der Verbrauch vor allem von Reinigungsmitteln und Wasser signifikant reduziert werden. In der Catering-Sparte nutzt der Dienstleister KI-basierte Absatzprognosen sowie ein Abfallanalysetool zur Optimierung des Speiseplanes und zur Reduzierung des Wareneinsatzes mit dem Ziel, Lebensmittelabfälle zu verringern.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zur Klüh-Gruppe finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services Anbieter 2023.

Russische Angreifer bauen Hintertür in Windows ein

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IT_Forensiker von WithSecure haben eine Backdoor in Windows entdeckt, die auf russische Hacker zurückgeht - Bild: Imilian/stock.adobe.com
IT-Forensiker von WithSecure haben eine Backdoor in Windows entdeckt, die auf russische Hacker zurückgeht Bild: Imilian/stock.adobe.com

CAFM-NEWS – Wie Microsoft bestätigt hat, haben Hacker eine Hintertür in das Betriebssystem Windows einbauen können. Erfolgt sei dies durch eine Tarnung als Erweiterung (Add-in) für die Office-Anwendung Microsoft Word.

Cyber-Forensiker des finnischen IT-Sicherheitsunternehmens WithSecure hatten die Angriffs-Software zuerst entdeckt und Kapeka getauft; Microsoft nennt sie KnuckleTough. Als Urheber identifizierten die Finnen die russische Hackergruppe Sandworm. Diese wird der Hauptdirektion des Generalsstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation (GRU) zugerechnet.

Eingesetzt wurde die digitale Hintertür seit Mitte 2022 vor allem in Osteuropa und hier vornehmlich im Cyberkrieg gegen die Ukraine. 


Abbildungen: Imilian/stock.adobe.com

Bundesfachtagung Betreiberverantwortung startet mit Rekordteilnehmerzahl

Die Bundesfachtagung Betreiberverantwortung ist in ihre 12. Ausgabe gestartet. Initiator Ulrich Glauche von Rödl & Partner begrüßte 290 Teilnehmer zur diesjährigen Veranstaltung in Fulda. Damit verzeichnet die Veranstaltung einen neunen Teilnehmerrekord.

Zwei Tage lang geht es in einem umfangreichen Tagungsprogramm um aktuelle Fragen der Betreiberverantwortung. Die Initiatoren Ulrich Glauche und Jörg Schielein von Rödl & Partner haben ein Programm ausgearbeitet, in dessen Rahmen Rechtsanwälte und weitere Experten die wichtigsten neuen Gesetzesvorgaben, Normen und Richtlinien für einen sicheren Gebäudebetrieb vorstellen. Darüber hinaus beschreiben Verantwortliche aus namhaften Unternehmen die Umsetzung der Betreiberverantwortung in der Praxis und wie sie in ihren Organisationen die Anforderungen aus den umfangreichen Vorgaben erfüllen. Schwerpunktthemen der Bundesfachtagung Betreiberverantwortung 2024 sind „Klimaschutz & Nachhaltigkeit in Verbindung mit Betreiberverantwortung“, das neue „Gebäudeenergiegesetz (GEG)“ und „Cybersicherheit für gebäudetechnische Anlagen“.

Youtilly verbindet Mieter, Vermieter und Dienstleister

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Die App Youtilly bringt Mieter, Vermieter und Dienstleister zusammen - Bild: Youtilly
Die App Youtilly bringt Mieter, Vermieter und Dienstleister zusammen – Bild: Youtilly

CAFM-NEWS – Youtilly hat eine gleichnamige Ausschreibungsplattform für die transparente Vergabe von Dienstleistungen in den Bereichen Grünpflege, Reinigung und Winterdienst im Portfolio. Laut Anbieter vereint sie als erstes Angebot die Interessen von Hauseigentümern, Dienstleistern und Mietern. Eigentümer können mit der cloudbasierten Anwendung Aufträge deutschlandweit ausschreiben und erfahren in Echtzeit, wie die Situation in ihrem Bestand ist. Dienstleister können ihre Aufträge transparenter akquirieren und steuern. Und Mieter finden Informationen, können Feedback geben und auch in Entscheidungen mit einbezogen werden. Zugänglich ist die Lösung über Webbrowser und mittels Smartphone-App.



Abbildungen: Youtilly

Fraunhofer Institute erarbeiten Wärme- und Energiekonzept für Zollverein

Die Stiftung Zollverein hat die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP beauftragt, eine Machbarkeitsstudie für die klimaneutrale Wärme- und Energieversorgung des fast 100 ha großen Areals zu erstellen. Derzeit finden eine Bestandsaufnahme und Analyse der Gebäude auf dem weitläufigen Gelände statt. Im Oktober sollen die Experten-Empfehlungen der Experten vorliegen. Ziel ist, dass das UNESCO-Welterbe Zollverein ab 2030 klimaneutral sein soll. So erklärt Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein: „Als Zukunftsstandort und Reallabor möchten wir ein modernes und nachhaltiges Welterbe weiterentwickeln und damit als Leuchtturm für die Region und andere Welterbestätten stehen. Deshalb stellen wir uns der Herausforderung, einen historischen und denkmalgeschützten ehemaligen Industriekomplex klimaneutral zu betreiben.“

Das Fraunhofer-IEG-Team untersucht dazu Möglichkeiten, den Wärme- und Energieverbrauch durch Optimierung von Gebäuden und ihrer technischen Ausrüstung zu reduzieren, die Effizienz der Energieversorgung zu steigern und gleichzeitig mehr lokale erneuerbare Energien, z. B. über Wärmepumpen, einzubinden. René Verhoeven, Projektleiter beim Fraunhofer IEG und Operational Manager des Competence Centers „Bergbaufolgenutzung“: „Wir wollen alle vorhandenen über- und untertägigen Energiepotenziale nutzen. So könnte etwa die Temperatur des Grubenwassers, die bei 28 bis 35 °C liegt, für die Wärmeversorgung eingesetzt werden. Hier denken wir vor allem an Kombinationen mit Wärmepumpen. Damit können wir den ehemaligen Kohlebergbau zum Wärmebergbau transformieren.“ Das Fraunhofer IEG sieht sich nach eigenen Angaben mit seinem Know-how etwa in den Bereichen Grubenwasser, Energie- und Wärmespeicherung, Großwärmepumpen, Sektorkopplung sowie Berg- und Wasserrecht für diese Aufgabe gut aufgestellt. Die Experten der beteiligten Fraunhofer-Institute analysieren derzeit am Standort vorliegende Rahmenbedingungen wie das Grubenwasser und dessen chemische Zusammensetzung, den Energiebedarf und die erforderliche thermische Leistung der Liegenschaften des UNESCO-Welterbes Zollverein sowie der benachbarten Bergwerksstrukturen. Dabei schließen sie das Wasserhaltungskonzept der RAG AG mit ein.

Das Fraunhofer IBP bringt parallel dazu langjährige Erfahrungen bei der Entwicklung digitaler Modelle von komplexen Gebäude-Strukturen, der energetischen Bewertung von Gebäuden, der Entwicklung von kostenoptimierten Sanierungsstrategien sowie der Nutzung von Photovoltaik und/oder Solarthermie in denkmalgeschützten Ensembles ein. Hierbei sind Fragen der baulichen Integration von Sanierungsmaßnahmen, Schutz des überlieferten Erscheinungsbilds sowie abgestimmte Lösungen zur Vermeidung potenzieller Schäden durch ein verändertes Innenraumklima zu berücksichtigen.

Transformation einer Industriebau-Ikone

1928 begann der Neubau einer kompletten, als Zentralförderanlage konzipierten Schachtanlage. Die Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer gestalteten die Anlage, die als architektonische und technische Meisterleistung galt und richtungweisend für den sachlich-funktionalen Industriebau wurde. Die heutige Kokerei Zollverein entstand zwischen 1957 und 1961. Nach der Stilllegung des Industriekomplexes arbeitete das Land NRW an der Umnutzung des Geländes als Industrie- und Kulturdenkmal, seit 2008 liegt diese Aufgabe bei der Stiftung Zollverein. Das UNESCO-Welterbe Zollverein zieht heute jährlich bis zu 1,6 Millionen Besucher an. Mehr als 150 Unternehmen haben sich angesiedelt.

10D: Branche diskutiert drei neue Dimensionen in der BIM-Zählung

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Während sich langsam 7D BIM etabliert, wird in der Branche bereits über 10D BIM diskutiert - Bild: Acca SoftwareM; Bearbeitung: CAFM-News
Während sich langsam 7D BIM etabliert, wird in der Branche bereits über 10D BIM diskutiert – Bild: Acca Software; Bearbeitung: CAFM-News

CAFM-NEWS – Die BIM-Branche diskutiert aktuell in verschiedenen Blog-Beiträgen die Erweiterung der BIM-Zählung um weitere Dimensionen zu BIM 10D. Bisher sind diese sieben Dimensionen für die Beschreibung von BIM-Planungen etabliert:

  • 3D BIM – das dreidimensionale Modell
  • 4D BIM – Faktor Zeit
  • 5D BIM – Faktor Kosten
  • 6D BIM – Nachhaltigkeit und Effizienz
  • 7D BIM – Gebäudebetrieb und Facility Management

Als weitere Standard-Dimensionen sollen Aspekte wie Sicherheit, Effizienz und Industrialisierung ergänzt werden. Hierzu gibt es die folgenden Vorschläge:

8D BIM soll die Baustellensicherheit in das BIM-Modell integrieren, also Werkzeuge und Maschinen, Gerüstbau, Beschilderung und weitere Aspekte, die für reibungslose Abläufe mit Blick auf die Gesundheit von Menschen sorgen. Hierdurch sollen Abläufe besser geplant und Sicherheitsmaßnahmen leichter ausgerollt werden können.

9D BIM bringt Lean Construction in das BIM-Modell und soll hierdurch effizientere Bauverfahren, ein besseres Ressourcenmanagement und ein geringeres Abfallaufkommen ermöglichen. 

10D BIM zielt auf die Industrialisierung des Bauens mit Blick auf die Modernisierung von Prozessen. Hierbei spielen Aspekte wie KI, Analytik, aber auch Robotik eine zentrale Rolle.

Übrigens: Wem viele D-Varianten zu kompliziert sind, kann auch einen Behelf verwenden, der bei einige BIM-Experten bereits en vogue ist: XD BIM. Das X steht hierbei nicht für die römische Zehn, sondern für „extended“, erweitert, wenn mehr als 5D BIM gemeint ist.



Abbildungen: Acca Software; Bearbeitung: CAFM-News