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ICG veröffentlicht Leitfaden zum sicheren Umgang mit Daten

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Der Verein Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft hat einen Leitfaden zum Datenschutz heraus gegeben - Bild: ICG; Montage CAFM-News
Der Verein Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft hat einen Leitfaden zum Datenschutz heraus gegeben – Bild: ICG; Montage CAFM-News

CAFM-NEWS – Das Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft e.V. (ICG) hat in Zusammenarbeit mit den Datenschutzexperten der Anwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer und dem Praxiswissen seiner Mitglieder einen neuen Leitfaden zum sicheren Umgang mit Daten in der Immobilienwirtschaft entwickelt.

Der Leitfaden adressiert hierbei weniger Cyber-Security-Aspekte, sondern liefert eine zusammenfassende Information über die DSGVO im Kontext der Immobilienwirtschaft. Beispiele aus der Praxis veranschaulichen die Vorgaben aus der Gesetzgebung, geben Handlungsempfehlungen und weisen auf Risiken hin.

Zu 14 Seiten über allgemeingültige datenschutzrechtliche Pflichten kommen erläuternde Best Practices aus den Segmenten Wohnen (9 Seiten), Gewerbe (2 Seiten) und Investment (3 Seiten).

Der wichtigen Thematik IT-Sicherheit werden zusätzlich fünf Seiten eingeräumt: eine zum Thema IT-Notfall- und Backupkonzepte, eine zur verschlüsselten Übertragung im Internet und bei E-Mails, eine zu künstlicher Intelligenz (KI), eine zum Umgang mit Datenschutzverletzungen (Data Breaches) und schließlich eine zum Berechtigungs- und Zugriffskonzept auf Mieterdaten.

Der Leitfaden steht auf der Homepage des Vereins zum kostenlosen Download zur Verfügung. Es soll regelmäßig evaluiert und aktualisiert werden, um Neuerungen insbesondere auf europäischer Ebene berücksichtigen zu können, teilt der Herausgeber mit.


Abbildungen: ICG

Wisag-Studie: Nachhaltigkeit und Digitalisierung auf getrennten Wegen

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Digitale Technologien können beim nachhaltigen Gebäudebetrieb wirkungsvoll unterstützen. Jedoch sind Digitalisierung und Nachhaltigkeit in Unternehmen zumeist nicht aufeinander abgestimmt. Nur jeder fünfte Studienteilnehmer ist der Ansicht, dass beide Strategien in seinem Unternehmen eine Einheit bilden.

Das ist ein Ergebnis des 12. Nachhaltigkeitsradars der Wisag Facility Service Holding SE, die am 25. Juli veröffentlicht wurde. Die diesjährige Studie unter dem Motto „Digital meets ESG: ein Dream-Team?“ untersuchte die Zusammenhänge zwischen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. An der Online-Umfrage von Mitte September bis Ende Oktober 2023 nahmen 271 Experten aus der Immobilienbranche teil.

Laut der Wisag-Studie hält die eine Hälfte der Studienteilnehmer ihre Unternehmen bereits für qualifiziert, während die andere Hälfte noch Luft nach oben sieht. Digitale Überflieger respektive Underachiever gebe es hingegen nur wenige. Dabei bedienen sich Unternehmen bei der nachhaltigen Gebäudebewirtschaftung vielmehr vorhandener digitaler Technologien, als dass sie diese Technologien eigens auf Green FM ausrichten, schreiben die Autoren.

Digitale Technologien sorgen beim Gebäudebetrieb für mehr Effizienz bei der Gebäudetechnik und bei Prozessabläufen. Eingesetzt werden vor allem Ticketsysteme, gefolgt von Smart Metern, Sensorikkonzepten und Datenplattformen. Je anspruchsvoller oder herausfordernder eine Technologie erscheint, umso seltener wird sie derzeit genutzt, heißt es weiter im 12. Nachhaltigkeitsradar.

Beim Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) für eine nachhaltige Immobilienbewirtschaftung sei derzeit noch die größte Zurückhaltung erkennbar. Nur 17 Prozent der Studienteilnehmer setzen bereits KI-basierte Technologien für einen nachhaltigen Gebäudebetrieb ein. Die fehlende Vernetzung von Gebäudedaten bezeichneten rund 60 Prozent der Studienteilnehmer als größte Hürde bei der Nutzung digitaler Technologien für Green FM. Zudem offenbart die Studie: Noch vor zeitlichen bzw. personellen Engpässen zeigt sich das Datenschutzgesetz als zweitgrößter Hemmschuh.

Das diesjährige Nachhaltigkeitsradar nahm darüber hinaus auch soziale Aspekte von Nachhaltigkeit – also das „S“ in ESG – unter die Lupe. Knapp 70 Prozent der Teilnehmer messen dem Wohlbefinden der Mieter und Nutzer im Rahmen der Digitalisierungsstrategien von Immobilienunternehmen einen spürbaren bis sehr hohen Einfluss bei. Bei der Gestaltung attraktiver Arbeitswelten punkten vor allem Technologien, die das Arbeiten flexibler und das Raumklima sowie die Beleuchtung angenehmer machen. Benefits, die keinen direkten Einfluss auf Arbeitsabläufe haben, stehen hingegen weiter unten auf der Rangliste, wie beispielsweise die Lieferung privater Bestellungen an den Arbeitsplatz.

In Bezug auf Facility-Management-Dienstleister macht das Nachhaltigkeitsradar zudem deutlich, dass ihr Angebot an digitalen Lösungen künftig ihren Unternehmenserfolg bestimmen wird. Eine Mehrheit von 81 Prozent der befragten Experten bejahte diese Aussage.

Schnittstellen-Anbindung an CAFM – Bedeutung für den Mittelstand

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Eine CAFM-Lösung in das Facility Management zu integrieren kann für KMU sehr wertvoll sein -Bild: Pakin/stock.adobe.com
Eine CAFM-Lösung in das Facility Management zu integrieren, um BIM-Daten für die täglichen Betrieb zu nutzen, kann auch für KMU sehr wertvoll sein -Bild: Pakin/stock.adobe.com

CAFM-NEWS – Immer mehr Unternehmen in der Baubranche planen und bauen inzwischen unter Einsatz der BIM-Methode. Der nächste Schritt, die Anpassung und Weiternutzung der Modelldaten für den Betrieb, steht jedoch vielerorts noch aus. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben hier Nachholbedarf. Dabei wird die Anbindung an das Facility Management vor dem Hintergrund der Kreislaufwirtschaft immer wichtiger. Thomas Kirmayr, Leiter des Mittelstand-Digital Zentrums Bau und Geschäftsführer der Fraunhofer-Allianz Bau und, informiert.

Herr Kirmayr, Sie beschäftigen sich am Fraunhofer IBP intensiv mit der Schnittstellenanbindung von BIM-Informationen, also modellbasierten Daten, an das Computer-Aided Facility Management (CAFM). Vor welchen besonderen Herausforderungen stehen KMU bei diesem Thema?

Kirmayr: Grundsätzlich ist die Schnittstellen-Anbindung eine wichtige Frage, also wie sich die Informationen aus den BIM-Planungsmodellen möglichst fehlerfrei in die CAFM-Werkzeuge übertragen lassen. Während Großunternehmen in der Regel mit umfangreichen klassischen Softwarelösungen arbeiten, setzen KMUs häufiger auf einfachere Systeme. Teilweise ersetzen sogar Excel-Tabellen anwendungsspezifische Systeme. Solche pragmatischen und kostengünstigen Varianten ermöglichen zwar einen einfachen Einstieg. Sie verfügen aber nur selten über die notwendigen Schnittstellen für den Datentransfer.

Stellt auch die Auftragsart eine Herausforderung dar?

Kirmayr: Ja, im Neubau werden die Planungsdaten zuerst erstellt und fließen anschließend in das CAFM ein. Bei einer Sanierung müssen die KMUs jedoch zunächst die Bestandsdaten erfassen. In Verbindung mit dem CAFM muss dies sehr exakt erfolgen und erfordert darüber hinaus eine intensive Auseinandersetzung mit digitalen Planungslösungen. Nur wenn das Bestandsmodell richtig strukturiert ist, kann es als Planungsmodell weiterverwertet werden. Andernfalls sind die Daten nicht nutzbar oder werden aus Angst vor der Schnittstellenproblematik gar nicht als digitales Bestandsmodell erfasst.

Welche Möglichkeiten haben KMU, um die Schnittstellen zu schaffen – wenn diese noch nicht in der eigenen Software integriert sind?

Kirmayr: Kleinere Unternehmen haben das Problem, dass die Lizenzkosten der Softwareanbieter oft zu hoch für sie sind. Einen Ausweg bieten dann systemoffene Lösungen, die auf offenen Standards wie dem IFC-Standard basieren. Er ermöglicht die Zusammenführung von Daten aus unterschiedlichen Anwendungen und bringt damit große und kleine Datengeber und -empfänger auf eine Ebene.

Um die Schnittstellen zu schaffen, können KMUs zum Beispiel den CAFM-Connect Editor nutzen. Entwickelt vom CAFM-Ring e.V., einer gemeinnützigen Initiative von CAFM-Anbietern, -Beratern und Facility Management-Unternehmen, soll dieser einheitliche und offene Datenstandard auf IFC-Basis die Zusammenarbeit in der Branche vereinfachen. Die Software, kann frei und kostenlos heruntergeladen werden und ermöglicht die Erfassung von Gebäuden, deren Bauteilen und hinterlegten Dokumenten auf Basis von harmonisierten BIM-Profilen. Sie ist in kompatiblen CAFM-Systemen einsetzbar und lässt sich ohne Installation an jedem Arbeitsplatz zum Betrachten und Editieren nutzen. Die Software schließt damit die Lücke zwischen der BIM-basierten Struktur und den erfassten Daten und erleichtert die korrekte sowie vollständige Anlage der Gebäudedaten als Voraussetzung für einen sicheren und gesetzeskonformen Betrieb sowie den Übertrag der Daten in IFC-BIM-Modelle.

Zu welchem Zeitpunkt müssen diese Informationen in die BIM-Modelle einfließen?

Kirmayr: So früh wie möglich. Denn was am Anfang nicht schon in die Modelle eingeflossen ist, lässt sich später für den Betrieb nicht übernehmen.

Thomas Kirmayr ist Leiter des Mittelstand-Digital Zentrums Bau und Geschäftsführer der Fraunhofer-Allianz Bau IBP - Foto: Mittelstand-Digital Zentrum Bau
Thomas Kirmayr ist Leiter des Mittelstand-Digital Zentrums Bau und Geschäftsführer der Fraunhofer-Allianz Bau IBP – Foto: Mittelstand-Digital Zentrum Bau

Unabhängig von diesem Angebot – inwieweit nutzen KMU die Datenübertragung in das CAFM bereits?

Kirmayr: Leider noch zu wenig. Dabei braucht der Mittelstand Lösungen, die in der realen Arbeitswelt funktionieren – was für die heutigen Lösungen nicht in jedem Fall gilt. Daher sollte der Mittelstand im eigenen Interesse eine proaktive Rolle einnehmen, um Veränderungen zu schaffen.

Wie unterstützen Sie die interessierten Protagonisten aus dem Mittelstand dabei?

Kirmayr: Wir versuchen, die Führungsebene in Unternehmen für Lösungen zu sensibilisieren, mit denen die Betriebe die jeweils relevanten Herausforderungen konkret beantworten können. Wir haben für digitale Geschäftsprozesse beispielsweise Checklisten entwickelt, um den eigenen Bedarf zu identifizieren und auf dieser Basis das beste System für den individuellen Anspruch herauszufiltern. Darüber hinaus gründen wir Anwendergruppen und begleiten sie mit weiteren Impulsen. Gleichzeitig wächst aktuell das Angebot an exakt ausgearbeiteten Merkmalsmodellen zu verschiedenen Betreiberpflichten weiter und steht über die CAFM-Connect Plattform zur Verfügung.

In Zusammenarbeit mit dem CAFM-Ring bieten wir im Mittelstand-Digital Zentrum Bau Anwenderschulungen an, unter anderem zum CAFM-Connect Editor. Außerdem bauen wir gerade einen Anwendungsdemonstrator mit einem Beispielgebäude auf, um die Erklärungen noch verständlicher zu machen. Die Anwenderinnen und Anwender werden Schritt für Schritt durch den Prozess geführt, von der Bestandsaufnahme bis zum Übertrag der Daten aus den Planungsmodellen in die weiterführenden IT-Systeme.

Wie wirkt sich der Lebenszyklusgedanke auf die Weiterführung der Schnittstellenanbindungen aus?

Kirmayr: Wenn wir den Lebenszyklus im Bau besser und nachhaltiger gestalten wollen, müssen wir zunächst die Ausgangssituation kennen, um die Potenziale zu sehen. Aber ohne Digitalisierung werden wir die Fragen der ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft nicht beantworten und steuern können. Die Lösungen, auch kostenfreie, gibt es bereits. Es geht also mehr um das Wollen als um das Können. Dabei gilt: Dem nächsten Schritt – digitale Informationsauflistung und -weitergabe über BIM – kann sich kein Unternehmen entziehen, egal wie groß oder klein es ist. Das ist schon deshalb der Fall, weil die Finanzwirtschaft Finanzierungen inzwischen an Informationen zu den Qualitäten eines Gebäudes knüpft, von Materialangaben bis zu Energiekennzahlen.

Auch bei Bestandsobjekten werden solche Informationen nachgefragt und bei Finanzierungen z.B. von Maschinen, für die die Betriebe ihre Assets als Sicherheiten angeben. Sind diese Daten nicht vorhanden, werden immer häufiger Risikoaufschläge berechnet. Insofern ist die Digitalisierung für die Zukunftsfähigkeit aller Betriebe relevant oder sogar existenziell. Das betrifft ebenso den Klein- und Mittelstand.

Die Fragen stellte Christine Ryll; rylltext

Abbildungen: Pakin/stock.adobe.com, Mittelstand-Digital Zentrum Bau

Softtech Avanti verbessert AVA für digitales Planen und Bauen

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Softtech stellt mit der Version 2024 seiner AVA-Software Avanti zahlrieche Neuerungen vor - Bild: Softtech
Softtech stellt mit der Version 2024 seiner AVA-Software Avanti zahlrieche Neuerungen vor – Bild: Softtech

CAFM-NEWS – Softtech hat ein neues Release der AVA-Software Avanti angekündigt. Der Fokus liegt bei der Version 2024 auf Abrechnungsprozessen und orientiert sich an den aktuellen Anforderungen für das digitale Planen und Bauen. Zugleich bietet sie zahlreiche weitere Neuerungen.

Mit der neuen prozentualen Kostenverteilung lassen sich die Kosten für Baumaßnahmen auf verschiedene Kostenstellen verteilen. Neu ist außerdem der Im- und Export elektronischer Rechnungsdateien wie beispielsweise XRechnung. Die eingelesenen xml-Dateien und PDF-/xml-Kombinationen können konkreten Positionen zugeordnet und im Abrechnungsbereich der AVA-Software weiterbearbeitet werden. Weitere Neuerungen finden sich im Bereich der kumulierten Rechnungen.

Die neue AVANTI-Version 2024 ist ab Anfang August 2024 erhältlich.

Abbildungen: Softtech

Lünendonk-Liste 2024: Sicherheitsdienstleister legen weiter zu

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Die 25 führenden Sicherheitsdienstleister in Deutschland sind im Jahr 2023 um 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Die Top 10 steigerten ihren Umsatz sogar um 12,6 Prozent. Dies ist eine Trendwende im Vergleich zum Vorjahr, als die mittelgroßen Unternehmen ihre Jahresleistung noch stärker steigerten als die Marktführer.

Das geht aus der Lünendonk-Liste 2024 „Führende Sicherheitsdienstleister in Deutschland“ hervor, die am 24. Juli veröffentlicht wurde. Laut der Statistik ist die Zahl der Beschäftigten bei den Top 25 im Durchschnitt um 0,2 Prozent gesunken. „Der Preiseffekt durch Lohnerhöhungen und der zunehmende Einsatz von Sicherheitstechnik wirken sich somit spürbar auf die Marktentwicklung aus“, betonen die Autoren. Die Stimmung in der Branche bleibe angesichts des stabilen und deutlichen Wachstums grundsätzlich positiv. Im Vergleich zum Vorjahr würden sich etwas weniger Unternehmen optimistisch zeigen, heißt es weiter aus Mindelheim.

Angeführt wird das Ranking von der deutschen Landesgesellschaft der Securitas, die im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 1,16 Milliarden Euro erwirtschaftete und ihre Erlöse im Vorjahresvergleich um 12,2 Prozent steigerte. An zweiter Stelle folgt die Kötter Unternehmensgruppe mit einem Umsatz von 512,0 Millionen Euro (+6,9 %), die erstmals die 500-Millionen-Euro-Grenze überschreitet. Der Gesamtumsatz des Essener Unternehmens, das auch andere Gebäudedienstleistungen erbringt, liegt bei 627,0 Millionen Euro. Die Kieler Wach- und Sicherheitsgesellschaft, zu der unter anderem die Sicherheit Nord gehört, belegt mit 489,0 Millionen Euro und 11.750 Beschäftigten den dritten Platz. Komplettiert werden die Top 5 durch die Niedersächsische Wach- und Schliessgesellschaft, die einschließlich der VSU auf einen Umsatz von 380,0 Millionen Euro kommt, sowie Pond mit 312,2 Millionen Euro.

Neu im Ranking ist die SDM SE aus München, die 2023 die IWSM Industrie- und Werkschutz Mundt übernommen und ihren Umsatz so auf knapp 45,6 Millionen Euro verdreifacht hat. Ebenfalls erstmals in das Ranking aufgenommen wurde Siba aus Karlsruhe mit einem geschätzten Umsatz von 108,0 Millionen Euro.

„Die private Sicherheitswirtschaft leistet mit einem vom Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) geschätzten Volumen von 13,4 Milliarden Euro einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit in Deutschland. Allein die Top 25 beschäftigten 2023 über 94.000 Mitarbeitende im Sicherheitsgewerbe. Die deutlichen Lohnsteigerungen sind eine wichtige Voraussetzung, um Qualität weiterhin angemessen zu bezahlen und damit einen wichtigen Beitrag für die Volkswirtschaft zu leisten“, fasst Lünendonk-Partner Thomas Ball die Ergebnisse zusammen.

Die Lünendonk-Liste 2024 „Führende Sicherheitsdienstleister in Deutschland“ steht ab sofort unter www.luenendonk.de zum kostenfreien Download bereit. Die vollständige und ebenfalls kostenfreie Marktstudie, die 49 führende Sicherheitsdienstleister analysiert, soll im September erscheinen.

Autodesk Tandem: Digitaler Zwilling in der FM-Praxis angekommen

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Der General-Unternehmer Windover Construction hat mit Autodek Tandem einen Digitalen Zwilling für das Facility Management umgesetzt - Bild: Windover Construction
Der General-Unternehmer Windover Construction hat mit Autodek Tandem einen Digitalen Zwilling für das Facility Management umgesetzt – Bild: Windover Construction

CAFM-NEWS – Unter dem Namen Autodesk Tandem hat der Software-Riese aus den USA vor genau drei Jahren eine Software in den Markt eingeführt, die den Digitalen Zwilling abbilden und hierdurch das Facility Management vereinfachen soll. Jetzt haben die Amerikaner eine gelungene Umsetzung vorgestellt.

Im Prinzip klingt es ganz einfach: Grundrisse aus Autocad, räumliche Darstellungen aus Autocad 3D und BIM-Modelle aus Revit stellen die Basis für den Digitalen Zwilling. Der Generalunternehmer Windover Construction aus dem Nordwesten der USA hat inzwischen einige dieser Zwillinge erstellt und seinen Kunden mit den notwendigen Daten nach Bauausführung direkt mit übergeben.

Um die Daten leicht nutzbar bereit zu stellen, baut Windover Construction auf Basis der Autocad 3D oder Revit-Dateien parallel mit dem Baufortschritt einen Digitalen Zwilling des Gebäudes auf. In diesen kommen nur die Daten, die für die Bewirtschaftung der Immobilien notwendig sind, zum Beispiel Flächen, Bodenbeläge, TGA oder auch die Montageorte von Sensoren, deren Live-Daten nach der Inbetriebnahme ebenfalls mit in den Zwilling einfließen.

Windover ergänzt außerdem die Modell-Daten um Informationen, die spezifisch für das FM sind. Darunter fallen Garantien, das Installationsdatum der Einbauten, Informationen zu den jeweiligen Herstellern und weitere, auch von Kunden gewünschte Inhalte. Dieser Prozess erfolgt zur Übergabe des Modells an den Anwender und nimmt je nach Objekt bis zu zwei Wochen in Anspruch. Ausgeführt werden alle Vorbereitungen in der Cloud, in der auch die Facility Manager anschließend arbeiten.

Das Facility Management kann den Digitalen Zwilling direkt produktiv nutzen, versichert Autodesk. Die gewonnenen Sensor-Daten können direkt im Gebäudekontext ausgelesen werden, sodass das FM-Team über wichtige Betriebsdaten jederzeit im Bild ist. Außerdem kann der Digitale Zwilling aktualisiert werden, weshalb Autodesk eine Nutzungsdauer von zehn Jahren als durchaus möglich angibt. Warum dieser Zeitraum limitiert ist, beantwortet das Softwarehaus leider nicht, ebenso wie die Frage, wer die Kosten für den Aufbau des Digitalen Zwillings bei den Projekten trägt.

Wobei diese Frage für potenzielle Nutzer in DACH nur dann interessant ist, wenn sie eine englischsprachige Softwareversion einsetzen möchten – eine deutsche Lokalisierung ist derzeit noch nicht verfügbar.

 

Abbildungen: Windover Construction

Geiger FM nutzt Energiemanagement mit KI

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Geiger Facility Management und das Berliner Start-Up REscope haben eine umfangreiche Kooperation beschlossen, teilten die beiden Unternehmen am 22. Juli mit. REscope bietet Gebäudebetreibern und Eigentümern ein KI-gestütztes Energie- und Instandhaltungsmanagement an, das durch eine ESG-Beratungsleistung ergänzt wird.

Mit der von REscope entwickelten Datenplattform und eigener Sensortechnik sollen Facility Manager in die Lage versetzt werden den Energieverbrauch passgenau zu steuern, zu optimieren und auch Inspektionsrundgänge und Wartungsintervalle zu reduzieren. Über den Zeitablauf sollen die Daten zudem wichtige Hinweise für energetische Sanierungsmaßnahmen liefern und so für die bedarfsgerechte Energieerzeugung mit Netzintegration und die Konformität mit dem § 71a Gebäudeenergiegesetz (GEG) sorgen.

Nach erfolgter Implementierung in Shopping-Centern mit mehr als 40.000 m² Fläche, soll die Plattform für KI-gestütztes Energie- und Instandhaltungsmanagement auch auf weitere Projekte und Asset-Klassen bei Geiger FM ausgerollt werden, kündigten die Kooperationspartner an. Ziel der beiden Unternehmen ist den Angaben zufolge, die Plattform Ende 2025 in mehr als 50 von Geiger FM betreuten Immobilien einzusetzen und das jeweils bestehende CAFM-System zu ergänzen.

„Wir können uns nur wünschen, dass sich viele Facility Manager anschließen – hier geht es nicht um Wettbewerb, sondern um das Ziel Net-Zero, da müssen alle mit anpacken“, betont Thomas Braun, geschäftsführender Gesellschafter bei Geiger Facility Management.

New-Work-Ranking der Top-7-Städte

Das Beratungsunternehmen für Workplace-Strategy, combine Consulting, hat ein Ranking zur „New-Work-Readiness“ der Top-7-Bürostandorte in Deutschland erstellt. Berlin (1) und Köln (2) stehen demnach an der Spitze des Rankings, während Frankfurt am Main (6) und Düsseldorf (7) auf den letzten Plätzen landen. Im Mittelfeld rangieren München (3), Hamburg (4) und Stuttgart (5). Für das Ranking wurden aktuelle Marktstudien zur Büropräsenz, dem Digitalisierungsgrad sowie der Quote an Co-Working-Spaces in den Städten analysiert.

„Besonders interessant ist, dass New-Work-Readiness nicht immer Hand in Hand mit den Durchschnittsmieten zu gehen scheint“, erklärt Hendrik Grempe, Geschäftsführer von combine Consulting. So liegt die Finanzmetropole Frankfurt trotz der zweithöchsten Durchschnittsmiete (rund 25,70 Euro) auf dem vorletzten Platz unter Kriterien der New-Work-Readiness. An den Standorten Berlin (1), München (3), Hamburg (4) und Stuttgart (6) sind die Rankings im Büro-Immobilien-Atlas und bei den Durchschnittsmieten deckungsgleich.

Berlin hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Startup-Hub entwickelt, in dem sich immer mehr Unternehmen ansiedeln, die auf moderne Bürokonzepte und flexible Arbeitsplatzgestaltung setzen. Ähnlich sind die Entwicklungen in München (3) und Hamburg (4). Beide Städte zeichnen sich durch eine dynamische Wirtschaft und florierende Startup-Szene aus. „In München wurde zudem schon früh das Potenzial von Bestandssanierungen erkannt, um eine gute Kombination aus hochmodernen Flächen und adäquaten Durchschnittsmieten zu bieten. Die Renaissance von Bestandsimmobilien wird durch den Zinsniveau-bedingten Rückgang von Neubauentwicklungen sowie das Thema ESG zusätzlich beflügelt, zudem lassen sich New-Work-Konzepte oftmals auch gut in Bestandsstrukturen abbilden“, analysiert Florian Schroeder, Head of Letting Services der combine Transaction München.

Sparkasse im Landkreis Cham entscheidet sich für Communal FM

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Die Sparkasse im Landkreis Cham hat sich für die CAFM-Software von Communal FM entscheiden - Bild: Communal FM
Die Sparkasse im Landkreis Cham hat sich für die CAFM-Software von Communal FM entscheiden – Bild: Communal FM

CAFM-NEWS – Die Sparkasse im Landkreis Cham hat sich für die CAFM-Software von Communal FM entscheiden. Die Bank mit einer Bilanzsumme von zuletzt über 2,2 Mrd. Euro betreut ihre Kunden von 23 Geschäftsstellen aus. Bei der Modulauswahl sind derzeit die Komponenten Vertrag und Energie im Blick. Das System wird hausintern durch die Bank in Eigenregie betreut.


Abbildungen: Communal FM

Digitaler Zwilling mit Autodesk Tandem im FM angekommen

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Unter dem Namen Autodesk Tandem hat Softwarehaus Autodesk vor drei Jahren eine Anwendung für den Digitalen Zwilling in den Markt eingeführt. Sie soll auch das Facility Management vereinfachen. Jetzt haben die Amerikaner eine gelungene Umsetzung vorgestellt.

Der Generalunternehmer Windover Construction aus dem Nordwesten der USA hat inzwischen einige dieser Zwillinge erstellt. Mit den notwendigen Daten hat er sie nach Bauausführung an die Kunden übergeben. Um die Daten leicht nutzbar bereit zu stellen, geht Windover Construction wie folgt vor:

Auf Basis von Autocad 3D oder Revit-Dateien erstellt ein Team parallel mit dem Baufortschritt einen Digitalen Zwilling. In diesen kommen nur Daten, die für die Bewirtschaftung der Immobilien notwendig sind. Hierzu gehören Flächen, Bodenbeläge, TGA oder auch die Montageorte von Sensoren. Deren Live-Daten fließen nach der Inbetriebnahme ebenfalls mit in den Zwilling ein.

Windover ergänzt außerdem die Modell-Daten um Informationen, die spezifisch für das FM sind. Darunter fallen Garantien, das Installationsdatum der Einbauten und Informationen zu den jeweiligen Herstellern. Von Kunden gewünschte Inhalte werden gleichfalls aufgenommen.

Die ergänzende Datenaufnahme erfolgt zur Übergabe des Modells an den Anwender. Er nimmt je nach Objekt bis zu zwei Wochen in Anspruch. Ausgeführt werden alle Vorbereitungen in der Cloud. In ihr arbeiten anschließend auch die Facility Manager mit ihrem Digitalen Zwilling.

Das Facility Management kann den Digitalen Zwilling sofort produktiv nutzen. Die gewonnenen Sensor-Daten können direkt im Gebäudekontext ausgelesen werden. Sie ist das FM-Team über wichtige Betriebsdaten jederzeit im Bild.

Außerdem kann der Digitale Zwilling aktualisiert werden, weshalb Autodesk eine Nutzungsdauer von zehn Jahren als möglich angibt. Warum dieser Zeitraum limitiert ist, beantwortet das Softwarehaus leider nicht. Ebenso ist die Frage offen, wer die Kosten für den Aufbau des Digitalen Zwillings bei den Projekten trägt.

Clients von Nova-FM benötigen ab sofort das Microsoft Framework .NET 8

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Alle Clients ab HSD Nova-FM5.1  benötigen jetzt das .NET 8-Framework von Microsoft - Bild: HSD; Microsoft; Montage: CAFM-News
Alle Clients ab HSD Nova-FM5.1 benötigen jetzt das .NET 8-Framework von Microsoft – Bild: HSD; Microsoft; Montage: CAFM-News

CAFM-NEWS – HSD hat bekannt gegeben, dass die Clients der CAFM-Anwendung NOVA-FM ab sofort das .NET 8-Framework von Microsoft benötigen. Microsoft hatte  .NET 8 im vergangenen November freigegeben und zur Long Term Support-Version bestimmt, also den Support für drei Jahre garantiert.

Das .NET 8-Framework ist in die Nova-Clients ab Version 5.1 integriert. Dies umfasst alle Varianten der Software, also den Windows- und Web-Client ebenso wie Service Center, Konsole und den neuen WebAPI-Client. Dieser Modernisierungsschritt bringe neben der aktuellen Technik auch eine Performance-Optimierung und biete für die zukünftige Entwicklung von innovativen Leistungsmerkmalen ganz neue Möglichkeiten, versichert der Hersteller aus Bremen.

Abbildungen: HSD; Microsoft; Montage: CAFM-News

Gelungener gefma Tag Bayern 2024

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Mehr als 100 Teilnehmer folgten am 18. Juli 2024 der Einladung zum diesjährigen gefma Tag Bayern.

Gastgeberin der Fachtagung war die Schmitt + Sohn Aufzüge GmbH, die ihre Niederlassung in Unterschleißheim bei München als Veranstaltungsraum zur Verfügung stellte. Im Fokus der Tagung standen Strategien und Maßnahmen, um im Jahr 2040 in Bayern einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen sowie dessen Betrieb und Bewirtschaftung zu gewährleisten.

Zu den Referenten zählten unter anderem Christine Conrads, Partner und Global Real Estate Sustainability Leader bei PwC, Markus Diegelmann, Managing Partner bei der Accumulata Real Estate Group, Dr. Martin Leinemann, Vorstand der Arbireo Capital AG sowie die Umwelt- und Klimareferentin der Stadt München, Christine Kugler.

Bosch Building Technologies plant weitere Übernahme

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Bosch Building Technologies plant die Übernahme der DMS Digitale Mess- und Steuerungssysteme AG mit Hauptsitz in Ettlingen. Mit dem Zukauf will Bosch Building Technologies sein Leistungsspektrum um den Bereich der Prozessautomation erweitern und sich zum Komplettanbieter für die Großindustrie weiterentwickeln, teilte das Unternehmen am 18. Juli mit.

Das Portfolio von DMS umfasst integrierte und gewerkeübergreifende Lösungen aus den Bereichen Gebäudesicherheit, Gebäudeautomation, Energieeffizienz, Nachhaltigkeitsberatung sowie digitale Services. Die Lösungen des Unternehmens finden sich unter anderem in komplexen Produktionen, Rechenzentren sowie Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen namhafter Unternehmen. „Mit der DMS AG ergänzt ein weiterer Automationsspezialist mit hochqualifizierten und erfahrenen Mitarbeitenden unser Systemintegratoren-Geschäft“, sagte Thomas Quante, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Building Technologies.

Die Akquisition reiht sich in die 2019 und 2022 erfolgten Zukäufe der GFR Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung – heute Bosch Building Automation GmbH – sowie der Hörburger GmbH ein. Im Bereich Gebäudeautomation ist Bosch Building Technologies nach eigenen Angaben in Deutschland im vergangenen Jahr mit 25 Prozent deutlich über Markt gewachsen.
Die entsprechenden Verträge zur Übernahme der DMS wurden am 18. Juli 2024 unterzeichnet. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden.

Ein Excel-Sheet macht sichtbar, wie KI funktioniert

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Dabo Chen hat die KI nanoGPT zum Visualisieren der Abläufe in einer  künstlichen Intelligenz in Excel nachgebaut - Blld: Dabo Chen
Dabo Chen hat die KI nanoGPT zum Visualisieren der Abläufe in einer künstlichen Intelligenz in Excel nachgebaut – Blld: Dabo Chen

CAFM-NEWS – Wie künstliche Intelligenz, kurz KI, funktioniert, ist hinlänglich bekannt: Es sind Algorithmen, also mathematische Funktionen, die auf Basis von Wahrscheinlichkeiten eine hohe Trefferquote zu erreichen versuchen. Wie das in der Praxis aussieht, hat Dabo Chen jetzt visuell greifbar gemacht – mit einem Excel-Sheet.

Chen ist Gründer von Fabrie, Anbieter einer KI-gestützten Software, die ein Whiteboard als Basis für kreative Prozesse in Produktdesign und anderen Bereichen nutzt. Er hat die KI nanoGPT von Andrej Karpathy mit 85.000 Parametern verwendet, die laut Chen noch gut in einem Excel-Sheet abgebildet werden kann. Notwendig waren hierzu dennoch 26 Reiter, was auf eine grundsätzliche Komplexität schließen lässt.

Die Idee mit der großen Tabelle zeigt, wie die Eingaben transformiert werden und wie sich die Parameter mit jedem Schritt verändern. Die unterschiedlichen Färbungen der einzelnen Zellen der Tabelle sind hierbei gewollt. Wer ein grünes Feld anklickt, bekommt gezeigt, welche anderen Felder dieses eine Feld beeinflussen. Wer Werte in einem blauen Feld ändert, kann sofort sehen, wo überall neue Werte ausgeworfen werden.

Das Projekt ist bei Github dokumentiert und steht dort unter dem Titel spreadsheet-is-all-you-need. zum Download bereit. Es ist für Excel und auch für Apples Tabellen-Kalkulation Numbers als native Datei zu bekommen. Zusätzlich gibt es alle Spreadsheet-Seiten als vollständige Übersicht im jpg-Format zum Download

 

Abbildungen: Dabo Chen

Fundamenta Group stattet ihre Lifte mit Box der Aufzughelden aus

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Die Fundamenta Group Deutschland nutzt für ihre vielfältigen Aufzugsanlagen die Überwachungslösung von Aufzughelden - Bild: Fundamenta Group Deutschland
Die Fundamenta Group Deutschland nutzt für ihre vielfältigen Aufzugsanlagen die Überwachungslösung von Aufzughelden – Bild: Fundamenta Group Deutschland

CAFM-NEWS – Der Immobilien-Asset-Manager Fundamenta Group Deutschland hat beschlossen, alle Aufzugsanlagen in den von ihm verwalteten Fonds mit der Aufzughelden-Box auszustatten. Die cloudbasierte Lösung sammelt aktuelle Betriebsdaten von Aufzügen und ermöglicht hierdurch eine vorausschauende Wartung, die so genannte Predictive Maintenance. Damit will Fundamenta Ausfallzeiten verringern und die Lebenszeit der Aufzüge verlängern. Außerdem verspricht sich der Fondmanager hierdurch, den CO2-Fußabdruck seiner verwalteten Objekte zu senken.

Fundamenta Deutschland verwaltet derzeit 78 Immobilien mit rund 4.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten im Wert von rund 1 Mrd. Euro. Entschieden haben sich die Münchner für die Lösung des Berliner Proptech-Start-ups, weil ihre Liegenschaften aus unterschiedlichsten Baujahren sind. Auch die Größenordnungen variieren stark. Entsprechend sind in ihnen Aufzugsanlagen verschiedenster Baujahre, Dimensionen und Hersteller zu finden. Die gewählte Lösung ist mit jeden dieser Aufzüge einsetzbar. Außerdem hat der Asset Manager so nur einen Partner für das Gesamtportfolio.



Abbildungen: BILDQUELLE

Spie übernimmt Otto Life Science Engineering

Der technische Dienstleister Spie übernimmt 87 Prozent der Anteile an der Otto Life Science Engineering GmbH. Den Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung zum Erwerb teilte das Unternehmen am 17. Juli 2024 mit. Otto LSE ist ein spezialisierter Anbieter von EPC (Engineering, Procurement and Construction) Dienstleistungen für pharmazeutische und biotechnologische Produktionsanlagen und Labore und soll die Präsenz von Spie im Pharma- und Biotech-Sektor verstärken. Mit Hauptsitz in Nürnberg ist Otto LSE an sechs Standorten in Deutschland vertreten und erwirtschaftete 2023 einen Umsatz von rund 75 Mio. Euro. In den Bereichen Prozessdesign, Reinstmedien, Reinraum und Gebäudetechnik bietet das Unternehmen schlüsselfertige Lösungen für die gesamte Wertschöpfungskette von der Planung, Konstruktion, Inbetriebnahme bis zur Requalifizierung. 13 Prozent der Anteile an Otto LSE verbleiben beim derzeitigen Managementteam rund um die beiden Gründer Alf Kain und Sascha Herz, das die Geschäftsentwicklung weiter vorantreiben soll. Der endgültige Abschluss der Transaktion wird voraussichtlich im dritten Quartal 2024 erfolgen und steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die Kartellbehörden.

Loy & Hutz waveware erneut GEFMA 444 zertifiziert

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Die CAFM-Software waveware von Loy & Hutz ist erneut nach GEFMA 444 zertifiziert worden -Bild: Loy & Hutz; gefma; Montage: CAFM-News
Die CAFM-Software waveware von Loy & Hutz ist erneut nach GEFMA 444 zertifiziert worden – Bild: Loy & Hutz; gefma; Montage: CAFM-News

CAFM-NEWS – Die CAFM-Software waveware von Loy & Hutz ist in der Version V11.200 in allen Kriterienkatalogen der Richtlinie GEFMA444 rezertifiziert worden. Das Zertifikat ist bis Mai 2026 gültig.

Besonders hervorgehoben hat der Hersteller, dass die bidirektionale BIM-Schnittstelle der Software die Anforderungen des Kriterienkatalogs A15 BIM-Datenverarbeitung erfüllt. Über die bidirektionale Schnittstelle kann die CAFM-Lösung Daten aus dem BIM-Modell übernehmen, wurden Daten in der Software geändert, kann es die Änderungen auch an die BIM-Modelle zurückgegeben.

Die Datenbasis eines BIM-Modelles eignet sich für Prognosen und Simulationen über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks hinweg. Beispielsweise lässt sich in einer kennzahlengestützten Simulation sehr schnell feststellen, ob Baumaßnahmen ungeahnte Folgekosten durch Wartung und Reinigung in Millionenhöhe verursachen. 

 

Abbildungen: Bild: Loy & Hutz; gefma; Montage: CAFM-News

Zürcher Landeskirche erstellt Ökobilanz mit Ecospeed

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Die Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich nutzt für ihre CO₂-Bilanzierung  Software von Ecospeed - Bild: Zürcher Landeskirche
Die Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich nutzt für ihre CO₂-Bilanzierung Software von Ecospeed – Bild: Zürcher Landeskirche

CAFM-NEWS – Die Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich hat sich für das CO₂-Bilanzierungstool von Ecospeed entschieden. Die webbasierte Lösung ermöglicht eine zentrale und genaue Erfassung der Emissionen für alle Gebäude und die Fahrzeuge. Sie wird von allen 108 Gemeinden der zweitgrößten reformierten Landeskirche der Schweiz eingesetzt. Die mittels der Software dokumentierten kantonsweiten CO₂-Emissionen der Landeskirche werden auch verwendet, um darüber einen fundierten Absenkpfad zu definieren. 

Nach der Stadt Zürich und dem Kanton Zürich ist die Landeskirche Zürich die dritte Institution im Kanton, die sich für eine Energiemonitoring-Lösung von Ecospeed entschieden hat.


Abbildungen: Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich

Digitaler Zwilling hilft Gemeinde Hofbieber Klimaziele zu erreichen

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Die Gemeinde Hofbieber erstellt gemeinsam mit Hexagon einen digitalen Zwilling ihres Gebiets, um Klimaneutralität zu erreichen -Bild: Hexagon
Die Gemeinde Hofbieber erstellt gemeinsam mit Hexagon einen digitalen Zwilling ihres Gebiets, um Klimaneutralität zu erreichen -Bild: Hexagon

CAFM-NEWS – Die hessische Gemeinde Hofbieber entwickelt gemeinsam mit Hexagon einen kommunalen Digitalen Zwilling ihres Gemeindegebiets. Dieser soll die Fortschritte der Gemeinde auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2030 begleiten und überwachen.

Der Digitale Zwilling nutzt Umweltdaten und 3D-Simulationen, um die realen Bedingungen nachzubilden. Dies reicht von C02-Emissionen bis zur Wärmeausbreitung und zu Überschwemmungsrisiken. Außerdem strebt Hofbieber mit dem neuen Werkzeug generell ein modernes Umwelt- und Stadtmanagement an.

Mit ihrem Digitalen Zwilling zeigt die nur 6.300 Einwohner zählende Gemeinde rund 100 Kilometer nordöstlich von Frankfurt a.M., dass sich auch kleinere Kommunen mit digitalen Werkzeugen effektiv gegen den Klimawandel einsetzen können.

 

Abbildungen: Hexagon

Studie: Das Facility Management und die globale Gebäude-Dekarbonisierung

Einen aktuellen Überblick über das Wunschdenken und die Wirklichkeiten, mit denen das weltweite Facility Management bei der Dekarbonisierung des Gebäudebestands konfrontiert ist, gibt eine neue Studie der TU Darmstadt. Unter dem Titel „Decarbonization of the Building Stock and its Operation: The Role of Facility Managers“ haben Professor Andreas Pfnür, Martin Christian Höcker und Jonas Rau vom Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre der TU Darmstadt, in Zusammenarbeit mit der International Facility Management Association (IFMA) und dem Deutschen Verband für Facility Management e.V. (gefma), ermittelt, dass die Bedeutung, Motivation und Hürden der Dekarbonisierung des Gebäudebestands weltweit stark variieren. Dazu wurden über 300 verantwortliche Facility Manager in Europa, Asien und Nordamerika befragt.

Globale Einigkeit und regionale Unterschiede

Globale Einigkeit herrscht über die Notwendigkeit zur Dekarbonisierung von Gebäuden und ihrem Betrieb. Dennoch gebe es laut der Studie deutliche regionale Unterschiede: So werden in Europa 69 Prozent der Befragten aufgefordert, entsprechende Maßnahmen umzusetzen, in Asien 66 Prozent und in Nordamerika nur 57 Prozent. Die Motivation für die Dekarbonisierung reicht von Eigeninitiative über rechtliche und wirtschaftliche Erwägungen bis hin zu bestehenden Reportingpflichten. In Asien und Europa hat das Thema besonders an Bedeutung gewonnen, da über zwei Drittel der Facility Manager hier angeben, dass der Druck zur Dekarbonisierung von der Geschäftsleitung der Bestandshalter ausgeht.

Aktiv werden ohne Ressourcen?

Obwohl das Thema Dekarbonisierung also relevant ist und sogar den Status Chefsache hat, hakt es in der westlichen Welt noch oft in der Umsetzung. So fehlen laut der Studie bis zu 62 Prozent der europäischen und 49 Prozent der nordamerikanischen Organisationen die internen Ressourcen zur eigenständigen Erreichung der Klimaziele im Gebäudesektor. Auffällig dagegen ist, dass in Asien nur 25 Prozent der Befragten angaben, dass die Unternehmen dort ähnliche Probleme haben.

Als Beispiele für die Probleme in der Praxis führt die Studie an, dass es nicht gelinge, „ressourcenbezogene Aufgaben wie die Beschaffung erneuerbarer Energien und die Umstellung auf energieeffizientere Geräte, tatsächlich umzusetzen“. Finanzielle Engpässe und Fachkräftemangel stellen dabei die größten Herausforderungen dar. Nur 25 Prozent der Befragten in Europa verfügen etwa über ausreichende finanzielle Mittel. Der Fachkräftemangel ist besonders in Deutschland gravierend, wo 81 Prozent der Befragten diesen als erhebliches Problem einstufen. Auch bezüglich IoT- und datenbezogenen sowie gebäude- und prozessbezogenen Aufgaben zeigen sich laut der Studie „erhebliche Diskrepanzen zwischen Relevanz und Umsetzung“.

Potenziale der datengetriebenen Dekarbonisierung

Das Wissen um die Notwendigkeit von Maßnahmen und die Bedeutung intelligenter Gebäudetechnologien für die Dekarbonisierung ist dabei durchaus vorhanden, heißt es in der Studie. Je nach Region erkennen dies zwischen 93 Prozent und 97 Prozent der Befragten an. Dennoch erfolge der Datenaustausch zwischen Gebäudebetrieb und anderen beteiligten Akteurinnen und Akteuren häufig nur über manuelle Datenexporte, und weniger als die Hälfte der Befragten nutzt Schnittstellen oder direkte Datenzugriffe. Obwohl das Facility Management als geeignete Quelle zur Sammlung von Gebäudedaten angesehen wird, fehlt es den Befragten zu 42 Prozent (Europa) bzw. zu 50 Prozent (Nordamerika) an ausreichender Infrastruktur zur effektiven Erfassung der Daten. Facility Manager sehen sich zukünftig verstärkt in einer beratenden Rolle, um ihre Expertise bei der Dekarbonisierung einzubringen. Viele Unternehmen suchen deshalb nach langfristigen Lösungen durch Kooperationen mit professionellen Dienstleistern im Facility Management, die zur ökologischen Transformation beitragen sollen.

Die Ergebnisse der Studie fassen die Autoren in neun Kernaussagen zusammen:

Kernaussage 1: Die Dekarbonisierung des Gebäudebestands und des Gebäudebetriebs ist weltweit von großer Bedeutung. Allerdings sind die Intensität der Bedeutung und die Gründe für diese Relevanz international unterschiedlich. Dabei wird das Facility Management in Nordamerika vor allem marktlich getrieben, in Asien und Europa von rechtlichen Pflichten.

Kernaussage 2: Organisationen stehen vor der Aufgabe, ihren Gebäudebestand und -betrieb zu dekarbonisieren, was sie allein kaum bewältigen können. Es fehlt ihnen an internem Fachwissen, um die ehrgeizigen Ziele umzusetzen, die wahrscheinlich nur durch eine verstärkte Zusammenarbeit mit professionellen externen Partnern erreicht werden können.

Kernaussage 3: Dem Facility Management kommt eine Schlüsselrolle bei der Dekarbonisierung des Gebäudebestands und -betriebs zu. Schon heute sieht sich die Branche selbst als Treiber der ökologischen Transformation, denn ohne Facility Management sind die gesetzten Ziele kaum zu erreichen.

Kernaussage 4: Das Gebäudemanagement ist bereit, die Dekarbonisierung des Gebäudebestands und -betriebs in Angriff zu nehmen, und hat die Hebel erkannt, die zur Erreichung der Dekarbonisierung eingesetzt werden können. Allerdings fehlt es den Facility Managern offenbar an den notwendigen Ressourcen, um das große Potenzial zu nutzen.

Kernaussage 5: Fehlende finanzielle Mittel sind die höchste Hürde der Dekarbonisierung von Gebäudebestand und -betrieb.

Kernaussage 6: Das Facility Management verfügt über umfassendes Know-how bei der Umsetzung der Dekarbonisierung von Gebäudebestand und betrieb. Eigentümer und Unternehmen verlassen sich bei der Dekarbonisierung ihrer Immobilien auf ihr Wissen – ein Beweis für die Abhängigkeit der Branche vom Facility Management bei der Erreichung der Klimaziele.

Kernaussage 7: Mit dem Fachkräftemangel geht ein erhebliches Risiko einher, dass die Dekarbonisierung des Gebäudebestands und des Gebäudebetriebs an einem Mangel an Facility Managern scheitert, die identifizierte Strategien umsetzen. Für politische Entscheidungsträger ist dies ein entscheidendes Problem, das gelöst werden muss, um die Klimaziele insgesamt zu erreichen.

Kernaussage 8: Facility Manager sehen in der Digitalisierung von Gebäuden und Verwaltung große Chancen, die gesetzten Dekarbonisierungsziele zu erreichen. Diese Digitalisierung muss, möglicherweise aufgrund vermeintlicher Effizienzvorteile, auch vor dem Hintergrund des Personalmangels (Kernaussage 7) prioritär vorangetrieben werden.

Kernaussage 9: Die Facility Management Branche hat das Potenzial, ihr Geschäft massiv auszubauen. Sie verfügen nicht nur über das technische Know-how, das sie nach ihrer Selbsteinschätzung haben, sondern können auch von ihrer Nähe zu Gebäuden und ihrem Betrieb profitieren. Damit können sie bestehende Abhängigkeiten nutzen und die Abhängigkeit der Auftraggeber durch Datennutzung und technische Kompetenz weiter aufbauen.

Die vollständige Studie mit zahlreichen Grafiken und umfangreichem Zahlenmaterial kann auf der Website der TU Darmstadt heruntergeladen werden. Auf der Website der IFMA findet sich darüber hinaus eine illustrierte Version.