Donnerstag, 12. Februar 2026
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Apleona kauft in Irland zu

Der Immobiliendienstleister Apleona hat am 16. April 2024 das irische Unternehmen Neylons Facility Management übernommen. Der Dienstleister hat seinen Hauptsitz in Loughrea im County Galway und ist einer der größten inhabergeführten Anbieter für integriertes Facility Management in Irland. Neylons Facility Management beschäftigt rund 900 Vollzeitmitarbeiter und erbringt eine breite Palette von FM-Dienstleistungen. Zu den Kunden gehören zahlreiche Unternehmen aus der Pharma- und Life-Science-Industrie. Zu Neylons Facility Management gehören auch Tochtergesellschaften, die spezialisierte Dienstleistungen wie Wasseraufbereitung und Energiedienstleistungen anbieten.

Die irische Landesgesellschaft von Apleona beschäftigt bereits knapp 1.800 Mitarbeiter, die für Industriekunden in den Bereichen Pharma, Fertigung und Handel tätig sind. Mit der Übernahme will Apleona seine Marktposition und die hohe Eigenleistungstiefe über das gesamte Leistungsspektrum in Irland deutlich ausbauen.

Swisstopo testet Umsetzungmodelle von Vertigis zur Einführung von DMAV

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Beim Pilotprojekt des swisstopo verwenden einige Kantone VertiGIS GEONIS AV mit Esri als Kern - Bild: VertiGIS
Beim Pilotprojekt des swisstopo verwenden einige Kantone VertiGIS GEONIS AV mit Esri als Kern – Bild: VertiGIS

CAFM-NEWS –  An der aktuellen Phase zur Vorbereitungen der Einführung des neuen Geodatenmodells DMAV in der amtlichen Vermessung der Schweiz (AV) beteiligen sich auch Kunden von VertiGIS. In dem vom Bundesamt für Landestopografie (swisstopo) initiierten und organisierten Pilotprojekt werden verschiedene Umsetzungskonzepte vorgestellt und getestet. Mit dabei sind die Kantone Appenzell Innerrhoden, Bern, Solothurn, St. Gallen und Uri. Siewerden sich mit der Lösung Geonis AV aktiv in den Prozess einbringen. Diese setzt auf Kontinuität und nutzt die AV-Lösung auf der Basis von Esri.


Abbildungen: VertiGIS

gefma Lounge Bayern-Nürnberg zu Klimaneutralität bei Nichtwohngebäuden

Am 6. Juni 2024 behandelt die gefma Lounge Bayern-Nürnberg das Thema Klimaneutralität durch energetische Standards bei Nichtwohngebäuden, Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die in Kooperation mit ENERGIEregion Nürnberg e. V. und „Klimapakt 2030plus“ ausgerichtet wird, stehen die „Leitlinien zum energieeffizienten, wirtschaftlichen und nachhaltigen Bauen und Sanieren bei Hochbaumaßnahmen der Stadt Nürnberg“. Diese legen im Prinzip einen Passivhaus-Standard für Neubauten und Sanierungen öffentlicher Nicht-Wohngebäude fest.

Zu diesen energetischen Standards, Praxisbeispielen und den Erfahrungen in der Umsetzung berichtet am Montag, den 03.06.2024 um 15.00 Uhr Eva Anlauft, Leiterin der Abteilung Zentrale Aufgaben im Hochbauamt der Stadt Nürnberg, im Energie Campus Nürnberg. Der Vortrag mit dem Titel „Anspruchsvolle energetische Standards zur Erreichung der Klimaneutralität für die kommunalen Gebäude der Stadt Nürnberg“ wird durch die betriebliche Sicht von Paul Horn, technischer Leiter im Gebäudemanagement bei WBG KOMMUNAL GmbH, ergänzt. Bei einem kleinen Imbiss besteht im Anschluss an die Vorträge und Diskussion die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und zum Netzwerken.

In Präsenz und als Live-Stream, angeboten.

Die Veranstaltung wird hybrid, in Präsenz und als Live-Stream, angeboten. Anmeldung und weitere Informationen unter: https://gstoo.de/2-gefma-Lounge-2024-INSIGHTS

Gelsenwasser managt Energie mit Lösung von Crem Solutions

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Spacewell Energy unterstützt zukünftig Versorger Gelsenwasser bei der KI-gestützten Verbrauchsanalyse - Bild: Crem Solutions
Spacewell Energy unterstützt zukünftig Versorger Gelsenwasser bei der KI-gestützten Verbrauchsanalyse – Bild: Crem Solutions

CAFM-NEWS – Der Versorger Gelsenwasser hat die Softwarelösung Spacewell Energy von Crem Solutions in seiner Hauptzentrale in Gelsenkirchen integriert. Diese nutzt unter anderem künstliche Intelligenz (KI), um bei der Fehlererkennung zu unterstützen.

Energy ist eine cloudbasierte Anwendung, die Energieverbräuche von beliebig vielen Gebäuden und deren Nutzern erfassen und analysieren kann, schreibt der Anbieter. Sie helfe, Verbrauchsdaten effizient auszuwerten und automatisiert in übersichtlichen Dashboards darzustellen

Ihr integriertes KI-Tool erkenne Anomalien im Verbrauchsverhalten, so dass die Software ungewöhnliche Muster und potenzielle Probleme frühzeitig identifiziere. Das führe laut Softwarehaus zu einer effektiveren Fehlerdiagnose und einer schnelleren Reaktionszeit. Außerdem werde es leichter, Fehler zu verstehen und systematisch Maßnahmen zur Optimierung zu ergreifen.

Durch die Partnerschaft von Gelsenwasser und Crem Solutions sollen zukünftig auch die Kunden des Versorgers von der digitalen Energiemanagement-Lösung profitieren können, teilt deren Hersteller mit. Wie das geschehen soll, sagen sie allerdings nicht.

 

Abbildungen: Crem Solutions

SCP Group beauftragt MEC

Die MEC Metro-ECE Centermanagement GmbH & Co. KG hat vom Investmentberatungsunternehmen SCP Group einen Auftrag zum Management von acht deutschen Handelsstandorten mit einer Gesamtmietfläche von rund 130.000 qm erhalten. Das Mandat beinhaltet Handelsimmobilien in Bochum, Duisburg, Edingen-Neckarhausen, Haßloch, Hildesheim, Kaiserslautern, Köln und Schwerin. Dazu gehören großflächige Einzelstandorte ebenso wie der Betrieb von etablierten Fachmarktzentren, darunter das Duisburger Mercator Center, das Sieben Seen Center in Schwerin oder das Pfalz Center in Kaiserslautern.
Neben dem Management der Immobilien für SCP bringt MEC auch die eigene Leasingkompetenz mit ihrem Netzwerk aus Handelsmietern in den Standortbetrieb mit ein. Außerdem wird die MEC einige der Immobilien gemeinsam mit SCP weiter optimieren. Mit dem neuen Auftrag betreibt die MEC deutschlandweit inzwischen fast 80 Handelsstandorte mit einer Mietfläche von über 1,7 Mio. qm.

Maqsima verbessert erneut die Kundenzufriedenheit

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Software-Anbieter Maqsima hat bei der Kundenzufriedenheit noch ein kleines Bisschen zugelegt - Bild: Maqusima
Software-Anbieter Maqsima hat bei der Kundenzufriedenheit noch ein kleines Bisschen zugelegt – Bild: Maqusima

CAFM-NEWS – Das Softwarehaus Maqsima hat bei der diesjährigen Kundenzufriedenheits-Umfrage erneut ein kleines Plus verzeichnet. Die Experten für die rechtskonforme Gestaltung von Betriebsanweisungen und Unterweisungen zu Arbeitssicherheit und Gefahrstoffen legten ein Zehntel Prozentpunkte auf die neue Gesamtnote 1,2 zu. Laut Unternehmen gaben Kunden an, sie schätzten besonders das laut Unternehmen „innovative und fachtechnisch hohe Niveau“ der Lösungen und „den ausgezeichneten Service“. Der hohe Zufriedenheitswert spiegelt sich auch in einer anderen Erhebung wider: Beim Bewertungsportal für Arbeitgeber Kununu erzielt Maqsima eine Note von 4,9 aus maximal 5 möglichen Punkten.


Abbildungen: Maqsima

Der fm.benchmarking Bericht 2024 ist veröffentlicht

Auf 328 Seiten liefert der neue „fm.benchmarking Bericht 2024“ aktuelle Kennzahlen, Fakten und Analysen rund um das Facility- und Immobilienmanagement. Bild: rotermund.ingenieure
Auf 328 Seiten liefert der neue „fm.benchmarking Bericht 2024“ aktuelle Kennzahlen, Fakten und Analysen rund um das Facility- und Immobilienmanagement. Bild: rotermund.ingenieure

 

CAFM-NEWS – Im April haben rotermund.ingenieure den neuen „fm.benchmarking Bericht 2024“ veröffentlicht. Er stellt aktuelle Kennzahlen, Fakten und Analysen rund um das Facility- und Immobilienmanagement auf insgesamt 328 Seiten zur Verfügung. Konkret bietet der Bericht Kennzahlen zu 16 Gebäudetypen: Bürogebäude, Industriegebäude, Laborgebäude, Unterrichtsgebäude, Kindertagesstätten, Sport- und Mehrzweckhallen, Krankenhäuser, Feuerwehrgebäude, Handelsimmobilien, Wohnimmobilien, Logistikgebäude, Bäder, Verpflegungseinrichtungen, Gemeindezentren, Rechenzentren und Veranstaltungsgebäude.

Je Gebäudetyp werden die Kennzahlen in der Strukturierung nach fm.benchmarking, DIN 18960 und ÖNORM 1801-2 dargestellt. Damit lassen sich die Gebäudenutzungskosten und -verbräuche mit mittlerweile über 121 Mio. m² betrachteter BGF in Deutschlands größtem Datenpool für Nutzungskosten auf Vollkostenbasis vergleichen. Seit 2016 betrachtet der fm.benchmarking Bericht zusätzlich jedes Jahr ein Schwerpunktthema. Thema in 2024 ist die Kostenoptimierung im Facility Management.

Kooperationspartner beim fm.benchmarking Bericht 2024 sind die Verbände DGNB, gefma, RealFM, IG Lebenszyklus Bau, IFMA Austria, FMA, SVIT FM und ZIA. Deren Mitglieder können den Bericht zum Vorteilspreis von 430 Euro (inkl. MwSt. und Versand innerhalb Deutschland) beziehen, regulär liegt der Preis sonst bei 500 Euro. Die Bestellung ist direkt bei rotermund.ingenieure möglich.



Abbildungen: rotermund.ingenieure



Der fm.benchmarking Bericht 2024 ist veröffentlicht

Im April haben rotermund.ingenieure den neuen „fm.benchmarking Bericht 2024“ veröffentlicht. Er stellt aktuelle Kennzahlen, Fakten und Analysen rund um das Facility- und Immobilienmanagement auf insgesamt 328 Seiten zur Verfügung. Konkret bietet der Bericht Kennzahlen zu 16 Gebäudetypen: Bürogebäude, Industriegebäude, Laborgebäude, Unterrichtsgebäude, Kindertagesstätten, Sport- und Mehrzweckhallen, Krankenhäuser, Feuerwehrgebäude, Handelsimmobilien, Wohnimmobilien, Logistikgebäude, Bäder, Verpflegungseinrichtungen, Gemeindezentren, Rechenzentren und Veranstaltungsgebäude.

Je Gebäudetyp werden die Kennzahlen in der Strukturierung nach fm.benchmarking, DIN 18960 und ÖNORM 1801-2 dargestellt. Damit lassen sich die Gebäudenutzungskosten und -verbräuche mit mittlerweile über 121 Mio. m² betrachteter BGF in Deutschlands größtem Datenpool für Nutzungskosten auf Vollkostenbasis vergleichen. Seit 2016 betrachtet der fm.benchmarking Bericht zusätzlich jedes Jahr ein Schwerpunktthema. Thema in 2024 ist die Kostenoptimierung im Facility Management.

Kooperationspartner beim fm.benchmarking Bericht 2024 sind die Verbände DGNB, gefma, RealFM, IG Lebenszyklus Bau, IFMA Austria, FMA, SVIT FM und ZIA. Deren Mitglieder können den Bericht zum Vorteilspreis von 430 Euro (inkl. MwSt. und Versand innerhalb Deutschland) beziehen, regulär liegt der Preis sonst bei 500 Euro. Die Bestellung ist direkt bei rotermund.ingenieure möglich.

Retrofit: Siemens-Studie kalkuliert mögliche CO2-Einsparungen

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Eine Studie von Siemens Financial Services zeigt die Einsparpotenziale für CO2 durch spezielle Finanzierungs-Angebote auf - Bild: Siemens
Eine Studie von Siemens Financial Services will mögliche Einsparpotenziale für CO2 durch spezielle Finanzierungs-Angebote aufzeigen – Bild: Siemens

CAFM-NEWS – Retrofit for Purpose – unter diesem Titel liefert eine neue Studie von Siemens Financial Services (SFS) eine Schätzung, inwieweit sich CO2-Emissionen weltweit durch Energieeffizienz-as-a-Service-Lösungen einsparen lassen. Konkret beziffert das Papier die CO2-Menge für die Länder und Regionen mit den weltweit höchsten Emissionen:

  • USA (71,35 MtCO2e),
  • China (71,45),
  • Europa (52,86) und
  • Indien (14,91).

Da diese Länder laut Studie für den Großteil des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich sind, entsprechen die geschätzten Mengen mehr als 8 Prozent der jährlichen CO2-Emissionsreduktionsziele, die vom Weltklimarat offiziell festgelegt wurden. 

SFS schreibt ferner, Experten gehen davon aus, dass eine umfassende Modernisierung den Energieverbrauch von Gewerbegebäuden – darunter Büros, Fabriken, Kliniken und Schulen – um bis zu 40 Prozent senken kann. Dennoch geschehe dies nicht in dem Umfang, der zur Erreichung der Klimaziele erforderlich wäre, was wahrscheinlich auf den beträchtlichen Investitionsbedarf zurückzuführen sei. Abhilfe schaffen könnten den Autoren zufolge beispielsweise Finanzierungsmodelle, die als Energieeffizienz-as-a-Service bekannt sind und letztlich ein Leasingmodell für moderne Technologie darstellen. 


Abbildungen: BILDQUELLE

Geiger FM übernimmt Planungsbüro in Augsburg

Rückwirkend zum 1. Januar 2024 hat Geiger Facility Management die Mehrheit an der Planungsbüro Strobel für Haustechnik und Bauphysik GmbH übernommen. Das seit 34 Jahren in Augsburg ansässige Planungsbüro mit aktuell zwölf Mitarbeitenden ist spezialisiert auf Haustechnik, Bauphysik und Beratung zu effizienter Energienutzung sowie DGNB-Zertifizierung und Fördermittelbegleitung. Zum Portfolio des Unternehmens zählen öffentliche und gewerbliche Kunden aus allen Asset-Klassen.

Der bisherige Inhaber Hans Strobel bleibt als Mitgesellschafter und Geschäftsführer mit an Bord und begleitet die Integration des Büros in den Geschäftsbereich Engineering und Consulting bei Geiger FM. Vor allem der Bereich Zertifizierung von Gebäuden nach dem Bewertungssystem des DGNB soll die bei Geiger FM vorhandene Planungskompetenz im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung ergänzen. Mit den Marken gfp real estate concepts, Ingenieurbüro Schötz sowie Kettner & Bauer Elektrotechnik besteht das Kompetenzteam Engineering bei Geiger FM bereits heute aus mehr als 50 Architekten, Fachplanern, Projektleitern und Energieexperten. Auch das Planungsbüro Strobel wird weiterhin als eigenständiges Unternehmen und als Marke bestehen bleiben.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Geiger Facility Management finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services Anbieter 2023.

Green Building-Nachfrage übersteigt das Angebot

Nach einer Analyse von JLL wird die Angebotslücke im Green-Building-Markt bis zum Jahr 2025 weltweit rund 30 Prozent betragen, bis 2030 könnte das Delta gar auf 70 Prozent anwachsen. Die Nachfrage nach modernen und ökologisch nachhaltigen Büroflächen werde demnach das verfügbare Angebot in den kommenden Jahren deutlich übertreffen. „Bereits heute gibt es eine Unterdeckung und es befinden sich zu wenige Projekte in der Pipeline, um die steigende Nachfrage nach energieeffizienten und emissionsarmen Büroflächen zu bedienen. Ohne erhöhte Nachrüstungsbemühungen der Immobilieneigentümer wird die Lücke von Jahr zu Jahr größer“, sagt Hela Hinrichs, Senior Director JLL EMEA Research & Strategy.

Für ihre Studie „The Green Tipping Point“ hat JLL 21 Städte weltweit analysiert. Die höchste Angebotslücke an ökologisch nachhaltigen Büroflächen weisen demnach US-Metropolen mit durchschnittlich 81 Prozent auf, dahinter folgen mit 60 Prozent asiatisch-pazifische Ballungsräume und mit 54 Prozent europäische Metropolen. Mit elf Prozent ist die Lücke in London am geringsten, gegenüber 98 Prozent in Chicago. In Deutschland liegen die Quoten bei 31 Prozent in Berlin, 46 Prozent in Hamburg, 68 Prozent in München und 87 Prozent in Frankfurt. In Summe fehlen in allen weltweit untersuchten Städten 11,1 Millionen Quadratmeter emissionsarme Büroflächen bis zum Jahr 2030.

Verschärfung von Energiestandards und Selbstverpflichtung zur CO2-Reduzierung

Als Ursache für den hohen Bedarf an Green-Building-Flächen weisen JLL immer strengere gesetzliche Vorgaben an die Energieleistung von Gebäuden aus. So haben sich beispielsweise mehr als 30 Städte in den USA verpflichtet, bis 2024 einen Building Performance Standard zu verabschieden. Die EU will die Emissionen und den Energieverbrauch von Gebäuden durch die Einführung von Mindestenergieleistungsstandards senken (Der Facility Manager berichtet in Ausgabe 4/2024 ausführlich über die neue EU-Gebäudeenergieeffizienzrichtlinie. Bestellen Sie hier die Ausgabe!). Australien priorisiert ab Juli 2024 vollständig elektrische Gebäude für Regierungsbüros und Tokios Cap-and-Trade-System schreibt vor, Emissionsreduktionsziele durch Energieeffizienzmaßnahmen oder einen Emissionsrechtehandel zu erfüllen. Parallel dazu verpflichten sich laut JLL auch immer mehr Unternehmen zur CO2-Reduzierung. So haben sich mittlerweile mehr als 7.600 Unternehmen der Science Based Targets Initiative (SBTI) angeschlossen, die auf die Reduzierung von Scope-1- und Scope-2-Emissionen eines Unternehmens fokussiert, worunter auch der Gebäudebetrieb fällt.

TÜV Rheinland zertifiziert Aedifion für GEG-konformen Anlagenbetrieb

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Das Team rund um CEO Dr.-Ing. Johannes Fütterer (r.) freut sich über die Zertifizierung zur GEG-Konformität durch den TÜV Rheinland. - Bild: Aedifion
Das Team rund um CEO Dr.-Ing. Johannes Fütterer (r.) freut sich über die Zertifizierung zur GEG-Konformität durch den TÜV Rheinland. – Bild: Aedifion

CAFM-NEWS – Der TÜV Rheinland hat das Lösungs-Paket von Aedifion als GEG-konform zertifiziert. Das Angebot einer KI-basierten Cloud-Plattform zur integrativen Steuerung der Gebäudeautomation hat seine Konformität in einem umfangreichen Prüfverfahren nachgewiesen und erfüllt sämtliche Anforderungen an die Steuerung einer Heizungsanlage gemäß § 71a Abs. 1, 2 und 4 GEG. 

Die Installation der Gebäudeautomationslösung aus Köln erfolgt minimalinvasiv durch ein einfaches digitales Upgrade der technischen Gebäudeausrüstung. Die intelligente Software stellt alle Daten in der Cloud zur Verfügung, erkennt Fehlfunktionen in Echtzeit und gibt Handlungsempfehlungen zur Optimierung. Das vollständige Gutachten des TÜV Rheinland mit der Nummer 21264924-01 ist online verfügbar.



Abbildungen: aedifion

Marktübersicht CAFM-Software 2024 erschienen

Ende März ist die aktuelle „Marktübersicht CAFM-Software 2024“ erschienen. Auf knapp 200 Seiten bietet sie fundierte Orientierung in der vielfältigen Anbieterlandschaft des Computer Aided Facility Managements. Herausgeber sind die Fachzeitschrift „Der Facility Manager“, der Deutsche Verband für Facility Management e.V. gefma und die Unternehmensberatung Alpha IC. Als GEFMA-Unterlage 940 zählt die Publikation zum erweiterten Richtlinienwerk des gefma. Entsprechend wird sie häufig als Ausgangspunkt für CAFM-Projekte genutzt.

28 Hersteller geben Auskunft

Insgesamt geben in der aktuellen Ausgabe 28 CAFM-Hersteller detailliert Auskunft zu ihrem Unternehmen und ihren Produkten. Damit vermittelt die Marktübersicht aktuelles und praxisbezogenes Fachwissen in einem sich kontinuierlich weiter entwickelnden Marktumfeld. Drei weitere Kapitel zu Immobilien-Service-Apps (4 Anbieter), Dienstleistern aus den Bereichen CAFM-Implementierung (13 Anbieter) sowie Datenerfassung (6 Anbieter) dienen der vollständigen Abbildung der Prozesskette von der Datenerfassung über die Systemauswahl bis hin zur CAFM-Implementierung in einer Publikation. Eine aktualisierte Übersicht über die GEFMA-Richtlinien zu CAFM sowie Hinweise zu themenspezifischer Fachliteratur weisen den Weg zu weiteren Arbeitshilfen und vertiefender Lektüre.

Die Abonnenten von „Der Facility Manager“ haben die Ausgabe bereits im Rahmen ihres Abos erhalten. Alle anderen Interessenten können die neue Marktübersicht für 45,00 Euro (inkl. MwSt. zzgl. Porto) direkt beim Verlag bestellen.

Daten auch online verfügbar

Ausgewählte Informationen der Marktübersicht sind auch online in Form von Datenbankabfragen verfügbar: Diese finden Sie unter:

Zudem sind dort jeweils auch die Datenblätter der einzelnen Anbieter als PDF hinterlegt.

Gartner fordert ITDR-Verantwortliche zum Schutz personenbezogener Daten

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Um die Identitäten von Mitarbeitern vor Cyberkriminellen  zu schützen, fordert Gartner ITDR-Verantwortliche - Bild: Weissblick/stock.adobe.com
Um die Identitäten von Mitarbeitern vor Cyberkriminellen zu schützen, fordert Gartner ITDR-Verantwortliche – Bild: Weissblick/stock.adobe.com

CAFM-NEWS – Die Marktforscher von Gartner fordern von Unternehmen, so genannte ITDR-Verantwortliche zu benennen. Das Kürzel ITDR steht für Identity Threat Detection and Response und bedeutet, das Bedrohungen von Identitäts-Diebstahl frühzeitig erkannt und unterbunden werden. Es ist ein Baustein im Rahmen des Identity & Access Managements  (ITA), also der Steuerung von Identifizierung und Zugriffsverwaltung von Nutzern der Unternehmens-IT.

In ihrer Untersuchung „Who Is Responsible for Identity Threat Detection and Response“ schreiben die Autoren, die ITDR-Aufgaben sollen einem Mitarbeiter überantwortet werden, der mit der Überwachung und Stärkung der Sicherheits-Lage in seinem Unternehmen vertraut ist. In dieser Funktion leitet er ein ITDR-Fusionsteam. Das hat zum Ziel, die hauseigene Infrastruktur und die Zugangsdaten sicher und integer zu halten. 

Insgesamt nennt Gartner vier Teilbereiche, die einzubeziehen sind, und auch, welche Mitarbeiter damit in das ITDR-Team gehören:

  • Unternehmensführung: bestimmt den ITDR-Verantwortlichen
  • Manager IAM: integriert die Initiative, Identitäten und Zugriffe zu schützen, in das umfassendere IAM-Programm
  • Sicherheitsleitstelle (SOC): definiert die ITDR-Prozesse einschließlich der Ausführung und Integration in die SOC-Prozesse
  • Leiter Informationssicherheit (CISO): übernimmt die Verantwortung für die ITDR-Technologien.

Diese Personen arbeiten gemeinsam daran, cyberkriminelle Aktivitäten mit Bezug auf einzelne Personen im Unternehmen frühzeitig zu erkennen und zu unterbinden.

 

Bild: Weissblick/stock.adobe.com

Open Source mit Hintertür: Geheimdienst zielte auf Internet-Server

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Ein deutscher IT-Fachmann hat eine gefährliche Hintertür in einer verbreiteten Anwendung für Linux publik gemacht - valerybrozhinsky/stock.adobe.com
Ein deutscher IT-Fachmann hat eine gefährliche Hintertür in einer verbreiteten Anwendung für Linux publik gemacht – valerybrozhinsky/stock.adobe.com

CAFM-NEWS – Ein Zufall hat jetzt den Versuch eines bisher nicht bekannten Geheimdienstes vereitelt, das Linux-Betriebssystem durch eine gut getarnte Hintertür zu kompromittieren. Entdeckt hat die Backdoor der deutsche PostgreSQL-Entwickler Andres Freund in xz Utils. Das Werkzeug zur Datenkompression ist in vielen Linux-Distributionen enthalten. Auf dem Rechner von Freund verursachte das Programm ein ungewöhnliches Verhalten einer anderen Anwendung, weshalb der IT-Fachmann auf die Suche ging und wohl einen der spektakulärsten Versuche, Open Source Software zu missbrauchen, aufdeckte.

Der Schadcode war gut einen Monat im Umlauf. Den Recherchen der Entdecker nach wurde seine Umsetzung von langer Hand geplant und geduldig mit einer Kombination aus Programmierung und Social Engineering umgesetzt. Das Social Engineering wurde genutzt, um den ursprünglichen und einzigen Leiter der Entwicklung von xz Utils durch einen zweiten Entwickler zu ergänzen und später zu ersetzen. Dieser neue Leiter schmuggelte dann die sogenannte Backdoor, einen heimlichen Zugang in eine Software, gut getarnt in das Programm. Anschließend sorgte er dafür, dass es Teil eines Service-Pakets wurde, das veröffentlicht und auf zahlreichen Rechnern installiert wurde. Die Backdoor war zusätzlich durch einen speziellen Schlüssel geschützt, so dass nicht beliebige Anwender sie hätten nutzen können.

Für Endanwender dürfte diese Manipulation keine direkte Bedrohung darstellen, da Betriebssysteme von Windows oder Apple nicht betroffen sind. Allerdings treibt Linux rund 85 Prozent aller Internet-Server an, die das World Wide Web bedienen. Eine Hintertür auf den weltweiten Datenverkehr würde letztlich doch sehr vieles transparent machen. 

 

Abbildungen: valerybrozhinsky/stock.adobe.com

Auf IT gebaut: Arbeit zu BIM bringt Elena Ernstorfer aufs Siegertreppchen

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Konsequenter Jubel: Über ihre Auszeichnung im Wettbewerb "Auf IT gebaut" freut sich Elena Ernstorfer in einem Monitor _ Foto: Jade Hochschule
Konsequenter Jubel: Über ihre Auszeichnung im Wettbewerb „Auf IT gebaut“ freut sich Elena Ernstorfer in einem Monitor _ Foto: Jade Hochschule

CAFM-NEWS – Elena Ernstorfer, Absolventin der Jade Hochschule, wurde erneut für ihre Masterarbeit zu BIM im Facility Management prämiert. Im Wettbewerb Auf IT gebaut 2024 – Bauberufe mit Zukunft belegte sie mit ihrer Einreichung Potenziale und Herausforderungen von Building Information Modeling im Facility Management – Eine Fallstudie zur Untersuchung ausgewählter BIM-Anwendungsfälle mit PowerBI den zweiten Platz im Bereich Betriebswirtschaft. Es ist nicht der erste Preis für Elena Ernstorfer. Im Juni vergangenen Jahres wurde sie für ihre Masterarbeit mit dem Begis FM Award ausgezeichnet.

Den Sieg in der Kategorie Betriebswirtschaft sicherte sich bei Auf IT gebaut Maximilian Lucht von der Ruhr-Universität Bochum mit einer Arbeit zu Tunnelvortrieben, Platz 3 belegte Jens Wala von der TU Darmstadt mit einer Arbeit zu Lebenszyklusdaten von Bauwerken.


Abbildungen: Jade Hochschule

Marktübersicht CAFM-Software 2024 erschienen

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Die Marktübersicht CAFM-Software 2024 ist jetzt erschienen - Bild: Der Facility Manager
Die Marktübersicht CAFM-Software 2024 ist jetzt erschienen – Bild: Der Facility Manager

CAFM-NEWS – Die aktuelle Marktübersicht CAFM-Software 2024 ist erschienen. Sie bietet fundierte Orientierung in der vielfältigen Anbieterlandschaft des Computer Aided Facility Managements. Als GEFMA-Unterlage 940 zählt die Publikation zum erweiterten Richtlinienwerk des Deutschen Verbands für Facility Management e.V. (gefma). Entsprechend wird sie häufig als Ausgangspunkt für CAFM-Projekte genutzt.

28 Hersteller geben Auskunft
Insgesamt geben in der aktuellen Ausgabe 28 CAFM-Hersteller detailliert Auskunft zu ihrem Unternehmen und ihren Produkten. Dies vermittelt sie aktuelles und praxisbezogenes Fachwissen in einem sich kontinuierlich weiter entwickelnden Marktumfeld.

Vollständige Abbildung der Prozesskette
Drei weitere Kapitel zu Immobilien-Service-Apps (4 Anbieter), Dienstleistern aus den Bereichen CAFM-Implementierung (13 Anbieter) sowie Datenerfassung (6 Anbieter) dienen der vollständigen Abbildung der Prozesskette von der Datenerfassung über die Systemauswahl bis hin zur CAFM-Implementierung in einer Publikation. Eine aktualisierte Übersicht über die GEFMA-Richtlinien zu CAFM und Hinweise zu themenspezifischer Fachliteratur weisen den Weg zu weiteren Arbeitshilfen und vertiefender Lektüre.

Kostenlos für Leser von Der Facility Manager
Die jüngste Ausgabe der Marktübersicht CAFM-Software können Interessierte für 45,00 Euro brutto zzgl. Porto direkt beim Verlag bestellen. Leser der Fachzeitschrift Der Facility Manager erhalten die Marktübersicht kostenlos mit der April-Ausgabe des Magazins.

Daten auch online verfügbar
Viele der veröffentlichten Daten sind auch online verfügbar, sie finden sich hier:

Die Datenblätter sind außerdem auf den CAFM-News in den Rubriken CAFM-Anbieter und CAFM-Software direkt bei den jeweiligen Anbietern und ihren Produkten verlinkt, sofern diese einen Volleintrag gebucht haben.



Abbildungen: Der Facility Manager

Leadec: elf Prozent Wachstum in 2023

Der Industrieservice-Anbieter Leadec ist im Geschäftsjahr 2023 um 11 Prozent gewachsen und hat einen Umsatz von 1,24 Mrd. Euro erzielt. Die Zahl der Mitarbeitenden stieg auf über 23.000 in 16 Ländern weltweit. Alle Regionen – Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien – trugen mit steigenden Umsätzen zur Entwicklung bei. Auch das nicht näher bezifferte operative Ergebnis habe sich im Geschäftsjahr 2023 „deutlich verbessert“, teilt die Unternehmensgruppe mit. Mit Frankreich, Spanien und Portugal hat Leadec seine regionale Präsenz in Europa ausgeweitet.

Diversifizierungsstrategie in der Kundenstruktur

Traditionell ist Leadec stark in der Automobilindustrie vertreten, z. B. in 15 Werken von Mercedes-Benz in Deutschland, wo im vergangenen Jahr neue Aufträge in den Werken Hamburg und Bremen gewonnen wurden. Mehr als 40 Prozent des Auftragsvolumens stammen mittlerweile jedoch von Kunden außerhalb der Automobilindustrie. Hierzu zählen Multi-Technologieunternehmen ebenso wie die Luft- und Raumfahrtindustrie und Konsumgüterproduzenten. Für Paket- und Logistikzentren übernimmt Leadec sowohl die Instandhaltung vor Ort als auch Projektaufträge für Engineering und Automatisierung.

Industrial Internet of Things (IIoT) und integriertes Facility Management

Zu den zukunftsorientierten Leistungen im Portfolio zählt Geschäftsführer Markus Glaser-Gallion „IIoT-Lösungen für die Produktionsprozesse bis hin zu Dekarbonisierung und Zero-Waste-Konzepten in der Fabrik“. Auch das integrierte Facility Management gewinne als Geschäftsmodell weiter an Bedeutung. So erhielt Leadec 2023 einen mehrjährigen Auftrag eines nicht näher benannten internationalen Technologieunternehmens in sechs europäischen Ländern, nachdem der Dienstleister bereits auf einem anderen Kontinent für den Kunden tätig war. Das speziell für diesen Kunden entwickelte Betriebsmodell mit zentralisierten Prozessen und einheitlichen Standards über alle Standorte hinweg werde jetzt in Europa ausgerollt.

Nemetschek und Hexagon schließen Partnerschaft

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Hexagon und Nemetschek sind eine Partnerschaft eingegangen - Bild: Nemetschek Group
Hexagon und Nemetschek sind eine Partnerschaft eingegangen – Bild: Nemetschek Group

CAFM-NEWS – Die Nemetschek Group und Hexagon, gehen eine Partnerschaft ein, um den Bereich der digitalen Zwillinge voran zu bringen. Hexagon nutzt Lösungen zur automatischen Erfassung präziser Echtzeit-Felddaten für die Erstellung digitaler Zwillinge in allen Branchen. Diese aktuellen Gebäudescans werden im Rahmen der Partnerschaft mit dem Gebäudebetrieb in Nemetscheks offener, cloudbasierter Digital-Twin-Plattform dTwin verbunden. Das soll laut Nemetschek die Arbeit des Gebäudemanagements erleichtern sowie tiefe Einblicke und bessere Entscheidungen ermöglichen. 

Abbildungen: Nemetschek Group

Studie MITARBEITER WOHNEN Bezahlbares Wohnen wird zum Standortfaktor

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Im Jahr 2013 suchte die Studie „Strategien für bezahlbares Wohnen in der Stadt“ nach Wegen für mehr bezahlbaren Wohnraum. Die Empfehlungen des Gutachtens wirken auch heute, über zehn Jahre später, durchaus aktuell. Ein Punkt damals (wie heute): der Werkswohnungsbau
hat Jahrzehnte lang für eine Entlastung der Wohnungsmärkte gesorgt. Wir wollten dieses Konzept im modernisierten Gewand aufgreifen und neu in die Diskussion bringen.