CAFM-Projekte kommen oftmals in Schräglage, weil Zeit- und Personalaufwand unterschätzt werden. Doch wie kann man wissen, wieviel Zeit und Personalkapazitäten einzuplanen sind? Dieser Frage sind Prof. Dr. Carolin Bahr von der Hochschule Karlsruhe und Dr. Joachim Liers von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in ihrem Engagement für den GEFMA-Arbeitskreis „Personalbemessung im FM“ nachgegangen. Ihre Ergebnisse haben Sie in der kommenden GEFMA-Richtlinie „270-2 Hilfsmittel zur Kapazitätenplanung für Digitalisierungsprojekte“ zusammengefasst, die sie bei der CAFM-MESSE&KONGRESS, die am 17. und 18. Juni im Esperanto in Fulda stattfindet, vorstellen werden. Das ausführliche Kongressprogramm und detaillierte Informationen zu den Ausstellern finden Sie auf der Website der Veranstaltung: www.cafm-messe.de
Klüh kocht für Siemens
Ab sofort übernimmt die Catering-Sparte des Multiservice-Anbieters Klüh die Versorgung an zwei Siemens-Standorten in Bad Neustadt a.d. Saale. Der Caterer konnte sich im Rahmen einer öffentlichen Neuausschreibung behaupten.
Zu den erbrachten Leistungen gehören Frühstücks-, Mittags- und Zwischenverpflegung sowie die Bewirtung von Konferenzen und Sonderveranstaltungen. Geboten wird laut Anbieter hochwertige Gastronomie mit umfangreicher Speisenauswahl, bei der viel Wert auf frische Produkte und eine ansprechende Präsentation gelegt wird. In beiden Betriebsrestaurants gibt es eine wechselnde Küche mit regionalen Klassikern und internationalen Spezialitäten. Zusätzlich haben die Mitarbeiter die Möglichkeit, sich aus verschiedenen Komponenten und Beilagen ihr eigenes Gericht zusammenzustellen.
Das Angebot wird Klüh voraussichtlich ab Sommer 2024 durch intelligente Kühlschränke ergänzen. Diese bieten in der Spät-, Nacht- und Wochenendschicht frisch zubereitete Speisen in Mehrwegbehältern, die in der Mikrowelle erwärmt werden können. Zusätzlich zu warmen Mahlzeiten umfasst das Catering auch belegte Brötchen, süße Teilchen, Kuchen und weitere Speisen.
Diakonie Nord Nord Ost ist Anwender der Planon SAP-App
Planon hat die Diakonie Nord Nord Ost in Holstein als Anwender für seine App Planon Real Estate Management for SAP S/4HANA gewonnen. Die Diakonie gehört mit mehr als 280 Standorten und 4.500 Mitarbeitern zu den größten sozialen Pflegedienstleistern in Deutschland. Aktuell steht sie vor komplexen Herausforderungen bei der Verwaltung und Instandhaltung ihrer Immobilien und Vermögenswerte. Daher entschloss sie sich, die SAP Endorsed App von Planon in ihre bestehende SAP Public Cloud-Landschaft zu integrieren. Mit dieser Lösung kann die Diakonie ihre Immobilien- und Facility Management-Prozesse in die Finanzprozesse des Unternehmens integrieren, teilt Planon mit. Das optimiere Abläufe, die von der Leistungsfähigkeit und Sicherheit der SAP Cloud-ERP-Lösung zusätzlich profitieren.
CAFM-Messe 2024: dotscene

CAFM-NEWS – Immobilien einfach digitalisiert – das geht mit dem mobilen 3D-Laserscanning, das dotscene auf der CAFM-Messe 2024 präsentiert. Das junge Mobile Mapping Unternehmen nimmt mit seinen 3D-Scannern dotcube bis zu 1,2 Millionen Bildpunkte pro Sekunde auf. Parallel mit den Lidar-Scans werden die Gebäude 360° fotografisch dokumentiert.
Aus den Punktwolken erstellt dotscene anschließend digitale Planungsgrundlagen und CAD-Modellierungen von Bestandsgebäuden. Dieses exakte dreidimensionale Abbild liefert belastbare digitale Grundlagen aller vorhandener Flächen für daten- und informationsgesteuertes Facility Management. Zugleich schafft es die einheitliche Informationsgrundlage für alle Stakeholder im Gebäudemanagement.
Damit die Daten jederzeit greifbar sind, sichert sie dotscene in der eigenen Cloud. Das vereinfacht auch die teamübergreifende Zusammenarbeit, zum Beispiel bei der Projektplanung.
Nach eigenen Angaben hat sich der Anbieter in den vergangenen sieben Jahren zu einem der führenden Anbieter in der digitalen Bestandserfassung entwickelt und Kunden aus unterschiedlichen Branchen unterstützt.
Die CAFM Messe & Kongress 2024 findet am 17. und 18. Juni im Kongresszentrum Esperanto in Fulda statt. Alle Informationen zur Messe, dem Kongressprogramm und zu den Tickets finden sich auf der Messe-Website.
Abbildungen: dotscene
Dr. Sasse Gruppe wächst weiter
Die Dr. Sasse Gruppe punktet im Geschäftsjahr 2023 vor allem mit integriertem Facility Management und Reinraum-Services. Neu ist, Kunden mit ESG-Services zu unterstützen.
Die Dr. Sasse Gruppe hat ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr inflationsbereinigt um 4 Prozent auf rund 310 Mio. Euro gesteigert. „Ein moderates, organisches Wachstum dürfen wir unter den gegebenen Umständen am Markt als guten Erfolg verbuchen“, resümierte Dr. Laura Sasse, die im Vorstand für Finanzen und Digitales verantwortlich ist. Auf der Jahrespressekonferenz am 21. Mai in München skizzierte der Facility-Management-Dienstleister eine konjunkturelle Lage, die viele Unternehmen sehr kostenbewusst agieren lasse. „In finanziell angespannten Zeiten gelten die ersten Budgetkürzungen meistens den Commodities“, erklärte Dr. Laura Sasse. Sie ist überzeugt: „Wenn wir hier valide Beiträge zu Produktivität und Effizienzsteigerung liefern, rücken wir aus der Position des Kostenfaktors in die des Wertschöpfungspartners.“
Zulegen konnte das Familienunternehmen insbesondere beim integriertem Facility Management sowie bei Reinraum-Services, wo technisches Know-how und Spezialwissen eine tragende Rolle spielen. „Mit der wachsenden Bedeutung der IT-Produktion in und für Europa wächst dieser Markt für uns deutlich“, betonte Clara Sasse, Vorständin für Sales und Marketing. Ihren Angaben zufolge konnte das Auftragsvolumen im integrierten Facility Management 2023 im Vorjahresvergleich zweistellig erhöht werden. Der Anteil an Vertragsverlängerungen und Neugeschäft sei dabei etwa gleich groß gewesen.
Neu im Serviceportfolio der Dr. Sasse Gruppe ist das Programm „SassTech“, das Auftraggeber dabei unterstützt, die individuellen Klima- und Energieziele ihrer Immobilien zu erreichen. „Die Nachfrage unserer Kunden ist enorm“, bestätigt Katja Böhmer, im Vorstand verantwortlich für Operations und Engineering. Die Ursachen dafür sieht sie im hohen Aufwand, den jedes Unternehmen betreiben muss, um den einschlägigen Regeln und Vorschriften gerecht zu werden. „Da liegt es nahe, aus Effizienzgründen den FM-Dienstleister einzubinden, bei dem der Mammutanteil relevanter Daten vorhanden ist – Analyse inklusive. Das ist noch nicht State-of-the-art im Branchenquerschnitt, wird aber in wachsendem Umfang als zielführend wahrgenommen“, erklärt Böhmer.
Mit Blick auf den umworbenen Arbeitsmarkt setzt Personalvorständin Dr. Christine Sasse verstärkt auf Fachkräfte aus dem Ausland. Sie ist überzeugt: „Zum Erhalt und zur Entwicklung der deutschen Wirtschaft ist mehr Zuwanderung nötig.“ Der FM-Dienstleister arbeitet nach ihren Angaben bereits mit Agenturen in China und Indien zusammen, um Personal anzuwerben. Denn der Bedarf äußere sich auf allen Unternehmensebenen, inklusive des Managements.
Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu der Dr. Sasse Gruppe finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services Anbieter 2023.
Nemetschek gründet Innovation Hub für künstliche Intelligenz

CAFM-NEWS – Die Nemetschek-Gruppe hat ein AI Innovation Hub gestartet. Das Hub soll die Kompetenzen der einzelnen Unternehmen des Konzerns im Feld der künstlichen Intelligenz zentral bündeln. Hierdurch sollen AI-Lösungen für Architekten, Bauingenieure, Facility Manager und Betreiber von Immobilien schneller verfügbar sein und von den Nutzern leichter adaptiert werden können. Leiten werden die neue Einheit zwei ehemalige Google-Mitarbeiter. Es sind Charles Sheridan als Chief AI and Data Officer und Julian Geiger als Vice President AI Product and Transformation.
Abbildungen: Who is Danny/stock.adobe.com
CAFM-Messe 2024: Axians Infoma

CAFM-NEWS – Axians Infoma nimmt auch dieses Jahr an der CAFM-Messe & Kongress in Fulda teil. Der Anbieter von Lösungen für Kommunalverwaltungen informiert am 17. und 18. Juni 2024 vor Ort über durchgängig digitale Prozesse im kommunalen Facility Management mit Hilfe des GEFMA-zertifizierten CAFM-Verfahrens Infoma Liegenschafts- und Gebäudemanagement.
Auf dem Messestand 3a beantwortet das Team von Axians Infoma Fragen rund um das technische, infrastrukturelle und kaufmännische Gebäudemanagement sowie das Liegenschaftsmanagement. Alle Aufgabenbereiche sind durch prozessorientierte Lösungen abgebildet. Dazu gehören Instandhaltung, Prüfung und Wartung, Erfassung von Störmeldungen, Budgetmanagement & Kostenkontrolle, Energie-, Vermietungs- und Reinigungsmanagement sowie die Verwaltung der Grundstücksgeschäfte. Apps ermöglichen Flexibilität und damit ein smartes Arbeiten auf mobilen Endgeräten.
Im Fokus des Messeauftritts stehen zudem wiederkehrende Lösungspakete, die beispielsweise bei der Erstellung und Fortschreibung von Energieberichten Unterstützung bieten.
Die CAFM Messe & Kongress 2024 findet am 17. und 18. Juni im Kongresszentrum Esperanto in Fulda statt. Alle Informationen zur Messe, dem Kongressprogramm und zu den Tickets finden sich auf der Messe-Website.
Abbildungen: Axians Infoma
CAFM-Messe 2024: CAFM Systems

CAFM-NEWS – Erstmalig auf der CAFM Messe vertreten ist dieses Jahr CAFM Systems. Die Österreicher stellen ihre Cloud-Lösung REDi4 vor. Sie bietet Werkzeuge, um die Effizienz des Gebäudebetriebs zu verbessern, Kosten zu senken und die Sicherheit zu erhöhen. Die Anwendung arbeitet mit standardisierten Best Practices aus der Erfahrung von über 15 Millionen erfolgreich digitalisierten Quadratmetern. Pro Monat erfolgen laut Anbieter 250.000 Systemzugriffe, bei der Implementierung liegt die Erfolgsquote bei über 95 Prozent. REDi4 arbeitet nach dem Prinzip Klick & Play und hat ein Unlimited User Lizenzmodell.
Die CAFM Messe & Kongress 2024 findet am 17. und 18. Juni im Kongresszentrum Esperanto in Fulda statt. Alle Informationen zur Messe, dem Kongressprogramm und zu den Tickets finden sich auf der Messe-Website.
Abbildungen: CAFM-Systems
Lufthansa Technik in Hamburg verlängert mit Spie
Die Lufthansa Technik AG hat an der Lufthansa Basis Hamburg die Zusammenarbeit mit ihrem technischen Dienstleister Spie vorzeitig um weitere vier Jahr verlängert. Seit 20 Jahren betreut Spie dort unter anderem die Betriebsmittel und die technische Gebäudeausrüstung. Hamburg ist Firmensitz, Kompetenzzentrum und Steuerzentrale von Lufthansa Technik. Der Standort mit seinen insgesamt 85 Gebäuden, davon 23 Produktionshallen und Werkstätten, sieben Hangars, 14 Bürogebäuden, zahlreichen Funktionsgebäuden und zwei Kantinen, gleicht einer kleinen Stadt. Auf dem Gelände arbeiten etwa 8.500 Mitarbeitende auf rund 500.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche.
Spie Deutschland & Zentraleuropa wird in den kommenden vier Jahren mit etwa 150 Mitarbeitenden weiterhin technische Dienstleistungen erbringen: von der Stromversorgung über die Klimaanlage bis hin zum Brandschutz, der Gebäudeleitzentrale und einer 24-Stunden-Bereitschaft an 365 Tagen. „Zudem unterstützen wir den Kunden mit unseren Lösungen bei seiner Dekarbonisierungsstrategie“, sagt Rico Bergmann, Leiter der Niederlassung Hamburg Flughafen im Spie-Geschäftsbereich Efficient Facilities.
Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Spie finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services Anbieter 2023.
buildingSMART Deutschland hat seine BIM Champions 2024 gekürt

CAFM-NEWS – Im Rahmen eines festlichen Abends und in der feierlichen Kulisse des Kaisersaals in Erfurt kürte buildingSMART Deutschland bereits am 7. Mai 2024 seine diesjährigen BIM Champions 2024, wie der Verband jetzt mitgeteilt hat. In fünf Kategorien wurden Pokale und Urkunden übergeben.
Für die erste Wettbewerbsrunde waren knapp 30 Projekte eingereicht worden. Von diesen schafften es 14 in die Finalrunde und mussten mit Projektbeschreibungen und eigens produzierten Wettbewerbsfilmen die Jury überzeugen.
Zu BIM Champions 2024 wurden folgende Projekte und Teams gekürt:
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Gleichzeitig mit der Siegerehrung kündigte buildingSMART die nächste Wettbewerbsrunde an. Bereits in Kürze können demnach Projekte für den BIM Champions Wettbewerb 2025 über die Verbands-Website eingereicht werden. Einreichungsschluss wird der 30. September 2024 sein.
Abbildungen: buildingSMART Deutschland/Jens Ahner
N+P startet BIMuniversity 2024

CAFM-NEWS – Zehn Vorträge zu Fragen rund um BIM bietet die 8. Auflage der BIMuniversity, die N+P dieses Jahr vom 27. Mai bis 7. Juni als Onlineformat anbietet. Die Seminare zielen laut Anbieter darauf ab, die Anforderungen bei der digitalen Transformation in der Bauindustrie zu erfüllen. Referenten sind Mitarbeiter von N+P sowie Gäste der Unternehmen Haas und Autodesk. Das bietet das Programm:
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Die Beiträge sind jeweils für eine Stunde terminiert. Zielgruppe des Angebots sind Projektbeteiligte im Gebäudeentstehungsprozess sowie Gebäudebetrieb. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Webseite der BIMuniversity.
Abbildungen: N+P
BDSW: Weiter kräftiges Wachstum bei Sicherheitsdienstleistungen
Für das Jahr 2023 geht der Bundesverband Sicherheitswirtschaft (BDSW) erneut von einem kräftigen Wachstum des Branchenumsatzes auf geschätzte 13,4 Mrd. Euro aus. „Mit einem Umsatzplus von rund 12,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wächst die Sicherheitswirtschaft erneut deutlich überproportional“, berichtete Verbandspräsident Gregor Lehnert am 16. Mai im Rahmen der Jahresmitgliederversammlung in Freiburg. Schon 2022 war der Umsatz der Sicherheitswirtschaft um 15,5 Prozent auf 11,9 Mrd. Euro gestiegen.
Die Sicherheitswirtschaft schaffe es dabei auch trotz spürbarem Arbeitskräftemangel ihren Personalbestand weiter auszubauen, sagte Lehnert weiter. Die Beschäftigung stieg (zum 30.9.2023) gegenüber dem Jahresende 2022 um rund 7.500 deutlich an. Damit seien nun fast 284.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Branche beschäftigt. Dies spiegele den weiterhin wachsenden Bedarf für zusätzliche Sicherheit im öffentlichen und privaten Raum, insbesondere auch in der Wirtschaft. Die Sicherheit von Veranstaltungen und kritischer Infrastruktur gegen Anschlagsgefahren bleibe zudem ein zentrales Thema.
Die gewachsene Bedeutung der Sicherheitswirtschaft dokumentiert sich aus Sicht des BDSW auch darin, dass die Bundesregierung im Jahr 2023 mit dem Referentenentwurf des Sicherheitsgewerbegesetzes (SiGG) in Umsetzung des Koalitionsvertrages einer seit langem vom BDSW erhobenen Forderung entsprochen hat, die Rechtsgrundlagen für die Sicherheitswirtschaft aus der Gewerbeordnung herauszulösen und in einem eigenen „Stammgesetz“ neu zu regeln. Ziel sei es mit Blick auf die Gewährleistung der inneren Sicherheit auf ein insgesamt höheres Niveau zu kommen und u.a. die Qualitätsanforderungen neu zu formulieren.
Erste Schriften des crb sind jetzt auch als E-Books verfügbar

CAF-NEWS – Die Schweizer Zentralstelle für Baurationalisierung crb hat eine Reihe von Schriften jetzt auch als E-Books heraus gegeben. Verfügbar sind derzeit schon:
- Anwenderhandbuch zur Schweizer Norm SN 506 511 eBKP-H (Baukostenpläne Hochbau)
- Anwenderhandbuch zur Schweizer Norm SN 506 512 eBKP-T (Baukostenpläne Tiefbau)
- Praxishandbuch – Kosten und Leistungen im Bauprozess
- Prozess- und Leistungsmodell im Facility Management
Alle E-Books können auf Smartphone, Tablet und Computer gelesen und bearbeitet werden, teilt der Verein mit. Nutzbar sind sie on- und offline. Zusätzlich ermöglichen es die E-Books, im Textkorpus zu suchen, Lesezeichen zu setzen oder Notizen mit Inhalten zu verknüpfen.
Die CRB ist das Kompetenzzentrum für Standards in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Gegründet 1959 vom Bund Schweizer Architekten (BSA) als Centre Suisse d’études pour la Rationalisation du Bâtiment zählt der Verein heute rund 5.000 Mitglieder. Zu seinen weiteren Trägern gehören der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) sowie der Schweizerische Baumeisterverband (SBV). Geschäftsstellen unterhält der Verein in Zürich, Fribourg und Bellinzona, Publikationen erscheinen in der Regel viersprachig auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.
Abbildungen: crb
Nevaris-Update 2024.1 vereinfacht die Öko-Bilanzierung

CAFM-NEWS – Mit dem Release des Updates 2024.1 stellt Nevaris das neue BIM-Modul und hilfreiche Schnittstellen zu Baustoff-Datenbanken vor.
Das Update bietet vordefinierten BIM-Content für den Rohbau, der von internen Spezialisten erstellt und kontinuierlich qualitativ und inhaltlich weiterentwickelt wird, teilt das Unternehmen mit.
Ein besonderes Merkmal der jüngsten Softwareversion ist die Möglichkeit, umfassende Auswertungen von Massen, Mengen und Preisen direkt aus dem Gebäudemodell zu generieren. Diese Auswertungen können in verschiedenen Strukturen dargestellt werden und ermöglichen eine präzise Analyse der Bauprojekte. Die Anbindung an die Datenbanken Ökobaudat und baubook vereinfachen die Ökobilanzierung von einzelnen Komponenten bis hin zum Gesamtbauwerk.
Über den revisionssicheren IFC-Import lassen sich Modelländerungen einfach ins Leistungsverzeichnis übernehmen. Dabei macht die Software jetzt automatisch auf fehlende Informationen aufmerksam.
Das BIM-Modul im neuen Build ermöglicht es, verschiedene Fachmodelle als IFC4.x-Datensätze zu importieren und zu einem Kollaborationsmodell zusammenführen. Auch nicht IFC-konforme Bauteilinformationen werden zuverlässig interpretiert und lesbar übersetzt, verspricht der Anbieter.
Abbildungen: Nevaris
Dussmann durchbricht 3-Mrd.-Euro-Schallmauer
Die Dussmann Group hat im Geschäftsjahr 2023 erstmals einen Umsatz von 3,0 Mrd. Euro (2022: 2,8 Mrd. Euro) erzielt. Dies entspricht einem Umsatzwachstum von 9,0 Prozent. Damit habe „die Dussmann-Rakete eine Schallmauer durchbrochen“, erklärte Catherine von Fürstenberg-Dussmann, Vorsitzende des Stiftungsrats der Dussmann Group, beim Bilanzpressegespräch am 15. Mai 2024 in Berlin. „Dabei handelt es sich im Wesentlichen um organisches Wachstum, das im Jahr 2023 vor allem von einem stark wachsenden Facility-Management-Geschäft in Deutschland, Italien und Luxemburg getrieben war“, ergänzte Wolf-Dieter Adlhoch, Vorstandsvorsitzender der Dussmann Group.
Die EBITDA-Marge lag im Jahr 2023 mit 4,4 Prozent unter dem hohen Niveau des Vorjahres (2022: 6,1 Prozent). Dies habe zum einen an der herausfordernden Situation in der Pflegebranche gelegen. Zum anderen habe sich bemerkbar gemacht, dass im Bereich Technical Solutions 2022 einige Großprojekte abgeschlossen wurden und somit eine sehr hohe Vergleichsbasis bestand. „Im Geschäftsjahr 2023 haben wir in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld ein solides Ergebnis erzielt. Im Geschäft mit Facility Management und Food Services haben wir den Umsatz über alle Regionen hinweg gesteigert. Wir haben unsere technische Ausrichtung auch durch gezielte Akquisitionen und Beteiligungen weiter verstärkt“, kommentierte Adlhoch die Entwicklung. Die Zahl der weltweit tätigen Mitarbeitenden der Gruppe stieg zum Jahresende 2023 von 66.000 auf 68.200 in 21 Ländern. In den Joint-Venture-Unternehmen mit Dussmann-Beteiligung arbeiteten weitere 850 Menschen.
Der Geschäftsbereich Dussmann, der Integriertes Facility Management, Food Services und Technical Solutions vereint, steigerte seinen Umsatz um 10,5 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro, was einem Umsatzanteil von 81,9 Prozent am Gesamtumsatz entspricht (2022: 2,3 Mrd. Euro). Auf die Bereiche Dussmann Facility Management (FM) und Food Services entfielen hierbei insgesamt 2,1 Mrd. Euro (plus 13,7 %, 2022: 1,9 Mrd. Euro). Das deutsche Facility-Management-Geschäft profitierte von großen Aufträgen im integrierten FM u.a. im Retail- und Logistikbereich sowie für die Bosch-Gruppe. Besonders erfolgreich entwickelte sich erneut das Geschäft in Italien.
Auf den Bereich Dussmann Technical Solutions, in dem das Unternehmen seit 2019 ihre Spezialisten für technischen Anlagenbau vereint, entfielen 375 Mio. Euro Umsatz (2022: 393 Mio. Euro). Dabei konnte das erfolgreiche Geschäft aufgrund von jahresübergreifenden, aber noch nicht finalisierten Großaufträgen nach HGB nicht komplett in Umsatz und Ergebnis abgebildet werden. Die Betriebsleistung ist nach Unternehmensangaben aufgrund der starken Geschäftsentwicklung bei Kunden aus der Pharma-Industrie und mit Rechenzentren weiter gewachsen. Bereits 2022/2023 hatte es eine analoge Entwicklung gegeben. Der Umsatzanteil mit technischen Dienstleistungen liegt inzwischen bei über 20 Prozent des Konzernumsatzes.
Weitere Dussmann-Geschäftsbereiche
Der Geschäftsbereich Care & Kids, mit Seniorenbetreuung und -pflege (Kursana) sowie Ganztagesbetreuung von Kindern (Dussmann KulturKindergarten und Kinder, Kinder), steigerte trotz herausforderndem Marktumfeld und regulatorisch schwieriger Rahmenbedingungen seinen Umsatz auf 505 Mio. Euro und liegt damit leicht über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 496 Mio. Euro). Der Bereich trug im Jahr 2023 somit 16,7 Prozent zum Umsatz des Gesamtkonzerns bei. Das Dussmann KulturKaufhaus gelang 2023 mit einer Umsatzsteigerung von 13,2 Prozent auf 43 Mio. Euro (2022: 38 Mio. Euro) ebenfalls ein Umsatzrekord. Das Wachstum stammt aus dem Online-Shop, dem B2B-Geschäft und dem Umsatz im stationären Handel.
Neue Konzern-Strategie bis 2023
Fünf Jahre nach der Etablierung der wachstumsorientierten „Next Level“-Strategie mit insgesamt acht Zukäufen im technischen Bereich rollt Dussmann aktuell seine neue Konzern-Strategie „Road to 2030“ aus, die dem Familienunternehmen den Weg für die nächsten fünf Jahre weisen soll. „Mit „Road to 2030“ haben wir gerade für herausfordernde Zeiten weiter einen klaren Kurs als der führende Full-Service- und Lösungspartner der Wahl für unsere Kunden. Dabei bleiben wir ein Familienunternehmen mit den drei Säulen Dussmann, Care & Kids und Medienhandel“, erläutert Adlhoch die Marschrichtung.
Ein beispielhafter Ansatzpunkt der neuen Konzern-Strategie ist die Ausrichtung des Dienstleistungsunternehmens auf weitere, häufig überregionale Aufträge im Integrierten Facility Management (IFM). Weiter sieht Dussmann zudem große Chancen darin, die mit den zunehmenden ESG-Berichtspflichten verbundene Regelfülle im Bereich Facility Management für seine Kunden zu bearbeiten und ihnen Komplexität abzunehmen. „Viele unserer Kunden kämpfen mit dem bürokratischen Aufwand in Deutschland. Ein Beispiel für überbordende Bürokratie sind die umfangreichen ESG-Reporting-Auflagen, die einen Großteil der Kunden-Unternehmen betreffen. Um dem Klimawandel zu begegnen, muss Nachhaltigkeit ganz klar auf der Agenda stehen – aber das ESG-Reporting sollte effizient und smart organisiert sein“, erklärt Catherine von Fürstenberg-Dussmann, Vorsitzende des Stiftungsrats der Dussmann Group.
Neukunden im Facility Management
Im Facility Management gewann die Dussmann Group 2023 und auch in den ersten Monaten des Jahres 2024 zahlreiche Großaufträge. So betreut der Dienstleister für die nächsten sechs Jahre die Bosch-Gruppe mit integrierten Facility-Management-Services in einem Großteil des europäischen Immobilienportfolios inklusive zahlreicher Produktionsstätten. Zu den bereits seit Sommer 2022 betreuten 50 Objekten in Deutschland kommen mit dem Gewinn der internationalen Ausschreibung weitere 39 Bosch-Objekte in Österreich, Italien und der Schweiz hinzu. In Italien begann Dussmann mit der Reinigung und Instandhaltung von 38 Museen in der gesamten Toskana. In Österreich gewann der Service-Anbieter 2023 den Technologiekonzern voestalpine als Kunden hinzu und ist im Werk Leoben-Donawitz auf einer Fläche von 40.000 m² für Industrie-, Sonder- und Unterhaltsreinigung verantwortlich. Im Food-Services-Bereich entschied Dussmann unter anderem die Catering-Neuausschreibung des Deutschen Bundestags für sich. Seit Januar 2024 betreibt Dussmann dort für die nächsten fünf Jahre sechs gastronomische Einrichtungen sowie einen Konferenzservice.
Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Dussmann finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services Anbieter 2023.
Planon gewinnt Diakonie Nord Nord Ost als Kunden für SAP Real Estate App

CAFM-NEWS – Planon hat die Diakonie Nord Nord Ost in Holstein als Anwender für seine App Planon Real Estate Management for SAP S/4HANA gewonnen. Die Diakonie gehört mit mehr als 280 Standorten und 4.500 Mitarbeitern zu den größten sozialen Pflegedienstleistern in Deutschland. Aktuell steht sie vor komplexen Herausforderungen bei der Verwaltung und Instandhaltung ihrer Immobilien und Vermögenswerte. Daher entschloss sie sich, die SAP Endorsed App von Planon in ihre bestehende SAP Public Cloud-Landschaft zu integrieren. Mit dieser Lösung kann die Diakonie ihre Immobilien- und Facility Management-Prozesse in die Finanzprozesse des Unternehmens integrieren, teilt Planon mit. Das optimiere Abläufe, die von der Leistungsfähigkeit und Sicherheit der SAP Cloud-ERP-Lösung zusätzlich profitieren.
Abbildungen: Diakonie Nord Nord Ost in Holstein gGmbH
Softtech erfüllt Kundenwünsche mit neuer Version von CAD-Tool Spirit

CAFM-NEWS – Mitte Mai lanciert Softtech die aktuelle Version 2024 der CAD-Software Spirit. Mit einem neuen Lizenzierungsverfahren via Cloud und flexiblen Floating-Lizenzen verbessert die CAD-Lösung die Voraussetzungen für New Work. Laut Herstellerinformation soll die Software außerdem mehr Komfort beim Import und Export von dxf- und dwg-Referenzen bringen und so die interdisziplinäre Zusammenarbeit unterstützen. Dieses Plus an Flexibilität sei eine wichtige Kundenanforderung gewesen. Gleichzeitig soll ein praktikableres Arbeiten in den Bereichen Design und Layout möglich sein. Nicht zuletzt gibt es Neuerungen für den Import von Alkis-NAS-Dateien sowie eine Erweiterung um sämtliche Symbole für die Brandschutzplanung nach den aktuellen nationalen und internationalen Standards.
Abbildungen: Softtech
VDI 4300 Blatt 1 zur Messung von Luftschadstoffen in Innenräumen
Die Qualität der Raumluft ist mitentscheidend für Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz oder zuhause. Unterstützung bei der Messung der Raumluftqualität gibt die neue VDI-Richtlinie 4300 Blatt 1 „Messen von Innenraumluftverunreinigungen – Allgemeine Aspekte der Messstrategie“. Sie ist im Februar 2024 erschienen. Zunächst enthält die Richtlinie eine Übersicht der Ursachen und Eigenschaften von Luftbelastungsfaktoren, die die Gesundheit von Menschen im Raum beeinträchtigen können. Dies können Stäube, Asbest, Viren, Pilze, Gase und viele weitere Faktoren sein.
Dann gibt die VDI 4300 Blatt 1 Hilfestellung zur umfassenden Planung von Innenraummessungen (Erfassung der Immissionssituation) und legt die Grundzüge dar, wie bei Innenraummessungen vorzugehen ist. Die sorgfältige Planung der Probenahme und der gesamten Messstrategie ist laut VDI bei Innenraumluftuntersuchungen von besonderer Bedeutung, da das Untersuchungsergebnis erhebliche Konsequenzen haben kann, z.B. hinsichtlich eines Sanierungsbedarfs, der Erfolgskontrolle einer Sanierung oder auch der Abschätzung einer möglichen gesundheitlichen Gefährdung.
Die Richtlinie VDI 4300 Blatt 1 „Messen von Innenraumluftverunreinigungen – Allgemeine Aspekte der Messstrategie“ kann für 149,- Euro bei DIN Media bestellt werden.
Remote-Inspektion von Industrieanlagen mit Drohnen und Digital Twins

CAFM-NEWS – Der deutsche Hersteller fotorealistischer digitaler Zwillinge Framence gibt die Zusammenarbeit mit dem kolumbianischen Unternehmen Fly North bekannt. Die Südamerikaner sind ein Anbieter von Drohnendiensten und Datenerfassungslösungen.
Gemeinsam wollen die Unternehmen die digitale und physische Überwachung von industriellen Großprojekten insbesondere im Energie- und Bausektor optimieren, teilt Framence in einer Pressemeldung mit. Neben Drohnenflügen sollen hierbei auch Fotogrammmetrie und Lidar-Scanner zum Einsatz kommen.
Aktuell wird die Leistung nur in Kolumbien angeboten, für die Zukunft ist die Ausweitung nach Guatemala, Argentinien und Chile geplant.
Abbildungen: kanpisut/stock.adobe.com
Neuer DGNB-Qualitätsstandard zur Bewertung der Zirkularität von Bauwerken
Im Sinne einer besseren Vergleichbarkeit hinsichtlich der Zirkularität von Gebäuden hat die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) jetzt einen übergeordneten Qualitätsstandard für Zirkularitätsindizes von Bauwerken entwickelt. Dieser baut auf den Informationen aus dem DGNB Gebäuderessourcenpass auf. Er soll der besseren Einordnung vorhandener Bewertungsmethoden sowie als Maßstab für künftig entwickelte Verfahren dienen.
„Die Debatte rund um das zirkuläre Bauen hat zwei Seiten“, sagt Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand der DGNB. „Einerseits ist es erfreulich, dass dieser zentrale Aspekt der Nachhaltigkeit im Bauen sehr viel mehr Aufmerksamkeit bekommt und immer mehr Anwendung erfährt. Andererseits bleibt es in vielen Projekten bei Lippenbekenntnissen oder einer sehr einseitigen Interpretation des Themas. Oft reduziert sich der Blick allein auf eine theoretisch mögliche Kreislaufführung bei einem Rückbau in ferner Zukunft. Das Heben der Kreislaufpotenziale im Hier und Jetzt wird ausgespart.“
Gemeinsame Basis für Zirkularitätskennzahlen
Mit dem jetzt veröffentlichten Qualitätsstandard für Zirkularitätsindizes von Bauwerken will die DGNB einen Beitrag für eine differenziertere, transparente Auseinandersetzung mit der tatsächlich realisierten Kreislaufführung sowie der Kreislauffähigkeit von Gebäuden leisten. Der neue Qualitätsstandard soll dabei sicherstellen, dass der Bewertung durch Zirkularitätskennzahlen bei konkreten Bauvorhaben ein gemeinsames Verständnis zugrunde liegt – im Zuge von Zertifizierungen oder als Element kommunaler oder übergeordneter Regelwerke.
Unterstützt wird der Non-Profit-Verein bei seinem Standardisierungsvorhaben nicht nur von zahlreichen renommierten Wissenschaftsexperten im Bereich des zirkulären Bauens, sondern auch von verschiedenen Anbietern bereits verfügbarer Zirkularitätsindizes wie Concular, EPEA, Madaster oder dem Urban Mining Index.
Das rund 30 Seiten umfassende Dokument führt zunächst grundlegend in die verschiedenen Aspekte der Messbarkeit der Zirkularität von Bauaktivitäten ein. Im Weiteren wird die Methodik hinter dem Qualitätsstandard für Zirkularitätsindizes von Bauwerken dezidiert erläutert. Dabei definiert die DGNB eine Reihe von Mindestanforderungen sowie gewisse Toleranzbereiche in der Anwendung. Die DGNB betont dabei, dass in der Bewertung herausgestellt werden soll, welche Phasen des Gebäudelebenszyklus betrachtet werden: Die Pre-Use-Phase mit dem heutigen Beitrag zur bereits umgesetzten Kreislaufführung sowie die Post-Use-Phase, die die potenzielle Kreislauffähigkeit am Ende der Gebäudenutzung fokussiert. Je nachdem, wie kurz- oder langlebig die Nutzungsdauer eines Bauwerks geplant ist, können diese Beiträge unterschiedlich gewichtet werden. Dabei gilt: Je länger ein Gebäude genutzt werden soll, umso wichtiger ist es, bereits heute eine Kreislaufführung mit der vorhandenen Bausubstanz oder wiedergewonnenen Materialien zu realisieren.



