Mittwoch, 11. Februar 2026
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BDSW: Weiter kräftiges Wachstum bei Sicherheitsdienstleistungen

Für das Jahr 2023 geht der Bundesverband Sicherheitswirtschaft (BDSW) erneut von einem kräftigen Wachstum des Branchenumsatzes auf geschätzte 13,4 Mrd. Euro aus. „Mit einem Umsatzplus von rund 12,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wächst die Sicherheitswirtschaft erneut deutlich überproportional“, berichtete Verbandspräsident Gregor Lehnert am 16. Mai im Rahmen der Jahresmitgliederversammlung in Freiburg. Schon 2022 war der Umsatz der Sicherheitswirtschaft um 15,5 Prozent auf 11,9 Mrd. Euro gestiegen.

Die Sicherheitswirtschaft schaffe es dabei auch trotz spürbarem Arbeitskräftemangel ihren Personalbestand weiter auszubauen, sagte Lehnert weiter. Die Beschäftigung stieg (zum 30.9.2023) gegenüber dem Jahresende 2022 um rund 7.500 deutlich an. Damit seien nun fast 284.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Branche beschäftigt. Dies spiegele den weiterhin wachsenden Bedarf für zusätzliche Sicherheit im öffentlichen und privaten Raum, insbesondere auch in der Wirtschaft. Die Sicherheit von Veranstaltungen und kritischer Infrastruktur gegen Anschlagsgefahren bleibe zudem ein zentrales Thema.

Die gewachsene Bedeutung der Sicherheitswirtschaft dokumentiert sich aus Sicht des BDSW auch darin, dass die Bundesregierung im Jahr 2023 mit dem Referentenentwurf des Sicherheitsgewerbegesetzes (SiGG) in Umsetzung des Koalitionsvertrages einer seit langem vom BDSW erhobenen Forderung entsprochen hat, die Rechtsgrundlagen für die Sicherheitswirtschaft aus der Gewerbeordnung herauszulösen und in einem eigenen „Stammgesetz“ neu zu regeln. Ziel sei es mit Blick auf die Gewährleistung der inneren Sicherheit auf ein insgesamt höheres Niveau zu kommen und u.a. die Qualitätsanforderungen neu zu formulieren.

Erste Schriften des crb sind jetzt auch als E-Books verfügbar

Der Schweizer crb hat jetzt einige seiner Publikationen auch als E-Books heraus gegeben -Bild: crb
Der Schweizer crb hat jetzt einige seiner Publikationen auch als E-Books heraus gegeben -Bild: crb

CAF-NEWS –  Die Schweizer Zentralstelle für Baurationalisierung crb hat eine Reihe von Schriften jetzt auch als E-Books heraus gegeben. Verfügbar sind derzeit schon:

  • Anwenderhandbuch zur Schweizer Norm SN 506 511 eBKP-H (Baukostenpläne Hochbau)
  • Anwenderhandbuch zur Schweizer Norm SN 506 512 eBKP-T (Baukostenpläne Tiefbau)
  • Praxishandbuch – Kosten und Leistungen im Bauprozess
  • Prozess- und Leistungsmodell im Facility Management

Alle E-Books können auf Smartphone, Tablet und Computer gelesen und bearbeitet werden, teilt der Verein mit. Nutzbar sind sie on- und offline.  Zusätzlich ermöglichen es die E-Books, im Textkorpus zu suchen, Lesezeichen zu setzen oder Notizen mit Inhalten zu verknüpfen.

Die CRB ist das Kompetenzzentrum für Standards in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Gegründet 1959 vom Bund Schweizer Architekten (BSA) als Centre Suisse d’études pour la Rationalisation du Bâtiment zählt der Verein heute rund 5.000 Mitglieder. Zu seinen weiteren Trägern gehören der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) sowie der Schweizerische Baumeisterverband (SBV). Geschäftsstellen unterhält der Verein in Zürich, Fribourg und Bellinzona, Publikationen erscheinen in der Regel viersprachig auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.



Abbildungen: crb

Nevaris-Update 2024.1 vereinfacht die Öko-Bilanzierung

Nevaris stellt mit dem Build 2024.1 zahlreiche neue Funktionen vor - Bild: Nevaris
Nevaris stellt mit dem Build 2024.1 zahlreiche neue Funktionen vor – Bild: Nevaris

CAFM-NEWS Mit dem Release des Updates 2024.1 stellt Nevaris das neue BIM-Modul und hilfreiche Schnittstellen zu Baustoff-Datenbanken vor.

Das Update bietet vordefinierten BIM-Content für den Rohbau, der von internen Spezialisten erstellt und kontinuierlich qualitativ und inhaltlich weiterentwickelt wird, teilt das Unternehmen mit.

Ein besonderes Merkmal der jüngsten Softwareversion ist die Möglichkeit, umfassende Auswertungen von Massen, Mengen und Preisen direkt aus dem Gebäudemodell zu generieren. Diese Auswertungen können in verschiedenen Strukturen dargestellt werden und ermöglichen eine präzise Analyse der Bauprojekte. Die Anbindung an die Datenbanken Ökobaudat und baubook vereinfachen die Ökobilanzierung von einzelnen Komponenten bis hin zum Gesamtbauwerk.

Über den revisionssicheren IFC-Import lassen sich Modelländerungen einfach ins Leistungsverzeichnis übernehmen. Dabei macht die Software jetzt automatisch auf fehlende Informationen aufmerksam.

Das BIM-Modul im neuen Build ermöglicht es, verschiedene Fachmodelle als IFC4.x-Datensätze zu importieren und zu einem Kollaborationsmodell zusammenführen. Auch nicht IFC-konforme Bauteilinformationen werden zuverlässig interpretiert und lesbar übersetzt, verspricht der Anbieter.



Abbildungen: Nevaris

Dussmann durchbricht 3-Mrd.-Euro-Schallmauer

Die Dussmann Group hat im Geschäftsjahr 2023 erstmals einen Umsatz von 3,0 Mrd. Euro (2022: 2,8 Mrd. Euro) erzielt. Dies entspricht einem Umsatzwachstum von 9,0 Prozent. Damit habe „die Dussmann-Rakete eine Schallmauer durchbrochen“, erklärte Catherine von Fürstenberg-Dussmann, Vorsitzende des Stiftungsrats der Dussmann Group, beim Bilanzpressegespräch am 15. Mai 2024 in Berlin. „Dabei handelt es sich im Wesentlichen um organisches Wachstum, das im Jahr 2023 vor allem von einem stark wachsenden Facility-Management-Geschäft in Deutschland, Italien und Luxemburg getrieben war“, ergänzte Wolf-Dieter Adlhoch, Vorstandsvorsitzender der Dussmann Group.

Die EBITDA-Marge lag im Jahr 2023 mit 4,4 Prozent unter dem hohen Niveau des Vorjahres (2022: 6,1 Prozent). Dies habe zum einen an der herausfordernden Situation in der Pflegebranche gelegen. Zum anderen habe sich bemerkbar gemacht, dass im Bereich Technical Solutions 2022 einige Großprojekte abgeschlossen wurden und somit eine sehr hohe Vergleichsbasis bestand. „Im Geschäftsjahr 2023 haben wir in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld ein solides Ergebnis erzielt. Im Geschäft mit Facility Management und Food Services haben wir den Umsatz über alle Regionen hinweg gesteigert. Wir haben unsere technische Ausrichtung auch durch gezielte Akquisitionen und Beteiligungen weiter verstärkt“, kommentierte Adlhoch die Entwicklung. Die Zahl der weltweit tätigen Mitarbeitenden der Gruppe stieg zum Jahresende 2023 von 66.000 auf 68.200 in 21 Ländern. In den Joint-Venture-Unternehmen mit Dussmann-Beteiligung arbeiteten weitere 850 Menschen.

Der Geschäftsbereich Dussmann, der Integriertes Facility Management, Food Services und Technical Solutions vereint, steigerte seinen Umsatz um 10,5 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro, was einem Umsatzanteil von 81,9 Prozent am Gesamtumsatz entspricht (2022: 2,3 Mrd. Euro). Auf die Bereiche Dussmann Facility Management (FM) und Food Services entfielen hierbei insgesamt 2,1 Mrd. Euro (plus 13,7 %, 2022: 1,9 Mrd. Euro). Das deutsche Facility-Management-Geschäft profitierte von großen Aufträgen im integrierten FM u.a. im Retail- und Logistikbereich sowie für die Bosch-Gruppe. Besonders erfolgreich entwickelte sich erneut das Geschäft in Italien.

Auf den Bereich Dussmann Technical Solutions, in dem das Unternehmen seit 2019 ihre Spezialisten für technischen Anlagenbau vereint, entfielen 375 Mio. Euro Umsatz (2022: 393 Mio. Euro). Dabei konnte das erfolgreiche Geschäft aufgrund von jahresübergreifenden, aber noch nicht finalisierten Großaufträgen nach HGB nicht komplett in Umsatz und Ergebnis abgebildet werden. Die Betriebsleistung ist nach Unternehmensangaben aufgrund der starken Geschäftsentwicklung bei Kunden aus der Pharma-Industrie und mit Rechenzentren weiter gewachsen. Bereits 2022/2023 hatte es eine analoge Entwicklung gegeben. Der Umsatzanteil mit technischen Dienstleistungen liegt inzwischen bei über 20 Prozent des Konzernumsatzes.

Weitere Dussmann-Geschäftsbereiche

Der Geschäftsbereich Care & Kids, mit Seniorenbetreuung und -pflege (Kursana) sowie Ganztagesbetreuung von Kindern (Dussmann KulturKindergarten und Kinder, Kinder), steigerte trotz herausforderndem Marktumfeld und regulatorisch schwieriger Rahmenbedingungen seinen Umsatz auf 505 Mio. Euro und liegt damit leicht über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 496 Mio. Euro). Der Bereich trug im Jahr 2023 somit 16,7 Prozent zum Umsatz des Gesamtkonzerns bei. Das Dussmann KulturKaufhaus gelang 2023 mit einer Umsatzsteigerung von 13,2 Prozent auf 43 Mio. Euro (2022: 38 Mio. Euro) ebenfalls ein Umsatzrekord. Das Wachstum stammt aus dem Online-Shop, dem B2B-Geschäft und dem Umsatz im stationären Handel.

Neue Konzern-Strategie bis 2023

Fünf Jahre nach der Etablierung der wachstumsorientierten „Next Level“-Strategie mit insgesamt acht Zukäufen im technischen Bereich rollt Dussmann aktuell seine neue Konzern-Strategie „Road to 2030“ aus, die dem Familienunternehmen den Weg für die nächsten fünf Jahre weisen soll. „Mit „Road to 2030“ haben wir gerade für herausfordernde Zeiten weiter einen klaren Kurs als der führende Full-Service- und Lösungspartner der Wahl für unsere Kunden. Dabei bleiben wir ein Familienunternehmen mit den drei Säulen Dussmann, Care & Kids und Medienhandel“, erläutert Adlhoch die Marschrichtung.

Ein beispielhafter Ansatzpunkt der neuen Konzern-Strategie ist die Ausrichtung des Dienstleistungsunternehmens auf weitere, häufig überregionale Aufträge im Integrierten Facility Management (IFM). Weiter sieht Dussmann zudem große Chancen darin, die mit den zunehmenden ESG-Berichtspflichten verbundene Regelfülle im Bereich Facility Management für seine Kunden zu bearbeiten und ihnen Komplexität abzunehmen. „Viele unserer Kunden kämpfen mit dem bürokratischen Aufwand in Deutschland. Ein Beispiel für überbordende Bürokratie sind die umfangreichen ESG-Reporting-Auflagen, die einen Großteil der Kunden-Unternehmen betreffen. Um dem Klimawandel zu begegnen, muss Nachhaltigkeit ganz klar auf der Agenda stehen – aber das ESG-Reporting sollte effizient und smart organisiert sein“, erklärt Catherine von Fürstenberg-Dussmann, Vorsitzende des Stiftungsrats der Dussmann Group.

Neukunden im Facility Management

Im Facility Management gewann die Dussmann Group 2023 und auch in den ersten Monaten des Jahres 2024 zahlreiche Großaufträge. So betreut der Dienstleister für die nächsten sechs Jahre die Bosch-Gruppe mit integrierten Facility-Management-Services in einem Großteil des europäischen Immobilienportfolios inklusive zahlreicher Produktionsstätten. Zu den bereits seit Sommer 2022 betreuten 50 Objekten in Deutschland kommen mit dem Gewinn der internationalen Ausschreibung weitere 39 Bosch-Objekte in Österreich, Italien und der Schweiz hinzu. In Italien begann Dussmann mit der Reinigung und Instandhaltung von 38 Museen in der gesamten Toskana. In Österreich gewann der Service-Anbieter 2023 den Technologiekonzern voestalpine als Kunden hinzu und ist im Werk Leoben-Donawitz auf einer Fläche von 40.000 m² für Industrie-, Sonder- und Unterhaltsreinigung verantwortlich. Im Food-Services-Bereich entschied Dussmann unter anderem die Catering-Neuausschreibung des Deutschen Bundestags für sich. Seit Januar 2024 betreibt Dussmann dort für die nächsten fünf Jahre sechs gastronomische Einrichtungen sowie einen Konferenzservice.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Dussmann finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services Anbieter 2023.

Planon gewinnt Diakonie Nord Nord Ost als Kunden für SAP Real Estate App

Die Diakonie Nord Nord Ost in Holstein hat sich für die SAP-App von Planon entschieden - Bild: Diakonie Nord Nord Ost in Holstein
Die Diakonie Nord Nord Ost in Holstein hat sich für die SAP-App von Planon entschieden – Bild: Diakonie Nord Nord Ost in Holstein

CAFM-NEWS – Planon hat die Diakonie Nord Nord Ost in Holstein als Anwender für seine App Planon Real Estate Management for SAP S/4HANA gewonnen. Die Diakonie gehört mit mehr als 280 Standorten und 4.500 Mitarbeitern zu den größten sozialen Pflegedienstleistern in Deutschland. Aktuell steht sie vor komplexen Herausforderungen bei der Verwaltung und Instandhaltung ihrer Immobilien und Vermögenswerte. Daher entschloss sie sich, die SAP Endorsed App von Planon in ihre bestehende SAP Public Cloud-Landschaft zu integrieren. Mit dieser Lösung kann die Diakonie ihre Immobilien- und Facility Management-Prozesse  in die Finanzprozesse des Unternehmens integrieren, teilt Planon mit. Das optimiere Abläufe, die von der Leistungsfähigkeit und Sicherheit der SAP Cloud-ERP-Lösung zusätzlich profitieren.

Abbildungen: Diakonie Nord Nord Ost in Holstein gGmbH

Softtech erfüllt Kundenwünsche mit neuer Version von CAD-Tool Spirit

Softtech hat die jüngste Version seiner CAF-Software Spirit vorgestellt - Bild: Softtech
Softtech hat die jüngste Version seiner CAD-Software Spirit angekündigt – Bild: Softtech

CAFM-NEWS – Mitte Mai lanciert Softtech die aktuelle Version 2024 der CAD-Software Spirit. Mit einem neuen Lizenzierungsverfahren via Cloud und flexiblen Floating-Lizenzen verbessert die CAD-Lösung die Voraussetzungen für New Work. Laut Herstellerinformation soll die Software außerdem mehr Komfort beim Import und Export von dxf- und dwg-Referenzen bringen und so die interdisziplinäre Zusammenarbeit unterstützen. Dieses Plus an Flexibilität sei eine wichtige Kundenanforderung gewesen. Gleichzeitig soll ein praktikableres Arbeiten in den Bereichen Design und Layout möglich sein. Nicht zuletzt gibt es Neuerungen für den Import von Alkis-NAS-Dateien sowie eine Erweiterung um sämtliche Symbole für die Brandschutzplanung nach den aktuellen nationalen und internationalen Standards.


Abbildungen: Softtech

VDI 4300 Blatt 1 zur Messung von Luftschadstoffen in Innenräumen

Die Qualität der Raumluft ist mitentscheidend für Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz oder zuhause. Unterstützung bei der Messung der Raumluftqualität gibt die neue VDI-Richtlinie 4300 Blatt 1 „Messen von Innenraumluftverunreinigungen – Allgemeine Aspekte der Messstrategie“. Sie ist im Februar 2024 erschienen. Zunächst enthält die Richtlinie eine Übersicht der Ursachen und Eigenschaften von Luftbelastungsfaktoren, die die Gesundheit von Menschen im Raum beeinträchtigen können. Dies können Stäube, Asbest, Viren, Pilze, Gase und viele weitere Faktoren sein.

Dann gibt die VDI 4300 Blatt 1 Hilfestellung zur umfassenden Planung von Innenraummessungen (Erfassung der Immissionssituation) und legt die Grundzüge dar, wie bei Innenraummessungen vorzugehen ist. Die sorgfältige Planung der Probenahme und der gesamten Messstrategie ist laut VDI bei Innenraumluftuntersuchungen von besonderer Bedeutung, da das Untersuchungsergebnis erhebliche Konsequenzen haben kann, z.B. hinsichtlich eines Sanierungsbedarfs, der Erfolgskontrolle einer Sanierung oder auch der Abschätzung einer möglichen gesundheitlichen Gefährdung.

Die Richtlinie VDI 4300 Blatt 1 „Messen von Innenraumluftverunreinigungen – Allgemeine Aspekte der Messstrategie“ kann für 149,- Euro bei DIN Media bestellt werden.

Remote-Inspektion von Industrieanlagen mit Drohnen und Digital Twins

Unter anderem mit Drohnen wollen Framence und Fly North zukünftig gemeinsam Industrieobjekte überwachen und deren Baufortschritt dokumentieren - Bild: kanpisut/stock.adobe.com
Unter anderem mit Drohnen wollen Framence und Fly North zukünftig gemeinsam Industrieobjekte überwachen und deren Baufortschritt dokumentieren – Bild: kanpisut/stock.adobe.com

CAFM-NEWS – Der deutsche Hersteller fotorealistischer digitaler Zwillinge Framence gibt die Zusammenarbeit mit dem kolumbianischen Unternehmen Fly North bekannt. Die Südamerikaner sind ein Anbieter von Drohnendiensten und Datenerfassungslösungen.

Gemeinsam wollen die Unternehmen die digitale und physische Überwachung von industriellen Großprojekten insbesondere im Energie- und Bausektor optimieren, teilt Framence in einer Pressemeldung mit. Neben Drohnenflügen sollen hierbei auch Fotogrammmetrie und Lidar-Scanner zum Einsatz kommen.

Aktuell wird die Leistung nur in Kolumbien angeboten, für die Zukunft ist die Ausweitung nach Guatemala, Argentinien und Chile geplant.

Abbildungen: kanpisut/stock.adobe.com

Neuer DGNB-Qualitätsstandard zur Bewertung der Zirkularität von Bauwerken

Im Sinne einer besseren Vergleichbarkeit hinsichtlich der Zirkularität von Gebäuden hat die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) jetzt einen übergeordneten Qualitätsstandard für Zirkularitätsindizes von Bauwerken entwickelt. Dieser baut auf den Informationen aus dem DGNB Gebäuderessourcenpass auf. Er soll der besseren Einordnung vorhandener Bewertungsmethoden sowie als Maßstab für künftig entwickelte Verfahren dienen.

„Die Debatte rund um das zirkuläre Bauen hat zwei Seiten“, sagt Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand der DGNB. „Einerseits ist es erfreulich, dass dieser zentrale Aspekt der Nachhaltigkeit im Bauen sehr viel mehr Aufmerksamkeit bekommt und immer mehr Anwendung erfährt. Andererseits bleibt es in vielen Projekten bei Lippenbekenntnissen oder einer sehr einseitigen Interpretation des Themas. Oft reduziert sich der Blick allein auf eine theoretisch mögliche Kreislaufführung bei einem Rückbau in ferner Zukunft. Das Heben der Kreislaufpotenziale im Hier und Jetzt wird ausgespart.“

Gemeinsame Basis für Zirkularitätskennzahlen

Mit dem jetzt veröffentlichten Qualitätsstandard für Zirkularitätsindizes von Bauwerken will die DGNB einen Beitrag für eine differenziertere, transparente Auseinandersetzung mit der tatsächlich realisierten Kreislaufführung sowie der Kreislauffähigkeit von Gebäuden leisten. Der neue Qualitätsstandard soll dabei sicherstellen, dass der Bewertung durch Zirkularitätskennzahlen bei konkreten Bauvorhaben ein gemeinsames Verständnis zugrunde liegt – im Zuge von Zertifizierungen oder als Element kommunaler oder übergeordneter Regelwerke.

Unterstützt wird der Non-Profit-Verein bei seinem Standardisierungsvorhaben nicht nur von zahlreichen renommierten Wissenschaftsexperten im Bereich des zirkulären Bauens, sondern auch von verschiedenen Anbietern bereits verfügbarer Zirkularitätsindizes wie Concular, EPEA, Madaster oder dem Urban Mining Index.

Das rund 30 Seiten umfassende Dokument führt zunächst grundlegend in die verschiedenen Aspekte der Messbarkeit der Zirkularität von Bauaktivitäten ein. Im Weiteren wird die Methodik hinter dem Qualitätsstandard für Zirkularitätsindizes von Bauwerken dezidiert erläutert. Dabei definiert die DGNB eine Reihe von Mindestanforderungen sowie gewisse Toleranzbereiche in der Anwendung. Die DGNB betont dabei, dass in der Bewertung herausgestellt werden soll, welche Phasen des Gebäudelebenszyklus betrachtet werden: Die Pre-Use-Phase mit dem heutigen Beitrag zur bereits umgesetzten Kreislaufführung sowie die Post-Use-Phase, die die potenzielle Kreislauffähigkeit am Ende der Gebäudenutzung fokussiert. Je nachdem, wie kurz- oder langlebig die Nutzungsdauer eines Bauwerks geplant ist, können diese Beiträge unterschiedlich gewichtet werden. Dabei gilt: Je länger ein Gebäude genutzt werden soll, umso wichtiger ist es, bereits heute eine Kreislaufführung mit der vorhandenen Bausubstanz oder wiedergewonnenen Materialien zu realisieren.

Trimble liefert Update für SketchUp Desktop aus

Trimble hat das Update SketchUp Desktop 2024 vorgestellt - Bild: Trimble: Montage: CAFM-News
Trimble hat das Update SketchUp Desktop 2024 vorgestellt – Bild: Trimble: Montage: CAFM-News

CAFM-NEWS – Trimble hat die SketchUp Desktop 2024 ausgeliefert. Die neue Version der CAD-Software wartet mit zahlreichen Neuerungen auf. Unter anderem gibt es eine neue Grafik-Engine, die deutlich schneller ist. Die neue Funktion Umgebungsverdeckung hebt laut Hersteller die Kanten und Flächen im Modell optisch hervor und sorgt für mehr Tiefe und Realismus. Es gibt jetzt einen nativen Trimble-Import. Außerdem können Entwürfe jetzt leichter geolokalisiert und detailliert in Geländepläne importiert werden. Verbessert wurde der Im- und Export von IFC4-Dateien, neu hinzugekommen ist die Interoperabilität mit GLTF-Dateien, die für 3D-Darstellungen Verwendung finden, sowie mit USDZ-Dateien, die für Augmented Reality-Umgebungen genutzt werden.

Abbildungen: Trimble

Bei AIA für BIM helfen auch Blankovorlagen

Um die Auftraggeber-Informationsanforderungen möglichst gut zu beschreiben, gibt es eine Reihe von Hilfsmitteln - Bild: BIM Deutschland, buildingsSMART AT, DIN,  FMA, gefma, VDI; Montage: CAFM-News
Um die AIA möglichst präzise zu beschreiben, gibt es eine Reihe von Hilfsmitteln – Bild: BIM Deutschland, buildingsSMART Österreich, DIN, FMA, gefma, VDI; Montage: CAFM-News

CAFM-NEWS – Ein wichtiger Baustein für das Gelingen vom BIM und ebenso für die Nutzung von BIM-Daten in der Betriebsphase sind die Auftraggeber-Informationsanforderungen AIA. Zusammen mit dem BIM-Ausführungsplan (BAP) sind sie ein Vertragsbestandteil und ihre Inhalte verbindlich für alle Baubeteiligten. Es lohnt sich daher, in den AIA auch Vorgaben für die Datenstrukturen und Datenformate festzuschreiben, damit sich aus den Teilmodellen der beteiligten Gewerke und Planer kollisionsfrei ein Gesamtmodell des Bauwerks erstellen lässt und das BIM-Modell nach Bauabschluss auch alle relevanten Daten für die Betriebsphase liefert.

Auch wenn Experten nicht empfehlen, als Bauherr die AIA im Alleingang zu erstellen, ist es dennoch sinnvoll, sich im Vorfeld zu informieren. Die erste Grundlage zum Thema ist die Richtlinienreihe VDI 2552 und hier insbesondere das Blatt 10:

Sie umreißt umfassend die Methodik und Strukturen von AIA und BAP und schafft so eine Grundlage, mit der sich die Blanko-Formulare von BIM Deutschland für die Erstellung eigener AIA leichter ausfüllen lassen. Angeboten werden vom selbsternannten Zentrum für die Digitalisierung des Bauwesens allerhand Unterlagen:

Ergänzend oder als Alternative zu betrachten hat buildingSMART Österreich eine Kombination aus Informations- und Formularsammlung zu BIM, AIA und BAP zusammengestellt:

Speziell für den Anwendungsfall 190, also die Fortschreibung von Projekt- und Gebäudedaten im Zuge des Baufortschritts, gibt es von BIM Hamburg eine hilfreiche Unterlage:

Mit der Betriebsphase im Blick hat der Verband FMA aus Österreich eine Unterlage erstellt, die eine solide Basis bietet:

Damit in den AIA später auch die passenden Datenformate für die Betriebsphase bereitstehen, hat der Deutsche Verband für Facility Management gefma kürzlich die kostenpflichtige Richtlinie 480 in einem Entwurf veröffentlicht:

Im kostenlosen Download gibt es außerdem eine DIN SPEC, die hilft, die verschiedenen Datenstrukturen der BIM-Datenpools oder Common Data Environments (CDE) zu vereinheitlichen:

Mit diesem Konvolut an Ratgebern, Richtlinien und Formularen im Gepäck dürften die ersten Schritte in Richtung AIA auf sicherem Boden gesetzt werden.

 

Abbildungen: BIM Deutschland, buildingSMART Österreich, DIN, FMA, gefma, VDI; Montage: CAFM-News

Strabag PFS übernimmt Elco in Luxemburg

Die Frankfurter Strabag Property and Facility Services (Strabag PFS) hat die Elco-Unternehmensgruppe, bestehend aus Elco S.A, Elco-Servitec S.A. und EFG S.A., mit Sitz in Kehlen/Luxemburg übernommen. Im vergangenen Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete Elco eine Gesamtleistung von rund 59 Mio. Euro. Das Closing habe bereits stattgefunden, teilte Strabag PFS am 8. Mai mit. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Elco wurde 1945 gegründet und beschäftigt als Multi-Technik-Dienstleister rund 450 Mitarbeiter. Das Leistungsportfolio umfasst im Bereich der technischen Gebäudeausstattung (TGA) alle technischen Gewerke von der Planung über die Installation von Heizung, Kälte, Klima, Lüftung und Sanitäranlagen bis hin zur Brandmeldetechnik. Hinzu kommen Services im Bereich der Mittelspannung und der erneuerbaren Energien wie z.B. die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen und Ladestationen sowie Industrieservices und Telekommunikationsnetz-Leistungen. Das Portfolio soll um infrastrukturelle Leistungen ergänzt werden, sodass Strabag PFS in Luxemburg künftig ebenfalls integrierte Facility Management-Leistungen anbieten kann.

Peter Ankerstjerne wird Nachfolger von Pierre Guelen als Planon-CEO

Peter Ankerstjerne löst Pierre Guelen als CEO der Planon Gruppe ab. Bild: Planon
Peter Ankerstjerne löst Pierre Guelen als CEO der Planon Gruppe ab. Bild: Planon

CAFM-NEWS – Peter Ankerstjerne wird mit Wirkung zum 1. Juni 2024 neuer Chief Executive Officer (CEO) der Planon Gruppe. Das gab das Unternehmen jetzt bekannt. Peter Ankerstjerne tritt die Nachfolge des Firmengründers Pierre Guelen an, der nach 42 Jahren an der Spitze von Planon als CEO zurücktreten wird.

 Ankerstjerne kam im Februar 2021 als Chief Strategy Officer zu Planon. Davor hatte er verschiedene leitende Positionen bei führenden Unternehmen wie ISS und JLL inne, wo er umfassende Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Arbeitsplatz- und Facility Management sammeln konnte. Außerdem war er sieben Jahre im Vorstand der International Facility Management Association (IFMA) tätig, davon zwei Jahre als Vorstandsvorsitzender. 

Pierre Guelen begann seine berufliche Laufbahn als Berater für Bautechnik, erkannte aber bald das Potenzial der Entwicklung eines eigenen Softwarepakets für die Instandhaltungsplanung, das er Planon nannte. Er verfolgte eine ehrgeizige internationale Expansionsstrategie, eröffnete Niederlassungen in Belgien, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Indien, Singapur, Schweden und den USA und erwarb weitere Softwareunternehmen. 


Abbildungen: Planon

Peter Ankerstjerne wird Nachfolger von Pierre Guelen als Planon-CEO

Peter Ankerstjerne wird mit Wirkung zum 1. Juni 2024 neuer Chief Executive Officer (CEO) der Planon Gruppe. Das gab das Unternehmen jetzt bekannt. Peter Ankerstjerne tritt die Nachfolge des Firmengründers Pierre Guelen an. Dieser wird nach 42 Jahren an der Spitze des Software-Anbieters als dessen CEO zurücktreten.

Ankerstjerne kam im Februar 2021 als Chief Strategy Officer zu Planon. Davor hatte er verschiedene leitende Positionen bei führenden Unternehmen wie ISS und JLL inne. Dort sammelte er umfassende Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Arbeitsplatz- und Facility Management. Außerdem war er sieben Jahre im Vorstand der International Facility Management Association (IFMA) tätig, davon zwei Jahre als deren Vorstandsvorsitzender.

Planon-Urgestein Pierre Guelen begann seine berufliche Laufbahn als Berater für Bautechnik. Bald erkannte er das Potenzial, ein eigenes Softwarepakets für die Instandhaltungsplanung zu entwickeln. Dies war die Geburtsstunde von Planon. Guelen verfolgte eine ehrgeizige internationale Expansionsstrategie. Er eröffnete Niederlassungen in Belgien, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Indien, Singapur, Schweden und den USA. Außerdem erwarb er weitere Softwareunternehmen.

ADAC Westfalen vergibt Reinigung an Piepenbrock

Zum 1. Januar 2024 hat der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) Westfalen e. V. die Unterhaltsreinigung seiner Hauptverwaltung Dortmund und seiner 13 Vertriebsstandorte in Nordrhein-Westfalen an Piepenbrock vergeben. Der ADAC Westfalen ist mit über 1,5 Millionen Mitgliedern der sechstgrößte Regionalclub in Deutschland.

Den größten Teil der Reinigungsdienstleistung verantwortet die Piepenbrock-Niederlassung Dortmund. In der modernen ADAC-Hauptverwaltung im Osten der Stadt reinigt der Dienstleister die Empfangshalle für Kunden, den Verwaltungstrakt und die Treppenhäuser nach einem festgelegten Leistungsverzeichnis. Auf einzelnen Etagen unterstützen Tageskräfte ab 16 Uhr die Reinigungskräfte der Regionalverwaltung. Zum Auftrag der Dortmunder gehören neben der Hauptverwaltung die Unterhalts- und Treppenhausreinigung weiterer ADAC-Gebäude in der Stadt sowie in Meschede, Hagen, Lüdenscheid, Hamm und Soest.

Neben der Piepenbrock-Niederlassung Dortmund sind Mitarbeiter aus Essen, Gießen, Münster und Rheine in den Auftrag involviert. „Über die Zusage vom ADAC haben wir uns sehr gefreut. Mit unserem starken regionalen Netzwerk bieten wir unserem Kunden deutschlandweit eine verbindliche Anlaufstelle in seiner Nähe“, sagt Thorsten Seewöster, Regionalgeschäftsführer Nord-West bei Piepenbrock, der den Auftrag in der Ausschreibungsphase begleitet hat.

In regelmäßigen Abständen tauschen sich der ADAC Westfalen und Piepenbrock auf verschiedenen Ebenen miteinander aus: Drei Monate nach Auftragsstart blickt Silke Melnik, Abteilungsleiterin Zentraleinkauf beim ADAC, positiv auf die Zusammenarbeit mit dem Dienstleister: „Die Implementierung lief gut – so positiv kann es gerne weitergehen.“

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Piepenbrock finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer gedruckten Marktübersicht Facility Services Anbieter 2023.

Start-up Messe Tech In Construction adressiert die Bauwirtschaft

Die Start-up Messe Tech in Construction findet am 16. und 17. Main in Berlin statt - Bild: Beyondbricks Media
Die Start-up Messe Tech in Construction findet am 16. und 17. Main in Berlin statt – Bild: Beyondbricks Media

CAFM-NEWS – Tech-Startups, die Lösungen für Architekten, Fachplaner, Bauhandwerker, Bauunternehmer, Entscheidungsträger in Baukonzernen und bei Bauzulieferern entwickeln, zeigen ihre Lösungen am 16. und 17. Mai 2024 auf der Startup-Messe Tech in Construction. Erstmalig wird ein Award für digitale Innovationen und Nachhaltigkeit verliehen.

Insgesamt werden sich auf der Messe über 90 Start-ups präsentieren. Unter diesen finden sich specter automation, XBuild, autarkom, Teamsware, Enerthing, Cathago, Augmentix, Airteam, syte, Corevas, Conpur, Chargetic, EcoMorph, Maschine26, Dronesperhour, Timesec, Binderless, Alago, Roofuz, Tenera, EASI Control, upmesh, roometric, BIMcosmos, DIMES8, MapShots, Sablono, BauMotor, VSK Software, tabya!, ETA+, Yanus.ai und Bobbie.

Die Messe wird bereits zum fünften Mal veranstaltet und präsentiert in diesem Jahr ein grundlegend überarbeitetes Konzept. Erstmals bietet ein Bühnenprogramm in der Mittagszeit Einblicke in die digitale Prozesskette der Bauwirtschaft. Ein weiterer Schwerpunkt wird durch die Kooperation mit der Baustellenbesprechung „80 Sekunden – Neues Bauen“ auf dem Wohnungsbau liegen.

Unterstützt wird das Event von der Bundesarchitektenkammer (BAK), der Bundesingenieurkammer (BIngK), dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB), dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB), dem Bundesverband Digitales Bauwesen (BDBau) und dem Zentralen Immobilienausschuss (ZIA).

Die Eintrittskarten gliedern sich in drei Kategorien: Tickets für Berufsschüler und Studenten kosten 9 Euro. Mitarbeitende in Planungsbüros und Baubetrieben bezahlen 29 Euro und alle anderen Besucher 149 Euro. Die Karten können online bestellt oder an der Tageskasse erworben werden. Statt findet die Tech in Construction in der Belgienhalle in Berlin.


Abbildungen: Beyondbricks Media

Drees & Sommer bleibt weiter auf Wachstumskurs

Mit einem Umsatz von 900 Mio. Euro hat das auf Bau und Immobilien spezialisierte Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE seinen Wachstumskurs auch in 2023 fortgesetzt. Gegenüber dem Vorjahr (2022: 703,7 Mio. Euro) entspricht dies einem Plus von knapp 28 Prozent trotz eines, wie das Unternehmen mitteilte, „schwierigen geopolitischen wie wirtschaftlichen Umfelds“. Das operative Ergebnis 2023 betrug 102,7 Mio. Euro (2022: 84,7 Mio. Euro).

Wachstum durch Akquisitionen

Teils resultiert das Wachstum aus Übernahmen. So sind mehrere Unternehmen im Jahr 2023 Teil der Drees & Sommer-Gruppe geworden, die das Leistungsportfolio strategisch ergänzen sollen: Die auf Wasserstoff spezialisierte Projektberatung cruh21 unterstützt dabei, den Wandel in der Energiewirtschaft zukunftsfähig mitzugestalten. Mit dem Architektur-, Bauberatungs- und Projektsteuerungsbüro Unit4 ist ein Spezialist für komplexe Bauvorhaben im Industriebereich mit an Bord gekommen, während die m3 Bauprojektmanagement GmbH Bauherren und Planern individuelle Design- und Entwurfslösungen bietet. Hinzu kommen Investitionen in das Scale-up-Unternehmen Bable Smart Cities, mit dem Ziel, die digitale und nachhaltige Stadtentwicklung weiter voranzutreiben, sowie eine strategische Partnerschaft mit der Adolf Würth GmbH & Co.KG bei LCM Digital, einer digitalen Echtzeit-Plattform für komplexe Bauprojekte.

„Bereits in den Vorjahren haben wir uns vorausschauend auf das veränderte Marktumfeld eingestellt. Deshalb agiert Drees & Sommer heute aus einer Position der Stärke. Wir haben frühzeitig Rücklagen gebildet und die internen Strukturen sowie neue und innovative Leistungsbilder auf die veränderten Marktanforderungen ausgerichtet. Zusätzlich führt unsere hohe Diversifikation und unsere auf Effizienz getrimmten Geschäftsprozesse zu einem guten Maß an Resilienz. Deshalb können wir weiterhin aktiv auf dem Markt agieren und müssen nicht unter Druck reagieren“, erklärt Steffen Szeidl, Vorstand der Drees & Sommer SE.

Hohe Nachfrage aus der Hightech-Industrie

Eine hohe Nachfrage sieht das Unternehmen aktuell beispielsweise in der Hightech-Industrie, die in den kommenden Jahren zahlreiche Fabriken und Produktionsanlagen benötigt. Vor allem die Chipindustrie erwarte einen großen Aufschwung, der von Neuansiedlungen im Rahmen der De-Globalisierung, Kapazitätserweiterungen und der Nachfrage nach neuen Technologien angetrieben werde, stellt Drees & Sommer-Vorstand Dierk Mutschler fest.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Drees & Sommer finden Sie in unserer Datenbank der FM-Beratungsunternehmen oder in der Printausgabe unserer Marktübersicht FM-Beratungsunternehmen 2024.

Come-Together: 10 Jahre BIM in der Universitären Altersmedizin Felix Platter

Ein Come-Together Anfang Juni blickt auf zehn Jahre BIM im Schweizer Spitalbau zurück - Bild: BAM Swiss AG
Ein Come-Together Anfang Juni blickt auf zehn Jahre BIM im Schweizer Spitalbau zurück – Bild: BAM Swiss AG

CAFM-NEWS – Was lässt sich aus mehreren Jahren Nutzung der BIM-Methodik lernen? Diese Frage beantwortet das Come-Together „10 Jahre BIM in der Universitären Altermedizin Felix Platter“, das am 5. Juni in Basel stattfindet.

Die Universitäre Altersmedizin war der erste Spital-Neubau der Schweiz, der mit BIM gesteuert wurde. Unter der Struktur Rückblick, Einblick, Ausblick lassen verschiedene am Projekt Beteiligte die Ereignisse Revue passieren und leiten Best Practices für zukünftige Projekte ab. Als Referenten werden sprechen:

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Die eintägige Veranstaltung findet am Mittwoch, 5. Juni, von 8.30 bis 16.30 Uhr im Auditorium Basilea, Universitäre Altersmedizin Felix Platter in der Burgfelderstrasse 101 in Basel statt. Anmeldungen sind über ein Online-Formular möglich.

Abbildungen: BAM Swiss AG

Initial: Nachfüllware ab Sommer direkt vom Hersteller

Nachdem Rentokil Initial die Vertriebs- und Serviceaktivitäten von Initial bereits 2021 in Deutschland selbst wiederaufgenommen und ein entsprechendes Joint Venture mit CWS beendet hat, liegen ab dem 1. Juli 2024 die alleinigen Markennutzungsrechte von Initial bei Rentokil Initial.

Alle Unternehmen und Institutionen, die in ihren Waschräumen Hygienespender von Initial einsetzen, können dann die professionellen Produkte einschließlich Nachfüllware direkt über Rentokil Initial beziehen. Um den Wechsel im Bestellverhalten schmackhaft zu machen, lockt Rentokil Initial im Mai 2024 mit 30 Prozent Rabatt auf sämtliche Nachfüllware (im Vergleich zur aktuellen Preisliste).

gefma veröffentlicht Whitepaper zu künstlicher Intelligenz

Das neue gefma White Paper 929 ist als KI-Kompass und Leitfaden für die Immobilienbranche gedacht - Bild: gefma; Bearbeitung: CAFM-News
Das neue gefma White Paper 929 ist als KI-Kompass und Leitfaden für die Immobilienbranche gedacht – Bild: gefma; Bearbeitung: CAFM-News

CAFM-NEWS – Mit dem neuen Whitepaper GEFMA 929 „KI im Immobilienmanagement“ will der Arbeitskreis Digitalisierung des Deutschen Verbands für Facility Management gefma einen Kompass für die Nutzung künstlicher Intelligenz im FM bereit stellen. Hintergrund ist, dass KI im Rahmen des Wandels einen signifikanten Einfluss auf die Branche habe, scheibt der Verband in einer begleitenden Meldung.

Beim Einsatz künstlicher Intelligenz im FM gehe es vor allem darum, den Menschen bei anspruchsvollen Tätigkeiten sowie bei komplexen und schwierigen Entscheidungen zuverlässig zu unterstützen, schreiben die Autoren. Die Integration von KI im FM sei in einer Zeit, in der die Immobilienbranche vor immer komplexeren Herausforderungen steht, nicht mehr nur eine Option, sie ist eine strategische Notwendigkeit. Das Whitepaper liefere hierfür konkrete Beispiele, die verdeutlichen, wie KI-basierte Lösungen Kosten senken sowie Qualität und Leistung in der Bewirtschaftung von Immobilien verbessern können.

Zielgruppe der Publikation sind Auftraggeber, Auftragnehmer und Berater, ebenso Softwareanbieter, Lehrende und Lernende sowie alle weiteren Personengruppen, die für Digitalisierung in der Branche Verantwortung tragen.

Das White Paper GEFMA 929 „KI im Immobilienmanagement“ ist ab sofort kostenfrei im gefma-Onlineshop erhältlich. In der kommenden Ausgabe 6 von Der Facility Manager bietet zudem ein Beitrag von Prof. Michael May vertiefenden Einblick in das Papier und sein Thema.


Abbildungen: GEFMA