Start Blog Seite 31

Lünendonk-Liste 2024: Sicherheitsdienstleister legen weiter zu

0

Die 25 führenden Sicherheitsdienstleister in Deutschland sind im Jahr 2023 um 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Die Top 10 steigerten ihren Umsatz sogar um 12,6 Prozent. Dies ist eine Trendwende im Vergleich zum Vorjahr, als die mittelgroßen Unternehmen ihre Jahresleistung noch stärker steigerten als die Marktführer.

Das geht aus der Lünendonk-Liste 2024 „Führende Sicherheitsdienstleister in Deutschland“ hervor, die am 24. Juli veröffentlicht wurde. Laut der Statistik ist die Zahl der Beschäftigten bei den Top 25 im Durchschnitt um 0,2 Prozent gesunken. „Der Preiseffekt durch Lohnerhöhungen und der zunehmende Einsatz von Sicherheitstechnik wirken sich somit spürbar auf die Marktentwicklung aus“, betonen die Autoren. Die Stimmung in der Branche bleibe angesichts des stabilen und deutlichen Wachstums grundsätzlich positiv. Im Vergleich zum Vorjahr würden sich etwas weniger Unternehmen optimistisch zeigen, heißt es weiter aus Mindelheim.

Angeführt wird das Ranking von der deutschen Landesgesellschaft der Securitas, die im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 1,16 Milliarden Euro erwirtschaftete und ihre Erlöse im Vorjahresvergleich um 12,2 Prozent steigerte. An zweiter Stelle folgt die Kötter Unternehmensgruppe mit einem Umsatz von 512,0 Millionen Euro (+6,9 %), die erstmals die 500-Millionen-Euro-Grenze überschreitet. Der Gesamtumsatz des Essener Unternehmens, das auch andere Gebäudedienstleistungen erbringt, liegt bei 627,0 Millionen Euro. Die Kieler Wach- und Sicherheitsgesellschaft, zu der unter anderem die Sicherheit Nord gehört, belegt mit 489,0 Millionen Euro und 11.750 Beschäftigten den dritten Platz. Komplettiert werden die Top 5 durch die Niedersächsische Wach- und Schliessgesellschaft, die einschließlich der VSU auf einen Umsatz von 380,0 Millionen Euro kommt, sowie Pond mit 312,2 Millionen Euro.

Neu im Ranking ist die SDM SE aus München, die 2023 die IWSM Industrie- und Werkschutz Mundt übernommen und ihren Umsatz so auf knapp 45,6 Millionen Euro verdreifacht hat. Ebenfalls erstmals in das Ranking aufgenommen wurde Siba aus Karlsruhe mit einem geschätzten Umsatz von 108,0 Millionen Euro.

„Die private Sicherheitswirtschaft leistet mit einem vom Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) geschätzten Volumen von 13,4 Milliarden Euro einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit in Deutschland. Allein die Top 25 beschäftigten 2023 über 94.000 Mitarbeitende im Sicherheitsgewerbe. Die deutlichen Lohnsteigerungen sind eine wichtige Voraussetzung, um Qualität weiterhin angemessen zu bezahlen und damit einen wichtigen Beitrag für die Volkswirtschaft zu leisten“, fasst Lünendonk-Partner Thomas Ball die Ergebnisse zusammen.

Die Lünendonk-Liste 2024 „Führende Sicherheitsdienstleister in Deutschland“ steht ab sofort unter www.luenendonk.de zum kostenfreien Download bereit. Die vollständige und ebenfalls kostenfreie Marktstudie, die 49 führende Sicherheitsdienstleister analysiert, soll im September erscheinen.

Autodesk Tandem: Digitaler Zwilling in der FM-Praxis angekommen

0
Der General-Unternehmer Windover Construction hat mit Autodek Tandem einen Digitalen Zwilling für das Facility Management umgesetzt - Bild: Windover Construction
Der General-Unternehmer Windover Construction hat mit Autodek Tandem einen Digitalen Zwilling für das Facility Management umgesetzt – Bild: Windover Construction

CAFM-NEWS – Unter dem Namen Autodesk Tandem hat der Software-Riese aus den USA vor genau drei Jahren eine Software in den Markt eingeführt, die den Digitalen Zwilling abbilden und hierdurch das Facility Management vereinfachen soll. Jetzt haben die Amerikaner eine gelungene Umsetzung vorgestellt.

Im Prinzip klingt es ganz einfach: Grundrisse aus Autocad, räumliche Darstellungen aus Autocad 3D und BIM-Modelle aus Revit stellen die Basis für den Digitalen Zwilling. Der Generalunternehmer Windover Construction aus dem Nordwesten der USA hat inzwischen einige dieser Zwillinge erstellt und seinen Kunden mit den notwendigen Daten nach Bauausführung direkt mit übergeben.

Um die Daten leicht nutzbar bereit zu stellen, baut Windover Construction auf Basis der Autocad 3D oder Revit-Dateien parallel mit dem Baufortschritt einen Digitalen Zwilling des Gebäudes auf. In diesen kommen nur die Daten, die für die Bewirtschaftung der Immobilien notwendig sind, zum Beispiel Flächen, Bodenbeläge, TGA oder auch die Montageorte von Sensoren, deren Live-Daten nach der Inbetriebnahme ebenfalls mit in den Zwilling einfließen.

Windover ergänzt außerdem die Modell-Daten um Informationen, die spezifisch für das FM sind. Darunter fallen Garantien, das Installationsdatum der Einbauten, Informationen zu den jeweiligen Herstellern und weitere, auch von Kunden gewünschte Inhalte. Dieser Prozess erfolgt zur Übergabe des Modells an den Anwender und nimmt je nach Objekt bis zu zwei Wochen in Anspruch. Ausgeführt werden alle Vorbereitungen in der Cloud, in der auch die Facility Manager anschließend arbeiten.

Das Facility Management kann den Digitalen Zwilling direkt produktiv nutzen, versichert Autodesk. Die gewonnenen Sensor-Daten können direkt im Gebäudekontext ausgelesen werden, sodass das FM-Team über wichtige Betriebsdaten jederzeit im Bild ist. Außerdem kann der Digitale Zwilling aktualisiert werden, weshalb Autodesk eine Nutzungsdauer von zehn Jahren als durchaus möglich angibt. Warum dieser Zeitraum limitiert ist, beantwortet das Softwarehaus leider nicht, ebenso wie die Frage, wer die Kosten für den Aufbau des Digitalen Zwillings bei den Projekten trägt.

Wobei diese Frage für potenzielle Nutzer in DACH nur dann interessant ist, wenn sie eine englischsprachige Softwareversion einsetzen möchten – eine deutsche Lokalisierung ist derzeit noch nicht verfügbar.

 

Abbildungen: Windover Construction

Geiger FM nutzt Energiemanagement mit KI

0

Geiger Facility Management und das Berliner Start-Up REscope haben eine umfangreiche Kooperation beschlossen, teilten die beiden Unternehmen am 22. Juli mit. REscope bietet Gebäudebetreibern und Eigentümern ein KI-gestütztes Energie- und Instandhaltungsmanagement an, das durch eine ESG-Beratungsleistung ergänzt wird.

Mit der von REscope entwickelten Datenplattform und eigener Sensortechnik sollen Facility Manager in die Lage versetzt werden den Energieverbrauch passgenau zu steuern, zu optimieren und auch Inspektionsrundgänge und Wartungsintervalle zu reduzieren. Über den Zeitablauf sollen die Daten zudem wichtige Hinweise für energetische Sanierungsmaßnahmen liefern und so für die bedarfsgerechte Energieerzeugung mit Netzintegration und die Konformität mit dem § 71a Gebäudeenergiegesetz (GEG) sorgen.

Nach erfolgter Implementierung in Shopping-Centern mit mehr als 40.000 m² Fläche, soll die Plattform für KI-gestütztes Energie- und Instandhaltungsmanagement auch auf weitere Projekte und Asset-Klassen bei Geiger FM ausgerollt werden, kündigten die Kooperationspartner an. Ziel der beiden Unternehmen ist den Angaben zufolge, die Plattform Ende 2025 in mehr als 50 von Geiger FM betreuten Immobilien einzusetzen und das jeweils bestehende CAFM-System zu ergänzen.

„Wir können uns nur wünschen, dass sich viele Facility Manager anschließen – hier geht es nicht um Wettbewerb, sondern um das Ziel Net-Zero, da müssen alle mit anpacken“, betont Thomas Braun, geschäftsführender Gesellschafter bei Geiger Facility Management.

New-Work-Ranking der Top-7-Städte

Das Beratungsunternehmen für Workplace-Strategy, combine Consulting, hat ein Ranking zur „New-Work-Readiness“ der Top-7-Bürostandorte in Deutschland erstellt. Berlin (1) und Köln (2) stehen demnach an der Spitze des Rankings, während Frankfurt am Main (6) und Düsseldorf (7) auf den letzten Plätzen landen. Im Mittelfeld rangieren München (3), Hamburg (4) und Stuttgart (5). Für das Ranking wurden aktuelle Marktstudien zur Büropräsenz, dem Digitalisierungsgrad sowie der Quote an Co-Working-Spaces in den Städten analysiert.

„Besonders interessant ist, dass New-Work-Readiness nicht immer Hand in Hand mit den Durchschnittsmieten zu gehen scheint“, erklärt Hendrik Grempe, Geschäftsführer von combine Consulting. So liegt die Finanzmetropole Frankfurt trotz der zweithöchsten Durchschnittsmiete (rund 25,70 Euro) auf dem vorletzten Platz unter Kriterien der New-Work-Readiness. An den Standorten Berlin (1), München (3), Hamburg (4) und Stuttgart (6) sind die Rankings im Büro-Immobilien-Atlas und bei den Durchschnittsmieten deckungsgleich.

Berlin hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Startup-Hub entwickelt, in dem sich immer mehr Unternehmen ansiedeln, die auf moderne Bürokonzepte und flexible Arbeitsplatzgestaltung setzen. Ähnlich sind die Entwicklungen in München (3) und Hamburg (4). Beide Städte zeichnen sich durch eine dynamische Wirtschaft und florierende Startup-Szene aus. „In München wurde zudem schon früh das Potenzial von Bestandssanierungen erkannt, um eine gute Kombination aus hochmodernen Flächen und adäquaten Durchschnittsmieten zu bieten. Die Renaissance von Bestandsimmobilien wird durch den Zinsniveau-bedingten Rückgang von Neubauentwicklungen sowie das Thema ESG zusätzlich beflügelt, zudem lassen sich New-Work-Konzepte oftmals auch gut in Bestandsstrukturen abbilden“, analysiert Florian Schroeder, Head of Letting Services der combine Transaction München.

Sparkasse im Landkreis Cham entscheidet sich für Communal FM

0
Die Sparkasse im Landkreis Cham hat sich für die CAFM-Software von Communal FM entscheiden - Bild: Communal FM
Die Sparkasse im Landkreis Cham hat sich für die CAFM-Software von Communal FM entscheiden – Bild: Communal FM

CAFM-NEWS – Die Sparkasse im Landkreis Cham hat sich für die CAFM-Software von Communal FM entscheiden. Die Bank mit einer Bilanzsumme von zuletzt über 2,2 Mrd. Euro betreut ihre Kunden von 23 Geschäftsstellen aus. Bei der Modulauswahl sind derzeit die Komponenten Vertrag und Energie im Blick. Das System wird hausintern durch die Bank in Eigenregie betreut.


Abbildungen: Communal FM

Digitaler Zwilling mit Autodesk Tandem im FM angekommen

0

Unter dem Namen Autodesk Tandem hat Softwarehaus Autodesk vor drei Jahren eine Anwendung für den Digitalen Zwilling in den Markt eingeführt. Sie soll auch das Facility Management vereinfachen. Jetzt haben die Amerikaner eine gelungene Umsetzung vorgestellt.

Der Generalunternehmer Windover Construction aus dem Nordwesten der USA hat inzwischen einige dieser Zwillinge erstellt. Mit den notwendigen Daten hat er sie nach Bauausführung an die Kunden übergeben. Um die Daten leicht nutzbar bereit zu stellen, geht Windover Construction wie folgt vor:

Auf Basis von Autocad 3D oder Revit-Dateien erstellt ein Team parallel mit dem Baufortschritt einen Digitalen Zwilling. In diesen kommen nur Daten, die für die Bewirtschaftung der Immobilien notwendig sind. Hierzu gehören Flächen, Bodenbeläge, TGA oder auch die Montageorte von Sensoren. Deren Live-Daten fließen nach der Inbetriebnahme ebenfalls mit in den Zwilling ein.

Windover ergänzt außerdem die Modell-Daten um Informationen, die spezifisch für das FM sind. Darunter fallen Garantien, das Installationsdatum der Einbauten und Informationen zu den jeweiligen Herstellern. Von Kunden gewünschte Inhalte werden gleichfalls aufgenommen.

Die ergänzende Datenaufnahme erfolgt zur Übergabe des Modells an den Anwender. Er nimmt je nach Objekt bis zu zwei Wochen in Anspruch. Ausgeführt werden alle Vorbereitungen in der Cloud. In ihr arbeiten anschließend auch die Facility Manager mit ihrem Digitalen Zwilling.

Das Facility Management kann den Digitalen Zwilling sofort produktiv nutzen. Die gewonnenen Sensor-Daten können direkt im Gebäudekontext ausgelesen werden. Sie ist das FM-Team über wichtige Betriebsdaten jederzeit im Bild.

Außerdem kann der Digitale Zwilling aktualisiert werden, weshalb Autodesk eine Nutzungsdauer von zehn Jahren als möglich angibt. Warum dieser Zeitraum limitiert ist, beantwortet das Softwarehaus leider nicht. Ebenso ist die Frage offen, wer die Kosten für den Aufbau des Digitalen Zwillings bei den Projekten trägt.

Clients von Nova-FM benötigen ab sofort das Microsoft Framework .NET 8

0
Alle Clients ab HSD Nova-FM5.1  benötigen jetzt das .NET 8-Framework von Microsoft - Bild: HSD; Microsoft; Montage: CAFM-News
Alle Clients ab HSD Nova-FM5.1 benötigen jetzt das .NET 8-Framework von Microsoft – Bild: HSD; Microsoft; Montage: CAFM-News

CAFM-NEWS – HSD hat bekannt gegeben, dass die Clients der CAFM-Anwendung NOVA-FM ab sofort das .NET 8-Framework von Microsoft benötigen. Microsoft hatte  .NET 8 im vergangenen November freigegeben und zur Long Term Support-Version bestimmt, also den Support für drei Jahre garantiert.

Das .NET 8-Framework ist in die Nova-Clients ab Version 5.1 integriert. Dies umfasst alle Varianten der Software, also den Windows- und Web-Client ebenso wie Service Center, Konsole und den neuen WebAPI-Client. Dieser Modernisierungsschritt bringe neben der aktuellen Technik auch eine Performance-Optimierung und biete für die zukünftige Entwicklung von innovativen Leistungsmerkmalen ganz neue Möglichkeiten, versichert der Hersteller aus Bremen.

Abbildungen: HSD; Microsoft; Montage: CAFM-News

Gelungener gefma Tag Bayern 2024

0

Mehr als 100 Teilnehmer folgten am 18. Juli 2024 der Einladung zum diesjährigen gefma Tag Bayern.

Gastgeberin der Fachtagung war die Schmitt + Sohn Aufzüge GmbH, die ihre Niederlassung in Unterschleißheim bei München als Veranstaltungsraum zur Verfügung stellte. Im Fokus der Tagung standen Strategien und Maßnahmen, um im Jahr 2040 in Bayern einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen sowie dessen Betrieb und Bewirtschaftung zu gewährleisten.

Zu den Referenten zählten unter anderem Christine Conrads, Partner und Global Real Estate Sustainability Leader bei PwC, Markus Diegelmann, Managing Partner bei der Accumulata Real Estate Group, Dr. Martin Leinemann, Vorstand der Arbireo Capital AG sowie die Umwelt- und Klimareferentin der Stadt München, Christine Kugler.

Bosch Building Technologies plant weitere Übernahme

0

Bosch Building Technologies plant die Übernahme der DMS Digitale Mess- und Steuerungssysteme AG mit Hauptsitz in Ettlingen. Mit dem Zukauf will Bosch Building Technologies sein Leistungsspektrum um den Bereich der Prozessautomation erweitern und sich zum Komplettanbieter für die Großindustrie weiterentwickeln, teilte das Unternehmen am 18. Juli mit.

Das Portfolio von DMS umfasst integrierte und gewerkeübergreifende Lösungen aus den Bereichen Gebäudesicherheit, Gebäudeautomation, Energieeffizienz, Nachhaltigkeitsberatung sowie digitale Services. Die Lösungen des Unternehmens finden sich unter anderem in komplexen Produktionen, Rechenzentren sowie Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen namhafter Unternehmen. „Mit der DMS AG ergänzt ein weiterer Automationsspezialist mit hochqualifizierten und erfahrenen Mitarbeitenden unser Systemintegratoren-Geschäft“, sagte Thomas Quante, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Building Technologies.

Die Akquisition reiht sich in die 2019 und 2022 erfolgten Zukäufe der GFR Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung – heute Bosch Building Automation GmbH – sowie der Hörburger GmbH ein. Im Bereich Gebäudeautomation ist Bosch Building Technologies nach eigenen Angaben in Deutschland im vergangenen Jahr mit 25 Prozent deutlich über Markt gewachsen.
Die entsprechenden Verträge zur Übernahme der DMS wurden am 18. Juli 2024 unterzeichnet. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden.

Ein Excel-Sheet macht sichtbar, wie KI funktioniert

0
Dabo Chen hat die KI nanoGPT zum Visualisieren der Abläufe in einer  künstlichen Intelligenz in Excel nachgebaut - Blld: Dabo Chen
Dabo Chen hat die KI nanoGPT zum Visualisieren der Abläufe in einer künstlichen Intelligenz in Excel nachgebaut – Blld: Dabo Chen

CAFM-NEWS – Wie künstliche Intelligenz, kurz KI, funktioniert, ist hinlänglich bekannt: Es sind Algorithmen, also mathematische Funktionen, die auf Basis von Wahrscheinlichkeiten eine hohe Trefferquote zu erreichen versuchen. Wie das in der Praxis aussieht, hat Dabo Chen jetzt visuell greifbar gemacht – mit einem Excel-Sheet.

Chen ist Gründer von Fabrie, Anbieter einer KI-gestützten Software, die ein Whiteboard als Basis für kreative Prozesse in Produktdesign und anderen Bereichen nutzt. Er hat die KI nanoGPT von Andrej Karpathy mit 85.000 Parametern verwendet, die laut Chen noch gut in einem Excel-Sheet abgebildet werden kann. Notwendig waren hierzu dennoch 26 Reiter, was auf eine grundsätzliche Komplexität schließen lässt.

Die Idee mit der großen Tabelle zeigt, wie die Eingaben transformiert werden und wie sich die Parameter mit jedem Schritt verändern. Die unterschiedlichen Färbungen der einzelnen Zellen der Tabelle sind hierbei gewollt. Wer ein grünes Feld anklickt, bekommt gezeigt, welche anderen Felder dieses eine Feld beeinflussen. Wer Werte in einem blauen Feld ändert, kann sofort sehen, wo überall neue Werte ausgeworfen werden.

Das Projekt ist bei Github dokumentiert und steht dort unter dem Titel spreadsheet-is-all-you-need. zum Download bereit. Es ist für Excel und auch für Apples Tabellen-Kalkulation Numbers als native Datei zu bekommen. Zusätzlich gibt es alle Spreadsheet-Seiten als vollständige Übersicht im jpg-Format zum Download

 

Abbildungen: Dabo Chen

Fundamenta Group stattet ihre Lifte mit Box der Aufzughelden aus

0
Die Fundamenta Group Deutschland nutzt für ihre vielfältigen Aufzugsanlagen die Überwachungslösung von Aufzughelden - Bild: Fundamenta Group Deutschland
Die Fundamenta Group Deutschland nutzt für ihre vielfältigen Aufzugsanlagen die Überwachungslösung von Aufzughelden – Bild: Fundamenta Group Deutschland

CAFM-NEWS – Der Immobilien-Asset-Manager Fundamenta Group Deutschland hat beschlossen, alle Aufzugsanlagen in den von ihm verwalteten Fonds mit der Aufzughelden-Box auszustatten. Die cloudbasierte Lösung sammelt aktuelle Betriebsdaten von Aufzügen und ermöglicht hierdurch eine vorausschauende Wartung, die so genannte Predictive Maintenance. Damit will Fundamenta Ausfallzeiten verringern und die Lebenszeit der Aufzüge verlängern. Außerdem verspricht sich der Fondmanager hierdurch, den CO2-Fußabdruck seiner verwalteten Objekte zu senken.

Fundamenta Deutschland verwaltet derzeit 78 Immobilien mit rund 4.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten im Wert von rund 1 Mrd. Euro. Entschieden haben sich die Münchner für die Lösung des Berliner Proptech-Start-ups, weil ihre Liegenschaften aus unterschiedlichsten Baujahren sind. Auch die Größenordnungen variieren stark. Entsprechend sind in ihnen Aufzugsanlagen verschiedenster Baujahre, Dimensionen und Hersteller zu finden. Die gewählte Lösung ist mit jeden dieser Aufzüge einsetzbar. Außerdem hat der Asset Manager so nur einen Partner für das Gesamtportfolio.



Abbildungen: BILDQUELLE

Spie übernimmt Otto Life Science Engineering

Der technische Dienstleister Spie übernimmt 87 Prozent der Anteile an der Otto Life Science Engineering GmbH. Den Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung zum Erwerb teilte das Unternehmen am 17. Juli 2024 mit. Otto LSE ist ein spezialisierter Anbieter von EPC (Engineering, Procurement and Construction) Dienstleistungen für pharmazeutische und biotechnologische Produktionsanlagen und Labore und soll die Präsenz von Spie im Pharma- und Biotech-Sektor verstärken. Mit Hauptsitz in Nürnberg ist Otto LSE an sechs Standorten in Deutschland vertreten und erwirtschaftete 2023 einen Umsatz von rund 75 Mio. Euro. In den Bereichen Prozessdesign, Reinstmedien, Reinraum und Gebäudetechnik bietet das Unternehmen schlüsselfertige Lösungen für die gesamte Wertschöpfungskette von der Planung, Konstruktion, Inbetriebnahme bis zur Requalifizierung. 13 Prozent der Anteile an Otto LSE verbleiben beim derzeitigen Managementteam rund um die beiden Gründer Alf Kain und Sascha Herz, das die Geschäftsentwicklung weiter vorantreiben soll. Der endgültige Abschluss der Transaktion wird voraussichtlich im dritten Quartal 2024 erfolgen und steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die Kartellbehörden.

Loy & Hutz waveware erneut GEFMA 444 zertifiziert

0
Die CAFM-Software waveware von Loy & Hutz ist erneut nach GEFMA 444 zertifiziert worden -Bild: Loy & Hutz; gefma; Montage: CAFM-News
Die CAFM-Software waveware von Loy & Hutz ist erneut nach GEFMA 444 zertifiziert worden – Bild: Loy & Hutz; gefma; Montage: CAFM-News

CAFM-NEWS – Die CAFM-Software waveware von Loy & Hutz ist in der Version V11.200 in allen Kriterienkatalogen der Richtlinie GEFMA444 rezertifiziert worden. Das Zertifikat ist bis Mai 2026 gültig.

Besonders hervorgehoben hat der Hersteller, dass die bidirektionale BIM-Schnittstelle der Software die Anforderungen des Kriterienkatalogs A15 BIM-Datenverarbeitung erfüllt. Über die bidirektionale Schnittstelle kann die CAFM-Lösung Daten aus dem BIM-Modell übernehmen, wurden Daten in der Software geändert, kann es die Änderungen auch an die BIM-Modelle zurückgegeben.

Die Datenbasis eines BIM-Modelles eignet sich für Prognosen und Simulationen über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks hinweg. Beispielsweise lässt sich in einer kennzahlengestützten Simulation sehr schnell feststellen, ob Baumaßnahmen ungeahnte Folgekosten durch Wartung und Reinigung in Millionenhöhe verursachen. 

 

Abbildungen: Bild: Loy & Hutz; gefma; Montage: CAFM-News

Zürcher Landeskirche erstellt Ökobilanz mit Ecospeed

0
Die Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich nutzt für ihre CO₂-Bilanzierung  Software von Ecospeed - Bild: Zürcher Landeskirche
Die Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich nutzt für ihre CO₂-Bilanzierung Software von Ecospeed – Bild: Zürcher Landeskirche

CAFM-NEWS – Die Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich hat sich für das CO₂-Bilanzierungstool von Ecospeed entschieden. Die webbasierte Lösung ermöglicht eine zentrale und genaue Erfassung der Emissionen für alle Gebäude und die Fahrzeuge. Sie wird von allen 108 Gemeinden der zweitgrößten reformierten Landeskirche der Schweiz eingesetzt. Die mittels der Software dokumentierten kantonsweiten CO₂-Emissionen der Landeskirche werden auch verwendet, um darüber einen fundierten Absenkpfad zu definieren. 

Nach der Stadt Zürich und dem Kanton Zürich ist die Landeskirche Zürich die dritte Institution im Kanton, die sich für eine Energiemonitoring-Lösung von Ecospeed entschieden hat.


Abbildungen: Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich

Digitaler Zwilling hilft Gemeinde Hofbieber Klimaziele zu erreichen

0
Die Gemeinde Hofbieber erstellt gemeinsam mit Hexagon einen digitalen Zwilling ihres Gebiets, um Klimaneutralität zu erreichen -Bild: Hexagon
Die Gemeinde Hofbieber erstellt gemeinsam mit Hexagon einen digitalen Zwilling ihres Gebiets, um Klimaneutralität zu erreichen -Bild: Hexagon

CAFM-NEWS – Die hessische Gemeinde Hofbieber entwickelt gemeinsam mit Hexagon einen kommunalen Digitalen Zwilling ihres Gemeindegebiets. Dieser soll die Fortschritte der Gemeinde auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2030 begleiten und überwachen.

Der Digitale Zwilling nutzt Umweltdaten und 3D-Simulationen, um die realen Bedingungen nachzubilden. Dies reicht von C02-Emissionen bis zur Wärmeausbreitung und zu Überschwemmungsrisiken. Außerdem strebt Hofbieber mit dem neuen Werkzeug generell ein modernes Umwelt- und Stadtmanagement an.

Mit ihrem Digitalen Zwilling zeigt die nur 6.300 Einwohner zählende Gemeinde rund 100 Kilometer nordöstlich von Frankfurt a.M., dass sich auch kleinere Kommunen mit digitalen Werkzeugen effektiv gegen den Klimawandel einsetzen können.

 

Abbildungen: Hexagon

Studie: Das Facility Management und die globale Gebäude-Dekarbonisierung

Einen aktuellen Überblick über das Wunschdenken und die Wirklichkeiten, mit denen das weltweite Facility Management bei der Dekarbonisierung des Gebäudebestands konfrontiert ist, gibt eine neue Studie der TU Darmstadt. Unter dem Titel „Decarbonization of the Building Stock and its Operation: The Role of Facility Managers“ haben Professor Andreas Pfnür, Martin Christian Höcker und Jonas Rau vom Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre der TU Darmstadt, in Zusammenarbeit mit der International Facility Management Association (IFMA) und dem Deutschen Verband für Facility Management e.V. (gefma), ermittelt, dass die Bedeutung, Motivation und Hürden der Dekarbonisierung des Gebäudebestands weltweit stark variieren. Dazu wurden über 300 verantwortliche Facility Manager in Europa, Asien und Nordamerika befragt.

Globale Einigkeit und regionale Unterschiede

Globale Einigkeit herrscht über die Notwendigkeit zur Dekarbonisierung von Gebäuden und ihrem Betrieb. Dennoch gebe es laut der Studie deutliche regionale Unterschiede: So werden in Europa 69 Prozent der Befragten aufgefordert, entsprechende Maßnahmen umzusetzen, in Asien 66 Prozent und in Nordamerika nur 57 Prozent. Die Motivation für die Dekarbonisierung reicht von Eigeninitiative über rechtliche und wirtschaftliche Erwägungen bis hin zu bestehenden Reportingpflichten. In Asien und Europa hat das Thema besonders an Bedeutung gewonnen, da über zwei Drittel der Facility Manager hier angeben, dass der Druck zur Dekarbonisierung von der Geschäftsleitung der Bestandshalter ausgeht.

Aktiv werden ohne Ressourcen?

Obwohl das Thema Dekarbonisierung also relevant ist und sogar den Status Chefsache hat, hakt es in der westlichen Welt noch oft in der Umsetzung. So fehlen laut der Studie bis zu 62 Prozent der europäischen und 49 Prozent der nordamerikanischen Organisationen die internen Ressourcen zur eigenständigen Erreichung der Klimaziele im Gebäudesektor. Auffällig dagegen ist, dass in Asien nur 25 Prozent der Befragten angaben, dass die Unternehmen dort ähnliche Probleme haben.

Als Beispiele für die Probleme in der Praxis führt die Studie an, dass es nicht gelinge, „ressourcenbezogene Aufgaben wie die Beschaffung erneuerbarer Energien und die Umstellung auf energieeffizientere Geräte, tatsächlich umzusetzen“. Finanzielle Engpässe und Fachkräftemangel stellen dabei die größten Herausforderungen dar. Nur 25 Prozent der Befragten in Europa verfügen etwa über ausreichende finanzielle Mittel. Der Fachkräftemangel ist besonders in Deutschland gravierend, wo 81 Prozent der Befragten diesen als erhebliches Problem einstufen. Auch bezüglich IoT- und datenbezogenen sowie gebäude- und prozessbezogenen Aufgaben zeigen sich laut der Studie „erhebliche Diskrepanzen zwischen Relevanz und Umsetzung“.

Potenziale der datengetriebenen Dekarbonisierung

Das Wissen um die Notwendigkeit von Maßnahmen und die Bedeutung intelligenter Gebäudetechnologien für die Dekarbonisierung ist dabei durchaus vorhanden, heißt es in der Studie. Je nach Region erkennen dies zwischen 93 Prozent und 97 Prozent der Befragten an. Dennoch erfolge der Datenaustausch zwischen Gebäudebetrieb und anderen beteiligten Akteurinnen und Akteuren häufig nur über manuelle Datenexporte, und weniger als die Hälfte der Befragten nutzt Schnittstellen oder direkte Datenzugriffe. Obwohl das Facility Management als geeignete Quelle zur Sammlung von Gebäudedaten angesehen wird, fehlt es den Befragten zu 42 Prozent (Europa) bzw. zu 50 Prozent (Nordamerika) an ausreichender Infrastruktur zur effektiven Erfassung der Daten. Facility Manager sehen sich zukünftig verstärkt in einer beratenden Rolle, um ihre Expertise bei der Dekarbonisierung einzubringen. Viele Unternehmen suchen deshalb nach langfristigen Lösungen durch Kooperationen mit professionellen Dienstleistern im Facility Management, die zur ökologischen Transformation beitragen sollen.

Die Ergebnisse der Studie fassen die Autoren in neun Kernaussagen zusammen:

Kernaussage 1: Die Dekarbonisierung des Gebäudebestands und des Gebäudebetriebs ist weltweit von großer Bedeutung. Allerdings sind die Intensität der Bedeutung und die Gründe für diese Relevanz international unterschiedlich. Dabei wird das Facility Management in Nordamerika vor allem marktlich getrieben, in Asien und Europa von rechtlichen Pflichten.

Kernaussage 2: Organisationen stehen vor der Aufgabe, ihren Gebäudebestand und -betrieb zu dekarbonisieren, was sie allein kaum bewältigen können. Es fehlt ihnen an internem Fachwissen, um die ehrgeizigen Ziele umzusetzen, die wahrscheinlich nur durch eine verstärkte Zusammenarbeit mit professionellen externen Partnern erreicht werden können.

Kernaussage 3: Dem Facility Management kommt eine Schlüsselrolle bei der Dekarbonisierung des Gebäudebestands und -betriebs zu. Schon heute sieht sich die Branche selbst als Treiber der ökologischen Transformation, denn ohne Facility Management sind die gesetzten Ziele kaum zu erreichen.

Kernaussage 4: Das Gebäudemanagement ist bereit, die Dekarbonisierung des Gebäudebestands und -betriebs in Angriff zu nehmen, und hat die Hebel erkannt, die zur Erreichung der Dekarbonisierung eingesetzt werden können. Allerdings fehlt es den Facility Managern offenbar an den notwendigen Ressourcen, um das große Potenzial zu nutzen.

Kernaussage 5: Fehlende finanzielle Mittel sind die höchste Hürde der Dekarbonisierung von Gebäudebestand und -betrieb.

Kernaussage 6: Das Facility Management verfügt über umfassendes Know-how bei der Umsetzung der Dekarbonisierung von Gebäudebestand und betrieb. Eigentümer und Unternehmen verlassen sich bei der Dekarbonisierung ihrer Immobilien auf ihr Wissen – ein Beweis für die Abhängigkeit der Branche vom Facility Management bei der Erreichung der Klimaziele.

Kernaussage 7: Mit dem Fachkräftemangel geht ein erhebliches Risiko einher, dass die Dekarbonisierung des Gebäudebestands und des Gebäudebetriebs an einem Mangel an Facility Managern scheitert, die identifizierte Strategien umsetzen. Für politische Entscheidungsträger ist dies ein entscheidendes Problem, das gelöst werden muss, um die Klimaziele insgesamt zu erreichen.

Kernaussage 8: Facility Manager sehen in der Digitalisierung von Gebäuden und Verwaltung große Chancen, die gesetzten Dekarbonisierungsziele zu erreichen. Diese Digitalisierung muss, möglicherweise aufgrund vermeintlicher Effizienzvorteile, auch vor dem Hintergrund des Personalmangels (Kernaussage 7) prioritär vorangetrieben werden.

Kernaussage 9: Die Facility Management Branche hat das Potenzial, ihr Geschäft massiv auszubauen. Sie verfügen nicht nur über das technische Know-how, das sie nach ihrer Selbsteinschätzung haben, sondern können auch von ihrer Nähe zu Gebäuden und ihrem Betrieb profitieren. Damit können sie bestehende Abhängigkeiten nutzen und die Abhängigkeit der Auftraggeber durch Datennutzung und technische Kompetenz weiter aufbauen.

Die vollständige Studie mit zahlreichen Grafiken und umfangreichem Zahlenmaterial kann auf der Website der TU Darmstadt heruntergeladen werden. Auf der Website der IFMA findet sich darüber hinaus eine illustrierte Version.

Investor GRO sucht in Deutschland nach interessanten Software-Firmen

0
Der dänische Investor GRO sucht im Rahmen seines jüngsten Investitionsprogramms GRO Generation I auch nach B2B-Software-Anbietern in Deutschland.  - Bild: GRO
Der dänische Investor GRO sucht im Rahmen seines jüngsten Investitionsprogramms GRO Generation I auch nach B2B-Software-Anbietern in Deutschland. – Bild: GRO

CAFM-NEWS – Der dänische Investor GRO Capital sucht im Rahmen seines jüngsten Investitionsprogramms GRO Generation I auch nach B2B-Software-Anbietern in Deutschland. Den Skandinaviern stehen in der aktuellen Investitionsrunde 150 Mill. Euro zur Verfügung.

Voraussetzung für ein Engagement des Investors ist, dass die Unternehmen ein großes Wachstumspotenzial haben und wesentliche Aspekte der aktuellen Herausforderungen rund um Ressourcen-Effizienz, Cybersicherheit, Energie und Digitalisierung adressieren. Erstmals sind auch die Märkte in Irland und dem Vereinigten Königreich im Blick der Dänen. 

In Deutschland ist GRO bereits am Softwarehaus iPoint beteiligt. Der Anbieter aus Reutlingen bietet eine Lösung an, die es ermöglicht, Nachhaltigkeit von geplanten oder bereits hergestellten Produkten zu bestimmen. Am BIM- und CDE-Anbieter Catenda halten die Investoren seit März eine Mehrheitsbeteiligung.

 

Abbildungen: iPoint

Siemens stärkt Wassersektor

0

Siemens hat zum Jahresende 2023 das spanische Unternehmen BuntPlanet übernommen, um sein Portfolio an integrierten Lösungen für den Trinkwasserbereich auszuweiten.

Das Kernangebot von BuntPlanet, BuntBrain, ist eine Softwareplattform mit Lösungen für die Lecksuche, die Wasseranalyse für den Endverbraucher, die Reduzierung von Wasserverlusten, das Asset-Management, den Digitalen Zwilling und die Verwaltung von Wasserzählern, teilte Siemens mit. Die Anwendung umfasst den Angaben zufolge die neuesten Fortschritte in den Bereichen künstliche Intelligenz, Big Data und hydraulische Simulationen, um Lecks und andere Anomalien im Voraus zu lokalisieren, das Risiko von Schäden an der Infrastruktur zu minimieren sowie die Betriebs- und Wartungskosten zu senken. Durch die Integration mit dem Hardware-Portfolio von Siemens Measurement Intelligence soll die Kombination aus branchenführender Messtechnik und Software nachweislich Leckagen bis zu einer Größe von 0,25 l/s erkennen können.

BuntPlanet ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von Siemens Spanien, organisatorisch Siemens Digital Industries zugeordnet und damit Teil der Business Unit Process Automation.

Wiener Netze managen Aufgrabungen mit VertiGIS FM

0
Die Wiener Netze planen ihre Aufgrabungen mit VertiGIS FM - Bild: VertiGIS
Die Wiener Netze planen ihre Aufgrabungen mit VertiGIS FM – Bild: VertiGIS

CAFM-NEWS – Künftig werden die Wiener Netze, Österreichs größter Kombinetzbetreiber, das Aufgrabungsmanagement von Fremdbaustellen mit VertiGIS FM organisieren. Ziel ist, sicher zu stellen, dass die eigene Netzinfrastruktur durch fremde Bauprojekte keinen Schaden nimmt. Hierfür müssen alle Grabungsarbeiten im Umfeld der Anlagen der Wiener Netze erhoben und dokumentiert werden. Zusätzlich werden Baustellenbegehungen erfasst und wenn nötig Schadensmeldungen verfasst.

Sämtliche Termine und Begehungen können mittels Software direkt vor Ort verwaltet werden. Dabei können Zuständigkeiten festgelegt und Aufgaben zugewiesen werden. Die Dokumentation und Beweissicherung erfolgt direkt am mobilen Gerät – lückenlos und kartengestützt. Ein Erledigungsvermerk ist durch eine digitale Signatur möglich. Dank Reportingtools sind auch Audits künftig zügig vorbereitet.

 

Abbildungen: VertiGIS

Klüh ist jetzt Mitglied der „Digitalen Stadt Düsseldorf“

0

Das Düsseldorfer Familienunternehmen Klüh ist ab sofort Mitglied der „Digitalen Stadt Düsseldorf“. Der Interessenverband ist die zentrale Anlaufstelle der Informations- und Kommunikationstechnik-Branche für die Wirtschaftsregion Düsseldorf. Er vernetzt die Zukunftsbranchen der Digitalwirtschaft mit den klassischen Branchen. Entsprechend erhält Klüh durch die Verbandsmitgliedschaft die Möglichkeit, sein Netzwerk am Firmenstandort ausbauen und engagiert sich in einer Plattform, um sich noch aktiver an der digitalen Transformation zu beteiligen.

Klüh hat früh das Thema der digitalen Transformation aufgegriffen. Der Dienstleister gründete 2018 das Center of Digital Excellence (CoDE) als Zentraleinheit innerhalb der Klüh-Unternehmensgruppe. Das CoDE koordiniert fachübergreifend die Entwicklung digitaler Innovationen und bringt sie an den Markt.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zur Klüh Unternehmensgruppe finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services Anbieter 2023. Die neue Ausgabe 2024 erscheint Ende Juli.