CAFM-NEWS – Wie lässt sich ein CAFM-System möglichst nutzbringend einsetzen? Antworten auf diese Frage gibt der Online-Lehrgang „CAFM-Software produktiv nutzen“. Er liefert in drei inhaltlich vernetzten Themenblöcken alles Wissenswerte, um zügig mit einer CAFM-Software wirtschaftlich und ressourcenschonend zu arbeiten. Das Themenspektrum reicht von Modulen und Apps über Prozess-Gestaltung bis zu Datenpflege, Auswertung und mehr Rechtssicherheit dank CAFM.
Wieder haben wir namhafte Referenten gewinnen können, die mit viel Fachwissen und Expertise ihre Inhalte leicht verständlich und in der Praxis leicht umsetzbar präsentieren:
Thomas Schade, Ambrosia FM Consulting: CAFM-Software, -Module und -Apps produktiv nutzen
Eva Reckmann, Dennis Diekmann; Mondrian Real Estate: Prozesse in CAFM-Software gestalten
Aus der Praxis: Georg Daher, Baunataler Diakonie Kassel: Datenpflege, Dokumentation, Auswertung, Reporting – CAFM-Unterstützung im Alltag des Gebäudebetriebs
Statt finden die drei Module jeweils mittwochs, und zwar am 30. April sowie am 07. und 14. Mai 2024, immer in der Zeit von 10.30 bis 14.30 Uhr. Jede der Sessions ist mit zwei Sessions à 90 Minuten und einer Stunde Mittagspause terminiert, Zeit für Nachfragen an die Referenten ist eingeplant.
Die Teilnahme an den Lehrgängen erfolgt über die Online-Plattform Zoom. Zielgruppe sind Facility Manager, FM-Dienstleister, IT-Verantwortliche, Immobilienmanager und Immobilienverwalter, neben Interessenten und Einsteigern natürlich auch solche, die bereits produktiv mit ihrer Software arbeiten und gerne ihre Prozesse und Abläufe verbessern möchten.
Das vollständige Programm, Preise und die Möglichkeit zur Anmeldung sind auf der Veranstaltungs-Webseite zu finden. Teilnehmer eines Lehrgangs „CAFM-System – Planung, Auswahl und Einführung“ erhalten einen Preisnachlass von 10 Prozent auf alle Ticketvarianten.
Mit der Technischen Akademie Esslingen e. V. (TAE) hat nun ein sechster Anbieter die gefma-Zertifizierung für die Fachwirt-Ausbildung im FM erhalten. Die Zertifizierung von Bildungsträgern soll laut gefma sicherstellen, dass den angehenden Fachwirtinnen und Fachwirten sowie Servicekräften die anspruchsvollen Fach- und Handlungskompetenzen für ihre qualifizierten Aufgaben im Facility Management vermittelt werden. Für den Verband ist dabei entscheidend, dass die Ausbildungsinhalte stets die aktuellen Marktentwicklungen abbilden. So gehören Bildungsinhalte zu Themen wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung fest zum Repertoire zertifizierter Bildungsinstitute. Seite 1998 haben mehr als 5.000 Absolventen erfolgreich einen gefma-zertifizierten Abschluss erworben.
„Wir freuen uns, dass wir mit der Technischen Akademie Esslingen eine Bildungseinrichtung hinzugewinnen konnten, die seit über 65 Jahren zu Deutschlands größten Anbietern für die Qualifizierung in technischen Berufen gehört“, sagt Prof. Dr. Markus Lehmann, im Vorstand von gefma verantwortlich für den Bereich Bildung und Wissen. Mit jährlich rund 1.000 Veranstaltungen in 18 Themenfeldern bietet die TAE eines der umfangreichsten Weiterbildungsangebote in Deutschland. „Ob bei uns vor Ort an der Akademie oder auf unserer digitalen Lernplattform – weiterbilden heißt für uns und unsere Studierenden weiterkommen. Gerade in einer technisch anspruchsvollen Branche wie dem Facility Management ist es in Zeiten zahlreicher Transformationsprozesse wichtiger denn je, sich nachhaltig zu qualifizieren, um die vor uns liegenden Herausforderungen zu managen“, erklärt Gregor Reichle, Geschäftsfeldleiter Bauwesen an der TAE.
Mit der Erweiterung des Angebots zur Aus- und Weiterbildung von Fachkräften baut gefma sein Engagement für Wissenschaft und Praxis im Facility Management weiter aus. Neben der operativen Qualifizierung bieten auch 16 Hochschulen von gefma zertifizierte akademische Studiengänge an.
Mit der neu gegründeten bocademy will BIM-Softwarehaus Schuller&Company seine Anwender in ihrer Arbeit unterstützen – Bild: Schuller&Company
CAFM-NEWS – Das BIM-Softwarehaus Schuller&Company aus Eschborn hat die Online-E-Learning-Plattform bocademy gestartet. Anwender der hauseigenen BIM-Lösung bocad finden hier Lernvideos, in denen das Support-Team praktische Tipps für den Konstruktionsalltag gibt. Die E-Learning Angebote werden mit einem Zertifikat abgeschlossen. Die aktuellen Inhalte richten sich speziell an Anfänger mit der Software.
bocad ist eine BIM-Software für den konstruktiven Ingenieurbau. Sie deckt neben den Bereichen Stahl-, Holz- und Fassadenbau auch Offshore-Anlagen und Mastbau ab. Ihre Stärken liegen laut Hersteller in der detailgenauen Ausarbeitung der Planung bei unterschiedlich komplexen Bauwerken von Lagerhallen bis zu architektonisch anspruchsvollen Gebäuden.
Die Strabag Property and Facility Services hat rückwirkend zum 1. Januar 2024 die Climtech GmbH mit Sitz in Berlin zu 100 Prozent übernommen. Damit will die Unternehmensgruppe ihr Leistungsspektrum in der Erbringung von gebäudetechnischen Gewerken in Eigenleistung ausbauen und die Wertschöpfung vertiefen, wie Siegfried Wanker, Vorstand der Strabag SE, erklärt. Das 1999 gegründete Unternehmen Climtech ist auf die Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär, Klima/Kälte sowie Mess-, Steuer- und Regeltechnik spezialisiert. Rund 120 Mitarbeitende kümmern sich um Planung, Errichtung und Wartung der technischen Gebäudeausrüstung in Neubauten und bei der Sanierung von Bestandsgebäuden. Das Unternehmen ist schwerpunktmäßig in Berlin und Brandenburg tätig, verfügt aber auch über ein deutschlandweit tätiges Montageteam. Angaben zum Umsatz der Climtech machten die Unternehmen nicht. Die Geschäftsführer der Climtech, Wolfgang Heinke und Jörg Trepsdorf, bleiben an Bord. Für die Strabag PFS ist der Deal der vierte Zukauf innerhalb von 15 Monaten.
Ab sofort können Interessierte ihre Beiträge für den gefma Förderpreis 2024 einreichen – Bild: gefma
CAFM-NEWS – Mit der Auslobung der Förderpreise 2024 hat der Deutsche Verband für Facility Management – gefma die Bewerbungsphase für die Auszeichnungen im FM für den akademischen Nachwuchs und für Praktiker mit Fachwirt-Qualifikation eröffnet. Auch in diesem Jahr prämiert gefma wieder herausragende Hochschul-Abschlussarbeiten und Projektarbeiten der Fachwirtausbildung zum Thema Facility Management. Den Gewinnern winken attraktive Preisgelder in Höhe von insgesamt 12.000 Euro sowie die Möglichkeit, ihre Arbeit bzw. ihr Projekt auf dem gefma-Jahresevent am 22. November 2024 in München zu präsentieren.
Zur Teilnahme aufgerufen sind Studierende, die ihre Bachelor- bzw. Masterthesis oder Dissertation vorstellen wollen, ebenso wie Teilnehmende an der Ausbildung zum Fachwirt Facility Management (gefma) bei einem der zertifizierten Bildungsträger (BAA, Bauakademie, KG Protektor, TAE, TAW, TÜV Süd Akademie), die ihre Projektarbeit präsentieren wollen. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Juli 2024. Alle weiteren Informationen zu den Bewerbungskriterien und dem Bewerbungsprozess stellt gefma auf der Webseite zum Wettbewerb bereit.
Mit ihrem Angebot „Charging Infrastructure as a Service (CIaaS)“ ermöglicht die Zeitstrom GmbH Immobilieneigentümern, Ladestationen zu installieren ohne selbst investieren zu müssen. Als Full-Service-Anbieter übernimmt das Unternehmen dabei die Planung, die Installation, den Betrieb, die Abrechnungen und die dauerhafte Sicherung des störungsfreien Betriebs der Ladeinfrastruktur. Um das geplante Wachstum in diesem Segment voranzutreiben – Zeitstrom will bis 2023 mehr als 10.000 Ladepunkte betreiben – kooperiert der Ladeinfrastrukturanbieter nun mit der Getec mobility solutions GmbH, die künftig die Energiebelieferung und den Betrieb der Infrastruktur sicherstellen und die komplette Dienstleistung rund um diese erbringen soll.
Das Unternehmen aus der Getec-Gruppe verfügt selbst über langjährige Erfahrungen bei der technischen Betriebsführung von Ladeinfrastruktur sowie bei Service- und Abrechnungsprozessen und bringt neben der Fähigkeit zur Energiebeschaffung und Bereitstellung für die Ladeinfrastruktur auch Expertise für große Rolloutprozesse mit. „Als Investor benötigen wir starke strategische Partner und wir freuen uns, in Getec einen solchen gefunden zu haben. Als Systemdienstleister für Ladeinfrastruktur ist Getec in der Lage, in unserer Geschwindigkeit mitzugehen und dabei eigene Innovationen einzubringen“, erläutert Zeitstrom-Geschäftsführer Tom Sauer die Hintergründe der Kooperation.
Mehr Informationen in Der Facility Manager
Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe März 2024 von Der Facility Manager die Titelstrecke zum Thema Elektromobilität und Ladeinfrastruktur mit Beiträgen über das Laden am Arbeitsplatz, Ladelösungen für unterschiedliche Betreiber oder zum Brandschutz für Ladeinfrastruktur.
Die Richtlinie GEFMA 444 für die Zertifizierung von CAFM-Software umfasst aktuell 18 sogenannte Kriterienkataloge – Bild: gefma;: Bearbeitung: CAFM-News
CAFM-NEWS – Seit 2010, also solide 14 Jahre, gibt es die Richtlinie GEFMA 444. Sie beschreibt Mindestanforderungen für die Zertifizierung von CAFM-Software, nach denen die Prüfer des Verbandes die Prüflinge untersuchen.
Angefangen hat die Richtlinie mit neun Kriterienkatalogen, von denen bis heute drei verpflichtend zu erfüllen sind, um eine Zertifizierung zu erlangen. Über die Jahre hat sich die Zahl der Kataloge auf aktuell 18 erhöht. Auslöser waren sowohl erweiterte Management-Aufgaben im FM als auch neue Technologien, die in das FM Einzug halten können.
Eine Übersicht der Kriterienkataloge ist im PDF der GEFMA 444 selbst zu finden, das GEFMA-Mitglieder kostenfrei erhalten, alle übrigen Interessierten zahlen 38,00 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.
Alternativ lassen sich die Kriterienkataloge aus der jeweils aktuellen Übersicht der zertifizierten Software-Produkte extrahieren, die ein bisschen versteckt im Bereich Schwerpunkte unter Digitalisierung mit einem Klick auf das Feld „Qualitätssicherung von CAFM- und ergänzenden Experten-Systemen (z.B. PropTechs) – Zertifizierung nach GEFMA 444“ unterhalb des Textes als Link zum Download zu finden ist.
Damit Sie es etwas einfacher haben, sind die Inhalte der aktuellen Kataloge hier tabellarisch abgebildet:
Planon hat seine App Planon Real Estate Management for SAP S/4HANA gelauncht – Bild: Planon
CAFM-NEWS – Die Zusammenarbeit von Planon und SAP konkretisiert sich weiter. Das niederländische Software-Haus hat jetzt eine App für SAP S/4HANA gelauncht. Die Lösung bietet laut Hersteller umfassende Funktionen für das Real Estate- und Property Management inklusive Integration in SAP S/4HANA, die Cloud-Lösung der Walldorfer. Gleichzeitig werden die Finanzdaten der Immobilien automatisch in die unternehmensweite Buchhaltung mit SAP integriert.
Auf der Produkt-Seite im SAP App-Store schreibt Planon unter anderem, die App verbinde Assets, Geräte und Informationsquellen, um Daten zu aggregieren und Performance zu überwachen. Im Zusammenspiel mit IoT ließe sich der ökologische Fußabdruck verringern. Zudem biete die App die Möglichkeit, neue Arbeitsmodelle leichter zu implementieren, und helfe, unternehmensweit die Effizienz zu steigern und Kosten zu reduzieren.
SAP Endorsed Apps sindvon SAP zertifizierte Premium-Apps, die zusätzliche Sicherheit bieten, eingehend getestet und anhand von Benchmarks gemessen wurden. Die Endorsed-Partner werden von SAP explizit eingeladen, ihre Lösungen zu entwickeln, und bilden die Eckpfeiler für das zukünftige SAP-Partnerprogramm.
Mit der Auslobung der Förderpreise 2024 hat der Deutsche Verband für Facility Management – gefma die Bewerbungsphase für die Auszeichnungen im FM für den akademischen Nachwuchs und für Praktiker mit Fachwirt-Qualifikation eröffnet. Auch in diesem Jahr prämiert gefma wieder herausragende Hochschul-Abschlussarbeiten und Projektarbeiten der Fachwirtausbildung zum Thema Facility Management. Den Gewinnern winken attraktive Preisgelder in Höhe von insgesamt 12.000 Euro sowie die Möglichkeit, ihre Arbeit bzw. ihr Projekt auf dem gefma-Jahresevent am 22. November 2024 in München zu präsentieren.
Zur Teilnahme aufgerufen sind Studierende, die ihre Bachelor- bzw. Masterthesis oder Dissertation vorstellen wollen, ebenso wie Teilnehmende an der Ausbildung zum Fachwirt Facility Management (gefma) bei einem der zertifizierten Bildungsträger (BAA, Bauakademie, KG Protektor, TAE, TAW, TÜV Süd Akademie), die ihre Projektarbeit präsentieren wollen. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Juli 2024. Alle weiteren Informationen zu den Bewerbungskriterien und dem Bewerbungsprozess stellt gefma auf der Webseite zum Wettbewerb bereit.
Software-Anbieter RIB IMS hat die App Helpdesk 6.0 für die CAFM-Software RIB FM vorgestellt – Bild: RIB IMS
CAFM-NEWS – Das CAFM-Softwarehaus RIB IMS hat das Update seiner Helpdesk-App vorgestellt. Helpdesk 6.0 ermöglicht den direkten Log-in auf die RIB FM-Plattform, hierbei kann auch ein biometrisches Verfahren genutzt werden. Durch die Anmeldung werden Namens- und Adress-Felder bei Meldungen automatisch vorbelegt. Eine neue Übersicht zeigt den Anwendern alle von ihnen abgesetzten Meldungen, sodass sie diese leichter nachverfolgen können. Außerdem wurde eine intuitive Objektauswahl über den Objektbaum integriert, um relevante Informationen schneller finden zu können. Die App Helpdesk ist für iOS und Android in den jeweiligen App-Shops verfügbar.
Mit Wirkung zum 5. März 2024 hat Vinci Energies die Kramer & Best Anlagenbau GmbH mit Sitz im rheinland-pfälzischen Dörth übernommen. Das inhabergeführte Unternehmen wurde 1982 gegründet und beschäftigt 170 Mitarbeitende an insgesamt vier Standorten. Kramer & Best Anlagenbau erwirtschaftete im Jahr 2023 einen Umsatz von 33 Mio. Euro. Das Leistungsspektrum Anlagenbauspezialisten erstreckt sich von der Planung von Rohrleitungen über den Apparatebau bis hin zu kompletten Produktionsanlagen. Die Kunden der Leistungen aus dem Bereich der Planung, Installation und Inbetriebnahme von Prozesssystemen stammen aus der Bio-, Hightech-, Getränke-, Nahrungsmittel-, Pharma- und Chemieindustrie.
Kramer & Best soll als eigenständige Business Unit in die Vinci Energies-Industriemarke Actemium in Deutschland integriert werden. Der Geschäftsbereich bietet bereits Energie-, Elektro- und Automatisierungslösungen in den Bereichen Pharma, Life-Science und Spezialchemie an. „Mit Kramer & Best sind wir in der Lage, unseren Kunden ein noch größeres Leistungsspektrum zu bieten, vom gesamten Engineering über die Prozessautomatisierung bis hin zur Realisierung des schlüsselfertigen Prozessanlagenbaus“, sagt André Rottstegge, Managing Director bei Actemium Deutschland, in dessen Bereich die Firma integriert wird. Dr. Markus Kramer wird als Geschäftsführer und Business-Unit-Manager zusammen mit seinen Brüdern und dem bisherigen Führungsteam die Zukunft bei Actemium mitgestalten wird.
Daniel Csiallag ist der neue CEO von Graphisoft – Bild: Graphisoft
CAFM-NEWS – CAD- und BIM-Software-Hersteller Graphisoft hat Daniel Csillag mit sofortiger Wirkung zum Gesamtgeschäftsführer (CEO) ernannt. Csillag war bereits von 2017 bis 2022 als CEO von Nevaris und General Manager von Bluebeam (DACH-Region) Teil der Nemetschek Group. In dieser Zeit verantwortete er unter anderem die Akquisition von 123erfasst – einer mobilen Cloud-Lösung zur Datenerfassung auf Baustellen. In den vergangenen zwei Jahren war Daniel Csillag Vertriebschef bei Thinkproject, einem Anbieter von Bau- und Asset-Management-Software.
Der bisherige CEO Huw Roberts, der seit 2019 an der Spitze von Graphisoft stand, verlässt das Unternehmens im gegenseitigen Einvernehmen.
Der Technik-Dienstleister Spie hat 90 Prozent der ICG Gruppe übernommen. Das Unternehmen ist ein Anbieter für die Errichtung komplexer Kommunikationsinfrastrukturlösungen und bündelt die Tochterunternehmen Infratech, comcross, Schwan, TripleA und DPE unter einem Dach. Die ICG Gruppe bietet ihren Kunden Leistungen in den Bereichen 5G-Mobilfunk, Glasfaser und Energienetze aus einer Hand. Mit rund 720 hochqualifizierten Mitarbeitenden erwirtschaftete die Gruppe 2023 einen Umsatz von rund 230 Mio. Euro.
Für Spie ist die Übernahme der Einstieg in den Markt für 5G-Mobilfunkinfrastrukturen und soll die Position in den FTTx-Netzen stärken. Die ICG Gruppe soll zukünftig als Geschäftseinheit im Geschäftsbereich CityNetworks & Grids von SPIE Deutschland & Zentraleuropa mit dem bewährten Management-Team rund um Geschäftsführer Vladimir Suznjevic agieren. Spie wird bei Abschluss der Transaktion ca. 90 Prozent der Anteile an der ICG Gruppe erwerben. 10 Prozent der Anteile verbleiben beim Management-Team, welches die Geschäftsentwicklung auch in Zukunft weiter vorantreiben soll.
Das Update des CDEs Visioplan verbessert unter anderem die Synchronisation mit verschiedenen Plattformen – Bild: Visioplan
CAFM-NEWS – Mit ihrem jüngsten Update verbessert die CDE-Software Visioplan die plattformübergreifende Synchronisation, was eine nahtlose Mängel- und Freigabe-Workflow zwischen Büro und Baustelle ermöglicht.
Überarbeitet wurde der PDF- und DWG-Viewer, sodass Pläne laut Hersteller jetzt effizienter bearbeitet werden können. Ebenso wurde der Workflow für Änderungen und Freigaben der Pläne optimiert. Unter anderem können jetzt Aufgaben direkt im Plan verortet werden, wo auch die Bearbeitung stattfinden kann, was die Projektarbeit vereinfachen soll.
Schließlich hat Visioplan die Projektübersicht, das Haupt- und einige weitere Menüs neugestaltet. Sie passen sich jetzt verschiedenen Bildschirmgrößen besser an.
Der Anteil zertifizierter Green Buildings am gewerblichen Immobilieninvestmentvolumen (ohne Berücksichtigung von Portfolios) liegt laut dem aktuellen BNP-Report „Green Building Investment Markt 2023“ trotz eines herausfordernden Marktumfelds auf einem sehr hohen Niveau: Nach dem Top-Wert von knapp 31 Prozent im Jahr 2022 wurden 2023 rund 27 Prozent erreicht. Der ungebrochen hohe Marktanteil der zertifizierten Green Buildings am gewerblichen Investmentmarktvolumen sei insbesondere in der anhaltenden Unsicherheit rund um die EU-Taxonomie begründet, teilt BNP mit. Es gebe vergleichsweise wenig eindeutige Kriterien, die ein nachhaltiges Investmentprodukt definieren. Green Building-Zertifikate zählen zu diesen wenigen, Orientierung gebenden Kriterien. Entsprechend würden Investoren die Sicherheit und Verlässlichkeit schätzen, die die Zertifikate bei Green Invests geben.
Bürogebäude bleiben bei den Green Building Investments die dominierende Assetklasse. Ihr Marktanteil lag im Markt für Green Invests bei 44 Prozent vor Logistik (27 %) und Einzelhandel (21 %). Letztere haben damit jedoch bis dato nicht erreichte Werte registrieren können. Die Bedeutung der Zertifizierungen steigt dabei über alle Assetklassen hinweg. Erstmals sind 2023 in allen vier Hauptnutzungsklassen mehr als 30 Prozent des jeweiligen Investmentvolumens auf Green Buildings entfallen, wobei der Anstieg insbesondere bei Logistik-und Hotelimmobilien besonders ausgeprägt ist.
DGNB vor BREEAM und LEED
Der Trend hin zu steigenden Zertifizierungszahlen hält laut BNP auch 2023 an. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der bundesweit zertifizierten Gebäude um fast 15 % auf mehr als 3.200 gestiegen. Bei der Verteilung der Zertifizierungen auf die wichtigsten Nutzungsklassen gab es zuletzt kaum Verschiebungen. Büro (42 %) führt vor Einzelhandel (24 %) und Logistik (19 %). Bemerkenswert sei der starke Anstieg der Zertifizierungen um 29 Prozent bei Hotel. Ihr Marktanteil beläuft sich damit auf 6 %. Weiterhin Marktführer im Bereich der Green Building-Zertifikate bleibt DGNB (1.760) vor BREEAM (920) und LEED (540). BREEAM konnte sich durch die Bestandszertifizierung nun deutlich von LEED absetzen.
HSD Nova-FM ist als erste CAFM-Software auch im Kriterienkatalog A18 IoT-Datenmanagement zertifziert – Bild: HSD, gefma; Montage: CAFM-News
CAFM-NEWS – Das CAFM-Haus Händschke Software & Datentechnik (HSD) aus Bremen hat sein CAFM-System Nova-FM nach den Kriterien der Gefma 444 rezertifizieren lassen. Ergänzt haben die Bremer in diesem Zuge den Kriterienkatalog A8 „Umzugsmanagement“ und als erste Anbieter von CAFM-Software auch den jüngsten Kriterienkatalog A18 „IoT-Datenmanagement“. Nova-FM ist damit in 17 der 18 Kriterienkataloge zertifiziert, einzig A17 Workplace Management ist nicht berücksichtigt.
Der Kriterienkatalog A18 wurde im Juli 2023 eingeführt. Geprüft wird bei diesem, ob die CAFM-Software mit IoT-Daten arbeiten und FM-Prozesse unterstützen kann. Eine aktive Steuerung von IoT-Komponenten ist nicht Inhalt der Prüfung. Die Zertifizierung von Nova-FM gilt bis zum Februar 2026.
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Wenn es darum geht, BIM-Planungsleistungen in der HOAI zu verorten, finden sich schnell Konfliktpotenziale – Bild: Model Republic/stock.adobe.com
CAFM-NEWS – BIM beginnt sich als Methode zu etablieren. Doch nach wie vor ist oft unklar, wie BIM-Leistungen nach HOAI abzurechnen sind. Die Honorarordnung, die auf dem Stand des Jahres 2013 fußt, nennt Modellierung explizit nur in Leistungsphase 2 (LPH2), als methodenneutrale Abrechnungsbasis greift sie aber in mehr Phasen. Verschiedene Verbände versuchen, Transparenz zu schaffen.
Formell klassifiziert die HOAI alle BIM-Leistungen als „Besondere Leistungen“, obwohl BIM als Methode und Werkzeug tatsächlich eine bunte Mischung aus Grundleistungen und Besonderen Leistungen ist. Die Bundesarchitektenkammer (BAK) hat in ihrem Leitfaden „BIM für Architekten – Leistungsbild, Vertrag, Vergütung“ die Gebäudeplanung dagegen teilweise den Grundleistungen der HOAI zugeordnet. „Kritisiert wird, dass diese Zuordnung eher auftraggeberfreundlich ausgefallen und vielleicht auch entstanden ist, bevor die genauen Inhalte von BIM wirklich verstanden wurden“, moniert Christian Esch, Fachanwalt für Architekturrecht in der Kanzlei Graf von Westphalen in Hamburg. Er hat an einer Alternative mitgearbeitet, dem Papier „Grundleistungen im Leistungsbild Gebäude und Innenräume unter Verwendung der Planungsmethode BIM“ der BIM Allianz, einem Verein von Architektenbüros, die das Papier um ein weiteres mit dem Titel „Besondere Leistungen im Leistungsbild Gebäude und Innenräume unter Verwendung der Planungsmethode BIM“ ergänzt haben.
Das „Heft 11 – Leistungen Building Information Modeling – Die BIM-Methode im Planungsprozess der HOAI“ des Ausschusses der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung (AHO) liefert eine weitere mögliche Sichtweise. Gemeinsam haben die drei Verbände BAK, AHO und Bundesingenieurkammer (BingK) zudem die Novellierung der bestehenden Honorarordnung als HOAI 202x angeschoben. Sie liegt seit Ende 2023 in einer vorläufigen Fassung vor und enthält unter anderem einen BIM-Regelprozess, der BIM-spezifische Grund- und weitere Leistungen umfasst. Die Grundleistungen dieses BIM-Regelprozesses ergänzen die Grundleistungen der aktuellen HOAI. Und dann hat auch der Bund noch Hilfe in petto: „Der Masterplan BIM für Bundesbauten bietet eine gute Grundlage für die Leistungseinordnung und liefert zugleich Umsetzungshilfen“, sagt Christine Vöhringer-Gampper, Fachanwältin für Bau- und Architekturrecht bei der Kanzlei Ganten Hünecke Bienek & Partner. Damit sind fünf Unterlagen verfügbar, auf deren Basis sich Architekten, BIM-Planer, BIM-Manager und Auftraggeber einigen können. Und noch eine sechste ist zu haben: „Die Projektsteuerer haben eine weitere verbandseigene Aufteilung vorgenommen, mit Tendenz zu ihren Gunsten. Man könnte sagen, jede Berufsgruppe hat versucht, sich ihre Rosinen zu picken“, benennt Vöhringer-Gampper eine Einigkeit in der Vielfalt.
Empfehlungsschreiben
Für die Rechnungsstellung bleibt die HOAI weiter die zentrale Orientierungsmarke, auch wenn sie nach dem Urteilsspruch des Europäische Gerichtshof vom 4. Juli 2019 nur noch als Empfehlung dient. Eine Hürde bleibt, dass sie nicht immer zur BIM-Methode passt, denn mit der BIM-Methode wird von Beginn an sehr detailliert geplant und es werden schon früh Leistungen bzw. ein Detailgrad der Planung diskutiert, die in der Regel in späteren Phasen der HOAI verortet sind. „Das führt zur Diskussion, wie detailliert wir bis zur LPH 4 planen und was wir dann noch in der LPH 5 machen“, umreißt Beraterin Dr. Lisa Lenz, CEO des Beratungshauses Building Information Management GLW, eine Kernfrage. Denn auch wenn vom Architekten nur die Entwurfsplanung gefordert ist, legt die BIM-Planung bereits Inhalte für z.B. Massenermittlungen der LPH 5 mit an. Damit steht die Frage im Raum, ob das einer bezahlt und wer das ist, denn ein BIM-Modell erfordert zusätzliches Know-how vom Architekten.
Auch die üblichen Arbeitsaufwände müssen berücksichtigt bleiben. „Wie groß ist der Aufwand für die Planer? Wie oft sind die BIM-Modelle zu aktualisieren? Was machen wir mit geometrischen und nicht geometrischen Informationen? Und welchen Level of Information Need, den LOIN, benötigen wir wirklich?“, stellt Beraterin Lenz als zentrale Fragen für den Planungsprozess. Entsprechend wichtig sei gerade bei BIM, dass die zu erbringenden Leistungen zwischen Bauherrn und Planern detailliert abgestimmt und vertraglich festgehalten werden. „Das ist im Steckbrief von BIM Deutschland sehr schön beschrieben, aber es muss auch im BIM-Abwicklungsplan, dem BAP, definiert sein und dargestellt werden, welche Daten zur Durchführung der BIM-Anwendungsfälle notwendig sind, warnt sie vor möglichen Fallstricken. Der abgeschlossene Vertrag zwischen Auftraggeber und Architekt bleibt dabei ein klassischer Werkvertrag. „Interessant ist aber die Frage, ob es sich bei einer Planung mit BIM um einen oder zwei zu honorierende Werkerfolge handelt, da neben dem Gebäude selbst auch ein Modell des Gebäudes entsteht“, ergänzt Anwalt Esch. „Der Mehrwert von BIM im Hochbau liegt ja in der Idee, das Modell in der Betriebs-, Um- und Rückbauphase sinnvoll weiter zu nutzen, weiterzubearbeiten und dass sich das Gebäude mit Hilfe der Bauwerksdaten selbst steuern kann“, begründet er sein Plädoyer für faire Vergütung.
BIM-Berechnung
Die HOAI wird als methodenneutral betrachtet und bietet die Möglichkeit, BIM-Leistungen höher abzurechnen. Beispielsweise sind 3D-Zeichnungen nicht Bestandteil der Grundleistungen und Umfang und Komplexität der zu liefernden Daten rechtfertigen, die „Honorarzone IV – hohe Anforderungen“ und in komplexen Fällen auch „Honorarzone V – sehr hohe Anforderungen“ für Grundleistungen nach § 32 ff. zu nutzen. „Im Gegenzug können als Ausnahmen Leistungen, die aus dem BIM-Modell automatisch generiert werden, beispielsweise Kollisionsprüfungen oder Termin- und Kostenpläne, die Mindestsätze unterschreiten“, ergänzt Anwältin Vöhringer-Gampper. Sie empfiehlt die klare Zuordnung von Leistungen durch die Architekturbüros, da sie das leichter umsetzen können. „Der Bauherr erkennt dann, was ist Grund- und was ist Sonderleistung, und dort, wo man nicht übereinkommt, bleibt als Option der Stundenlohn“, komplettiert sie die Spielräume für Einigkeit.
Zwei Bereiche werden per se nicht von der HOAI abgebildet: BIM-Management, also die übergeordnete Steuerung und Überwachung der BIM-Planung, der Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA) und der vereinbarten Datenqualität (LOIN), sowie die eigentliche Projektsteuerung. „Die Vergütung kann sich hier an den Empfehlungen der AHO-Hefte orientieren“, schlägt Anwalt Esch vor. Was zum Stoßseufzer „BIM macht alles teurer!“ führt. Zu Unrecht, wenn die Methode in all ihren Facetten genutzt wird. Zumal für den Betrieb.
Dieser Beitrag erschien zuerst in Der Facility Manager, Heft 03-2024