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TÜV Rheinland zertifiziert Aedifion für GEG-konformen Anlagenbetrieb

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Das Team rund um CEO Dr.-Ing. Johannes Fütterer (r.) freut sich über die Zertifizierung zur GEG-Konformität durch den TÜV Rheinland. - Bild: Aedifion
Das Team rund um CEO Dr.-Ing. Johannes Fütterer (r.) freut sich über die Zertifizierung zur GEG-Konformität durch den TÜV Rheinland. – Bild: Aedifion

CAFM-NEWS – Der TÜV Rheinland hat das Lösungs-Paket von Aedifion als GEG-konform zertifiziert. Das Angebot einer KI-basierten Cloud-Plattform zur integrativen Steuerung der Gebäudeautomation hat seine Konformität in einem umfangreichen Prüfverfahren nachgewiesen und erfüllt sämtliche Anforderungen an die Steuerung einer Heizungsanlage gemäß § 71a Abs. 1, 2 und 4 GEG. 

Die Installation der Gebäudeautomationslösung aus Köln erfolgt minimalinvasiv durch ein einfaches digitales Upgrade der technischen Gebäudeausrüstung. Die intelligente Software stellt alle Daten in der Cloud zur Verfügung, erkennt Fehlfunktionen in Echtzeit und gibt Handlungsempfehlungen zur Optimierung. Das vollständige Gutachten des TÜV Rheinland mit der Nummer 21264924-01 ist online verfügbar.



Abbildungen: aedifion

Marktübersicht CAFM-Software 2024 erschienen

Ende März ist die aktuelle „Marktübersicht CAFM-Software 2024“ erschienen. Auf knapp 200 Seiten bietet sie fundierte Orientierung in der vielfältigen Anbieterlandschaft des Computer Aided Facility Managements. Herausgeber sind die Fachzeitschrift „Der Facility Manager“, der Deutsche Verband für Facility Management e.V. gefma und die Unternehmensberatung Alpha IC. Als GEFMA-Unterlage 940 zählt die Publikation zum erweiterten Richtlinienwerk des gefma. Entsprechend wird sie häufig als Ausgangspunkt für CAFM-Projekte genutzt.

28 Hersteller geben Auskunft

Insgesamt geben in der aktuellen Ausgabe 28 CAFM-Hersteller detailliert Auskunft zu ihrem Unternehmen und ihren Produkten. Damit vermittelt die Marktübersicht aktuelles und praxisbezogenes Fachwissen in einem sich kontinuierlich weiter entwickelnden Marktumfeld. Drei weitere Kapitel zu Immobilien-Service-Apps (4 Anbieter), Dienstleistern aus den Bereichen CAFM-Implementierung (13 Anbieter) sowie Datenerfassung (6 Anbieter) dienen der vollständigen Abbildung der Prozesskette von der Datenerfassung über die Systemauswahl bis hin zur CAFM-Implementierung in einer Publikation. Eine aktualisierte Übersicht über die GEFMA-Richtlinien zu CAFM sowie Hinweise zu themenspezifischer Fachliteratur weisen den Weg zu weiteren Arbeitshilfen und vertiefender Lektüre.

Die Abonnenten von „Der Facility Manager“ haben die Ausgabe bereits im Rahmen ihres Abos erhalten. Alle anderen Interessenten können die neue Marktübersicht für 45,00 Euro (inkl. MwSt. zzgl. Porto) direkt beim Verlag bestellen.

Daten auch online verfügbar

Ausgewählte Informationen der Marktübersicht sind auch online in Form von Datenbankabfragen verfügbar: Diese finden Sie unter:

Zudem sind dort jeweils auch die Datenblätter der einzelnen Anbieter als PDF hinterlegt.

Gartner fordert ITDR-Verantwortliche zum Schutz personenbezogener Daten

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Um die Identitäten von Mitarbeitern vor Cyberkriminellen  zu schützen, fordert Gartner ITDR-Verantwortliche - Bild: Weissblick/stock.adobe.com
Um die Identitäten von Mitarbeitern vor Cyberkriminellen zu schützen, fordert Gartner ITDR-Verantwortliche – Bild: Weissblick/stock.adobe.com

CAFM-NEWS – Die Marktforscher von Gartner fordern von Unternehmen, so genannte ITDR-Verantwortliche zu benennen. Das Kürzel ITDR steht für Identity Threat Detection and Response und bedeutet, das Bedrohungen von Identitäts-Diebstahl frühzeitig erkannt und unterbunden werden. Es ist ein Baustein im Rahmen des Identity & Access Managements  (ITA), also der Steuerung von Identifizierung und Zugriffsverwaltung von Nutzern der Unternehmens-IT.

In ihrer Untersuchung „Who Is Responsible for Identity Threat Detection and Response“ schreiben die Autoren, die ITDR-Aufgaben sollen einem Mitarbeiter überantwortet werden, der mit der Überwachung und Stärkung der Sicherheits-Lage in seinem Unternehmen vertraut ist. In dieser Funktion leitet er ein ITDR-Fusionsteam. Das hat zum Ziel, die hauseigene Infrastruktur und die Zugangsdaten sicher und integer zu halten. 

Insgesamt nennt Gartner vier Teilbereiche, die einzubeziehen sind, und auch, welche Mitarbeiter damit in das ITDR-Team gehören:

  • Unternehmensführung: bestimmt den ITDR-Verantwortlichen
  • Manager IAM: integriert die Initiative, Identitäten und Zugriffe zu schützen, in das umfassendere IAM-Programm
  • Sicherheitsleitstelle (SOC): definiert die ITDR-Prozesse einschließlich der Ausführung und Integration in die SOC-Prozesse
  • Leiter Informationssicherheit (CISO): übernimmt die Verantwortung für die ITDR-Technologien.

Diese Personen arbeiten gemeinsam daran, cyberkriminelle Aktivitäten mit Bezug auf einzelne Personen im Unternehmen frühzeitig zu erkennen und zu unterbinden.

 

Bild: Weissblick/stock.adobe.com

Open Source mit Hintertür: Geheimdienst zielte auf Internet-Server

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Ein deutscher IT-Fachmann hat eine gefährliche Hintertür in einer verbreiteten Anwendung für Linux publik gemacht - valerybrozhinsky/stock.adobe.com
Ein deutscher IT-Fachmann hat eine gefährliche Hintertür in einer verbreiteten Anwendung für Linux publik gemacht – valerybrozhinsky/stock.adobe.com

CAFM-NEWS – Ein Zufall hat jetzt den Versuch eines bisher nicht bekannten Geheimdienstes vereitelt, das Linux-Betriebssystem durch eine gut getarnte Hintertür zu kompromittieren. Entdeckt hat die Backdoor der deutsche PostgreSQL-Entwickler Andres Freund in xz Utils. Das Werkzeug zur Datenkompression ist in vielen Linux-Distributionen enthalten. Auf dem Rechner von Freund verursachte das Programm ein ungewöhnliches Verhalten einer anderen Anwendung, weshalb der IT-Fachmann auf die Suche ging und wohl einen der spektakulärsten Versuche, Open Source Software zu missbrauchen, aufdeckte.

Der Schadcode war gut einen Monat im Umlauf. Den Recherchen der Entdecker nach wurde seine Umsetzung von langer Hand geplant und geduldig mit einer Kombination aus Programmierung und Social Engineering umgesetzt. Das Social Engineering wurde genutzt, um den ursprünglichen und einzigen Leiter der Entwicklung von xz Utils durch einen zweiten Entwickler zu ergänzen und später zu ersetzen. Dieser neue Leiter schmuggelte dann die sogenannte Backdoor, einen heimlichen Zugang in eine Software, gut getarnt in das Programm. Anschließend sorgte er dafür, dass es Teil eines Service-Pakets wurde, das veröffentlicht und auf zahlreichen Rechnern installiert wurde. Die Backdoor war zusätzlich durch einen speziellen Schlüssel geschützt, so dass nicht beliebige Anwender sie hätten nutzen können.

Für Endanwender dürfte diese Manipulation keine direkte Bedrohung darstellen, da Betriebssysteme von Windows oder Apple nicht betroffen sind. Allerdings treibt Linux rund 85 Prozent aller Internet-Server an, die das World Wide Web bedienen. Eine Hintertür auf den weltweiten Datenverkehr würde letztlich doch sehr vieles transparent machen. 

 

Abbildungen: valerybrozhinsky/stock.adobe.com

Auf IT gebaut: Arbeit zu BIM bringt Elena Ernstorfer aufs Siegertreppchen

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Konsequenter Jubel: Über ihre Auszeichnung im Wettbewerb "Auf IT gebaut" freut sich Elena Ernstorfer in einem Monitor _ Foto: Jade Hochschule
Konsequenter Jubel: Über ihre Auszeichnung im Wettbewerb „Auf IT gebaut“ freut sich Elena Ernstorfer in einem Monitor _ Foto: Jade Hochschule

CAFM-NEWS – Elena Ernstorfer, Absolventin der Jade Hochschule, wurde erneut für ihre Masterarbeit zu BIM im Facility Management prämiert. Im Wettbewerb Auf IT gebaut 2024 – Bauberufe mit Zukunft belegte sie mit ihrer Einreichung Potenziale und Herausforderungen von Building Information Modeling im Facility Management – Eine Fallstudie zur Untersuchung ausgewählter BIM-Anwendungsfälle mit PowerBI den zweiten Platz im Bereich Betriebswirtschaft. Es ist nicht der erste Preis für Elena Ernstorfer. Im Juni vergangenen Jahres wurde sie für ihre Masterarbeit mit dem Begis FM Award ausgezeichnet.

Den Sieg in der Kategorie Betriebswirtschaft sicherte sich bei Auf IT gebaut Maximilian Lucht von der Ruhr-Universität Bochum mit einer Arbeit zu Tunnelvortrieben, Platz 3 belegte Jens Wala von der TU Darmstadt mit einer Arbeit zu Lebenszyklusdaten von Bauwerken.


Abbildungen: Jade Hochschule

Marktübersicht CAFM-Software 2024 erschienen

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Die Marktübersicht CAFM-Software 2024 ist jetzt erschienen - Bild: Der Facility Manager
Die Marktübersicht CAFM-Software 2024 ist jetzt erschienen – Bild: Der Facility Manager

CAFM-NEWS – Die aktuelle Marktübersicht CAFM-Software 2024 ist erschienen. Sie bietet fundierte Orientierung in der vielfältigen Anbieterlandschaft des Computer Aided Facility Managements. Als GEFMA-Unterlage 940 zählt die Publikation zum erweiterten Richtlinienwerk des Deutschen Verbands für Facility Management e.V. (gefma). Entsprechend wird sie häufig als Ausgangspunkt für CAFM-Projekte genutzt.

28 Hersteller geben Auskunft
Insgesamt geben in der aktuellen Ausgabe 28 CAFM-Hersteller detailliert Auskunft zu ihrem Unternehmen und ihren Produkten. Dies vermittelt sie aktuelles und praxisbezogenes Fachwissen in einem sich kontinuierlich weiter entwickelnden Marktumfeld.

Vollständige Abbildung der Prozesskette
Drei weitere Kapitel zu Immobilien-Service-Apps (4 Anbieter), Dienstleistern aus den Bereichen CAFM-Implementierung (13 Anbieter) sowie Datenerfassung (6 Anbieter) dienen der vollständigen Abbildung der Prozesskette von der Datenerfassung über die Systemauswahl bis hin zur CAFM-Implementierung in einer Publikation. Eine aktualisierte Übersicht über die GEFMA-Richtlinien zu CAFM und Hinweise zu themenspezifischer Fachliteratur weisen den Weg zu weiteren Arbeitshilfen und vertiefender Lektüre.

Kostenlos für Leser von Der Facility Manager
Die jüngste Ausgabe der Marktübersicht CAFM-Software können Interessierte für 45,00 Euro brutto zzgl. Porto direkt beim Verlag bestellen. Leser der Fachzeitschrift Der Facility Manager erhalten die Marktübersicht kostenlos mit der April-Ausgabe des Magazins.

Daten auch online verfügbar
Viele der veröffentlichten Daten sind auch online verfügbar, sie finden sich hier:

Die Datenblätter sind außerdem auf den CAFM-News in den Rubriken CAFM-Anbieter und CAFM-Software direkt bei den jeweiligen Anbietern und ihren Produkten verlinkt, sofern diese einen Volleintrag gebucht haben.



Abbildungen: Der Facility Manager

Leadec: elf Prozent Wachstum in 2023

Der Industrieservice-Anbieter Leadec ist im Geschäftsjahr 2023 um 11 Prozent gewachsen und hat einen Umsatz von 1,24 Mrd. Euro erzielt. Die Zahl der Mitarbeitenden stieg auf über 23.000 in 16 Ländern weltweit. Alle Regionen – Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien – trugen mit steigenden Umsätzen zur Entwicklung bei. Auch das nicht näher bezifferte operative Ergebnis habe sich im Geschäftsjahr 2023 „deutlich verbessert“, teilt die Unternehmensgruppe mit. Mit Frankreich, Spanien und Portugal hat Leadec seine regionale Präsenz in Europa ausgeweitet.

Diversifizierungsstrategie in der Kundenstruktur

Traditionell ist Leadec stark in der Automobilindustrie vertreten, z. B. in 15 Werken von Mercedes-Benz in Deutschland, wo im vergangenen Jahr neue Aufträge in den Werken Hamburg und Bremen gewonnen wurden. Mehr als 40 Prozent des Auftragsvolumens stammen mittlerweile jedoch von Kunden außerhalb der Automobilindustrie. Hierzu zählen Multi-Technologieunternehmen ebenso wie die Luft- und Raumfahrtindustrie und Konsumgüterproduzenten. Für Paket- und Logistikzentren übernimmt Leadec sowohl die Instandhaltung vor Ort als auch Projektaufträge für Engineering und Automatisierung.

Industrial Internet of Things (IIoT) und integriertes Facility Management

Zu den zukunftsorientierten Leistungen im Portfolio zählt Geschäftsführer Markus Glaser-Gallion „IIoT-Lösungen für die Produktionsprozesse bis hin zu Dekarbonisierung und Zero-Waste-Konzepten in der Fabrik“. Auch das integrierte Facility Management gewinne als Geschäftsmodell weiter an Bedeutung. So erhielt Leadec 2023 einen mehrjährigen Auftrag eines nicht näher benannten internationalen Technologieunternehmens in sechs europäischen Ländern, nachdem der Dienstleister bereits auf einem anderen Kontinent für den Kunden tätig war. Das speziell für diesen Kunden entwickelte Betriebsmodell mit zentralisierten Prozessen und einheitlichen Standards über alle Standorte hinweg werde jetzt in Europa ausgerollt.

Nemetschek und Hexagon schließen Partnerschaft

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Hexagon und Nemetschek sind eine Partnerschaft eingegangen - Bild: Nemetschek Group
Hexagon und Nemetschek sind eine Partnerschaft eingegangen – Bild: Nemetschek Group

CAFM-NEWS – Die Nemetschek Group und Hexagon, gehen eine Partnerschaft ein, um den Bereich der digitalen Zwillinge voran zu bringen. Hexagon nutzt Lösungen zur automatischen Erfassung präziser Echtzeit-Felddaten für die Erstellung digitaler Zwillinge in allen Branchen. Diese aktuellen Gebäudescans werden im Rahmen der Partnerschaft mit dem Gebäudebetrieb in Nemetscheks offener, cloudbasierter Digital-Twin-Plattform dTwin verbunden. Das soll laut Nemetschek die Arbeit des Gebäudemanagements erleichtern sowie tiefe Einblicke und bessere Entscheidungen ermöglichen. 

Abbildungen: Nemetschek Group

Studie MITARBEITER WOHNEN Bezahlbares Wohnen wird zum Standortfaktor

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Im Jahr 2013 suchte die Studie „Strategien für bezahlbares Wohnen in der Stadt“ nach Wegen für mehr bezahlbaren Wohnraum. Die Empfehlungen des Gutachtens wirken auch heute, über zehn Jahre später, durchaus aktuell. Ein Punkt damals (wie heute): der Werkswohnungsbau
hat Jahrzehnte lang für eine Entlastung der Wohnungsmärkte gesorgt. Wir wollten dieses Konzept im modernisierten Gewand aufgreifen und neu in die Diskussion bringen.

DIN SPEC 91391-1

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Gemeinsame Datenumgebungen (CDE) für BIM-Projekte –
Funktionen und offener Datenaustausch zwischen Plattformen
unterschiedlicher Hersteller –
Teil 1: Module und Funktionen einer Gemeinsamen Datenumgebung;
mit digitalem Anhang

Neues VdS-Merkblatt für Sprinkleranlagen zum Schutz von Lithium-Ionen-Batterien

In Ergänzung der Sprinkler-Richtlinien VdS CEA 4001 stellt die VdS Schadenverhütung GmbH mit dem Technischen Merkblatt „VdS CEA 4001-TB-003: 2024-02 Lithium-Ionen-Batterien“ eine neue kostenlose Publikation zur Verfügung, die Auslegungskriterien für Sprinkleranlagen zum Schutz von Lithium-Ionen-Batterien definiert. Dafür wurde ein im Jahr 2022 von Insurance Europe veröffentlichtes Merkblatt übersetzt und erweitert. Neben der Korrektur von Fehlern im Original wurden Ergänzungen vorgenommen, zum Beispiel zu organisatorischen Maßnahmen. Bis zu weiteren Tests und Untersuchungen können die Leitlinien in dieser Publikation auch für Lithium-Polymer und Lithium-Eisen-Phosphat gelten.

Ergänzung der VdS CEA 4001 und mehr

Das Merkblatt ist primär für die Verwendung in Verbindung mit den Richtlinien VdS CEA 4001 (Sprinkleranlagen Planung und Einbau) vorgesehen, aber auch unabhängig von diesen Richtlinien interessant. „Schutzkonzepte für Lithium-Ionen-Akkus werden derzeit bei sehr vielen Bauvorhaben gefragt und bisher hatte man für viele Probleme keine Lösung. Das Merkblatt bietet nun für Planer, Konzeptersteller, Betreiber, Bauherren, Versicherer und Sachverständige konkrete Hilfestellungen“, erläutert Frank Bieber, stv. Bereichsleiter der Technischen Prüfstelle bei VdS Schadenverhütung.

Zahlen und Fakten für den Brandschutz

Das Merkblatt zeigt übersichtlich in Tabellen, welche Auslegungskriterien bei bestimmten Lagersituationen Anwendung finden. Dabei gibt es Konzepte für geringe Lagerhöhen (bis 1,5 m Höhe) und auch Regelungen für ESFR-Sprinkler bis 4,6 m Lagerhöhe. Außerdem wird der Schutz von Regalen beschrieben. Darüber hinaus werden organisatorische Maßnahmen ausgeführt, die zusätzlich zum anlagentechnischen Brandschutz notwendig sind.

Autodesk integriert CO2-Analyse in seine Software-Lösungen

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Autodesk hat in einige seiner Anwendungen eine CO2-Berechnung integriert – Bild: Autodesk
Autodesk hat in einige seiner Anwendungen eine CO2-Berechnung integriert – Bild: Autodesk

CAFM-NEWS – Autodesk hat zahlreiche neue Funktionen für seine Software-Lösungen vorgestellt, darunter ein Tool zur CO2-Analyse, eine GIS-Integration, weitere KI-Funktionen und 3D-Tools. Die neuen Funktionen werden für Anwendungen wie Forma, Revit und AutoCAD verfügbar sein. 

Die neu entwickelten Echtzeit-Tools zur CO2-Analyse Total Carbon Analysis für Revit und Insight sowie Embodied Carbon Analysis für Forma ermöglichen Anwendern den Blick auf die Umweltbilanz eines Gebäudes bereits vom ersten Tag der Planung an. Das gebe laut Autodesk Architekten die Chance, Gebäude, Infrastrukturen und ganze Städte zu entwerfen, deren CO2-Fußabdruck so gering wie möglich ausfällt.

Zusätzlich integriert Autodesk die Basemaps des Geoinformations-Systems ArcGIS mit Civil 3D in seine Planungs-Software AutoCAD. Hierdurch können Gebäudeentwürfe hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Umwelt und ökologischer Aspekte bewertet und – wo nötig – angepasst werden, teil der Hersteller mit.

Mit den neuen KI-gestützten Smart Blocks-Tools für AutoCad 2025 werde es möglich , Zeichnungen gezielt nach Objekten zu durchsuchen oder Objekte in neue, vorhandene oder vorgeschlagene Blöcke zu konvertieren. Diese Automatisierung bringe signifikante Zeiteinsparungen mit sich und verbessert die technische Vorschau, versichert das Software-Haus.

Und in der Autodesk Construction Cloud gibt es jetzt eine verbesserte Version des Model Viewers und von 3D Issues on mobile.


Abbildungen: Autodesk

SV SparkassenVersicherung beauftragt Savills

Die SV SparkassenVersicherung Gebäudeversicherung AG hat bereits zum 1. Januar 2024 das Facility Management für das historische Palais Dreisameck in Freiburg im Breisgau an Savills vergeben. Das Wohn- und Geschäftshaus in der Kaiser-Joseph-Str. 282-286 umfasst rund 10.300 m² Fläche, für die der Immobiliendienstleister das technische und infrastrukturelle Gebäudemanagement übernimmt. Der Gebäudekomplex in der Freiburger Innenstadt wurde in der Kaiserzeit erbaut, seitdem um zwei Flügel erweitert und nach der Jahrtausendwende umfassend saniert. Zu den Mietern im Mixed Use-Gebäude zählen die Bio-Supermarktkette Alnatura und eine Anwaltskanzlei.

Das ehemalige „Zürichhaus“ und heutige Palais Dreisameck am Ende der Kaiser-Joseph Straße ist eines der markantesten Gebäude in der Freiburger City. Nach der Schließung der Passage und der Neugestaltung durch den Projektentwickler Unmüssig ist u.a. Alnatura mit ca. 900m² eingezogen. Der Innenhof steht heute den Kunden und ihren Fahrrädern zur Verfügung.

BTGA veröffentlicht Praxisleitfaden zur Wärmewende in Bestandsgebäuden

Der BTGA – Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e.V. hat einen Praxisleitfaden zur „Wärmewende in Bestandsgebäuden“ veröffentlicht. Planer, ausführende Unternehmen und Betreiber finden darin praktische Hinweise und Empfehlungen, wie Bestandsdaten effektiv erfasst werden können. Darüber hinaus wird gezeigt, wie durch wenige überschlägige Berechnungen ermittelt werden kann, welche Gebäudetechnik und Betriebsweise am besten für das jeweilige Gebäude und seine Nutzung geeignet sind.

Einen Schwerpunkt im Leitfaden bildet die ganzheitliche Betrachtung von der Bestandsaufnahme bis zur Auslegung der Anlagentechnik, um Prozesse zu vereinfachen und den Verantwortlichen eine praxisorientierte Handlungsanleitung an die Hand zu geben. Ein innovatives betriebsdatengetriebenes Verfahren wird ebenfalls vorgestellt. Es nutzt gemessene Energieverbräuche in Kombination mit ingenieurwissenschaftlichen Methoden und künstlicher Intelligenz, um eine verbrauchsbasierte Auslegung von Wärmepumpen, Kesseln oder Fernwärmeanschlüssen vorzunehmen. Zur weiteren Unterstützung enthält der Leitfaden eine praktische „Checkliste zur Bestandsaufnahme“.

Der BTGA-Praxisleitfaden „Wärmewende in Bestandsgebäuden“ ist als PDF-Dokument für 25,00 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) im Webshop des BTGA erhältlich.

bvfa-Statistik zeigt hohe Wirksamkeit von Löschanlagen

Der bvfa – Bundesverband Technischer Brandschutz e.V. hat seine Löschanlagenstatistik für das Jahr 2023 aktualisiert. In die Statistik sind 85 anonymisierte Meldungen von Betreibern, Errichtern und Herstellern stationärer Löschanlagen eingeflossen. Wie in den Vorjahren zeigten Sprinkleranlagen dabei ein sehr selektives Löschverhalten. 59 Prozent aller gemeldeten Löscherfolge durch Sprinkleranlagen wurden mit nur einem oder zwei Sprinklern erzielt, was die hohe Wirksamkeit bei Entstehungsbränden unterstreicht. Das Feuer wird dabei so früh wie möglich eingedämmt, wodurch Personen wirksam geschützt und Sachschäden durch Feuer und Löschwasser minimiert werden. Auch die Wirksamkeit stationärer Löschanlagen insgesamt ist laut bvfa gleichbleibend hoch. Bei 98 Prozent der Löschvorgänge lösten die Anlagen automatisch aus, davon in 88 Prozent der Fälle während der Arbeitszeit. Die Löschanlagenstatistik beruht auf freiwilligen Meldungen.

Die Brandrisiken je nach Objekt und Branche bleiben nach den bvfa-Löschstatistiken unverändert. Objekte mit hohem Brandrisiko waren erneut EDV-Anlagen und elektrische Schaltanlagen (27 Prozent der gemeldeten Brände) sowie Werkzeugmaschinen (14 Prozent). Entsprechend häufig betroffen waren die strom- und maschinenintensiven Branchen Metallverarbeitung (24 Prozent) und Automobilindustrie (19 Prozent). Dort kommen überwiegend Speziallöschanlagen zum Einsatz, im vergangenen Jahr vor allem CO2-Löschanlagen (64 Prozent) und Inertgaslöschanlagen (30 Prozent). In EDV-Anlagen werden auch synthetische (chemische) Löschgase eingesetzt. Wasserlöschanlagen wurden in 25 Prozent der Fälle zur Brandbekämpfung eingesetzt. Sie werden auch im Handel eingesetzt, auf den 12 Prozent der im Jahr 2023 gemeldeten Löschereignisse entfielen.

Planon ernennt Juliane Bachl zur Geschäftsführerin von COOR

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Juliane Bachl ist die neue Geschäftsführerin von Coor, einem Anbieter von Projekt-Controlling-Software - Bild: Coor
Juliane Bachl ist die neue Geschäftsführerin von Coor, einem Anbieter von Projekt-Controlling-Software – Bild: Coor

CAFM-NEWS – CAFM-Softwarehaus Planon hat Juliane Bachl zur Geschäftsführerin der Tochtergesellschaft COOR GmbH bekannt gegeben. Sie folgt auf Gerhard Sendlhofer, CEO und Gründer von COOR, der sich zum 1. April 2024 wie geplant aus dem Unternehmen zurück gezogen hat. 

Bachl hat ihr Studium an der Johannes Kepler Universität in Linz als Master in Business Administration & Controlling abgeschlossen. Seit 2010 arbeitet sie bei Planon, zuletzt als Senior Project Manager Central Europe, als Senior Program Manager Central Europe und als Senior Program Manager BA EMEA Central Services. In ihrer neuen Funktion soll sie die weiteren Integration des Projektcontrollings von COOR in Planon Real Estate vorantreiben. 


Abbildungen: Coor

Neue VDI-Richtlinie 3886 Blatt 1 zur Ermittlung von Geruchsbelästigungen

Die neue Richtlinie VDI 3886 Blatt 1 „Ermittlung und Bewertung von Gerüchen – Geruchsgutachten“ vereinheitlicht und systematisiert die Vorgehensweise bei der Entscheidungsfindung, ob ein Geruchsgutachten erstellt werden muss. Dazu zeigt sie vier Prüfschritte auf, deren Beantwortung ohne Messungen möglich sein sollte. Falls die Antworten der Prüfschritte zu dem Ergebnis führen, dass ein Geruchsgutachten erstellt werden muss, gibt die Richtlinie Hinweise zu anderen VDI-Richtlinien und Regelwerken, in denen Umfang und Methodik einer Geruchsgutachtenerstellung beschrieben werden. Die VDI 3886 Blatt 1 wendet sich in erster Linie an die für den Immissionsschutz zuständigen Überwachungs-, Genehmigungs- und Fachbehörden, an die Antragstellenden bzw. Anlagenbetreibenden und die sie gegebenenfalls unterstützenden Geruchsgutachterinnen und Geruchsgutachter.

Gerüche aus Anlagen wie z.B. Industrieanlagen, Kläranlagen, Abfallanlagen, aber auch aus Tierhaltungsanlagen können unangenehm sein. Insbesondere wenn man ihnen z.B. als Anwohner über längere Zeit ausgesetzt ist. Was als Geruchsbelästigung empfunden wird, ist jedoch individuell verschieden. Immissionsschutzrechtliche oder baurechtlichen Genehmigungsverfahren, Überwachungsverfahren – ausgelöst durch Nachbarbeschwerden – oder auch Bauleitplanverfahren können Anlass für die Prüfung des Schutzes vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Geruchsimmissionen sein. Für diese Prüfung kann es im Einzelfall erforderlich sein, ein Geruchsgutachten zu erstellen.

Die Richtlinie ist im Dezember 2023 als Weißdruck erschienen und kann für ab 117,70 Euro beim Beuth Verlag bestellt werden. VDI-Mitglieder erhalten 10 Prozent Preisvorteil auf alle VDI-Richtlinien.

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Spie erwirbt Mehrheit an Photovoltaik-Spezialist MBG Energy

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Der Technik-Dienstleister Spie hat sich mit einer 75 Prozent-Mehrheit an der MBG Energy GmbH beteiligt. Das Unternehmen aus Berlin ist auf die Entwicklung, Planung und Realisierung von Photovoltaikanlagen für Geschäftskunden spezialisiert und seit 2018 am Markt präsent. MBG Energy erwirtschaftete mit 50 Mitarbeitern im Jahr 2023 einen Umsatz von rund 15 Millionen Euro.

Durch den Zukauf gewinnt Spie nach eigenen Angaben Kompetenzen im schnell wachsenden Markt für Photovoltaikanlagen, stärkt sein Leistungsspektrum als ESG-Lösungspartner und wird Komplettanbieter für das Geschäft mit Solarzellen im deutschen Gewerbekunden-Segment. Das Team aus Berlin wird hierbei in die Geschäftseinheit Energy Solutions integriert. Ca. 25 Prozent der Anteile verbleiben bei den bisherigen drei Gesellschaftern Julian Merz, Jens Gockel und Enzo Simon, die die Geschäftsentwicklung auch in Zukunft weiter vorantreiben sollen.

Kommunale Energiedatenerfassung in Baden-Württemberg kommt voran

Wie die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) mitteilt, haben mittlerweile 643 der 1.136 Kommunen und Landkreise in Baden-Württemberg ihre Energiedaten für das Jahr 2022 offengelegt. Damit haben fast 60 Prozent der Kommunen und Landkreise im Südwesten ihren Energieverbrauch vollständig und korrekt geliefert. Laut Landes-Klimaschutzgesetz sind Städte, Gemeinden und Landkreise verpflichtet, diese Daten zu erfassen und an das Land zu übermitteln. Dort werden jeweils die Vorjahreszahlen bis 30. Juni in einer elektronischen Datenbank des Landes erfasst. Dafür müssen die Kommunen die Einwohnerzahl, den Endenergieverbrauch, die Energieträger sowie relevante Bezugsgrößen übermitteln, in der Regel sind das die Flächen der kommunalen Gebäude. Als Plattform dafür steht die Webseite https://www.komems.de/ zur Verfügung.

Ziel ist es, die Kommunen dafür zu sensibilisieren, ihren Energieverbrauch – und damit ihre Energiekosten und Emissionen – stärker in den Fokus zu rücken. Die Auswertung der Daten übernimmt die KEA-BW. Diese versendet anschließend auch die individuellen Steckbriefe. Sie geben Auskunft über den individuellen Verbrauch und zeigt der Stadt oder Gemeinde, wie sie im Vergleich zum Landesdurchschnitt und gegenüber gleich großen Kommunen abschneidet. Im Steckbrief enthalten sind auch Angebote zur Beratung, etwa wenn die Verbrauchswerte einer Kommune auffällig hoch sind. Hier unterstützt die KEA-BW die Kommunen bei der Entwicklung von Energiemanagementsystemen und macht praxisnahe Vorschläge zur Einsparung von Energie.