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GEFMA-Förderpreise 2020 digital verliehen

Premiere bei der 23. GEFMA-Förderpreisverleihung: Erstmals sind am 18. Juli die Auszeichnungen in digitaler Form vergeben worden. Aus dem Drees & Sommer-Büro in Stuttgart zeichneten GEFMA-Vorstand Prof. Dr. Markus Lehmann und Bernd Fisel von Drees & Sommer stellvertretend für die Jury in einem Online-Event die live zugeschalteten sechs Gewinner aus. Der traditionsreiche Wettbewerb ist nicht nur ein Türöffner für die individuellen beruflichen Karrieren der Preisträger, sondern auch eine Plattform für die Wissenschaft, betonte Lehmann in seiner Begrüßung. 14 Unternehmen aus der Branche unterstützen den Award als Sponsoren.

Hauptpreis im Bereich Digitalisierung

Der Hauptpreis in Höhe von 3.000 Euro ging an Erika Morosov, Absolventin der Fachhochschule Münster. Sie beschäftigte sich in ihrer Masterarbeit mit der Entwicklung und Anwendung eines Reifegradmodells und Bewertungstools zum Stand der Digitalisierung im Facility Management von Unternehmen. Lehmann lobte die Arbeit als „wissenschaftlich fundiert und mit hohem Anwendungsbezug sowie als wertvollen Beitrag zum Megathema Digitalisierung“.

Weitere Förderpreise von 1.000 Euro wurden verliehen an:

• Fachkategorie Risikomanagement: Philipp Stuiber, TH Nürnberg, „Risikomanagement mit Hilfe von Konformitätslevel in der Leistungsausschreibung im Facility Management“
• Fachkategorie BIM-Strategie: Daniel Thamm, FH Münster, „Entwicklung einer Strategie zur Verwendung von BIM für ein wertschöpfendes Facility Management“
• Fachkategorie Energieeffizienz: Laura Beck, Staatl. Studienakademie Leipzig, „Technische Überprüfung und Modernisierung des vorhandenen Kaltwassersystems zur Raumklimatisierung mit dem Ziel der energetischen Optimierung im Objekt Kramergasse 2-4, Dresden“
• Fachkategorie CO2-Neutralität: Dennis Hepp, FH Münster, „CO2-neutrale Automobilproduktion 2030 – Analysen, Konzepte und Maßnahmen zum Erreichen des Umweltstrategiezieles der kohlendioxid-neutralen Automobilherstellung am Beispiel von Audi Mexico“
• Fachkategorie New Work: Jonas Schelenz, TU Kaiserslautern, „Die Rolle und die Bedeutung des Facility Managements im Rahmen des New Work Konzepts“

Drei Preisträger von der FH Münster

Ein weiteres Novum in der Geschichte der GEFMA-Förderpreise: Erstmals stellt eine Hochschule drei Preisträger. Prof. Dr. Torben Bernhold, Leiter Masterstudiengang Immobilien- und Facility Management der Fachhochschule Münster, war ebenfalls zugeschaltet und freute sich mit seinen Münsteraner Kolleginnen und Kollegen über den Erfolg.

Das zweiteilige Video der Veranstaltung finden Sie hier:
GEFMA-Förderpreisverleihung Teil 1
GEFMA-Förderpreisverleihung Teil 2

FM noch nicht reif für digitale Plattformen

Im ersten Quartal 2020 haben der Verband RealFM e. V. und die Unternehmensberatung Roland Berger eine gemeinsame Umfrage zum Thema digitale Plattformökonomie durchgeführt. Drei Fragen standen im Mittelpunkt: Wie verhält es sich mit digitalen Plattformen im CREM und FM? Welche Plattformen werden für welche Leistungen eingesetzt? Und welche Bedeutung haben digitale Marktplätze im CREM und FM?

Die Ergebnisse liegen nun in der Studie „Inhalte und Nutzen einer digitalen Plattform im Corporate Real Estate und Facility Management (CREM und FM)“ vor: Demnach sind die Voraussetzungen für den Einsatz von Plattformen noch nicht geschaffen. Es fehlen weitreichende Standards für Daten und Leistungen. Ebenfalls seien die Prozesse für den Einsatz von digitalen Plattformen noch zu ungenau definiert. „Klarheit über den Austausch von Daten, die Akkreditierung von Vertragspartnern, die Rollen und Verantwortungen für die Nutzung der Plattformen sowie Standards für digitale Beauftragungen und Leistungsabnahmen sind noch zu schaffen“, resümieren die Studienautoren. Gleichzeitig prognostizieren sie, dass bis 2025 ein Volumen von rund 50 Mrd. Euro an digitalen CREM- und FM-Services dafür geeignet sei, über Plattformen abgewickelt zu werden.

Die Studie ist über die RealFM-Geschäftsstelle als PDF-Dokument für RealFM-Mitglieder kostenfrei und für Nichtmitglieder zu einem Preis von 59 Euro zzgl. MwSt. zu beziehen.

Spie: Weniger CO2-Ausstoß im SI-Centrum Stuttgart

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Spie hat 2004 die Versorgung mit Energie und Trinkwasser für den gesamten Gebäudekomplex des SI-Erlebnis-Centrums aus Stuttgart im Rahmen eines Energieliefer-Contractings übernommen. Seit 2018 ist der Dienstleister zudem für das technische Gebäudemanagement der 146.000 qm Fläche verantwortlich und bietet damit ein Full-Service-Contracting für alle gebäudetechnischen Leistungen. Seitdem optimiert Spie die Versorgungsanlagen des SI-Erlebnis-Centrums weiter. Unter anderem wurden zwei Kältezentralen saniert und mit neuer hocheffizienter Maschinentechnik ausgestattet. Durch die energieeffizienten Maßnahmen reduzierten sich der Ausstoß von CO2 bislang um 2.500 t im Jahr und die Kosten um mehr als zwei Millionen Euro.

TME-Studie: Integriertes Facility Management

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TME Associates hat eine Studie veröffentlicht, die Trends, Ansätze und Beispiele aufzeigt, wie durch Integriertes Facility Management (IFM) Leistungsqualität und Zufriedenheit gesteigert sowie Kosten im Unternehmen gespart werden können.  

In der aktuellen Studie „Integrated Facility Management 2020“ zeigt die Münchener Real Estate Beratung TME Associates (TME) Trends, Ansätze und Best-Practice-Beispiele auf, wie durch Integriertes Facility Management (IFM) die Potenziale eines Unternehmens ausgeschöpft werden können. Dafür gaben 50 deutsche und internationale Nutzer-Unternehmen Informationen zu ihren Erfahrungen mit integrierten Facility Management-Vergaben preis. Zudem erfolgte eine Analyse und Bewertung von Best-Practice-Beispielen verschiedener FM-Dienstleister. Das Ergebnis gab Aufschluss über den Reifegrad des IFM im deutschen Markt und ergab Ansätze für ein IFM-Idealmodell. Außerdem konnten Daten über die Dienstleister-Steuerung in Unternehmen erhoben und die Potenziale für ein verbessertes IFM eingesehen werden.

Unzufrieden mit Organisation und Dienstleister

Ein weit verbreitetes Problem des IFM besteht laut Studie aber darin, dass Firmen mit der vorhandenen FM-Organisation und den beauftragten FM-Dienstleistern unzufrieden sind. IFM-Modelle sollen helfen, nehmen auch an Bedeutung zu, aber noch haben erst 20 Prozent der Unternehmen konkrete Kosteneinsparungen in den Verträgen mit ihren FM-Dienstleistern verankert. Doch Unternehmen wissen häufig nicht, welche nachhaltigen und integrierten FM-Lösungsansätze möglich sind. Laut TME ist eine konsequente und intelligente Bündelung von ausgewählten Leistungen über mehrere Standorte hinweg mit der Ziel-Verankerung in den FM-Verträgen („Saving Glidepath“) ein erfolgreicher Ansatz.

Um vertraglich fixierte Potenziale und Synergien zu erkennen und sie nachhaltig zu gestalten ist eine zentrale Steuerung auf Auftraggeberseite essenziell. Dabei soll der Fokus auf der Leistungsobjektivierung durch Transparenz, KPI und BI-Systeme liegen. Integrierte Vergaben können ein effektives Modell sein, um die Leistungsqualität und Zufriedenheit in einem Unternehmen zu steigern und Kosten einzusparen. Durch Einbindung des lokalen Managements wird eine hohe Akzeptanz an den Standorten und damit der größtmögliche Nutzen für das Unternehmen erreicht.

Gies Dienstleistungen veröffentlicht Bilanz 2019

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Mit 115 Mio. Euro Umsatz hat die Firma Gies Dienstleistungen ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 verzeichnet. Die Unternehmensgruppe besteht aus 15 Niederlassungen und 21 Tochtergesellschaften sowie Beteiligungen an 10 Servicegesellschaften. Insgesamt sind 4.600 Mitarbeiter für Gies tätig. (2018: 123,3 Mio. Euro Umsatz und 5.000 Mitarbeiter.)

Etwa zwei Drittel des Umsatzes generiert das Unternehmen in Kliniken und Pflegeeinrichtungen mit Verpflegungs- und Hygienedienstleistungen. Zusätzlich nutzen auch 23 Universitäten und Forschungseinrichtungen diese Angebote.

Die Unternehmensleitung erwartet trotz der Corona-Krise für 2020 ein befriedigendes Ergebnis. Im laufenden Jahr feiert Gies sein 50-jähriges Jubiläum.

Planon Universe in allen Kriterien nach GEFMA 444 zertifiziert

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Die IWMS- bzw. CAFM-Software Planon Universe ist nach GEFMA 444 in allen Kategorien erneut zertifiziert worden. Hierzu zählen auch die neuen Kriterienkataloge „Vertragsmanagement“ und „Workplace Management“.

Die Akkreditierung nach GEFMA 444 dient Unternehmen als eine Absicherung von Investitionen und Orientierungshilfe für nachhaltige Kaufentscheidungen. Für die Zertifizierung verpflichtend zu erfüllen sind die Kategorien Basiskatalog, Flächenmanagement und Instandhaltungsmanagement. Die weiteren Kataloge umfassen Inventar- und Reinigungsmanagement, Raum- und Asset-Reservierung, Schließanlagen-, Umzugs- und Vermietungsmanagement, Energiecontrolling, Sicherheit und Arbeitsschutz, Umweltschutzmanagement, Help- und Service-Desk, Budgetmanagement und Kostenverfolgung und BIM-Datenverarbeitung. In diesem Jahr wurden Workplace Management und Vertragsmanagement hinzugefügt.

Ausführliche Informationen zu Planon Universe und weiteren CAFM-Lösungen finden Sie in unserer Datenbank CAFM-Software.

GEFMA-Umfrage: Nachhaltigkeit im Immobiliensektor

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Anlässlich des „European Green Deal“ hat GEFMA e. V., der deutsche Verband für Facility Management, auf die Umfrage „Bedeutung des FM zur Steigerung der Nachhaltigkeit im Bau/-Immobiliensektor“ hingewiesen. Bis 31. Juli 2020 können sich alle Mitglieder der GEFMA, Nachfrager und Anbieter von Facility Services sowie Berater an der Umfrage beteiligen.

Die Studie entsteht in Zusammenarbeit mit Roland Berger und den GEFMA-Arbeitskreisen „Nachhaltigkeit“ und „Energie“. Sie befasst sich mit den Fragestellungen: Was kann das Facility Management zur Steigerung der Nachhaltigkeit beitragen? – Dabei liegt der Fokus auf Energie- und Ressourceneffizienz im Bau- und Immobiliensektor.  Außerdem wird die Frage gestellt: Kommen neue Technologien bereits zum Einsatz und beeinflussen Anwendungen und Geschäftsmodelle?

Hier geht es zur Umfrage: www.gefma.de/Umfrage-Nachhaltigkeit.

Strabag Österreich: FM-Leistungen für Raiffeisen

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Die Strabag PFS Österreich wird ab 1. Januar 2021 das technische Facility Management für verschiedene Büroimmobilien sowie das Rechenzentrum der Raiffeisen Holding NÖ-Wien übernehmen. Zum Leistungsportfolio gehören neben dem übergeordneten Objektmanagement und Instandhaltungsservices auch das Energie- und Entsorgungsmanagement. Insgesamt wird Strabag PFS damit eine Nettogeschossfläche von mehr als 93.000 qm betreuen.

Weitere Informationen zur deutschen Schwestergesellschaft, der Strabag PFS Deutschland, finden Sie unter: www.facility-manager.de/facility-services-anbieter

Stölting übernimmt Clemens Kleine

Zum 1. August 2020 wird die Stölting Facility Service GmbH, Leipzig, die Mehrheitsanteile an der Clemens Kleine Holding GmbH, Düsseldorf, übernehmen. Im Gegenzug erhalten die beiden Gesellschafter der Clemens Kleine Unternehmensgruppe, Ulrich und Alexander Kleine, Anteile an der unter dem neuen Namen firmierenden Gesellschaft Stölting Kleine Service GmbH.

Mit dieser Akquisition wird die neue Gesellschaft Stölting Kleine Service GmbH im Jahr 2020 voraussichtlich einen Jahresumsatz von über 100 Mio. Euro erzielen und ca. 5.500 Mitarbeiter beschäftigen. Insgesamt sind dann deutschlandweit über 13.000 Mitarbeiter für die Stölting Service Group im Einsatz. Für die gesamte Unternehmensgruppe beträgt die Umsatzplanung für das laufende Jahr 300 Mio. Euro.

Sebastian Mosbacher, Geschäftsführer der Stölting Service Group GmbH, sieht in diesem Zusammenschluss „einen erfolgreichen Schritt in eine gemeinsame Zukunft der beiden inhabergeführten Familienunternehmen mit einer jeweils über 100-jährigen Tradition.“ Ulrich Kleine, Geschäftsführer der Clemens Kleine Holding GmbH, hofft, „von der deutlichen Steigerung der bundesweiten Marktpräsenz und dem gebündelten Know-how beider Traditionsunternehmen zu profitieren“.

Die Clemens Kleine Holding GmbH sowie fünf Tochtergesellschaften hatten im Juni beim Amtsgericht in Düsseldorf ihren Insolvenzplan eingereicht, nachdem sich die Gruppe Ende des vergangenen Jahres für das Eigenverwaltungsverfahren entschieden hatte, da Restrukturierungsmaßnahmen nicht mit der erforderlichen Geschwindigkeit durchgeführt werden konnten und so die Liquidität der Unternehmensgruppe beanspruchten.

Hesse verlässt ZIA

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Der Sprecher der Geschäftsführung des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA), Klaus-Peter Hesse, hört zum 1. September beim Verband auf. Der 52-Jährige wechselt stattdessen zum Hamburger Projektentwickler ECE und übernimmt dort die neu geschaffene Funktion des Directors City Development & Acquisition im Bereich Work and Life. Hesse war beim ZIA ab 2009 zunächst als Pressesprecher tätig, bevor er 2011 Geschäftsführer wurde und zuletzt als Sprecher der Geschäftsleitung fungierte. Von 1997 bis 2015 bekleidete er außerdem einen Posten in der Hamburgischen Bürgerschaft.

Wisag erreicht 2019 Umsatzwachstum

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Die Wisag Facility Service hat für das Geschäftsjahr 2019 ein Umsatzwachstum von 3,9 Prozent. Insgesamt stieg damit der Umsatz auf 1,168 Mrd. Euro verzeichnet.

Alle Bereiche der Wisag haben dabei ein Plus zwischen 1,9 Prozent und 8,2 Prozent eingefahren. Lediglich der Bereich Catering weist einen Rückgang von 4 Prozent aus. Positiv bemerkbar machte sich nach Unternehmensangaben, dass die Wisag zunehmend als Spezialist für die individuellen Anforderungen unterschiedlicher Assetklassen wahrgenommen und angefragt wird, wodurch das Geschäft in allen Kundensegmenten weiter ausgebaut werden konnte. Mit rund 32.200 Mitarbeitenden ist der Immobiliendienstleister weiterhin der größte Arbeitgeber auf dem deutschen Facility-Management-Markt. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Entwicklung 2020 sind noch nicht absehbar.

Parallel dazu erhöhte sich die Ausbildungsquote gegenüber 2018 um 11,2 Prozent. Derzeit bildet das Unternehmen rund 340 junge Menschen in insgesamt 18 Lehrberufen aus.

Nach dem plötzlichen Tod des Geschäftsführungsvorsitzenden Ralf Hempel im Mai dieses Jahres führen Michael Moritz und Martin Riebschläger die Geschäfte der WISAG Facility Service Holding nun als Doppelspitze.

Positiver Abschluss des Geschäftsjahres: Die WISAG Facility Service Holding wächst 2019 um 3,9 Prozent. Bild: WISAG, 2020

Corporate Energy and Sustainability Progress Report 2020

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Unternehmen vollführen eine Gratwanderung zwischen Kosteneinsparungen und Nachhaltigkeit. Während eine Strategie vor allem am Hier und Jetzt ausgerichtet ist, orientiert sich das andere Vorgehen an der Zukunft. Die Studie klärt nun, ob und wie Firmen beide Taktiken miteinander kombinieren.

Großprojekt für Vinci in Velbert

Die Stadt Velbert in Nordrhein-Westfalen hat Vinci Facilities Solutions mit dem Umbau und Betrieb des Bürgerforums Niederberg beauftragt. Der Veranstaltungsort steht unter architektonischem Urheberschutz und soll ab Herbst 2020 für rund 44 Mio. Euro erweitert und saniert werden. Die Eröffnung des Gebäudes ist für Anfang 2023 geplant. Den Betrieb der Liegenschaft aus den 1980er Jahren wird Vinci Facilities Solutions verantworten, der entsprechende Vertrag läuft über 25 Jahre. Die darin festgelegten Dienstleistungen umfassen Hausmeisterdienste, Wartungen, Instandhaltungsmaßnahmen, Reinigungsdienste, Reinvestitionen, die Energieversorgung und das Energiemanagement, die Pflege der Außenanlagen sowie den Winterdienst. Insgesamt wurden dafür rund 32 Mio. Euro veranschlagt.

Das Bürgerforum Niederberg bietet Platz für ein Theater mit ca. 780 Zuschauerplätzen, zwei Veranstaltungssäle sowie ein Foyer. Nach dem Umbau wird das Angebot um eine Bibliothek, einen Ort zum Lernen, eine Cafeteria, das Bürgerbüro, die Volkshochschule, die Musik- und Kunstschule sowie die Verwaltungsräume der Stadt erweitert.

Mehr zum Angebot von Vinci Facilities Deutschland und anderen Dienstleistern erfahren Sie in unserer online-Datenbank der Facility Services Anbieter: www.facility-manager.de/marktuebersicht/datenbank-facility-services-anbieter

Drees & Sommer übernimmt BOAG

Seit dem 1. Juli 2020 hat Drees & Sommer die Anzahl seiner Mitarbeiter in den Niederlanden von 50 auf 100 verdoppelt, indem sich das Unternehmen mit 100 Prozent an BOAG Advies en Management beteiligt. Durch den Zusammenschluss mit dem Beratungs- und Projektmanagementbüro BOAG erweitert Drees & Sommer sein Leistungsangebot insbesondere im Bildungsbereich, in der Healthcare- und Retail-Branche sowie im Wohnungsbau. Zu den Projekten von BOAG zählen der Hauptbahnhof in Amsterdam, der Wohnturm „OurDomain Rotterdam Blaak“ sowie das Hotel nhow Amsterdam RAI.

Seit der Übernahme besteht das neue Führungsteam von Drees & Sommer Niederlande aus Michel de Haan (Vorsitzender der Geschäftsführung), Kurt van Dijk, Ton Heijmans, André Leeuwis und Johan de Vries. Während einer Übergangsphase wird BOAG den eigenen Namen mit dem Zusatz „Part of Drees & Sommer“ weiterführen.

Industriepark Höchst: neue Gasturbine für den Kohleausstieg

Am 1. Juli 2020 hat der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier gemeinsam mit den Geschäftsführern von Infraserv Höchst, im Industriepark Höchst den Grundstein für eine hocheffiziente Gasturbine gelegt. Die Anlage, die rund 300 Mio. Euro kostet, soll einen Beitrag zum Klimaschutz darstellen, indem sie den Kohleausstieg vorantreibt. Dazu erläuterte Bouffier: „Die neue Gasturbinenanlage wird dafür sorgen, dass Emissionen von rund 1 Mio. t pro Jahr vermieden werden.“

Stromerzeugung durch Gas

Aufgrund der im Industriepark Höchst ansässigen Pharma- und Chemieindustrie besteht dort ein erhöhter Strombedarf. Der Strom aus dieser Anlage soll aber auch in das Netz der allgemeinen Versorgung eingespeist werden, um die allgemeine Versorgungssicherheit des deutschen Stromnetzes trotz der geplanten Abschaltung der Kohle- und Kernkraftwerke zu sichern. Darüber hinaus ermöglicht sie eine flexible Stromproduktion: in Zeiten von Stromüberschuss kann die Anlage heruntergefahren werden, um den Vorrang von Strom aus erneuerbaren Energieanlagen zu unterstützen. In Zeiten niedriger Produktion von erneuerbaren Energien kann die Stromerzeugung dagegen maximiert werden.

Die Anlage besteht aus zwei Turbinen, die jeweils eine elektrische Leistung von 88 MW erreichen. Nachgeschaltet sind zwei Abhitze-Dampferzeuger, die jeweils pro Stunde bis zu 200 t Hochdruckdampf sowie maximal 22 t Niederdruckdampf erzeugen können. Zudem umfasst der Industriepark Höchst auch eine Ersatzbrennstoff-Verbrennungsanlage und eine Biogasanlage. Die Gasturbine soll 2022 in Betrieb gehen.

Kohleausstiegsgesetz

Getrübt wurden die Feierlichkeiten allerdings durch eine aktuell anstehende Entscheidung des Bundestags, der voraussichtlich am 3. Juli 2020 im Rahmen des Kohleausstiegsgesetz die Förderrichtlinien für Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen wie die neuen Gasturbinen ändern wird. Diese Anpassung soll rückwirkend auch für Projekte, deren Realisierung bereits begonnen hat, gelten. Daher könnten sich auch die Förderkriterien für die Anlage verschlechtern. Beide Geschäftsführer des Industriepark Höchst kritisierten die Aktualisierung des Gesetzes, weil er die Zukunft Deutschlands als Industriestandort gefährde.

RGM betreut vier Liegenschaften des Lands NRW

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Die RGM Facility Management GmbH, eine Tochter der Unternehmensgruppe Gegenbauer, hat den Zuschlag für das technische Gebäudemanagement in vier Landeseinrichtungen in NRW erhalten. Auftraggeber ist der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW).

Seit Anfang Juni betreut die RGM 13 Gebäude der JVA Bochum und fünf Gebäude der JVA Dortmund mit einer Gesamtbruttogeschossfläche (BGF) von über 70.000 qm. Zusätzlich umfasst der Auftrag  die technische Bewirtschaftung des Landesamtes für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten (LAFP) in Selm mit insgesamt 61 Mietobjekten und 100.000 qm BGF sowie der Fortbildungsakademie Mont Cenis in Herne mit 11.000 qm BGF.

KPMG und Planon intensivieren Zusammenarbeit

KPMG und Planon bauen ihre bestehende Zusammenarbeit weiter aus und bündeln ihre Expertise im Immobilien-, Portfolio- und Facility Management. In den vergangenen zwei Jahren haben beide Firmen gemeinsam Unternehmen in ganz Europa bei der Einhaltung der IFRS-16-Standards unterstützt, indem sie die Lease Accounting-Lösung von Planon implementiert haben.

Durch die Erweiterung der Partnerschaft sollen Unternehmen eine stärkere „End-to-End-Transformation“ von der Leasing-Buchhaltung bis zum strategischen Portfolio-Management sicherstellen können. Die Kombination der Softwarelösungen von Planon mit dem Wissen von KPMG rund um Prozessoptimierung und Leistungsverbesserung soll dabei Synergien schaffen. Gebäudeeigentümer und -nutzer werden dadurch in die Lage versetzt, eine intelligente Portfolio-Management-Strategie zu entwickeln und umzusetzen, die innovative Technologien nutzt und aus einer einzigen Datenquelle verwaltet wird.

Ausführliche Informationen zu den Software-Lösungen für das Facility Management von Planon finden Sie in unserer Datenbank der CAFM-Anbieter.

Verbandspositionspapier zum Klimaschutz im FM

Die Verbände RealFM e. V., Facility Management Austria und SVIT FM Schweiz haben ein Positionspapier zum „Beitrag des Real Estate und Facility Managements zur Erreichung der Klimaschutzziele“ veröffentlicht. Darin verpflichten sich die drei Verbände, noch mehr Verantwortung für den Umwelt- und Klimaschutz zu übernehmen sowie ab sofort alle Verbandsaktivitäten nach diesem Aspekt auszurichten und somit einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

CO2-Einsparung in Gebäuden

Im Kontext der internationalen Klimaziele wird insbesondere den Gebäudeemissionen eine besondere Bedeutung zuteil. Damit die Klimavorgaben erreicht werden können, muss also eine weitere Reduzierung der Gebäudeemissionen erzielt werden. Nach Meinung der drei Verbände sollte dabei besonderes Augenmerk auf das Thema Flächenbedarf gelegt werden, insbesondere auch deshalb, weil sich aufgrund der Digitalisierung oder auch durch Situationen wie der derzeitigen Corona-Krise Arbeitsplätze räumlich verlagern und sich damit neue Chancen bezüglich des tatsächlichen Flächenbedarfes ergeben.

Diesen Hintergrund nehmen die Verbände zum Anlass, eigene Positionen zum Beitrag der CO2-Reduzierung im Facility und Real Estate Management zu entwickeln und damit den Verbandsmitgliedern sowie der Fachöffentlichkeit eine weitere Orientierung zu geben. Für eine deutliche Reduzierung des CO2-Ausstoßes der Gebäude sind demnach vor allem der objektiv notwendige Bedarf und die konsequente Optimierung an bereitgestellter Fläche unter Betrachtung der dazugehörigen Wechselwirkungen aus Mobilität, Immobilie & Services sowie Energieeffizienz wesentliche Ansatzpunkte.

Die Reduzierung des Ressourcenverbrauchs soll in allen Produkten der Verbände verankert und deren Relevanz und Beitrag zur Erreichung der Klimaziele sichtbar gemacht werden.

Kostenfrei zum Download

Die Broschüre mit dem Titel „Beitrag des Real Estate und Facility Managements zur Erreichung der Klimaschutzziele – Positionspapier der Verbände RealFM e. V., Facility Management Austria und SVIT FM Schweiz“ kann kostenfrei als PDF-Datei von der RealFM-Webseite geladen oder direkt bei der Geschäftsstelle als Printversion angefordert werden.

Drees & Sommer knackt 500-Mio.-Euro-Marke

Die Drees & Sommer SE mit Sitz in Stuttgart hat im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 500,1 Mio. Euro erzielt. Das sind 75,2 Mio. Euro mehr als im Vorjahr, was einem Plus von knapp 18 Prozent entspricht. Der Gewinn des international tätigen Planungs- und Beratungsunternehmens für den Bau- und Immobiliensektor legte um rund 19 Prozent auf 56,7 Mio. Euro zu. Dazu habe die nachhaltige und digitale Ausrichtung, sowohl was die Kundenprojekte, aber auch das Unternehmen selbst angehe, beigetragen, teilte das Unternehmen mit. Zudem habe das Leistungsangebot, das den gesamten Immobilienlebenszyklus abdeckt, für eine starke Nachfrage gesorgt. „Alle neuen Projekte starten bei uns mit einer Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitsstrategie. Zusätzlich zu diesen Zukunftsthemen fragen unsere Kunden immer stärker Abwicklungsmodelle aus einer Hand nach, die Management-, Planungs- und Baurealisierungs-Know-how vereinen“, erklärt Steffen Szeidl, Vorstand der Drees & Sommer SE.

Vor allem bei den Branchen Property Companies, also Unternehmen mit dem Kerngeschäft Immobilien, sowie Automotive, Industrie und Bildung verzeichnete Drees & Sommer ein deutliches Umsatzplus. Außerdem haben die internationalen Standorte und Unternehmensbeteiligungen zum Wachstum beigetragen. Neben der DACH-Region und den globalen Wachstumsregionen setzt das Unternehmen verstärkt auf die Märkte innerhalb Europas.

Zukäufe stärken Zukunftsthemen

Anfang 2020 hat Drees & Sommer die Mehrheitsanteile der Karlsruher digitales bauen GmbH erworben. Gemeinsam arbeiten beide Unternehmen an einer Planungsmethodik, die individuelle Architekturentwürfe und technische Gebäudekonzepte modularisieren soll. Bereits seit 2019 gehört das Umweltberatungsinstitut EPEA GmbH in Hamburg zu Drees & Sommer. Ziel ist es, die Circular Economy im Bau- und Immobiliensektor sowie in weiteren Branchen voranzutreiben. Zentral ist dabei das „Cradle to Cradle“-Prinzip, mitkonzipiert vom Chemiker Prof. Dr. Braungart. Es zielt darauf ab, Rohstoffe für Produkte, Prozesse und Gebäude so einzusetzen, dass sie entweder in gleicher Qualität erhalten bleiben und in einen technischen Kreislauf zurückgehen. Alternativ sind die Rohstoffe komplett abbaubar und lassen sich in einen biologischen Kreislauf zurückführen. Derzeit begleiten Drees & Sommer und EPEA beispielsweise das erste C2C-Wohngebäude Deutschlands mit dem Namen „Moringa“ in der Hamburger HafenCity.

Vorsichtig optimistisch

Für die Herausforderungen durch COVID-19 sieht sich Drees & Sommer mit den guten Ergebnissen der Vorjahre und dem Geschäftsjahr 2019 im Rücken gut gerüstet. Während des Lockdowns passte das Unternehmen die Leistungsbilder auf den Bedarf der Kunden an. „Kontrollierte Stilllegungen von Projekten, das Leerstandsmanagement und die Wiederinbetriebnahme waren stark gefragt. Die meisten Bauvorhaben der Drees & Sommer-Kunden konnten fortgeführt werden“, erklärt Dierk Mutschler, Vorstand von Drees & Sommer, „Trotz schwieriger Ausgangsbedingungen sind wir zuversichtlich, dass die Wirtschaft wieder anspringen und nach einer Anlaufphase Fahrt aufnehmen wird“.

50-jähriges Jubiläum

Drees & Sommer startete 1970 in Stuttgart mit nur wenigen Beschäftigten. Heute sind rund 4.000 Mitarbeiter an 46 Standorten weltweit aktiv. Aktuell sind die Architekten, Ingenieure, Betriebswirte, Designer, Chemiker, Ökologen und andere Experten in mehr als 3.800 Projekten tätig. Seit 1988 besteht das Partnerschaftssystem mit 40 gleichberechtigten Partnern, die aktiv als Gesellschafter – gemeinsam mit dem Vorstand und in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat – die Nachhaltigkeit und die Innovationsführerschaft als wichtigste Bestandteile der Unternehmensstrategie erachten. Statt aufwendiger Feiern will das Unternehmen der Gesellschaft in den 50 Wochen des Geburtstagsjahres in Form von 50 ökologischen und sozialen Projekten etwas zurückgeben.

Ausführliche Informationen zu den Leistungsfeldern von Dress & Sommer im Bereich in der FM-Beratung finden Sie in unserer Datenbank der FM-Beratungsunternehmen 2020.

Ventilatoren: Zwei neue Richtlinien auf dem Markt

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Rund um das Thema Ventilatoren bei Planung Errichtung und Betrieb von raumlufttechnischen Anlagen gibt es neue Arbeitshilfen: Die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG) hat die neue Richtlinie VDI 3805 Blatt 7 veröffentlicht, während der Fachverband Allgemeine Lufttechnik im VDMA mit dem „Atex-Leitfaden Ventilatoren – Erforderliche Schritte zum betriebssicheren Ventilator“ an den Start geht. Dieser soll ergänzend als Hilfestellung für die Atex-Richtlinie 2014/34/EU dienen. Die Informationsschrift bietet einen Überblick zur Auswahl und Beurteilung von Ventilatoren sowie die Zuständigkeiten und Aufgaben der prozessbeteiligten Anlagenbetreiber und Hersteller.

Die Publikation ist unter www.vdma.org/atex als Download erhältlich.

Über die VDI 3805 Blatt 7

Die VDI-3805 Blatt 7 für Betreiber von TGA, Hersteller und Firmen in Planung, Aufbau und Wartung von Ventilatoren der technischen Gebäudeausrüstung beschreibt das einheitliche Datenformat zur Bereitstellung der Katalogdaten für Ventilatoren auf Basis der Richtlinie VDI 3805 Blatt 1. Anwendungsbereich der VDI 3805 Blatt 7 ist der Austausch von Produktdaten von Ventilatoren in Planungsprozessen der TGA. Sie ist  hierarchisch nach Einsatzbereich, Ausführung, Einbauort und weiteren Merkmalen, sowie den technische Daten gegliedert und gibt konkrete Anweisungen für den Aufbau der Datensätze (Dateinamen, Datensatzbeschreibung).

Die VDI-Richtlinie erschien im Juni 2020 als Weißdruck und ersetzt den Entwurf von April 2019. Onlinebestellungen sind unter www.vdi.de/3805 oder www.beuth.de möglich.