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TÜV Süd Advimo betreut Ausschreibungen von Vonovia

Das Wohnungsunternehmen Vonovia hat TÜV Süd Advimo mit der Ausschreibung von Facility-Management-Services für die Hausreinigung und die Pflege von Außenflächen beauftragt. Darüber hinaus entwickelt TÜV Süd Advimo auch die bestehenden Ausschreibungsstandards weiter. Im Rahmen des Auftrags unterteilte der Bereich Real Estate Consulting & Advisory von TÜV Süd Advimo die Ausschreibung in 23 Regionallose mit jeweils zwei Fachlosen für die Hausreinigung und die Pflegeleistungen von Außenflächen. Insgesamt betraf die Ausschreibung 10.400 Gebäude für die Hausreinigung sowie 37.300 Gebäude für die Reinigung der Außenflächen, den Winterdienst und/oder die Grünanlagenpflege.

GEFMA-Richtlinie für erfolgreiche Personalplanung

GEFMA hat die neue Richtlinie GEFMA 270 zur Ressourcenbemessung im Facility Management vorgestellt. Eine qualitative und quantitative Personalbemessung soll die Erbringung von Facility Services mit einem unterbrechungsfreien Betrieb gewährleisten. Die Richtlinie betrachtet Gebäudeeigenschaften und -anforderungen und bietet konkrete Hilfestellungen bei der Ermittlung der Instandhaltungsbudgets und Personalstellen. Sie sorgt für eine transparente Ressourcenplanung durch die Erfassung weniger objektspezifischer Daten und unterstützt bei der Bemessung neu zu errichtender betrieblicher Einheiten.

Die Datenerhebungen können bei typischen Geschossbauten in öffentlicher, kommerzieller oder privater Nutzung vorgenommen werden. Neubauten und Bestandsobjekte gehen dabei differenziert in die Bemessungsansätze ein.

Die Richtlinie GEFMA 270 kann ab sofort über den Online-Shop von GEFMA unter www.gefma.de erworben werden.

Wettbewerbsstart: „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft 2021“

Das RKW Kompetenzzentrum hat für den Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft 2021“ für Auszubildende, Studierende, junge Beschäftigte und Startups der Wertschöpfungskette Bau den Startschuss gegeben. Ab sofort werden Anmeldungen für 2021 entgegengenommen.

Über den Wettbewerb

Der Wettbewerb prämiert innovative und praxisnahe Digitallösungen für die Bauwirtschaft aus den vier Bereichen Architektur, Baubetriebswirtschaft, Bauingenieurwesen sowie Handwerk und Technik. Auch der Sonderpreis Startup wird in 2021 wieder ausgelobt. In allen Bereichen sind Einzel- und Team-Einreichungen möglich. Der Wettbewerb bietet neben der Prämierung der innovativsten Projekte eine Plattform, auf der Nachwuchskräfte ihre Ideen präsentieren und mit Expertinnen und Experten aus der Baubranche zusammentreffen.

Online-Anmeldungen zum Wettbewerb sind ab sofort und bis zum 9. November 2020 auf www.aufitgebaut.de möglich. Die Preisverleihung findet am 12. Januar 2021 auf der „BAU“, der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme in München statt.

Webinar: Arbeitsschutz in Corona-Zeiten am 24. Juni 2020

Zur Eindämmung der Pandemie hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit dem „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard“ reagiert. In unserem Webinar „Arbeitsschutz in Corona-Zeiten“ am 24. Juni von 10.30 -11.30 Uhr erklärt Ihnen Rechtsanwalt Henning Wündisch von Rödl & Partner, was dieser beinhaltet und beantwortet Ihre Fragen rund um das Thema Arbeitsschutz.

Für Abonnenten von „Der Facility Manager“ und angemeldete Teilnehmer der kommenden Bundesfachtagung Betreiberverantwortung ist die Teilnahme kostenfrei.

Anmeldung unter:
www.facility-manager.de/webinar-arbeitsschutz/

Dorfner akquiriert Neukunden Heinloth

Die Heinloth Holding GmbH & Co. KG aus dem mittelfränkischen Roth hat die Dorfner Gruppe mit der Unterhaltsreinigung von 2.200 qm Fläche beauftragt. Der Auftrag bezieht die drei Einzelunternehmen der Heinloth Holding am Standort Roth mit ein. Dabei handelt es sich um die Gebäude der Heinloth Transport GmbH & Co. KG, der Heinloth Kontraktlogistik GmbH und der NSC Nutzfahrzeug-Service-Center GmbH.

Spie errichtet neues Command Center am Potsdamer Platz

Spie hat bereits vergangenes Jahr von Imppv (Immobilien- und Mobilien Potsdamer Platz Verwaltungs-GmbH) den Auftrag zur Errichtung eines neuen Command Centers für alle Liegenschaften am Potsdamer Platz in Berlin erhalten. Die Telba GmbH, eine Tochtergesellschaft von Spie Deutschland & Zentraleuropa, ist die ausführende Einheit innerhalb der Unternehmensgruppe. Der Projektzeitraum wurde auf August 2019 bis Mai 2021 festgelegt. Spie setzt dabei das komplette Gefahrenmanagementsystem und die Videotechnik in insgesamt 16 Objekten um. Unter den Gebäuden befinden sich Bürogebäude, eine Shopping-Mall, ein Theater und mehrere Kinos inklusive durchgängiger Tiefgaragen. Weiterer Bestandteil des Auftrages ist außerdem die Errichtung der Leitstellentechnik mit zusätzlichem Kommunikationssystem.

FDBR, WVIS und SET werden zu VAIS

Aufgrund ihrer Neuausrichtungen haben sich die Verbände FDBR, WVIS und SET für einen neuen Verbandsnamen entschieden. Der zuletzt unter dem Namen SET agierende Verbändeverbund tritt ab sofort auf als VAIS Verband für Anlagentechnik und IndustrieService e.V. und ist ein Fach- und Wirtschaftsverband zur Förderung und Vertretung der fachlichen und wirtschaftlichen Belange seiner Mitglieder.

In der Online-Mitgliederversammlung am 7. Mai 2020 stimmten die Mitglieder auch über neue Fachbereiche für die interne und externe Arbeit des Verbandes ab. Die neuen Fachbereiche umfassen mit ihren Schwerpunkten „Anlagenbau & Komponenten“, „Industrie- & Anlagenservice“, „Digitalisierung & Künstliche Intelligenz“, „Neue Technologien & Umwelt“ sowie „Wirtschaftspolitik & Imageförderung“ die Kernthemen der Branche.

Vorstandsvorsitz

Den Vorstandsvorsitz übernimmt Jörg Klasen, Standardkessel Baumgarte Holding GmbH, der bereits seit 2013 das Verbandsgeschehen als Vorsitzender für den FDBR verantwortete und gemeinsam mit Dr. Lothar Meier, Infraserv GmbH & Co. Höchst KG (vormals WVIS) und Klaus Dieter Rennert, Hitachi Power Europe GmbH (vormals SET), die Verbändefusion umsetzte. Dr. Lothar Meier wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Schatzmeister ist Niklas Wiegand, Bilfinger SE.

Ausschreibungsplattform Beestate nach GEFMA-Standards

Die von Marktteilnehmern gewünschte GEFMA-Konformität bei der Ausschreibung und Vergabe für Verträge und Leistungsbeschreibungen im Facility Management soll zukünftig durch die Plattform Beestate erreicht werden. Der digitale Marktplatz steuert den kompletten Workflow von der Bietervorauswahl bis hin zur Vertragsgenerierung im Facility Management auf der Grundlage aktueller und zukünftiger GEFMA-Standards, nach den Richtlinien GEFMA 510 Mustervertrag und GEFMA 520 Standardleistungsverzeichnis. Der Standard zur Beschaffung von Immobiliendienstleistungen wird dafür derzeit umfassend aktualisiert und soll den Prozess nach einer von Auftraggeber- und Auftragnehmer-Unternehmen sowie Juristen erarbeiteten „Best Practice der Partnerschaftlichkeit“ verstärkt am Markt etablieren. „Damit sollen Preisdumping vermieden, Qualität erhöht und der Markt sensibilisiert werden“, sagt Sebastian Hölzlein, Geschäftsführer der Serthoro GmbH, dem Entwickler und Betreiber der Beschaffungsplattform.

Wisag-Geschäftsführer Ralf Hempel überraschend verstorben

Trauer um den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Wisag Facility Service Holding GmbH: Ralf Hempel ist am 19. Mai 2020 plötzlich und völlig überraschend im Alter von 59 Jahren verstorben. Mit ihm verlieren das Unternehmen und die Immobilienbranche eine bekannte Persönlichkeit und einen wichtigen Gestalter. „Der Schock sitzt tief, und es ist für uns alle unfassbar, dass Ralf Hempel so plötzlich nicht mehr an unserer Seite ist“, erklärt Michael C. Wisser, Vorstand der Gruppe, tief betroffen. „Mit ihm verlieren wir einen weitsichtigen Lenker und Strategen unseres Unternehmens, einen der führenden Köpfe der Branche und einen sehr geschätzten Freund und Weggefährten. Wir sind zutiefst erschüttert und in unseren Gedanken in diesem Moment vor allem bei seiner Familie und seinen engsten Freunden. Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen beiden Töchtern.“

Die Wisag Facility Service wird bis zur Ernennung eines Nachfolgers zunächst von den weiteren Geschäftsführungsmitgliedern der Holding geführt.

Ralf Hempel, geboren 1961, schloss 1986 sein Studium zum Diplom-Ingenieur Elektrotechnik an der Universität der Bundeswehr in Hamburg erfolgreich ab. Nachdem er für zwölf Jahre bei der Deutschen Luftwaffe unter anderem als Technischer Leiter tätig war, wechselte er 1993 zur Wisag Gebäudetechnik. Zunächst agierte er als Assistent der Geschäftsführung, in den darauffolgenden Jahren als Regionalleiter (1994–1995) und stellvertretender Geschäftsführer der Wisag Gebäudetechnik Holding (1995–1997). Von 1997 bis 2012 verantwortete er die Geschäftsführung der Gebäudetechnik Holding und von 2006 bis 2012 die der Facility Management Holding. 1999 wurde Ralf Hempel auch in die Geschäftsführung der Wisag Facility Service Holding berufen, deren Vorsitz er 2013 von Michael C. Wisser übernahm. Unter seiner Führung erlebte die Wisag Facility Service ein stetes Wachstum, das geprägt war von Innovationskraft und hoher Kundennähe. Seine Fähigkeit, auf Menschen zuzugehen und sie persönlich und für das Unternehmen zu gewinnen, zeichnete seine Arbeit mit Mitarbeitenden und Kunden aus.

RGM betreut Orange Campus von Hanse Merkur

Die Hanse Merkur Grundvermögen AG hat die RGM Facility Management GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Gegenbauer Unternehmensgruppe, mit dem technischen und infrastrukturellen Facility Management des Orange Campus in Nürnberg beauftragt.

Seit dem 14. Januar 2020 ist die RGM bereits verantwortlich für das integrierte Gebäudemanagement am deutschen Unternehmenssitz der GfK SE in Nürnberg. Das überwiegend für Bürozwecke genutzte Single-Tenant-Objekt umfasst eine Gesamtbürofläche von rund 38.000 qm, die sich auf fünf Obergeschosse sowie ein Untergeschoss verteilen. Die Büroimmobilie besteht aus drei Gebäudeteilen, die durch Verbindungsflügel verbunden sind und über begrünte Innenhöfe und Dachterrassen verfügen. Die RGM-Mitarbeiter erbringen am Standort der GfK, dem ehemaligen Kohlenhof in Nürnberg, alle eigentümerseitigen Leistungen im Rahmen des technischen und infrastrukturellen Facility Managements.

Facility Podcast: Krisenmanagement in Unternehmen

In der ersten Folge unseres Facility Podcasts „FM Unerhört“ sprechen wir mit Herbert Grebenc. Er ist Leiter für Facility Management und Krisenmanagement bei der BMW Group in München. Fragen, die uns beschäftigen sind u.a.: Wie sieht die Situation von der Unternehmensseite aus? Welche Maßnahmen sind sinnvoll? Wie richte ich einen Krisenstab ein? Viel Spaß beim Zuhören!

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Der Facility Manager startet Podcast

„FM Unerhört“ geht an den Start. Wir, die Redaktion von „Der Facility Manager“, sind unter die Podcaster gegangen.
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Corona-Notfallkrankenhaus öffnet in Berlin

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In der Messe Berlin ist ein Corona-Behandlungszentrum errichtet worden. In nur vier Wochen Bauzeit wurde das Projekt realisiert und am 11.Mai 2020 offiziell eröffnet. Das Reservekrankenhaus bietet etwa 500 Betten für Patienten, davon alleine 111 für Beatmungspatienten. Der Aufbau basiert dabei auf variablen Clustern mit Einheiten zwischen 16 und 24 Betten. Verantwortlich für die Planung zeichnete das Architekturbüro Heinle, Wischer und Partner.

Der Projektfokus lag dabei auf der funktionalen Qualität der medizinischen Versorgung mit Berücksichtigung der Bedürfnisse von Personal und Patienten. Auch ein nachhaltiger Umgang mit den Ressourcen ist eingeflossen. Über 90 Prozent der eingesetzten Materialien sind wiederverwert- oder verwendbar. Ebenso sind Messebauwände, Traversen und andere Möbel lediglich angemietet.

Auch der Brandschutz wurde dabei in Rekordzeit realisiert. Innerhalb von sieben Wochen stellten die Ingenieure von hppberlin das Konzept zusammen und führten Räumungs- und Rauchgassimulation, sowie Rauchgasversuche vor Ort durch. Ein dreigeschossiger Container-Modulbau auf der Freifläche vor der Messehalle 26 für die Logistik, die Ver- und Entsorgung sowie die Sozialbereiche für das Personal wurde zudem über drei Brücken an die drei Brandabschnitte der Halle 26 angebunden. Dabei wurde durch bauliche Maßnahmen sichergestellt, dass der Modulbau sowie die drei Hallenabschnitte jeweils separate Brandabschnitte bilden. Der Schwerpunkt des Konzepts liegt auf anlagentechnischen, organisatorischen und personellen Schutzmaßnahmen.

Globale Partnerschaft zwischen Planon und Leica

Planon und Leica Geosystems, ein Unternehmen der Hexagon‐Gruppe, haben ihre globale Partnerschaft angekündigt. Diese dient der Zusammenführung der Planon‐Software für Immobilien‐, Flächen‐ und Asset‐Management und der Lösungen von Leica Geosystems für die Umgebungserfassung sowie die cloud‐basierten Visualisierungs- und Kollaborationslösungen. Damit wollen die Unternehmen die digitale Transformation von Gebäuden beschleunigen. Planon und Leica Geosystems stellen in ihrer Kooperation digitale Zwillinge für bestehende Gebäude bereit, die in jede Planon‐Softwarelösung integriert werden können. Die Kombination aus beiden soll zu Prozessoptimierungen und Kosteneinsparungen führen.

Union Investment initiiert neuen Nachhaltigkeitsstandard

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Die Union Investment hat zusammen mit Bell Management Consultants den „ESG Circle of Real Estate“ gegründet. Die Initiative arbeitet an der Entwicklung eines Branchenstandards zur Messung der Nachhaltigkeitsperformance von Immobilien und Portfolios. Die Erarbeitung des Konzepts wird durch den Fondsverband BVI und den Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) unterstützt.

Wie auch das Nachhaltigkeitslabel „atmosphere“ von Union Investment berücksichtigt der neue Standard die Definition der nachhaltigen Finanzanlage (Taxonomie) des Action Plan on Sustainable Finance der EU und die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens. Durch eine Bewertung von null bis 100 wird ablesbar, zu wieviel Prozent eine Immobilie oder ein Portfolio Klima-Ziele und die ESG-Kriterien erfüllt. Das Gesamtergebnis setzt sich aus unterschiedlich gewichteten Parametern zusammen. Jeweils 40% entfallen dabei auf die „Verbräuche und Emissionen“, ebenso wie die qualitativen Gebäudedaten. Die restlichen 20% bilden den Bereich „Governance“ auf Fonds- und Unternehmensebene ab.

Der Probelauf des „ESG Circle of Real Estate“ startet Ende des Jahres und geht im Idealfall 2021 in ein globales Konzept über. Die detaillierten Daten sollen dabei von einem externen Dienstleister zusammengeführt werden und bleiben unter Verschluss. Damit wird Neutralität gewährleistet. Die Analysen erfolgen auf einer Jahresbasis.

Ersatztermin abgesagt: Light + Building erst wieder in 2022

Die Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik Light + Building, die zunächst auf den 27. September bis 2. Oktober 2020 verschoben wurde, wird nun erst wieder turnusgemäß vom 13. bis 18. März 2022 in Frankfurt am Main stattfinden. Angesichts der durch die Corona-Pandemie bestimmten Lage und den damit verbundenen Veranstaltungsverboten sowie Reiserestriktionen einigte sich die Messe Frankfurt gemeinsam mit ihren Partnern ZVEI und ZVEH sowie dem Messebeirat darauf, die diesjährige Light + Building auszusetzen und erst in zwei Jahren wieder durchzuführen.

Nach erneuter Bewertung der aktuellen Situation und zehn Wochen nach der erstmaligen Verschiebung ist, mit Blick auf die gemeinsame Entscheidung von Bund und Ländern, dass Großveranstaltungen bis mindestens Ende August 2020 in Deutschland nicht stattfinden dürfen, eine planungsgemäße Vorbereitung und Durchführung nicht sichergestellt.

Die Entscheidung betrifft ebenfalls die Intersec Building. Als Plattform für vernetzte Sicherheitstechnik wird das Format als integraler Teil der Light + Building nun in 2022 seine Premiere feiern.

Dussmann Group: Jahresrückblick 2019

Die Dussmann Group hat im Jahr 2019 ihren Konzernumsatz um 6,3 Prozent auf 2,13 Mrd. Euro gesteigert und Fortschritte bei ihrer strategischen Neuausrichtung erzielt. Die Ebitda-Marge auf den Konzernumsatz der Dussmann Group lag 2019 bei ging auf 5,0 Prozent zurück(2018: 6,2 %). „Der Rückgang der Marge lässt sich aus einer Vielzahl von kleinen Elementen erklären, die zusammenspielten, unter anderem die teils schwächere Performance in Deutschland, die bestehenden Overhead-Kosten, Kaufabschreibungskosten u.v.m.“ , sagte Wolf-Dieter Adlhoch, Sprecher des Vorstands der Dussmann Group, in der Telefon-PK vom 5. Mai 2020. Der Gesamtumsatz der Dussmann Group lag im Jahr 2019 bei 2,40 Mrd. Euro. Der Dienstleister gründete den neuen Geschäftsbereich Dussmann Technical Solutions (DTS), der den technischen Anlagenbau und technische Services umfasst. Der Unternehmensbereich Dussmann Service, der das integrierte Facility-Management auch die Umsätze von DTS umfasst, trug zum Konzernumsatz 1,67 Mrd. Euro (+ 6,6 Prozent) bei. Die Dussmann Group ist außerdem zu Zeiten von Corona mit ausgebildeten Desinfektoren in den Bereichen Reinigung, Hygiene und Desinfektion tätig.

„Viele unserer Dienstleistungen rund um Reinigung, Desinfektion und Pflege sind in der Corona-Krise systemrelevant. Dennoch können auch wir uns dem Shutdown bei einigen unserer Kunden natürlich nicht entziehen und werden die Folgen spüren. Für eine Bewertung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das laufende Geschäftsjahr ist es allerdings noch zu früh“, sagte Adlhoch. Doch der Rekordumsatz von 2019 wird laut Adlhoch nicht erreichbar sein: „2019 und 2020 sind einfach zwei verschiedene Welten.“ Der Kunde Infineon weckt aber positive Erwartungen in der Gruppe, da er seinen Vertrag mit Dussmann für die Reinigung, die Gebäudetechnik und das Catering um vier Jahre verlängerte. Der Dienstleister sieht aber auch Chancen in Corona, da die Angst vor Keimen bleiben wird und Dussmann für solche Situationen Beratungsleistungen aus ihren aktuellen Lösungen als „Best-Practice-Sharing“ anbieten will.

Dussmann zu Zeiten von Corona

Italien ist einer der größten Auslandsmärkte der Dussmann Group. Hier unterstützen Dussmann-Teams und gehen gegen die Ausbreitung des Coronavirus vor. Dazu zählen unter anderem die Reinigung von Krankenhäusern in der Lombardei oder die Desinfektion aller Vaporetti und Fähren in Venedig. In einem Feldlazarett zur Betreuung von Covid-19-Patienten in Bergamo, sorgt Dussmann für die Verpflegung. Zudem führte ein Reinigungsteam der Facility-Management-Sparte Dussmann Service bei Webasto in Stockdorf die Hygienereinigung durch. In den Dussmann Kultur-Kindergärten leisten Erzieherteams Notbetreuung für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen. Die Dussmann Group strebt indes an, die Auswirkungen der Corona-Krise für ihre Beschäftigten so gering wie möglich zu halten. Dabei kommen verschiedene Maßnahmen zum Einsatz. So werden Mitarbeiter beispielweise vorübergehend in anderen Service-Objekten eingesetzt, die wie Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäuser nicht von Schließungen betroffen sind. Wo nicht vermeidbar, greift Dussmann auch auf Überstundenabbau und Kurzarbeit (in Deutschland erhalten seit April zehn Prozent Kurzarbeitergeld) zurück. Laut Catherine Fürstenberg-Dussmann verfolgt der Dienstleister das Ziel, keine Schulden zu machen und alle Jobs zu sichern, ganz nach dem Motto „solidarisch und solide“.

Strategische Weiterentwicklung

Auch bei der strategischen Weiterentwicklung im Rahmen der Group-Strategie „Next Level“ erzielte die Dussmann Group 2019 Fortschritte. So wurde die im Sommer 2019 hinzugekaufte STS Group aus Irland, in den neu gegründeten Geschäftsbereich Dussmann Technical Solutions, kurz DTS, integriert. Die Dussmann Group schärfte auch regional ihren Fokus und verkaufte im Herbst 2019 das Geschäft in Lettland sowie Anfang 2020 das in China und Hongkong. Ziel dieser Portfoliostraffung ist es, das Geschäft in Europa und im Mittleren Osten sowie in ausgewählten asiatischen Märkten auszubauen.

Zwei E-Paper-Ausgaben „Der Facility Manager“ gratis

„Gemeinsam durch die Krise“ – unter diesem Motto steht unsere Aktion mit zwei E-Paper-Ausgaben von „Der Facility Manager“ gratis. Denn trotz Corona im täglichen Betrieb sind wir weiterhin für Sie da und halten Sie über alles auf dem Laufenden, was in der Facility-Branche so passiert. Auf der Website, im E-Mail-Newsletter und besonders fundiert natürlich in unseren Zeitschriften-Ausgaben. So informieren wir in der aktuellen Mai-Ausgabe über Risikomanagement, Arbeitsschutzstandards, Aufzüge und Videoüberwachung.

Ein großer Dank gilt dabei Ihnen und all jenen, die weiterhin unsere Fachzeitschrift und damit unser Team unterstützen. Dafür wollen wir Ihnen etwas zurückgeben:

Sichern Sie sich zwei E-Paper-Ausgaben gratis unter https://www.facility-manager.de/gemeinsamdurchdiekrise/

Leonhard Weiss: Imsware für CAFM

Das Bauunternehmen Leonhard Weiss hat Imsware für den Aufbau seines CAFM-gestützten Facility Managements ausgewählt. Das europaweit tätige Bauunternehmen bewirtschaftet mehr als 300 betriebsnotwendige Immobilien, die zukünftig in Imsware erfasst und verwaltet werden.

Warum Imsware?

Zentrale Anforderungen waren die Zertifizierung nach GEFMA 444, ein flexibles System, ein umfangreiches Modulangebot und Zukunftsfähigkeit beispielsweise durch Kompatibilität zu BIM und IFC. Imsware überzeugte schlussendlich mit seiner Nutzerfreundlichkeit sowie der Zugehörigkeit zur RIB-Gruppe. Mit dem Projekt werden in den ersten Schritten als Hauptmodule Instandhaltung, Technisches Anlagenmanagement und Flächenmanagement aufgerüstet. Ziel ist, die Instandhaltung zu verbessern, die Sicherheit zu erhöhen und Kosten zu senken. Weitere Module sollen folgen.

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard

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Sicherheit und Gesundheitsschutz sollen oberste Priorität haben, wenn das Wirtschaftsleben nach dem Shutdown wieder Fahrt aufnimmt. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) macht dazu im aktuellen „Arbeitsschutzstandard COVID 19“ konkrete Vorgaben. Dieser formuliert umfangreiche Anforderungen an den Arbeitsschutz in Zeiten der Corona-Krise.