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Wisag erreicht 2019 Umsatzwachstum

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Die Wisag Facility Service hat für das Geschäftsjahr 2019 ein Umsatzwachstum von 3,9 Prozent. Insgesamt stieg damit der Umsatz auf 1,168 Mrd. Euro verzeichnet.

Alle Bereiche der Wisag haben dabei ein Plus zwischen 1,9 Prozent und 8,2 Prozent eingefahren. Lediglich der Bereich Catering weist einen Rückgang von 4 Prozent aus. Positiv bemerkbar machte sich nach Unternehmensangaben, dass die Wisag zunehmend als Spezialist für die individuellen Anforderungen unterschiedlicher Assetklassen wahrgenommen und angefragt wird, wodurch das Geschäft in allen Kundensegmenten weiter ausgebaut werden konnte. Mit rund 32.200 Mitarbeitenden ist der Immobiliendienstleister weiterhin der größte Arbeitgeber auf dem deutschen Facility-Management-Markt. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Entwicklung 2020 sind noch nicht absehbar.

Parallel dazu erhöhte sich die Ausbildungsquote gegenüber 2018 um 11,2 Prozent. Derzeit bildet das Unternehmen rund 340 junge Menschen in insgesamt 18 Lehrberufen aus.

Nach dem plötzlichen Tod des Geschäftsführungsvorsitzenden Ralf Hempel im Mai dieses Jahres führen Michael Moritz und Martin Riebschläger die Geschäfte der WISAG Facility Service Holding nun als Doppelspitze.

Positiver Abschluss des Geschäftsjahres: Die WISAG Facility Service Holding wächst 2019 um 3,9 Prozent. Bild: WISAG, 2020

Corporate Energy and Sustainability Progress Report 2020

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Unternehmen vollführen eine Gratwanderung zwischen Kosteneinsparungen und Nachhaltigkeit. Während eine Strategie vor allem am Hier und Jetzt ausgerichtet ist, orientiert sich das andere Vorgehen an der Zukunft. Die Studie klärt nun, ob und wie Firmen beide Taktiken miteinander kombinieren.

Großprojekt für Vinci in Velbert

Die Stadt Velbert in Nordrhein-Westfalen hat Vinci Facilities Solutions mit dem Umbau und Betrieb des Bürgerforums Niederberg beauftragt. Der Veranstaltungsort steht unter architektonischem Urheberschutz und soll ab Herbst 2020 für rund 44 Mio. Euro erweitert und saniert werden. Die Eröffnung des Gebäudes ist für Anfang 2023 geplant. Den Betrieb der Liegenschaft aus den 1980er Jahren wird Vinci Facilities Solutions verantworten, der entsprechende Vertrag läuft über 25 Jahre. Die darin festgelegten Dienstleistungen umfassen Hausmeisterdienste, Wartungen, Instandhaltungsmaßnahmen, Reinigungsdienste, Reinvestitionen, die Energieversorgung und das Energiemanagement, die Pflege der Außenanlagen sowie den Winterdienst. Insgesamt wurden dafür rund 32 Mio. Euro veranschlagt.

Das Bürgerforum Niederberg bietet Platz für ein Theater mit ca. 780 Zuschauerplätzen, zwei Veranstaltungssäle sowie ein Foyer. Nach dem Umbau wird das Angebot um eine Bibliothek, einen Ort zum Lernen, eine Cafeteria, das Bürgerbüro, die Volkshochschule, die Musik- und Kunstschule sowie die Verwaltungsräume der Stadt erweitert.

Mehr zum Angebot von Vinci Facilities Deutschland und anderen Dienstleistern erfahren Sie in unserer online-Datenbank der Facility Services Anbieter: www.facility-manager.de/marktuebersicht/datenbank-facility-services-anbieter

Drees & Sommer übernimmt BOAG

Seit dem 1. Juli 2020 hat Drees & Sommer die Anzahl seiner Mitarbeiter in den Niederlanden von 50 auf 100 verdoppelt, indem sich das Unternehmen mit 100 Prozent an BOAG Advies en Management beteiligt. Durch den Zusammenschluss mit dem Beratungs- und Projektmanagementbüro BOAG erweitert Drees & Sommer sein Leistungsangebot insbesondere im Bildungsbereich, in der Healthcare- und Retail-Branche sowie im Wohnungsbau. Zu den Projekten von BOAG zählen der Hauptbahnhof in Amsterdam, der Wohnturm „OurDomain Rotterdam Blaak“ sowie das Hotel nhow Amsterdam RAI.

Seit der Übernahme besteht das neue Führungsteam von Drees & Sommer Niederlande aus Michel de Haan (Vorsitzender der Geschäftsführung), Kurt van Dijk, Ton Heijmans, André Leeuwis und Johan de Vries. Während einer Übergangsphase wird BOAG den eigenen Namen mit dem Zusatz „Part of Drees & Sommer“ weiterführen.

Industriepark Höchst: neue Gasturbine für den Kohleausstieg

Am 1. Juli 2020 hat der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier gemeinsam mit den Geschäftsführern von Infraserv Höchst, im Industriepark Höchst den Grundstein für eine hocheffiziente Gasturbine gelegt. Die Anlage, die rund 300 Mio. Euro kostet, soll einen Beitrag zum Klimaschutz darstellen, indem sie den Kohleausstieg vorantreibt. Dazu erläuterte Bouffier: „Die neue Gasturbinenanlage wird dafür sorgen, dass Emissionen von rund 1 Mio. t pro Jahr vermieden werden.“

Stromerzeugung durch Gas

Aufgrund der im Industriepark Höchst ansässigen Pharma- und Chemieindustrie besteht dort ein erhöhter Strombedarf. Der Strom aus dieser Anlage soll aber auch in das Netz der allgemeinen Versorgung eingespeist werden, um die allgemeine Versorgungssicherheit des deutschen Stromnetzes trotz der geplanten Abschaltung der Kohle- und Kernkraftwerke zu sichern. Darüber hinaus ermöglicht sie eine flexible Stromproduktion: in Zeiten von Stromüberschuss kann die Anlage heruntergefahren werden, um den Vorrang von Strom aus erneuerbaren Energieanlagen zu unterstützen. In Zeiten niedriger Produktion von erneuerbaren Energien kann die Stromerzeugung dagegen maximiert werden.

Die Anlage besteht aus zwei Turbinen, die jeweils eine elektrische Leistung von 88 MW erreichen. Nachgeschaltet sind zwei Abhitze-Dampferzeuger, die jeweils pro Stunde bis zu 200 t Hochdruckdampf sowie maximal 22 t Niederdruckdampf erzeugen können. Zudem umfasst der Industriepark Höchst auch eine Ersatzbrennstoff-Verbrennungsanlage und eine Biogasanlage. Die Gasturbine soll 2022 in Betrieb gehen.

Kohleausstiegsgesetz

Getrübt wurden die Feierlichkeiten allerdings durch eine aktuell anstehende Entscheidung des Bundestags, der voraussichtlich am 3. Juli 2020 im Rahmen des Kohleausstiegsgesetz die Förderrichtlinien für Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen wie die neuen Gasturbinen ändern wird. Diese Anpassung soll rückwirkend auch für Projekte, deren Realisierung bereits begonnen hat, gelten. Daher könnten sich auch die Förderkriterien für die Anlage verschlechtern. Beide Geschäftsführer des Industriepark Höchst kritisierten die Aktualisierung des Gesetzes, weil er die Zukunft Deutschlands als Industriestandort gefährde.

RGM betreut vier Liegenschaften des Lands NRW

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Die RGM Facility Management GmbH, eine Tochter der Unternehmensgruppe Gegenbauer, hat den Zuschlag für das technische Gebäudemanagement in vier Landeseinrichtungen in NRW erhalten. Auftraggeber ist der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW).

Seit Anfang Juni betreut die RGM 13 Gebäude der JVA Bochum und fünf Gebäude der JVA Dortmund mit einer Gesamtbruttogeschossfläche (BGF) von über 70.000 qm. Zusätzlich umfasst der Auftrag  die technische Bewirtschaftung des Landesamtes für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten (LAFP) in Selm mit insgesamt 61 Mietobjekten und 100.000 qm BGF sowie der Fortbildungsakademie Mont Cenis in Herne mit 11.000 qm BGF.

KPMG und Planon intensivieren Zusammenarbeit

KPMG und Planon bauen ihre bestehende Zusammenarbeit weiter aus und bündeln ihre Expertise im Immobilien-, Portfolio- und Facility Management. In den vergangenen zwei Jahren haben beide Firmen gemeinsam Unternehmen in ganz Europa bei der Einhaltung der IFRS-16-Standards unterstützt, indem sie die Lease Accounting-Lösung von Planon implementiert haben.

Durch die Erweiterung der Partnerschaft sollen Unternehmen eine stärkere „End-to-End-Transformation“ von der Leasing-Buchhaltung bis zum strategischen Portfolio-Management sicherstellen können. Die Kombination der Softwarelösungen von Planon mit dem Wissen von KPMG rund um Prozessoptimierung und Leistungsverbesserung soll dabei Synergien schaffen. Gebäudeeigentümer und -nutzer werden dadurch in die Lage versetzt, eine intelligente Portfolio-Management-Strategie zu entwickeln und umzusetzen, die innovative Technologien nutzt und aus einer einzigen Datenquelle verwaltet wird.

Ausführliche Informationen zu den Software-Lösungen für das Facility Management von Planon finden Sie in unserer Datenbank der CAFM-Anbieter.

Verbandspositionspapier zum Klimaschutz im FM

Die Verbände RealFM e. V., Facility Management Austria und SVIT FM Schweiz haben ein Positionspapier zum „Beitrag des Real Estate und Facility Managements zur Erreichung der Klimaschutzziele“ veröffentlicht. Darin verpflichten sich die drei Verbände, noch mehr Verantwortung für den Umwelt- und Klimaschutz zu übernehmen sowie ab sofort alle Verbandsaktivitäten nach diesem Aspekt auszurichten und somit einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

CO2-Einsparung in Gebäuden

Im Kontext der internationalen Klimaziele wird insbesondere den Gebäudeemissionen eine besondere Bedeutung zuteil. Damit die Klimavorgaben erreicht werden können, muss also eine weitere Reduzierung der Gebäudeemissionen erzielt werden. Nach Meinung der drei Verbände sollte dabei besonderes Augenmerk auf das Thema Flächenbedarf gelegt werden, insbesondere auch deshalb, weil sich aufgrund der Digitalisierung oder auch durch Situationen wie der derzeitigen Corona-Krise Arbeitsplätze räumlich verlagern und sich damit neue Chancen bezüglich des tatsächlichen Flächenbedarfes ergeben.

Diesen Hintergrund nehmen die Verbände zum Anlass, eigene Positionen zum Beitrag der CO2-Reduzierung im Facility und Real Estate Management zu entwickeln und damit den Verbandsmitgliedern sowie der Fachöffentlichkeit eine weitere Orientierung zu geben. Für eine deutliche Reduzierung des CO2-Ausstoßes der Gebäude sind demnach vor allem der objektiv notwendige Bedarf und die konsequente Optimierung an bereitgestellter Fläche unter Betrachtung der dazugehörigen Wechselwirkungen aus Mobilität, Immobilie & Services sowie Energieeffizienz wesentliche Ansatzpunkte.

Die Reduzierung des Ressourcenverbrauchs soll in allen Produkten der Verbände verankert und deren Relevanz und Beitrag zur Erreichung der Klimaziele sichtbar gemacht werden.

Kostenfrei zum Download

Die Broschüre mit dem Titel „Beitrag des Real Estate und Facility Managements zur Erreichung der Klimaschutzziele – Positionspapier der Verbände RealFM e. V., Facility Management Austria und SVIT FM Schweiz“ kann kostenfrei als PDF-Datei von der RealFM-Webseite geladen oder direkt bei der Geschäftsstelle als Printversion angefordert werden.

Drees & Sommer knackt 500-Mio.-Euro-Marke

Die Drees & Sommer SE mit Sitz in Stuttgart hat im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 500,1 Mio. Euro erzielt. Das sind 75,2 Mio. Euro mehr als im Vorjahr, was einem Plus von knapp 18 Prozent entspricht. Der Gewinn des international tätigen Planungs- und Beratungsunternehmens für den Bau- und Immobiliensektor legte um rund 19 Prozent auf 56,7 Mio. Euro zu. Dazu habe die nachhaltige und digitale Ausrichtung, sowohl was die Kundenprojekte, aber auch das Unternehmen selbst angehe, beigetragen, teilte das Unternehmen mit. Zudem habe das Leistungsangebot, das den gesamten Immobilienlebenszyklus abdeckt, für eine starke Nachfrage gesorgt. „Alle neuen Projekte starten bei uns mit einer Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitsstrategie. Zusätzlich zu diesen Zukunftsthemen fragen unsere Kunden immer stärker Abwicklungsmodelle aus einer Hand nach, die Management-, Planungs- und Baurealisierungs-Know-how vereinen“, erklärt Steffen Szeidl, Vorstand der Drees & Sommer SE.

Vor allem bei den Branchen Property Companies, also Unternehmen mit dem Kerngeschäft Immobilien, sowie Automotive, Industrie und Bildung verzeichnete Drees & Sommer ein deutliches Umsatzplus. Außerdem haben die internationalen Standorte und Unternehmensbeteiligungen zum Wachstum beigetragen. Neben der DACH-Region und den globalen Wachstumsregionen setzt das Unternehmen verstärkt auf die Märkte innerhalb Europas.

Zukäufe stärken Zukunftsthemen

Anfang 2020 hat Drees & Sommer die Mehrheitsanteile der Karlsruher digitales bauen GmbH erworben. Gemeinsam arbeiten beide Unternehmen an einer Planungsmethodik, die individuelle Architekturentwürfe und technische Gebäudekonzepte modularisieren soll. Bereits seit 2019 gehört das Umweltberatungsinstitut EPEA GmbH in Hamburg zu Drees & Sommer. Ziel ist es, die Circular Economy im Bau- und Immobiliensektor sowie in weiteren Branchen voranzutreiben. Zentral ist dabei das „Cradle to Cradle“-Prinzip, mitkonzipiert vom Chemiker Prof. Dr. Braungart. Es zielt darauf ab, Rohstoffe für Produkte, Prozesse und Gebäude so einzusetzen, dass sie entweder in gleicher Qualität erhalten bleiben und in einen technischen Kreislauf zurückgehen. Alternativ sind die Rohstoffe komplett abbaubar und lassen sich in einen biologischen Kreislauf zurückführen. Derzeit begleiten Drees & Sommer und EPEA beispielsweise das erste C2C-Wohngebäude Deutschlands mit dem Namen „Moringa“ in der Hamburger HafenCity.

Vorsichtig optimistisch

Für die Herausforderungen durch COVID-19 sieht sich Drees & Sommer mit den guten Ergebnissen der Vorjahre und dem Geschäftsjahr 2019 im Rücken gut gerüstet. Während des Lockdowns passte das Unternehmen die Leistungsbilder auf den Bedarf der Kunden an. „Kontrollierte Stilllegungen von Projekten, das Leerstandsmanagement und die Wiederinbetriebnahme waren stark gefragt. Die meisten Bauvorhaben der Drees & Sommer-Kunden konnten fortgeführt werden“, erklärt Dierk Mutschler, Vorstand von Drees & Sommer, „Trotz schwieriger Ausgangsbedingungen sind wir zuversichtlich, dass die Wirtschaft wieder anspringen und nach einer Anlaufphase Fahrt aufnehmen wird“.

50-jähriges Jubiläum

Drees & Sommer startete 1970 in Stuttgart mit nur wenigen Beschäftigten. Heute sind rund 4.000 Mitarbeiter an 46 Standorten weltweit aktiv. Aktuell sind die Architekten, Ingenieure, Betriebswirte, Designer, Chemiker, Ökologen und andere Experten in mehr als 3.800 Projekten tätig. Seit 1988 besteht das Partnerschaftssystem mit 40 gleichberechtigten Partnern, die aktiv als Gesellschafter – gemeinsam mit dem Vorstand und in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat – die Nachhaltigkeit und die Innovationsführerschaft als wichtigste Bestandteile der Unternehmensstrategie erachten. Statt aufwendiger Feiern will das Unternehmen der Gesellschaft in den 50 Wochen des Geburtstagsjahres in Form von 50 ökologischen und sozialen Projekten etwas zurückgeben.

Ausführliche Informationen zu den Leistungsfeldern von Dress & Sommer im Bereich in der FM-Beratung finden Sie in unserer Datenbank der FM-Beratungsunternehmen 2020.

Ventilatoren: Zwei neue Richtlinien auf dem Markt

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Rund um das Thema Ventilatoren bei Planung Errichtung und Betrieb von raumlufttechnischen Anlagen gibt es neue Arbeitshilfen: Die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG) hat die neue Richtlinie VDI 3805 Blatt 7 veröffentlicht, während der Fachverband Allgemeine Lufttechnik im VDMA mit dem „Atex-Leitfaden Ventilatoren – Erforderliche Schritte zum betriebssicheren Ventilator“ an den Start geht. Dieser soll ergänzend als Hilfestellung für die Atex-Richtlinie 2014/34/EU dienen. Die Informationsschrift bietet einen Überblick zur Auswahl und Beurteilung von Ventilatoren sowie die Zuständigkeiten und Aufgaben der prozessbeteiligten Anlagenbetreiber und Hersteller.

Die Publikation ist unter www.vdma.org/atex als Download erhältlich.

Über die VDI 3805 Blatt 7

Die VDI-3805 Blatt 7 für Betreiber von TGA, Hersteller und Firmen in Planung, Aufbau und Wartung von Ventilatoren der technischen Gebäudeausrüstung beschreibt das einheitliche Datenformat zur Bereitstellung der Katalogdaten für Ventilatoren auf Basis der Richtlinie VDI 3805 Blatt 1. Anwendungsbereich der VDI 3805 Blatt 7 ist der Austausch von Produktdaten von Ventilatoren in Planungsprozessen der TGA. Sie ist  hierarchisch nach Einsatzbereich, Ausführung, Einbauort und weiteren Merkmalen, sowie den technische Daten gegliedert und gibt konkrete Anweisungen für den Aufbau der Datensätze (Dateinamen, Datensatzbeschreibung).

Die VDI-Richtlinie erschien im Juni 2020 als Weißdruck und ersetzt den Entwurf von April 2019. Onlinebestellungen sind unter www.vdi.de/3805 oder www.beuth.de möglich.

Branchenstudie: Gebäudereinigerhandwerk ist besser als das Image

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Prof. Dr. Markus Thomzik von der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen und die Piepenbrock Unternehmensgruppe haben eine Branchenstudie zum Handwerk der Gebäudereinigung herausgebracht. Die Schwerpunkte liegen dabei auf der Beschäftigtenstruktur sowie den wettbewerblichen und ökonomischen Facetten.

Die Studie kommt zum Ergebnis, dass der größte Handwerkszweig Deutschlands mit insgesamt 670.000 Beschäftigten besser als sein Ruf ist. Der Anteil geringfügig Beschäftigter ist in den letzten zehn Jahren von etwa 50 auf 37 Prozent zurückgegangen. Gleichzeitig verzeichnet die Branche eine Lohnentwicklung oberhalb des Mindestlohns. Der Reallohn für Gebäudereiniger stieg zwischen 2013 und 2019 im Tarifgebiet West um mindestens 11,1 Prozent, im Tarifgebiet Ost mindestens um 24,5 Prozent. Damit gleicht das Handwerk die Löhne zwischen den Bundesländern als eine der ersten Branchen an.

Der Geschäftszweig bietet außerdem eine niedrige Einstiegshürde in den Arbeitsmarkt, auch für ungelernte und gering qualifizierte Kräfte. Die Corona-Krise bewirkt derzeit einen weiteren Image-Wandel für die Gebäudereiniger: Laut einer Forsa-Umfrage halten 96 Prozent der Bürgerinnen und Bürger das Handwerk in der Krise für wichtig oder sehr wichtig.

Die gesamte Studie finden Sie unter www.piepenbrock.de

Apleona betreut 52 SGS-Standorte

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Seit Anfang 2020 zeichnet Apleona für das integrierte Facility Management an allen 52 Standorten der SGS-Gruppe, der deutschen Landesgesellschaft des Prüf- und Zertifizierungsunternehmens SGS, verantwortlich. Der Vertrag für den Großauftrag läuft bis 2024 und umfasst die Datenaufnahme aller technischen Anlagen und Flächen über eine cloudbasierte Analysesoftware. Dabei erbringt Apleona sowohl das technische und infrastrukturelle Facility Management als auch Reinigungsleistungen, Empfangs- und Sicherheitsdienste sowie das Projektmanagement in Eigenleistung. Teil des Auftrags sind Verwaltungsgebäude und Labore sowie die Hamburger Unternehmenszentrale und das SGS Institut Fresenius in Taunusstein, Hessen. Insgesamt handelt es sich um eine bewirtschaftete Fläche von fast 100.000 qm.

Eine Datenbank der Facility Services Anbieter finden Sie hier: www.facility-manager.de/marktuebersicht/datenbank-facility-services-anbieter

Mehr zu den Aufträgen von Apleona lesen Sie hier: www.facility-manager.de/?s=apleona

Engie setzt Energiesparkonzept für Ritter Sport um

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Engie hat ein Energiesparkonzept für den Schokoladenhersteller Ritter Sport entwickelt. Im Werk in Waldenbuch wurde ein Effizienzprojekt für die Klimatisierung des 6000 qm großen Produktionsgebäudes umgesetzt.

Das von Engie installierte Konzept zur Einsparung baut dabei auf mehreren Einzelleistungen. Auf 26 Zonen aufgeteilt sind Volumenstromregler und Temperaturfühler installiert worden, um die Zu- und Abluft bedarfsgerecht zu regeln. Die durchschnittlich geförderte Luftmenge wurde dadurch von etwa 300.000 Kubikmeter/Stunde auf rund 165.000 Kubikmeter/Stunde gesenkt. Durch das Einrichten von rund 400 weiteren Datenpunkten für die Regelungstechnik können die für die Produktion erforderlichen Klimaverhältnisse eingehalten und der Energieverbrauch um mehr als 50 Prozent gesenkt werden. Die Einsparung für Ritter Sport liegt damit finanziell bei etwa 130.000 Euro und mehr als 600 Tonnen CO2.

Die erfolgreichen Einsparungsmaßnahmen ermöglichten zusätzlich eine staatliche Förderung des Projekts. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert die Sparmaßnahmen der Industrie im Hinblick auf Energieeffizienz. Die Förderung verkürzt die Amortisationszeit der Investitionen für Ritter Sport um zwei Jahre.

RGM betreut B&B Hotels

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Die RGM Facility Management, eine Tochter der Unternehmensgruppe Gegenbauer, hat den FM-Auftrag für ein Portfolio der B&B Hotels erhalten. In den Regionen Mitte, West und Südost werden zukünftig überregional 76 Hotels von den nächstgelegenen Niederlassungen betreut.

Das bundesweite Niederlassungsnetz der RGM und der ganzheitliche Facility Management-Ansatz mit IT-gestützter CAFM-Dokumentation waren dabei entscheidend. Im Rahmen des Auftrags werden Hausmeisterrundgänge und Wartungen bei Raumlufttechnik, Heizung, Sanitär und Elektro durchgeführt. Zusätzlich wird ein Bereitschaftsdienst vorgehalten.

SIBV GmbH nutzt CAFM-Lösung Spartacus

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Die SIBV, eine Tochtergesellschaft der Sparkasse Chemnitz zur Verwaltung und Entwicklung von Immobilien, hat auf die CAFM-Lösung Spartacus Facility Management von N + P Informationssysteme umgestellt. 2019 wurde die SIBV neu aufgestellt und hat dabei Leistungen verschiedener Bereiche der Sparkasse übernommen. Insgesamt verwaltet sie 125 Objekte mit 400 Mieteinheiten, inklusive 1.000 PKW-Stellplätzen und 800 technischen Anlagen (Aufzüge, etc.).

Für die Verwaltung nach der Neuaufstellung wurde nach einer passenden CAFM-Lösung gesucht. Spartacus wurde bereits im April 2019 nach der Datenmigration für erste Prozesse wie Flächenmanagement, Auftrags- und Servicemanagement gestartet. Das Mietmanagement wurde in einem nächsten Moment über die Software abgewickelt. Im ersten Quartal 2020 folgten schließlich noch das Vertragsmanagement und eine Dokumentation die Reinigungskontrollen. Hierbei haben Mitarbeiter vor Ort die Möglichkeit, die Sauberkeit täglich an die SIBV zu melden. Weitere Anforderungen an die eingeführten Module werden in Zukunft noch umgesetzt.

Ausführliche Informationen zur CAFM-Software Spartacus finden Sie in unserer Datenbank der CAFM-Anbieter.

Argentus strukturiert FM für LaSalle-Projekt neu

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Das Beratungsunternehmen Argentus hat die Neustrukturierung des Facility Managements für eine Bonner Multi-Tenant-Immobilie von LaSalle Investment Management abgeschlossen. Diese hatte LaSalle im Rahmen eines Sale-and-lease-back-Deals 2017 erworben. Der Auftrag für Argentus umfasste die Optimierung des Facility Managements bezüglich Leistungsumfang und Service-Level. Dazu führte Argentus Einzelgewerke in ein ganzheitliches Vertragswerk zusammen.

Insgesamt wurden Leistungen und Schnittstellen eindeutiger und transparenter definiert und die Verantwortlichkeiten festgelegt. Leistungsbestandteile wurden mietvertraglichen Anforderungen angepasst und die Zuordnungen innerhalb der Liegenschaft für den externen Abrechnungsdienstleister vereinfacht. Die Neustrukturierung brachte eine Kostenersparnis von 10 Prozent für LaSalle.

Argentus agiert als Beratungsunternehmen bei Betriebskostenoptimierungen und nachhaltigem Gebäudebetrieb von Immobilien. LaSalle Investment Management ist als Investmentmanager im Immobilienbereich aktiv.

Clemens Kleine plant Insolvenzverfahren

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Die Clemens Kleine Holding GmbH sowie fünf Tochtergesellschaften haben beim Amtsgericht in Düsseldorf ihren Insolvenzplan eingereicht. Die Gruppe entschied sich Ende des vergangenen Jahres für das Eigenverwaltungsverfahren, da Restrukturierungsmaßnahmen nicht mit der erforderlichen Geschwindigkeit durchgeführt werden konnten und so die Liquidität der Unternehmensgruppe beanspruchten.

Nach der Zulassung der Insolvenzpläne wird voraussichtlich Anfang Juli ein Erörterungs- und Abstimmungstermin mit den Gläubigern bestimmt. Die Geschäftsführung erarbeitete in Zusammenarbeit mit dem Generalbevollmächtigten, dem Gläubigerausschuss und dem gerichtlich bestellten Sachwalter der Unternehmen den Insolvenzplan. Dieser besagt, dass die sanierte Unternehmensgruppe von den bisherigen Gesellschaftern fortgeführt werden soll. Nach positiver Zustimmung, Bestätigung der Abstimmungsergebnisse durch das Amtsgericht und Berücksichtigung der üblichen gesetzlichen Fristen kann das Eigenverwaltungsverfahren dann aufgehoben werden.

Der Geschäftsbetrieb mit rund 4.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird bundesweit auch in Corona-Zeiten in vollem Umfang fortgeführt

Folgende Gesellschaften befinden sich im Eigenverwaltungsverfahren:

– Clemens Kleine Holding GmbH, Düsseldorf

– Clemens Kleine Gebäudeservice GmbH, Berlin

– Clemens Kleine Service GmbH, Berlin

– Clemens Kleine Gebäudereinigung GmbH, Chemnitz

– Clemens Kleine Dienstleistungen GmbH & Co. KG, Düsseldorf

– Clemens Kleine Cleaning Service GmbH, Chemnitz

Hybrid Summit: Expo Real 2020 teils physisch, teils digital

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Die Expo Real wird am 14. und 15. Oktober 2020 unter dem Titel „Expo Real Hybrid Summit – hybride Konferenz für Immobilien und Investitionen“ als physischer und virtueller Treffpunkt realisiert. Die Messe München entwickelte dafür ein Format, bestehend aus einer Konferenz im ICM – Internationales Congress Center München – sowie einer zeitgleich stattfindenden digitalen Veranstaltung. Der Entschluss fiel angesichts der Covid-19-Pandemie auf der letzten Fachbeiratssitzung der Expo Real. Dabei signalisierten die Branchenvertreter, darunter die Stadt München, Union Investment Real Estate, Deka Immobilien Investment, Aengevelt Immobilien, German Council of Shopping Centers sowie die Verbände ZIA und IVD ihre ausdrückliche Unterstützung für das neue Format. Die Messe München rechnet mit rund 5.000 Teilnehmern vor Ort, je nachdem, was die Behörden zulassen. Inhaltlich wird das Konferenzprogramm in den kommenden Wochen ausgearbeitet.

Das Drei-Säulen-Konzept

Der neue Hybrid Summit basiert auf drei Säulen: Konferenzen, an denen man vor Ort oder über Livestreams teilnehmen kann, buchbare Flächen für Aussteller, sogenannte „Smart Spaces“ mit neun bis 24 qm Fläche, sowie Sonderschauen und Flächen für bestimmte Themen. Im ICM stehen insgesamt 7.000 qm Ausstellungsfläche zur Verfügung.

Die Messe München hatte bereits ein Schutz- und Hygienekonzept für die Expo Real entwickelt, das auch bei dem neuen Konzept umfassend Anwendung finden wird.

Apleona übernimmt technisches Facility Management für Versicherungskammer

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Die Versicherungskammer Bayern hat Apleona HSG Facility Management für drei Jahre mit dem technischen Facility Management für ihre Immobilien am Standort München-Giesing beauftragt. Insgesamt handelt es sich um sieben Objekte, die überwiegend als Büros genutzt werden, sowie einige Wohnungen, die Betriebskantine und ein Fitnessstudio für die Mitarbeiter der Versicherung. Insgesamt betreut Apleona dabei eine Gesamtfläche von 165.000 qm. Zu den Aufgaben des Dienstleisters zählen neben dem technischen Gebäudemanagement das Energiemonitoring und -management, optionale Sonderleistungen, wie Umbauten und technische Erweiterungen sowie eine 24/7- Rufbereitschaft.

Neben den neuen Objekten in Giesing betreut Apleona für die Versicherungskammer zudem ein Wohnungsportfolio und die Perusapassage in München, die Hetzelgalerie in Neustadt an der Weinstraße und die Große Bockenheimer Straße 30 in Frankfurt am Main.

Weitere Informationen und Kennzahlen zu Apleona erhalten Sie in unserer Facility-Services-Datenbank unter: www.facility-manager.de/facility-services-anbieter

Rohbau am Flughafen Berlin fertiggestellt

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Die Project Immobilien Gewerbe AG hat den Rohbau des ersten Bürogebäudes am neuen Flughafen Berlin fertiggestellt. Die 6.700 qm große Mietfläche im Business Park Berlin verteilt sich auf sieben Geschosse. Zwei weitere Bürogebäude befinden sich zudem in Planung und werden das Objekt „B3.OFFICES“ komplettieren. Zu Beginn des vierten Quartals 2021 sollen die Büro- und Gewerbemietflächen voraussichtlich bezugsfertig sein. Außerdem befinden sich ein Boardinghouse sowie zwei Design-Hotels direkt neben den Bürobauten in Planung und sind bereits langfristig verpachtet.