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GEFMA: Studie zur Nachhaltigkeit im Facility Management

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Um herauszufinden, inwieweit das Facility Management seinen Beitrag zur Nachhaltigkeit verbessern kann, hat die Unternehmensberatung Roland Berger Mitgliedsunternehmen des GEFMA im Frühherbst 2020 befragt und gemeinsam mit dem Verband nun die Studie „Bedeutung und Rolle des Facility Managements zur Steigerung der Nachhaltigkeit, insbesondere der Energie- und Ressourceneffizienz im Bau-/Immobiliensektor“ veröffentlicht. In der Studie zeigte sich, dass erneuerbare Energien, Energieeffizienz und verändertes Nutzerverhalten die wichtigsten Hebel auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit bilden. Neue Leistungsangebote sollen dabei den Markt in den Bereichen Beratung & Analyse, Planung und Betrieb verändern. Die Themen Daten, IoT, digitale Plattformen und Software-Anwendungen werden im Zuge dessen die Anforderungen und auch die Services neu definieren. Das Ergebnis: Nachhaltigkeit ist ein Thema für das Top-Management und muss in der Unternehmensstrategie verankert werden.

Mit der Neuausrichtung der Nachhaltigkeit unter der neuen Dachmarke SustainFM machte der GEFMA im Oktober 2020 bereits einen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit in der Branche.

Die gesamte GEFMA 982 Facility Management und Nachhaltigkeit zur Studie kann im Shop auf www.gefma.de für Mitglieder kostenfrei heruntergeladen werden. Für Nicht-Mitglieder kostet sie 59 Euro.

Weitere spannende Informationen rund um das Thema Nachhaltigkeit, Klimaschutz und FM lesen Sie in der Ausgabe 12 von „Der Facility Manager“, die Ende November erscheint. Sichern Sie sich Ihre Ausgabe und holen Sie sich unser Testabo unter www.facility-manager.de/testabo

Köberl-Gruppe akquiriert 089 Immobilienmanagement

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Die Münchener Firmengruppe Köberl hat die 089 Immobilienmanagement übernommen und baut damit ihr Leistungsspektrum im infrastrukturellen Gebäudemanagement aus. Die Gründer Georg Angermeier und Gunter Maisch bleiben im Unternehmen und beteiligen sich an der Firmengruppe. Über die Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Zur Köberl Gruppe gehören bereits die Fink Gebäudetechnik sowie die GEMA Gebäudemanagement. Als Mehrheitsgesellschafter der Köberl Gruppe ist Anfang des Jahres die Investmentgesellschaft Gimv eingestiegen. Sie will die Gruppe, nicht zuletzt auch durch anorganisches Wachstum, zu einem führenden Komplettanbieter in der Gebäudetechnik und im Gebäudemanagement in Deutschland entwickeln. Zum Leistungsportfolio zählen u.a. der Hausmeisterservice, Modernisierungsarbeiten, die Wartung/Inspektion von Heizungs-, Klima und Lüftungsanlagen, die Schadensanierung oder die Neuinstallation umweltschonender Wärmepumpen. Die 089 Immobilienmanagement erweitert das Kunden- und Leistungsportfolio der Gruppe im Bereich der Wohn- und Gewerbeimmobilien. Im Rahmen von Nachfolgelösungen, Übernahmen oder Partnerschaften will Gimv weitere Unternehmen aus der Branche in die Köberl Gruppe integrieren, erklärt Maja Markovic, Partnerin von Gimv und Beirätin der Firmengruppe.

Solarenergie belebt altes Spinnerei-Gelände

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Die ehemaligen Hallen der Jute-Spinnerei und Weberei in Weida, die noch vor zwei Jahren als baufällig und marode galten, sind wieder in Betrieb. Dafür ist das wirtschaftliche und klimaneutrale Sanierungskonzept verantwortlich, das das Gelände Stück für Stück revitalisiert hat. Hierzu haben vor allem die Photovoltaik-Anlagen beigetragen, die das Energieunternehmen WI Energy auf den Dächern realisierte. Der erste Teil des Solarparks wurde bereits im April 2019 fertiggestellt, der zweite Teil ging im Juli 2020 ans Netz. Insgesamt produziert die Anlage in Weida etwa 1,5 MW im Jahr. Mittlerweile stehen mehrere Firmen beim neuen Betreiber Marius Prinz unter Vertrag, die sich das 2,7 ha große Grundstück teilen.

Über WI Energy

WI Energy ist Initiator und Fullservice-Anbieter für Photovoltaik-Projekte. Die Firma hat sich zum Ziel gesetzt, den Ausbau von Sonnenenergie wirtschaftlich voranzutreiben. Das Team sucht deutschlandweit passende Freiland- und Dachflächen sowie Projekt-Kooperationen in allen Bauphasen.

VDI 3805 Blatt 1: Produktdatenaustausch in der TGA

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Die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik hat die VDI 3805 Blatt 1 „Produktdatenaustausch in der Technischen Gebäudeausrüstung – Grundlagen“ überarbeitet und als Entwurf herausgegeben. 2011 erstmals erschienen, soll sie zur Vereinheitlichung der Datenformate von Produktdaten beitragen und eine wesentliche Richtlinie für die Einbindung von TGA-Komponenten in BIM-Modelle darstellen. Dabei beschreibt sie die Grundlagen für den Produktdatenaustausch im rechnergestützten Planungsprozess innerhalb der TGA und regelt zudem das generelle Produktdatenmodell, die zugehörige Datensatzstruktur, die Beschreibung der Geometriedaten sowie der technischen Daten- und Leistungsmerkmale der TGA-Komponenten. Sie wurde für Raumluft-, Heiz-, Sanitär- und Elektrotechnik-Anlagen sowie für die Produkte der Gebäudeautomation erstellt.

Stellungnahmen und Anregungen zur Mitgestaltung können über das elektronische Einspruchsportal oder schriftlich an gbg@vdi.de übermittelt werden. Die Einspruchsfrist endet am 31.03.2021.

BDBOS verlängert FM-Auftrag mit Strabag PFS

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Die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) setzt die Zusammenarbeit mit der Strabag Property and Facility Services GmbH (Strabag PFS) bis 2023 fort. Hierfür wurde die Laufzeit des bestehenden Facility-Management-Vertrags aus dem Jahr 2015 erweitert. Damit betreut der Dienstleister weiterhin alle 65 Kernnetzstandorte der BDBOS in Deutschland.

Zu den Leistungen der Strabag zählen neben der Wartung und Instandhaltung der gebäudetechnischen Anlagen auch die Spezialgewerke wie Netzverwaltungszentren und Vermittlungsstellen. Darüber hinaus sind die Gebäudereinigung und die Pflege der Außenanlagen sowie der Winterdienst Teil des Auftrags. Die Services werden weitgehend mit eigenem Personal erbracht.

Weitere Informationen zu Strabag PFS finden Sie in unserer Datenbank der Facility-Service-Anbieter unter: www.facility-manager.de/facility-services-anbieter

Apleona Wolfferts übernimmt Gebäudetechniker Wölpper

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Apleona Wolfferts Gebäudetechnik hat die baden-württembergische Firma Wölpper zum 3. November 2020 zugekauft. Das Unternehmen mit Sitz in Kirchheim unter Teck ist auf die Bereiche Heizungs-, Kälte- und Klimatechnik spezialisiert. Verkäufer ist die Rehms-Gruppe. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Mit der Akquisition stärkt Apleona Wolfferts seine Präsenz in Süddeutschland und ist dadurch in acht Wirtschaftsregionen Deutschlands mit leistungsfähigen operativen Teams sowie jeweils eigenen Standorten vertreten.

WISAG: Auftrag im Helmholtz-Institut Erlangen

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Das Forschungszentrum Jülich hat die Wisag Industrie Service Gruppe für die nächsten drei Jahre mit dem Facility Management für das Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg beauftragt. Auf einer Gesamtfläche von 7.000 qm verfügt das Helmholtz-Institut am Standort Erlangen über zahlreiche Labore und Büros, die künftig von dem Industriedienstleister bewirtschaftet werden.

Der Regelbetrieb startet im Dezember, seit Oktober läuft bereits eine Start-up-Phase. Zu den Leistungen zählen das Objektmanagement, die Wartung der technischen Gebäudeausrüstung und eine 24/7-Störungsannahmestelle. Die gebäudetechnische Instandsetzung, Reparaturarbeiten, Hausmeisterdienste, Empfangs- und Schlüsseldienste, die Grün- und Grauanlagenpflege, die Unterhaltsreinigung sowie der Winterdienst gehören ebenso zu den Aufgaben der Wisag.

Call4Content für die Servparc 2021

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Die Servparc 2021 wird voraussichtlich vom 30. Juni bis 1. Juli kommendes Jahr stattfinden. Dafür wurde nun der „Call4Content“ entwickelt. Er ermöglicht Experten erstmals, sich proaktiv bis zum 2. Dezember 2020 für einen Fachvortrag zu einem der Kernthemen der Veranstaltung zu bewerben. Nach Ablauf der Einreichungsfrist werden die eingegangenen Vorschläge von einem achtköpfigen Programmkomitee evaluiert und für das Stage-Programm ausgewählt.

Eine weitere Neuerung in diesem Jahr bieten die „Insights“: Kurzveranstaltungen, die einzelne Themen aus dem Facility Management im Detail beleuchten. Die Vortragsreihe startet in digitaler Form am 1. Dezember 2020. Auf dem Programm stehen zwei Best Practice-Vorträge mit anschließendem Austausch zwischen Referenten und Teilnehmern.

12. November: Treffpunkt FM

Spannende Themen, wechselnde Diskussionsgruppen an mehreren Tischen mit sachkundigen Moderatoren – das ist das Konzept des Treffpunkt FM. Leider lässt sich dieses Konzept in diesem Jahr nicht Corona-konform als Präsenzveranstaltung realisieren. Sehr wohl jedoch und völlig risikofrei als rein digitales Format. Deshalb haben sich die Veranstalter TÜV SÜD Advimo, M.O.O.CON und „Der Facility Manager“ dazu entschieden, das 2018 erfolgreich gestartete, interaktive Veranstaltungsformat in diesem Jahr am 12. November online über die Plattform zoom abzubilden.

Bei der Veranstaltung mit Workshop-Charakter werden an vier Tischen (die in zoom über Breakout-Räume realisiert werden) vier unterschiedliche Fragestellungen bearbeitet. Jeder Teilnehmer hat die Gelegenheit, im Wechselturnus in allen vier Breakouträumen mitzudiskutieren. Anschließend stellen die jeweiligen Moderatoren die Ergebnisse im Plenum vor. Die abschließende Keynote von Beatriz Soria León, Head of Division Central Procurement, European Central Bank, und ehemaliges GEFMA-Vorstandsmitglied für das Ressort Nutzer und Internationales, wird zudem eine Beschreibung von gegenwärtigen und einen Ausblick auf kommende Herausforderungen im Facility Management liefern.

Das vollständige Programm finden Sie unter:
www.facility-manager.de/treffpunkt2020

Berliner Immobilienmanagement vergibt Auftrag für FM-Leistungen in Schulen

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Ab dem 1. Januar 2021 werden Spie Deutschland & Zentraleuropa und die Wisag Gebäudetechnik Berlin FM-Leistungen für 1 Mio. qm Bruttogeschossfläche der Berliner Oberstufenzentren der Berliner Immobilienmanagement (BIM) übernehmen. Insgesamt 66 Schulstandorte gehören zu diesem Portfolio der BIM. Die Aufgaben für die Objekte wurden Mitte 2019 in einem Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb ausgeschrieben. Für die Vergabe wurden die Objekte in drei territorialen Losen zusammengefasst. Schlussendlich konnten Spie und die Wisag überzeugen, die sich die Leistungen künftig teilen werden. Die Vertragslaufzeit mit beiden Partnern beläuft sich auf fünf Jahre. Das Ausschreibungsvolumen liegt im zweistelligen Millionenbereich. Spie übernimmt zwei der drei Lose.

Derzeit befinden sich die beiden Auftragnehmer in einer Implementierungsphase, die bereits im September 2020 anlief. Ziel aller Beteiligten ist es, dass ein reibungsloser Leistungsbeginn ab Januar 2021 sichergestellt ist.

Facility-Services-Markt Österreich: Rekord vor der Krise

Im Geschäftsjahr 2019 haben die Top-20-Facility-Services-Anbieter in Österreich durch die Bank ein Umsatzwachstum verzeichnet. Im Durchschnitt legten sie um 7,5 Prozent zu, wobei der Löwenanteil davon organisch erzielt wurde. Das ist die stärkste Entwicklung seit 2014. Wachstum durch Übernahmen spielte dabei eine untergeordnete Rolle, wie Jörg Hossenfelder, geschäftsführender Gesellschafter der Lünendonk & Hossenfelder GmbH, bei der Vorstellung der aktuellen Lünendonk-Liste und -Studie zum Facility-Services-Markt Österreich am 27. Oktober mitteilte. Die Studie der Mindelheimer Marktforscher basiert auf Daten von 30 Unternehmen und analysiert die Marktentwicklung im Jahr 2019 sowie – mit gewissen Einschränkungen, weil sich im Frühling und Frühsommer hier nur wenige Unternehmen äußern wollten – die Erwartungen an 2020 und die nächsten Jahre. Entsprechend ist die Wachstumsprognose von rund 1 Prozent für 2020 mit Vorsicht zu genießen und eher ein flächendeckender Rückgang der Umsätze zu erwarten. Für 2021 rechnen die Studienteilnehmer jedoch schon wieder mit einer Normalisierung des Geschäfts.

Gesamtmarktvolumen bei 10,5 Mrd. Euro

Das gesamte Marktvolumen für Facility Services in Österreich beziffert Hossenfelder unter Berufung auf Statista-Zahlen mit 10,5 Mrd. Euro. 58 Prozent oder 6,1 Mrd. Euro davon seien bereits als externes Volumen am Markt vergeben. Die Top-20-Dienstleister stehen dabei in Summe für ca. 1,38 Mrd. Euro, bzw. 22,6 Prozent Marktanteil. Mit gut 57 Prozent Umsatzanteil ist die Gebäudereinigung mit großem Abstand der wichtigste Tätigkeitsbereich der österreichischen Dienstleister. Technische Services im Immobilien- und Produktionsumfeld bleiben dagegen zusammen etwas unter 25 Prozent.

Klarer Marktführer in Österreich ist laut der aktuellen Lünendonk-Liste die ISS Facility Service mit rund 290,3 Mio. Euro Jahresumsatz in 2019. Auf den Plätzen zwei bis vier folgen drei Unternehmen, die ebenfalls dreistellige Umsätze im Facility-Services-Bereich erzielen: Simacek Facility Management Group (150 Mio. Euro), Sodexo Service Solutions (121,4 Mio. Euro) und P. Dussmann (105 Mio. Euro). Nach einem überschaubaren Mittelfeld bis Platz zehn, das Anbieter mit mehr als 40 Mio. Euro Jahresumsatz 2019 bilden, zerfällt der Markt schnell in viele kleinere Unternehmen. Von einer ausgeprägten Marktkonzentration könne man deshalb in Österreich nicht sprechen, sagte Hossenfelder. Auch eine Marktkonsolidierung wie im benachbarten Deutschland sei bislang nicht auszumachen.

Preisdruck trotz hoher Nachfrage

Im Hinblick auf die allgemeine Marktentwicklung beklagen die österreichischen Facility-Services-Anbieter vor allem den anhaltend hohen Preisdruck als hinderlichen Faktor. Weitere Hemmnisse seien die Entscheidungsstrukturen im öffentlichen Sektor sowie der Einfluss von FM-Beratern in Ausschreibungen. An der Nachfrage nach Facility Services mangele es jedoch nicht. So stieg auch im Vergleich zu den letzten fünf Jahren der Anteil der fest geplanten Services.

Bezug der Studie

Die Lünendonk-Studie 2020 über den österreichischen Facility-Service-Markt, in die 30 Unternehmen einbezogen wurden, kann zum Preis von 2.200,- Euro vor (zzgl. Umsatzsteuer, inkl. Versand als PDF-Datei) unter www.luenendonk.de bezogen werden.

Wasserstoff tanken für Passagierzüge in Hessen

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Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), Alstom und Infraserv Höchst werden die erste Wasserstoff-Tankstelle für Passagierzüge im Industriepark Höchst in Hessen errichten. Durch sie soll ab Dezember 2022 die weltweit größte Flotte an Brennstoffzellenzügen mit 27 Fahrzeugen im Personenverkehr mit Wasserstoff versorgt werden. Den Startschuss für dieses Projekt hat der hessische Staatssekretär Jens Deutschendorf gemeinsam mit RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat, Dr. Jörg Nikutta, Geschäftsführer Alstom Deutschland und Österreich, sowie Dr. Joachim Kreysing, Geschäftsführer der Industriepark-Betreibergesellschaft Infraserv Höchst, gegeben. Alstom liefert die Brennstoffzellenzüge, die der RMV einsetzen wird, die Industriepark-Betreibergesellschaft Infraserv Höchst errichtet und betreibt die Tankstelle. Das Gesamtauftragsvolumen beträgt 500 Millionen Euro.

Die Brennstoffzüge

Die Alstom-Brennstoffzellenzüge werden dank einer Reichweite von bis zu 1.000 km einen ganzen Tag lang im Netz des RMV fahren können und die mit Diesel betriebenen Loks ersetzen. Der Personenzug wird mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle betrieben und fährt emissionsfrei, ist geräuscharm und gibt nur Wasserdampf und Kondenswasser an die Umgebung ab.

Vinci Energies akquiriert Alfred Pieper

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Vinci Energies hat zum 16. Oktober 2020 das Gebäudetechnik-Unternehmen Alfred Pieper aus Hamm übernommen. Mit der Übernahme baut Vinci die Aktivitäten in Nordrhein-Westfalen weiter aus und erweitert das Portfolio im Bereich Building Solutions auf dem Gebiet der Gebäude- und Energietechnik.

Rückblick 2019

Alfred Pieper erwirtschaftete im Jahr 2019 einen Jahresumsatz von ca. 13 Mio. Euro. Vinci Energies erzielte in Deutschland einen Jahresumsatz von 2,2 Mrd. Euro.

BMW Group erweitert Münchener FIZ

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Die deutsche Automobilindustrie trotzt der Corona-Pandemie mit ihren weltweiten Auswirkungen und stellt sich selbstbewusst dem Wandel hin zu alternativen Antriebstechnologien und der Mobilität von Morgen. Mit dem im September in Betrieb genommenen FIZ Nord eröffnet die BMW Group das neue Herzstück ihres globalen Forschungs- und Entwicklungsnetzwerks. Der von HENN entworfene Gebäudekomplex macht aus dem sukzessive erweiterten Münchener Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) einen der größten F&E Standorte in Europa und bekräftigt damit das Bekenntnis zum Entwicklungsstandort Deutschland. Das FIZ Projekthaus Nord ist ein Meilenstein des langfristig angelegten Programms „FIZ Future“, in das das Unternehmen eine Billion Euro investieren will. Damit ist es für BMW das größte Bauvorhaben dieser Dekade.

FIZ fördert Austausch

Im Projekthaus Nord, zwei dazugehörigen Bürokomplexen und einem Gebäude für Prüfstände und Messeinrichtungen werden künftig rund 4.800 Fahrzeugentwickler ihren Arbeitsplatz haben. Während der Neubau mit seiner technisch funktionalen Anmutung den industriell geprägten Charakter des FIZ betont, unterstreicht sein loftartiges Ambiente die Ausrichtung des Unternehmens als Tech Company. Daneben legte die BMW Group Wert darauf, die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter im Gebäude abzubilden und ließ vorab eine Netzwerkanalyse für die architektonische Planung erstellen. Eine diagonal verwobene Treppenanlage unter dem verglasten Atriumdach soll die Kommunikation stockwerkübergreifend fördern und im zentralen Atrium wechselseitige Ein- und Ausblicke ermöglichen.

Entwickler und Techniker, Designer und andere Experten sollen ständig und ohne großen Aufwand miteinander ins Gespräch kommen können. Die gesamte Struktur des Gebäudes soll die Zusammenarbeit fördern und den Austausch anregen. So gibt es im FIZ Nord multifunktionale Projektflächen für interdisziplinäre Teams. „Architektur schafft Raum für Inspiration“, erklärt Ilka Horstmeier, Personalvorständin und Arbeitsdirektorin bei BMW. „Die neuen Arbeitswelten bringen dort unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter themen- und funktionsübergreifend zusammen“. Auf einer Bruttogeschossfläche von gut 150.000 qm entwickeln ab sofort Fachspezialisten die Hard- und Software der künftigen Fahrzeuggenerationen der BMW Group.

BMW maximal vernetzt und digital

„Mit dem FIZ Nord machen wir unsere Entwicklung fit für die Zukunft – digital, vollvernetzt und so agil wie noch nie, um die Technologien von morgen und übermorgen in die Serie zu bringen. Damit stärken wir unsere Rolle als Hightech-Unternehmen und gleichzeitig den Forschungsstandort Deutschland“, sagte Oliver Zipse, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG. Und auch das Gebäude folgt dem Prinzip der Smart-Building-Technologie und der digitalen Nutzersteuerung. Damit lassen sich seine Energieeffizienz deutlich steigern und alle bauspezifischen Prozesse konsequent digitalisieren.

Für die neuen F&E-Schwerpunkte Elektrifizierung, Digitalisierung und zunehmende Konnektivität der Fahrzeuge bietet das FIZ nunmehr die baulichen Voraussetzungen. Die BMW Group hat enorme Datenverarbeitungskapazitäten vorgesehen: So verfügt der FIZ-Komplex über 20.000 Server und eine Kapazität von über 90 Petabyte Storage, was dem Datenvolumen von 24 Mrd. Smartphone-Fotos à 4 MB entspricht. Der tägliche Datenaustausch aus und in das Münchner FIZ beträgt 115 Terabyte, ohne Berücksichtigung des eigens dafür errichteten Data Centers für autonomes Fahren in Unterschleißheim. Kaum vorstellbar, welche Kühlleistung etwa für die Serverräume notwendig sein wird.

Prüfstände und Labore nebenan

Erstmals arbeiten im FIZ Nord alle Entwickler von Fahrzeug-Antrieben unter einem Dach. Das fördert den intensiven Austausch und damit den Wissenstransfer zwischen den Technologien. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der Gesamtfahrzeugintegration – und damit auf die Beherrschung der steigenden Komplexität. Die über 2.000 Mitarbeiter dieses Bereichs profitieren von der räumlichen Nähe zu den täglich genutzten Prüfständen. Im Werkstattgebäude für Prüfstände und Messeinrichtungen stehen 100 Prüfstände und 200 Labore bereit, die mit neuester Technologie ausgestattet sind. Prüf-, Test- und Absicherungseinrichtungen für Hard- und Software sowie der Prototypenbau bilden das Herzstück des Konzepts, das alle wesentlichen Funktionen integriert und Prozesse deutlich verbessern soll.

Caverion installiert MSR-Technik in Uniklinik Heidelberg

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Caverion hat die Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR-Technik) für die Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg geplant, installiert, programmiert und in Betrieb genommen. Die MSR umfasst 33 Informationsschwerpunkte mit 16.500 Hardware-Datenpunkten sowie 21.000 Bacnet-Objekten. Zudem wurden 400 Einzelraumregelungen für Büros, Behandlungszimmer sowie Technikräume installiert. Außerdem verbaute das Unternehmen die Heizungs-, Kälte- und Sanitärtechnik in der Klinik. Der Auftrag für den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg (VB-BW) hat einen Wert von 4,9 Mio. Euro. Das Investitionsvolumen des Gesamtprojekts liegt bei 14 Mio. Euro.

Der Klinik-Neubau umfasst fünf Gebäudeteile mit einer Bruttogeschossfläche von 20.800 qm für die Allgemeine Chirurgie, Radiologie, Herz-, Gefäß- und Transplantationschirurgie. Der Operationsbereich umfasst 16 OP-Säle. Außerdem gibt es Betten für 313 Patienten, einen Hörsaal für Forschung und Lehre, der 196 Personen fassen kann, sieben Seminarräume sowie einen Laborbereich. Caverion arbeitet seit 2016 an dem Projekt mit.

Dorfner unterstützt bei Hygienekonzept der internationalen Hofer Filmtage

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Die Dorfner Gruppe wurde mit der Umsetzung des Hygienekonzepts auf den internationalen Hofer Filmtagen betraut. Damit die fünftägige Veranstaltung und die Präsenzvorführungen in den Sälen stattfinden können, kümmert sich der Dienstleister um die Einhaltung der nötigen Hygienestandards. Den Organisatoren sei es wichtig gewesen, das Filmfestival trotz Corona zu ermöglichen. Außerdem stattet Dorfner die gesamte Veranstaltung mit den notwendigen Produkten zur Hand- und Flächendesinfektion, Reinigungsmitteln, Einmalhandschuhen und Mund-Nasen-Bedeckungen aus.

Die 54. Internationalen Hofer Filmtage 2020 werden als duales Modell stattfinden. Es wird zwei Festivalkomponenten geben: Präsenzvorführungen im Kino sowie bis zum 01. November 2020 eine Erweiterung des Events mit Filmen über eine On-Demand-Plattform.

Thelen Gruppe positioniert sich als bundesweiter Gebäudedienstleister

Die Thelen Gruppe hat ihre Geschäftsfelder im Bereich der infrastrukturellen Gebäudedienstleistungen ausgeweitet. Im September übernahm das Essener Familienunternehmen dazu mehrere Unternehmen und führte sie unter einem Dach zusammen. So entstand aus der Deutschen R + S Dienstleistungen (Hannover), der HPM Gebäudedienste, der DMD Gebäudedienstleistungen und der GB Gebäudereinigung ein an 18 Standorten bundesweit vertretener Gebäudedienstleister. Mit der schon zur Thelen Gruppe gehörenden Apollo Service Group hat die Gruppe nun 4.500 Mitarbeiter und ein Jahresumsatzvolumen von 95 Mio. Euro im Bereich der infrastrukturellen Facility Services. Das Leistungsspektrum umfasst Security, Cleaning, Videoguarding, Rail Services und Kurierdienste.

Wer ist die Thelen Gruppe?

Die 1988 gegründete Thelen Gruppe ist Projektentwickler und Bestandshalter und befasst sich mit den Schwerpunkten Erschließung, Realisierung, Vermarktung und Verwaltung und Bewirtschaftung von Immobilien. Das Familienunternehmen umfasst nun 59 Tochtergesellschaften mit zusammen über 5.600 Mitarbeitern und hält selbst einen Grundstücksbestand von 15,4 Mio. qm. „Für uns ist das ein wichtiger Schritt in die Zukunft, um nicht nur in der Bewirtschaftung unserer eigenen Immobilien höchste Qualität anbieten zu können, sondern auch für unsere Kunden am Markt ein bedeutsamer Partner zu werden,“ erläutert Wolfgang Thelen, geschäftsführender Gesellschafter der Thelen Gruppe den Expansionsschritt.

VDI-MT 3810 Blatt 1: Anforderungen an Betreiber von gebäudetechnischen Anlagen

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Die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG) hat die VDI-MT 3810 Blatt 1 „Betreiben und Instandhalten von gebäudetechnischen Anlagen – Grundlagen“ aus der Richtlinienreihe VDI 3810 als Entwurf veröffentlicht. Das neue VDI-MT 3810 Blatt 1 benennt die Grundvoraussetzungen für den Umgang mit den Betreiberpflichten und der Betriebssicherheit gebäudetechnischer Anlagen. Sie richtet sich an Planer, Errichter und Betreiber von Gebäuden und deren Anlagen, sowie an Mitarbeiter von Behörden mit Prüfpflicht, juristische Fachkräfte und verantwortliches Personal in der TGA. Die Richtlinie bezieht dabei auch ökologische und ökonomische Aspekte sowie die Anforderungen an Arbeits- und Umweltschutz, Hygiene, Qualität und Sicherheit mit ein. Außerdem bietet sie im Anhang Checklisten zu verschiedenen Teilbereichen wie Anlagensicherheit oder Dokumentation.

Die Richtlinie ist im Oktober 2020 als Entwurf erschienen und kann online unter www.vdi.de/3810 oder www.beuth.de bestellt werden.

EFCTC: Initiative „Ehrenwort“

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Der Europäische Technische Ausschuss für Fluorkohlenwasserstoffe (EFCTC) hat die „Initiative Ehrenwort“ ins Leben gerufen. Diese will die gesamte Wertschöpfungskette für Kältemittel aufrufen, um gegen den illegalen Handel mit teilfluorierten Kohlenwasserstoffen (HFKW) vorzugehen. Ziel der Initiative ist die Eindämmung des Kältemittel-Schwarzmarktes, der neben der Umwelt auch die Klimaziele der EU bedroht.

Als namhafte Unterstützer der branchenweiten Initiative konnte der EFCTC bereits die Westfalen AG gewinnen, sowie die zentralen Branchenverbände VDKF, ZVKKW und BIV.

Weitere Informationen zur Initiative finden Sie unter: www.stopillegalcooling.eu

Mainzer Immobilien-Tag 2020

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Unter dem Motto „Der Klimaplan und die Folgen für unsere Immobilien“ wird am 6. November 2020 in kleiner Präsenz für maximal 40 Personen als auch online der Mainzer Immobilien-Tag (MIT) an der Hochschule Mainz stattfinden.

Ab 10:00 Uhr in der Aula der HS Mainz und digital wird wieder ein branchenübergreifendes Informations- und Diskussionsforum entlang der Wertschöpfungskette von Immobilien abgehalten. Das Programm ist in zwei Blöcke gegliedert und bietet Platz für Diskussionsrunden.

Das Programm und das Online-Anmeldeformular erhalten Sie hier.