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GGM managt neuen Technoform-Standort in Kassel

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Die GGM Gesellschaft für Gebäude-Management mbH wird das Property Management für den neuen Standort der Technoform Bautec Kunststoffprodukte GmbH übernehmen: die Future Factory in Kassel. Die GGM zeichnet für die Ausschreibung der Facility-Management-Leistungen, die Steuerung des künftigen FM-Dienstleisters sowie für das Gewährleistungsmanagement der 13.000 qm Fläche verantwortlich.

Für die Auftragsvergabe hatte die EIFIM GmbH (Europäisches Institut für Facility- und Immobilienmanagement-Forschung) eine Ausschreibung durchgeführt, aus der die GGM als Sieger hervorgegangen war. Die GGM ist Teil der Helaba Immobiliengruppe und Tochtergesellschaft der OFB Projektentwicklung GmbH.

Fachkongress Brandschutz mit exklusiver Exkursion

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Sie sind Brandschutzbeauftragter und wollen Ihr Wissen über das aktuelle Brandschutzmanagement auffrischen? Dann besuchen Sie am 10. und 11. Dezember 2019 den Fachkongress Brandschutz in Frankfurt am Main. Renommierte Experten führen Sie durch zwei abwechslungsreiche Tage und geben Antworten auf Ihre Fragestellungen rund um den baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutz. Das besondere Highlight: Blicken Sie hinter die Kulissen der Feuerwehr am Frankfurter Flughafen.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.akademie-herkert.de/14781-11

Lattemann & Geiger startet neue Dachmarke

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Die aus mehr als zwanzig Dienstleistungsmarken bestehende Lattemann & Geiger Dienstleistungsgruppe wird zukünftig alle Leistungen und bis zum Jahr 2022 auch alle einzelnen Dienstleistungsmarken der Bereiche Reinigung, Technik und Grünpflege unter dem Dach der Marke Geiger Facility Management zusammenführen. Damit will die Unternehmensgruppe aus dem Allgäu künftig ein einheitliches Bild für Kunden und Lieferanten schaffen und ihr Image als Arbeitgebermarke stärken.

Mit der Einführung der neuen Dachmarke gibt es unter www.geiger-fm.de auch einen neuen Internetauftritt.

FM-Day 2019 – Die Konferenz für Querdenker

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Am 25. September 2019 findet der fünfte österreichische FM-Day der Facility Management Austria und IFMA Austria, dem Netzwerk für Facility Management in Österreich, unter dem Motto „Erlebnisse schaffen. Zukunft gestalten.“ im Park Hyatt Vienna statt.

Hochkarätige Redner

Auch in diesem Jahr bietet der FM-Day wieder die Möglichkeit zum Querdenken. Ein Tag, an dem in der Branche etwas anders gedacht werden darf und soll. Anlass dazu bieten unter anderem die Eröffnungs-Keynote von Dipl. Ing. Werner H. Bittner, CEO der Umdasch Group Ventures GmbH, und ein Exklusiv-Interview mit Mag. Bettina Glatz-Kremsner, Generaldirektorin von Casinos Austria und Vorstandsvorsitzende der Österreichischen Lotterien.

Das Programm finden Sie unter: www.fm-day.at/programm

Anmeldung unter: www.fm-day.at/tickets

 

 

DGNB: Klimaschutzfahrplan für Gebäude

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Fridays for Future. Die Klimadebatte schlägt Wellen. Auch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) stellt in der überarbeiteten Fassung ihres Zertifizierungssystems für Gebäude im Betrieb den Klimaschutz noch stärker als bisher in den Fokus. Übergeordnetes Ziel der Zertifizierung ist es, Gebäuden den Weg in die Klimaneutralität zu ebnen, erklärt DGNB-Geschäftsführer Johannes Kreißig. Ein Instrument, das hierfür zum Einsatz kommt, ist ein gebäudeindividueller Klimaschutzfahrplan. Neu ist außerdem, dass das aktualisierte DGNB-System für Gebäude im Betrieb nutzungsunabhängig bei allen Gebäudetypen anwendbar ist. Bislang gab es nur eigenständige Varianten für Büro- und Verwaltungsgebäude sowie für Shoppingcenter.

Auch bei der DGNB-Zertifizierung für Quartiere gibt es entscheidende Veränderungen, so zum Beispiel, dass die vormals getrennten Kriterienkataloge in ein gemeinsames Dokument überführt wurden.

Bis zum 31. August können Interessierte die beiden überarbeiteten Varianten des DGNB-Systems kommentieren. Erste Auszeichnungen gemäß den finalen Fassungen sollen bereits im Rahmen der Expo Real vom 7. bis 9. Oktober in München vergeben werden.
www.dgnb-system.de/kommentierung

Piepenbrock übernimmt FM-Großauftrag für Rossmann-Filialen

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Piepenbrock hat für 1085 Verkaufsstellen der Dirk Rossmann GmbH die Unterhalts-, Fenster- und Rahmenreinigung aber auch Büro-, Bau-, und Sonderreinigungen übernommen. Zum 1. Juli begann Piepenbrock mit der Betreuung der ersten Filialen. Im zweiten Teil des Filial-Portfolios geht es am 1. Dezember los. Der Dienstleister zeichnet sich für Geschäftsstellen aus sieben Bundesländern verantwortlich: Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, das Saarland, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Die Piepenbrock Unternehmensgruppe berücksichtigte in der Planung ihres Konzepts die Filialstruktur von Rossmann sowie die bundesweite Verteilung der Verkaufsstellen und hat Checklisten für jeden Standort ausgearbeitet, um die Informationen anschließend zentral auszuwerten.

Die detaillierten Unternehmenskennzahlen und das Leistungsspektrum von Piepenbrock Dienstleistungen erhalten Sie in unserer frei zugänglichen Datenbank der Facility Services Anbieter unter:

www.facility-manager.de/marktuebersicht/datenbank-facility-services-anbieter

Apleona sichert sich Folgeaufträge der ABB

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Logo ApleonaDie ABB hat Apleona das Integrierte Facility Management für insgesamt 25 Standorte auf 250.000 qm Fläche in vier weiteren Ländern übertragen. Die Produktionsstandorte, Werkstätten sowie Logistik- und Bürogebäude befinden sich in Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Portugal und Bulgarien. Seit Anfang des Jahres läuft die Übernahme, die bis Ende 2019 abgeschlossen sein soll. Für die bisherigen 155 Gebäude mit 2,3 Mio. qm Fläche bietet Apleona Energiedienstleistungen. Insgesamt managet Apleona für die ABB 180 Liegenschaften verteilt auf 15 Länder. Der Immobiliendienstleister betreut den Energie- und Automatisierungstechnikkonzern ABB durch die International Corporate Client Organisation (ICC) mit zentralem Key Account Management.

Die detaillierten Unternehmenskennzahlen und das Leistungsspektrum von Apleona erhalten Sie in unserer frei zugänglichen Datenbank der Facility Services Anbieter unter:

www.facility-manager.de/datenbank-anbieter

TÜV Süd Advimo übernimmt PM für Savills IM

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Logo-Tüv-Süd-AdvimoSavills Investment Management (Savills IM) hat der TÜV Süd Advimo GmbH das kaufmännische und technische Property Management übertragen. Es handelt sich sowohl um das „Lister Dreieck“ in Hannover mit einer Mietfläche von rund 18.800 qm sowie eine Bestandshalle (36.500 qm) und einen Neubau in Straubing (12.000 qm). Außerdem übernimmt die TÜV Süd drei Bestandsobjekte in Heidelberg-Leimen, St. Ingbert und Berlin mit jeweils ca. 5.000 qm.

Detaillierte Informationen über die Unternehmenskennzahlen und das Leistungsspektrum der TÜV Süd Advimo GmbH erhalten Sie in unserer FM-Berater-Übersicht unter:

www.facility-manager.de/marktuebersicht/fm-beratungsunternehmen

Spie übernimmt Anlagenbauer Osmo

Der technische Dienstleister Spie übernimmt die Osmo-Anlagenbau GmbH & Co. KG (kurz: Osmo). Das 1970 gegründete Unternehmen mit Sitz in Georgsmarienhütte bei Osnabrück erwirtschaftete mit rund 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Jahr 2018 eine Leistung von ca. 65 Mio. Euro.

Das Leistungsspektrum von OSMO umfasst die Bereiche Verkehrstechnik, Elektroanlagen- und Automatisierungstechnik, Schaltanlagenbau und Stromversorgung, Maschinen- und Anlagentechnik sowie Kommunikations- und Sicherheitstechnik. In diesen Segmenten stehe Osmo für eine hohe Expertise in der Planung und Errichtung sowie der Instandhaltung von kompletten Anlagen und Systemen für Industriekunden und öffentliche Auftraggeber, teilt Spie mit.

Laut Markus Holzke, Geschäftsführer von SPIE Deutschland & Zentraleuropa soll die Übernahme das Leistungsspektrum von Spie vertiefen und erweitern und so die Marktposition als führender Multitechnik-Dienstleister stärken. „Besonders freuen wir uns darauf, das Geschäft gemeinsam mit dem bestehenden Management-Team unter Führung von Herrn Klaus Eismann und den über 270 hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Osmo auszubauen. Mit Herrn Eismann und seinen Kollegen in der Osmo-Geschäftsführung gewinnen wir ein starkes Führungsteam für SPIE, die ihr Geschäft verstehen und erfolgreich weiterentwickeln werden“, sagt Holzke.

Ferdinand Herkenhoff, Geschäftsführender Gesellschafter und einer der drei Firmengründer von Osmo, freut sich, „mit SPIE einen verantwortungsvollen Partner für unsere Kunden, Geschäftspartner und vor allem für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von OSMO gefunden zu haben, der der gesamten Belegschaft inklusive der Führungskräfte persönliche Entwicklungsperspektiven sowie Möglichkeiten für die Weiterentwicklung des Geschäfts bietet“.

Neuerungen der DGNB-Systeme für Gebäude im Betrieb

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Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat ihre Zertifizierungssysteme für Gebäude im Betrieb und alle Quartiersnutzungen überarbeitet, die sich an Gebäudebesitzer, Betreiber und Nutzer gleichermaßen richten.

Die wichtigsten Änderungen

Ein Ziel der Zertifizierungen ist es, Gebäude zur Klimaneutralität zu verhelfen. Dafür kommt ein gebäudeindividueller Klimaschutzfahrplan zum Einsatz. Neu ist zudem, dass das aktualisierte DGNB-System für Gebäude im Betrieb nutzungsunabhängig bei allen Gebäudetypen anwendbar ist. Bisher gab es nur eigenständige Varianten für Büro- und Verwaltungsgebäude sowie für Shoppingcenter. Eine Aktualisierung im Planungstool von Quartieren ist, dass die getrennten Kriterienkataloge in einem gemeinsamen Dokument zusammengeführt wurden. Dieses ist gültig für Stadtquartiere, Businessquartiere, Event Areale, Gewerbegebiete und Industriestandorte. Außerdem hat sich die Gewichtung der fünf Themenfelder in der Zertifizierung verändert: Hier fließen insbesondere die Kriterien der Prozessqualität künftig stärker in die Bewertung mit ein und auch die Wichtigkeit des Themas Partizipation in der Projektentwicklung wird gestärkt. Die Aufwertung der Kriterien der technischen Qualität ergibt sich aus der stärkeren Berücksichtigung von Themen aus dem Kontext der emissionsarmen Mobilität. Zusätzlich spielen bei der neuen Version der DGNB-Quartierszertifizierung die Themen Klimaschutz, Klimaanpassung und Circular Economy eine noch zentralere Rolle als bislang. So wurden beispielsweise die Kriterien „Stadtklima“, „Wasserkreislaufsysteme“, „Energieinfrastruktur“ und „Wertstoffmanagement“ umfassend überarbeitet.

Bis 31. August befinden sich die Aktualisierungen in einer Kommentierungsphase, bei der über ein Onlineformular die Inhalte der Kriterien bewertet werden können. Außerdem werden die Kriterien an ersten Pilotprojekten getestet. Es besteht die Möglichkeit, sich auch mit eigenen Projekten an der Kommentierungsphase zu beteiligen.

Wenn Sie mehr über die Neuerungen der DGNB-Systeme erfahren wollen, dann klicken Sie hier:

www.dgnb-system.de/kommentierung

Austauschprogramm für R410A-Chiller

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Der von der F-Gase-Verordnung festgelegte „Phase Down“ zeigt Wirkung. Die Umrüstung von Kaltwassersätzen und Wärmepumpen auf Low-GWP-Kältemittel nimmt Fahrt auf: Einer der großen Anbieter, Mitsubishi Electric, rüstet aktuell luftgekühlte, außen aufgestellte Geräte im Leistungsbereich zwischen 40 und 850 kW mit Kältemittel R410A auf R454B um. Das Global Warming Potential (GWP) von R454B beträgt 466 und ist damit 78 Prozent niedriger als R410A (GWP 2.088) und 31 Prozent geringer als R32 (GWP 675). Zum Umgang mit diesem in die Klasse A2L (bedingt brennbar) eingestuften Kältemittel will Mitsubishi Electric in einer in Kürze erscheinenden neuen Broschüre mit Hinweisen zur Aufstellung der Geräte und spezifischen Sicherheitshinweisen informieren. Im Vergleich sind die alten und neuen Produkte von der Kälteleistung her quasi identisch, die Effizienz ist sogar etwas höher und der Kältemittelmassenstrom niedriger. Letzteres lässt eine Reduzierung der Kältemittel-Füllmenge zu, was das CO2-Äquivalent der Geräte nochmals verringert.

„Wir haben bereits in 2018 und Anfang 2019 alle Geräte, die früher R134a genutzt haben, auf das umweltschonendere Kältemittel R513A umgestellt“, so Dror Peled, General Manager Marketing bei Mitsubishi Electric, Living Environment Systems. „Jetzt haben wir auch eine Alternative für Geräte mit R410A im Angebot und ersetzen damit als erster Hersteller im Markt das komplette Programm an Geräten der Marke Climaveneta, die bislang R410A und R134a genutzt haben. Das betrifft sowohl die reinen Kaltwassersätze, die entsprechenden Wärmepumpen und auch die Integrallösungen, die gleichzeitig für das Kühlen und das Heizen geeignet sind.“

Mehr zu den Themen „F-Gase“ und „Wasserkühlsätze“– siehe: Wasserkühlsatz-Kompendium

Marc O‘Polo: RGM übernimmt technisches Facility Management

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Logo_RGMDie Premium-Modern-Casual-Brand Marc O’Polo hat die RGM Facility Management GmbH beauftragt, die technische Betreuung in über 100 bundesweiten sowie europäischen Filialen zu übernehmen. Neben 72 Gewerbeimmobilien in Deutschland zeichnet die RGM auch für Gebäude in Polen, Tschechien, Belgien, Italien und den Niederlanden verantwortlich. Die RGM kümmert sich hauptsächlich um das technische Gebäudemanagement sowie Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten der Marc O‘Polo Filialen und betreut damit eine Gesamtfläche von fast 30.000 qm.

Die detaillierten Unternehmenskennzahlen und das Leistungsspektrum der RGM Facility Management GmbH erhalten Sie in unserer frei zugänglichen Datenbank der Facility Services Anbieter unter:

www.facility-manager.de/datenbank-anbieter

Contracting-Preis 2019

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Das Kompetenzzentrum der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg und der BFW-Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen loben dieses Jahr zum dritten Mal in Folge den Contracting-Preis aus. Der Contracting-Preis 2019 ist mit 6.000 Euro dotiert. Geehrt werden dabei innovative und nachhaltige Bauprojekte, die mittels Contracting umgesetzt werden und für Leistungen im Bereich Energieeinspar-Finanzierung sorgen.

Der Preis richtet sich an institutionelle wie private Bauleute, Energiedienstleister, Planer und Architekten. Berücksichtigt werden Einzelgebäude und Quartiersprojekte aus Baden-Württemberg, die sich in Betrieb oder der Inbetriebnahme befinden.

Anmeldeschluss ist der 01. Oktober 2019.

Marktstudien: Sonderkonjunktur für den Industrieservice?

Die 20 führenden Industrieservice-Unternehmen haben im Jahr 2018 mit 7,3 Prozent das stärkste Wachstum seit Beginn der Lünendonk‐Marktbeobachtung verzeichnet, teilt das Marktforschungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder, Mindelheim, mit. Gründe hierfür seien unter anderem die Auflösung von Instandhaltungsstaus und vermehrte Stillstände.

Neben den geplanten Instandhaltungs‐, Stillstands‐ und Umbaumaßnahmen trieben den Mindelheimer Analysten zufolge kurzfristige Aufträge die Marktentwicklung. Auch für das laufende Geschäftsjahr 2019 sowie für 2020 erwarten die Marktführer mit 9,8 beziehungsweise 11,8 Prozent ein deutlich anziehendes Geschäft. Dies sind erste Ergebnisse der neuen Lünendonk‐Liste der führenden Industrieservice-Unternehmen sowie der noch unveröffentlichten Marktstudie, die das Marktforschungsunternehmen jährlich herausgibt.

WVIS-Zahlen zeigen langsamere Entwicklung

Wenige Wochen vor der Veröffentlichung der neuen Lünendonk-Liste war der Wirtschaftsverband Industrieserviec e.V. (WVIS) noch zu anderen Ergebnissen gekommen. Laut dem aktuellen WVIS-Branchenmonitor vom Juni 2019 erreichte der Industrieservice 2018 in Deutschland wie im Vorjahr nur ein durchschnittliches Wachstum von 4,7 Prozent. Das Gesamtvolumen des Industrieservicemarkts beziffert der WVIS mit inzwischen deutlich mehr als 20 Milliarden Euro Umsatz.

Industrieservice, WVIS, Lünendonk
Bild: ekkasit919/stock.adobe.com

Die Flexibilität und Innovationskraft der Unternehmen habe dazu beigetragen, dass der Industrieservice sein Angebot für smarte Dienstleistungen deutlich ausbauen konnte, teilt der Verband mit. Das durch demographische Effekte wachsende Risiko des Fachkräftemangels sieht der Industrieservice demnach inzwischen als Chance: Denn mit seinem branchenübergreifenden Know-how sei der Industrieservice weiterhin der „Enabler von Smarten Technologien“. Deshalb fällt auch beim WVIS die Prognose deutlich postiiv aus: „Der Industrieservice wird sein Wachstum beschleunigen und erfolgreich bleiben. Denn die klassischen und auch die neuen Smart Services bieten gemeinsame Potenziale für neue Dienstleistungen“, sagt Dr. Martin G. Eckert, Geschäftsführendes Mitglied des Vorstandes, WVIS.

Lünendonk: Wachstum dank Auflösung von Instandhaltungsstaus

Thomas Ball, Studienautor und Senior Consultant der Lünendonk & Hossenfelder GmbH, identifiziert die gute Auftragslage vieler Industrieunternehmen als Ursache für die von ihm festgestellte deutlich dynamischere Entwicklung. Deshalb hätten zuletzt „viele Industrieunternehmen Instandhaltungsmaßnahmen und Stillstände aufgeschoben. In Zeiten von Umsatzrückgängen in der Chemieindustrie werden diese dringend notwendigen Maßnahmen nachgeholt“. Angesichts des Fachkräftemangels sei dies jedoch eine riskante Strategie, da die Dienstleister an ihre Leistungsgrenze stoßen.

Verstärkter Trend zum Outsourcign von Industrieservices

Darüber hinaus sieht Ball Veränderungen in der Vergabepraxis von Industrieservices: „In einer jüngst durchgeführten Auftraggeberbefragung gab die Hälfte der Unternehmen an, bisher intern erbrachte Leistungen künftig fremd zu vergeben und extern eingekaufte Services stärker bei wenigen Anbietern zu bündeln. Es mehren sich die Anzeichen, dass die seit Jahren beabsichtigte Strategie, die Produktivität durch den Rückgriff auf externe Industrieservice-Unternehmen zu steigern, weiter fortgesetzt wird. Hierzu hat auch die steigende Schwierigkeit beigetragen, Fachkräfte zu gewinnen.“

Ranking der 20 größten Industriedienstleister

Das Ranking der 20 größten Industriedienstleister in Deutschland führt erneut Bilfinger trotz eines leichten Umsatzrückgangs in Deutschland an (975 Mio. Euro). Auf Platz rangiert die Wisag Industrie Service Holding (815 Mio. Euro) vor der Remondis Maintenance & Services (720 Mio. Euro). Auf den weiteren Plätzen gab es diverse Verschiebungen, die teils aus Übernahmen und Umstrukturierungen herrühren.

Das Ranking steht ab sofort unter www.luenendonk.de zum kostenfreien Download bereit. Die umfassende Studie mit Detailauswertungen, Kennzahlen sowie aktuellen Themen und Trends erscheint im August.

E.ON: Intelligente Energieeinsparung bei real

E.ON hat ein energieeffizientes Gebäudemanagement für Handelsimmobilien entwickelt, das nun erstmals im SB-Warenhaus real Krefeld umgesetzt wird. Bis Oktober sollen die Umrüstungsarbeiten fertiggestellt sein. E.ON und real, eine Vertriebslinie der Metro AG, haben dazu einen Energieeffizienz-Vertrag abgeschlossen, der bis zu 35 Prozent weniger Energieverbrauch und Kohlenstoffdioxid-Ausstoß garantiert.

Ein intelligentes Gebäudemanagement übernimmt die Steuerung von Heizung, Lüftung, Klima, Beleuchtung und Kühlung. Ein selbstlernendes Mess- und Regelsystem erfasst den Stromverbrauch im Tagesverlauf und optimiert den Gesamtverbrauch durch eine intelligente Steuerungstechnik. Dabei berücksichtigt es Parameter wie Außentemperatur, Leistung der Photovoltaikanlage und die Innenraumtemperatur. Die Überwachung und Steuerung des Systems übernimmt das E.ON Energy Management Center.

Da das System für große Filialnetze konzipiert wurde, sollen nach einer Testphase weitere Märkte umgerüstet werden, um einen umfassenden Stromvergleich unter den Filialen zu schaffen. real betreibt neben einem Online-Shop insgesamt 277 Märkte in Deutschland.

Alba Facility Solutions gewinnt Ampega

Seit Juni 2019 hat die Alba Facility Solutions die Leistungsabwicklung des Gebäudemanagements der Ampega Real Estate GmbH übernommen. Der Auftrag umfasst alle Aufgaben aus den Bereichen Gebäudemanagement und Hausmeisterdienste für insgesamt 13 Gewerbeimmobilien und einer Fläche von 115.000 qm an Alba. Technische Betreiberverantwortung, Störungs- und Energiemanagement und die Steuerung, Kontrolle und Koordination weiterer Dienstleister gehören ebenfalls zu den zukünftigen Aufgaben. Durch mobile Auftragssteuerung können die Aufträge an nachgelagerte Dienstleister digital erteilt und rückverfolgt werden. Über das Alba-Servicecenter werden Aufgaben überprüft und an die Hausmeister weitergeleitet.

Alba Facility Solutions ist eine Marke der Alba Group und verantwortlich für die Bewirtschaftung von Wohn- und Gewerbeimmobilien. Die Alba Group ist Systemdienstleister, der deutschlandweit Facility- und Property-Management-Lösungen sowie integrative Recycling- und Logistik-Dienstleistungen für Industrie und Handel entwickelt.

Stölting Service Group GmbH übernimmt CDS

Die Stölting Service Group kauft die CDS Dienstleistungsgruppe. Dadurch weitet die Stölting Service Group ihr Portfolio nach Baden-Württemberg aus. Bei der CDS arbeiteten im vergangenen Jahr circa 800 Mitarbeiter in den Bereichen Sicherheit, Reinigung und zertifizierte Ausbildung. Neben dem Hauptsitz in Ihringen bei Freiburg gibt es sieben weitere Niederlassungen in Lörrach, Ulm, Villingen-Schwenningen, Stuttgart, Metzingen, Mannheim und Mainz.

Die Stölting Service Group ist Anbieter von Dienstleistungen in den Bereichen Sicherheit, Personal und Reinigung und wurde 1899 gegründet. An über 40 Standorten und mit 6.800 Mitarbeitern ist die Gruppe in ganz Deutschland vertreten. 2018 erzielte die Stölting Service Group einen Gesamtumsatz von 180 Mio. Euro.

Internationale Dienstleister dominieren Schweizer Facility-Services-Markt

Internationale Konzerne bestimmen den Schweizer Markt für Facility Services. Die Top-5-Anbieter bzw. sieben der Top-10-Anbieter stammen nicht aus der Schweiz.

So führt die ISS Facility Services AG, Zürich, mit großem Abstand den Schweizer Facility-Services-Markt an. Laut der am 3. Juli in Zürich vorgestellten Lünendonk-Liste 2019 „Führende Facility-Service-Unternehmen in der Schweiz“ erzielte der internationale Dienstleister 2018 einen Facility-Services-Umsatz von 812 Mio. CHF (+3,2%).

Platz 2 für Bouygues Energies & Services, Paltz 3 für Vebego

Auf Rang zwei folgt Bouygues Energies & Services, die ihren Umsatz mit FM-Services in der Schweiz von 155 Mio. CHF auf aktuell 321 Mio. CHF mehr als verdoppelten. Mit 2.451 Mitarbeitern ist das Unternehmen überwiegend im technischen FM tätig. Die Geschäftsentwicklung ist wesentlich geprägt von der Übernahme und Integration der Alpiq Intec im Jahr 2018. In Deutschland hat die Bouygues Energies & Services Schweiz AG ebenfalls in 2018 die Kraftanlagen München übernommen. Platz 3 im Ranking belegt die Schweizer Landesgesellschaft des aus den Niederlanden stammenden Dienstleisters Vebego mit aktuell 250 Mio. CHF Umsatz. Das entspricht einem Plus von 21,4 Prozent.

Schweizer Anbieter erst auf Platz 6

CBRE verbessert sich unter anderem dank eines deutlichen Wachstums mit internationalen Mandaten auf Listenrang 4. Der aktuelle Umsatz von 180,4 Mio. CHF liegt um 14,7 Prozent über dem des Vorjahres. Auf Rang 5 folgt mit einem nahezu gleichen Umsatz von 180 Mio. CHF Engie, die die Umsatzzahlen der in 2018 übernommenen Priora FM AG beinhalten. Auf Rang 6 ist Honegger mit Hauptsitz in Köniz positioniert. Das inhabergeführte Unternehmen ist zugleich der größte Dienstleister im Ranking mit Ursprung und Hauptsitz in der Schweiz.

Das Ranking steht auf der Lünendonk-Webseite zum kostenlosen Download bereit.

Marktbestimmende Themen Digitalisierung, Personalmangel und integrale FM-Services

Als bestimmende Themen der Schweizer Facility-Services-Branche identifiziert die Studie – wenig überraschend – die Digitalisierung ist und den Personalmangel. Auch sei die Nachfrage nach integralen FM-Services weiter hoch, berichtet Thomas Ball, Senior Consultant und Autor der Lünendonk-Studie zum Schweizer FM-Markt, die im August erscheint. „Mit der Digitalisierung, dem Personalmangel und der hohen Nachfrage nach integralem FM befinden sich die führenden Dienstleister in der Schweiz in einer vergleichsweise komfortablen Lage: Der Preisdruck ist angesichts des hohen Fremdvergabeanteils und der aktuellen Herausforderungen weiter in den Hintergrund getreten“, sagt Ball.

Robert Altmannshofer

Landratsamt Nürnberger Land: Folgeaufträge für Dorfner

Dieses Jahr wird Dorfner für das Landratsamt Nürnberger Land vier weitere Objekte betreuen. Dabei handelt es sich um die Sportstätte Bitterbachhalle Lauf (Beginn: August) sowie um drei weitere Schulen aus Hersbruck (Beginn: September): die Johannes-Scharrer-Realschule, das Paul-Pfinzig-Gymnasium und die Außenstelle der Richard-Glimpel-Schule. Die Firma zeichnet im Rahmen des Auftrags für die Unterhalts-, Glas-, und Grundreinigung bei einer insgesamt 10.000 qm großen Reinigungsfläche verantwortlich. Damit setzen die Dorfner Gruppe und das Landratsamt Nürnberger Land ihre seit zehn Jahren bestehende Zusammenarbeit fort.

Was ist die Dorfner Gruppe?

Die Dorfner Gruppe ist in den Bereichen Gebäudemanagement, Gebäudereinigung, Catering und Servicemanagement tätig. Der Gebäudedienstleister verfügt über einen Gesamtumsatz im Jahr von 258 Mio. Euro und beschäftigt über 11.350 Mitarbeiter.

Die detaillierten Unternehmenskennzahlen und das Leistungsspektrum der Dorfner Gruppe erhalten Sie in unserer frei zugänglichen Datenbank der Facility Services Anbieter unter: www.facility-manager.de/datenbank-anbieter

Canzler verantwortet Umbau des Hamburg Airport

Am Hamburger Flughafen hat seit einem Jahr Canzler die Steuerung und Koordination der Umbau- und Sanierungsarbeiten zur Anpassung an steigende Anforderungen und Passagierzahlen übernommen. Projektleiter und Koordinator übergeordneter Maßnahmen ist Eike Riggert von Canzler, der die Verantwortung für den reibungslosen Ablauf der Bauarbeiten hat. Im Fokus stehen mehrere Projekte, die sich in unterschiedlichen Stadien befinden und die Anforderungen an Sicherheit, Logistik sowie die Nutzerbedürfnisse erfüllen müssen. Der Umbau findet während des Flugbetriebs in enger Abstimmung mit allen Beteiligten statt. Durch einen Rahmenvertrag für Steuerungs- und Planungsaufgaben, können Aufträge kurzfristig abgerufen werden, um eine schnelle Umsetzung zu gewährleisten.

Wer ist Canzler?

Canzler wurde 1960 gegründet und ist eine Planungs- und Beratungsgesellschaft für Technische Ausrüstung. Das Unternehmen ist Gesamtplaner und Berater in allen Lebenszyklusphasen von Immobilien und übernimmt Architektur- und Ingenieurdienstleistungen sowie FM-Consulting. An den Standorten Berlin, Dresden, Erfurt, Frankfurt am Main, Hamburg, München und Mülheim an der Ruhr beschäftigt die Firma über 140 Mitarbeiter.