Mit dem Einstieg in Form einer Minderheitsbeteiligung von Salto an der österreichischen Essecca haben beide Unternehmen ihren Vertriebsvertrag erneuert. Dadurch kann Essecca weiter als Hauptvertriebspartner in Österreich agieren und die Zutrittslösungen von Salto auf dem dortigen Markt anbieten. Die Kombination der Zutrittskontrollsystemen von Salto und der Implementierungserfahrung von Komplettlösungen durch Essecca soll den Kundennutzen in Digitalisierungsfragen stärken.
Jeden Tag eine gute Tat: Kessler Solutions pflanzt 365 Bäume

CAFM-NEWS – Für jeden Tag im Jahr lässt Kessler Solutions jetzt einen Baum pflanzen. Insgesamt sollen es 365 Großgehölze werden, die einen Beitrag zur Nachhaltigkeit liefern und die CO2-Emissionen des Unternehmens durch Bürobetrieb und Fahrzeug-Nutzung kompensieren.
Damit das klappt, unterstützen die Leipziger das Wiederbewaldungs-Projekt Reforest The World gUG in Thailand. Das gemeinnütziges Klimaschutz-Projekt zur Wiederaufforstung wurde 2021 im Ehrenamt von einer Kessler-Mitarbeiterin gegründet.
Durch die Spende des Unternehmens werden 365 Setzlinge finanziert – daher der Slogan Für jeden Tag ein Baum. Ausgewählt werden lokale Baumarten wie Rosenholz, Teak, Eukalyptus und Eisenholz. Die Anzahl der Bäume entspricht etwa 1/4 Hektar Tropenwald, gepflanzt wird auf einer durch Rodung gewonnenen Ackerfläche.
Unterstützt wird das Projekt auch durch die Menschen vor Ort. Sie stellen mittlerweile sogar ungenutzte Flächen kostenfrei zur Verfügung, um geschlagene Schneisen zu schließen und so Waldfragmente wieder zu vergrößern. Nach rund drei Jahren Pflege wird das Areal der natürlichen Renaturierung überlassen.
Über die Mindestlaufzeit des Projektes von 60 Jahren, die mit den Besitzern der Flächen vereinbart wurde, kompensieren die Bäume pro Jahr durchschnittlich mindestens 3 t CO2.
Abbildungen: Reforest The World n.p.w.t. gUG (haftungsbeschränkt)
Apleona-Gegenbauer-Fusion umgesetzt
Das war’s dann mit mehr als 100 Jahren Unternehmensgeschichte: Zum 3. Juli 2023 haben die beiden Facility- und Immobiliendienstleister Apleona und Gegenbauer ihre Fusion vollzogen. Die Marke Gegenbauer verschwindet damit vom Markt, die Webseite ist schon abgeschaltet. Denn nach der Zustimmung aller relevanten Behörden läuft aktuell bereits der operative Zusammenschluss der beiden Unternehmen mit 40.000 Beschäftigten und 3,5 Mrd. Euro Umsatz. Die Geschäfte aller Sparten werden künftig einheitlich unter dem Namen Apleona firmieren. Das Kerngeschäft umfasst integrierte Facility Management-Leistungen mit Fokus auf dem technischen Gebäudemanagement, hauptsächlich im DACH-Markt. Um weiter in Deutschland und Europa zu wachsen, plant das Unternehmen den Ausbau ihrer strategischen Beratungskompetenz und Lieferfähigkeit für die Themen ESG, Dekarbonisierung, Energiemanagement und Gebäudedigitalisierung. Dafür sollen gezielte Investitionen in Know-how, Spezialisten und Beteiligungen (Green-/Proptech-Unternehmen, Gebäudetechnikfirmen) getätigt werden. Um der hohen Nachfrage nach integrierten Gebäudeservices in Europa besser nachkommen zu können, plant Apleona zudem weitere Akquisitionen. In den letzten 18 Monaten übernahm der Konzern bereits FM-Unternehmen in Österreich, Irland, UK und Polen.
Leadec App LARA hilft bei der Anlagenaufnahme

CAFM-NEWS – Mit der neu entwickelten App LARA, der Abkürzung für Leadec Asset Recording & Administration, optimiert Industrieservice-Anbieter Leadec den Prozess der digitalen Anlagenaufnahme. Auf Basis der in LARA erfassten Daten können die Instandhaltungsprozesse in Fabriken und Gebäuden optimal geplant und gesteuert werden, versichert der Anbieter.
Aufgenommen werden können mit LARA von der Brandschutztür über Elektroverteiler bis hin zur Lüftungsanlage zahlreiche Objekte. Die App schaffe Transparenz und eine einheitliche Dokumentation für die Instandhaltung, teilt der Servicedienstleister mit.
Alle eingetragenen Daten werden standardisiert und können auch nachträglich um zusätzliche Informationen ergänzt werden, beispielsweise die Maße eines Tores oder den Volumenstrom einer Lüftungsanlage. Zudem ermöglicht die App, kundenspezifische Anlagenkriterien hinzuzufügen und erlaubt die effiziente Durchführung des Massenabgleichs. Mutterschiff der App ist die Leadec-IoT-Home-Cloud.
LARA helfe, Instandhaltungsprozesse zu optimieren und eine maximale Anlagenverfügbarkeit zu erreichen, sagt Leadec. In einem Industriebetrieb kann es bis zu 50.000 technische Anlagen geben, haben die Stuttgarter errechnet.
Abbildungen: Leadec
Fraunhofer-Umfrage zum Thema „Workation“
Die Work-Life-Balance von Arbeitnehmenden will gelebt werden und neben Remote von Zuhause, gewinnt ein neuer Trend mehr und mehr an Beliebtheit: Workation. Zu diesem Thema hat das Fraunhofer IAO eine Umfrage entwickelt, in der sich mit folgender Frage auseinandergesetzt wird: Welche Faktoren spielen eine wichtige Rolle, um während einer Workation nicht nur motiviert und zufrieden zu sein, sondern auch leistungsfähig arbeiten zu können?
Hintergründe zur Workation-Umfrage
Hybrides Arbeiten ist seit der Coronapandemie aus der Berufswelt nicht mehr wegzudenken, das ist inzwischen bekannt. Doch die zeitliche und örtliche Flexibilität in der Arbeitswelt hat sich noch in eine andere Richtung entwickelt. Workation ist eine Kombination aus Arbeit und Reisen und bedeutet so viel wie, dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen bzw. die gewohnte Arbeitsumgebung zu verlassen und die Arbeit mit einem Urlaub oder einer Reise zu verbinden.
Die Online-Umfrage zum Thema „Workation: Faktoren für eine erfolgreiche Balance zwischen Arbeit und Erholung“ besteht aus sechs Kategorien mit jeweils einer bis sechs Fragen und dauert ca. 10 Minuten. Eine Teilnahme ist bis zum 14. Juli 2023 möglich unter: www.fraunhofer-iao.de/workation-umfrage
Energie-Management: Start-up Enersee erhält 1,2 Millionen Euro

CAFM-NEWS – Das Start-up Enersee hat eine Finanzspritze von 1,2 Millionen Euro erhalten. Das Unternehmen aus Brüssel entwickelt Software für das Energie-Management und nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Energie- und Portfoliomanagern Transparenz und tiefe Einblicke in ihre Energie- und Versorgungsverbräuche zu geben.
Die Investition versetzte Enersee in die Lage, sein Serviceangebot um neue Funktionen zu erweitern und das Nutzererlebnis zu verbessern, erläutern die Belgier in einer Pressemitteilung. Darüber hinaus werde die Finanzierung das Wachstum des Unternehmens über die derzeitigen Grenzen hinaus vorantreiben und es Enersee ermöglichen, seine europäische Kundenbasis zu erweitern.
Das Investment kommt von Peak, einer Investmentgesellschaft mit Büros in Amsterdam, Berlin und Stockholm. Die Geldgeber konzentrieren sich seit ihrem Start vor 15 Jahren auf SaaS-Anbieter, Marktplätze und Plattformen im Frühstadium.
Abbildungen: Enersee
Wisag gewinnt weiteren Patrizia-Auftrag
Die Wisag hat zum 1. Mai 2023 den Auftrag für das Facility Management auf dem 125.000 m² großen Areal des neuen Havelufer Quartiers in Spandau von Patrizia übernommen. Mit dem Vertrag bauen die Partner ihre Kooperation weiter aus. Seit 2021 ist die Wisag u.a. bereits für das Einkaufszentrum Oranienpark des Investmentmanagers zuständig. Zum Leistungsportfolio des neu geschlossenen Vertrags zählen das technische und infrastrukturelle Gebäudemanagement sowie das Energiemanagement.
Mehr zur Quartiersentwicklung
Bis 2024 werden im Havelufer Quartier in Spandau 16 neue Gebäude errichtet. Vier Bestandshäuser werden umgebaut. Dabei entsteht Raum für 1.700 Wohneinheiten, soziale Einrichtungen, Begegnungsstätten und eine Kita. Ein besonderer Fokus der Standortentwicklung liegt auf der Einbindung der Natur und der Bereitstellung von Erholungsflächen am Ufer der Havel. Für das Konzept des Green Livings wurde das Projekt von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) mit Gold zertifiziert.
Weitere Daten und Kennzahlen zur Wisag Facility Service Holding erhalten Sie über unsere Facility-Services-Datenbank unter: www.facility-manager.de/fs-anbieter
Gebäudeeffizienz-Inspektor: Online-Tool integriert Neuerungen der ISO 52120

CAFM-NEWS – Der Gebäudeeffizienz-Inspektor, ein kostenloses Online-Tool zur Bewertung von Heizung, Lüftung und Klimatisierung im Gebäude, integriert jetzt auch Neuerungen, die sich durch die Überführung der EN 15232 in die ISO 52120 ergeben.
Damit sind Immobilien-Besitzer, -Betreiber und -Nutzer in der Lage, die Haustechnik in ihren Gebäuden nach aktuellsten Vorgaben zu bewerten und Vorschläge zu bekommen, wie sich weitere Energie einsparen lässt. Zugleich berücksichtigt die Software auch zusätzlich Sicherheits- und Komfortfunktionen.
Angeboten wird der Service vom IGT Institut für Gebäudetechnologie, ein Beratungsunternehmen aus Ottobrunn, das das kostenlose Online-Tool entwickelt hat. Das Tool ist erreichbar über: https://gei.igt-institut.de
Abbildungen: IGT
Verdreifachte Produktionsfläche für my-PV
Da die Nachfrage nach Elektroheizstäben und Leitungsstellern rasant steigt, hat der Hersteller für solarelektrische Haustechnik my-PV ein neues Produktionsgebäude im oberösterreichischen Neuzeug bezogen. Damit hat der Anbieter seine Produktionsfläche verdreifacht. Hinzu kommt noch eine zusätzliche Lagerfläche für 150 Palettenstellplätze. Mit der Erweiterung in unmittelbarer Nähe des bisherigen Firmenstandortes konnte auch die Fläche für Büros und Aufenthaltsräume erweitert werden. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 500.000 Euro. Im Januar 2023 war der Baustart, im Mai 2023 zog der erste Teil der Produktion in das neue Gebäude ein. Die Produktionslinien wechselten ihren Standort innerhalb von drei Tagen ohne Produktionsstillstand. Die neue Produktionsstätte ist für bis zu 35 Mitarbeiter ausgelegt.
Die Konzeptionsarbeiten für weitere Fertigungslinien sind ebenfalls bereits geplant und sollen demnächst beginnen. Das Gebäude dafür ist bereits vorbereitet.
mohnke (m) heißt jetzt facility (24)
CAFM-NEWS – Das Hildesheimer Unternehmen mohnke (m) wurde im Zuge der Gesamtrechtsnachfolge in die facility (24) GmbH & Co. KG eingebracht und umbenannt. Der Namenswechsel erfolgte dabei im Hinblick auf die gleichlautende CAFM Software facility (24), die als private Cloud Lösung offeriert wird.
Das Unternehmen facility (24) bietet die Software facility (24) als betriebsfertige Lösung an. Sie kann im Nachgang wie eine vergleichbare Inhouse-Lösung angepasst werden. Neben den üblichen CAFM Dienstleistungen bietet das Unternehmen zusätzlich auch On-demand Services für handliche Tasks und Jour-fixe-Angebote an, mit denen Projekterfolge signifikant vorangetragen werden können.
Eine Erstberatung ist für Neukunden kostenlos und kann über die Unternehmens-Website gebucht werden.
Abbildungen: facility (24)
DIN Spec zur Migration von Daten aus BIM in CAFM geplant
Das DIN plant eine DIN SPEC zur Migration von BIM-Daten in CAFM-Systeme. Neben dem reinen Datentransfer soll die Spezifikation auch angeben, wie und mit welchen Hilfsmitteln die relevanten Elemente einer Immobilie aus der Planungs- und Bauphase komponentenscharf in das CAFM integriert werden können.
„Aus der Erfahrung unseres eigenen Projekts mit BIM beim DIN wissen wir, dass die Datenübergabe aus OpenBIM in ein CAFM-System nur dann sicher funktioniert, wenn bestimmte Klassifikationssysteme angewendet werden“, sagt Christine Proksch, Geschäftsführerin der DIN Bauportal GmbH. Wesentlich sei ferner, dass die Autorenwerkzeuge in der Lage sind, bestimmte Informationen in IFC zu schreiben und diese auch sauber zu exportieren. Und schließlich komme es darauf an, die Lücken und Leerstellen, die IFC hat, mit passenden Datenquellen zu ergänzen.
Um die Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Zusammenführung von OpenBIM und CAFM transparent und verbindlich zu beschreiben, sucht das DIN jetzt fachkundige Unterstützer. Wichtig ist für den Erfolg des Gremiums, dass sich Hersteller von BIM- und CAFM-Software ebenso engagieren wie BIM-Manager, BIM- und CAFM-Consultants sowie Anwender aus Unternehmen, also eine möglichst große Bandbreite an sach- und fachkundigen Personen.
Weitere Informationen zur Arbeitsgruppe „DIN SPEC Datenmigration aus BIM für CAFM“ sind bei ihrem Initiator Dr. Christof Duvenbeck erhältlich. Er kann über LinkedIn oder per E-Mail an christof.duvenbeck@rib-ims.com kontaktiert werden.
Vernetztes Gebäudemanagement – Komplexe Aufgaben digital bewältigen
Die Digitalisierung und der Einsatz von Software-Tools sind zunehmend wichtig für Facility Manager und das Gebäudemanagement, ob bei der Planung neuer Gebäude oder für Modernisierungen im Bestand. Mit vernetzten Gebäudemanagementsystemen können Daten professionell erhoben, analysiert und angewendet werden.
Das bringt zahlreiche Vorteile:
1. Effizienzsteigerung
2. Kostenreduktion
3. Personalentlastung
4. Datenbasierte Entscheidungsfindung
Durch die Nutzung moderner Technologien können Facility Manager ihre Aufgaben effektiver erfüllen. Vernetztes Gebäudemanagement trägt zur effizienten und kostengünstigen Gebäudeverwaltung bei, weil es die Sicherheit verbessert, Komfort und Nachhaltigkeit erhöht und datenbasierte Entscheidungen erleichtert.
Wenn Sie mehr dazu erfahren wollen, wie das geht, wenden Sie sich an Schneider Electric und schauen Sie hier vorbei.
DIN Spec zu BIM-Daten für CAFM geplant

CAFM-NEWS – Das DIN plant eine DIN SPEC zur Migration von BIM-Daten in CAFM-Systeme. Neben dem reinen Datentransfer soll die Spezifikation auch angeben, wie und mit welchen Hilfsmitteln die relevanten Elemente einer Immobilie aus der Planungs- und Bauphase komponentenscharf in das CAFM integriert werden können.
„Aus der Erfahrung unseres eigenen Projekts mit BIM beim DIN wissen wir, dass die Datenübergabe aus OpenBIM in ein CAFM-System nur dann sicher funktioniert, wenn bestimmte Klassifikationssysteme angewendet werden“, sagt Christine Proksch, Geschäftsführerin der DIN Bauportal GmbH. Wesentlich sei ferner, dass die Autorenwerkzeuge in der Lage sind, bestimmte Informationen in IFC zu schreiben und diese auch sauber zu exportieren. Und schließlich komme es darauf an, die Lücken und Leerstellen, die IFC hat, mit passenden Datenquellen zu ergänzen.
Um die Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Zusammenführung von OpenBIM und CAFM transparent und verbindlich zu beschreiben, sucht das DIN jetzt fachkundige Unterstützer. Wichtig ist für den Erfolg des Gremiums, dass sich Hersteller von BIM- und CAFM-Software ebenso engagieren wie BIM-Manager, BIM- und CAFM-Consultants sowie Anwender aus Unternehmen, also eine möglichst große Bandbreite an sach- und fachkundigen Personen.
Weitere Informationen zur Arbeitsgruppe „DIN SPEC Datenmigration aus BIM für CAFM“ sind bei ihrem Initiator Dr. Christof Duvenbeck erhältlich. Er kann über LinkedIn oder per E-Mail an christof.duvenbeck@rib-ims.com kontaktiert werden.
Abbildungen: DIN; Montage. CAFM-News
Qivalo digitalisiert Messdienste für Bestandsgebäude

CAFM-NEWS – Das Unternehmen Qivalo aus Mannheim will den Markt für Messdienste in Immobilien mit der Digitalisierung aller Prozessschritte, die in einer ganzheitlichen Lösung gebündelt sind, revolutionieren. Hierfür präsentiert sich das Unternehmen als Anbieter für alle Lösungen, verspricht Transparenz und Datenhoheit, Energieeffizienz für alle Gebäude und zudem automatisierte Abrechnungen der Verbrauchskosten.
Zielgruppe des Unternehmens sind vornehmlich Unternehmen und Organisationen mit umfangreichem Immobilienbestand und zahlreichen Zählern. In den Referenzen finden sich Industrieunternehmen ebenso wie Wohnungsbau und Wohnungs–Eigetümer-Gemeinschaften (WEGs).
Abbildungen: Qivalo; Montage: CAFM-News
Nächster gefma-Tag Bayern am 20. Juli 2023
Der Deutsche Verband für Facility Management gefma lädt zum diesjährigen gefma-Tag Bayern am 20.07.2023 von 09:30 bis 17:00 Uhr in der Konzernzentrale der BayWa AG in München ein. Der gefma-Tag jährt sich 2023 zum achten Mal und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Wir betreiben Deutschland“. Die Lounges Bayern fokussieren sich dabei auf das Thema „ESG Transformation im FM. Herausforderungen und Lösungen in der Praxis.“
Was Sie erwartet:
- Einführungsvortrag: Andreas Helber, Finanzvorstand BayWa AG, „100 Jahre BayWa – 100 Jahre Nachhaltigkeit im Wandel der Zeit“
- Keynote: Anne Tischer, Gründerin und Geschäftsführerin Karma She Said, „Der „Social-Faktor“: Wie soziale Nachhaltigkeit die FM-Branche transformiert – und warum das gut für alle ist.“
- Giulia Peretti, Head of Sustainability, REAL I. S. AG: „Die Dekarbonisierung des eigenen Immobilienbestandes als Teil der Real I.S. ESG-Strategie“
- Dennis Sawin, Gründer und Geschäftsführer, Clearago GmbH: „ESG Herausforderungen an das Entsorgungsmanagement, und wie man dies im Regelbetrieb der Immobilien etabliert“
- Ralf Pilger MRICS, Geschäftsführer, WISAG Facility Management Holding GmbH & Co. KG: „Vom klassischen Energiemanagement zum Paris konformen Immobilienbestand“
- Manuel Gerlach, Head of Sales, Recogizer Group GmbH: „Digital first – Betriebsoptimierung mit intelligenten Algorithmen“
- Klaus Forster und Wolfgang Inderwies, Leiter gefma Arbeitskreis Ausschreibung und Vergabe: „gefma-Branchenstandards zum Betreiben im Spiegel der Nachhaltigkeit: Mustervertrag (GEFMA 510) und Leistungsbeschreibung (GEFMA 520)“
- Bernard Zeidler, Leiter Facility Management, Corporate Real Estate Managemen und Maurice Walgenbach, Projektmanager, Dienstleistung und Systeme, BayWa Baustoffe, beide BayWa AG: „Nachhaltig, effizient und gesund: Kooperativer Transformationsansatz für den Immobilienbestand der BayWa AG“
- Anette Weller, Mitglied des Vorstands / CSO, Gegenbauer Holding SE & Co. KG: „ESG als Treiber von Kulturwandel für operative FM-Unternehmen“
- Günter Lammering, Head of Facility Management, alstria office REIT-AG: „Änderungen der Immobilienstrategie in den letzten 10 Jahren und aktuelle ESG-Projekte im Facility Management“
pitFM ist erneut GEFMA 444 zertifiziert

CAFM-NEWS – Mit – Zitat: „Bravour“ – schreibt pit-cup in einer Pressemeldung, hat die hauseigene CAFM Softwarelösung pitFM Anfang Juni die Rezertifizierung nach der Richtlinie GEFMA 444 bestanden. Geprüft wurden 16 der insgesamt 17 Kriterienkataloge, die möglich wären. Verpflichtend sind allerdings nur Basiskatalog, Flächen- und Instandhaltungs-Management, um das Zertifikat zu erhalten.
Rezertifiziert ist pitFM in den Kriterienkatalogen:
- Basiskatalog
- Flächenmanagement
- Instandhaltungsmanagement
- Inventarmanagement
- Reinigungsmanagement,
- Raum- und Asset-Reservierung
- Schließanlagenmanagement
- Umzugsmanagement
- Vermietungsmanagement
- Energiecontrolling
- Sicherheit und Arbeitsschutz
- Umweltschutzmanagement
- Help- und Service-Desk
- Budgetmanagement u. Kostenverfolg.
- BIM-Datenverarbeitung
- Vertragsmanagement.
Für die Umsetzung des Kriterienkatalogs BIM-Datenverarbeitung erhielt das Unternehmen ein besonders positives Feedback von den Prüfern der GEFMA, teilt pit mit. Der BIM2FM-Prozess von der Anforderungsdefinition bis zur Übergabe des FM-Handovers in den Gebäudebetrieb als offenen IFC-Roundtrip habe überzeugt.
Abbildungen: BILDQUELLE
Neuauflage der GEFMA-Richtlinie 190
Der Deutsche Verband für Facility Management gefma hat die GEFMA 190 zum (rechts-)sicheren und nachhaltigen Betrieb von Immobilien und technischen Anlagen mit dem Titel „Betreiberverantwortung 2.0 im Facility Management“ neu aufgelegt. Neben dem Themenfeld Cybersicherheit gibt es wesentliche Neuerungen vor allem im Bereich ESG. Die von Grund auf überarbeitete Version geht auf veränderte Anforderungen des Gesetzgebers ein, die sich in der Vergangenheit fortlaufend geändert, erweitert und teilweise verschärft haben. Der Verband geht aber noch einen Schritt weiter und gibt deshalb neben Informationen zu den rechtlichen Verpflichtungen auch Empfehlungen, die freiwillig umsetzbar sind, im Vorgriff auf kommende Gesetze. Grund dafür ist, dass die Gesetzgebung für gefma, nach Angaben von Ulrich Glauche, zu langsam agiert und so die Umsetzung von Nachhaltigkeit im besten Fall schneller vorangetrieben werden kann. Die Grundlage für die ESG-Aspekte bildet die Richtlinie GEFMA 163-1 „ESG im Facility Management“. Zum Thema Cybersicherheit plant der gefma Arbeitskreis Digitalisierung eine eigene Veröffentlichung.
GEFMA 190 kann für 196,- Euro zzgl. USt. über den gefma-Online-Shop bestellt werden, für Mitglieder ist die Publikation dort kostenfrei zum Download verfügbar: www.gefma.de/service/shop
speedikon C in Version 2023 verfügbar

CAFM-NEWS – Mit der bereits im ersten Quartal 2023 eingeführten neuen Version der CAFM-Software Speedikon C macht das Softwarehaus Speedikon FM aus Bensheim einen weiteren Technologiesprung für eine verbesserte Performance. Die Leistungssteigerung ist notwendig, um den immer größeren Datenmengen gerecht werden zu können. Die CAFM-Lösung hat zudem eine modernere Oberfläche bekommen. Neue Funktionen in vielen Bereichen der modular aufgebauten Software wie Arbeitsplatzreservierung und Administration sollen die Arbeitsabläufe von Kunden erleichtern. In Zukunft werdedas Unternehmen virtuelle Realitäten genauso nutzen wie KI, teilt Hersteller Speedikon FM außerdem mit.
Abbildungen: speedikon FM AG
Spie im Einsatz für Trumpf-Standort
Für den neuen Produktionsstandort in Ditzingen von Trumpf Laser- und Systemtechnik hat Spie Wiegel, eine Tochter des Multitechnikdienstleisters, die Heizungs- und Kältetechnik realisiert. Das Areal umfasst 45.000 m² Bruttogeschoßfläche und verfügt über drei neue Produktionshallen. Seit Juni 2021 war Spie im Einsatz und konnte das Projekt im März 2023 abschließen. Der Dienstleister installierte fünf Kältemaschinen, sechs Rückkühlwerke und eine Wärmepumpe sowie Deckenstrahlplatten, Torluftschleieranlagen und raumlufttechnische Anlagen.
Neues Software-Zertifikat GEFMA 445 vorgestellt

CAFM-NEWS – Anbieter von spezialisierten Apps und Anwendungen für das FM können diese zukünftig analog zur GEFMA 444 für CAFM-Systeme ebenfalls zertifizieren lassen, und zwar nach der neuen Richtlinie GEFMA 445. Diese stellten gefma Ambassador Prof. Michael May und Maik Schlundt vom AK Digitalisierung des gefma jetzt auf der CAFM-Messe vor.
Grund für die neue Zertifizierungs-Richtlinie ist, dass viele Anbieter von FM-Anwendungen nicht alle Kernbereiche erfüllen, die als Pflichtkataloge in der GEFMA 444 vorgeschrieben sind. Auf der anderen Seite bieten diese spezialisierten Lösungen oft einen weit größeren Leistungsumfang als entsprechende Module der CAFM-Anbieter.
Um den Anbietern der fokussierten Systeme ebenfalls eine Möglichkeit zu bieten, die Leistungsfähigkeit ihrer Software sichtbar zu machen, hat der gefma die neue Zertifizierung GEFMA 445 eingeführt. Zielgruppe sind Startups, ebenso CAFM-Anbieter, die in Teilbereichen weit über die Basisanforderungen hinaus gehen und nun ein Zusatzzertifikat erlangen können, das ihre herausragende Stellung unterstreicht.
Aktuell sind zwei Kataloge für die GEFMA 445 verfügbar, es sind:
- Workplace Management
- Energiemanagement
Eine Prüfung dauert etwa vier Stunden und ist sehr anspruchsvoll. Durchgeführt wird sie von zwei Prüfern des gefma. Eine Zertifizierung gilt wie bei der GEFMA 444 für zwei Jahre und muss dann erneuert werden, soll sie nicht verfallen. Erste Zertifizierungen erwartet der Verband noch in diesem Jahr.
Abbildungen: gefma


