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FTF: Wertvolle Sensordaten nutzen

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Fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) sammeln beim Navigieren durch Lager- oder Produktionshallen ununterbrochen wertvolle Sensordaten. Das internationale Forschungsprojekt ARIBIC (Artificial Intelligence-Based Indoor Cartography) will Methoden aufzeigen, mit denen sich diese Informationen nutzen lassen. Die über Sensoren und Kameras ermittelten Daten können in der ARIBIC-Cloud dazu verwendet werden, 3D-Karten von Lagerhäusern oder Produktionsanlagen zu erstellen, die jederzeit auf dem aktuellen Stand sind. „Über diese Sensordaten erzeugen wir einen digitalen Zwilling der Umgebung und können damit relevante Informationen in Echtzeit darstellen“, beschreibt Bengt Abel, Projektleiter bei Still, die Grundidee des Forschungsprojekts.

Die von der ARIBIC-Plattform generierten Abbilder bleiben dynamisch und stets aktuell. „In der auf künstlicher Intelligenz basierenden Innenraumkartografie werden durch das FTF erfasste Veränderungen, beispielsweise ein verschobenes Regal oder eine neu abgestellte Palette, sofort berücksichtigt und in das System zurückgespielt“, erläutert der Experte. Mit den gewonnenen Daten lassen sich Regale (zunächst) virtuell verschieben oder Produktionsflächen neu anordnen und somit Lager und Produktionshallen optimieren. Anhand der Informationen ist beispielsweise erkennbar, in welchen Bereichen des Lagers viel oder wenig gefahren wird oder welche Gänge häufiger zugestellt und damit blockiert sind.

Das ARIBIC-Projekt

Gestartet ist das ARIBIC-Projekt im März dieses Jahres. Der Abschluss ist für das vierte Quartal 2023 angedacht. An dem internationalen Forschungsvorhaben sind neben dem Konsortialführer Still noch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universität Toronto mit dem STARS-Labor und der kanadische Sensorhersteller LeddarTech beteiligt. Gefördert wird das Projekt durch das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Industrial Research Assistance Program des kanadischen National Research Council (NRC IRAP).

Edge arbeitet Smart Building Data Hub aus

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Edge kooperiert für die nächsten sechs Jahre mit der HafenCity Universität (HCU) und HafenCity Hamburg, um ein „Smart Building Data Hub“ aufzubauen. Damit sollen Daten aus intelligenten Gebäuden gezielt erschlossen und nutzbar gemacht werden. Die Nutzung umfangreicher urbaner Datenbestände soll zudem für Planung, Bau und Betrieb innovativer Gebäude im Fokus stehen. Mit dem Projekt soll erarbeitet werden, wie Smart Buildings digital mit Smart Neighbourhoods und der Smart City interagieren und so zu einer ganzheitlichen Stadt- und Quartiersentwicklung beitragen können. Repräsentativ stehen dafür die zwei aktuell entstehenden Edge-Gebäude in der HafenCity für eine nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung.

Die Edge-Gebäude

Edge HafenCity und Edge ElbSide sind nachhaltige, gesunde und intelligente Bürogebäude in der Hamburger HafenCity. Die technologische Basis für die Projekte bildet eine eigene Technologieplattform, die die Maschinen und Geräte im Gebäude miteinander vernetzen kann und auf der die digitalen Ströme zusammenlaufen. Diese lernt kontinuierlich und steuert alle wesentlichen Bereiche wie Temperatur, Licht, Belüftung oder Raumauslastung bis hin zur Wartungsplanung sämtlicher Geräte automatisch.

MVGM verwaltet Specks Hof & HansaHaus weiter

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Der internationale Immobiliendienstleister MVGM wird für weitere zwei Jahre das Objekt Specks Hof & HansaHaus in der Leipziger Innenstadt verwalten. MVGM Germany verwaltet das Gewerbeobjekt seit dem Jahr 2008. Der historische Gebäudekomplex wird als Einzelhandels- und Bürostandort genutzt und gehört seit Dezember 2011 zu Deka Immobilien. Die Gesamtmietfläche umfasst rund 18.800 qm, die sich auf acht Etagen verteilen. MVGM Germany war zuletzt an der Vermietung eines Flagship-Geschäfts des US-Fitness-Unternehmens Peloton für den Specks Hof beteiligt.

Honeywell: Gebäudemanager sorgen sich um Cybersicherheit

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Der Gebäudetechnik-Anbieter Honeywell hat eine Umfrage veröffentlicht, laut der die Verbesserung der Cybersicherheit von betriebstechnischen Systemen (OT) bei Gebäudemanagern in den nächsten 12 bis 18 Monaten verstärkt im Fokus steht. Dabei gaben 67 Prozent an, dass sie sich um die OT-Cybersicherheit sorgen und diese sogar als problematisch betrachten. Mehr als ein Viertel der Befragten (27 %) erlebte in den letzten 12 Monaten sogar einen Cyberangriff auf die OT-Systeme. Doch lediglich 44 Prozent der Befragten verfügen derzeit nach Angaben, über eine Sicherheitslösung, für den Schutz ihrer Systeme. Außerdem planen nur ein Drittel (33 %) der gesamten Befragten (29 % der deutschen Gebäudemanager), in den nächsten ein bis eineinhalb Jahren in OT-Cybersecurity-Produkte zu investieren. Dennoch ist die Mehrheit (56 %) derzeit eher bereit, in sicherheitsrelevante Lösungen (einschließlich OT-Cybersicherheit) zu investieren, als dies vor dem Ausbruch der Pandemie der Fall war.

„Protecting Operational Technology in Facilities from Cyber Threats: Constraints and Realities“ …

… ist der dritte Bericht der Honeywell-Reihe „Building Trends 2021“. Er bildet die Herausforderungen, Prioritäten und Einschätzungen der Befragten in den USA, Deutschland und China in den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen, Rechenzentren und Gewerbeimmobilien ab. OT-Systeme überwachen, steuern und schützen Prozesse, Geräte und Betriebsumgebungen. Innerhalb eines Gebäudes können Anlagen wie HLK-, Gebäudemanagement- und Sicherheitssysteme allesamt Einstiegspunkte für Angriffe sein, wenn sie nicht ordnungsgemäß geschützt sind.

CWS vergrößert sich um SML

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Nach dem Kauf von Specialised Sterile Services (SSE) setzt CWS International seine Wachstumsstrategie in Irland weiter fort und hat nun das Unternehmen Service Matters Limited (SML) akquiriert. SML ist ein Unternehmen, dass sich auf die Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen in den Bereichen Hygiene, Berufskleidung, Reinraum und Facility Management Soft Services spezialisiert hat. Als Teil der Transaktion wird CWS auch das Service Matters Limited Geschäft in Nordirland übernehmen und damit den Norden der Insel erschließen. Der Kundenstamm ist durch die Transaktion um weitere 2.600 Kunden gewachsen.

CBRE führt RFS-Produktionslinien zusammen

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Der globale Hersteller von Kabel- und Antennensystemen Radio Frequency Systems (RFS) will seine Produktionslinien am Standort Hannover in einer Halle vereinen und hat mit dem Umzug den Immobiliendienstleister CBRE beauftragt. Das Unternehmen übernimmt mit dem Auftrag das Projektmanagement und den Maschinenumzug von 20 Anlagen, die teils modifiziert und in der neuen Halle am Standort wieder in Betrieb genommen werden. Durch eine dezidierte Ablaufplanung erfolgt der Umzug so schnell wie möglich, um die Produktion von Rundfunk- und Coaxial-Kabeln so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.

Argentus expandiert nach Österreich

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Als Beratungsunternehmen für einen nachhaltigen Immobilienbetrieb hat Argentus seine Präsenz im Ausland ausgebaut und ist nun auch in Österreich vertreten. Dafür kooperiert das Unternehmen mit dem in Österreich ansässigen Gewerbeimmobilienberater RE/MAX Commercial. Stefan Krejci, geschäftsführender Gesellschafter RE/MAX Commercial Group, ist nunmehr erster Ansprechpartner für Neukunden in Österreich. Bereits seit einigen Jahren berät Argentus deutsche Immobilienunternehmen mit Assets in Österreich. Dazu zählen Kunden wie die ECE Group oder HansaInvest sowie in Österreich ansässige Immobilieninvestoren wie CA Immo oder FLE.

Die Rückkehr ins Büro

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Die Pandemie hat in vielen Unternehmen eine Homeoffice-Regelung angestoßen. Seit Monaten lümmeln einige in Jogginghose mit Laptop auf der Couch, während andere nebenbei ihre Kinder bespaßen. Nun kehren die meisten Mitarbeiter zurück ins Büro. Doch das Virus hat die Anforderungen an moderne Arbeitswelten verändert. In Ausgabe 10 von Der Facility Manager erklären vier Architekturbüros, wie es mit Büroflächen weitergeht. Hier stellen wir Ihnen ausgewählte Arbeitswelten von 7places und Dittel Architekten, ATP, bkp und HPP vor, die die Angestellten aus dem Homeoffice locken.

Hauptsitz der Husqvarna Group, Ulm

DIA – Dittel Architekten haben ein ganzheitliches Bürokonzept für den deutschen Hauptsitz der Husqvarna Group entwickelt. Insgesamt stand den Architekten 15.000 qm Platz in einer ehemaligen Logistikhalle zur Verfügung, um sich kreativ auszutoben und etwa 100 moderne Arbeitsplätze innerhalb einer attraktiven Arbeitswelt zu erschaffen. Büroinhaber Frank Dittel erklärt, dass Büroflächen schon vor Ausbruch der Pandemie den Mitarbeitern einen Mehrwert bieten mussten. Diese Notwendigkeit verschärft sich durch das Coronavirus und die Homeoffice-Regelungen in vielen Unternehmen noch: „Die Treiber Digitalisierung und Globalisierung sowie der Fachkräftemangel in Deutschland fordern die Unternehmen heraus; neue Geschäfts- und Arbeitsmodelle müssen her − und diese brauchen eine angemessene Umgebung.“

Roche Bau 08, Basel, Schweiz

Mit dem „Bau 08“ in Basel vereint der Pharmakonzern Roche verschiedene Werkstätten und Büros unter einem Dach. Eine besondere Herausforderung bei dem achtgeschossigen Neubau war die ca. 500 qm große Worklounge. ATP Innsbruck konzipierte die Fläche als eine auf die Bedürfnisse der rund 700 Nutzer maßgeschneiderte Bürolandschaft nach dem Activity-Based-Working-Prinzip (ABW). Zentrales Element dieses Bereichs ist eine 24 m lange „Werkbank“ mit unterschiedlichen Arbeits- und Aufenthaltsecken sowie Stauraum. Seit 2015 ist ATP architekten ingenieure für Roche planerisch tätig. Gemeinsam mit dem Auftraggeber erarbeitete ATP sukzessive die Parameter für einen Büro-Prototyp nach dem ABW-Prinzip. Daraus wurde ein maßgeschneidertes „Bürohandbuch“, das als Basis für weitere Entwürfe dient.

 

IT-Abteilung BYK-Chemie, Wesel

Auch in Wesel wurde für BYK-Chemie eine alte Industriehalle in eine offene Arbeitswelt transformiert. Das Büro bkp wollte die Räume zu einem Ort der Begegnung und des Austauschs machen, weil die Kommunikation im Homeoffice oft auf der Strecke bleibt. So befindet sich z. B. die Teeküche in der Nähe des Haupteingangs. Offen gestaltete Arbeitsplätze ziehen sich durch das gesamte Gebäude, damit die Mitarbeiter immer dort Platz nehmen können, wo sie ihre Aufgabe gerade am besten erledigen können. Darüber hinaus ergänzen Konferenzbereiche, Telefonboxen oder Rückzugsorte die Fläche.

 

Hauptsitz L’oreal, Düsseldorf

Der Hauptsitz des Kosmetikkonzerns L’oreal Deutschland in Düsseldorf trägt den Namen „J1“ und strahlt von außen und innen Eleganz aus. Die Gäste betreten den Neubau durch eine Lobby, die in Weiß, Bronze, Gold und mit einem hellen Terrazzoboden gestaltet ist. Auf einer Bürofläche von rund 22.000 qm arbeiten hier täglich rund 1.000 Angestellte. HPP Architekten zeichnen nicht nur für die Gebäudepläne und das Interior Design verantwortlich. Kommunikation ist das entscheidende Stichwort, weshalb sich die einzelnen Etagen um einen mittigen Kern herum anordnen. Die Mitarbeiter können sich entscheiden, ob sie kommunikativ im Team, am eigenen Arbeitsplatz im Sitzen oder Stehen oder ungestört im Think Tank arbeiten wollen. Als Rückzugsmöglichkeit gibt es sogar eine Silent Area mit Daybeds, die zur kurzen Erholung dienen. In diesem Bereich besteht Handyverbot. Für größere Meetings dienen Konferenzräume, in denen bis zu 200 Mitarbeiter Platz finden und die sich je nach Bedarf in der Größe flexibel aufteilen lassen.

Partnerschaft für den Klimaschutz

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Die beiden Unternehmen Atos und Johnson Controls haben eine globale Partnerschaft angekündigt. Gemeinsam wollen sie ihren Kunden ihr geballtes Know-how zum Thema Dekarbonisierung zur Verfügung stellen. Atos bringt dabei Beratungslösungen seines Tochterunternehmens EcoACt, wie etwa Digital Decarbonization Assessments (DDA) und die Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien, ein, ergänzt von dem OpenBlue-Net-Zero-Buildings-Portfolio von Johnson Controls. Es soll dazu beitragen, Nachhaltigkeitsziele und -strategien zu erreichen. Darüber hinaus planen die Unternehmen eine Zusammenarbeit zur Bereitstellung neuer digitaler Funktionen, die Kunden durch KI-gestütztes Echtzeit-Monitoring und -Reporting von Nachhaltigkeitsmetriken sowie sauberer Energie unterstützt.

In Regionen wie Europa und den USA ist die Dekarbonisierung von Gebäuden ein wesentlicher Bestandteil zur Erreichung des Pariser Klimaabkommens, da Gebäude etwa 40 Prozent der globalen Emissionen ausmachen.

SmartScore-Platin-Zertifizierung für Hammerbrooklyn Digital Pavillon

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Als erstes deutsches Gebäude hat Art-Invest Real Estate von WiredScore für den Hammerbrooklyn Digital Pavillon die Smart-Building-Zertifizierung SmartScore Platin erhalten. Dabei erreichte die Hamburger Immobilie mit 100 Prozent auch die bislang höchste Bewertung weltweit. Hierbei spielten alle implementierten Nutzeranforderungen an smarte Gebäude sowie Technologien, Systeme, Prozesse und Verfahren, die deren Implementierung unterstützen, eine Rolle. Die SmartScore-Zertifizierung entwickelte WiredScore in Zusammenarbeit mit über 100 Immobilieneigentümern, Nutzern und Beratern der fortschrittlichsten Gebäude der Welt.

Bei dem Vorzeigeprojekt handelt es sich um einen ehemaligen USA-EXPO-Pavillon aus Mailand, der an das Berliner Unternehmen Factory vermietet wird. Seit der Eröffnung Anfang Mai 2021 ist er Teil des entstehenden Quartiers Hammerbrooklyn Digital Campus. Folgen werden voraussichtlich Ende 2026 der Treetop Tower und Ende 2027 der Hammerbrooklyn Big Market.

Mehr zu dem Thema Smart Building erfahren Sie in der November-Ausgabe von Der Facility Manager. Sichern Sie sich hier zwei Ausgaben gratis!

Techem erreicht Meilenstein im Messstellenbetrieb

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Der Serviceanbieter Techem hat in Deutschland die ersten 100 Smart Meter Gateways für Strom und Gas installiert. Neuerdings bindet das Unternehmen auch digitale Gaszähler an ihre Messsysteme für Strom an, um das Erfassen und Ablesen zu vereinfachen. Durch diese Transparenz in Sachen Wärme-, Strom- und Gasverbrauch können neue Erkenntnisse in Bezug auf Energieeffizienz, Energieeinsparung und CO2-Minderung für Wohn- und Gewerbeimmobilien gewonnen werden. Die digitalen Messsysteme sind nicht nur Grundlage für einen energieeffizienten Gebäudebetrieb, sondern stellen zudem eine Voraussetzung bspw. für E-Charging, Photovoltaik, Mieterstrom oder den Einsatz elektrischer Wärmepumpen dar.

Schneider Electric bringt Velux dem „Null CO2“-Ziel näher

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Die Velux Gruppe und Schneider Electric sind eine erweiterte Partnerschaft eingegangen. Diese unterstützt Velux beim Erreichen des Unternehmensziels: die CO2-Neutralität bis 2030. Bereits bis 2023 soll der Hersteller von Dachfenstern im Rahmen der dreijährigen Partnerschaft das Äquivalent von 100 Prozent erneuerbarem Strom beziehen. Darauf aufbauend wird Schneider Electric ein globales Programm mit „Null-CO2“-Aktionsplänen für jeden einzelnen Standort der Velux Gruppe entwickeln. Damit werden u. a. der Ressourcenverbrauch reduziert und die Kapazität erneuerbarer Energien erhöht. Klimaneutralität auf Lebenszeit hat sich die Gruppe bis zum 100-jährigen Jubiläum im Jahr 2041 auf die Fahnen geschrieben.

Schneider Electric, spezialisiert auf die digitale Transformation von Energiemanagement und Automatisierung, wird ein globales Dekarbonisierungsprogramm mit folgenden Punkten entwickeln:

  • Energiebewertung aller Werksstandorte der Velux Gruppe; Entwicklung und Umsetzung von Null-Emissions-Aktionsplänen
  • Unterstützung des „Energy Excellence“-Programms der Velux Gruppe gemäß ISO50001, Verbesserung der Energieeffizienz, Ausbau der Kapazitäten für erneuerbare Energien
  • Implementierung eines globalen Überwachungssystems durch den „EcoStruxure Resource Advisor“ von Schneider Electric zur Messung und Analyse des Energieverbrauchs

Leadec stärkt Präsenz in UK

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Leadec hat Partners in Hygiene (PiH) – ein auf die Lebensmittelindustrie spezialisiertes, britisches Dienstleistungsunternehmen – übernommen. Damit festigt der Stuttgarter Servicespezialist seine Präsenz in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in den Bereichen technische Reinigung und Hygienedienstleistungen. PiH wurde 2006 gegründet; mehr als 300 Mitarbeiter erbringen Dienstleistungen in den Sparten Lebensmittelindustrie-Hygiene, Küchengrundreinigung, Umgebungshygiene und Lüftungsreinigung. Zu den Kunden gehören viele Lebensmittelhersteller in Nordengland und Schottland. Leadec ist seit 1999 im Vereinigten Königreich tätig und beschäftigt dort derzeit rund 1.500 Mitarbeiter. PiH wird seine Aufträge an den 14 Standorten in UK mit den bisherigen Teams weiterführen.

Über Leadec

Leadec ist ein global agierender Servicespezialist entlang des gesamten Lebenszyklus der Fabrik und der dazugehörigen Infrastruktur – von der Planung bis hin zum Technischen und Infrastrukturellen Facility Management. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Stuttgart hat rund 18.000 Mitarbeiter weltweit und erzielte im Jahr 2020 einen Umsatz von rund 830 Mio. Euro.

Digitalisierung erfordert neue Führungsmuster

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Zwischen dem 22. September und dem 29. Oktober 2021 läuft die Umfrage des Competence Center Process Management Real Estate (CC PMRE) für die Marktanalyse 2022. In diesem Jahr widmet sich die Untersuchung der Frage, wie nachhaltige und erfolgreiche Führung in der Immobilienwirtschaft im digitalen Zeitalter aussieht.

 

Neue Herausforderungen

Während der Coronapandemie setzten viele Unternehmen verstärkt auf digitale Lösungen, um sowohl intern als auch extern in Kontakt zu bleiben: Chatnachricht statt kurzem Austausch an der Kaffeemaschine, Zoom-Call statt Besprechung mit allen Mitgliedern der Projektgruppe und Teams-Meeting statt Mittagessen mit Kunden. Eine Vorstudie zeigt jedoch, dass durch die rein digitale Kommunikation Netzwerke schrumpfen und Firmen zunehmend isoliert agieren. Gleichzeitig sind Führungskräfte stärker gefordert, Mitarbeiter zu motivieren und den Kontakt aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus offenbart eine Interviewserie mit 30 Teilnehmern, dass durch das mobile Arbeiten neben der Motivation auch die Zufriedenheit der Angestellten sinkt. Das gilt auch für neu eingestellte Mitarbeiter, weil sich die Einarbeitung im Homeoffice schwieriger gestaltet.

Die Umfrage

Um nachhaltige Lösungskonzepte für eine gute Führung im digitalen Zeitalter zu entwickeln, befragt das CC PMRE zusammen mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin und CCTM Real Estate & Infrastructure Führungskräfte und Mitarbeitende der Immobilienwirtschaft. , Es werden immer noch Teilnehmer gesucht. Zur Umfrage gelangen Sie hier: https://ccpmre.de

Langfristige Kooperation zwischen Dorfner und DESY

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Die Dorfner Gruppe und das Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY) werden ihre seit September 2015 bestehende Zusammenarbeit fortführen. Im Zuge einer Ausschreibung für das DESY in Hamburg, eines der weltweit führenden Beschleunigerzentren, sicherte sich der Gebäudedienstleister erneut den Zuschlag sowie einen langfristigen, erweiterten Vertrag. Ausschlagend waren das Konzept und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Dorfner soll weiterhin die Reinraum- und Laborreinigung im Forschungszentrum übernehmen. Dabei erhöht sich der Umfang, da weitere Labore mit hohen Sicherheitsstufen hinzukommen.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zur Dorfner Gruppe finden Sie in unserer Facility Services-Datenbank unter: www.facility-manager.de/facility-services

B+K-Auftrag für Piepenbrock in Lengerich

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Bischof + Klein (B+K), ein Hersteller für flexible Verpackungen und technische Folien für alle Industriezweige, hat für die Unterhalts- und die Maschinenreinigung unter Reinraumbedingungen Piepenbrock engagiert. Seit Anfang Februar war für Piepenbrock ein vierköpfiges Team im Einsatz, um den Auftragsstart zum 1. Juni 2021 optimal gemeinsam umzusetzen.

Leistungsumfang

Im Stammwerk in Lengerich verantwortet der Dienstleister die Reinigung des 3.600 qm großen Reinraumbereichs von B+K. Unter Vollschutz halten sie die Produktionsumgebungen und Bereiche wie Verbindungsgänge, Lager, Umkleiden sowie die Material- und Personenschleusen sauber. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Reinigung der Extruder und der bis zu 25 m langen Produktionsanlagen sowie die Logistik und die Ausgabe von Verbrauchsmaterialien.

DGNB Platin für Schulungscenter von Viega

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ATP Architekten Ingenieure haben für das Sanitär- und Heizungstechnikunternehmen Viega im oberösterreichischen Attendorn ein Seminar- und Schulungscenter entworfen, das im Betrieb mehr Energie erzeugt als verbraucht. Für seine Ökobilanz zeichnete die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) den Neubau nun mit dem Zertifikat in Platin aus. Darüber hinaus bewertete das österreichische Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie das Gebäude mit dem klimaaktiv Gold Standard.

Best-Practice-Beispiel

Die Bauarbeiten begannen im Sommer 2019 und wurden im März 2021 beendet. Insgesamt bietet das Seminarcenter eine Bruttogeschossfläche (BGF) von 3.270 qm und einen Bruttorauminhalt (BRI) von 17.400 cbm. Aufgrund seiner energieeffizienten TGA wird das Bauwerk zum Inhalt der Fortbildungen vor Ort. Denn alle im Gebäude ablaufenden Prozesse wie Wasser- und Energiebedarf, externe Wärmeeinträge und interne Kühllasten sowie Geothermie-Daten werden einem umfassenden Monitoring unterzogen und analysiert. Dabei handelt es sich um einen „wertvollen, didaktischen Zusatznutzen, von dem Fachplaner und Installateure gleichermaßen profitieren“, betonte Christian Rüsche, Geschäftsführer Viega Österreich bei der Eröffnungsfeier.

BAK: Leitfaden zur Digitalisierung im Bestandsbau

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Die Bundesarchitektenkammer (BAK) hat einen Leitfaden für Planende und Bauherren zur Umsetzung von BIM-Projekten bei Sanierungen, Um- und Anbauten sowie in der Denkmalpflege erstellt. Das erste Kapitel der 60-seitigen Broschüre erläutert die Grundlagen für die Planung im Bestand. Kapitel 2 stellt die wichtigsten Technologien und Werkzeuge zur Erfassung der Bestandsgeometrie und zur Erstellung des BIM-Modells vor. Über Besonderheiten im BIM-Prozess informiert Kapitel 3 und Kapitel 4 setzt den Schwerpunkt auf Entwicklungen zur Digitalisierung im Denkmalschutz. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf die Zukunft der Planung im Bestand.

Der BAK-Leitfaden ist der dritte Band der Reihe „BIM für Architekten“ und wurde von der Arbeitsgruppe „Digitalisierung und Bauen im Bestand“ unter Federführung der Bayerischen Architektenkammer erarbeitet. Die Broschüre wird im September bei den BIM-Tagen Deutschland in Berlin und im November auf der BIM World in München präsentiert. Sie steht Ihnen zum kostenfreien Download zur Verfügung.

Aurelis entwickelt UnternehmerPark

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Im Zuge der Bewilligung einer ERFE-Förderung aus dem Programm für „Brachflächenrecycling“ hat Aurelis Real Estate am 9. September 2021 die Planungen für das Areal „Altes Stahlwerk“ in Hannover vorgestellt. Die Übergabe an den Projektentwickler und Immobilien-Asset-Manager erfolgte durch Frank Doods, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz. Den Zuschlag aus dem Förderprogramm bekam Aurelis aufgrund des innovativen Konzepts, das flexibel auf sich ändernde Bedarfe regieren kann und kein Eingriff in die Natur stattfindet.

Brownfield-Development

Auf dem 56.350 qm großen Grundstück des Unternehmerparks „Altes Stahlwerk“ spielen die Aspekte Mobilität und Nachhaltigkeit eine besondere Rolle. So ist beispielsweise eine klimafreundliche Gestaltung der Dachflächen und eine nutzungsoptimierte Grundstruktur der Hallen angedacht. In einem ersten Schritt werden ab Januar 2022 die bisherigen Bestandsbauten zurückgebaut. Im Herbst 2022 beginnen dann die Arbeiten zum ersten Bauabschnitt, bei dem rund 6.400 qm Hallen- und etwa 770 qm Bürofläche entstehen. Nach einem zweiten und dritten Bauabschnitt wird das Projekt voraussichtlich im Sommer 2024 komplett fertiggestellt. Zusätzlich wird ein Bestandsgebäude mit 2.516 qm Bürofläche entlang der Badenstedter Straße revitalisiert. Diese Arbeiten finden parallel zum ersten Bauabschnitt statt.

Neuauflage: Bvfa-BrandschutzSpezial

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Das neue BrandschutzSpezial „Baulicher Brandschutz“ des Bvfa – Bundesverband Technischer Brandschutz e. V. erläutert Wissenswertes zum baulichen Brandschutz einschließlich der Auswirkungen auf den gesamten Bauprozess. Die 64-seitige Broschüre beschreibt Grundlagen und Details zum Schutz von tragenden Gebäudeteilen vor Brandeinwirkung, Flucht- und Rettungswegen und, wie verhindert werden kann, dass sich Brände über Kabel, Rohre und Förderanlagen ausbreiten. Zudem können Lösungen für den baulichen Brandschutz auf dem aktuellen Stand der Technik, ergänzt durch praxisnahe Einblicke nachgeschlagen werden.

MBO, Bau und Maßnahmen

Gleichzeitig haben sich mit Neufassung der Musterbauordnung (MBO) und den Technischen Baubestimmungen die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Umsetzung von Brandschutzmaßnahmen für alle Baubeteiligten grundlegend geändert. Neben den Anforderungen an Bauprodukte, Feuerwiderstand und Baustoffklassen werden in der Broschüre der Umgang mit der Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie MLAR und die Unterschiede zwischen nationaler und europäischer Klassifizierung erläutert.

Das BrandschutzSpezial „Baulicher Brandschutz“ steht kostenlos als E-Book bereit unter: www.bva.de/brandschutzspezial