Caverion hat zum 1. November 2021 die Firma Bott Kälte- und Klimatechnik erworben, alle Mitarbeitenden werden übernommen. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Damit will das finnische Unternehmen nicht nur im Raum Frankfurt seine Kompetenz in diesem Bereich ausbauen, sondern setzt auch international seine Wachstumsstrategie fort. Denn erst im November 2019 hatte Caverion mit der schwedischen Huurre Group eine der führenden Firmen im Bereich CO2-basierter Kältesysteme mit einem Gesamtjahresumsatz von 48 Mio. Euro (in 2018) übernommen.
Planon kooperiert mit OrthoGraph
Der Software-Anbieter Planon und OrthoGraph, ein Unternehmen, das ein BIM-Ökosystem entwickelt hat, haben ihre beiden Technologien integriert. Dadurch wollen die Firmen den Weg für Gebäudeeigentümer und -betreiber zu einem nachhaltigen digitalen Zwilling ebnen. Denn durch OrthoGraph können alle in Planon gespeicherten Gebäudedaten live ausgetauscht werden. Darüber hinaus haben Kunden fortan Zugriff auf Operational BIM-Funktionen. Durch die Kooperation der beiden Firmen sollen sich die Risiken im Gebäudebetrieb verringern, gleichzeitig können Anwender mehr Schnelligkeit, Genauigkeit und Benutzerfreundlichkeit erwarten.
VdS-Brandschutztage in Köln am 8./9.12
Eine Kombination aus internationaler Fachmesse, Themenforen und hochwertigen Fachtagungen bieten die VdS-Brandschutztage Besuchern am 8. und 9. Dezember 2021 in der Koelmesse. Die Veranstaltung gehört zu den wichtigsten Branchenterminen für den vorbeugenden baulichen, organisatorischen und anlagentechnischen Brandschutz. Auf dem Programm stehen in diesem Jahr sieben Fachtagungen; sie werden in den Sälen rings um die Messehalle ausgerichtet und sind separat buchbar. Folgende Themen behandeln die Fachtagungen:
– 50. Fortbildungsseminar für Brandschutzbeauftragte (8./9.12.2021)
– Feuerlöschanlagen international (8./9.12.2021)
– Brandmeldeanlagen (9.12.2021)
– Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (9.12.2021)
– Baulicher Brandschutz (8.12.2021)
– Bauen und Brandschutz in NRW (9.12.2021)
– NEU: Impulstagung zum Thema Hydranten (8.12.2021)
Auf der Bühne in der Messehalle gibt es eine neue Ausgabe des „Zukunftsforum Brandschutz“ mit Vorträgen zu innovativen Themen. Außerdem können die Messebesucher hier live den zweiten „VdS-Brandschutztalk“ erleben – dabei diskutieren Experten über aktuelle Branchenthemen.
Für die Leser von Der Facility Manager stehen kostenlose Eintrittskarten für den Messebesuch zur Verfügung. Die Freikarten können unter http://www.vds.de/facilitymanager ausgedruckt werden.
3 Schritte für mehr Hygiene in geschlossenen Aufzügen
Der Aufenthalt in Aufzügen erzeugt bei vielen Menschen Unbehagen. Kleine fensterlose Räume werden seit dem Pandemiegeschehen zusätzlich mit einer besonderen Ansteckungsgefahr verbunden. Aerosole können in Aufzügen nicht durch Lüften reduziert werden, daher muss die Luftreinigung anders gelöst werden. Ein weiterer Ansatz zu (ergänzenden) Hygienemaßnahmen ist die Minimierung der kontaminierten Oberfläche. Dabei kann entweder auf die Desinfektion der berührten Flächen gesetzt werden oder eine Kontaminierung durch berührungslose Bedienung vermieden werden.
Luftreinigung in Aufzügen
Eine Möglichkeit der Luftreinigung sind Kabinenluft-Reinigungssysteme mit UV-C-Strahlung. Die Geräte reinigen dabei die Luft automatisch und können gefahrlos eingesetzt werden, wenn sich Personen im Aufzug aufhalten. Die Luft wird dabei an einer abgeschirmten UV-C-Strahleneinheit vorbeigeführt, mit der die Fahrgäste nicht in Kontakt kommen können. Solche Reinigungssysteme eignen sich ebenfalls gut zur Nachrüstung in bestehenden Aufzugsanlagen.
Desinfektion der Oberflächen
Ist ein Aufzug leer, kann mit UV-C-Strahlen auch die Desinfektion von Oberflächen erfolgen. Die Strahlung zersetzt die Keime und Bakterien auf Handläufen, Wänden und Tastenfelder. Damit werden diese unschädlich gemacht und stellen keine Bedrohung für die nächsten Aufzugnutzer dar. Ein weiterer Vorteil der UV-C-Strahlung ist, dass Krankheitserreger keine Resistenz ihr gegenüber ausbilden können. Die DNA der Erreger wird modifiziert, daher können sie sich nicht mehr reproduzieren.
Berührungslose Bedienung von Aufzügen
Alternativ zur Oberflächendesinfektion kann eine Kontaminierung auch unterbunden werden. Dazu bietet sich entweder eine Oberflächenbeschichtung oder eine berührungslose Bedienung an. Die Beschichtung kann auf bestehende Bedienelemente aufgetragen werden. Sie soll aktiv gegen Viren, Bakterien, Pilze und Schimmel wirken. Eine Auffrischung ist circa im jährlichen Turnus nötig.
Für die berührungslose Bedienung bietet sich der Einsatz sogenannter Sensortechnik an. Diese erkennt, wenn sich ein Finger nähert und reagiert dann bereits. Als Alternative kann der Aufzug per App gesteuert werden, die sich auf dem Smartphone des Fahrgastes befindet. Diese kann auch in bestehenden Anlagen nach entsprechender Nachrüstung verwendet werden. Ein Automatikmodus bietet besonderen Komfort: er erkennt die Aufzüge aus der Favoritenliste und wählt das entsprechende Stockwerk selbstständig an.
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Lünendonk gibt Einblick in den Schweizer Facility-Management-Markt
Am 25. Oktober 2021 hat Thomas Ball von Lünendonk & Hossenfelder in einem virtuellen Treffen einen Überblick über den Facility Management-Markt in der Schweiz gegeben. Jochen Scrabak, Managing Director der CBRE GWS Switzerland, ergänzte die Informationen zum Marktgeschehen mit Einschätzungen aus dem eigenen Unternehmen. Ganzheitlich betrachtet, betrug das Marktvolumen für Facility Services in der Schweiz im Jahr 2020 Schätzungen zufolge 12 Mrd. CHF. Der Branchen-Umsatz im selben Jahr blieb mit einem minimalen Zuwachs von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr trotz Pandemie relativ stabil. „Als Reaktion auf die Krise mussten die Provider sowohl Umsatzrückgänge aus Kulanz gegenüber Auftraggebern als auch durch den Wegfall von Ad-hoc-Services und Rückgängen im Catering-Geschäft verkraften“, resümierte Ball. Demgegenüber standen Zusatzaufträge unter anderem in der Reinigung, Wartung und Aufrüstung der Gebäudelüftung als nicht geplante Erlöse.
Das Ranking der Schweizer Facility-Services-Anbieter führt ISS mit 760 Mio. CHF Umsatz in 2020 (2019: 820 Mio.) an. Darauf folgt Bouygues mit 340 Mio. CHF. CBRE belegt erstmals den dritten Platz im Ranking, da das Unternehmen ein anorganisches Wachstum von 60 Prozent auf 312 Mio. CHF (2019: 192 Mio.) verzeichnete. Auch Sodexo befand sich erstmals unter den Top 10, da der Betrieb sein Angebotsportfolio erweitert hat. Allgemein ist die Stimmung im Markt verhalten optimistisch. Für die kommenden Jahre erwarten die Unternehmen wieder Umsatzsteigerungen von mehr als 5 Prozent pro Jahr.
Was die Branche beschäftigt
Wesentliche Themen und Trends, die den Markt treiben, sind der Personalmangel, die starke Nachfrage nach integralen Services, die Digitalisierung und die steigenden Nachhaltigkeitsanforderungen an Immobilienbetreiber. Dabei wurde die Marktentwicklung sowohl positiv als auch negativ bewertet. Neben negativen Aspekten wie dem steigenden Preisdruck, einseitigen Vertragskonstruktionen sowie kürzeren Vertragslaufzeiten auf Wunsch der Kunden, steigt die Nachfrage im Bereich Nachhaltigkeit und Digitalisierung positiv an. Auch der Bedarf nach Beratungstätigkeiten durch die Dienstleister entwickelt sich gut. Die Digitalisierung steht dabei bei vielen Unternehmen hoch im Kurs und gilt als wichtiger Teil der Unternehmensstrategie und als Vorteil für die Auftrags-Akquise. Die Nachhaltigkeit betreffend bieten bereits zwei Drittel der Unternehmen Leistungen zur CO2-Reduzierung an. Dazu zählen Energie-Audits, Beratungstätigkeiten oder auch ein innovatives Energiemanagement. Die beiden letzten Punkte werden dabei von den Kunden am meisten abgefragt. Laut Scrabak spielt die Nachhaltigkeit im gesamten integrierten Facility Management eine Rolle, beginnend in den kleinen Gewerken, wie den Soft-Services, über die Beratung bis zum Umbau von Flächen.
Der Contractingmarkt wächst
Die jährliche Befragung unter den Mitgliedern des Verbands für Energiedienstleistungen, Effizienz und Contracting e.V. (vedec) hat ein erfolgreiches Jahr 2020 für die Branche ergeben. So stiegen der Umsatz um 4,5 Prozent sowie die Anzahl der geschlossenen Verträge um 6,55 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dementsprechend blicken die befragten Unternehmen positiv in die Zukunft, wenngleich sie auch Hindernisse, wie beispielsweise die Wärmelieferverordnung, die Kostenneutralität, das Zinsniveau oder wechselhafte Rahmenbedingungen, ausmachen. Gefragt wurde außerdem nach dem aktuellen Stand der Umsetzung der Klimaneutralität im eigenen Contracting-Unternehmen. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen möchten sich in den nächsten Jahren klimaneutral aufstellen. Dabei sollen vor allem regenerative Brennstoffe, verschiedene Digitalisierungsmaßnahmen und der Ausbau der Elektromobilität zum Einsatz kommen. Ein Großteil der Befragten sieht durch die Corona-Krise kaum Einflüsse auf die Contracting-Branche, ein kleiner Teil verspürt sogar positive Effekte.
RLE Gruppe übernimmt ReCoTech
Die RLE Gruppe hat das Berliner Software-Unternehmen ReCoTech übernommen und erweitert damit ihr Angebotsportfolio um Lösungen wie die Masterplanung von komplexen Büroflächenportfolios durch digitale Simulation. Ziel ist die effiziente Flächenoptimierung mithilfe strategischer Flächenplanung und Workspace Management bei heterogenen Strukturen in Unternehmen, Organisationen, Kommunen und weiteren öffentlichen Behörden. Das Angebot richtet sich u. a. an die Automobil- und Gesamtindustrie, die öffentliche Hand und Unternehmen, die ihre Prozesse und Infrastrukturen zukunftsfähig gestalten wollen.
Rohstoffmangel in der Baustoffindustrie
Auch für die Baustoffindustrie verschärfen sich spürbar die Auswirkungen des industriellen Rohstoffmangels. So hat nun die Schüco Polymer Technologies KG, eine 100-prozentige Tochter der Schüco International KG, ihre Teilnahme an der Fachmesse Fensterbau Frontale 2022 abgesagt. Stattdessen wolle das Unternehmen seine Kapazitäten stringent auf Maßnahmen und Projekte konzentrieren, um gemeinsam mit den Partnerbetrieben diese Herausforderungen bestmöglich zu meistern. „Eine monatelange Bindung von Kapazitäten zur Vorbereitung einer Messe wäre derzeit nicht zielführend“, erklärt Markus Herbst, Sprecher der Geschäftsleitung der Schüco Polymer Technologies KG.
Am Standort in Weißenfels arbeitet man mit Hochdruck daran, die Produktionskapazitäten signifikant zu erhöhen. Auch der Logistikbereich wurde um 10.000 qm Freifläche und 6.000 qm Hallenfläche erweitert, was die logistischen Prozesse optimieren und für mehr Flexibilität bei der Bevorratung sorgen soll.
Nachhaltiger Gewerbepark „The Tube“ für Düsseldorf
Auf dem 14 ha großen Grundstück des ehemaligen Röhrenherstellers Vallourec in Düsseldorf-Reisholz soll nach Plänen der Frasers Property Industrial der nachhaltige Gewerbepark „The Tube“ entstehen. Auf dem stadtnahen Gelände sind auf rund 43.500 qm Flächen für Nutzer aus Industrie, Produktion, Handel sowie Logistik geplant; weitere rund 28.900 qm werden als klassischer Business- und Gewerbepark konzipiert. Die Pläne dazu präsentierte der Projektentwickler auf der Expo Real in München. Nach Aussage des Managing Director Europe bei Frasers Property Industrial, Alexander Heubes, sollen den künftigen Nutzern nachhaltige und zukunftsfähige Flächen zur Verfügung gestellt werden. Diese seien so konzipiert, dass sie multifunktional genutzt werden können und die Anforderungen an innerstädtische Industrie- und Gewerbeflächen vollumfänglich erfüllen. Diese würden dringend gebraucht.
Details zum Projekt und weitere Informationen finden Sie unter: www.industriebau-online.de/tube
Kärcher: 60 Mio. Euro für drei Standorte
Kärcher steckt Geld in seine deutschen Niederlassungen. Insgesamt fließen 60 Mio. Euro in den Aus- und Neubau an drei Standorten. Zu den Modernisierungsmaßnahmen gehört u. a. die Erweiterung des Logistikzentrums Obersontheim im Kreis Schwäbisch Hall. Dort verdreifacht der Reinigungsgerätehersteller die Lagerkapazitäten durch den Ausbau des Hochregallagers; ein Erweiterungsbau soll im Herbst 2022 in Betrieb genommen werden. Im Werk Bühlertal investiert das Unternehmen in ein neues Hochregallager und in die Modernisierung der Fertigung für Hochdruck- und Dampfreiniger. Bühlertal ist der weltweit größte und modernste Produktionsstandort von Kärcher.
Service Center Ahorn
In der Gemeinde Ahorn im Main-Tauber-Kreis entsteht auf einer Fläche von 54.000 qm ein neues, zentrales Service Center. Dabei setzt Kärcher künftig auf modernste IT-Strukturen, welche die Durchlaufzeiten für Reparaturen und den Verwaltungsaufwand in erheblichem Maße reduzieren sollen. Außerdem werden sämtliche Teilbereiche des neuen Service Centers in Ahorn auf Grundlage moderner Standards geplant – vom Wareneingang über die Lagerhaltung und Reparaturen bis hin zum Versand.
Hansgrohe wächst weiter
Die Hansgrohe SE will seine Kapazitäten für Armaturen ausbauen und hat dafür in ein weiteres Werk in Serbien investiert. Für bis zu 85 Mio. Euro baut der Armaturenanbieter in der Stadt Valjevo auf 130.000 qm Fläche ein Werk, in welchem ab Ende 2023 Armaturen der Marke Hansgrohe hergestellt werden sollen. Das bestehende Armaturenwerk in Schiltach konzentriert sich auf die Produkte der Designmarke Axor. Das Werk in Offenburg ist insbesondere auf Kunststoffprodukte wie Brausen, Oberflächentechnologie und die Montage von Armaturen für Bad und Küche spezialisiert. Weitere Werke hat das Unternehmen in Willstätt, Bad Bentheim (Deutschland), Wasselonne (Frankreich) und Atlanta (USA).
Insgesamt arbeiten weltweit 4.700 Menschen für Hansgrohe, davon mehr als 2.500 an den Standorten Schiltach und Offenburg/Willstätt. Das Unternehmen erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von 1,074 Mrd. Euro.
18. Ausbildungspreis der FMA und IFMA Austria
Am 31. August wurde im Allianz Stadion Wien zum 18. Mal der Ausbildungspreis der FMA und IFMA Austria verliehen. Gekürt wurden Projekt-, Bachelor- und Masterarbeiten in drei Kategorien, die sich in Bezug auf Wissenschaftlichkeit, Praxisrelevanz und Innovationsgrad hervortaten. Seit Bestehen des Wettbewerbes wurden knapp 350 Arbeiten eingereicht und bewertet und mehr als 150 Preise verliehen. Bei der diesjährigen Preisgestaltung wurde der Fokus auf „Medienpräsenz und Wissensvermittlung“ gerichtet. Der Hauptpreis in der Kategorie A ging an Mag. Gerhard Hochreiter, MSc, Absolvent der Donau-Universität Krems, für seine Masterthesis mit dem Titel „Entwicklung eines organisationalen Reifegradmodells des Facility Management in Bezug auf die Einführung eines Facility Managementsystems nach EN ISO 41001:2018“. Kategorie B führte Leona Lorentschitsch, BA Absolventin FH Kufstein Tirol mit ihrer Arbeit „Entscheidungsverhalten von Immobilieninvestoren unter besonderer Berücksichtigung von Behavioral Finance Theorien“ an, während den ersten Platz in der dritten Kategorie Alexander Molitor, MA Absolvent FH Kufstein Tirol mit „Heilmittel Mieter-App? Anbieter, Chancen und Risiken – Störfaktor Mieter“ für sich gewann.
VDI für RLT-Effizienz
Die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik hat die Richtlinie VDI 3803 Blatt 4 „Raumlufttechnik – Geräteanforderungen; Luftfiltersysteme (VDI-Lüftungsregeln)“ zur Filteranwendung von Partikelfiltern für raumlufttechnische Anlagen in privaten und öffentlichen Bereichen als Entwurf veröffentlicht. Um Bakterien und Viren in der Raumluft vorzubeugen und einen kontinuierlichen Luftaustausch zu gewährleisten, eignen sich laut VDI zentrale raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) besser als Luftreiniger. Die Richtlinie eignet sich für die Anwendung in Wohn- und Bürobereichen, öffentliche Bauten, Dienstleistungs- und Gewerbebetrieben, Schulen, Sportanlagen, Gebäuden des Gesundheitswesens, Pharma-, Labor- und Lebensmittelbereichen sowie der industriellen Lüftungstechnik.
VDI 3803 Blatt 4 kann zum Preis von 218,90 unter www.vdi.de/3803 Blatt 4 bestellt werden. Die Einspruchsfrist endet am 30.11.2021.
Sasse übernimmt U-Bahn-Reinigung
Für die Reinigung von 145 Berliner U-Bahnhöfen ist nach einer erfolgreich gewonnenen Neuausschreibung die Dr. Sasse Gruppe verantwortlich. Der Auftrag umfasst 83 Prozent der U-Bahn-Stationen in der Hauptstadt. Teil des Streckennetzes ist auch die gerade erst in Betrieb genommene Kanzlerlinie. Die bisherige, als Insellösung verkehrende U55 zwischen Brandenburger Tor und Alexanderplatz ist seit kurzem mit der U5 verbunden. Die Dr. Sasse Gruppe wird im Zuge dessen die jeweiligen Bahnhöfe umfassend digital ausstatten und die Sasse Service App einsetzen. Damit können Mitarbeitende via Tablet oder Smartphone das Leistungsverzeichnis abrufen, Checklisten abarbeiten und die Auftragserledigung bestätigen. Das System schafft Transparenz und ermöglicht die Datensammlung für das Taskmanagement und das CRM, wodurch Kosten eingespart werden sollen.
Aareon akquiriert Anbieter von Unternehmenssoftware
Die Aareon AG, ein Unternehmen für Immobiliensoftware, hat die GAP Group aufgekauft und am 10. Oktober 2021 den Vertrag zum Erwerb der GAP Gesellschaft für Anwenderprogramme und Organisationsberatung unterzeichnet. Damit baut die Gruppe ihre Marktposition in Deutschland aus und erweitert ihr Angebotsportfolio um die branchenspezifische ERP-Software „Immotion“. Die GAP-Group wird auch unter dem Dach der Aareon Gruppe mit einem eigenständigen Marktauftritt vertreten sein.
Die GAP-Group …
… bietet seit über 40 Jahren Unternehmenssoftware für die Wohnungswirtschaft an. Ihre Kunden sind kommunale Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, private Wohnungsunternehmen und Hausverwalter.
JLL und Westbridge in gemeinsamer Sache
JLL und Westbridge haben beschlossen, künftig bei der Beratung und Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien enger zusammenzuarbeiten. Dazu haben beide Unternehmen eine strategische Kooperation vereinbart. Das besondere Augenmerk gilt institutionellen Investoren und Corporates in Europa, die den Energieverbrauch ihrer Immobilien optimieren müssen, um ihre ESG-Ziele zu erreichen. Dafür bieten die Unternehmen in gemeinsamer Sache ihren Kunden Nachhaltigkeitsdienstleistungen, wie zum Beispiel Strategie & Reporting, Gebäudebewertung und -optimierung an.
BTGA-Regel zur Anlagendokumentation in der TGA überarbeitet
Der BTGA – Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e.V. hat die BTGA-Regel 2.001 „Anforderungen an die Anlagendokumentation in der TGA“ überarbeitet und an den aktuellen Stand der Technik angepasst. Die Arbeitshilfe bietet eine praxisorientierte Gliederung der Anlagendokumentation. In der Praxis treten immer wieder Unstimmigkeiten auf, wie Unterlagen beschaffen sein sollen, die das ausführende Unternehmen dem Auftraggeber bzw. Betreiber einer gebäudetechnischen Anlage zu übergeben hat. Die BTGA-Regel 2.001 unterstützt beim Erstellen von Anlagendokumentationen im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) innerhalb und außerhalb von Gebäuden entsprechend den Kostengruppen der DIN 276 „Kosten im Bauwesen“. Der Inhalt und die Beschaffenheit einer Anlagendokumentation sind in der Richtlinie VDI 6026 Blatt 1 geregelt. Das Dokument ist über den BTGA-Webshop erhältlich.
Technisches Facility Management für Siemens
Spie wird in den kommenden drei Jahren das technische Facility Management in den Büro- und Produktionsstandorten von Siemens Energy in Deutschland verantworten. Auf rund 385.000 qm übernimmt der Dienstleister die Betriebsführung, das Objektmanagement, die Instandhaltung und Gewährleistungsverfolgung sowie das Energiemanagement und Controlling des infrastrukturellen Gebäudemanagements. Leistungen wie die Wartung, Inspektion und Instandsetzung der raumlufttechnischen Anlagen, der Kälte-, Elektro-, Heizungs- und Sanitäranlagen sowie der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik in den Gebäuden gehören zum künftigen Aufgabenbereich. Zudem will Spie das Energieunternehmen mit effizienten, nachhaltigen und digitalen Lösungen in eine klimaneutrale Zukunft begleiten.
Erfolg für Goldbeck Services in 2020/2021
Goldbeck Services hat im Geschäftsjahr 2020/2021 eine Gesamtleistung von 179 Mio. Euro erwirtschaftet. Damit steigerte der Immobiliendienstleister seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um etwa 33 Mio. Euro (+ 20 %). Nahezu alle Geschäftsbereiche der Goldbeck Services konnten zulegen. Die konsolidierte Gesamtleistung der Gesellschaften Goldbeck Gebäudemanagement (Facility Services) und Procenter (Property Services) betrug im Geschäftsjahr 2020/2021 rund 72,5 Mio. Euro (2019: 66,6 Mio.). Goldbeck Public Partner erreichte 79 Mio. Gesamtleistung. Die Parking-Services-Sparte erwirtschaftete 27 Mio. Euro und verlor damit rund 30 Prozent Umsatz, der auf das Pandemiegeschehen zurückzuführen ist. Der Mutterkonzern, das Bau- und Immobilienunternehmen Goldbeck, erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2020/21 eine Gesamtleistung von rund 4,1 Mrd. Euro.
Strabag im Auge des TZ Darmstadt
Strabag Property and Facility Services (Strabag PFS) hat zum 15. September 2021 das integrierte Facility Management für die Büroimmobilie „Das Auge“ im Technologie Zentrum (TZ) Rhein Main in Darmstadt übernommen. Dort verantwortet der Dienstleister im Wesentlichen die Wartung, Inspektion, Instandhaltung und Entstörung aller gebäudetechnischen Anlagen und Einrichtungen im Rahmen der Betreiberverantwortung. Hinzu kommen Aufgaben aus dem infrastrukturellen Facility-Management, wie die Unterhaltsreinigung, der Winterdienst und die Pflege der Außenanlage, sowie auch Leistungen im TZ Parkhaus.
Das 2008 fertiggestellte Bürogebäude umfasst sieben Stockwerke und verfügt über 154 Stellplätze. Der Name „Das Auge“ erhielt der Komplex aufgrund seiner Form, die dem menschlichen Auge nachempfunden ist. Das achtgeschossige TZ-Parkhaus verfügt über 1.024 Stellplätze auf 19.200 qm.
