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Vebego ist ein „Möglichmacher“

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Vebego ist im Juli der Initiative „Die Möglichmacher“ beigetreten – einem Zusammenschluss von Facility Management-Dienstleistern in Deutschland. Gegründet wurde sie vom Deutschen Verband für Facility Management (gefma) mit dem Ziel, gemeinsam das gesellschaftspolitische Profil der Branche zu schärfen und aktiv den Dialog mit Öffentlichkeit, Politik und Arbeitsmarktakteuren zu gestalten. „Wir freuen uns sehr, Teil der Möglichmacher zu sein und mit den anderen Mitgliedern daran zu arbeiten, die gesellschaftliche Relevanz unserer Branche sichtbarer zu machen. Themen wie Nachhaltigkeit, Vielfalt und faire Arbeitsbedingungen sind fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur – und genau diese vertreten auch die Möglichmacher“, sagt Vebego-CEO Markus Breithaupt. Ziel ist es, mit offenen Gesprächsrunden, Veranstaltungen und Kooperationen, zum Beispiel mit Gewerkschaften oder politischen Vertretern und Vertreterinnen, ein zeitgemäßes und realistisches Bild der FM-Branche zu vermitteln und Vorurteile abzubauen.

Goldbeck Parking Services betreut Kaufland

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Die Goldbeck Parking Services GmbH hat den Auftrag für regelmäßige Generalinspektionen an bundesweit 13 Parkhäusern des Lebensmitteleinzelhändlers Kaufland erhalten.

Die Parkimmobilien mit insgesamt 3.600 Stellplätzen werden im Rahmen eines auf fünf Jahre angelegten Vertrags jährlich gemäß den anerkannten DBV-Merkblättern fachkundig inspiziert, teilte das auf Bewirtschaftung und Revitalisierung von Parkimmobilien spezialisierte Unternehmen in Bielefeld mit. Die systematische Zustandskontrolle soll laut Goldbeck Parking Services ermöglichen, den baulichen Zustand kontinuierlich zu überwachen, Schwachstellen frühzeitig zu identifizieren, die Betriebssicherheit zu gewährleisten und bei Bedarf technische sowie optische Maßnahmen präventiv umzusetzen

Kooperation für mehr Frauen-Power

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CoreNet Global Central Europe (CNG) hat mit dem Verein Frauen !n Führung (F!F) eine Zusammenarbeit gestartet, um Frauen und junge Talente für Führungspositionen im Corporate Real Estate Management (CREM) zu begeistern und die Sichtbarkeit weiblicher Führungskräfte zu erhöhen.

Nach Angaben von Anne Tischer, Vorsitzende von F!F, sind in den Führungsetagen der deutschen Immobilienwirtschaft nur 18 Prozent Frauen. „Wir wollen Aufmerksamkeit schaffen, Haltung stärken und Veränderung vorantreiben – gemeinsam mit den großen Playern der Industrie“, kündigte Tischer an. „Gerade junge Führungskräfte und Frauen bringen frische Ideen, neue Ansätze und eine andere Herangehensweise an Themen wie Nachhaltigkeit und Innovation ein. Gemeinsam wollen wir Netzwerke stärken, Chancen eröffnen und Veränderungen aktiv gestalten“, sagte CNG-Präsidentin Lina Scherer.

Caverion und Stadtwerke Bochum erweitern Zusammenarbeit

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Für die geplante Energiezentrale Ost im Gewerbegebiet Mark 51°7 weiten Caverion und die Stadtwerke Bochum ihre Zusammenarbeit aus. Zu den bisher beauftragten Leistungen der Verfahrens- und Energietechnik kommen nun die Gewerke Lüftung, Sanitär, Elektrotechnik und Gebäudeautomation. Zusätzlich wurden in einem weiteren Technikgebäude die Gewerke Heizungs- und Kältetechnik beauftragt. Das gemeinsame Ziel ist es, die Versorgung der angeschlossenen gewerblich genutzten Gebäude mit Wärme und Kälte im Frühjahr 2026 zu starten. „Wir führen nicht nur die Installation der Anlagen vor Ort aus, sondern unterstützen unseren Kunden auch mit ergänzenden Ingenieursleistungen bei der Konzeptarbeit für die Wärme- und Kältegewinnung. Durch unser Know-how in der Gebäudeautomation schöpfen wir das Potenzial der Anlagen optimal aus“, erklärt Manfred Simmet, CEO der Caverion Deutschland.

Wärme und Kälte aus der Tiefe

Die Stadtwerke Bochum stellen sich der Herausforderung einer nachhaltigen Wärme- und Kälteversorgung. Für das Gewerbegebiet Mark 51°7 in Bochum-Laer gehen sie einen innovativen Weg: Sie nutzen Grubenwasser aus einer stillgelegten Bergbau-Zeche direkt unterhalb des 70 Hektar großen Areals. Das Grubenwasser aus rund 800 m Tiefe hat eine Temperatur von 28 Grad Celsius. Wärmepumpen bringen es auf das Temperaturniveau, das für die Wärmeversorgung der angeschlossenen Gebäude im Nahwärmenetz erforderlich ist. Für die Kälteversorgung nutzen die Stadtwerke Grubenwasser aus rund 340 m Tiefe mit einer Temperatur von 17 Grad Celsius. Die installierten Wärmepumpen kühlen das Wasser auf das benötigte Niveau. Die Spitzenlast decken Kompressionskältemaschinen ab. Ein Blockheizkraftwerk liefert die elektrische Energie für die technischen Anlagen.

Sonderheft Krankenhaustechnik 2025

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Unser neues Sonderheft Krankenhaustechnik vertieft auf 32 Seiten speziell die Herausforderungen und Lösungsansätze für das Facility Management im Gesundheitswesen.

Neues IT-Sicherheitskennzeichen für Brandschutz- und Sicherungstechnik

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Seit Mitte August ist der Entwurf der neuen PROVE-Spezifikation 6063: 2025-08 „Cyber-Sicherheit für Komponenten der Brandschutz- und Sicherungstechnik“ zum kostenlosen Download verfügbar.

Hersteller und Anbieter erhalten mit diesem Prüfverfahren die Möglichkeit, ein angemessenes Cyber-Sicherheitsniveau von Komponenten der Brandschutz- und Sicherungstechnik für Endverbraucher nachzuweisen, teilte die VdS Schadenverhütung GmbH mit, die die Spezifikation gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entwickelt hat.

„Das IT-Sicherheitskennzeichen bietet Endkundinnen und -kunden nun auch Orientierung bei netzwerkfähiger Sicherheitstechnik im Wohnbereich. Unternehmen können das Kennzeichen für smarte Sicherheitsprodukte, welche die Kriterien der PROVE-Spezifikation 6063 erfüllen, ab sofort beantragen und so zur Etablierung eines verlässlichen Sicherheitsniveaus im Markt beitragen“, sagte Sandro Amendola, Leiter der Abteilung Standardisierung, Zertifizierung und Prüfung beim BSI.

VDMA 24001 in finaler Fassung

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Der VDMA Fachverband Allgemeine Lufttechnik hat jetzt die finale Fassung des VDMA-Einheitsblatts 24001 publiziert, nachdem im Februar bereits ein erster Entwurf veröffentlicht worden war. Es erklärt die Anwendbarkeit von maschinellen Rauch- und Wärmeabzugsgeräten in maschinellen Rauchabzugsanlagen detailliert und allgemeingültig, ohne auf herstellerspezifische Ausführungen einzugehen.

Für die Branche ist die Herausgabe essenziell, denn gemäß der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) sind maschinelle Rauchabzugsgeräte nach DIN EN 12101-3:2015 zu verwenden – jedoch existiert bislang für diese Anwendung keine anerkannte Regel der Technik. „Ziel des VDMA-Einheitsblatts 24001 ist es, künftig als anerkannte Regel der Technik zu gelten und in der MVV TB berücksichtigt zu werden. Dies wäre eine große Hilfestellung für Hersteller, Planer, Betreiber, Bauaufsichtsbehörden, Sachverständige und Prüfsachverständige“, so Christine Montigny, Referentin im VDMA Fachverband Allgemeine Lufttechnik.

Viele Präzisierungen in der Schlussfassung

Die 33 Seiten umfassende Schlussfassung des Einheitsblatts enthält im Vergleich zur Entwurfsfassung viele weitere Präzisierungen. So geht laut Frank Wahl, Vorsitzender des VDMA-Unterausschusses zur VDMA 24001, das sechste Kapitel beispielsweise ausführlich auf die Wärmedämmung und die Anbindung von Entrauchungsleitungen an maschinelle Rauch- und Wärmeabzugsgeräte ein, um den bauordnungsrechtlichen Anforderungen gerecht zu werden, wie etwa in DIN 4102-4 beschrieben. Darüber hinaus werden für komplexe maschinelle Rauch- und Wärmeabzugsgeräte – solche etwa, die eine externe Kühlluftversorgung benötigen – die Ausführungen differenziert erläutert.

Die VDMA 24001 enthält insgesamt viele Informationen zu den unterschiedlichen Gerätebauarten, den Temperaturklassen, den Betriebsarten sowie zur Instandhaltung, Kennzeichnung und Etikettierung. Rauch- und Wärmeabzugsgeräte können zum Beispiel auf einem Fundament, einer Stahlkonstruktion oder einem Sockel aufgestellt werden. Je nach Aufstellung unterscheiden sich die Anforderungen bezüglich Lage und Befestigung. Die verschiedenen Arten der Aufstellungen sowie alle weiteren Themen im Einheitsblatt sind anhand von Grafiken detailliert dargestellt.

Die VDMA 24001 ist über die DIN Media GmbH zu beziehen.

Singu: Markteintritt in Deutschland

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Singu, cloudbasierter Software-Anbieter für Facility Maintenance, ESG- und Building-Management-Lösungen, vollzieht seinen Eintritt in den deutschen Markt. Für das Deutschlandgeschäft beruft das Unternehmen Peter Vollmer als Managing Director DACH sowie Paulina Stach als Head of DACH. Die SaaS-Plattform wird derzeit in mehr als 35 Ländern zum Immobilienmanagement von insgesamt rund 200 Millionen qm Gewerbefläche genutzt. Zum Kundenstamm gehören unter anderem AmRest, ECE, Savills, Cbre, Logicor, Strabag und Prologis.

„Nach bereits erfolgreich abgeschlossenen Teilprojekten in Deutschland, ist der flächendeckende Rollout unserer SaaS-Lösung in diesem Markt ein strategischer Meilenstein. Deutschland zählt zu den führenden Innovationsstandorten Europas – mit hohen Ansprüchen an Effizienz, Sicherheit und Digitalisierung. Unsere Plattform ist genau auf diese Anforderungen ausgerichtet“, sagt Pawel Malon, CEO der Singu-Gruppe. Peter Vollmer und Paulina Stach verantworten bei Singu als Managing Director DACH und Head of DACH den strategischen Ausbau der Geschäftsaktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Peter Vollmer verfügt über 15 Jahre Führungserfahrung im Skalieren von Geschäftsbereichen, in der strategischen Transformation sowie im Auf- und Ausbau leistungsstarker Organisationen. Er leitete große Divisionen über Branchen- und Regionsgrenzen hinweg – stets mit Fokus auf operative Exzellenz und nachhaltiges Wachstum. Zuvor war er in leitenden Positionen unter anderem für die Tagueri AG sowie Drees & Sommer SE tätig. Die erfahrene Immobilienmanagerin Paulina Stach bringt ebenfalls über 15 Jahre internationale Expertise im Bereich Gewerbeimmobilien mit, insbesondere in der Verbindung von retail- und logistiknahen Betriebsprozessen. Sie bekleidete Führungspositionen bei renommierten Unternehmen wie Unibail-Rodamco-Westfield und ECE.

Sanierungsfahrplan für Würzburg

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Für Würzburgs kommunale Liegenschaften ist der Startschuss für die energetische Sanierung gefallen. Ziel ist es, die Stadtverwaltung bis 2028 klimaneutral aufzustellen und bis 2040 Klimaneutralität für die gesamte Stadt zu erreichen. Eine zentrale Stellschraube dafür ist die CO2-Reduktion im öffentlichen Gebäudebestand, die langfristig nicht nur Energie, sondern auch Geld sparen soll. Damit die energetische Sanierung trotz knapper Kassen gelingen kann, setzt die Stadt auf einen detaillierten energetischen Sanierungsfahrplan. Dieser könnte anderen Kommunen einen Bauplan liefern, wie eine systematische Optimierung gelingen kann.

Für die ersten 20 öffentlichen Gebäude empfiehlt der Plan etwa 200 Maßnahmen und zeigt CO2-Einsparpotenziale, Investitionskosten und Amortisationszeiten auf. Das auf Bau, Immobilien und Infrastruktur spezialisierte Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE begleitete die Stadt bei der Ausarbeitung. Nach dem Prinzip „worst first“ liegt der Fokus zunächst auf die 20 Gebäude mit dem höchsten Energieverbrauch. Dazu wurde auch die mögliche Reihung der Sanierungsprojekte betrachtet und Empfehlungen formuliert. Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen sollen fossile Energieträger ersetzen, bessere Dämmung den Gebäudebetrieb nachhaltiger machen.

Langfristige Effekte und Quick-Wins

Die energiebedingten Investitionskosten für die untersuchten Liegenschaften belaufen sich laut Moritz Decker auf etwa 33 Millionen Euro. Demgegenüber könnte die Stadt etwa eine Million Euro pro Jahr an Betriebskosten einsparen, wenn die Maßnahmen umgesetzt sind. So wäre es möglich, dass sich das Projekt in etwa 33 Jahren amortisiert. Neben den langfristigen Maßnahmen hat der Sanierungsfahrplan auch sogenannte Quick-Wins identifiziert, die kurzfristige Energieeinsparungen mit geringem Aufwand und niedrigen Kosten ermöglichen. Für die notwendigen Investitionen stehen unterschiedliche Fördertöpfe zur Verfügung, beispielsweise für die Gebäudesanierung mit Schwerpunkt Dämmung, für den Austausch alter Öl- und Gasheizkessel, für den Einbau von Wärmepumpen, für Photovoltaikanlagen oder für die Umstellung auf regenerative Wärmenetze. Dazu kommen steuerliche Anreize wie Sonderabschreibungen.

Aktuelle dena-Studie

Städte und Kommunen nehmen eine wichtige Rolle bei der Transformation des Gebäudebestands ein, wie eine aktuelle Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) zeigt: Laut dena ist es erforderlich, die Sanierungsrate und -tiefe signifikant zu erhöhen und bis zum Jahr 2045 rund 120 Milliarden Euro zusätzlich in die Sanierung öffentlicher Nichtwohngebäude zu investieren.

Depenbrock: Folgeauftrag in Stemwede

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Die Gemeinde Stemwede in Nordrhein-Westfalen vertraut erneut auf die Facility-Management-Expertise des Baukonzerns Depenbrock. Nachdem dessen Unternehmensbereich Gebäudemanagement bereits seit 2020 die technische Bewirtschaftung der Liegenschaften der Kommune durchführt, wird die erfolgreiche Zusammenarbeit nun verlängert: Voraussichtlich noch im Sommer erfolgt die offizielle Unterzeichnung eines neuen Vertrags mit fünfjähriger Laufzeit, der die nahtlose Fortführung der Partnerschaft ab 1. Januar 2026 sichert.

Zu den von Depenbrock für die Gemeinde betreuten Objekten zählen unter anderem Schulen, Kindertagesstätten, Sportstätten, Feuerwehrgerätehäuser, Friedhofskapellen, das Rathaus sowie weitere öffentliche Gebäude –  insgesamt sind es 37 Liegenschaften. Im Fokus steht die umfassende technische Betreuung, von der Wartung und Inspektion über Störungsmanagement und Instandhaltung bis hin zur Umsetzung energetischer Optimierungsmaßnahmen.

Immobilienprozesse in Echtzeit

Neben klassischen Facility-Management-Aufgaben übernimmt das Unternehmen auch die Koordination aller technischen Leistungen einschließlich der Erfassung und Bearbeitung von Störungsmeldungen im CAFM-System. Die Software zum Steuern und Kontrollieren von Gebäuden und technischer Infrastruktur ermöglicht die Darstellung aller Immobilienprozesse in Echtzeit sowie das Verfassen von individuellen Statusberichten und Auswertungen. Regelmäßige Objektbegehungen zählen ebenfalls zum Aufgabenspektrum. Darüber hinaus gibt Depenbrock konkrete Handlungsempfehlungen für die Budget- und Maßnahmenplanung der Gemeinde.

Reinräume: Effizienter Betrieb

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In wichtigen Technikbereichen werden besondere Anforderungen an die Reinheit der Prozessumgebung, der Betriebsmittel, der Arbeitsplätze wie auch das Personal und die verwendeten Materialien gestellt. Dazu gehören Sparten wie Mikroelektronik, Feinmechanik, Optik, Lebensmittelindustrie, pharmazeutischen Industrie und auch die Medizintechnik. Die Richtlinienreihe VDI 2083 beschreibt Aufgaben und Maßnahmen der Reinraumtechnik zur Absicherung dieser Anforderungen in Abstimmung mit den international geltenden Normen sowie den übrigen relevanten technischen Regeln. Zwei neue Entwürfe liefern Fachplanern und Fachplanerinnen eine geschärfte Grundlage für zukünftige Projekte.

Planung, Bau und Erstinbetriebnahme

Die VDI 2083 Blatt 4.1 E orientiert sich am Lebenszyklus von Reinräumen als Investitionsprojekte und setzt einen besonderen Schwerpunkt auf reinraumspezifische Aspekte. Von der Erfassung der Nutzeranforderungen über die Risikoanalyse und Qualitätssicherungsmaßnahmen bis hin zur Schulung des Personals und Verifizierung: Eine ganzheitliche Betrachtung steht im Fokus. Gleichzeitig wird die notwendige Dokumentation in den einzelnen Projektstufen festgelegt, um Beteiligten mehr Planungssicherheit zu gewährleisten.

Energieeffizienz als Gestaltungsaufgabe

Reinräume zählen zu den energieintensivsten technischen Strukturen – insbesondere, wenn große Luftmengen in hoher Aufbereitungsqualität gefordert werden. Die VDI 2083 Blatt 4.2 identifiziert reinraumspezifische Einsparpotenziale und zeigt auf, wie der Energieeinsatz bei Design, Bau und Betrieb von Reinräumen reduziert werden kann, ohne Kompromisse bei Sicherheit oder Qualität einzugehen.

Beide Richtlinien sind im Mai 2025 als Entwürfe erschienen und können bei DIN Media erworben werden. Die Einspruchsfrist endet jeweils am 31.12.2025.

Infos zur VDI 6030 Anforderung an Raumheiz- und Kühlflächen finden sich hier.

Techem-Headquarter soll nachhaltiger werden

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Techem hat ein umfassendes Green-Contracting-Projekt zur Dekarbonisierung seiner Bestandsimmobilie am Unternehmenshauptsitz in Eschborn gestartet.

Ziel ist, das Gebäude nicht nur energetisch zu modernisieren, sondern es zu einem Referenzobjekt für nachhaltige Gewerbeimmobilien zu entwickeln, teilte Techem Anfang August mit. Der Serviceanbieter hat bereits die DGNB-Gold-Zertifizierung für die Immobilie mit einer Gewerbefläche von knapp 16.300 qm erhalten und strebt nun die Platin-Auszeichnung an. Dafür muss das Gebäude künftig zu mindestens 65 Prozent CO2-neutral betrieben werden.

„Mit diesem Projekt zeigen wir, wie Dekarbonisierung im Gebäudebestand konkret und wirtschaftlich umsetzbar ist“, sagte Matthias Hartman CEO von Techem. Unter anderem ist geplant, die Wärme- und Kälteversorgung mit Luft-Wasser-Wärmepumpen zu modernisieren sowie eine Flachdach-Photovoltaikanlage zur Eigenstromnutzung zu installieren. Der Einsatz digitaler Sensorik und intelligenter Analysen soll kontinuierliches Monitoring und Optimierungen ermöglichen. Das Green-Contracting-Projekt wird durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt und soll gemäß den Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) umgesetzt werden.

Apleona: Dritte Übernahme in UK

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Apleona hat Anfang August das Unternehmen Corrigenda, Anbieter von technischem Facility Management mit Sitz in Fareham im Südosten Englands, übernommen.

Corrigenda wurde im Jahr 2000 gegründet und bietet technische Dienstleistungen, Energiemanagement sowie Wartungs- und Installationsdienstleistungen für mechanische, elektrische und HLK-Anlagen, teilte Apleona mit. Das Unternehmen mit rund 200 Mitarbeitern konzentriert sich den Angaben zufolge auf den öffentlichen Sektor, das Bildungswesen und lokale Behörden.

Mit der bereits dritten Akquisition in UK will Apleona seine Position in den Bereichen integriertes Facility Management und technische Dienstleistungen weiter stärken. „In den kommenden Jahren werden wir unsere europäische Plattform durch weitere ergänzende Akquisitionen wie Corrigenda in Großbritannien, Irland und anderen Ländern immer weiter ausbauen, um eine marktführende Position in Europa zu erreichen“, sagte Michael Engel, COO der Apleona Group.

Der Dienstleister hatte sich im September 2022 an der Combined Technical Solutions (CTS) in London und Manchester beteiligt und ein Jahr später die JCW Group Limited (JCW) mit Sitz in Royston erworben, die ebenfalls auf technisches Facility Management spezialisiert sind.

Carrier übernimmt Blaich Automation

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Carrier hat die Blaich Automation GmbH übernommen und gründet an deren Firmensitz in Leinfelden-Echterdingen die erste Automated Logic Niederlassung in Deutschland.

„Diese Übernahme ist ein strategischer Schritt zur Stärkung der Präsenz von Automated Logic in Zentraleuropa und zur Erweiterung unserer Fähigkeit, integrierte, intelligente Gebäudelösungen in leistungsstarken, anspruchsvollen Sektoren zu liefern“, sagte Karl Boerner, Managing Director Central Europe bei Carrier.

Automated Logic ist auf die Entwicklung und Herstellung von Energiemanagementlösungen spezialisiert, die auf dem Kommunikationsprotokoll BACnet basieren. Diese ermöglichen Gebäudebetreibern, Systeme wie HLK, Beleuchtung, Brandschutz, Aufzüge und Sicherheitstechnik auf einer Plattform zu optimieren und zu verwalten. Blaich Automation entwickelt seit 2004 individuelle Prozesse für die Anlagen-, Gebäude- und Medientechnik von gewerblichen Kunden. Das Leistungsspektrum reicht nach eigenen Angaben von der Konzeption über das Engineering und die Ausführung bis hin zur langfristigen Betreuung.

Studie sieht digitale Ernüchterung

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Die Digitalisierung, die im Immobilienmanagement lange als Schlüssel zur Effizienz galt, sorgt inzwischen eher für Ernüchterung. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Trendstudie „Real Estate Management“ des Beratungsunternehmens Drees & Sommer.

Zwar sehen 82 Prozent der Befragten weiterhin Potenzial in digitalen Lösungen – insbesondere bei effizienteren Abläufen (82 Prozent) und optimierten Prozessen (71 Prozent). Doch im Vorjahresvergleich registriert die Studie eine sinkende Zuversicht: Nur noch 14 Prozent glauben, dass sich durch Digitalisierung neue Geschäftsmodelle erschließen lassen (2024: 23 Prozent). „Viele digitale Konzepte scheitern aktuell am Proof of Concept“, sagte Bernd Fisel, Associate Partner bei Drees & Sommer und einer der Autoren der Studie. Häufig fehle es an konkreter Umsetzung und stringenter Projektplanung.

Zentrale CREM-Organisation
Beim Corporate Real Estate Management (CREM) bevorzugt die Mehrheit der Unternehmen weiterhin zentrale Strukturen, erklärte Drees & Sommer. Ähnlich wie im Vorjahr organisieren zwei Drittel (66 Prozent) ihre Immobilienaufgaben in zentral gesteuerten CREM-Einheiten. Diese können den Angaben zufolge Strategien einheitlich umsetzen, Kosten transparenter steuern und ESG-Ziele effektiver integrieren. Gleichzeitig sei der Anteil an Unternehmen, die über eine durchgängige ESG-Strategie verfügen, gegenüber 2024 von 24 auf 39 Prozent angestiegen.

Regionale Vergabe dominiert
Im Facility Management bleibt die regionale Vergabe von Leistungen mit 51 Prozent das dominierende Modell, heißt es weiter in der Studie. Objektweise Vergaben verlieren an Bedeutung (41 Prozent; Vorjahr: 58 Prozent), ebenso die globale Vergabe (aktuell 12 Prozent). Auffällig sei der Trend zur Spezialisierung: Fachspezifische Vergaben legten von 35 auf 43 Prozent zu. „Unternehmen wollen ihre Leistungen gezielter steuern“, erklärte Fisel. „Indem sie Fachfirmen beauftragen, erhöhen sie die Qualität, verbessern die Nachverfolgbarkeit und machen die Leistungen anpassungsfähiger.“ Zugleich setze sich die überregionale Bündelung fort und lokale Einzelvergaben würden weiter abnehmen.

Für die Studie wurden laut Drees & Sommer im Mai dieses Jahres 303 Immobilienverantwortliche aus verschiedenen Branchen befragt.

Goldbeck: Weiterer Auftrag von BGO

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Goldbeck Facility Services wurde von dem Property Manager Redhead im Auftrag des Eigentümers BentallGreenOak (BGO) mit dem Management von Logistikhallen mit rund 90.000 qm Gesamtfläche in Halle an der Saale beauftragt.

Der Auftrag umfasst das technische und infrastrukturelle Gebäudemanagement für das Logistikobjekt „The Space“ mit acht Hallenabschnitten mit jeweils knapp 10.500 qm Nutzfläche im Industriepark „Star Park Halle“, teilte der Dienstleister in Bielefeld mit. „Durch eingespielte Prozesse zwischen dem Facility- und dem Property Management bieten wir dem Kunden gemeinsam einen reibungslosen Gebäudebetrieb“, sagte Christian Ziemer, Geschäftsführer von Goldbeck Facility Services.

Für den Immobilien-Investmentmanager BGO übernimmt Goldbeck Facility Services bereits das Management von fünf weiteren Gewerbe- und Logistikgebäuden in Mittenwalde, Schlangen, Mittelweserpark, Paderborn und Fürstenwalde mit einer Gesamtfläche von etwa 150.000 qm.

Mercedes-Benz Museum verlängert mit Engie

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Engie Deutschland hat erneut den Auftrag für das technische Gebäudemanagement und die Zuarbeit beim Veranstaltungsmanagement des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart erhalten.

Bereits seit 2018 übernimmt der Dienstleister nach eigenen Angaben das technische Gebäudemanagement in allen öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereichen des Museumsgebäudes, im Verbindungsbau mit Shop, in der Gastronomie inklusive aller ausgewiesenen Küchenbereiche sowie in allen weiteren Anlagen auf dem Gelände. Ende Juli verlängerten beide Partner den Vertrag in gleichem Umfang, teilte Engie Deutschland mit. „Das Mercedes-Benz Museum ist seit vielen Jahren ein Publikumsmagnet – und wir freuen uns, zu diesem Erfolg durch den reibungslosen technischen Betrieb und das markenadäquate Erscheinungsbild des Gebäudes und der technischen Außenanlagen beizutragen“, sagte Alexander Häfele, Leiter Facility Management im Bereich Facility Solutions in der Engie-Niederlassung Stuttgart.

Das Automobil-Museum mit rund 160 Fahrzeugen und mehr als 1.500 Exponaten auf 16.500 qm Ausstellungsfläche lockt jährlich etwa 800.000 Besucher an und wird zudem als Veranstaltungsort genutzt. Auch das angrenzende Mercedes-Benz Center betreut Engie seit 2018 als technischer Dienstleister.

Caverion: Auftrag beim Erweiterungsbau des Bundeskanzleramts

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Caverion Deutschland hat den Zuschlag für die Ausführung der technischen Gewerke Heizung und Kälte im Erweiterungsbau des Bundeskanzleramts in Berlin erhalten.

„Caverion war bei der Errichtung in den 1990er Jahre beteiligt und wir freuen uns sehr darüber, nun wieder zum Zug zu kommen“, sagte Manfred Simmet, Geschäftsführer von Caverion Deutschland. Das neue Gebäude wird in unmittelbarer Umgebung zum bestehenden Bundeskanzleramt am gegenüberliegenden Spree-Ufer errichtet. In dem halbrunden Bau mit sechs Stockwerken sollen auf rund 57.000 m² Bruttogeschossfläche unter anderem etwa 400 Büroräume entstehen.

BIM Champions 2026 gesucht

buildingSMART Deutschland sucht auch 2026 die BIM Champions. Der Wettbewerb prämiert herausragende Projekte und Arbeiten im Bereich Building Information Modeling (BIM) und zielt darauf ab, innovative und zukunftsweisende Anwendungen der BIM-Methode sichtbar zu machen sowie Best Practices aus der gesamten Wertschöpfungskette Bau zu würdigen.
Gesucht werden die BIM Champions 2026 in folgenden Kategorien:

  • Planung
  • Bauausführung (inkl. Baubetrieb), Bauzulieferer (Hersteller, Vertrieb, Handel)
  • Betrieb/Unterhalt (inkl. Bewirtschaftung)
  • Technologie / Innovation / Lösungen
  • Arbeiten von Auszubildenden und Studierenden (dotiert mit 2.000 Euro Preisgeld sowie Aufnahme in den buildingSMART Campus)
  • Nachhaltigkeit (Fokus auf Ressourcenschonung und Umweltschutz)

Die Kategorien gelten gleichermaßen für den Hochbau, den Infrastrukturbau sowie den Ingenieurbau. Auch Bauherren sind ausdrücklich zur Teilnahme eingeladen – idealerweise in Kooperation mit den beauftragten Planern, den Ausführenden, Betreibern oder Zulieferern.

Zweiteiliger Wettbewerbsprozess

Der Wettbewerb ist in zwei Phasen unterteilt, um den Aufwand für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer möglichst gering zu halten. In der ersten Phase werden lediglich grundlegende Informationen zum Projekt bzw. zur Arbeit sowie zu den beteiligten Organisationen abgefragt. Die Einreichung erfolgt ausschließlich digital über die Bewerbungsplattform, die ab sofort über diesen Link verfügbar ist.

Einsendeschluss für die erste Phase ist der 30. September 2025. Eine unabhängige Jury aus renommierten Expertinnen und Experten wählt anschließend die besten Beiträge für die Finalrunde. In dieser ist ein Bewerbungsfilm (Dauer: ca. 10 bis max. 12 Minuten) einzureichen, der die zentralen Aspekte des Beitrags anschaulich darstellt.

Vinci kauft erneut Gebäudetechnik-Anbieter zu

Vinci Energies ist weiter auf Wachstum durch Akquisitionen ausgerichtet. Im Juli hat der Konzern eine Vereinbarung zur Übernahme der Zimmer & Hälbig GmbH aus Bielefeld unterzeichnet. Das Unternehmen verfügt über umfassende Kompetenzen in den Bereichen Planung, Konstruktion, Installation und Wartung für technisch anspruchsvolle Lösungen für Heizung, Lüftung, Klima und Kältetechnik (HLKK) mit einem Fokus auf Krankenhäuser, Labore, Industrieanlagen, Reinräume sowie Rechenzentren. Zimmer & Hälbig erzielte 2024 einen Jahresumsatz von 96 Mio. Euro mit 310 Mitarbeitenden.
Die 1974 gegründete Zimmer & Hälbig hat Standorte in Bielefeld, Hanau, Hannover, Köln, Leipzig, Osnabrück und Tuttlingen. Das Unternehmen wird in das Netzwerk von Vinci Energies Building Solutions integriert und soll dort die 150 bestehenden Geschäftseinheiten sowie das Angebot an elektrotechnischen und multitechnischen Lösungen für Gebäude ergänzen. Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die deutschen Wettbewerbsbehörden.