Sonntag, 8. Februar 2026
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Umsatzwachstum bei Leadec

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Die Leadec-Gruppe hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2024 gegenüber dem Vorjahr um 6 Prozent auf über 1,3 Mrd. Euro gesteigert. Neben Nordamerika entwickelte sich insbesondere das Wachstum in Osteuropa und Südwesteuropa positiv, teilte der Industrieservice-Anbieter mit. In Spanien und Portugal habe man die Marktpräsenz mit neuen Gesellschaften ausgebaut. „Erfolgsfaktoren sind die Diversifikation in neue Branchen, die Begleitung unserer Kunden in neue Märkte, die Stärkung unseres technischen Serviceportfolios und die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Organisation“, erklärte Markus Glaser-Gallion, CEO der Leadec-Gruppe.

Neue Geschäftsfelder und Kunden

Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben mit rund 22.500 Mitarbeitenden (2023: 23.000) in 16 Ländern tätig und erbringt zahlreiche Leistungen für die Automobilindustrie. Neue Geschäftsfelder sieht der Servicespezialist im Bereich der Elektromobilität und Batterieherstellung. Über 40 Prozent des Umsatzes sollen mittlerweile aus anderen Branchen wie Maschinen- und Anlagenbau oder Konsumgüter stammen. Besonders dynamisch entwickeln sich laut Leadec die Aktivitäten im Bereich der Paket- und Warenverteilzentren mit neuen Kunden und Aufträgen. Mit Lösungen für Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft wurden 2024 erstmals mehr als 100 Mio. Euro umgesetzt, heißt es zudem aus Stuttgart.

Spie: Weiterer Auftrag von Daimler Truck

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Spie verantwortet bereits die Instandhaltung der technischen Gebäudeausrüstung im Lkw-Montagewerk in Wörth am Rhein und hat von Daimler Truck nun zusätzlich den Auftrag für das technische Facility Management im neu errichteten Lkw-Logistikzentrum in Halberstadt erhalten.

In der Kreisstadt in Sachsen-Anhalt gewährleistet Spie für den Nutzfahrzeug-Hersteller unter anderem auch die reibungslose Funktion von Türen und Toren, teilte der Dienstleister mit. In Wörth am Rhein kümmert sich Spie um die Instandhaltung der Prozessabluftanlagen in den Produktionsbereichen sowie die 24-Stunden-Rufbereitschaft. Zudem wird das Lkw-Montagewerk von Daimler Truck mit Produktionsmedien wie Druckluft und Kälte versorgt. „Die Verlängerung und Erweiterung der Zusammenarbeit bestätigt das Vertrauen in unsere hohe Fachkompetenz und Zuverlässigkeit“, sagte Stefan Schusterschitz, Leiter des Geschäftsbereichs Efficient Facilities von Spie Germany Switzerland Austria.

Vebego lässt die Robos los

Über 160 Nexaro-Saugroboter nimmt Vebego Deutschland seit Anfang April bei mehreren Großkunden in Betrieb. Auch in den anderen Vebego-Landesgesellschaften werden die Geräte in der Unterhaltsreinigung zum Einsatz kommen. Parallel dazu führt das Wuppertaler Facility Services-Unternehmen die seit 2018 bestehende Entwicklungspartnerschaft mit Nexaro weiter fort.

„Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt eine erhebliche Anzahl der Roboter ausrollen können und sie von unseren Kunden und Mitarbeitenden gut angenommen werden“, sagt Markus Breithaupt, CEO. So hat Vebego mehrere Kunden, wo die räumlichen Gegebenheiten ideal für den Einsatz von Robotern sind: Die Büros sind als Open Spaces mit Teppichböden angelegt, so dass sich der Roboter frei bewegen kann. Die Verkehrsflächen werden viel genutzt und können mehrmals am Tag vom Nexaro gesaugt werden, ohne dass es erhebliche Mehrkosten für den Kunden verursacht.

Ein ausschlaggebendes Kriterium sowohl für Kunden als auch Mitarbeitende ist der Cobotic-Ansatz, d.h. die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter-Technologien. „Die Nexaros unterstützen unser Reinigungspersonal, indem sie die anstrengende Bodenreinigung übernehmen. Somit kann sich das Personal auf die Ausführung anspruchsvollerer Tätigkeiten konzentrieren. Dies gewährleistet eine konstant hohe Reinigungsqualität und optimiert die Prozesse. Außerdem kann der Kunde transparent nachvollziehen, wo und wann gereinigt wurde“, erklärt Breithaupt.

Vebego ist in den Kernländern Belgien, Deutschland, Schweiz, den Niederlanden sowie in Liechtenstein und Österreich aktiv. Rund 38.000 Beschäftigte, davon ca. 8.000 in Deutschland, erbringen Services in den Bereichen Facility Management, haustechnische Leistungen und Reinigungsdienste, Landschaftsgestaltung, Sicherheitsdienste sowie Healthcare.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Vebego finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services Anbieter 2024.

Apleona kooperiert enger mit DHL Group

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Apleona übernimmt ab Mai das technische und infrastrukturelle Facility Management für Immobilien und Standorte der DHL Group in Deutschland. Der entsprechende Vertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren bezieht sich auf das deutschlandweite Portfolio der DHL Group mit mehr als 3.700 Gebäuden und über 15.000 Packstationen, teilte der Dienstleister mit.

Teil der Vereinbarung ist, dass die rund 850 Mitarbeiter, die bisher in einem gemeinsamen Joint Venture für das Management des Portfolios zuständig waren, vollständig zu Apleona wechseln, heißt es weiter aus Neu-Isenburg. Sie sollen künftig ausschließlich für den Apleona Key Account DHL im Geschäftsbereich International Corporate Clients (ICC) tätig sein. Die Arbeitsverhältnisse und alle einzelvertraglichen Regelungen der übernommenen Beschäftigten sollen unverändert fortbestehen.

Green-FM-Auftrag für Strabag PFS in Frankfurt

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Strabag Property and Facility Services (Strabag PFS) hat den Auftrag erhalten, künftig einen nachhaltigen und ESG-konformen Gebäudebetrieb im Frankfurter Prisma zu gewährleisten.
Dafür erbringt Strabag PFS technische und infrastrukturelle Facility Management-Leistungen und treibt die mit der Immobilie verbundenen Nachhaltigkeitsziele in der Nutzungsphase gemeinsam mit dem Asset Manager der Liegenschaft, Sonar Real Estate GmbH, voran, teilte die Unternehmensgruppe mit. Das Leistungsspektrum umfasst zudem Inspektion und Wartung der Haus- und Gebäudetechnik, die Objektleitung sowie eine 24/7-Rufbereitschaft.

Das vor allem zur Büronutzung konzipierte Gebäude mit einer Gesamtfläche von 44.000 m² auf 12 Stockwerken soll nach Abschluss der Revitalisierungsmaßnahmen dem EH 55 Standard entsprechen, heißt es weiter aus Frankfurt. Für das Prisma sind die Zertifizierungen DGNB Platin und BREEAM Excellent geplant. Um diese Ziele zu erreichen, ist unter anderem eine Photovoltaikanlage, ein Regenwassermanagement-System sowie ein energieeffizientes Belüftungssystem vorgesehen.

Caverion kauft Schulz Lufttechnik

Zum 4. April hat Caverion Deutschland die Schulz Lufttechnik GmbH mit Sitz in Sprockhövel übernommen. Das Unternehmen hat mehr als 30 Beschäftigte und bietet Lösungen in den Bereichen Lüftungs-, Klima-, Kälte-, Filter- und Reinraumtechnik. Caverion will mit dem Zukauf seine Position vor allem im Bereich Reinraumtechnik ausbauen und seine Wachstumsstrategie fortsetzen.

Die familiengeführte Schulz Lufttechnik GmbH erzielt einen Jahresumsatz von mehr als 5,5 Mio. Euro und soll als eigenständiges Unternehmen innerhalb der Caverion Deutschland geführt werden. Der bisherige Miteigentümer Dr. Arndt Schulz bleibt weiterhin als Geschäftsführer im Unternehmen.

Nach Angaben von Caverion verfügt die Schulz Lufttechnik GmbH über Know-how, das insbesondere im Bereich Reinraum von namhaften Kunden geschätzt werde. Darunter seien zahlreiche Universitäten, Kliniken sowie Unternehmen der Pharma- und Chemieindustrie.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Caverion finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services Anbieter 2024.

Goldbeck managt Logistikimmobilie von Teveo

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Das Sportbekleidungs-Start-up Teveo hat Goldbeck Facility Services für fünf Jahre mit dem technischen und infrastrukturellen Gebäudemanagement einer neuen Logistikhalle im Gewerbepark Ansbach-West bei Nürnberg beauftragt.

Goldbeck hat das Gebäude im Auftrag von Teveo errichtet und 2024 nach 13 Monaten Bauzeit schlüsselfertig übergeben, teilte die Service-Sparte des Bau- und Dienstleistungsunternehmens weiter mit. Die dreistöckige, knapp 13.000 qm große Immobilie verfügt neben einer Lagerhalle und Büroflächen auch über eine Dachterrasse, ein Fitnessstudio sowie 16 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge. Die deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) hat die Logistikimmobilie mit dem Zertifikat in Platin ausgezeichnet. Das Gebäudedach als auch ein Teil der Außenfassade sind begrünt. Ein Photovoltaik-Speichersystem erzeugt Strom für den Betrieb der Gebäude. Mit der Erweiterung der Logistikimmobilie um einen 11.000 qm großen zweiten Bauabschnitt hat Goldbeck bereits begonnen, heißt es aus Bielefeld.

Marktübersicht CAFM-Software 2025 erschienen

Ende März ist die neue „Marktübersicht CAFM-Software 2025“ erschienen – mit einem Rekord-Umfang von 212 Seiten. Herausgeber sind die Fachzeitschrift „Der Facility Manager“, die Immobilien- und Nachhaltigkeitsberatung Alpha IC sowie der Deutsche Verband für Facility Management e.V. – gefma. Als GEFMA-Unterlage 940 ist die Publikation Teil des erweiterten Richtlinienwerks des Verbands.

In der diesjährigen Ausgabe bietet die „Marktübersicht CAFM-Software“ fundierte Orientierung zu 32 Softwareprodukten für das Facility Management anhand von vergleichbaren Zahlen, Daten und Fakten. Zudem umfasst sie drei Zusatzkapitel. Zwei davon dienen der vollständigen Abbildung der Prozesskette von der Datenerfassung über die Systemauswahl bis hin zur CAFM-Implementierung. Sie enthalten vergleichbare Informationen zu sechs Dienstleistern aus dem Bereich Datenerfassung und zwölf Unternehmen mit Schwerpunkt CAFM-Implementierung. Das Kapitel „Immobilien-Service-Apps“ stellt zudem Software-Tools vor, die dem erweiterten Immobilienbewirtschaftungsumfeld zuzurechnen sind. Drei Anbieter präsentieren hier ihre Lösungen.

„Die Digitalisierung im Facility Management nimmt Fahrt auf. Neben der IT-Unterstützung beim rechtssicheren Betrieb von Immobilien und Liegenschaften gewinnt auch die Erhebung und Aufbereitung von Energie- und Nachhaltigkeitskennzahlen für Reportingzwecke an Bedeutung. CAFM-Software wird deshalb zu einem zunehmend wichtigen Werkzeug für Facility Manager“, erklärt Marko Opić, Partner bei Alpha IC. Die „Marktübersicht CAFM-Software“ stellt dabei seit über 20 Jahren einen bewährten Ausgangspunkt für den Einstieg in diese Thematik dar. Gleichzeitig spiegelt sie auch die aktuellen Trends in der Digitalisierung wider. So wurden in diesem Jahr zwei neue Abfragen zu den Themen ESG-Reporting und KI-Unterstützung in den Fragekatalog aufgenommen.

Die „Marktübersicht CAFM-Software 2025“ kann im Online-Shop von „Der Facility Manager“ als Printausgabe oder E-Paper bestellt werden (www.facility-manager.de). Zusätzlich steht eine Datenbank-Version mit ausgewählten Abfragemöglichkeiten bereit.

Robert Altmannshofer

FM-Branche nimmt Abschied von Prof. Dr. Markus Thomzik

Am 22. März 2025 ist Prof. Dr. Markus Thomzik verstorben. Als langjähriger Wegbegleiter hat er die Entwicklung des Facility Managements in Deutschland mit Weitblick und großem Ideenreichtum mitgeprägt – als Impulsgeber, Moderator und geschätzter Diskussionspartner. Der von ihm initiierte gefma-Branchenreport zählt seit Jahren zu den bedeutendsten Veröffentlichungen zur volkswirtschaftlichen Relevanz des Facility Managements. Mit innovativen medialen Formaten wie seiner Podcastreihe InnoFM war er einer der aktivsten Fürsprecher des FM – stets mit dem Ziel, die Branche weiterzuentwickeln und sichtbarer zu machen. Seine hemdsärmelige, zuverlässige, aufrichtige und verbindliche Art wird ebenso in Erinnerung bleiben wie sein leidenschaftliches Eintreten für die Belange des FM.

Von 2002 bis 2009 war Markus Thomzik Geschäftsführer des Instituts für angewandte Innovationsforschung (IAI) e.V. an der Ruhr-Universität Bochum. Seit September 2005 lehrte er Betriebswirtschaftslehre, Innovations- und Facility Management an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen.

Neue Webservices für den Datenaustausch in der Wohnungswirtschaft

Der Bundesverband für Energie- und Wasserdatenmanagement (bved) hat zum 1. April neue Webservices für den Datenaustausch in der Wohnungswirtschaft bereitgestellt. Sie sollen zu Verbesserungen und Vereinfachungen beim Datenaustausch zwischen der Wohnungswirtschaft und Messdienstleistern beitragen. Die neuen Spezifikationen für die Übertragung abrechnungsrelevanter Daten über API-Schnittstellen sind ab sofort auf der Website des Bundesverbands für Energie- und Wasserdatenmanagement (bved) verfügbar.

Die APIs „On Site Roles v2“, „Billing Input“, „Billing Result“ und „Billing Unit Data“ modernisieren den bewährten ARGE-Datenaustausch und entwickeln ihn weiter. Die neuen bved-APIs lösen die bisherigen ARGE-Datensätze ab und bieten laut bved erweiterte Funktionalitäten. Wohnungsunternehmen sollen von der verbesserten Steuerbarkeit wesentlicher Prozesse aus dem eigenen System heraus profitieren. So können Stammdaten direkt aus den ERP-Systemen der Wohnungsunternehmen an die Messdienstleister übermittelt und Abrechnungsergebnisse empfangen werden. Die Implementierung der neuen Schnittstellen ermöglicht die Anbindung mehrerer Messdienste. Dadurch haben Hausverwaltungen jederzeit Zugriff auf ihren aktuellen Datenstand und mehr Kontrolle über die Abrechnungserstellung. Fehlerhafte Eingaben werden von den implementierten Echtzeitschnittstellen sofort erkannt, wodurch der Abrechnungsprozess beschleunigt wird. Die Abrechnungen stehen digital zum Abruf bereit und können automatisiert in die Kundensoftware importiert werden. Die Übertragung der Daten erfolgt sicher und datenschutzkonform durch moderne Verschlüsselungs- und Authentifizierungsstandards.

Umfassende Informationen zum Facility Management in der Wohnungswirtschaft finden Sie auch in unserer Mai-Ausgabe von „Der Facility Manager“. Das Heft erscheint am 30. April. Hier können Sie ihr kostenloses Probeheft bestellen!

Industrieboden: Live-Online-Lehrgang mit Fachwissen für Planung, Bau und Sanierung

Aktuelle Fragen rund um Planung, Ausführung, Qualitätsprüfung, Schadensbilder, Instandsetzung und Sanierung von Bodensystemen im Industriebau behandeln wir im Live-Online-Lehrgang „Industrieboden“ am Mittwoch und Donnerstag, 9. und 10. April 2025. Das Digital-Format bietet fundiertes und praxisbezogenes Know-how für Bauherren, Architekten, Planer, Bauausführende, Projektsteuerer, Facility Manager und alle, die mit dem Thema Industrieboden befasst sind.

Die hochkarätigen Referenten sind Sachverständige sowie anerkannte Fachexperten mit umfassender Erfahrung in ihren jeweiligen Bereichen. So referiert Dr.-Ing. Monika Helm, Beratende Ingenieurin & Dozentin, zum Thema „Betonböden im Industrie- und Gewerbebau – stets eine Herausforderung an die Planung und Ausführung“. Dipl.-Ing. (FH) Andreas Funke, MKS Funke GmbH, erörtert die „Optimierung der Oberfläche von Betonböden – Grundlagen, Verfahren und Effizienz“. und Roger Genz, ö.b.u.v. Sachverständiger, stellt „Typische Schadensbilder und Sanierungsmöglichkeiten bei den gebräuchlichsten Industrieböden“ vor.

Im Praxisblock werden Dr. Simon Stahr, Niederlassungsleiter Südwest Uretek, Monika Barth, Produktmanagement Bodenbeschichtung, StoCretec, und Dr. Patricia Steffen, Product Management Floor Coating, Sealants & Joints, Resin Protection, MC Bauchemie, ihr Wissen teilen, um Ihnen konkrete Lösungen und innovative Ansätze für Ihre Projekte zu bieten.

Einzel- und Gruppentickets für Projektteams

Die Teilnahmegebühr am Live-Online-Lehrgang Industrieboden beträgt 349 Euro, der Vorzugspreis für Abonnenten von „industrieBAU“ und „Der Facility Manager“ liegt bei 299 Euro. Für Teams mit drei bis sechs Personen aus demselben Unternehmen gibt es das attraktive Gruppenticket für 749 Euro (alle Preise zzgl. MwSt.).

Industriepartner:

 Logo MC-Bauchemie  Logo Sto Cretec Logo Uretek

 

Agenda Live-Online-Lehrgang Industrieboden
Modul I: Mittwoch, 9. April 2025, 10.30 – 14.30 Uhr
10.30 – 12.00 Uhr Betonböden im Industrie- und Gewerbebau – stets eine Herausforderung an die Planung und Ausführung Dr.-Ing. Monika Helm, Beratende Ingenieurin & Dozentin, ibh Ingenieurbüro Helm (ö. b. u. v. Sachverständige für Betontechnologie, insbesondere Betonherstellung und zertifizierte Sachverständige für Betonschäden und Betoninstandhaltung)
12.00 – 13.00 Uhr Mittagspause
13.00 – 14.30 Uhr Optimierung der Oberfläche von Betonböden – Grundlagen, Verfahren und Effizienz Dipl.-Ing. (FH) Andreas Funke, MKS Funke GmbH, Bocholt
 Modul II: Donnerstag, 10. April 2025, 10.30 – 14.30 Uhr
10.30 – 12.00 Uhr Typische Schadensbilder und Sanierungsmöglichkeiten bei den gebräuchlichsten Industrieböden Roger Genz, ö.b.u.v. Sachverständiger für das Estrichleger-, Maurer- und Betonbauerhandwerk und zertifizierter Sachverständiger für Betonschäden und Betoninstandsetzung
12.00 – 13.00 Uhr Mittagspause
13.00 – 14.30 Uhr Verfahren, Lösungen und Produkte zur Instandsetzung und Sanierung von Industrieböden Dr. Simon Stahr, Niederlassungsleiter Südwest Uretek,
Monika Barth, Produktmanagement Bodenbeschichtung, StoCretec,
Dr. Patricia Steffen, Product Management Floor Coating, Sealants & Joints, Resin Protection, MC Bauchemie

Targobank: Zertifikat für nachhaltige Innenräume

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Die Targobank hat von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) für ihren Standort in Eschweiler mit dem Platin-Zertifikat die höchste Auszeichnung für nachhaltige Innenräume erhalten.

Die DGNB bewertet in ihrem Zertifizierungssystem für nachhaltige Innenräume Objekte nach 20 Kriterien, die den Themenfeldern Ökologie, Ökonomie, soziokulturelle und funktionale Qualität, Technik und Prozessqualität zugeordnet sind. „Mit einem Gesamterfüllungsgrad von 80,9 Prozent hat die Filiale in Eschweiler sehr gut abgeschnitten – hervorzuheben sind hier zum Beispiel die geringen Risiken für die lokale Umweltbelastung, die Innenraumluftqualität und die Barrierefreiheit mit einem Erfüllungsgrad von 100 Prozent“, teilte das Geldinstitut in Düsseldorf mit.

Die Flutkatastrophe im Juli 2021 hatte die alte Filiale in Eschweiler komplett zerstört. Die Targobank mietete ein neues Objekt am Ort und eröffnete den Standort im August 2023. „Die verwendeten Materialien, Produkte und Prozesse werden auch bei zukünftigen Projekten in Filialen und Großgebäuden eingesetzt und zum Teil mit den Lieferanten als Standard festgelegt“, erklärte Sebastian Andreas aus dem Targobank-Immobilienmanagement.

Keros Consult und Necta kooperieren

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Die Keros Consult GmbH, eine auf Prozessoptimierung in der Gemeinschaftsverpflegung spezialisierte Tochtergesellschaft der Klüh-Gruppe, und die Necta Österreich GmbH, ein Software-as-a-Service-Anbieter für digitale Warenwirtschaftslösungen, haben eine strategische Partnerschaft geschlossen.

„Ziel ist, digitale Lösungen und praxisnahe Prozessoptimierung zu vereinen, um Effizienz, Transparenz und Wirtschaftlichkeit in der Gemeinschaftsverpflegung nachhaltig zu verbessern“, gab die Klüh Service Management GmbH bekannt. Das Leistungsspektrum von Keros Consult reicht von Trainings über die vollständige Implementierung des Warenwirtschaftssystems necta bis hin zur Integration operativer Prozesse. „Durch die Kooperation mit necta können wir unseren Kunden nun ein Rundum-sorglos-Paket anbieten, das in dieser Form einzigartig ist und messbare Ergebnisse garantiert“, sagte Jörn Niewiadomsky, Geschäftsführer von Keros Consult. Die Klüh-Tochter richtet sich an Branchen mit Gemeinschaftsverpflegung wie beispielsweise Betriebsrestaurants, Krankenhäuser und Kliniken, Alten- und Pflegeheime sowie Schul- und Kita-Caterer.

Auswirkungen des ESG-Reportings auf die Betreiberverantwortung

Nun steht auch der letzte Vortrag der diesjährigen Bundesfachtagung Betreiberverantwortung am 20./21. Mai in Fulda fest und das Programm ist vollständig.
Kai Ukena, Senior Manager Real Estate Consulting and Transformation bei PwC, und Annelie Casper, stellv. Geschäftsführerin von gefma werden über die Auswirkungen des ESG-Reportings in Property und Facility Management auf die Betreiberverantwortung referieren.

Freuen Sie sich zudem auf Vorträge zu „neuen Anforderungen an das Facility Management aus Gesetzen, Verordnungen, Normen und Richtlinien“, „Ausschreibung & Vergabe von Facility Services“, „Betreiberverantwortung bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA)“, „Cybersicherheit in Gebäudeautomation und Gebäudetechnik“, „Trinkwasserhygiene“ und Energieoptimierte Gebäudesteuerung mittels KI“.

Das ausführliche Programm und das Anmeldeformular der Bundesfachtagung Betreiberverantwortung finden Sie hier.

RIB Software zieht um

Ab dem 01.04.2025 ist der Campus Sternhöhe in Stuttgart-Möhringen der neue Hauptsitz der Stuttgarter RIB Software GmbH. Bildnachweis: Projekt: Campus Sternhöhe. Eigentümer: alstria office REIT-AG. Foto: maveo.

Zum 1. April zieht die RIB Software GmbH in ihr neues Bürogebäude in der Epplestraße 225, Stuttgart-Möhringen, am Campus Sternhöhe. Das komplett renovierte Firmengebäude bietet den rund 200 Mitarbeitenden modernste Arbeitsplätze und vielseitige Meeting-Möglichkeiten sowie Raum für den kollaborativen Austausch. Dazu zählen Think Tanks, Telefonboxen, sogenannte Multispaces sowie Conference- und Lounge-Spaces. Der Büro- und Kundenbereich umfasst annähernd 3.600 Quadratmeter. Zudem bietet der Campus rund 44.000 Quadratmeter Grünfläche auf der gesamten Anlage. Nachhaltigkeitsaspekte waren nach Angaben des Softwarehauses ein entscheidender Faktor bei der Wahl des neuen Bürogebäudes am Campus Sternhöhe – sie wurden durchgängig in Planung, Sanierung und Betrieb integriert. Ziel ist es, den Campus bis 2030 klimaneutral zu betreiben. Der Campus Sternhöhe ist etwa 2,5 Kilometer vom bisherigen RIB-Stammhaus, der Vaihinger Straße 151 in Stuttgart-Möhringen, entfernt.

Vinci Energies akquiriert weiteren Sicherheitssystemanbieter

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Vinci Energies kauft weiter zu und hat am 14. März die EPS Engel & Pannier Sicherheits- und Kommunikationstechnik GmbH mit Sitz in Hamburg übernommen. Das Elektroinstallationsunternehmen mit Schwerpunkt auf Brand- und Gefahrenmeldesysteme erwirtschaftete 2024 mit 22 Mitarbeitern einen Umsatz von 4,6 Mio. Euro im Großraum Hamburg, teilte Vinci Energies weiter mit.

EPS soll in den Geschäftsbereich Building Solutions von Vinci Energies integriert werden und das regionale Angebot an Brandschutzlösungen der Fire Protection Solutions Group erweitern. Dazu zählen Unternehmen wie die Calanbau Brandschutzanlagen GmbH oder die GSA Sicherheitstechnik GmbH, die im Januar 2024 erworben wurde. „Durch die kommende Integration in unsere Unternehmensgruppe wird sich auch das Leistungsportfolio von EPS erweitern”, sagte Stefan Falk, Vorsitzender der Geschäftsführung von Vinci Energies Deutschland Building Solutions.

Zuletzt hatte Vinci Energies die Fernao Group GmbH, einen Anbieter von Cybersecurity-Dienstleistungen in Deutschland und der Schweiz sowie das Unternehmen Cable-Link Elektro-Software-Netzwerktechnik mit Sitz in Wien übernommen.

Taskforce Gebäudetechnik gegründet

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Die Verbände mehrerer Handwerksbranchen haben am 18. März im Rahmen der ISH die Taskforce Gebäudetechnik ins Leben gerufen. „Um die Energiewende voranzubringen, arbeiten die gebäudetechnischen Klimahandwerke künftig noch enger zusammen“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Gründungsmitglieder der Taskforce Gebäudetechnik sind der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH), der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), der Bundesinnungsverband des Deutschen Kälteanlagenbauerhandwerks (BIV), der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) sowie der Bundesverband Metall (BVM) als ständiger Gast. Die Geschäftsstelle wird beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) in Berlin eingerichtet.

Ziel ist, an der politischen Diskussion teilzunehmen und „die Interessen der einzelnen Gewerke zu bündeln, damit diese ihre zentrale Rolle im Transformationsprozess effektiver ausführen können“. „Um die gewaltigen Aufgaben der Energiewende, der Erneuerung der deutschen Infrastruktur und insbesondere der Sanierung unserer Gebäude erfüllen zu können, brauchen wir mehr Kooperation im Handwerk und klare Rahmenbedingungen aus der Politik“, sagte ZVEH-Präsident Stefan Ehinger. In einem Positionspapier fordert die Taskforce klare politische Rahmenbedingungen, um Investitionen zu fördern und Unsicherheiten zu beseitigen.

Hohe Arbeitssicherheit bei Leadec

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Mit einer Lost Time Injury Rate (LTI-Rate) von 1,0 hat Leadec 2024 die niedrigste Unfallhäufigkeit in seiner Geschichte verzeichnet. Pro eine Million geleistete Arbeitsstunden gab es nur einen Unfall mit mindestens einem Fehltag, teilte der Servicespezialist mit. Im Vorjahr lag die LTI-Rate bei 1,1.

„Unsere konzernweite Kampagne ‚Safety – It’s your life‘ ist ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Denn Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen sind vermeidbar“, erklärte Markus Glaser-Gallion, CEO von Leadec. Im Rahmen des HSE-Managementsystems seien 2024 unter anderem 33.000 präventive Sicherheitsbegehungen, über 3.200 neue Risikobewertungen für Arbeitsplätze und spezifische Tätigkeiten sowie umfassende globale Audits durchgeführt worden. Dies trägt dazu bei, dass bereits über 80 Prozent der Standorte nach den internationalen Standards ISO 45001 (Arbeitsschutz- und Gesundheitsschutz-Management), ISO 9001 (Qualitätsmanagement) sowie ISO 14001 (Umweltmanagement) zertifiziert sind, heißt es weiter aus Stuttgart. Leadec beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit über 23.000 Mitarbeitende an mehr als 350 Standorten.

FM-Monitor 2025: Mehr Umsatz und steigende Preise

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Der Facility Services-Markt in Deutschland hat sein Umsatzvolumen 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 5 % auf 88 Mrd. US-Dollar gesteigert. Damit war Deutschland erneut der umsatzstärkste Markt in Europa, heißt es im „Facility Management Monitor 2025“, den die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) in Zusammenarbeit mit den drei DACH-Berufsverbänden RealFM e. V. (Deutschland), SVIT FM Schweiz und Facility Management Austria (FMA) (Österreich) veröffentlicht hat.

Laut der Studie sind knapp die Hälfte (48 %) der Nutzer mit den Leistungen ihrer Facility Dienstleister (eher bis vollständig) zufrieden. Für 62 % der Nutzer und Dienstleister hat die Einführung von IT-Hardware und -Software sowie die Implementierung von digitalisierten Prozessen höchste Priorität, um die eigene Effizienz zu steigern, Kosten zu sparen und den Datenschutz zu gewährleisten, schreiben die Autoren. Als größte Herausforderung nennen 81 % der Dienstleister und 76 % der Nutzer Personalmangel und fehlende Qualifikationen. Ein weiteres Fazit der Studie: Für alle Facility Services werden deutliche Preiserhöhungen erwartet. Insbesondere die Preise für technische und infrastrukturelle Facility Services dürften teilweise um mehr als 10 % zulegen.

Der „Facility Management Monitor 2025“ kann kostenfrei als pdf-Datei von der RealFM-Webseite heruntergeladen werden. Einen ausführlichen Beitrag zum FM-Monitor 2025 finden Sie in Ausgabe 5 der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“.

Strabag PFS kauft weiter in Tschechien zu

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Die Strabag Property and Facility Services GmbH (Strabag PFS) will den Dienstleister Instalace Praha mit Sitz in Prag übernehmen, der in den Bereichen technische Gebäudeausstattung sowie Facility Management aktiv ist. Eine Vereinbarung zum kompletten Erwerb von Instalace Praha spol.s.r.o. wurde am 11. März unterzeichnet, gab Strabag PFS bekannt.

Das inhabergeführte Unternehmen mit rund 300 Mitarbeitern hat im Geschäftsjahr 2024 etwa 72 Mio. Euro Umsatz in Tschechien erwirtschaftet und bereits zahlreiche komplexe Projekte zur Dekarbonisierung von Bestandsimmobilien umgesetzt, heißt es weiter aus Frankfurt am Main.

„Gemeinsam mit der im Dezember 2024 erworbenen B2Assets sowie unserer bestehenden Strabag PFS Landesgesellschaft werden wir zu einem der Marktführer unter den Building Solutions Anbietern in Tschechien“, kündigte Stefan Babsch, Geschäftsführer von Strabag PFS, an. Die Unternehmensgruppe steuert ihre Auslandsaktivitäten in Tschechien, Polen, der Slowakei und Luxemburg über die österreichische Landesgesellschaft in Wien. Wachstum verspricht sich Babsch von „dem ausgewogenen Mix aus langfristigen Facility-Management-Bestandsverträgen und komplexen TGA-Bauprojekten“. Die Akquisition steht unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigung und soll im zweiten Quartal 2025 abgeschlossen werden.