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Frankfurt UAS: FM-Studiengang mit Praxisbezug

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Die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) bietet in Kooperation mit der Socotec Building Solutions GmbH zum kommenden Wintersemester erstmals eine duale Variante ihres Studiengangs „Real Estate und Integrale Gebäudetechnik“.

„Mit der Socotec Building Solutions GmbH gewinnen wir einen starken Partner aus der Praxis, der unsere Studierenden mit seinem breiten Spektrum an Dienstleistungen in der Gebäudetechnik ideal auf die Anforderungen der Berufswelt vorbereitet“, sagte Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke, Präsident der Frankfurt UAS. „Die Kooperation bietet uns die Möglichkeit, junge Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und sie auf die vielfältigen Aufgaben in der Gebäudetechnik vorzubereiten. Bei uns können sie Projekte hautnah miterleben und selbst daran mitarbeiten“, ergänzte Andreas Masiorek, Geschäftsführer von Socotec Building Solutions.
Neben dem dualen Bachelor-Studiengang „Real Estate und Integrale Gebäudetechnik“ bietet die Frankfurt UAS auch im Bachelor-Studiengang „Real Estate und Facility Management“ eine duale, praxisintegrierte Studienvariante an.

Mehr Informationen zu Ausbildung und Studium im Bereich Facility Management können Sie in unserem aktuellen Sonderteil Job + Karriere 2025 nachlesen.

Wisag sichert Stromversorgung bei Gerresheimer

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Die Wisag Industrie Service Holding hat in Essen-Steele eine neue Mittelspannungsschaltanlage inklusive neuem Schalthaus errichtet, um die Stromversorgung des Verpackungsherstellers Gerresheimer langfristig abzusichern.

Der Auftrag umfasste sowohl die Netzuntersuchung und Lastmessung als auch die vollständige Planung und Umsetzung einer 10-kV-Übergabestation, teilte die Wisag Industrie Service Holding mit. Gerresheimer produziert in Essen Behälterglas für die Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie. Das Unternehmen plant den Ausbau seiner Produktion und rechnet mit einer Leistungssteigerung von aktuell 10 MW auf 15 MW bis 2026. Ab den 2030er-Jahren wird mit einem weiteren Anstieg des Bedarfs auf bis zu 30 MW gerechnet. Da die bestehende Übergabeschaltanlage nicht erweiterbar war, wurde den Angaben zufolge ein Neubau erforderlich. Die neue, luftisolierte Schaltanlage ist laut Wisag auf eine Kapazität von 40 MW und eine Kurzschlussfestigkeit von 31,5 kA ausgelegt.

Das ursprünglich als Betonfertigteil-Gebäude geplante Schalthaus, wurde als alternative Lösung in Massivbauweise errichtet, da aufgrund von Lieferengpässen kein Anbieter gefunden werden konnte, der die Anforderungen erfüllte, heißt es aus Frankfurt am Main.

Apleona Wolfferts verstärkt Gebäudetechnik

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Apleona Wolfferts hat die Smart Energy Group (SEG) von EOS-Partners übernommen, um seine Leistungsbreite für die technische Gebäudeausrüstung zu erweitern.

Die Smart Energy Group (SEG) mit Hauptsitz in Köln beschäftigt rund 260 Mitarbeitende an sechs Standorten in Nordrhein-Westfalen und Hessen, teilte die Apleona-Tochter mit. Das Unternehmen bietet den Angaben zufolge ein umfassendes Portfolio an technischen Gebäudeleistungen für Planung, Installation und Services im Bereich der Elektrotechnik sowie der Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Klimatechnik.
„Durch den Erwerb der SEG wird Apleona Wolfferts zudem zum Komplettanbieter für alle Gewerke der technischen Gebäudeausrüstung. Wir sind somit gemeinsam stark aufgestellt, sowohl in der Fläche als auch für große Projekte und wir bieten nun sämtliche Gewerke für eine energieeffiziente und ressourcenschonende Gebäudetechnik aus einer Hand an – von der Konzeption bis zur baulichen Umsetzung und Wartung“, sagte Horst Kever, CEO von Apleona Wolfferts. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen.

Partnerschaft mit Kärcher

Unabhängig davon hat die Apleona Gruppe im September eine strategische Partnerschaft mit Kärcher abgeschlossen. „Wir bringen führende Technologien wie autonome Reinigungsroboter, ressourcenschonende Maschinen und digitale Flottenmanagement-Lösungen ein. Damit ermöglichen wir Apleona und deren Kunden, Reinigungsprozesse messbar effizienter und nachhaltiger zu gestalten“, erklärte Dirk Hahn, Vertriebsleiter Professional bei der Alfred Kärcher Vertriebs-GmbH. „Die Kooperation mit Kärcher ist für Apleona ein strategisch wichtiger Schritt, um unsere Technologieführerschaft im Facility Management weiter auszubauen“, ergänzte Dr. René Heppner, Leiter Anwendungstechnik bei Apleona.

Nexaro baut Vertriebsnetz aus

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Die Nexaro GmbH hat ihr Distributionsnetzwerk durch neue Partnerschaften mit der mobiloclean Handelsgruppe in Deutschland sowie Innova Robotics in der Schweiz erweitert.

„Mit der mobiloclean Handelsgruppe gewinnen wir einen erfahrenen Partner mit hoher Marktpräsenz in der gesamten Bundesrepublik“, sagte Timothy Wennmann-Kemmerling, Sales Manager Deutschland-Nord bei Nexaro. Die mobiloclean Handelsgruppe ist ein Zusammenschluss familiengeführter Fachgroßhändler der Reinigungs- und Hygienebranche.
Auch in der Schweiz baut Nexaro seine Präsenz aus und vertreibt dort künftig mit Innova Robotics sowohl den Nexaro NR 1500 für kleinere bis mittlere Flächen als auch den Nexaro NR 1700 für komplexere Umgebungen. „Die Schweiz ist für uns ein besonders spannender Markt, nicht nur wegen ihrer hohen Qualitätsansprüche, sondern auch, weil innovative Technologien auf große Akzeptanz stoßen“, erklärte Dennis Schöfer, Sales Manager für Deutschland-Süd, Österreich und die Schweiz bei Nexaro.

Unabhängig davon hat das Cobotic-System NR 1700 im unabhängigen Labortest des Prüf- und Zertifizierungsinstituts SLG die Bestleistung in der Staubaufnahme erzielt und sich damit deutlich von zwei getesteten Wettbewerbsgeräten abgesetzt, gab Nexaro bekannt. Unter praxisnahen Bedingungen gemäß dem europaweit anerkannten Prüfstandard EN IEC 62885-7:2020 erreichte der autonome Reinigungsroboter eine Staubaufnahme von 52,7 Prozent auf Teppichboden. Die beiden Vergleichsgeräte erzielten im Test den Angaben zufolge lediglich 19,5 bzw. 24,4 Prozent.

Gebäudeautomation nach GEG: Arbeitshilfen für Projektentwickler und Planer

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Mit dem Inkrafttreten des GEG 2024 gelten verbindliche Mindestanforderungen an das technische Monitoring und die Gebäudeautomation in Nichtwohngebäuden mit Heizungs-, Klima- oder Lüftungsanlagen ab einer Nennleistung von über 290 kW (§ 71a GEG). Um Projektentwickler und Fachplaner praxisnah zu unterstützen, stellt Gira Arbeitshilfen zu den im GEG/DIN V 18599-11 definierten funktionalen Anforderungen vor. Im Download werden jeweils die zugehörigen funktionalen Ausschreibungstexte, Funktionsschemata, Stücklisten und Bilder bereitgestellt. Der Download-Bereich steht nach Anmeldung kostenlos zur Verfügung.
Projektentwickler erhalten damit eine Umsetzungshilfe und fundierte Grundlage zur Abstimmung z.B. mit Planungsbüros oder auch werbliche Texte für die Vermarktung in Exposés. Fachplaner hingegen profitieren von konkreten Hilfsmitteln für die Projektplanung in den HOAI Leistungsphasen 2 bis 5. Im Mittelpunkt stehen fünf konkrete Anwendungsszenarien, von der Smart-Building-Komplettlösung der Raumautomation für höchste Energieeffizienz über normgerechte Teillösungen bis hin zur Mindestausstattung gemäß GEG zur Normerfüllung.
Die von Gira beschriebene Komplettlösung für höchste Energieeffizienz in der Raumautomation erfüllt nicht nur die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (DIN V 18599-11), sondern orientiert sich an der internationalen Norm ISO 52120 und deren Niveau, der Automationsklasse A. Hier werden alle in der Gebäudeautomation genutzten Gewerke wie z. B. Licht-, Klima- und Jalousiesteuerung kombiniert.

iLoq sichert Borussia Mönchengladbach

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Die iLoq Deutschland GmbH hat den Auftrag erhalten, das Stadion des Bundesliga-Fußballvereins Borussia Mönchengladbach mit einem intelligenten Zugangssystem auszurüsten.

Im Borussia-Park sollen mehr als 2.000 so genannte Smart Locks installiert werden, teilte iLoq mit. Die Schlösser sind batterielos, da die, für die Erkennung der Zugangsrechte und das Öffnen der Schlösser erforderliche Energie durch die Bewegung beim Einstecken des digitalen Schlüssels oder durch die NFC-Induktion des Smartphones erzeugt wird. Die Zugangsberechtigungen werden nach Herstellerangaben über ein zentrales Programmiersystem gesteuert, das eine präzise Autorisierung gewährleistet und den richtigen Personen bei Bedarf Zugang zu verschiedenen Bereichen des Stadions gewährt.

Spie bleibt für Museum zuständig

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Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BlmA) hat Spie für weitere fünf Jahre mit dem technischen Gebäudemanagement für das Deutsche Historische Museum in Berlin beauftragt.

„Der Leistungsumfang umfasst den technischen Betrieb und die Instandhaltung sämtlicher technischer Systeme von Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Klimatechnik über Brand- und Sicherheitstechnik bis zur energetischen Beratung“, teilte der Dienstleister mit. Spie betreut mehrere Gebäude in Berlin, darunter den Pei-Bau sowie die Neue Wache und das Depot.

„Das Deutsche Historische Museum zählt zu den bedeutendsten Geschichtsmuseen weltweit. Seit über zwei Jahrzehnten betreuen wir diese besonderen Gebäude und bringen nun für weitere fünf Jahre unser technisches Know-how ein, damit die Kulturgüter unter besten Bedingungen präsentiert und bewahrt werden können“, sagte Stefan Schusterschitz, Leiter des Geschäftsbereichs Efficient Facilities bei Spie Germany Switzerland Austria.

Singu übernimmt net-haus

Kaum in den deutschen Markt eingetreten verkündet der polnische CAFM-Anbieter Singu auch schon die Übernahme eines deutschen Marktteilnehmers: Mit der Akquisition der Berliner net-haus GmbH mit der Software „Hausmanager“ will Singu seine Präsenz in der DACH-Region nachhaltig ausbauen. net-haus verfügt über mehr als 25 Jahre Markterfahrung und betreut über 600 Kunden.

Das Unternehmen soll künftig vollständig unter der Marke Singu geführt werden. Für die Hausmanager-Bestandskunden bedeute dies Kontinuität in der Zusammenarbeit sowie eine klare Weiterentwicklung in Richtung einer zukunftssicheren Lösung, teilt der polnische CAFM-Anbieter mit. Die Geschäftsführung der net-haus GmbH übernimmt Peter Vollmer, der zugleich als Managing Director DACH bei Singu tätig ist. Das Berliner Büro von net-haus bleibt erhalten und fungiert künftig als Hauptsitz in Deutschland.

„Die Übernahme ist ein Meilenstein für unsere Expansion in der DACH-Region. net-haus bringt eine treue Kundenbasis, ein erfahrenes Team und tiefes lokales Know-how mit. Gemeinsam schaffen wir eine zukunftsorientierte Lösung für die Immobilien- und Facility-Management-Branche“, erklärt Pawel Malon, Group CEO von Singu. Nach dem kürzlich erfolgten Zusammenschluss mit Micad aus Großbritannien ist der Zukauf in Deutschland die zweite Akquisition in diesem Quartal.

gefma-Biker-Tour in die Fränkische Schweiz

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Im Jahr 2006 hatte der Leiter des gefma-Richtlinienwesens Ulrich Glauche eine erste GEFMA-Biker-Lehrfahrt mit acht begeisterten Motorradfahrern aus dem Kreis der Verbandsmitglieder organisiert. „GEFMA“ schrieb man damals noch in Großbuchstaben, der Titel „Lehrfahrt“ implizierte neben fachlichem Austausch auch eine „Schnitzeljagd“, die nur mit guten Branchenkenntnissen absolviert werden konnte. Zum 20. Jubiläum der gefma-Biker-Tour nahm Wolfgang Inderwies, Leiter des gefma-Arbeitskreises „Ausschreibung und Vergabe“, die Organisation in die Hand und wandelte auf den Spuren der Ursprungstour.

Teilnahme an einer Fahrzeugsegnung

Der Wettergott war den insgesamt 14 gefma-Motorradfreunden hold, als diese am zweiten September-Wochenende in die Fränkische Schweiz aufbrachen. Ein Teil der Truppe absolvierte bereits am Freitag eine „Kultur-Tour“. Zunächst ging es zum bekannten Wallfahrtsort Vierzehnheiligen, um die von Balthasar Neumann geplante und berühmte Basilica minor zu besuchen. Ein zufälliges Orgelkonzert überraschte die Biker ebenso wie die spontane Möglichkeit zur Teilnahme an einer Fahrzeugsegnung: 13 BMW-Dixi-Oldtimer (alle knapp 100 Jahre alt) hatten um den göttlichen Beistand gebeten, und der Wallfahrtsseelsorger des Klosters Vierzehnheiligen, Franziskanerpater Stanislaus, nahm die Zweiradfahrer gleich dazu. Die Kultur-Tour führte weiter in die Domstadt Bamberg, das „fränkische Rom“ und klang mit einer deftigen Brotzeit im Metzgerbräu Uetzing aus.

Route aus dem Jahr 2006

Am folgenden Samstag führte die Route der offiziellen 20. gefma-Biker-Tour nahezu über die identischen Straßen wie die 1. GEFMA-Biker-Lehrfahrt im Jahr 2006 – nur auf wenigen Kilometern mussten wegen Motorradsperren und Baustellen Umwege gesucht werden. Wolfgang Inderwies hatte das ursprünglich von Ulrich Glauche entwickelte Quiz aktualisiert, und die Teilnehmer durften über Fachfragen das jeweils nächste Etappenziel erraten. Ortsunkundige konnten dabei gar nicht fassen, dass „Sanspareil“ ein im Fränkischen durchaus geläufiger Ortsname ist, gleichsam auch die Bezeichnung eines Felsengartens aus dem 18. Jahrhundert – abgeleitet aus dem Französischen „C’est sans pareil!“ (Dies ist ohnegleichen!). Weiter ging es über die Burg Rabenstein und die Teufelshöhle Pottenstein zum Markt Gößweinstein, wo sich mit der Wallfahrtskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit eine weitere Basilica minor präsentierte. Bei der Rückkehr ins Hotel Zum Löwen in Schwabthal standen über 230 km und knapp 2.900 Höhenmeter auf den Tachos.

Nächste Biker-Tour im Allgäu

Zum abschließenden Abendessen kam der Begründer der gefma-Biker-Tour, Ulrich Glauche, hinzu, und natürlich wurden ausgiebig Anekdoten ausgetauscht. Einen besonderen Applaus erntete Bernd Obermaier, langjähriger Lounge-Leiter Bayern und Bundeskassenprüfer des gefma, der als einziger Motorradsportler an allen zwanzig gefma-Biker-Touren teilgenommen hatte. Traditionell wurden auch wieder die Leistungsdaten der gefma-Biker ermittelt: Insgesamt kamen 33 Zylinder, 14.741 ccm Hubraum und 1.738 PS zusammen. Karsten Scholl drückte das Ergebnis mit seiner 300er Vespa (1 Zylinder, 27 PS) natürlich erheblich, dennoch hielt er auf der Strecke bestens mit. Manch anderer Biker besserte die Statistik mit seinem Boliden wiederum deutlich auf, so wurden unter anderem 177 PS (Bernd Lausch) oder 1.300 ccm Hubraum (Wolfgang Inderwies) aufgeboten.

Im kommenden Jahr wird die 21. gefma-Biker-Tour im Allgäu stattfinden, als Termin wurde wieder das bewährte zweite September-Wochenende (11. bis 13. September 2026) ins Auge gefasst. Die Organisation übernehmen Martin Gräber und Wolfgang Inderwies. Interessenten können sich bei Wolfgang Inderwies (mail@indeconsult.de) melden.

Innovationsradar: Start für PMRE Marktanalyse 2026

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„Innovationsradar: Der richtigen Spur folgen!“ Unter diesem Motto startet das Competence Center Process Management Real Estate (CC PMRE) gemeinsam mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) und der cctm real estate & infrastructure AG in Basel ihre neue Marktanalyse.

Ziel der Studie ist ein „Kompass für innovatives Handeln in der Immobilienwirtschaft“, der drei maßgebliche Fragen beantworten soll:

Welche Innovationen steigern die Attraktivität und Werthaltigkeit von Immobilien?
Wie werden Immobilienunternehmen innovativer und dadurch erfolgreicher?
Und welche Rolle spielt dabei KI?

In der Marktanalyse werden sowohl Experten der Immobilienwirtschaft als auch Vertreter der Generation Z befragt. Für eine Teilnahme ist der Link zum Online-Fragebogen bis zum 10. Oktober 2025 verfügbar. Als Dankeschön erhalten alle Teilnehmer die Ergebnisse der Marktanalyse in Form des PMRE Monitors 2026. Die Publikation ist für das kommende Frühjahr geplant.

KI-Lösungen: In der Experimentierphase

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In der Immobilienwirtschaft kommt künstliche Intelligenz bislang vor allem in der Nutzungs- und Betriebsphase zum Einsatz. In der Planungsphase hingegen sind KI-Lösungen bislang nur vereinzelt verfügbar.

Zu diesem Ergebnis kommt das neue Whitepaper der pom+Consulting AG, das eine Übersicht über den Einsatz von KI entlang des gesamten Immobilienlebenszyklus bieten soll. Grundlage der Analyse sind 55 KI-Lösungen, die systematisch klassifiziert und 24 übergeordneten Anwendungsfällen zugewiesen wurden.

In der Nutzungs- und Betriebsphase kommen KI-Systeme etwa für die automatisierte Steuerung technischer Anlagen, die Optimierung von Reinigungs- und Abfallprozessen oder die digitale Kundeninteraktion zum Einsatz. Auch die Prüfung von Verträgen oder das Management großer Datenmengen werden zunehmend KI-basiert unterstützt, teilte das Schweizer Beratungsunternehmens mit. Die meisten KI-Anwendungsfälle fokussieren derzeit auf Akteure mit strategischem Steuerungsanspruch. Dazu zählen laut pom+ Investoren, Eigentümer und Portfolioverantwortliche: „Für sie bietet KI konkrete Vorteile in Form datenbasierter Bewertungsmodelle, Portfolioanalysen und der Identifikation von CO2-Einsparpotenzialen.“

In der Planungsphase hingegen seien KI-Lösungen bislang nur vereinzelt verfügbar. „Dies überrascht, da gerade hier zentrale Weichen gestellt werden können, etwa im Hinblick auf spätere Energieverbräuche oder Betriebskosten“, heißt es weiter aus Zürich. Dass Nutzer und Mieter bislang kaum adressiert werden, legt nahe, dass KI aktuell vor allem als Instrument zur Effizienzsteigerung, Risikoreduktion und Wertoptimierung verstanden wird und weniger als Mittel zur Verbesserung von Nutzererlebnissen oder Serviceleistungen, schreiben die Autoren der Analyse. „Der Gebäudesektor befindet sich somit noch in der Experimentierphase, mit vielen Pilotprojekten, wenigen skalierten Lösungen und einem Mangel an verlässlichen Daten“, lautet ein Resümee des Whitepapers.

TH Mittelhessen: FM-Studiengang jetzt auch dual

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Die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) bietet zum kommenden Wintersemester erstmals eine duale Variante ihres Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen – Immobilien, der zudem in „Immobilien- und Facility Management“ umbenannt wurde.

Trotz Namensanpassung bleibt der akademische Abschluss ein Wirtschaftsingenieurstudium, die Inhalte werden in den Schwerpunkten Facility Management sowie Technisches Asset Management vertieft, teilt die THM mit. In enger Zusammenarbeit mit namhaften Industrieunternehmen sollen duale Teilnehmende gemeinsam mit den regulären Hochschülern studieren. Neben Semestervorlesungen gewinnen sie in vorlesungsfreien Zeiten wertvolle Praxiserfahrung in Kooperationsfirmen – eine zukunftsweisende Verzahnung von Theorie und Praxis, heißt es am Campus Friedberg. Neu ist zudem der modulare Lehr-Baustein „LernImmobilie“. Studierende sollen über mehrere Semester hinweg regelmäßig in der Kooperationsimmobilie Kloster Eberbach ihr theoretisch erworbenes Wissen in einem praktischen Umfeld anwenden – unter anderem mit dem Fokus auf den Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz.
Mit dem überarbeiteten Studienangebot reagiert die THM nach eigener Aussage „auf den Bedarf der Branche nach hochqualifizierten Allround-Wirtschaftsingenieuren. Die Verbindung von Technik, Betriebswirtschaft und praxisnaher Lehre setzt Maßstäbe.“

Mehr Informationen zu Ausbildung und Studium im Bereich Facility Management können Sie in unserem aktuellen Sonderteil Job + Karriere 2025 nachlesen.

Leadec feiert mit VW in Polen

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Bei einem Festakt im VW-Werk in Polkowice wurde Anfang Juli nicht nur die Produktion von 15 Mio. Motoren seit 1999 zelebriert, sondern auch die langjährige Partnerschaft mit dem Industriedienstleister Leadec.

„Wir blicken auf über 25 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit zurück und freuen uns, diesen wichtigen Tag gemeinsam feiern zu können“, sagte Przemysław Pendrowski, Geschäftsführer von Leadec Polen. Mehr als 70 Mitarbeiter sind in dem VW-Werk für die Produktionsinstandhaltung und das technische Facility Management zuständig. Leadec übernimmt dabei auch Dienstleistungen wie den Aufbau und die Anpassung von Produktionslinien, die Herstellung von Ersatzteilen sowie die Überholung von Maschinenkomponenten.

In Polkowice fertigen rund 1.200 Beschäftigte auf einer Fläche von knapp 200.000 qm unter anderem Dieselmotoren, Kurbelwellen und Zylinderköpfe für die Montagewerke von VW, Skoda, Audi und Seat.

Neue Vergabeunterlagen für Gebäudereiniger

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Der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) hat neue, praxisnahe Broschüren für öffentliche Vergabestellen bzw. für die Beauftragung in der Privatwirtschaft veröffentlicht.

Die Vergabebroschüren bieten eine strukturierte Übersicht über tarifliche und gesetzliche Vorgaben, teilt der Verband mit. Sie enthalten zudem konkrete Hinweise zur Erstellung von klaren Objekt- und Leistungsbeschreibungen, zur transparenten Preisermittlung sowie zur ausgewogenen Vertragsgestaltung. Darüber hinaus sollen überabeitete Checklisten, Musterformulierungen sowie Informationsmaterialien öffentliche Vergabestellen und private Auftraggeber dabei unterstützen, die Empfehlungen gezielt und nachvollziehbar in den Auswahlprozess einzubeziehen.

Besonderer Wert wird auf die gleichwertige Kombination von Preis- und Qualitätskriterien gelegt. „Ob Rathäuser, öffentliche Verwaltungen, Kitas, Schulen oder Gesundheitseinrichtungen der öffentlichen Hand – trotz der anerkannten Systemrelevanz der Gebäudereinigung wird nach wie vor überwiegend nach dem günstigsten Preis ausgewählt“, kritisierte Bundesinnungsmeister Thomas Dietrich. „Das Umdenken in der Corona-Pandemie, wo Hygiene deutlich mehr im Fokus stand, war offenbar nur von kurzer Dauer. Es ist schade, dass gerade die öffentliche Ausschreibungspraxis an vielen Stellen zu erheblichen Qualitätseinbußen führt“, ergänzt Dietrich.

Techem übernimmt Messstellenbetreiber inexogy

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Der Energiedienstleister Techem hat die Mehrheit an inexogy smart metering erworben, um seine digitale Plattform für die Installation und den Betrieb von Smart Metern und steuerbaren Verbrauchseinrichtungen zu erweitern.

Der Messstellenbetreiber mit Sitz in Saarlouis soll sein bisheriges Partnergeschäft in Bereichen wie dynamische Tarife und Prosumer ausbauen und Netzbetreiber dabei unterstützen, ihre Netzgebiete vollständig mit intelligenten Messsystemen auszustatten, teilte Techem mit. Geplant ist den Angaben zufolge, in den kommenden fünf Jahren insgesamt 320 Mio. Euro in die Installation und den Betrieb intelligenter Messsysteme zu investieren.

„Gemeinsam können wir unsere Kompetenzen bündeln und Deutschland beim Smart-Meter-Rollout weiter voranbringen“, sagte David Zimmer, CEO von inexogy. Noch in diesem Jahr sollen die Installationskapazitäten aufgestockt werden. Im Geschäftsfeld Mieterstrom hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren mehr als 1.000 Projekte umgesetzt. „Nun zielt Techem darauf ab, die entstandenen Synergien zu nutzen, um die dezentrale Energieversorgung auf Basis von Mieterstrom entscheidend voranzubringen“, heißt es aus Eschborn.

vedec: Contracting-Branche wächst stabil

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Laut den aktuellen Marktzahlen des Verbands für Energiedienstleistungen, Effizienz und Contracting (vedec) für das Jahr 2024 wächst die Branche trotz politischer Unsicherheiten und veränderter Marktbedingungen stetig weiter.

„Gerade in der kommunalen Wärmeplanung sind wir ein entscheidender Partner. Damit wir unser Potenzial für die Wärmewende voll entfalten können, braucht es aber klare, verlässliche und langfristige Rahmenbedingungen“, sagte Tobias Dworschak, Vorstandsvorsitzender des vedec, Anfang September bei der Präsentation der Zahlen. Rund 67 Prozent der Projekte entfallen auf die Wohnungswirtschaft und Quartiersversorgung. Kommunen verzeichnen einen leichten Anstieg auf 7 Prozent.
Mit einem Vertragszuwachs von 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr habe die Contracting-Branche ihre stabile Entwicklung fortgesetzt. Seit rund zehn Jahren bewegt sich das Wachstum laut Dworschak konstant auf diesem Niveau. Der Branchenumsatz stieg 2024 um 6,3 Prozent auf rund 5,26 Mrd. Euro.

Mehr Wärmepumpen im Einsatz

Bei den eingesetzten Energieträgern legte Erdgas im Vorjahresvergleich um vier Prozentpunkte auf 70 Prozent zu, während der Anteil erneuerbarer Energien von 27 auf 24 Prozent zurückging. Der Einsatz von Fernwärme und Öl bei Energiedienstleistungen wird für 2024 mit 4 bzw. 2 Prozent angegeben. Ein deutliches Plus gab es beim Einsatz von Luft-Wärmepumpen, deren Anteil sich von 14 Prozent auf 30 Prozent mehr als verdoppelte. Im Bereich der erneuerbaren Energien zeigt sich, dass die Branche Wärmepumpen schätzt und immer häufiger als optimale Lösung einsetzen, heißt es aus Hannover. Hingegen setzten Contracting-Unternehmen weniger Pellets und Hackschnitzeln ein, der Anteil reduzierte sich auf 26 Prozent.

Vebego säubert den Dortmunder Airport

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Vebego Deutschland hat Anfang September den Auftrag für die Reinigung einer Gesamtfläche von rund 230.000 qm am Dortmunder Flughafen erhalten.

„Die Reinigung muss so ablaufen, dass Sicherheit, Pünktlichkeit und Sauberkeit gleichzeitig gewährleistet sind. Deswegen gibt es je nach Saison enge Reinigungsfenster, die auf die Flugpläne des Airports getaktet sind“, sagte Raphael Blank, Regionalleiter bei Vebego. Das Unternehmen setzt in Dortmund nach eigenen Angaben auf ein modernes Reinigungskonzept mit rund 45 Mitarbeitern, bei dem unter anderem Scheuersaugroboter auf großflächigen Verkehrsbereichen zum Einsatz kommen und digitale Tools die Abläufe steuern sollen.

Johnson Controls: Sechs Großwärmepumpen für Zürich

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Johnson Controls wird der Stadt Zürich eine Wärmepumpenlösung mit 42 MW Gesamtleistung liefern, die ab 2027 rund 15.000 Haushalte mit klimaneutraler Wärme versorgen soll.

Die Anlage aus sechs Hochleistungs-Schraubenkompressoren soll Niedertemperaturwärme aus den Verbrennungsgasen einer bestehenden Müllverbrennungsanlage zur Wärmeerzeugung nutzen, teilte Johnson Controls mit. „Überschüssige Wärme ist eine der größten ungenutzten Energiequellen und bietet Unternehmen enormes Potenzial, ihre Betriebskosten zu senken, ihre Resilienz zu steigern und gleichzeitig ihre Klimaziele zu erreichen“, sagte Richard Lek, Präsident von Johnson Controls EMEA. Die Wärmepumpen sind für den Betrieb mit Ammoniak ausgelegt, einem natürlichen Kältemittel ohne Treibhauspotenzial.

Die Stadt Zürich will bis 2040 klimaneutral werden. „Ein wesentlicher Grundpfeiler für das Erreichen dieser Zielsetzung ist die Ausweitung der CO2-freien Wärmeversorgung. Durch die Zusammenarbeit mit Johnson Controls treiben wir die Wärmewende weiter voran und beschreiten den Weg in eine nachhaltigere Zukunft“, erklärte Jürg Bruder, Leiter Großprojekte bei Entsorgung & Recycling Zürich (ERZ), die das Vorhaben umsetzen wird.

Hamburg Team überträgt Mandate an MVGM

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Hamburg Team hat das Property Management für drei weitere Senioren- und Pflegeimmobilien an MVGM übergeben. Zu den neuen Mandaten zählen zwei Objekte der newcare Gruppe in Bremen und Ganderkesee mit insgesamt 84 Wohneinheiten und einer Gesamtfläche von fast 12.000 qm. Hinzu kommt das Seniorenwohnen Sittardsberg in Duisburg mit 108 Wohnungen und über 6.000 qm Fläche. MVGM übernimmt für alle drei Standorte das kaufmännische und technische Property Management. Mit diesen Neuzugängen verwaltet MVGM für Hamburg Team nun 18 Immobilien mit zusammen fast 150.000 qm Gewerbe- und Wohnfläche in ganz Deutschland.

Serviceorientierte Bewirtschaftung

„Mit MVGM setzen wir beim operativen Management auf einen Partner, der Prozesse effizient aufsetzt und die Nutzerbedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. Gerade bei Seniorenimmobilien ist eine verlässliche, serviceorientierte Bewirtschaftung entscheidend“, so Sebastian Schlansky, Geschäftsführer Gesundheitsimmobilien der Hamburg Team Investment Management. Dirk Tönges, Geschäftsführer MVGM Deutschland: „Wir freuen uns über das Vertrauen von Hamburg Team und auf den weiteren Ausbau unserer Zusammenarbeit. Unser Fokus liegt auf stabilen Abläufen ab Tag eins, klaren Kennzahlen und einer aktiven Kommunikation mit allen Stakeholdern.“

One Frankfurt erhält SustainFM-Zertifizierung

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Das Frankfurter Smart Building One, für dessen technisches und infrastrukturelles Facility Management die Eigentümerin CA Immo Deutschland GmbH (CA Immo) das Unternehmen Strabag Property and Facility Services (Strabag PFS) beauftragt hat, ist im August 2025 nach dem gefma Standard SustainFM für sein nachhaltiges Facility Management zertifiziert worden. Damit bescheinigt der Deutsche Verband für Facility Management der ikonischen Immobilie, die seit 2022 einen wesentlichen Bestandteil der Frankfurter Skyline darstellt, nicht nur in der Bauphase, sondern auch im Betrieb hohen Nachhaltigkeitsansprüchen gerecht zu werden. Besonders überzeugend sei die Betriebsstrategie der Büroflächen unter anderem in folgenden Punkten: Energiemanagement, Digitalisierung der Instandhaltung, Havarie-Management und Nachhaltige Beschaffung.

45.000 qm Gesamtbüromietfläche

Das Gebäude wurde bereits mit dem DGNB Platin-Zertifikat für seinen Nachhaltigkeitsansatz und dem DGNB Diamant Siegel für Gestaltung und städtebauliche Einbindung ausgezeichnet. Strabag PFS bewirtschaftet seit mehr als drei Jahren das als Büro- und Hotelhochhaus genutzte One mit einer Gesamtbüromietfläche von rund 45.000 qm.