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Gebäude-IT: Siemens will Brightly Software kaufen

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Siemens Smart Infrastructure hat den SaasS-Anbieter Brightly für 1,575 Milliarden US-Dollar gekauft  - Bild: Brightly
Siemens Smart Infrastructure hat den SaasS-Anbieter Brightly für 1,575 Milliarden US-Dollar gekauft – Bild: Brightly

CAFM-NEWS – Der Markt für intelligente Gebäude scheint verheißungsvoll. Anders ist kaum zu erklären, dass  Siemens Smart Infrastructure (SI) jetzt für 1,575 Milliarden US-Dollar das Software-Unternehmen Brightly kaufen möchte. Brightly ist ein SaaS-Anbieter für Wartung und Betrieb von Anlagen und Gebäuden und hat seinen Sitz in Cary im US-Bundesstaat North Carolina. Der Kauf unterliegt noch der Zustimmung der zuständigen Regulierungsbehörden.

Mit der Akquise wird Siemens SI zu einem führenden Anbieter im Markt für intelligente Gebäude und Infrastruktur und ergänzt sein bereits bestehendes Portfolio an Software für Gebäude um die Lösungen von Brightly, die einen breiten Markt von Bildung über öffentliche Hand, Gesundheitswesen und Industrie bedienen.

Siemens hofft, sich mit dem Kauf besser im US-Markt etablieren zu können, während Brightly einen noch besseren Zugang zu den globalen Märkten erhalten wird. 

Siemens beabsichtigt, durch den Zusammenschluss Kunden dabei zu unterstützen, ihre digitale Transformation voran zu treiben. Sie sollen so die nachhaltigsten und an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichteten Gebäude realisieren können.

Brightly beschäftigt rund 800 Mitarbeiter und hat einen Kundenstamm von etwa 12.000 Anwendern. Die meisten Kunden sind in den USA, Kanada und Australien zu finden. Für dieses Jahr erwartet Brightly einen Umsatz von 180 Millionen US-Dollar. 

Software entwickelt Brightly seit über 20 Jahren Software. Seit 2019 war das Unternehmen im Besitz des Investors Clearlake Capital. Bis März 2022 war Brightly noch als Dude Solutions im Markt aktiv. Vor der Übernahme durch Siemens hatte die damalige Dude Solutions ihrerseits mehrere Unternehmen aufgekauft: 2020 Assetic und Confirm, was die Globalisierung im Unternehmen beschleunigte, und 2021 Energy Profiles und Facility Health.



Abbildungen: Brightly




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FMA und IFMA Austria loben Klimaschutz-Preis aus

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Die österreichischen Facility Management-Verbände FMA und IFMA Austria haben die „CO2 Countdown Initiative“ gestartet, die dieses Jahr erstmalig den „CO2 Countdown Award“ auslobt. Der Preis soll zukünftig jährlich vergeben werden, die Teilnahme ist kostenlos. Ziel ist, den Klimaschutz bei Gebäuden in Österreich durch gute Beispiele voranzutreiben.

Ausgelobt ist der „CO2 Countdown Award“ in sieben Kategorien. Diese sind:

  1. Begrünung
  2. Digitalisierung/Smart Readiness
  3. Energieeffizienter Betrieb
  4. Energetische Sanierung
  5. Energiegemeinschaften
  6. Kreislaufwirtschaft
  7. Ressourceneinsparung

Vergeben wird der „CO2 Countdown Award“ zu fünf verschiedenen Schwerpunkten:

  • CO2 eingespart
  • Verhalten verändert
  • Kreativ neu gedacht
  • Gemeinsam erreicht
  • Inspiriert und nachgemacht

An dem Wettbewerb teilnehmen können Personen, Organisationen und Unternehmen, die in Österreich zwischen dem 1. Jänner 2021 und dem 30. Juni 2022 ein Projekt zur CO2-Vermeidung umgesetzt haben. Beiträge müssen spätestens bis zum 31. Juli 2022 eingereicht sein.

Möglich ist auch, Projekte einzureichen, die erst nach dem 30. Juni 2022 umgesetzt werden. Diese nehmen automatisch an der „CO2 Countdown Initiative 2023″ teil, so die Veranstalter. Die Bewerbung erfolgt online.

 

BIM: Specter Automation Dashboard begleitet die Bauausführung

Das Specter Automation Dashboard nutzt das BIM-Modell, um dem Polier bei der täglichen Arbeit zu unterstützen - Bild: Specter Automation
Das Specter Automation Dashboard nutzt das BIM-Modell, um dem Polier bei der täglichen Arbeit zu unterstützen – Bild: Specter Automation

CAFM-NEWS – Dass BIM-Modelle in allen Phasen des Immobilien-Lebenszyklus sinnvoll genutzt werden können, wird viel gepredigt. Specter Automation zeigt, dass es selbst dem Polier auf der Baustelle sinnvoll zur Seite stehen kann.

Mit dem Specter Automation Dashboard sieht der Bauleiter auf einen Blick das BIM-Modell als 3D-Ansicht, den Bauablaufplan als sortierte Timeline und einen detaillierten Wochenplan. Die jeweiligen Pläne werden regelmäßig aktualisiert und den Anforderungen angepasst. Änderungen im Modell und der Zeitplanung sind damit direkt zur Hand.

Wochenpläne lassen sich per Drag & Drop von Arbeitsschritten erstellen. Der Baufortschritt kann direkt erfasst werden und ist direkt mit dem Ausführungsplan gekoppelt. Daten zu Kosten, Mengen und Zeit sind im direkten Zugriff.

Der Ausführungsplan ist nach Bauabschnitten strukturiert und zeigt leicht verständlich an, ob alles im Plan liegt oder wo er gerade hakt. Hierzu ist ein konstanter Soll-Ist-Abgleich integriert und der Bereich mit dem BIM-Modell verknüpft.

Das BIM-Modell zeigt das Specter Automation Dashboard als 3D-Ansicht, das durch die Verknüpfung mit dem Bauzeitplan 4D-BIM bietet. Aktuelle Bauabschnitte sind farblich hervorgehoben. Dazu bietet das Modell den zentralen Zugriff auf Pläne, Fotos und sonstige Dokumente.

Mit dem Dashboard schafft Specter Automation somit die Brücke von der Planung in die Ausführung und hält beides gekoppelt, um jederzeit aktuelle Daten zu bekommen und von der Baustelle zu liefern.



Abbildungen: Specter Automation




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Dalux BIM-Viewer kostenlos für alle

Der Dalux BIM-Viewer ist kostenlos für iOS und Android erhältlich -  Bild: Dalux/Google
Der Dalux BIM-Viewer ist kostenlos für iOS und Android erhältlich – Bild: Dalux/Google

CAFM-NEWS – Der dänische Software-Anbieter Dalux stellt seinen BIM-Viewer allen Interessierten kostenlos zur Verfügung. Die Software ist laut Hersteller der schnellste BIM-Viewer weltweit. Er hat eine Kommentarfunktion und bietet Mängelerfassung in Echtzeit.

Der Dalux BIM-Viewer stellt 3D-Modelle dar und kann diese auch mit 2D-Zeichnungen kombinieren. Er ist nativ in Autodesk Revit, Autodesk Navisworks, Graphisoft ArchiCAD, Solibri, Trimble Tekla und weitere Software integrierbar. 

Dalux verspricht, der BIM-Viewer unterstütze von der Planung über die Bauausführung bis zum Gebäudebetrieb Anwender über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie. Dazu ist er mobil und kann auf Smartphones wie auch Tablet-Computer eingesetzt werden.

Zu finden ist der Dalux BIM-Viewer für iOS im Apple App Store und für Android im Google Play Store

Abbildungen: Dalux/Google




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Loy & Hutz: Waveware seit 12 Jahren GEFMA 444 zertifiziert

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Die CAFM-Lösung Waveware von Loy & Hutz ist erneut nach GEFMA 444 zertifiziert worden – zum sechsten Mal in Folge - Bild: Loy & Hutz, GEFMA; Montage: CAFM-News
Die CAFM-Lösung Waveware von Loy & Hutz ist erneut nach GEFMA 444 zertifiziert worden – zum sechsten Mal in Folge – Bild: Loy & Hutz, GEFMA; Montage: CAFM-News

CAFM-NEWS – Die CAFM-Software Waveware von Loy & Hutz ist erneut nach den Kriterien der Richtlinie GEFMA 444 rezertifiziert worden. Damit ist die Lösung seit ihrer Markteinführung vor 12 Jahren durchgehend von den Prüfern in ihrer Leistungsfähigkeit für die  vielfältigen Anforderungen im Facility Management bestätigt.

Die aktuelle Version von Waveware erfüllt alle aktuell 17 Kriterienkataloge der GEFMA 444. Dieses sind:

  • Basiskatalog
  • Budgetmanagement und Kostenverfolgung
  • Building Information Modeling
  • Energiecontrolling
  • Flächenmanagement
  • Help- und Service-Desk
  • Instandhaltungsmanagement
  • Inventarmanagement
  • Reinigungsmanagement
  • Reservierungsmanagement
  • Schließanlagenmanagement
  • Sicherheit und Arbeitsschutz
  • Umweltschutzmanagement
  • Umzugsmanagement
  • Vermietungsmanagement
  • Vertragsverwaltung
  • Workplace Management

Die in den Katalogen definierten Kernanforderungen in den jeweiligen Bereichen erfüllt Waveware somit zuverlässig. 

Darüber hinaus bietet Waveware mit seinem modularen Aufbau und über 70 sofort einsetzbaren Anwendungen eine flexible Lösung, deren Oberflächen und Prozesse mit grafischen Entwickler-Werkzeugen leicht angepasst werden können.



Abbildungen: Loy & Hutz, GEFMA; Montage: CAFM-News




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Dlubal stellt Update der Finite Elemente Software RFEM 6 vor

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Die Statik-software REFM 6 von Dlubal unterstützt bei der Berechnung von Verformungen und anderen Belastungen eines Baukörpers - Bild: Dlubal Software
Die Statik-software REFM 6 von Dlubal unterstützt bei der Berechnung von Verformungen und anderen Belastungen eines Baukörpers – Bild: Dlubal Software
  • CAFM-NEWS – Anbieter Dlubal Software hat mit RFEM 6 die neue Generation seiner Finite Elemente Software vorgestellt. Sie ermöglicht die schnelle und einfache Modellierung, statische und dynamische Berechnung sowie Bemessung von Modellen mit Stab-, Platten-, Scheiben-, Faltwerk-, Schalen- und Volumen-Elementen, so der Anbieter aus Tiefenbach.

Das Statik-Programm RFEM ist ein Werkzeug für Statiker und Berechnungsingenieure, das Baukörper in 3D darstellen kann. Es ist das Kernelement einer Programmfamilie. Mit ihm lassen sich Struktur, Materialien und Einwirkungen definieren. Auch die Berechnung räumlicher Platten-, Scheiben-, Schalen- und Stabtragwerke ist möglich. REFM kann Mischsysteme analysieren und ist auch für die Behandlung von Volumen- und Kontaktelementen geeignet.

Mit der Software lassen sich unterschiedlichste Belastungen und ihre möglichen folgen überprüfen. Hierzu zählen Windeinwirkung ebenso wie Schneelasten, Sohlspannungen, Lagerkräfte und vieles mehr. Durch Plug-ins können Analysen entsprechend verschiedener Normen präzise durchführen.

Neu in Version RFEM 6 sind unter anderem:

  • Definition von Linienschweißnähten zwischen Flächen
  • Steuerung von Risszuständen für Verformungs- und Rissbreitennachweise
  • Verbesserte Segmentierung für Verformungsnachweise
  • Animation der Verformungen
  • Direkteingaben zu geotechnische Analysen
  • Übernahme von Daten aus Bodenproben
  • Zusammenfassung von Bodenproben zu Bodenmassiven
  • Darstellung der Ergebnisse mittels Clippingebene
  • Autodesk CAD-Schnittstelle
  • Unterstützung von 3D-Mäusen

Eine vollständige Übersicht der Neuerungen in RFEM 6 mit ausführlichen Erläuterungen finden sich in der Feature-Liste auf der Dlubal-Webseite.

 


Abbildungen: Dlubal Software




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Prognose von Betriebskosten: Equa veröffentlicht Esbo 2.3

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Equa Esbo 2.3 hilft, mit den Gesetzen der Physik ein Gebäude schon in der Planungsphase nach vielfältigen Kriterien zu durchleuchten - Bild: Equa
Equa Esbo 2.3 hilft, mit den Gesetzen der Physik ein Gebäude schon in der Planungsphase nach vielfältigen Kriterien zu durchleuchten – Bild: Equa

CAFM-NEWS – Das schwedische Software-Haus Equa hat die Version 2.3 seiner Gebäude-Simulation Esbo vorgestellt. Neu ist unter anderem ein TGA CAD-Import, erweiterte Tageslicht-Berechnungen, der neue Bericht für Verglasungen nach ISO-Normen, dazu neue Features für Fenster und Verschattung. Außerdem wurden Benutzerfreundlichkeit und Produktivität verbessert. 

Esbo steht für Early Stage Building Optimization. Um solch eine frühzeitige Verbessrung eines Gebäudes schon während der Planung zu erreichen, wendet Equa die Gesetze der Physik an und berechnet auf Basis von CAD-Plänen und weiteren Daten, beispielsweise solchen von Baumaterialien, mögliche Effekte und Folgen von eingesetzten Werkstoffen und Ausstattungs-Elementen für die Kostenseite. Einbezogen werden auch Aspekte wie Erwärmung durch Sonneneinstrahlung und Effekte durch Glasbeschichtungen, Verschattung und anderes mehr. Die Analyse-Software macht auf diese Weise Investitions- und Betriebskosten über frei wählbare Zeitfenster fassbar und hilft in der Gegenüberstellung, die beste Material- und Produktauswahl für das jeweilige Gebäude zu finden.

Esbo 2.3 bietet Anwendern eine Reihe von neuen Funktionen. Dazu gehören: 

  • TGA CAD-Integration für jedes CAD-Programm, das IFC-Dateien mit Spaces und Space Boundaries exportieren kann
  • Erweiterte Tageslichtberechnungen durch Anbindung an Lichts-Simulationsprogramm Radiance
  • Neuer Verglasungsbericht nach EN ISO 52022-3, EN 410 und ISO 15099 
  • Neue Wärmepumpen- und Kältemaschinenmodelle
  • Berechnung fassadenintegrierter Sonnenschutzsysteme
  • Neue Features für Fenster, u.a. speichern von Konfigurationen als Vorlage und Simulation geöffneter Zustände
  • Zuordnung von Konstruktion und Oberflächeneigenschaften für Innen- und Außenwände

Alle Neuerungen stehen den Nutzern von Esbo nach dem Update auf die neue Version 2.3 direkt zur Verfügung.


Abbildungen: Equa




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Neues AGI-Arbeitsblatt K 40: Korrosionsschutzarbeiten in kontaminierten Bereichen

Mit dem neuen AGI-Arbeitsblatt K 40 unterstützt die Arbeitsgemeinschaft Industriebau e.V. (AGI) Bauherren und Planer beim Korrosionsschutz in Stahlbau-Projekten.

Das Arbeitsblatt mit dem Untertitel „Arbeiten in kontaminierten Bereichen für den Korrosionsschutz von Stahlbauten“ gibt praktische Hinweise für die Organisation sowie den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Wenn schadstoffhaltige Beschichtungsstoffe in kontaminierten Bereichen entfernt oder überarbeitet werden sollen, bestehen sowohl Gefahren für das eingesetzte Personal als auch für Umwelt und Natur. Beispiele für Schadstoffe in Beschichtungen sind z. B. Blei, PCB, PAK, Asbest usw. Dementsprechend müssen alle gesetzlichen und behördlichen Vorgaben eingehalten werden.

Das Arbeitsblatt gilt für den Korrosionsschutz von Stahlbauten, Rohrleitungen, Apparaten, Behältern und ähnlichen Teilen aus Stahl, die mit schadstoffhaltigen Beschichtungen versehen sind. Ausgehend von einer Charakterisierung von Gefahrstoffen, beschreibt es das Vorgehen bei Probenentnahme und Analytik von Altbeschichtungen und gibt umfangreiche Arbeitsschutzhinweise für Planung/Arbeitsvorbereitung, Arbeitsdurchführung sowie Abfallbehandlung und Entsorgung.

Bestellen Sie gleich Ihr Exemplar zum direkten Download unter:
www.immobilien-fachliteratur.com/agi-arbeitsblaetter/

Herausgeber der AGI-Arbeitsblätter ist die Arbeitsgemeinschaft Industriebau e.V.. Im Verband industrieller Bauherren bündeln über 300 Experten ihr Know-how in Arbeitshilfen für die Praxis. AGI-Arbeitsblätter haben Normcharakter, sind Grundlage in Genehmigungsverfahren und beinhalten die aktuelle Industriebautechnik. Sie sorgen für größere Planungssicherheit und sind erstklassige Ausschreibungsgrundlagen.

Kosten für Handwerker sind deutlich gestiegen

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Die Ausgaben für Handwerker in Deutschland steigen auch diese Jahr wieder, und annähernd flächendeckend. Das ist ein Ergebnis des „Preisatlas Handwerk“, der jetzt erstmals erschienen ist. Herausgegeben hat ihn eine Gruppe von Software-Anbietern für Handwerksbetriebe.

Nachdem im vergangenen Jahr mit 51% etwas mehr als die Hälfte aller Betriebe seine Preise erhöht hat, haben in den vergangenen Monaten mit 93% aller Betriebe fast alle Handwerker ihre Stundensätze angehoben. Und in beiden Jahren Aufschläge berechnet haben immerhin 30% der Betriebe, also fast ein Drittel.

Über die Gewerke betrachtet zeigen sich kaum Unterschiede: Tischler (94%), Heizung-Klima-Sanitär (93%) und Elektroinstallateure (88%) liegen annähernd gleichauf. Zu Dachdeckern, Zimmerleuten und Maurern veröffentlichte das Software-Konsortium unter dem Dach des Karlsruher Technologie-Investors LEA Partner in einer Pressemitteilung zu ihrem Preisatlas Handwerk nichts.

Aktuell liegen in Deutschland die durchschnittlichen Kosten je Meisterstunde bei 61 Euro, je Gesellenstunde bei 53 Euro, wobei es kräftige Unterschiede zwischen den Bundesländern gibt. Während in Hamburg ein Meister 70 Euro in Rechnung stellt, sind es in Sachsen im Schnitt nur 50 Euro. Für Gesellen berechnen Hamburger Handwerker 63 Euro, in Sachsen sind es 42. Global berechnet sind Betriebe in Westdeutschland bei Meisterstunden um 14%, bei Gesellenstunden um 13% teurer als Betriebe in Ostdeutschland.

Als Grund für die Kostensteigerungen gibt der Preisatlas die Inflation an. Die hierdurch gestiegenen Ausgaben für beispielsweise Material und Betriebsstoffe werden somit auch über die Stundensätze an die Kunden weiter gegeben.

Für den bundesweiten Preisatlas Handwerk haben die Software-Hersteller 680 deutsche Handwerksbetriebe befragt, die aus den Gewerken Sanitär-Heizung-Klima, Elektrotechnik, Dachdecker, Zimmerer, Tischler und Schreiner kommen. Die Antworten wurden zwischen dem 20. April und dem 12. Mai in einer Online-Befragung ermittelt.

 

Foto: Adobe Stock/Gerhard Seybert

Caverion erhält Großaufträge in der Industrie

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Für das neue Innovationszentrum des Technologieunternehmens ABB AGE und die Fertigungshalle des Triebwerkanbieters MTU Aero Engines AG hat Caverion die Gebäudetechnikinstallationen übernommen. Das Gesamtvolumen der Aufträge umfasst 25 Mio. Euro.

Für den ABB Campus …

… erbringt Caverion die mechanischen Gewerke Lüftung, Heizung, Kälte, Sanitär, Sprinkler und die Druckluftversorgung. Dafür werden u. a. Lüftungsanlagen teils mit Wärmerückgewinnung und einer Leistung von 240.000 Kubikmetern pro Stunde sowie Kühldecken auf einer Fläche von insgesamt 5.600 qm installiert. In den beiden Rechenzentren des Gebäudes findet die Temperaturregelung mithilfe von acht Klimaschränken statt. Eine installierte Gaslöschanlage bietet dort im Brandfall Schutz für die IT-Infrastruktur. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für März 2023 geplant.

Auf den neuen Produktionsflächen von MTU …

… verbaut Caverion ebenfalls bis März 2023 die Gebäudetechnik in den Gewerken Lüftung, Heizung, Kälte, Sanitär und Sprinkler. Der Produktionsbereich wird dafür mit zwei Kältemaschinen und drei Kühltürmen ausgestattet. Neue Lüftungsanlagen erbringen eine Leistung von rund 445.000 Kubikmetern pro Stunde. Über zwei Wärmetauscher wird die Wärmeleistung mit 4,2 Megawatt geregelt. Der Brandschutz mit 3.000 Sprinklern erfolgt gemäß Richtlinie VdS CEA 4001.

Enscape jetzt auch für Apple Computer verfügbar

Mit Enscape lassen sich jetzt auch auf Mac-Computer wirklichkeitstreue Renderings aus CAD-Plänen und BIM-Modellen generieren - Bild: Enscape
Mit Enscape lassen sich jetzt auch auf Mac-Computer wirklichkeitstreue Renderings aus CAD-Plänen und BIM-Modellen generieren – Bild: Enscape

CAFM-NEWS – Als Open-Beta ist das Visualisierungs-Tool Enscape jetzt auch für Computer aus dem Hause Apple verfügbar. Integriert als Plug-in rendert Enscape in Echtzeit auf Basis von CAD-Plänen und BIM-Modellen 3D-Modelle von Gebäuden und ihren Innenräumen mit verschiedensten Oberflächen. Datenquelle für Mac-Anwender ist das Programm Sketchup 2021. 

Die Open-Beta-Version von Enscape für Mac ist kostenlos. Sie bietet Architekten, Designern und Studierenden die wichtigste Funktion des Real-Time-Visualisierungs-Plug-ins. Diese machen etwa 70 Prozent des Leistungsumfangs der Software-Version Enscape 3.1 aus, so der Hersteller aus Erfurt. Die aktuelle Windows-Version ist Enscape 3.3

Das bietet die Beta-Version von Enscape für Mac:

  • Einbindung in Sketchup 2021
  • Echtzeit-Visualisierung von Modellen in einem separaten Enscape-Fenster
  • Echtzeit-Ansicht in den Modi Gehen, Fliegen und Perspektive einschließlich Navigation im Modell
  • Exportoption als Standbild-Rendering, Panorama oder Web-Standalone
  • Ansichtseinstellungen, um verschiedene Lichtstimmungen und Atmosphären visualisieren zu können
  • Materialditor, um Texturen verändern und Effekte von Oberflächen direkt beurteilen zu können

Weitere Funktionen hat Hersteller Enscape für die nähre Zukunft ankündigt, darunter die Enscape Assist Library, zusätzliche Exportoptionen und die Möglichkeit, Videos zu erstellen. 

Minimal-Voraussetzung für die Beta-Version von Enscape für Mac ist das Betriebssystem Mac OS 12.2.1 Monterey. Als Prozessor ist mindestens ein Intel Core i7 und ein AMD Radeon Pro 5300m Grafikprozessor mit 4 GB Speicher notwendig. Alternativ können auch die Apple-Chips M1 genutzt werden. Eine Übersicht der Systemvoraussetzungen hat Enscape online gestellt. 



Abbildungen: Enscape




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GEFMA zur Inflation im FM

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GEFMA bezieht Stellung: Die Inflation zeigt sich deutlich in allen Lebensbereichen und erreichte im Mai 2022 mit + 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat den höchsten Stand seit 1981. Von den steigenden Preisen ist auch das Facility Management betroffen. Darum sieht sich die Branche in der Verantwortung, die Antworten auf die wichtigsten Herausforderungen der Zeit mitzugestalten und Krisen wie Inflation, Energiekostenanstieg und Lieferkettenstörungen zu lösen.

GEFMA hat dazu vier Positionen für den Umgang mit der Inflation in Facility-Management-Verträgen verfasst.

Position 1: Partnerschaft statt Preiskampf – Keine preisgetriebenen Vertragsmodelle im FM, sondern langfristige Wertschöpfungspartnerschaften.

  • Auftraggeber sollen komplette Sekundärprozesse im Rahmen von Service-Level-Agreements ihrem Facility-Management-Partner übertragen.
  • Weg von reinen Auftraggeber-Dienstleister-Verhältnis, hin zu einer strategischen Partnerschaft auf Augenhöhe.
  • Permanenten Dienstleisterwechsel vermeiden, um Kosten zu sparen und Zusammenhalt zu stärken.

Position 2: Prozessoptimierung durch integriertes Facility Management – FM integrieren und Leistungen konsolidieren.

  • Kosteneinsparungen durch effizientere Prozesse und integrierte Facility-Management-Modelle.
  • Standardisierung von Prozessen, Harmonisierung von Service Level und Transparenz bei Kosten und weiteren Parametern.

Position 3: Mehr digitale Transparenz für mehr Effizienz und weniger Kosten.

  • Geschäftliche Partnerschaften mit engen Informationsbeziehungen für mehr Widerstandsfähigkeit gegen Krisen.
  • Transparenter Datenaustausch durch digitale Plattform zwischen Auftraggeber und Dienstleister.
  • Moderne CAFM-Systeme senken Aufwand und Kosten und steigern Transparenz.

Position 4: Auf flexiblere Verträge setzen und Inflationskosten gerecht verteilen.

  • Vertragsbestandteile prüfen: Welche Leistungen werden noch benötigt, welche kommen hinzu?
  • Facility-Management-Verträge flexibilisieren.
  • Mustervertrag und Standardleistungsverzeichnis von GEFMA als Basis; bei materialgetriebenen Leistungen wirtschaftliche Indizes für die Orientierung.
  • Für durch Inflation entstandene Belastungen eine Einigung außerhalb des eigentlichen FM-Vertrags finden.

iHaus mit integrativer Plattform für smarten Gebäudebetrieb

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Mit der App von iHaus kann ein smartes Gebäude überwacht und gesteuert werden - Bild: iHaus
Mit der App von iHaus kann ein smartes Gebäude überwacht und gesteuert werden – Bild: iHaus

CAFM-NEWS – iHaus hat auf der Fachmesse Digitalbau eine integrative Plattform für den vernetzten, automatisierten und effizienteren Gebäudebetrieb vorgestellt. Gemeinsam mit den Plattform-Partnern ChargeOne, Jung, Siemens, Theben und Zumtobel zielt die Plattform auf das Smart Building. 

Laut Anbieter verbindet die IoT-Plattform gewerke-übergreifend Gebäudestandards von Marktführern und hebt diese in die Cloud. Verfügbare Gebäudedaten werden anschließend im iHaus Dashboard veranschaulicht. Je nach Gebäudenutzungsart ergeben sich vielfältige Lösungen, so iHaus in einer Pressemeldung. 

Gesteuert werden die smarten Funktionen des jeweiligen Gebäudes mit der iHaus App. Sie läuft auf Basis von KNX, einem Feldbus-Standard, den Jung einsetzt.

Die App bietet eine vollständige Übersicht des vernetzten Gebäudes mit allen Stockwerken, Räumen sowie Sensoren, Geräten und Anwendungen. Mit ihr lassen sich unter anderem schaltbare Steckdosen, Jalousie- und Heizungsaktoren bedienen. Sensoren von Theben liefern Daten zu Personenströmen, der Personenanzahl und dem Aufenthaltsort im Gebäude. Ein mobiler CO2-Sensor gibt Aufschluss über die Luftqualität. 

Auf Basis der erfassten Daten kann die iHaus-Plattform  automatisiert eine Meldung an das Facility Management versenden oder weitere Services anstoßen. Sie trage so wesentlich zur optimalen Ressourcensteuerung und zur Energieeffizienz in einem Gebäude bei, erklärt der Hersteller.



Abbildungen: iHaus




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Dormakaba EntriWorX Ecosystem vernetzt smarte Türtechnik

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Dormakaba EntriWorkX vernetzt Türsysteme untereinander und mit Software von Drittanbietern - Bild: Dormakaba
Dormakaba EntriWorkX vernetzt Türsysteme untereinander und mit Software von Drittanbietern – Bild: Dormakaba

CAFM-NEWS – Mit EntriWorX hat Schließsystem-Hersteller Dormakaba eine smarte Lösung entwickelt, die Architekten, Planer, Verarbeiter und Betreiber zukünftig in jeder Phase des Gebäude-Entstehungsprozesses produktiver macht. Kombiniert mit dem Produkt- und Lösungsportfolio von Dormakaba unterstützt es  Planungsprozesse, Installationsabläufe und den Betrieb eines Gebäudes.  

Die übergreifende Entriworx-Lösung kombiniert umfassende Datenanalysen mit einer nutzerfreundlichen Handhabung der Türsysteme. Sie beinhaltet smarte Planungstools, eine Entriworx Unit, die alle Produkte verbindet, die Entriworx Setup App zur einfachen Inbetriebnahme und die Webapplikation Entriworx Insights.

Für verbesserten Austausch und bessere Zusammenarbeit über alle Gewerke und Partner stellt der Entriworx Planner eine umfangreiche Türbibliothek zur Verfügung, aus der die jeweilig benötigten Türmodelle ausgewählt werden können. Auch Anforderungen an Brandschutz, Barrierefreiheit oder Zugriffskontrolle können berücksichtigt werden. Das Ergebnis ist eine fertig geplante Tür, die dann in der Gebäudeplanung des Architekten oder Planers im Grundriss integriert werden kann. Für die Verarbeiter entstehen hier bereits detaillierte Installationspläne.

Die Entriworx Unit als Herzstück der Lösung vernetzt die Türtechnik-Komponenten durch einfaches Plug-&-Play und nimmt Türsystemen auf Basis einer einfachen App in Betrieb. Sie nutzt vorkonfigurierte Parameter und stellt alle für die Installation notwendigen Informationen zur Verfügung.

Ist das Gebäude im Betrieb, können die Daten der verbundenen Türkomponenten an ein übergeordnetes System zur Steuerung der Prozesse im Gebäude übergeben werden. Das kann ein vorhandenes System des Kunden sein oder Entriworx Insights. Damit gewinnen Facility Manager jederzeit einen Echtzeit-Überblick über den Zustand und die Leistung ihrer Zutrittsanlagen, können die Raumbelegung und -kapazität in Echtzeit überwachen oder die Performanz ihrer Zutrittslösungen analysieren.

Abbildungen: Dormakaba




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Gegenbauer beteiligt sich an ICM

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Die Unternehmensgruppe Gegenbauer hat sich als Gesellschafter an der Innovation City Management GmbH (ICM) mit Sitz in Bottrop beteiligt. Das Unternehmen entwickelt smarte, digitale und klimagerechte Konzepte zur Quartiersentwicklung. Es realisiert mit einem interdisziplinären Ansatz zukunftsfähige und innovative Lösungen, mit denen Städte und Unternehmen den Herausforderungen des Klima- und Strukturwandels begegnen können.

ICM hat sich unter anderem mit dem Projekt Projekt „InnovationCity Ruhr | Modellstadt Bottrop“ einen Namen gemacht. Mit ihm reduzierte die Stadt binnen zehn Jahren ihre CO2-Emissionen um 50 Prozent. Anfang dieses Jahres hat ICM im Auftrag der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin die energetische Beratung von  Immobilieneigentümern in Berlin übernommen.

ICM kann bundesweit auf vielfältige Erfahrungen verweisen. Dazu gehören Sanierungs- und Quartiersmanagement,  Konzeptentwicklung sowie energetische Beratung. Mit der Beteiligung an ICM erhofft sich Gegenbauer, eine positive Entwicklung im Immobiliensektor mit anstoßen zu können:

„Der Gebäudesektor steht für fast 40 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes, insofern reden wir hier über einen schlafen Riesen bei der Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels. Dazu möchten auch wir als bundesweit tätiges Facility-Management-Unternehmen unseren Beitrag leisten. Die Beteiligung an der Innovation City Management ermöglicht uns den Zugang zu wertvollem Know-how und Erfahrungen“, erläutert Fabiola Fernandez, Co-Vorstandsvorsitzende der Gegenbauer Holding in Berlin.

Zielgruppen der Innovation City Management sind vornehmlich der öffentliche Sektor, die Wohnungswirtschaft sowie Unternehmen der Energieversorgung. Weitere ICM-Gesellschafter sind die Greenzero Beteiligungsgesellschaft als Mehrheitsgesellschafter, der Initiativkreis Ruhr, Betrem sowie die Stadt Bottrop.

Ocean vereinfacht Materialauswahl bei Bauprojekten

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Licht-Test in New York: 66 Hudson Boulevard, auch „The Spiral” genannt, ist ein New Yorker Wolkenkratzer aus der Feder der Bjarke Ingels Group. - Bild: Eclat Digital
Licht-Test in New York: 66 Hudson Boulevard, auch „The Spiral” genannt, ist ein New Yorker Wolkenkratzer aus der Feder der Bjarke Ingels Group. – Bild: Eclat Digital

CAFM-NEWS – Mit Ocean bietet Hersteller Eclat Digital Architekten, Ingenieurbüros und Bauplanern eine Virtual-Prototyping-Software an, die auf wissenschaftlicher Basis Materialauswahl-Prozesse vereinfacht und die Entwicklung von Produkten und auch Gebäuden beschleunigt. So lässt sich beispielsweise erkennen, wie sich Gebäude-Oberflächen bei unterschiedlichem Lichteinfall darstellen und welche Blendeffekte sie eventuell haben. 

Der Raytracing-Algorithmus von Ocean nutzt das volle Lichtspektrum und ermöglicht so hochpräzise Beleuchtungs-Berechnungen und Simulationen für beliebige Materialien und Oberflächen. Die Software liefert dadurch physikalisch korrekte Abbilder, so der Hersteller. Die Ansichten ermöglichen eine detaillierte, realitätsgetreue Betrachtung unter beliebigen Beleuchtungssimulationen, ohne dass das Gebäude gebaut sein muss. 

Hilfreich ist dies bei Material-Kombinationen wie beispielsweise Stahl und Stein in der Fassade, aber auch bei funktionsbeschichtetem Glas, denn jedes Produkt unterscheidet sich in der Farbneutralität oder Tönung sowie in der Reflexionsfarbe. 

Für die realitätsnahe Darstellung verwendet Ocean die optischen Daten realer Materialien und die Datenbasis des planenden Architekten. Die Renderings berechnet die Software unter Berücksichtigung der Gesetze der Optik und Strahlungsphysik.

Um das Gebäude darstellen zu können, benötigt die Anwendung lediglich ein importierbares 3D-Modell in Form von SketchUp-Dateien oder andere Formate wie zum Beispiel Rhinoceros 3D oder SolidWorks. Exakte Daten zu eingesetzten Materialen führen zu einer optimalen Virtualisierung. Hierfür kann Ocean tabellarische Daten und Messdaten für Materialien, Lichtquellen und Umgebungen integrieren. 

Ebenso ist es möglich, Materialien genau daraufhin zu untersuchen, wie das Licht mit ihnen interagiert, zum Beispiel durch Analysen der Sonnenkonzentration, Blendungsanalysen, Reflexionsmessungen. Auch Daten zu erwartbaren Verzerrungen, hervorgerufen zum Beispiel durch das thermische Vorspannen von Glas, unerwünschte Moiré-Effekte oder Anisotropien werden realitätsgetreu simuliert – das kann helfen, schon in der Planung geeignete, qualitativ hochwertige Materialien zu finden und Fehler zu vermeiden. 

Eclat Digital ist ein französischer Hersteller von Prototyping Software mit Sitz in Nantes. 


Abbildungen: Eclat Digital




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Strabag PFS erhält Exklusivvertrag von O2 Telefónica

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Ab September 2022 wird STRABAG Property and Facility Services (STRABAG PFS) als exklusiver Dienstleister das technische, kaufmännische und infrastrukturelle Facility Management für das gesamte Immobilienportfolio von O2 Telefónica in Deutschland übernehmen. Der Telefondienstleister vergab jetzt einen entsprechenden Auftrag an den FM-Dienstleister aus Frankfurt am Main.

Das betreute Portfolio umfasst 275 Shops, mehrere Rechenzentren und 15 Verwaltungsgebäude. Unter diesen ist auch der sogenannte O2-Tower, mit 37 Stockwerken das höchste Bürogebäude in München. Auch die dazugehörigen Flächen am Campusgelände wird Strabag PFS betreuen.

Zu den vereinbarten Leistungen gehören neben der technischen Instandhaltung und Wartung aller technischen Gewerke auch sämtliche infrastrukturellen Leistungen, Hausmeisterservices und das Konferenzmanagement, die Sicherstellung des störungsfreien Betriebs, eine 24/7 Kundenhotline, ein umfassendes Energie- und Sicherheitsmanagement sowie weitere optionale Leistungen.

In den kaufmännischen Leistungen liegt der Schwerpunkt in der Erfassung von Vertrags und Abrechnungsdaten der Objekte und Firmenwagen. Ein Großteil der Leistungen wird mit eigenem Personal erbracht.

Der neue Facility Management-Auftrag hat eine Laufzeit von drei, die Verlängerung des Property Management-Vertrags umfasst zwei Jahre. Über das Auftragsvolumen wurde Stillschweigen vereinbart. Strabag PFS ist bereits seit 2016 für O2 Telefónica tätig.

MagiCAD eröffnet deutsche Dependance

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Das finnische software-Haus MagiCAD hat in Köln eine GmbH gegründet. - Bild: MagiCAD
Das finnische Software-Haus MagiCAD hat in Köln eine GmbH gegründet – hier das Team bei einem Ausflug. – Bild: MagiCAD

CAFM-NEWS – Das finnische Softwarehaus MagiCAD hat eine deutsche GmbH gegründet. Mit der Niederlassung wollen die Skandinavier ihre Stellung im hiesigen Markt festigen und ausbauen. Unternehmenssitz ist Köln.

MagiCAD liefert seit über 30 Jahren  ihre Gewerke übergreifende TGA-Planungssoftware MagiCAD für Revit sowie weitere TGA-Softwaredienstleistungen. Mit der GmbH verstärkt die nordische Softwareschmiede nun ihre lokale Kundenpräsenz im DACH-Raum sowie ihre Stellung auf dem deutschen Markt.

Ziel des neuen Standortes sei, durch landesübliche Bedingungen das Team vor Ort schneller auszubauen. Momentan besteht es aus elf so genannten MagiMakern. Zudem soll eine barrierefreie und höhere Ansprechbarkeit für Kunden und Interessenten geschaffen werden.

Abbildungen: MagiCAD




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VRF-Kompendium 2022

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Das VRF-Kompendium mit dem Untertitel „Gebäude energieeffizient temperieren“ klärt Investoren über die Technik und Systemvorteile von VRF-Anlagen sowie die relevanten Verordnungen und Normen auf. Fundierte Beiträge und Experten-Statements bringen den Leser auf den neuesten Wissensstand. Überarbeitet und deutlich erweitert wurde die Anbieterübersicht. In der Neuauflage haben Unternehmen die Möglichkeit, sich und ihr Leistungsportfolio ausführlich auf zwei Seiten zu präsentieren.
Abonnenten erhalten dieses Kompendium im Rahmen ihres Abonnements als Print/ePaper-Ausgabe.

HSD kündigt Release von Nova FM 4.0 an

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HSD hat die Nachfolge-Generation Nova FM 4 seiner CAFM-Lösung angekündigt - Bild: HSD
HSD hat die Nachfolge-Generation Nova FM 4 seiner CAFM-Lösung angekündigt – Bild: HSD

CAFM-NEWS – Der Bremer CAFM-Anbieter Händschke Software und Datentechnik, kurz HSD, hat die Version 4 seiner CAFM-Lösung Nova FM als „in Kürze verfügbar“ angekündigt. Nova 4 bringt eine Reihe von Neuerungen mit, die auch eine App betreffen.

Unter anderem wird Nova FM neben Deutsch, Englisch und Spanisch zukünftig auch Französisch unterstützen. Das Mietmanagement wird durch den Ausbau der Wirtschaftseinheiten, Mieteinheiten und Mietverträge erweitert..

Das Reinigungsmanagement erhält zusätzlich zum bisherigen Funktionsumfang Monatsintervalle und die Möglichkeit, Aufgaben nach verschiedenen Kriterien im Review-Planungsassistenten farblich zu markieren. Bei Verträgen können nun auch die Preise je Reinigungsklasse entsprechend den Positionen des Leistungsverzeichnisses hinterlegt werden. 

Der Im- und Export von CAD-Dateien wird in Version 4 von Nova FM auf den Nova-Connector umgestellt, was laut HSD noch mehr Flexibilität bieten soll. Ein neues Objekt „Allgemeiner Standort“ macht die Arbeit im Flächenmanagement bei An- und Umbau leichter. 

Schließlich kündigt HSD auch Verbesserungen für die Nova-Maintenance-App an. Sie bietet in der kommenden Version eine Foto-Anzeige und die Möglichkeit, Masken zu konfigurieren.

Zum genauen Release-Date von Nova 4 hat HSD noch keine Angaben gemacht. Mit der Veröffentlichung von Nova FM 4.0 wird zugleich die aktuelle Version Nova FM 3.3 eine so genannten Long-Term-Support Version, erhält also noch rund ein Jahr lang Service-Packs.



Abbildungen: HSD; Montage: CAFM-News




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