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AGFW präsentiert Abwärmeleitfaden

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Das Thema Abwärme spielt für das Gelingen der Energiewende in Deutschland eine große Rolle. Wie groß das Potenzial der Abwärme u. a. von Produktionsstätten und Rechenzentren ist, zeigt nun ein neuer Leitfaden des Energieeffizienzverbandes für Wärme, Kälte und KWK (AGFW).

Definition und Politik

Da es keine eindeutige Definition des Abwärme-Begriffs gibt, definiert der AGFW Abwärme in einem Vorschlag als Wärme, die in einem Prozess entsteht, dessen Hauptziel die Erzeugung eines Produkts oder die Erbringung einer Dienstleistung, inklusive der Abfallentsorgung, oder einer Energieumwandlung ist, und die dabei als ungenutztes Nebenprodukt an die Umwelt abgeführt werden müsste. Die Abwärme muss als Nebenprodukt aber nicht verschwendet werden, sondern kann weiter verwertet werden. Deshalb fordert der Verband, dass für den Umbau der großen Fernwärmenetze, das Bundesförderprogramm Effiziente Wärmenetze (BEW) verabschiedet wird und sich der Gesetzgeber zur Abwärme als relevantem Bestandteil seiner Dekarbonisierungsstrategie bekennt, da viele Unternehmen, das Potential der bei ihnen anfallenden Abwärme noch nicht erkennen.

Der Abwärmeleitfaden ist künftig auf der Website des Verbandes unter www.agfw.de verfügbar.

Scan des schiefsten Turms der Welt

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Am 19. März hat das Freiburger Start-up Dotscene den gesamten Schiefen Turm von Pisa innen und außen mit einem mobilen 3D-Laserscanner erfasst (siehe Bild). Der 3D-Laserscanner nahm dabei Winkel und Ecken auf und warf einen Blick bis in die Mitte des Turms. Neben dem UNESCO-Welterbe wurden außerdem die gesamte Piazza dei Miracoli und der Dom von außen dokumentiert. Die Messdaten gingen im Nachgang an die Opera della Primaziale Pisana, die sich seit dem Bau des Turms um dessen Erhalt kümmert. Die Daten liefern neue Einblicke in die Baukunst des Mittelalters.

GGM in den hessischen Isenhöfen

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Die GGM Gesellschaft für Gebäude-Management hat das Property Management für die Isenhöfe im hessischen Neu-Isenburg im Auftrag der Civitas Property Group übernommen. Das Gebäude verfügt über 12.000 qm Bürofläche und wurde im Jahr 2000/2001 erbaut. Der Komplex ist derzeit zu mehr als 60 Prozent vermietet.

Die GGM verwaltet im Jahr ihres 25-jährigen Bestehens mehr als 80 Gewerbeimmobilien mit einer Gesamtfläche von rund 820.000 qm.

VDI 3808 zur Bewertung der Gebäudetechnik

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Im März 2021 ist die neue VDI 3808 „Energetische Bewertung von Gebäuden und der Gebäudetechnik – Anwendung bestehender Verfahren“ der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG) als Weißdruck erschienen. Sie vergleicht verschiedene Verfahren zur energetischen Bewertung von Gebäuden und gebäudetechnischen Anlagen und zeigt auf, welche Verfahren geeignet sowie zwingend notwendig sind. Die Richtlinie für Architekten, Bauherren, Energieberater, Facility-Manager und Hersteller unterscheidet zwischen Verfahren zur energetischen Bewertung auf Basis des Energiebedarfs und solchen auf Basis des Energieverbrauchs. VDI 3808 benennt des Weiteren öffentlich-rechtliche Vorgaben und Betrachtungen zur Wirtschaftlichkeit. Die Richtlinie beinhaltet Simulationsberechnungen und thematisiert das Modellgebäudeverfahren für Wohngebäude nach EnEV.

Onlinebestellungen sind unter www.vdi.de/3808 möglich.

Gegenbauer: Positive Entwicklung trotz Pandemie

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Die Covid-19-Pandemie hat auch für die Gegenbauer Unternehmensgruppe im Geschäftsjahr 2020 Herausforderungen mit sich gebracht, die mit nicht planbaren Entwicklungen einhergingen. Die Geschäftsentwicklung blieb 2020 deshalb unter den ursprünglichen Erwartungen, lag aber dennoch über dem Vorjahr. Mit einem Umsatz von 787,5 Mio. Euro erzielte die Unternehmensgruppe ein Umsatzwachstum von 2,6 Prozent. Für 2021 geht Gegenbauer von einer leicht verbesserten Perspektive gegenüber 2020 aus.

Mitarbeiterrückgang

Die Zahl der jahresdurchschnittlich bei Gegenbauer beschäftigten Menschen ging in Folge der Covid-19-Pandemie gegenüber dem Vorjahr um 2,9 Prozent zurück. Während im integrierten Facility Management die Zahl der Arbeitsplätze nahezu stabil blieb, betraf der Rückgang im infrastrukturellen Facility Management 500 Stellen. Im Verwaltungsbereich hingegen entstanden sogar neue Stellen. Aufgrund von Standortschließungen auf Kundenseite musste Gegenbauer zeitweise Kurzarbeit anbieten, betriebsbedingte Kündigungen konnten vermieden werden. Im Bereich Ausbildung verstärkte sich Gegenbauer ebenfalls mit 157 neuen Auszubildenden. 383 Auszubildende und Studierende absolvierten 2020 ihren gewerblichen, technischen oder kaufmännischen Berufseinstieg bei Gegenbauer.

BTGA veröffentlicht 21. Almanach

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Der BTGA – Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e.V. hat pünktlich zur „ISH digital“ die 21. Ausgabe seines Almanachs veröffentlicht: Der BTGA-Almanach 2021 zeigt auf über 80 Seiten die Innovationskraft der (technische Gebäude-Ausrüster) TGA-Branche und welchen Teil sie bei Energieeinsparungen einnimmt – vor allem im Bereich der Nichtwohngebäude. In dem Jahrbuch werden gebäudetechnische Energie- und Effizienzlösungen installierender Unternehmen vorgestellt, wie u. a. für die Gebäudeautomation, die Gebäudeklimatisierung und -lüftung und für die Trinkwasserversorgung. Die inhaltlichen Schwerpunkte des BTGA-Almanachs 2021 reichen von der Anlagentechnik bis zu Wirtschafts-, Rechts- und Normungsthemen.

Die kostenfreie Publikation kann per E-Mail beim BTGA bestellt werden: info@btga.de.

Energiemonitoring im Kreis Segeberg

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Der Kreis Segeberg hat die Energiezentrale Nord aus Norderstedt für das Energiemonitoring von Heizungsanlagen in den kreiseigenen Liegenschaften beauftragt. Zu diesen Liegenschaften zählen Schulen, die Kreisverwaltung, die Feuerwehr, Sportstätten, Rettungswachen, Gemeinschaftsunterkünfte und die Jugendakademie. Mithilfe einer speziellen Software werden die Verbrauchswerte aller Gas-, Strom-, Wärme- und Wasserzähler digital erfasst. Damit sollen das Energiemanagement und -reporting vereinfacht, Schwachstellen in der technischen Gebäudeausrüstung aufgedeckt und optimiert sowie Energieeinsparungen von bis zu zehn Prozent erreicht werden. Zudem sollen weitere Modernisierungen der Liegenschaften die Werte zusätzlich verbessern.

Dussmann übernimmt K.E.D.

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Die Dussmann Group hat alle Anteile an der Kälte- und Klimatechnik (K.E.D.) mit Sitz im niederbayerischen Bischofsmais akquiriert. Das Unternehmen mit rund 90 Mitarbeitenden plant und installiert Kälte- und Kühlanlagen und erbringt Service- und Wartungs-Dienstleistungen. Zu den Kunden in Bayern, Baden-Württemberg und Nordösterreich gehören Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels, der Hotellerie, Gewerbeimmobilien und öffentliche Auftraggeber.

Dussmann will mit der Übernahme seinen Geschäftsbereich Technical Solutions (DTS) ausbauen. In diesem vereint die Dienstleistungsgruppe technische Kompetenzen über den gesamten Lebenszyklus von Anlagen und Gebäuden. Dazu zählen der Entwurf mit Ingenieursleistung und Planung, die Errichtung sowie die Wartung und Reparatur.

Alle Mitarbeiter von K.E.D. werden von DTS übernommen. Die drei K.E.D.-Geschäftsführer Josef Kraus, Xaver Ebner und Georg Dimpfl ziehen sich auf eigenen Wunsch aus der Geschäftsführung zurück und übergeben ihre Positionen an Michael Kraus und Christian Kraus von K.E.D. Der dritte Geschäftsführer kommt von DTS.

Apleona installiert Gebäudetechnik für Rée Carré

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Vergangenes Jahr hat die Apleona-Tochter, Apleona Wollfferts, die gebäudetechnischen Anlagen für Heizung, Sanitär, Lüftung und Kälte im neu eröffneten Stadtquartier „Rée Carré“ im südbadischen Offenburg installiert. Nun übernimmt der Immobiliendienstleister auch das integrierte Facility Management am Standort bis 2024. Auftraggeber ist die OFB Projektentwicklung, eine Tochter der Helaba in Frankfurt. Der Dienstleistungsvertrag über technische und infrastrukturelle Services umfasst neben sämtlichen Soft Services, das Objektmanagement, die technische Betriebsführung aller technischen Gewerke, die Wartung, Inspektion sowie die Gewährleistungsverfolgung bis hin zur Stördienstzentrale mit 24/7-Rufbereitschaft.

Apleona im Quartier

Das innerstädtische Quartier besteht aus fünf Gebäuden mit oberirdisch ca. 17.500 m² Mietfläche mit Läden, Fitnessstudio, Restaurants, 22 Mietwohnungen und Büros. Darüber hinaus stehen den Besuchern in einer eigens errichteten Tiefgarage ca. 400 Parkplätze und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder zur Verfügung.

Engie erhält Auftrag vom DKRZ

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Das Deutsche Klimarechenzentrum (DKRZ) hat Engie Deutschland für die Erweiterung des Rechenzentrums am Standort Hamburg beauftragt. Die Vergabe erfolgte im Januar 2021 auf Basis einer BIM-basierten Ausschreibung. Der Dienstleister für Technik, Energie und Service liefert dabei als Generalunternehmer (GU) alle Gewerke und Bauleistungen aus einer Hand. Aktuell wird das Zentrum vollständig modernisiert und erweitert. Auch für die Planung und die Realisierung des Projektes zeichnet Engie verantwortlich. Dabei erbringt der GU alle Bauleistungen für das DKRZ – von Kälte und Kühlwasser über die Starkstromanlagen und die komplette MSR-Technik inklusive Energiemonitoring bis hin zum Innenausbau und zum Stahlbau. Auch die Ausführungsplanung und die Zuarbeit zu benötigten Genehmigungen gehören zum Aufgabengebiet.

Nach Realisierung der Umbauten und mit Inbetriebnahme der vierten Generation der Höchstleistungsrechner (HLRE-4) wird der PUE (Power Usage Efficiency) -Wert des Rechenzentrums bei 1,15 liegen.

VDI-Empfehlung zum Schutz von Warmwasser-Heizungsanlagen

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Die neue VDI-Empfehlung 2035 Blatt 1 „Vermeidung von Schäden in Warmwasser-Heizungsanlagen – Steinbildung und wasserseitige Korrosion“ von der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG) gibt Ratschläge zur Vermeidung von Schäden durch Steinbildung und wasserseitige Korrosion in Warmwasser-Heizungsanlagen, die eine Vorlauftemperatur von 100 °C nicht überschreiten. Sie gilt für Warmwasser-Heizungsanlagen innerhalb eines Gebäudes, die temporär oder ständig in direkter hydraulischer Verbindung mit korrosionstechnisch geschlossenen Kalt- bzw. Kühlwasserkreisläufen betrieben werden. VDI 2035 Blatt 1 wendet sich an Heizungsbauer und –hersteller, sowie an Sachverständige und Prüfer im Zusammenhang mit Heizungsanlagen. Ihre Anwendung ist verpflichtend für in Deutschland neu gebaute oder sanierte Warmwasserheizungsanlagen.

VDI-Richtlinien-Zusatz

Die Richtlinie ist zusätzlich anwendbar bei Wärmecontracting-Anlagen zur Gebäudeversorgung, sofern das Ergänzungswasservolumen über den gesamten Betriebszeitraum maximal doppelt so groß ist wie das Füllwasservolumen.

VDI 2035 Blatt 1 ist seit März 2021 als Weißdruck erhältlich und ersetzt den Entwurf von März 2019. Sie kann ab einem Preis von 162,60 Euro unter www.vdi.de/2035 bestellt werden. VDI-Mitglieder erhalten 10 Prozent Rabatt.

Wisag-Auftrag im Münchener Palais an der Oper

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Clarus Management hat den Auftrag für das Facility Management im Palais an der Oper in München an die Wisag Gebäudetechnik Bayern vergeben. Zum 1. April 2021 tritt der Vertrag in Kraft. Der Dienstleister übernimmt damit die technischen Dienstleistungen, wie die Steuerung von Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen und die Pflege der technischen Anlagen.

Was das Palais bietet

Das Objekt vereint unter einem Dach Büros, Arztpraxen, Geschäfte, Gastronomie und Wohneinheiten sowie eine Tiefgarage auf insgesamt 23.000 qm.

VDI zum ressourceneffizienten Bauwesen

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Die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik hat Anfang März 2021 die Richtlinie VDI-EE 4802 Blatt 1 zum ressourceneffizienten Bauwesen herausgegeben. Sie konkretisiert die Inhalte der Richtlinie VDI 4800 und hilft bei ihrer Anwendung in der Praxis. Die Expertenempfehlung richtet sich an Verantwortliche im Bereich Bau- und Immobilienwirtschaft, Politik und Verwaltung und erläutert praxisnah, wie Ressourceneffizienz im Lebenszyklus von Gebäuden umgesetzt werden kann. Dazu schlüsselt sie die Aufgaben und Handlungsspielräume der einzelnen Akteure im Bauprozess auf. Anhand von Beispielen für eine gesteigerte Material-, Energie- und Flächeneffizienz soll die VDI-EE beim gesamten Planungsprozess hin zum ressourceneffizienten Gebäude unterstützen.

Die Expertenempfehlung kann ab einem Preis von 110,90 Euro online unter www.vdi.de/4802 bestellt werden.

Bell-Gruppe für klimaneutralen Gebäudebestand

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Um das Pariser Klimaziel 2050 mit einem CO2-neutralen Immobilienbestand zu erreichen, hat Bell Management Consultants die Gruppe „ESG Solution Partner“ ins Leben gerufen. Sie orientiert sich an den Anforderungen des europäischen Nachhaltigkeits-Scorings der Initiative Ecore. Diese besteht aus über 50 Immobilien-Investment-Häusern der DACH-Region und hat vor kurzem ihr ESG-Scoring-Modell vorgestellt, das die Taxonomie-Kriterien sowie die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens berücksichtigt und die aktuelle Nachhaltigkeitsperformance von Objekten und Portfolios misst. „Die große Herausforderung der Immobilienwirtschaft ist die schiere Masse an Gebäuden, die bis 2030 optimiert und bis 2050 CO2-neutral ausgerichtet werden muss“, sagt Thomas Wenzel, Partner bei Bell Management Consultants. Dies sei jedoch unerlässlich, da der Gebäudesektor für rund ein Drittel des gesamten CO2-Ausstoßes Deutschlands verantwortlich ist. „Ein belastbares Partner-Netzwerk auf Augenhöhe, mit hoher und differenzierter Nachhaltigkeitsexpertise, ist für die Zielerreichung zentral“, erklärt Wenzel.

14 Gründungsmitglieder

Zu den Gründungsmitgliedern von „ESG Solution Partner“ gehören Aareon, APOprojekt, Argentus, Brunata Metrona, Control IT, Cowelio, CutPower, Copilot, Engie, GETEC, Lins Recycling, Sauter FM, SBC und Synavision.

RGM: Auftrag in Trier

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Die RGM Facility Management hat den Auftrag für das Facility Management im Alleen Center in Trier erhalten. Auftraggeber ist die WestInvest Gesellschaft für Investmentfonds, ein Unternehmen der Deka-Gruppe. Das Alleen Center, in unmittelbarer Nähe des Trierer Hauptbahnhofs, vereint auf einer Mietfläche von über 24.000 qm Büro-, Freizeit- und Einzelhandelsnutzungen sowie Gastronomie. Verantwortlich für das Center Management ist die Völkel Company.

Leistungen der RGM

Die RGM erbringt im Rahmen des technischen Facility Managements das Objektmanagement einschließlich der Objektdokumentation, die technische Betriebsführung sowie im infrastrukturellen Facility Management die Unterhaltsreinigung und den Sicherheitsdienst.

Frauen in der Immobilienwirtschaft

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Der Verein Frauen in der Immobilienwirtschaft e.V. zieht anlässlich des internationalen Weltfrauentags am 08. März 2021 Bilanz: Laut aktuellem AllBright-Bericht beträgt der Frauenanteil in den Vorständen der 24 börsennotierten Immobilienunternehmen lediglich zehn Prozent. Bei 60 Prozent der Unternehmen sind die Vorstände sogar ausschließlich mit Männern besetzt. „Damit verbauen Unternehmen nicht nur ihren Mitarbeiterinnen, sondern auch sich selbst Chancen. Denn sie berauben sich vieler Fähigkeiten, über die Immobilienexpertinnen verfügen“, resümiert Katrin Williams, Vorstandsvorsitzende des Vereins Frauen in der Immobilienwirtschaft e.V.

Dabei sind laut Statistik Unternehmen mit höheren Frauenanteilen wirtschaftlich profitabler als die Konkurrenz und auch für die Unternehmenskultur ist eine Mischung aus Frauen und Männern ein Gewinn. Denn durch Diversität in der Unternehmensführung können sich die verschiedenen Fähigkeiten und Stile von Männern und Frauen zugunsten des Unternehmens ergänzen.

Anbieterbefragung: CAFM-Trendreport 2021

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GEFMA befragt in Kooperation mit Lünendonk & Hossenfelder bereits zum fünften Mal CAFM-Anbieter und -Nutzer sowie FM-Dienstleister zu ihren Erfahrungen mit und Erwartungen an CAFM. Denn der Verbreitungsgrad von CAFM/IWMS im deutschsprachigen Raum ist noch immer ausbaufähig und der Markt seit Jahren stark fragmentiert.

  • Was sind die Ursachen?
  • Wie werden CAFM-Systeme heute praktisch genutzt?
  • Welche Vorteile bringen sie wirklich?
  • Wie stellt sich der Markt in den kommenden Jahren im Kontext der FM-Digitalisierung und mit den Erfahrungen aus der COVID-19 Pandemie dar?

Um diese Fragen zu beantworten stehen bis 26. März 2021 sowohl Anbietern als auch Anwendern folgende Fragebögen zur Verfügung:

Die Teilnahme ist anonym und dauert 15 Minuten, die Umfrage-Ergebnisse sind ab Juli 2021 einsehbar.

Kälte-Schwarzmarkt floriert weiter

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Die neuen Erkenntnisse und Zahlen zum Kälte-Schwarzmarkt des EFCTC und der Oxera Consulting LLP sind beunruhigend: 2018 und 2019 wurden Kältemittel mit einem CO2-Äquivalent von 73 Mio. Tonnen illegal nach Europa importiert, was den jährlichen Emissionen von mehr als 55 Mio. Autos entspricht. Dabei sollen Kältemittel mit einem hohen Treibhausgaspotenzial in der EU schrittweise reduziert werden, um die Klimaziele zu erreichen. Denn der jährliche CO2-Ausstoß muss bis 2030 um fast 710 Mio. Tonnen sinken.

Kältemittel-schmuggeln ganz leicht

Der Gewinn beim illegalen Import ist für die Vertreiber betrachtet höher als die verordneten Bußgelder. Dort, wo die Bußgelder niedrig sind, kalkulieren kriminelle Organisationen die Möglichkeit einer Geldstrafe einfach als marginale Geschäftskosten ein. In ihren Augen ist das ein akzeptables Risiko im Vergleich zu den zu erwartenden Gewinnen. Das finanziert die organisierte Kriminalität und bedroht kleine und mittelständische Unternehmen in Europa, die legal investiert haben, um sich an die Gesetze zu halten und legale Kältemittel zu vertreiben.

Offizielle vs. Inoffizielle Zahlen

Offiziell erreicht die F-Gase-Verordnung der EU ihre Ziele, das legen etwa Zahlen aus Deutschland nahe. Doch der Schwarzmarkt wird in den offiziellen Berichten nicht berücksichtigt. Um die inoffiziellen Zahlen aufzudecken, sammelt der Verband Beweise für illegale Aktivitäten über die mehrsprachige und vertrauliche EFCTC Action Line und hat die Initiative Ehrenwort ins Leben gerufen.

Weitere Informationen und Erkenntnisse zu illegalen Kältemitteln finden Sie unter www.facility-manager.de/kälte

Atos setzt auf Leistungen von Spie

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Atos, ein Anbieter für die digitale Transformation, hat Spie für weitere 4,5 Jahre mit dem technischen Facility Management sowie Datacenter-Maintenance-Leistungen an den Standorten Fürth, Nürnberg und München beauftragt. Spie arbeitet bereits seit 2007 mit Atos zusammen und betreut hierbei die komplette Gebäudeleittechnik, Haustechnik sowie Heizungs- und Klimaanlagen und sorgt für die Strom-, Notstrom- und Kälteversorgung. Neben Wartung, Inspektion und Instandsetzung der gebäudetechnischen Infrastruktur von Rechenzentren und Bürobereichen für Atos verantwortet der Dienstleister zudem die komplette Datenverkabelung und Dokumentation der Serverstruktur sowie kernprozessnahe Dienstleistungen in den Rechenzentren. Dafür befindet sich ein Team aus über zehn Mitarbeitern rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr im Dienst.

Weitere Informationen und Kennzahlen zu Spie Deutschland & Zentraleuropa erhalten Sie in unserer Facility Services Datenbank.

Engie übernimmt FM im
Edge Grand Central

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Der Projektentwickler Edge und der Immobilien-Investmentmanager Nuveen Real Estate haben Engie mit der Betreuung der Immobilie Edge Grand Central in Berlin beauftragt. Bei dem Bürogebäude handelt es sich um ein Leuchtturmobjekt in Sachen Digitalisierung und Nachhaltigkeit, was sich auch auf den Betrieb und das Facility Management auswirkt. Der Vertrag mit Engie läuft vorerst bis zum 1. Oktober 2025 und beinhaltet das technische, infrastrukturelle und kaufmännische Gebäudemanagement. Zudem stehen koordinierende Leistungen sowie das Digitalisierungs- und das Energiemanagement im Vordergrund.

Die Zusammenarbeit zwischen Engie und dem Projektentwickler Edge startete bereits im Mai 2020 mit einer Implementierungsphase, während der beispielsweise sämtliche sicherheitsrelevante Anlagen gewartet wurden. Da sich die Bauarbeiten infolge der Corona-Pandemie verzögern und aktuell noch andauern, wurde zum 1. Januar 2021 ein reduzierter Regelbetrieb im Edge Grand Central aufgenommen.

Facility Management im smarten Bürogebäude

Das Gebäude umfasst neun ober- und zwei unterirdische Geschosse mit rund 22.800 qm Bürofläche. Künftig sollen hier etwa 2.000 Menschen täglich arbeiten, die unter anderem für Scout24 oder Oracle tätig sind. Die Nutzer können dann ihr Arbeitsumfeld über eine App personalisieren und auch die Gebäudereinigung wird durch Sensordaten gesteuert. Dadurch benötigt das intelligente Gebäude im Betrieb einen Dienstleister, der über Know-how in den Bereichen IT und Software verfügt. Mit nachhaltigen Facility Services will Engie darüber hinaus die Immobilie auf dem Weg in die Klimaneutralität begleiten. Dazu setzt das Unternehmen etwa auf ein aktives Energiemanagement oder die Reinigung der Fenster mit einem Osmose-Verfahren statt mit Chemie.