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RGM betreut Orange Campus von Hanse Merkur

Die Hanse Merkur Grundvermögen AG hat die RGM Facility Management GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Gegenbauer Unternehmensgruppe, mit dem technischen und infrastrukturellen Facility Management des Orange Campus in Nürnberg beauftragt.

Seit dem 14. Januar 2020 ist die RGM bereits verantwortlich für das integrierte Gebäudemanagement am deutschen Unternehmenssitz der GfK SE in Nürnberg. Das überwiegend für Bürozwecke genutzte Single-Tenant-Objekt umfasst eine Gesamtbürofläche von rund 38.000 qm, die sich auf fünf Obergeschosse sowie ein Untergeschoss verteilen. Die Büroimmobilie besteht aus drei Gebäudeteilen, die durch Verbindungsflügel verbunden sind und über begrünte Innenhöfe und Dachterrassen verfügen. Die RGM-Mitarbeiter erbringen am Standort der GfK, dem ehemaligen Kohlenhof in Nürnberg, alle eigentümerseitigen Leistungen im Rahmen des technischen und infrastrukturellen Facility Managements.

Facility Podcast: Krisenmanagement in Unternehmen

In der ersten Folge unseres Facility Podcasts „FM Unerhört“ sprechen wir mit Herbert Grebenc. Er ist Leiter für Facility Management und Krisenmanagement bei der BMW Group in München. Fragen, die uns beschäftigen sind u.a.: Wie sieht die Situation von der Unternehmensseite aus? Welche Maßnahmen sind sinnvoll? Wie richte ich einen Krisenstab ein? Viel Spaß beim Zuhören!

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Der Facility Manager startet Podcast

„FM Unerhört“ geht an den Start. Wir, die Redaktion von „Der Facility Manager“, sind unter die Podcaster gegangen.
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Corona-Notfallkrankenhaus öffnet in Berlin

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In der Messe Berlin ist ein Corona-Behandlungszentrum errichtet worden. In nur vier Wochen Bauzeit wurde das Projekt realisiert und am 11.Mai 2020 offiziell eröffnet. Das Reservekrankenhaus bietet etwa 500 Betten für Patienten, davon alleine 111 für Beatmungspatienten. Der Aufbau basiert dabei auf variablen Clustern mit Einheiten zwischen 16 und 24 Betten. Verantwortlich für die Planung zeichnete das Architekturbüro Heinle, Wischer und Partner.

Der Projektfokus lag dabei auf der funktionalen Qualität der medizinischen Versorgung mit Berücksichtigung der Bedürfnisse von Personal und Patienten. Auch ein nachhaltiger Umgang mit den Ressourcen ist eingeflossen. Über 90 Prozent der eingesetzten Materialien sind wiederverwert- oder verwendbar. Ebenso sind Messebauwände, Traversen und andere Möbel lediglich angemietet.

Auch der Brandschutz wurde dabei in Rekordzeit realisiert. Innerhalb von sieben Wochen stellten die Ingenieure von hppberlin das Konzept zusammen und führten Räumungs- und Rauchgassimulation, sowie Rauchgasversuche vor Ort durch. Ein dreigeschossiger Container-Modulbau auf der Freifläche vor der Messehalle 26 für die Logistik, die Ver- und Entsorgung sowie die Sozialbereiche für das Personal wurde zudem über drei Brücken an die drei Brandabschnitte der Halle 26 angebunden. Dabei wurde durch bauliche Maßnahmen sichergestellt, dass der Modulbau sowie die drei Hallenabschnitte jeweils separate Brandabschnitte bilden. Der Schwerpunkt des Konzepts liegt auf anlagentechnischen, organisatorischen und personellen Schutzmaßnahmen.

Globale Partnerschaft zwischen Planon und Leica

Planon und Leica Geosystems, ein Unternehmen der Hexagon‐Gruppe, haben ihre globale Partnerschaft angekündigt. Diese dient der Zusammenführung der Planon‐Software für Immobilien‐, Flächen‐ und Asset‐Management und der Lösungen von Leica Geosystems für die Umgebungserfassung sowie die cloud‐basierten Visualisierungs- und Kollaborationslösungen. Damit wollen die Unternehmen die digitale Transformation von Gebäuden beschleunigen. Planon und Leica Geosystems stellen in ihrer Kooperation digitale Zwillinge für bestehende Gebäude bereit, die in jede Planon‐Softwarelösung integriert werden können. Die Kombination aus beiden soll zu Prozessoptimierungen und Kosteneinsparungen führen.

Union Investment initiiert neuen Nachhaltigkeitsstandard

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Die Union Investment hat zusammen mit Bell Management Consultants den „ESG Circle of Real Estate“ gegründet. Die Initiative arbeitet an der Entwicklung eines Branchenstandards zur Messung der Nachhaltigkeitsperformance von Immobilien und Portfolios. Die Erarbeitung des Konzepts wird durch den Fondsverband BVI und den Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) unterstützt.

Wie auch das Nachhaltigkeitslabel „atmosphere“ von Union Investment berücksichtigt der neue Standard die Definition der nachhaltigen Finanzanlage (Taxonomie) des Action Plan on Sustainable Finance der EU und die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens. Durch eine Bewertung von null bis 100 wird ablesbar, zu wieviel Prozent eine Immobilie oder ein Portfolio Klima-Ziele und die ESG-Kriterien erfüllt. Das Gesamtergebnis setzt sich aus unterschiedlich gewichteten Parametern zusammen. Jeweils 40% entfallen dabei auf die „Verbräuche und Emissionen“, ebenso wie die qualitativen Gebäudedaten. Die restlichen 20% bilden den Bereich „Governance“ auf Fonds- und Unternehmensebene ab.

Der Probelauf des „ESG Circle of Real Estate“ startet Ende des Jahres und geht im Idealfall 2021 in ein globales Konzept über. Die detaillierten Daten sollen dabei von einem externen Dienstleister zusammengeführt werden und bleiben unter Verschluss. Damit wird Neutralität gewährleistet. Die Analysen erfolgen auf einer Jahresbasis.

Ersatztermin abgesagt: Light + Building erst wieder in 2022

Die Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik Light + Building, die zunächst auf den 27. September bis 2. Oktober 2020 verschoben wurde, wird nun erst wieder turnusgemäß vom 13. bis 18. März 2022 in Frankfurt am Main stattfinden. Angesichts der durch die Corona-Pandemie bestimmten Lage und den damit verbundenen Veranstaltungsverboten sowie Reiserestriktionen einigte sich die Messe Frankfurt gemeinsam mit ihren Partnern ZVEI und ZVEH sowie dem Messebeirat darauf, die diesjährige Light + Building auszusetzen und erst in zwei Jahren wieder durchzuführen.

Nach erneuter Bewertung der aktuellen Situation und zehn Wochen nach der erstmaligen Verschiebung ist, mit Blick auf die gemeinsame Entscheidung von Bund und Ländern, dass Großveranstaltungen bis mindestens Ende August 2020 in Deutschland nicht stattfinden dürfen, eine planungsgemäße Vorbereitung und Durchführung nicht sichergestellt.

Die Entscheidung betrifft ebenfalls die Intersec Building. Als Plattform für vernetzte Sicherheitstechnik wird das Format als integraler Teil der Light + Building nun in 2022 seine Premiere feiern.

Dussmann Group: Jahresrückblick 2019

Die Dussmann Group hat im Jahr 2019 ihren Konzernumsatz um 6,3 Prozent auf 2,13 Mrd. Euro gesteigert und Fortschritte bei ihrer strategischen Neuausrichtung erzielt. Die Ebitda-Marge auf den Konzernumsatz der Dussmann Group lag 2019 bei ging auf 5,0 Prozent zurück(2018: 6,2 %). „Der Rückgang der Marge lässt sich aus einer Vielzahl von kleinen Elementen erklären, die zusammenspielten, unter anderem die teils schwächere Performance in Deutschland, die bestehenden Overhead-Kosten, Kaufabschreibungskosten u.v.m.“ , sagte Wolf-Dieter Adlhoch, Sprecher des Vorstands der Dussmann Group, in der Telefon-PK vom 5. Mai 2020. Der Gesamtumsatz der Dussmann Group lag im Jahr 2019 bei 2,40 Mrd. Euro. Der Dienstleister gründete den neuen Geschäftsbereich Dussmann Technical Solutions (DTS), der den technischen Anlagenbau und technische Services umfasst. Der Unternehmensbereich Dussmann Service, der das integrierte Facility-Management auch die Umsätze von DTS umfasst, trug zum Konzernumsatz 1,67 Mrd. Euro (+ 6,6 Prozent) bei. Die Dussmann Group ist außerdem zu Zeiten von Corona mit ausgebildeten Desinfektoren in den Bereichen Reinigung, Hygiene und Desinfektion tätig.

„Viele unserer Dienstleistungen rund um Reinigung, Desinfektion und Pflege sind in der Corona-Krise systemrelevant. Dennoch können auch wir uns dem Shutdown bei einigen unserer Kunden natürlich nicht entziehen und werden die Folgen spüren. Für eine Bewertung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das laufende Geschäftsjahr ist es allerdings noch zu früh“, sagte Adlhoch. Doch der Rekordumsatz von 2019 wird laut Adlhoch nicht erreichbar sein: „2019 und 2020 sind einfach zwei verschiedene Welten.“ Der Kunde Infineon weckt aber positive Erwartungen in der Gruppe, da er seinen Vertrag mit Dussmann für die Reinigung, die Gebäudetechnik und das Catering um vier Jahre verlängerte. Der Dienstleister sieht aber auch Chancen in Corona, da die Angst vor Keimen bleiben wird und Dussmann für solche Situationen Beratungsleistungen aus ihren aktuellen Lösungen als „Best-Practice-Sharing“ anbieten will.

Dussmann zu Zeiten von Corona

Italien ist einer der größten Auslandsmärkte der Dussmann Group. Hier unterstützen Dussmann-Teams und gehen gegen die Ausbreitung des Coronavirus vor. Dazu zählen unter anderem die Reinigung von Krankenhäusern in der Lombardei oder die Desinfektion aller Vaporetti und Fähren in Venedig. In einem Feldlazarett zur Betreuung von Covid-19-Patienten in Bergamo, sorgt Dussmann für die Verpflegung. Zudem führte ein Reinigungsteam der Facility-Management-Sparte Dussmann Service bei Webasto in Stockdorf die Hygienereinigung durch. In den Dussmann Kultur-Kindergärten leisten Erzieherteams Notbetreuung für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen. Die Dussmann Group strebt indes an, die Auswirkungen der Corona-Krise für ihre Beschäftigten so gering wie möglich zu halten. Dabei kommen verschiedene Maßnahmen zum Einsatz. So werden Mitarbeiter beispielweise vorübergehend in anderen Service-Objekten eingesetzt, die wie Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäuser nicht von Schließungen betroffen sind. Wo nicht vermeidbar, greift Dussmann auch auf Überstundenabbau und Kurzarbeit (in Deutschland erhalten seit April zehn Prozent Kurzarbeitergeld) zurück. Laut Catherine Fürstenberg-Dussmann verfolgt der Dienstleister das Ziel, keine Schulden zu machen und alle Jobs zu sichern, ganz nach dem Motto „solidarisch und solide“.

Strategische Weiterentwicklung

Auch bei der strategischen Weiterentwicklung im Rahmen der Group-Strategie „Next Level“ erzielte die Dussmann Group 2019 Fortschritte. So wurde die im Sommer 2019 hinzugekaufte STS Group aus Irland, in den neu gegründeten Geschäftsbereich Dussmann Technical Solutions, kurz DTS, integriert. Die Dussmann Group schärfte auch regional ihren Fokus und verkaufte im Herbst 2019 das Geschäft in Lettland sowie Anfang 2020 das in China und Hongkong. Ziel dieser Portfoliostraffung ist es, das Geschäft in Europa und im Mittleren Osten sowie in ausgewählten asiatischen Märkten auszubauen.

Zwei E-Paper-Ausgaben „Der Facility Manager“ gratis

„Gemeinsam durch die Krise“ – unter diesem Motto steht unsere Aktion mit zwei E-Paper-Ausgaben von „Der Facility Manager“ gratis. Denn trotz Corona im täglichen Betrieb sind wir weiterhin für Sie da und halten Sie über alles auf dem Laufenden, was in der Facility-Branche so passiert. Auf der Website, im E-Mail-Newsletter und besonders fundiert natürlich in unseren Zeitschriften-Ausgaben. So informieren wir in der aktuellen Mai-Ausgabe über Risikomanagement, Arbeitsschutzstandards, Aufzüge und Videoüberwachung.

Ein großer Dank gilt dabei Ihnen und all jenen, die weiterhin unsere Fachzeitschrift und damit unser Team unterstützen. Dafür wollen wir Ihnen etwas zurückgeben:

Sichern Sie sich zwei E-Paper-Ausgaben gratis unter https://www.facility-manager.de/gemeinsamdurchdiekrise/

Leonhard Weiss: Imsware für CAFM

Das Bauunternehmen Leonhard Weiss hat Imsware für den Aufbau seines CAFM-gestützten Facility Managements ausgewählt. Das europaweit tätige Bauunternehmen bewirtschaftet mehr als 300 betriebsnotwendige Immobilien, die zukünftig in Imsware erfasst und verwaltet werden.

Warum Imsware?

Zentrale Anforderungen waren die Zertifizierung nach GEFMA 444, ein flexibles System, ein umfangreiches Modulangebot und Zukunftsfähigkeit beispielsweise durch Kompatibilität zu BIM und IFC. Imsware überzeugte schlussendlich mit seiner Nutzerfreundlichkeit sowie der Zugehörigkeit zur RIB-Gruppe. Mit dem Projekt werden in den ersten Schritten als Hauptmodule Instandhaltung, Technisches Anlagenmanagement und Flächenmanagement aufgerüstet. Ziel ist, die Instandhaltung zu verbessern, die Sicherheit zu erhöhen und Kosten zu senken. Weitere Module sollen folgen.

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard

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Sicherheit und Gesundheitsschutz sollen oberste Priorität haben, wenn das Wirtschaftsleben nach dem Shutdown wieder Fahrt aufnimmt. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) macht dazu im aktuellen „Arbeitsschutzstandard COVID 19“ konkrete Vorgaben. Dieser formuliert umfangreiche Anforderungen an den Arbeitsschutz in Zeiten der Corona-Krise.

TME – Professionelles Krisenmanagement CREM

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Ein Patentrezept für den Umgang mit einer Krise, wie wir sie aktuell erleben, gibt es sicherlich nicht. Wir haben für Sie aber ein paar interessante Beispiele und Tipps zusammengefasst, die Ihnen vielleicht bei dem einen oder anderen Problem Hilfe oder Inspiration sein können. Darunter die Krisenhebel CREM von TME Associates.

Krisenmanagement – Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?

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In den letzten Jahrzehnten haben uns immer wieder Wellen von Krankheitserregern erreicht. Doch nie war eine Lage so extrem wie heute mit dem neuartigen Coronavirus. Auf was müssen sich Unternehmen künftig einstellen? Können wir uns in Zukunft besser auf solche Gefahren vorbereiten?

Damit hat sich das Team von „Der Facility Manager“ auseinandergesetzt und für Sie ein paar interessante Beispiele und Tipps zusammengefasst, die Ihnen vielleicht bei dem einen oder anderen Problem Hilfe oder Inspiration sein können. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat außerdem konkrete Vorgaben zum Arbeitsschutz im „Arbeitsschutzstandard COVID 19“ mit weitreichenden Auswirkungen für das Facility Management veröffentlicht. Den Link zu diesem Dokument und eine weitere umfassende Linksammlung finden Sie im Folgenden.

Die Dokumente zum Arbeitsschutzstandard und zum Krisenmanagement nach TME Associates finden Sie in unserem Downloadbereich unter:

www.facility-manager.de/downloads

Pandemieplanung
www.facility-manager.de/&pandemieplanung

Soforthilfe
Genauere Infos mit einer Übersicht der Hilfen der einzelnen Bundesländer gibt es vom Bundesministerium für Wirtschaft:
www.facility-manager.de/&soforthilfe

KfW-Sonderprogramm 2020
Alles zum Thema Kreditvergabe und Konsortialfinanzierung finden Sie hier:
www.facility-manager.de/&sonderprogramm

Alle Infos zum KfW-Schnellkredit für den Mittelstand finden Sie hier:
www.facility-manager.de/&schnellkredit

Wirtschaftsstabilisierungsfonds
Mehr zum Thema bietet die Bundesregierung:
www.facility-manager.de/&stabilisierung

Kreditbürgschaften
Eine Übersicht zur jeweiligen Bürgschaftsbank nach Bundesland
gibt es beim VDB:
www.facility-manager.de/&buergschaften

Kurzarbeitergeld
Die Arbeitsagentur informiert über Voraussetzungen und Anspruch:
www.facility-manager.de/&kurzarbeit

Förderung von Beratung von KMUs
Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle können Beratungsleistungen beantragt werden:
www.facility-manager.de/&beratung

Steuerliche Hilfsmaßnahmen
Die ausführliche Beschreibung der steuerlichen Maßnahmen übernimmt
das Bundesfinanzministerium:
www.facility-manager.de/&steuerhilfen

Gemeinsam durch die Krise - 2 ePaper Der Facility Manager gratis

Neue GEFMA-Leitfäden für globale FM-Strategien

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Der GEFMA-Arbeitskreis International hat Orientierungshilfen für Unternehmen bei der Entwicklung strategischer Geschäftsmodelle für das international erfolgreiche Facility Management erarbeitet. Der Verband hat nun die ersten beiden Leitfäden für globale Facility Management-Strategien veröffentlicht, um international einheitliche Qualitätsstandards zu gewährleisten.

Leitfaden GEFMA 965: „International Service Agreement“

Der Leitfaden GEFMA 965 dient als Orientierungshilfe für Unternehmen, Immobilienverwalter und Facility Manager bei der Durchführung von internationalen Ausschreibungen von FM-Dienstleistungen. Er liefert Unternehmen und ihren Rechtsabteilungen eine Rahmendokumentation über verschiedene Vertragsstrukturen und -klauseln, die in einem internationalen Vertrag zu berücksichtigen sind.

Leitfaden GEFMA 966: „Facility Management Business Models”

Der Leitfaden GEFMA 966 unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung ihrer eigenen FM-Strategie und ihres Geschäftsmodells. Der Leitfaden gibt eine Einführung in allgemeine Themenfelder wie Geschäftsmodelle, Kerngeschäft und Strategiedefinition. Mit den Themenfeldern Corporate Real Estate Management, Beschaffung von FM-Dienstleistungen, Outsourcing-Strategien sowie der Entwicklung verschiedener Geschäfts- und Preismodelle für die Definition von Outsourcing- Prozesse von FM-Dienstleistungen soll der Leitfaden Grundwissen vermitteln und als Orientierungshilfe für die Implementierung einer FM-Organisation als auch Ausschreibungen dienen.

Die GEFMA-Leitfäden 965 und 966 sind ab sofort im Online-Shop erhältlich.

FH Kufstein: Online bewerben für 2020/2021

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Für die Studiengänge im Bereich Facility- und Immobilien Management an der FH Kufstein in Tirol läuft derzeit die Bewerbungsphase: Interessenten können sich noch bis zum 25. Juni 2020 über ein Online-Aufnahmeverfahren bewerben. Damit sich das Studium mit dem Beruf optimal kombinieren lässt, finden die Vorlesungen freitags und samstags sowie in einer Blockwoche statt. Die Kufsteiner Fachhochschule wurde für ihren Studiengang mehrfach ausgezeichnet.

Der Bachelorstudiengang vermittelt Fachwissen aus wirtschaftlichen, technischen und rechtlichen Bereichen. Vertiefung bietet der Masterstudiengang mit Fokus auf Managementkompetenzen. Hier werden Führungskräfte ausgebildet, indem sie mit ökonomischen sowie rechtlichen Umständen vertraut gemacht werden. Internationale Fachveranstaltungen begleiten den Studienbetrieb und öffnen den Studierenden ein breites Branchennetzwerk.

Für den Studienstart 2020/21 jetzt noch online bewerben und die Zukunft dank des kompletten Online-Aufnahmeverfahrens bequem von zu Hause aus sichern: www.fh-kufstein.ac.at/bewerben

Apleona setzt auf IBM Cloud zur digitalen Transformation

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Apleona und IBM werden die im Mai 2018 gestartete Entwicklungspartnerschaft für digitale Anwendungen im Immobilienmanagement im IBM Watson IoT-Center fortsetzen. Gleichzeitig erweitert und verlängert Apleona die Zusammenarbeit mit IBM im Bereich IT-Infrastruktur. Der Fünf-Jahres-Vertrag umfasst die Bereitstellung und den Betrieb der Apleona-IT-Infrastruktur sowie die Apleona-interne Datenverarbeitung in der IBM Cloud. Damit soll die digitale Transformation des europäischen Immobiliendienstleisters vorangetrieben werden.

Die erweiterte Partnerschaft mit IBM soll sich nun auf einen zusätzlichen Schwerpunkt konzentrieren, nämlich auf die Digitalisierung interner Prozesse und Abläufe. Gearbeitet werden soll laut Dr. Jochen Keysberg zum Beispiel an der zunehmenden Automatisierung des internen Auftragsmanagements – vom Abruf und der internen Vergabe einer Leistungserbringung bis hin zu deren Dokumentation und Abrechnung. „Neben den digitalen Kundenlösungen sind die internen Maßnahmen zur Effizienzoptimierung in der IT die zweite wichtige Säule der digitalen Transformation unseres Geschäftsmodells und unserer Leistungserbringung“, sagt der Apleona-CEO.

Der Betrieb der Apleona-Infrastruktur für die interne Datenverarbeitung sowie die technische Realisierung der neuen Anwendungen erfolgen heute primär im IBM Cloud Rechenzentrum in Frankfurt.

Neue Richtlinie für Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen

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Am 20. Mai 2020 wird die neue Richtlinie VDI 5800 Blatt 1 „Nachhaltigkeit in Bau und Betrieb von Krankenhäusern – Grundlagen“ erscheinen. Das Dokument befasst sich mit einer nachhaltigen medizinischen Versorgung und wie diese ermöglicht werden kann. Dabei stehen besonders der Gebäudelebenszyklus von der Planung, dem Neu- und Umbau über die Nutzung und Instandhaltung bis zur Entsorgung von Krankenhäusern sowie die möglichen Handlungsfelder für Nachhaltigkeit in Bau und Betrieb im Fokus. Damit werden mehrere Ziele verfolgt. Zum einen sollen unnötige Kosten, z.B. für Räume und Geräte, möglichst vermieden und zum anderen die Qualität in der Medizin gewährleistet werden. Zudem kann nachhaltiges Wirtschaften die Zufriedenheit von Mitarbeitern und Patienten erhöhen.

Die Richtlinie VDI 5800 Blatt 1 richtet sich an Experten für Planung von Neu- und Umbau von Krankenhäusern, an Betreiber, an Spezialisten für Gebäudetechnik, Betrieb, Energie und Abfall, an Medizintechniker sowie an Experten für Information und Kommunikation, Prozesse und Services. Erarbeitet wurde sie von der VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences (TLS).

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI e.V.) ist ein wichtiger Herausgeber von Regelwerken, die von Experten verfasst und an Experten gerichtet sind. Das Ziel der Richtlinien ist es ein aktuelles Bild vom Stand der Technik zu vermitteln und als Unterstützung bei den täglichen technischen Herausforderungen zu dienen.

Ausführliche Informationen zur aktuellen Richtline VDI 5800 Blatt1 und die Bestellmöglichkeit finden Sie unter: www.vdi.de/nachhaltigkeit-in-krankenhaeusern

VDI 3803 – überarbeitete Version

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Der Entwurf der Richtlinie VDI 3803 Blatt 1 „Raumlufttechnik – Bauliche und technische Anforderungen – Zentrale raumlufttechnische Anlagen (VDI-Lüftungsregeln)“ von 2018 der Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik wurde überarbeitet und erscheint im Mai 2020 als Weißdruck. Sie formuliert die grundsätzlichen Anforderungen an zentrale RLT-Anlagen, die hauptsächlich der Luftzufuhr für Personen dienen und soll Bauherren und Architekten bei der Planung und Ausführung der Raumlufttechnik helfen.  Ziel der Richtlinie ist es, die Beteiligten, wie Nutzer, Bauherren, Architekten und Fachplaner anhand einer Checkliste abstimmen zu können und die Aufgaben für die Planung bestmöglich festzulegen.

Onlinebestellungen sind unter www.vdi.de/3803 oder www.beuth.de möglich.

Citic Capital übernimmt Dussmann-Geschäft in China

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Die Dussmann Group und CITIC Capital, der Private-Equity-Arm von CITIC Capital Holdings Limited, haben bekannt gegeben, dass CITIC Capital das Dussmann-Geschäft in China und Hongkong übernommen hat. Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht veröffentlicht. Die Veräußerung erfolgte zum 31. Januar 2020 und hat nun auch alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen erhalten. Hakan Lanfredi, Vorstandsmitglied bei Dussmann und verantwortlich für den Bereich EMEA, teilte mit, dass mit der Transaktion die Strategie verfolgt wird, das Geschäft auf Europa, den Mittleren Osten sowie asiatische Märkte zu konzentrieren.

Dussmann in China

Dussmann China wurde 1998 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Shanghai, mit Niederlassungen in neun verschiedenen Städten des Landes. Das Unternehmen beschäftigt rund 2.500 Mitarbeiter. Dussmann Service Hong Kong wurde 1996 gegründet und hat rund 1.600 Mitarbeiter. Beide konzentrieren sich auf Dienstleistungen im Facility Management in den Bereichen Reinigung, Catering, Sicherheit und technische Dienstleistungen, vor allem für Unternehmenskunden.

Neue Erkenntnisse 2019: Große Mengen illegaler Kältemittel trotz verbesserter Kontrollen

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Neue Erkenntnisse des Wirtschaftsermittlers Kroll haben ergeben, dass im Jahr 2019 große Mengen illegal importierter Kältemittel (HFKW, Fluorkohlenwasserstoffe) auf den EU-Markt gelangten – trotz verbesserter Kontrollen und intensivierter Strafverfolgung. Die Untersuchungen von Kroll verdeutlichen die unterschiedlichen Wege, über die die illegalen Gase in die EU gelangen und welche Ausmaße die Situation erreicht.

Zur Studie und ihren Ergebnissen

Im Rahmen einer investigativen Studie, die vom Europäischen Technischen Ausschuss für Fluorkohlenwasserstoffe (EFCTC) in Auftrag gegeben wurde, ging Kroll zwischen März und Dezember 2019 insgesamt 228 Meldungen illegaler Aktivitäten nach. Auffällig war dabei, dass viele der gemeldeten Aktivitäten sich auf Einwegbehälter beziehen, die in der EU verboten sind. Zahlreiche Produkte wurden dabei über Online-Markplätze angeboten. Insgesamt lagen im Jahr 2019 444 Angebote auf 15 Verkaufsplattformen vor.

Kroll deckte zudem auf, dass die illegalen Kältemittel vor allem durch fehlgeleitete Umladungen, Missbrauch der vorgegebenen Quoten, offenen Schmuggel sowie als gefälschte Produkte in die EU gelangen. Insgesamt lieferte Kroll Beweise für mindestens 3.000 t illegal gehandelter HFKWs. Das entspricht einem CO2-Äquivalent von 4,7 Mio. t.

Die EFCTC Action Line für die anonyme Meldung illegaler F-Gas-Produkte und illegalen F-Gas-Handels ist erreichbar unter: https://efctc.integrityline.org/index.php