Apleona Wolfferts hat die Errichtung der Gewerke Heizung, Lüftung, Klima sowie Brandschutz für den Erweiterungsbau des Fracht- und Umschlagszentrum von United Parcel Service (UPS) am Flughafen Köln-Bonn übernommen. Das 2005 errichtete UPS-Zentrum wird aktuell durch vier mehrgeschossig angelegte Abfertigungshallen und drei siebenstöckige Bürotürme erweitert. Die Hallen umfassen künftig eine Fläche von jeweils 6.000 qm und einer Raumhöhe von bis zu zehn Metern. Die Fertigstellung soll bereits im August 2022 erfolgen.
Neben den Anlagen für Heizung, Lüftung und Klima sorgt die Apleona-Tochter in den Abfertigungshallen auch für Entrauchungsanlagen. In den Bürotürmen integriert das Unternehmen zudem die Sanitärinstallationen und sorgt für die Ausführungs- und Montageplanung sowie die Koordination sämtlicher weiterer gebäudetechnischer Gewerke. Auftraggeber für den Großauftrag ist der Generalunternehmer, die Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH.
Dussmann Service hat den Auftrag für die gastronomische Versorgung des Deutschen Fußball-Bundes e. V. (DFB) auf dem neuen DFB-Campus in Frankfurt am Main übernommen. Ab Juli 2022 werden dafür ein Betriebsrestaurant für 600 Tischgäste und ein teilweise öffentliches Bistro bereitstehen. Bis dahin sorgt der Dienstleister auf dem Gelände mit einem Foodtruck sowie im Gebäude durch einen Etagen-Service für die Versorgung. Zu dem Auftrag zählt außerdem die Gäste-Verpflegung in den Übernachtungszimmern sowie die Verantwortung aller künftigen Event-Caterings für Pressekonferenzen, Workshops und Tagungen. Es sollen in Zukunft auf dem Campus bis zu 220 Veranstaltungen pro Jahr stattfinden.
Der DFB-Campus umfasst einen rund 50.000 qm großen Neubau für die die Verwaltung und die Akademie des Deutschen Fußball-Bundes. Neben dem Verwaltungstrakt stehen ab Sommer 2022 auch über 40 Konferenzräume, eine Multifunktionshalle, ein Athletenhaus mit 33 Zimmern sowie zahlreiche Trainings- und Sporteinrichtungen zur Verfügung.
Am 31. März 2022 hat die GEFMA-Lounge Bayern-Nürnberg ihr erstes digitales Treffen zum Thema „Digitalisierte Datenerfassung zur ESG-Nachweisführung“ abgehalten. Justus Wiedemann, Geschäftsführer des Frankfurter Proptech-Unternehmens Quantrefy stellte seine gleichnamige ESG-Implementierungsplattform vor, die Nutzern konkrete nachhaltige und wirtschaftliche Optimierungsmaßnahmen für ihre Objekte vorschlägt und als unabhängiger Markplatz fungiert. Auf der Basis einer KI-gestützten Datenanalyse führt die Plattform eine Echtzeitberechnung der ESG Scorings GRESB, ECORE und CRREM durch und berücksichtigt dabei Klimarisiken und Mieterzufriedenheit. Seit November 2021 ist sie auf dem Markt.
Nach einem Grußwort von GEFMA-Vorstand Rainer Vollmer, der auf das erfreuliche Mitgliederwachstum des Verbands verwies, leitete Sebastian Hölzlein, Leiter der veranstaltenden GEFMA-Lounge und Geschäftsführer der Alpha IC, in den Vortrag ein. Anhand der ESG Real Estate Pyramide verdeutlichte er, dass alle Akteure im Real Estate Management (REM) mit ihren unterschiedlichen Interessen, Perspektiven von den ESG-Anforderungen betroffen seien und die Nachfrage nach nachhaltigen Immobilien enorm sei. Genau diesen Transformationsdruck greife die Plattform auf, erläuterte Wiedemann seine Motivation für die Neuentwicklung, die seit November 2021 auf dem Markt ist und kontinuierlich in ihrer Funktionalität erweitert wird. In der anschließenden Diskussion wurde das Thema Datenmanagement und Digitalisierungsstand von Immobilien wiederholt thematisiert.
Die Wisser Service Holding Schweiz AG, ein Tochterunternehmen des deutschen Dienstleistungsspezialisten Wisag, hat rückwirkend zum 1. Januar 2022 die Mehrheitsanteile an der Schweizer Reasco AG aus Neuhausen am Rheinfall übernommen.
Die Reasco AG wurde 2011 als ein Spin-off des Neuhauser Traditionsunternehmens SIG gegründet. Die Servicegesellschaft erbringt Dienstleistungen für Immobilieneigentümer und industriell-gewerbliche Immobiliennutzer. Das Unternehmen beschäftigt in den Bereichen Facility Services, Safety und Immobilientreuhand in Neuhausen am Rheinfall rund 60 Mitarbeitende. Angaben zum Umsatz machte die Wisag nicht. Die Bereiche Architektur und Immobilienvermarktung sind von der Übernahme nicht betroffen und bleiben als Reasco Immobilien AG zu 100 Prozent im Eigentum des Managements.
Mit der mehrheitlichen Beteiligung an der Reasco AG baut die Wisser Service Holding ihre Kompetenz ihr FM-Geschäft in der Schweiz aus, für das es laut Willy Ruf, Geschäftsführer der Wisser Service Holding Schweiz AG, einen „ambitionierten Wachstumsplan“ gibt. Für Reasco soll sich in der Wisag Gruppe die Chance ergeben, überregional zu wachsen und an internationalen Ausschreibungen teilzunehmen. Thomas Burkhardt bleibt Geschäftsführer der Reasco AG.
Welchen Chef wünscht sich das Team? Das ist gar nicht so wichtig, denn der Einfluss einer Führungsperson nimmt ab, Prozesse und Unternehmenskultur sind inzwischen die entscheidenden Erfolgsfaktoren. Das ist ein Ergebnis des jüngsten „PMRE Monitors 2022: Sustainable Leadership – Führung im digitalen Zeitalter“.
Zur Untersuchung zukunftsweisender Führungsmodelle in der Immobilienwirtschaft hat das Competence Center Process Management Real Estate (CC PMRE) zusammen mit der HTW Berlin und der cctm real estate & infrastructure AG aus Basel im Zeitraum September bis Oktober 2021 ihre 16. Marktanalyse durchgeführt.
An der Studie haben sich 248 Experten der Immobilienwirtschaft beteiligt, die sich auf 154 Führungskräfte und 94 Mitarbeiter verteilen, dazu 265 Studierende immobilienwirtschaftlicher Studiengänge aus Deutschland. Die Stichprobe ist mit insgesamt 513 Teilnehmern die größte seit Beginn der Marktanalysen des CC PMRE.
Die Herausgeberinnen der Studie Prof. Marion Peyinghaus und Prof. Regina Zeitner unterstützte zudem ein Steuerungsausschuss aus 25 renommierten Fach- und Führungskräften der Immobilienwirtschaft. Die Ergebnisse der Marktstudie lassen sich in zehn Punkten zusammenfassen:
Nicht Boni, sondern Inspiration und Motivation führen zum Erfolg
Prozesse, Unternehmenskultur und IT überflügeln jede Führungskraft
Mitarbeiter klagen sinkende Prozessqualität wegen schlechter Prozesseffizient
Defensives Führungsverhalten verschlechtert das Ergebnis
Führungskräfte müssen noch den Wert von individuellen Qualitäten zu erkennen lernen
Gesundheitsförderung durch den Arbeitgeber ist wesentlich im War for Talents
Die Generation Z erwartet kleinteilige Arbeitsaufträge und aktive Kontrollen
Für Generation Z zählt der Kontakt zum Kollegen mehr als der zur Führungskraft
Das Ideale Team besteht aus 11,6 Mitrabeitende
Der Arbeitsaufwand im digitalen Zeitalter steigt – ebenso die Zufriedenheit der Mitarbeitenden
Die Ergebnisse der Marktanalyse werden am 12. Mai 2022 im Rahmen der Veranstaltung CC PMRE Backstage im Haus der Statistik in Berlin prästiert. Im Anschluss erfolgt die umfassende Publikation im PMRE Monitor 2022: Sustainable Leadership – Führung im digitalen Zeitalter. Der kostenfreie Download der Studie ist ab dem 15. Mai 2022 unter www.ccpmre.de möglich.
Groß & Partner, einer der führenden Immobilienentwickler in Deutschland, und der französische Konzern Schneider Electric vertiefen ihre strategische Partnerschaft. Hierfür bringt Schneider Electric seine digitale Kompetenz rund um Building Management Systeme (BMS), Facility Management und Building Information Modelling (BIM) in die Zusammenarbeit ein.
Ein aktuelles Beispiel der Kooperation ist die Zusammenarbeit beim momentan entstehenden Projekt FOUR Frankfurt, einem europaweit einzigartigen Hochhausquartier in der Innenstadt von Frankfurt am Main.
Für das Ensemble aus vier Türmen und einem Sockelgeschoss für Büros, Wohnungen, Hotels, Gastronomie und den Einzelhandel sowie soziale Infrastruktur bündeln Groß & Partner und Schneider Electric von der Idee über das Design und die die Bauphase bis hin zum späteren Betrieb nun ihre Kräfte, um ein Leuchtturmprojekt in Sachen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Realisierung von Zukunftsvisionen zu realisieren. Basis des ganzheitlichen digitalen Lösungsansatzes ist die offene EcoStruxure Building Architektur von Schneider Electric.
In Sachen Nachhaltigkeit ist beim Projekt FOUR die höchste deutsche Nachhaltigkeitszertifizierung DGNB Platin in Kombination mit der Klassifizierung Vertical City geplant. Das DGNB-Zertifizierungssystem ist der weltweit führende Maßstab für die nachhaltige Immobilienentwicklung.
Das innovative Gebäude FOUR, das aktuell in Frankfurt am Main entsteht, wird mit Software von Schneider Electric ausgestattet – Foto: Groß & Partner
CAFM-NEWS – Der französische Konzern Schneider Electric hat eine Partnerschaft mit Groß & Partner, Projektentwickler für Premium-Immobilien, geschlossen. Im Zuge der Partnerschaft wird unter anderem die Schneider-Software EcoStruxure für die Analyse und Steuerung der Instandhaltung im kommenden Hochhaus FOUR in Frankfurt am Main eingesetzt.
Allgemein zielt die vertiefte strategische Partnerschaft darauf, flexibel nutzbare, attraktive und nachhaltige Immobilien zu schaffen, die innovative Lösungen für das Flächenmanagement, die eMobilität und zur Senkung von Betriebskosten integrieren und die von dauerhaftem Wert sind.
Schneider Electric bringt in die Partnerschaft seine digitale Kompetenz rund um Building Management Systeme (BMS), Computer gestütztes Facility Management (CAFM) und Building Information Modelling (BIM) mit ein.
Ein konkretes Beispiel der Kooperation ist die Zusammenarbeit beim momentan entstehenden Projekt FOUR Frankfurt, einem europaweit einzigartigen Hochhausquartier in der Frankfurter Innenstadt. Das Ensemble aus vier Türmen und einem Sockelgeschoss bietet Platz für Büros, Wohnungen, Hotels, Gastronomie und den Einzelhandel sowie soziale Infrastruktur.
Als Leuchtturmprojekt in Sachen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Realisierung von Zukunftsvisionen konzipiert, spielen digitale Lösungen im FOUR eine entscheidende Rolle. Basis des dortigen, ganzheitlichen digitalen Lösungsansatzes mit seinen vielfältigen Funktionalitäten ist die offene EcoStruxure Building Architektur von Schneider Electric.
Beim Thema Nachhaltigkeit planen die Partner, die höchste deutsche Nachhaltigkeits-Zertifizierung DGNB Platin, in Kombination mit der Klassifizierung Vertical City zu erreichen. Das DGNB-Zertifizierungssystem ist der weltweit führende Maßstab für die nachhaltige Immobilienentwicklung.
Pharmaserv hat das modernste Bürogebäude am Standort Behringwerke am Donnerstag an CSL Behring übergeben. Es war das größte Bauprojekt, das der Standortmanagagement-Spezialist für die Pharmaindustrie bisher erstellt hat. Das Gebäude M540 besteht aus fünf einzelnen Riegeln und erstreckt sich über insgesamt 17.500 Quadratmeter auf sechs Etagen. Entstanden sind so Arbeitsplätze für rund 600 Mitarbeitende. Diese können ihre Arbeitsumgebung ganz flexibel wählen. Neben Schreibtischarbeitsplätzen im Shared-Desk-Prinzip ermöglicht die transparente Raumgestaltung unterschiedliche Begegnungsmöglichkeiten und neuartige Formen der Zusammenarbeit und Interaktion zwischen den Teams und Funktionen. Im Interesse der energetischen Nachhaltigkeit nutzt M540 Erdwärme und geothermische Kälte, womit es 50 Prozent unter den Anforderungen der Energiesparverordnung liegt. Um umweltfreundliche Mobilität zu fördern, gibt es einen doppelstöckigen Fahrradparkplatz.
chargeIT mobility, Spezialist für Ladeinfrastruktur aus Kitzingen, hat zur Eneco eMobility umfirmiert. Damit ist das Unternehmen, das bereits 2019 von Eneco übernommen wurde, nun auch namentlich in den niederländischen Konzern integriert. Gemeinsam zeichnet die Gruppe für 37.000 aktiven Ladestationen und mehr als 200.000 Ladepunkte in ganz Europa verantwortlich, die von den Besitzern der mehr als 97.000 aktiven Ladekarten genutzt werden können. Ziel von Eneco ist, ein führender Anbieter von E-Mobilitäts-Lösungen in Deutschland zu werden.„Außerdem schaffen wir mit diesem Zusammenschluss noch mehr Kapazität für unsere Kunden – mit zukunftssicheren, vernetzten und zuverlässigen Ladelösungen“, erklärt Leonie Baneke, CEO von Eneco eMobility.
Die GEFMA 940 Marktübersicht CAFM-Software 2022 ist erschienen und bietet Informationen zu unter anderem 34 CAFM-Anbietern – Abbildungen: Forum Zeitschriften und Spezialmedien
CAFM-NEWS – Die neue GEFMA 940 Marktübersicht CAFM-Software 2022 ist erschienen. Es ist die umfangreichste Darstellung des CAFM-Marktes in DACH seit dem Start der Marktübersicht vor 22 Jahren. Auf jetzt 204 Seiten versammelt die Marktübersicht fundiertes Fachwissen für Einsteiger und Experten.
Herausgegeben von der Fachzeitschrift Der Facility Manager, dem Beratungsunternehmen Alpha IC und dem Branchenverband GEFMA ist die CAFM-Marktübersicht als GEFMA 940 auch Bestandteil des Richtlinienwerks des Deutschem FM-Verbandes.
Die aktuelle Ausgabe der CAFM-Marktübersicht liefert detaillierte Informationen, Zahlen und Daten zu:
34 CAFM-Herstellern
1 Immobilien-Service-Apps
5 Datenerfassern
13 CAFM-Implementierern
Dazu gibt es übergreifende Auswertungen, eine Leistungsmatrix der CAFM-Systeme, eine Anbieterübersicht, Hinweise auf CAFM-Fachliteratur und GEFMA-Richtlinien zu CAFM, acht Unternehmensportraits sowie einen Leitfaden und Erläuterungen zur Publikation.
Die Marktübersicht CAFM-Software 2022 erhalten Abonnenten der Fachzeitschrift Der Facility Manager mit der April-Ausgabe zugeschickt, GEFMA-Mitglieder erhalten die GEFMA 940 ebenfalls kostenlos. Weitere Interessierte können die Marktübersicht CAFM-Software 2022 direkt beim Verlag bestellen. Sie kostet 45 Euro plus Versand, steht dann aber als Heft und PDF zur Verfügung.
Spacewell verschmilzt die CAFM-Lösung Axxerion und die IoT-Plattform Cobundu zu Spacewell Workplace – Abbildung: Spacewell
CAFM-NEWS – Nemetschek-Tochter Spacewell verschmilzt seine Unternehmen Axxerion und Cobundu zu Spacewell Workplace. Axxerion ist ein CAFM-Anbieter aus den Niederlanden, während Cobundu eine Smart Building-Plattform anbietet. Die integrierten Lösungen bilden jetzt eine SaaS-Plattform mit einheitlicher Benutzeroberfläche und einheitlichem Design.
Die Umbenennung in Spacewell Workplace versteht der Hersteller als Hinweis auf den Kern der Lösung und die zukünftige Strategie des neuen Unternehmens. Zugleich soll der Name für Klarheit im Markt sorgen.
Laut Spacewell umfasst die die vollständig integrierte Lösung für die Arbeitsplatz-Organisation drei miteinander verknüpfte Bereiche. Es sind:
Workplace Management
Workplace Analytics
Workplace Experience
Sie führen die Workflows von Axxerion und die IoT-Funktionen von Cobundu zusammen, um eine stärkere Automatisierung des gesamten Gebäudemanagements und der Mitarbeitererfahrung zu ermöglichen. Spacewell Workplace bietet in Echtzeit Zugang zu hochwertigen Daten und unterstützt Immobilienverwalter, Facility-Manager und Dienstleister, gesunde, nachhaltige und menschenzentrierte Umgebungen zu schaffen, in denen Mitarbeiter optimal arbeiten können so der Anbieter.
Parallel wird der Kern der CAFM-Software Axxerion in Spacewell Real Estate umbenannt und auf gewerbliche Immobilienverwalter ausgerichtet.
Besser spät als nie: Am 30. März hat sich der Ausschuss Facility Management des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA konstituiert. Er soll sich den Themen des Facility Managements widmen und den branchenübergreifenden Austausch ermöglichen – insbesondere zu Gebäudedigitalisierung, Automatisierung, BIM und ESG.
Der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft will damit seinem Anspruch gerecht werden, die ganze Wertschöpfungskette der Branche abzubilden. „Von den 645 Mrd. Euro Bruttowertschöpfung in der Immobilienwirtschaft entfällt etwa ein Fünftel auf das Facility Management“, rechnet Aygül Özkan, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des ZIA, die Bedeutung des FM vor.
Lange genug hat es gedauert, bis diese Wahrnehmung nun einsetzte. GEFMA als FM-Verband mit rund 1.000 Mitgliedern gibt es bekanntermaßen ja schon über 30 Jahre. Dennoch spielte das Facility Management innerhalb der ZIA-Aktivitäten bislang bestenfalls eine kleine Statistenrolle auf der großen Bühne der Immobilienwelt.
Den Vorsitz des Ausschusses übernimmt Fabíola Fernandez, Co-Vorstandsvorsitzende der Unternehmensgruppe Gegenbauer und Vorsitzende des Geschäftsbereichs Integriertes Facility Management. „Der Ausschuss soll die führenden Branchenunternehmen vereinen, um gemeinsam an den vielfältigen Herausforderungen unserer Branche zu arbeiten. Dazu gehört neben der Digitalisierung und der Fachkräftegewinnung insbesondere der Weg hin zu einem klimaneutralen Gebäudebestand. Denn ohne unsere Branche ist ein Klimawandel nicht zu schaffen“, sagt Fernandez.
Für ihre Master-Thesis zum Thema „Hybrides Projektmanagement in Softwareeinführungsprojekten“ sucht Marie Hoffmann noch Projektmanager, Mitarbeiter in Projektbüros (PMO) und CAFM-Consultants, die ihren kurzen Fragebogen mit Multiple-Choice Antworten beantworten. Die insgesamt 15 Fragen sind in weniger als 5 Minuten angekreuzt. Teilnehmer, die ihre E-Mail-Adresse hinterlassen, erhalten im Gegenzug die Gesamtergebnisse, natürlich anonymisiert.
Ziel der Arbeit ist es, herauszufinden, wie die Auswahl von Projektmanagement-Methoden in Softwareeinführungsprojekten, zu denen auch CAFM-Einführungsprojekte gehören, erfolgt. Welche Faktoren hierbei in Projekten berücksichtigt werden, darin soll die Arbeit einen Einblick geben.
Hoffmann hat einen Bachelor in Facility Management und arbeitet nach mehreren Jahren als Consultant bei einem CAFM-Hersteller heute im berufsbegleitenden Studium bei einem FM-Dienstleister in Berlin.
Auch für die kommenden Jahre hat sich der Recycling- und Materialtechnologie-Konzern Umicore für ISS als Dienstleister für das Facility Management entschieden. Seit 2019 erbringt ISS Deutschland an den drei Umicore-Standorten Bad Säckingen, Rheinfelden und Hanau Technisches Facility Management (TFM) und Reinigungs-Services. Das TFM schließt dabei sämtliche Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten der Liegenschaften ein, inklusive der Pflege und Wartung von Flurfördergeräten. Grund für die Verlängerung des Vertrages sei, dass ISS mit einem engagierten Team überzeugt habe. Vor allem in der schwierigen Phase der Pandemie hätten die ISS-Mitarbeitenden Zuverlässigkeit und Agilität bewiesen. Umicore beschäftigt weltweit mehr als 10.000 Mitarbeitern und erzielte 2021 einem Umsatz von 4 Mrd. Euro. Der Standort in Bad Säckingen wird seit 2013 von Umicore als Produktionsstätte für die Katalysatoren-Produktion genutzt, ergänzend zu dem 16 km entfernten Werk in Rheinfelden.
Die GEFMA hat ein Whitepaper angekündigt, das sich mit FM-Services für die neue hybride Arbeitswelt befasst – Foto: photographee.eu/stock.adobe.com
CAFM-NEWS – Die Deutsche Gesellschaft für Facility Management GEFMA hat für das dritte Quartal dieses Jahres ein Whitepaper angekündigt: Neue Arbeitswelten im FM ist sein Titel und es soll den Wechsel zu New Work zu orchestrieren helfen.
Es ist ein Spannungsfeld: Waren lange Zeit wohnliche Büros mit vielen Freiräumen für Mitarbeitende das Idealbild eines Arbeitsplatzes, so besteht heute großer Bedarf an arbeitsgerechten Orten in der Wohnsituation. Unverändert hoch zwischen diesen beiden Polen bleibt der Bedarf an professionellen Facility-Services, so die Annahme der GEFMA.
Denn in Arbeits- wie in Wohnräumen möchte sich der Mensch gut entfalten und konzentriert arbeiten können. Das führt zu der Frage, welche Leistungen sich durch FM-Dienstleister noch erbringen lassen, wenn die Beschäftigten der Kunden überwiegend im Homeoffice arbeiten?
Eine mögliche Antwort: Vielleicht steht bald die vom Arbeitgeber beauftragte Reinigungskraft für das Homeoffice vor der Tür, als unersetzbarer Anreiz für eine innige Mitarbeiterbindung und beeindruckendes Mittel der Mitarbeitermotivation.
Weitere mögliche Antworten will der GEFMA-Arbeitskreis Workplace im dritten Quartal dieses Jahres liefern, in einem Whitepaper mit dem Titel Neue Arbeitswelten im FM.
Die Klüh Gruppe hat ihren Geschäftsbericht 2021 veröffentlicht und verzeichnet ein leichtes Umsatzplus von 0,8 Prozent bei einem Gesamtumsatz von 814 Mio. Euro. Für das 111. Jubiläumsjahr 2022 geht die Geschäftsführung davon aus, dass das Business in allen Geschäftsbereichen im Jahr 2022 wieder Vorkrisenniveau erreichen könnte.
Umsatzrückgänge im vergangenen Geschäftsjahr gab es in den Geschäftsbereichen Catering und Security, wo sich Betriebsrestaurantschließungen, ausbleibende Messen und Events sowie der eingeschränkte Flughafenbetrieb wie schon im Jahr 2020 corona-bedingt bemerkbar machten. Im internationalen Markt hingegen war ein Anstieg um 10,4 Prozent auf 194 Mio. Euro zu verzeichnen. Außerdem erhielt Klüh zum dritten Mal das Siegel „Deutschlands begehrtester Arbeitgeber“ durch das F.A.Z.-Institut. Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt hat sich der Multiservice-Anbieter 2021 offiziell zu dieser Kultur verpflichtet und ein Diversity-Management implementiert.
Nachhaltigkeit und Digitalisierung
Das vergangene Jahr nutzte Klüh, um die Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Facility-Management voranzutreiben, und entwickelte digitale Tools und Geschäftsansätze aus dem unternehmenseigenen Center of Digital Excellence (CoDE) für Prozessoptimierungen, Effizienzsteigerungen und reibungslose Kommunikation. Für mehr Nachhaltigkeit bietet die Catering-Sparte des Multiservice-Anbieters in den von ihr betreuten Betriebsrestaurants seit 2021 die Möglichkeit, im Speiseplan den Nachhaltigkeits-Wert zu jedem Menü anzugeben. Die transparente Angabe des Umwelt-Fußabdrucks einer Speise soll es den Gästen ermöglichen, innerhalb der Menüauswahl ein nachhaltigeres Angebot auszuwählen. Auch der größte Dienstleistungsbereich der Unternehmensgruppe Klüh Cleaning zeigte mit nachhaltigen Reinigungskonzepten, wie über die gesamte Wertschöpfungskette CO2-reduzierende Maßnahmen umgesetzt werden können. Dazu zählen innovative, wassersparende Reinigungsgeräte, umweltschonende Reinigungschemie, Arbeitskleidung aus recyceltem Material und ressourcenschonende Abläufe.
Ausführliche Informationen über das Leistungsspektrum der Klüh Gruppe finden Sie in unserer Facility-Services-Datenbank unter: www.facility-manager.de/datenbank
Die Dorfner Gruppe hat im Zuge einer Ausschreibung der Stadt Oberasbach den Auftrag für die Unterhaltsreinigung von sechs Kinder- und Jugend-Einrichtungen übernommen. Außerdem reinigt der Dienstleister seit Anfang des Jahres 2022 die Glasflächen, den Außenbereich, die WC-Anlagen, die Saunas, die Küche sowie das Verwaltungsgebäude der Taunus Therme im hessischen Bad Homburg. Damit hat der Dienstleister zwei Neukunden für sich gewonnen. Zu den zu reinigenden Flächen der Stadt Oberasbach zählen die Pestalozzi Grundschule, die Pestalozzi Mittelschule, die Pestalozzi Turnhalle, der Kinderhort am Asbachgrund, die Mittagsbetreuung an der Pestalozzi Grundschule sowie das Jugendhaus Oasis. Auf den 1.500.000 qm Reinigungsfläche pro Jahr sorgt der Reinigungs-Dienstleister nun seit Januar 2022 für Hygiene und Sauberkeit.
Über ihr gemeinsames Joint Venture Chargemaker haben Mainova und Dussmann die neue Ladeinfrastruktur mit 130 E-Ladepunkten für Elektrofahrzeuge im Frankfurter Tower185 für die Deka Immobilien installiert und in Betrieb genommen. Damit entsteht nach Unternehmensangaben deutschlandweit der bisher größte Ladepark in einer Büroimmobilie.
Als Service-Anbieter für Ladeinfrastrukturen erstellte Chargemaker in diesem Zuge Studien und Analysen zur technischen Machbarkeit und zur Umsetzung der avisierten Ladepunkte im Gebäude. Auf Basis der geplanten Energie- und Kabelinfrastruktur sowie des volldynamischen Lastmanagements zur Leistungsoptimierung installierte das Unternehmen die Ladestationen, vernetzte sie und nahm sie in Betrieb.
„Jeder E-Ladepunkt im Tower185 bietet bis zu 22 Kilowatt elektrische Ladeleistung und wird mit Ökostrom betrieben. Die Ladeservices lassen sich per App, per RIFD-Karte oder -Schlüsselanhänger nutzen“, erklärt Björn Dethlefsen, Geschäftsführer von Chargemaker. In Zukunft sei zudem ein Parksystem in der Tiefgarage geplant, das für eine optimale Auslastung der Parkplätze sorgen soll. Seit dem Sommer 2021 gibt es in dem prominenten Frankfurter Bürohochhaus darüber hinaus 18 Ladespinde für E-Bikes.
Chargemaker ist ein Joint Venture von Mainova und der Dussmann Group. Als Full-Service-Anbieter von Ladeinfrastruktur bietet Chargemaker Unternehmen und der gewerblichen Immobilienwirtschaft ein Portfolio bestehend aus Planung und Konzeption, Installation und Inbetriebnahme, Betrieb und Services sowie Energieinfrastruktur und Ladestrom.
Mit dem „AGI-Arbeitsblatt W 5 – Kennzahlen für Instandhaltungskosten während der Nutzungsphase von Büro- und Laborgebäuden“ hat die Arbeitsgemeinschaft Industriebau e.V. eine Arbeitshilfe vorgelegt, die Bauherren und Betreiber bei der Kostenplanung in der Nutzungsphase unterstützen soll. So liefert das Arbeitsblatt eine einfache Systematik zur Bewertung der Instandhaltungskosten. Richtwerte aus Benchmark-Untersuchungen der vergangenen Jahre für Büro- und Laborgebäude der Industrie dienen neben der Beurteilung der eingesetzten Mittel gleichzeitig auch als Maßstab bei der Budgetplanung für technische Maßnahmen.
Das 3-seitige PDF-Dokument mit detaillierten Erläuterungen und praktischen Arbeitshilfen gibt es zur Bestellung als Download unter: http://www.immobilien-buch.com/agi-papiere/
Die Umfrage zur Projektsteuerung einer CAFM-Einführung ist in wenigen Minuten beantwortet – Bild: Marie Hoffmann
CAFM-NEWS – Wie Projekt-Manager die Einführung von CAFM- oder anderer Software begleiten und wie hybride Projektmanagenent-Modelle genutzt werden, will Marie Hoffmann in ihrer Master-Thesis Methodenwahl in Softwareeinführungsprojekten mit individuellen hybriden Vorgehensmodellen im Projektmanagement klären. Validen Input aus der Praxis erhofft sie sich von einer Umfrage, die sie gestartet hat, denn: Zu dem Thema gibt es kaum Literatur. Mitmachen lohnt sich schon deshalb, denn jeder Teilnehmer kann die Ergebnisse nach Abschluss der Erhebung zugesandt bekommen.
Die Umfrage selber ist nicht sehr groß. Nur 15 Fragen sind zu beantworten, die meisten ganz einfach per Mausklick. Das ist in unter 5 Minuten zu schaffen, selbst unter Einbezug der Datenschutzhinweise am Anfang, die gemäß DSG-VO inzwischen auch hier nötig sind, denn – wie gesagt – die Ergebnisse kann jeder Teilnehmende bekommen, und zwar per E-Mail.
Als Teilnehmer sind neben klassischen Projektleitern in Unternehmen auch deren Consultants sowie Mitarbeiter in Projektbüros (PMOs) gefragt. Sie alle haben ausreichen Kenntnisse und Erfahrung, um valide Inhalte beizusteuern, denn ein Patentrezept für Projektsteuerung bei einer CAFM-Einführung gibt es nicht.
Hoffmann selber hat Facility Management studiert und danach einige Jahre bei pit-cup als Projektleiterin gearbeitet. Mit der Masterarbeit wird sie ihr Studium im Fach Business Consulting und Digital Management an der FOM Hochschule für Ökonomie & Management in Berlin abschließen.