Sonntag, 15. Februar 2026
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Goldbeck erbringt Leistungen für Office Campus

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Goldbeck Facility Services hat den Facility Management-Auftrag für den Office Campus Mizal am Düsseldorfer Hafen erhalten. Auftraggeber ist der nordrhein-westfälische Projektentwickler Codic. Der Auftrag umfasst u. a. Instandhaltungsleistungen an technischen Anlagen und der automatisierten Parkpaletten-Anlage sowie die Übernahme von infrastrukturellen Dienstleistungen, wie beispielweise Fassaden- und Grünflächenarbeiten.

Neben dem Campus verantwortet Goldbeck auch die Codic-Gewerbeimmobilien BÖ69 und W70 in Düsseldorf sowie das Bonnjour in Bonn teils seit fast 10 Jahren.

Wilo und Schneider kooperieren für die Zukunft

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Wilo, Hersteller von Pumpen und Pumpensystemen, und Schneider Electric haben ihre Partnerschaft erweitert und treiben künftig zusammen die Klimastrategie von Wilo voran. Beide Unternehmen kooperieren bereits mit dem Ziel, nachhaltige und effiziente Lösungen für die Wasser- und Gebäudeindustrie zu entwickeln. Zu den Elementen der Partnerschaft gehören die strategische Analyse der Nachhaltigkeitsaktivitäten, die Identifizierung und Priorisierung neuer Nachhaltigkeitsinitiativen sowie eine umfassende Einbindung interner Stakeholder. Ziel ist es, Netto-Null-Emissionen bis 2050 zu erreichen.

Die Wilo-Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt das Ziel mehr Menschen mit sauberem Wasser zu versorgen und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens zu reduzieren. Im Sinne des UN-Nachhaltigkeitsziels 13 „Klimaschutz“, strebt Wilo bis 2025 an, die CO2-Emission um 50 Mio. t zu reduzieren, klimaneutral an den Standorten zu produzieren, Energie einzusparen und ihr Produktportfolio für intelligente Lösungen jährlich um 15 Prozent zu steigern.

RAL-Merkblatt: Vergabe von Reinigungsdienstleistungen

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Um in der Reinigung qualitätsorientierte Ausschreibungen zu erleichtern, hat die RAL-Gütegemeinschaft Gebäudereinigung e. V. das Merkblatt „Vergabe von Reinigungsdienstleistungen“ auf den Markt gebracht. Damit will der Verband sowohl Auftraggebern als auch Auftragnehmern alle relevanten Informationen für eine qualitativ hochwertige Auftragsvergabe bereitstellen. Da der Wunsch nach professionellen Gebäudedienstleistungen an Bedeutung gewinnt, soll das Merkblatt zeigen, wie eine hohe Qualität des Dienstleisters mit einem angemessenen und wirtschaftlich nachvollziehbaren Preis vereint werden kann. Dabei werden Themen wie die Vergabearten und ihre Vorteile bis hin zu einer detaillierten Herleitung aller preisbildenden Komponenten anhand praktischer Beispiele beschrieben. Außerdem wird u. a. der Rechtsschutz in Vergabeverfahren sowie die Frage zu möglichen weiteren Leistungskomponenten eines Dienstleisters geklärt.

Das Merkblatt kann kostenlos unter www.gggr.de/reinigung heruntergeladen werden.

Bosch investiert in Halbleiterstandorte

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Mehr als 400 Mio. Euro will Bosch in seine Standorte Dresden, Reutlingen und Penang/Malaysia investieren. Damit reagiert das Technologieunternehmen auf die rasant steigende Nachfrage nach Halbleitern, welche dort produziert werden. In Dresden soll damit nun die Produktion früher als geplant hochgefahren werden. In Reutlingen wird die Reinraumfläche um zusätzliche 4.000 qm erweitert, zudem sind für die Entwicklung 150 neue Stellen geplant. Außerdem soll in Penang ein neues Halbleiter-Testzentrum errichtet werden. Dafür stehen Bosch dort insgesamt etwa 100.000 qm Fläche zur Verfügung, die schrittweise bebaut werden sollen. Die Arbeiten starten noch Ende 2020, die Fertigstellung ist für 2023 geplant.

Mobility Solutions ist der größte Bereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2020 mit 42,1 Mrd. Euro 59 Prozent zum operativen Umsatz bei. Damit ist das Unternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie.

VDI zum Abriss von Gebäuden

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Um Schäden und Unfälle beim Gebäudeabriss zu vermeiden, hat die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG) die Richtlinie VDI 6210 Blatt 9: „Abbruch baulicher und technischer Anlagen – Abbruchstatik“ veröffentlicht, die nun den Entwurf von Juni 2020 ersetzt. Die Richtlinie behandelt und beschreibt vorbereitende und planerische Maßnahmen zur Standsicherheit bei Abbrucharbeiten. Dabei gibt sie die grundlegenden Anforderungen an bautechnische Nachweise vor und legt die Regeln für den Abbruch baulicher und technischer Anlagen fest.

Die Richtlinie ist online unter www.vdi.de/6210-9 erhältlich und kann in vielen öffentlichen Auslegestellen kostenfrei eingesehen werden.

HEA: Energieverbrauch zur Stromerzeugung 2020

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Im Auftrag der HEA, Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V., untersucht das Internationale Institut für Nachhaltigkeitsanalysen und -strategien (IINAS) aus Darmstadt seit 2010 durch Erhebung von Lebenswegdaten für Energie-, Stoff- und Transportsysteme die Ressourcennutzung und Umwelteffekte der deutschen Stromerzeugung. Für 2020 betragen die Treibhausgasemissionen für eine im Durchschnitt bereitgestellte Kilowattstunde 382 g CO2Äq/kWhel. Der nicht-erneuerbare kumulierte Energieverbrauch (KEVne) für die Abgabe aus dem lokalen Stromnetz lag im gleichen Jahr bei 1,4 kWhprimär/kWhel. Vor fünf Jahren betrug dieser Wert noch 1,9. Damit sinken der Energieverbrauch und die Emissionen bei Stromerzeugung deutlich.

Der KEVne stellt das Verhältnis dar, welche Menge an Primärenergie aufzuwenden ist, um eine Kilowattstunde elektrische Energie an Endkunden zu liefern. Je mehr Erneuerbare Energien im Strommix integriert sind und je geringer die Umwandlungs- und Verteilungsverluste in den Kraftwerken und Netzen sind, desto kleiner wird dieses Verhältnis. Der KEV kann als Wert für die Festlegung der sogenannten Primärenergiefaktoren (PEF) herangezogen werden. Deren nicht-erneuerbarer Anteil (PEFne) wird zum Beispiel im Gebäudeenergiegesetz (GEG) oder in der DIN V 18599 für die energetische Bilanzierung herangezogen. Der beschriebenen Entwicklung sollte bei der Novellierung des GEG und der technischen Regelwerke Rechnung getragen werden. Derzeit legt das GEG für netzbezogenen Strom einen PEFne von 1,8 fest und liegt damit knapp 30 Prozent über dem physikalisch sachgerecht ermittelten Gutachtenwert von 1,4.

Die Studie finden Sie unter www.hea.de/energie

Komplettpaket für Elektromobilität

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Der Hersteller von Hardware für E-Mobilität, ABL, und das Softwareunternehmen Reev verstärken ihre Präsenz mit dem Elektrofachbetrieb Reev Solutions. Durch die Neuaufstellung wollen die beiden Partnerunternehmen den flächendeckenden Aufbau von intelligenter und zukunftsfähiger Ladeinfrastruktur weiter vorantreiben. Reev Solutions ist eine Firma aus München, die sich auf die Standortprüfung, technische Projektierung und Installation von komplexen E-Mobility-Anlagen spezialisiert hat. Gemeinsam möchten die drei Unternehmen vor allem Projekte wie große Ladeparks und verbundene Energiesysteme angehen und sowohl Hard- und Software als auch deren Installation als Komplettpaket anbieten. ABL und Reev arbeiten bereits seit 2019 zusammen und haben seitdem mehr als 500 Projekte in ganz Deutschland umgesetzt.

Mehr zum Thema Elektromobilität finden Sie hier: www.facility-manager.de

VDI zu Asbest im Bauwerksbestand

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In ca. dreiviertel aller Gebäude, die vor Oktober 1993 gebaut oder saniert wurden, ist noch heute Asbest verarbeitet. In Deutschland gab es im Jahr 2020 in Deutschland sogar über 1.500 Todesfälle durch asbestbedingte Berufskrankheiten. Um das zu verhindern, veröffentlichte die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik die Richtlinie VDI 6202 Blatt 3 „Schadstoffbelastete bauliche und technische Anlagen – Asbest – Erkundung und Bewertung“. Sie beschreibt die Untersuchung auf typische asbestverdächtige Materialien und gibt an, welche Aussagesicherheiten der Erkundung zu Asbestvorkommen unter bestimmten Bedingungen erzielt werden können. Als erste Norm weltweit wird durch sie die Probenanzahl von schadstoffverdächtigen Baumaterialien abgeleitet und dient damit dem Gutachter als praxisorientiertes Werkzeug für die transparente Dokumentation und Erkundung.

Die Richtlinie ersetzt den Entwurf von Oktober 2019 und kann unter www.vdi.de/6202 bestellt werden.

BTGA: Erste Absolventen beenden Studiengang zum TGA-Manager

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Der Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e.V. (BTGA) hat im Rahmen seiner Jahrestagung 2021 in Saarbrücken die ersten Absolventen zum zertifizierten TGA-Manager ausgezeichnet. Der einjährige Studiengang kann an der Frankfurt School of Finance & Management studiert werden und besteht aus acht Modulen.

Mehr zum Studiengang

Der BTGA entwickelte den Studiengang „Zertifizierter TGA-Manager“ in Zusammenarbeit mit der Frankfurt School. Das Weiterbildungsangebot richtet sich an angehende Führungskräfte aus der Branche der technischen Gebäudeausrüstung, um ihre fachlichen und methodischen Kenntnisse für ihre Rolle als Führungskraft zu vertiefen. Die acht Module sind in Betriebswirtschaftslehre, Marketing & Vertrieb, Compliance, Projektmanagement, Trends & Digitalisierung, Kommunikation & Konflikt, Unternehmensführung und Leadership gegliedert. Am 21. März 2022 geht der Studiengang in die zweite Runde und das erste Modul Betriebswirtschaftslehre startet auf dem Campus der Frankfurt School of Finance & Management.

Wollen Sie das Studium „Zertifizierter TGA-Manager“ für 2022 beginnen, dann informieren Sie sich unter: www.fs.de/tga

CRE-Zukunftsreport von Colliers

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Colliers hat auf EMEA-Ebene einen Leitfaden mit dem Titel „CRE – our industry today, tomorrow, and beyond: Engage, Evolve, Accelerate” veröffentlicht. Er soll Unternehmen als Hilfestellung dienen, wie Nutzerstrategien und die Arbeitsorganisation an die neuen Bedingungen nach der Coronapandemie angepasst werden können. Für einen langfristigen Erfolg seien flexible Arbeitsflächen und Technologien für kollaboratives Arbeiten in hybriden Teams ein entscheidender Faktor. Insgesamt werden im CRE-Zukunftsreport sechs Schwerpunkte gesetzt, die miteinander verknüpft sind und strategische Antworten von Unternehmen jeder Größe erfordern:

  1. Neue Arbeitsformen
  2. Nachhaltigkeit und Diversität stärken
  3. Die Zukunft der Arbeitsflächen
  4. Nutzung neuer Technologien
  5. Investment und Portfolio Management
  6. Partnerschaften optimal nutzen

Neuer Zukauf für Caverion im Bereich Kältetechnik

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Caverion hat zum 1. November 2021 die Firma Bott Kälte- und Klimatechnik erworben, alle Mitarbeitenden werden übernommen. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Damit will das finnische Unternehmen nicht nur im Raum Frankfurt seine Kompetenz in diesem Bereich ausbauen, sondern setzt auch international seine Wachstumsstrategie fort. Denn erst im November 2019 hatte Caverion mit der schwedischen Huurre Group eine der führenden Firmen im Bereich CO2-basierter Kältesysteme mit einem Gesamtjahresumsatz von 48 Mio. Euro (in 2018) übernommen.

Planon kooperiert mit OrthoGraph

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Der Software-Anbieter Planon und OrthoGraph, ein Unternehmen, das ein BIM-Ökosystem entwickelt hat, haben ihre beiden Technologien integriert. Dadurch wollen die Firmen den Weg für Gebäudeeigentümer und -betreiber zu einem nachhaltigen digitalen Zwilling ebnen. Denn durch OrthoGraph können alle in Planon gespeicherten Gebäudedaten live ausgetauscht werden. Darüber hinaus haben Kunden fortan Zugriff auf Operational BIM-Funktionen. Durch die Kooperation der beiden Firmen sollen sich die Risiken im Gebäudebetrieb verringern, gleichzeitig können Anwender mehr Schnelligkeit, Genauigkeit und Benutzerfreundlichkeit erwarten.

VdS-Brandschutztage in Köln am 8./9.12

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Eine Kombination aus internationaler Fachmesse, Themenforen und hochwertigen Fachtagungen bieten die VdS-Brandschutztage Besuchern am 8. und 9. Dezember 2021 in der Koelmesse. Die Veranstaltung gehört zu den wichtigsten Branchenterminen für den vorbeugenden baulichen, organisatorischen und anlagentechnischen Brandschutz. Auf dem Programm stehen in diesem Jahr sieben Fachtagungen; sie werden in den Sälen rings um die Messehalle ausgerichtet und sind separat buchbar. Folgende Themen behandeln die Fachtagungen:

– 50. Fortbildungsseminar für Brandschutzbeauftragte (8./9.12.2021)
– Feuerlöschanlagen international (8./9.12.2021)
– Brandmeldeanlagen (9.12.2021)
– Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (9.12.2021)
– Baulicher Brandschutz (8.12.2021)
– Bauen und Brandschutz in NRW (9.12.2021)
NEU: Impulstagung zum Thema Hydranten (8.12.2021)

Auf der Bühne in der Messehalle gibt es eine neue Ausgabe des „Zukunftsforum Brandschutz“ mit Vorträgen zu innovativen Themen. Außerdem können die Messebesucher hier live den zweiten „VdS-Brandschutztalk“ erleben – dabei diskutieren Experten über aktuelle Branchenthemen.

Für die Leser von Der Facility Manager stehen kostenlose Eintrittskarten für den Messebesuch zur Verfügung. Die Freikarten können unter http://www.vds.de/facilitymanager ausgedruckt werden.

3 Schritte für mehr Hygiene in geschlossenen Aufzügen

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Der Aufenthalt in Aufzügen erzeugt bei vielen Menschen Unbehagen. Kleine fensterlose Räume werden seit dem Pandemiegeschehen zusätzlich mit einer besonderen Ansteckungsgefahr verbunden. Aerosole können in Aufzügen nicht durch Lüften reduziert werden, daher muss die Luftreinigung anders gelöst werden. Ein weiterer Ansatz zu (ergänzenden) Hygienemaßnahmen ist die Minimierung der kontaminierten Oberfläche. Dabei kann entweder auf die Desinfektion der berührten Flächen gesetzt werden oder eine Kontaminierung durch berührungslose Bedienung vermieden werden.

Luftreinigung in Aufzügen

Eine Möglichkeit der Luftreinigung sind Kabinenluft-Reinigungssysteme mit UV-C-Strahlung. Die Geräte reinigen dabei die Luft automatisch und können gefahrlos eingesetzt werden, wenn sich Personen im Aufzug aufhalten. Die Luft wird dabei an einer abgeschirmten UV-C-Strahleneinheit vorbeigeführt, mit der die Fahrgäste nicht in Kontakt kommen können. Solche Reinigungssysteme eignen sich ebenfalls gut zur Nachrüstung in bestehenden Aufzugsanlagen.

Desinfektion der Oberflächen

Ist ein Aufzug leer, kann mit UV-C-Strahlen auch die Desinfektion von Oberflächen erfolgen. Die Strahlung zersetzt die Keime und Bakterien auf Handläufen, Wänden und Tastenfelder. Damit werden diese unschädlich gemacht und stellen keine Bedrohung für die nächsten Aufzugnutzer dar. Ein weiterer Vorteil der UV-C-Strahlung ist, dass Krankheitserreger keine Resistenz ihr gegenüber ausbilden können. Die DNA der Erreger wird modifiziert, daher können sie sich nicht mehr reproduzieren.

Berührungslose Bedienung von Aufzügen

Alternativ zur Oberflächendesinfektion kann eine Kontaminierung auch unterbunden werden. Dazu bietet sich entweder eine Oberflächenbeschichtung oder eine berührungslose Bedienung an. Die Beschichtung kann auf bestehende Bedienelemente aufgetragen werden. Sie soll aktiv gegen Viren, Bakterien, Pilze und Schimmel wirken. Eine Auffrischung ist circa im jährlichen Turnus nötig.

Für die berührungslose Bedienung bietet sich der Einsatz sogenannter Sensortechnik an. Diese erkennt, wenn sich ein Finger nähert und reagiert dann bereits. Als Alternative kann der Aufzug per App gesteuert werden, die sich auf dem Smartphone des Fahrgastes befindet. Diese kann auch in bestehenden Anlagen nach entsprechender Nachrüstung verwendet werden. Ein Automatikmodus bietet besonderen Komfort: er erkennt die Aufzüge aus der Favoritenliste und wählt das entsprechende Stockwerk selbstständig an.

Sie möchten alle Details lesen und explizite Produkte vorgestellt bekommen? Mit unserem ePaper-Abo erhalten Sie direkt Zugang zur Ausgabe Oktober 2021 von „Der Facility Manager“, aus welcher der Auszug dieses Artikels stammt.

 

 

Lünendonk gibt Einblick in den Schweizer Facility-Management-Markt

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Am 25. Oktober 2021 hat Thomas Ball von Lünendonk & Hossenfelder in einem virtuellen Treffen einen Überblick über den Facility Management-Markt in der Schweiz gegeben. Jochen Scrabak, Managing Director der CBRE GWS Switzerland, ergänzte die Informationen zum Marktgeschehen mit Einschätzungen aus dem eigenen Unternehmen. Ganzheitlich betrachtet, betrug das Marktvolumen für Facility Services in der Schweiz im Jahr 2020 Schätzungen zufolge 12 Mrd. CHF. Der Branchen-Umsatz im selben Jahr blieb mit einem minimalen Zuwachs von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr trotz Pandemie relativ stabil. „Als Reaktion auf die Krise mussten die Provider sowohl Umsatzrückgänge aus Kulanz gegenüber Auftraggebern als auch durch den Wegfall von Ad-hoc-Services und Rückgängen im Catering-Geschäft verkraften“, resümierte Ball. Demgegenüber standen Zusatzaufträge unter anderem in der Reinigung, Wartung und Aufrüstung der Gebäudelüftung als nicht geplante Erlöse.

Das Ranking der Schweizer Facility-Services-Anbieter führt ISS mit 760 Mio. CHF Umsatz in 2020 (2019: 820 Mio.) an. Darauf folgt Bouygues mit 340 Mio. CHF. CBRE belegt erstmals den dritten Platz im Ranking, da das Unternehmen ein anorganisches Wachstum von 60 Prozent auf 312 Mio. CHF (2019: 192 Mio.) verzeichnete. Auch Sodexo befand sich erstmals unter den Top 10, da der Betrieb sein Angebotsportfolio erweitert hat. Allgemein ist die Stimmung im Markt verhalten optimistisch. Für die kommenden Jahre erwarten die Unternehmen wieder Umsatzsteigerungen von mehr als 5 Prozent pro Jahr.

Was die Branche beschäftigt

Wesentliche Themen und Trends, die den Markt treiben, sind der Personalmangel, die starke Nachfrage nach integralen Services, die Digitalisierung und die steigenden Nachhaltigkeitsanforderungen an Immobilienbetreiber. Dabei wurde die Marktentwicklung sowohl positiv als auch negativ bewertet. Neben negativen Aspekten wie dem steigenden Preisdruck, einseitigen Vertragskonstruktionen sowie kürzeren Vertragslaufzeiten auf Wunsch der Kunden, steigt die Nachfrage im Bereich Nachhaltigkeit und Digitalisierung positiv an. Auch der Bedarf nach Beratungstätigkeiten durch die Dienstleister entwickelt sich gut. Die Digitalisierung steht dabei bei vielen Unternehmen hoch im Kurs und gilt als wichtiger Teil der Unternehmensstrategie und als Vorteil für die Auftrags-Akquise. Die Nachhaltigkeit betreffend bieten bereits zwei Drittel der Unternehmen Leistungen zur CO2-Reduzierung an. Dazu zählen Energie-Audits, Beratungstätigkeiten oder auch ein innovatives Energiemanagement. Die beiden letzten Punkte werden dabei von den Kunden am meisten abgefragt. Laut Scrabak spielt die Nachhaltigkeit im gesamten integrierten Facility Management eine Rolle, beginnend in den kleinen Gewerken, wie den Soft-Services, über die Beratung bis zum Umbau von Flächen.

Der Contractingmarkt wächst

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Die jährliche Befragung unter den Mitgliedern des Verbands für Energiedienstleistungen, Effizienz und Contracting e.V. (vedec) hat ein erfolgreiches Jahr 2020 für die Branche ergeben. So stiegen der Umsatz um 4,5 Prozent sowie die Anzahl der geschlossenen Verträge um 6,55 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dementsprechend blicken die befragten Unternehmen positiv in die Zukunft, wenngleich sie auch Hindernisse, wie beispielsweise die Wärmelieferverordnung, die Kostenneutralität, das Zinsniveau oder wechselhafte Rahmenbedingungen, ausmachen. Gefragt wurde außerdem nach dem aktuellen Stand der Umsetzung der Klimaneutralität im eigenen Contracting-Unternehmen. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen möchten sich in den nächsten Jahren klimaneutral aufstellen. Dabei sollen vor allem regenerative Brennstoffe, verschiedene Digitalisierungsmaßnahmen und der Ausbau der Elektromobilität zum Einsatz kommen. Ein Großteil der Befragten sieht durch die Corona-Krise kaum Einflüsse auf die Contracting-Branche, ein kleiner Teil verspürt sogar positive Effekte.

RLE Gruppe übernimmt ReCoTech

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Die RLE Gruppe hat das Berliner Software-Unternehmen ReCoTech übernommen und erweitert damit ihr Angebotsportfolio um Lösungen wie die Masterplanung von komplexen Büroflächenportfolios durch digitale Simulation. Ziel ist die effiziente Flächenoptimierung mithilfe strategischer Flächenplanung und Workspace Management bei heterogenen Strukturen in Unternehmen, Organisationen, Kommunen und weiteren öffentlichen Behörden. Das Angebot richtet sich u. a. an die Automobil- und Gesamtindustrie, die öffentliche Hand und Unternehmen, die ihre Prozesse und Infrastrukturen zukunftsfähig gestalten wollen.

Rohstoffmangel in der Baustoffindustrie

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Auch für die Baustoffindustrie verschärfen sich spürbar die Auswirkungen des industriellen Rohstoffmangels. So hat nun die Schüco Polymer Technologies KG, eine 100-prozentige Tochter der Schüco International KG, ihre Teilnahme an der Fachmesse Fensterbau Frontale 2022 abgesagt. Stattdessen wolle das Unternehmen seine Kapazitäten stringent auf Maßnahmen und Projekte konzentrieren, um gemeinsam mit den Partnerbetrieben diese Herausforderungen bestmöglich zu meistern. „Eine monatelange Bindung von Kapazitäten zur Vorbereitung einer Messe wäre derzeit nicht zielführend“, erklärt Markus Herbst, Sprecher der Geschäftsleitung der Schüco Polymer Technologies KG.

Am Standort in Weißenfels arbeitet man mit Hochdruck daran, die Produktionskapazitäten signifikant zu erhöhen. Auch der Logistikbereich wurde um 10.000 qm Freifläche und 6.000 qm Hallenfläche erweitert, was die logistischen Prozesse optimieren und für mehr Flexibilität bei der Bevorratung sorgen soll.

Nachhaltiger Gewerbepark „The Tube“ für Düsseldorf

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Auf dem 14 ha großen Grundstück des ehemaligen Röhrenherstellers Vallourec in Düsseldorf-Reisholz soll nach Plänen der Frasers Property Industrial der nachhaltige Gewerbepark „The Tube“ entstehen. Auf dem stadtnahen Gelände sind auf rund 43.500 qm Flächen für Nutzer aus Industrie, Produktion, Handel sowie Logistik geplant; weitere rund 28.900 qm werden als klassischer Business- und Gewerbepark konzipiert. Die Pläne dazu präsentierte der Projektentwickler auf der Expo Real in München. Nach Aussage des Managing Director Europe bei Frasers Property Industrial, Alexander Heubes, sollen den künftigen Nutzern nachhaltige und zukunftsfähige Flächen zur Verfügung gestellt werden. Diese seien so konzipiert, dass sie multifunktional genutzt werden können und die Anforderungen an innerstädtische Industrie- und Gewerbeflächen vollumfänglich erfüllen. Diese würden dringend gebraucht.

Details zum Projekt und weitere Informationen finden Sie unter: www.industriebau-online.de/tube

Kärcher: 60 Mio. Euro für drei Standorte

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Kärcher steckt Geld in seine deutschen Niederlassungen. Insgesamt fließen 60 Mio. Euro in den Aus- und Neubau an drei Standorten. Zu den Modernisierungsmaßnahmen gehört u. a. die Erweiterung des Logistikzentrums Obersontheim im Kreis Schwäbisch Hall. Dort verdreifacht der Reinigungsgerätehersteller die Lagerkapazitäten durch den Ausbau des Hochregallagers; ein Erweiterungsbau soll im Herbst 2022 in Betrieb genommen werden. Im Werk Bühlertal investiert das Unternehmen in ein neues Hochregallager und in die Modernisierung der Fertigung für Hochdruck- und Dampfreiniger. Bühlertal ist der weltweit größte und modernste Produktionsstandort von Kärcher.

Service Center Ahorn

In der Gemeinde Ahorn im Main-Tauber-Kreis entsteht auf einer Fläche von 54.000 qm ein neues, zentrales Service Center. Dabei setzt Kärcher künftig auf modernste IT-Strukturen, welche die Durchlaufzeiten für Reparaturen und den Verwaltungsaufwand in erheblichem Maße reduzieren sollen. Außerdem werden sämtliche Teilbereiche des neuen Service Centers in Ahorn auf Grundlage moderner Standards geplant – vom Wareneingang über die Lagerhaltung und Reparaturen bis hin zum Versand.