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GEFMA-Whitepaper zu länderübergreifenden FM-Vergaben

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Der Deutsche Verband für Facility Management – GEFMA – hat aufgrund des Bedarfs an integrierten Facility-Management-Konzepten in länderübergreifenden Geschäftsmodellen ein aktuelles Whitepaper zu diesem Thema veröffentlicht: GEFMA 966-1 „Die zentrale Bedeutung von Integrated Facility Management und internationalen Vergabemodellen für den deutschen Markt 2022+“. Es soll international tätigen Unternehmen Orientierung beim Entwickeln einheitlicher und nachhaltiger FM-Strategien geben.

Erarbeitet wurde das aktuelle White Paper vom GEFMA-Arbeitskreis International.

Das White Paper GEFMA 966-1 gibt es ab sofort in deutscher und englischer Sprache zum Download im Webshop von GEFMA unter www.gefma.de.

Argentus und Westbridge fusionieren

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Die Westbridge Advisory GmbH mit ihrem Tochterunternehmen agradblue und die Argentus GmbH haben sich zu einem ESG-Dienstleistungsunternehmen für Nachhaltigkeitsberatung und Betriebskostenoptimierung zusammengeschlossen. Der Zusammenschluss will Kunden dabei unterstützen die Nachhaltigkeitsziele der Branche zu erreichen. Alle Akteure in der Immobilienwirtschaft können dafür künftig einen One-Stop-Shop nutzen, der die Angebote beider Unternehmen vereint.

Die operativen Gesellschaften werden zukünftig von den Geschäftsführern Ralf F. Bode, Hajo Engelke, Christopher Feliks, Patrick Kämpfner, Rüdiger Salzmann, Daniel Schwab, Simon Szpyrka und Sandra Zengerling geführt. Dr. Konrad Jerusalem, Gründer und Geschäftsführer von Argentus, wird den Zusammenschluss zum Anlass nehmen, sich aus dem operativen Tagesgeschäft zurückzuziehen.

NEO, der neue Betriebskostenreport

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Ende 2021 hat die Bauakademie Performance Management GmbH mit dem NEO einen neuen Betriebskostenreport veröffentlicht. Der Vorgänger OSCAR erschien zuletzt 2019. Der neuaufgelegte Report steht auf einer breiten Datenbasis von rund 600 Gebäuden und knapp 9,5 Mio. Quadratmetern Bürofläche. NEO analysiert die Entwicklung der Betriebskosten von Büroimmobilien für Investoren und Selbstnutzer.

Betriebskostenreport der Pandemie

*2017: gemäß OSCAR-Report 2018. 2018: gemäß letztem OSCAR-Report 2019. 2019: keine OSCAR-Erhebung – Werte prognostiziert aus Vorjahreswerten und spezifischen Preisindizes. 2020: Erster NEO-Report 2021.<br /> Quelle: Bauakademie
*2017: gemäß OSCAR-Report 2018. 2018: gemäß letztem OSCAR-Report 2019. 2019: keine OSCAR-Erhebung – Werte prognostiziert aus Vorjahreswerten und spezifischen Preisindizes. 2020: Erster NEO-Report 2021.
Quelle: Bauakademie

Im Jahr 2020 wurden die meisten Bürogebäude neun Monate lang nur eingeschränkt oder gar nicht genutzt. Trotzdessen sind die Betriebskosten im Verhältnis zu 2019 um rund 5 Prozent gestiegen. Die einzelnen Kostenarten haben sich dabei sehr unterschiedlich entwickelt. Die Reinigungskosten beispielsweise sind um 15 Prozent gestiegen. Dies basiert auf den zusätzlichen Hygeniemaßnahmen. Durch den intensiveren Betrieb von Lüftungs- und Klimaanlagen sowie häufigeren Filterwechsel ist bei Inspektion und Wartung ein Anstieg um bis zu 35 Prozent zu sehen. Im Gegensatz dazu stehen die Ausgaben für Wasser und Abwasser. Die geringe Anzahl an Menschen in den Gebäuden reduzierte die Kosten hier um circa 34 Prozent. Unabhängig von der Pandemie stehen die Instandsetzungskosten für Umbauten und Reparaturen. Aufgrund der angestiegenen Baupreise nahmen sie um bis zu 20 Prozent zu.

NEO sieht Nachholbedarf beim Datenmanagement

Nach den Ergebnissen des Reports besteht auf mehreren Ebenen Nachholbedarf beim Datenmanagement. So resümiert Andreas Kühne, Geschäftsführer des NEO-Herausgebers Bauakademie Performance Management: „Wir stellen fest, dass es bei den Bestandshaltern noch kein ausreichendes Bewusstsein dafür gibt, welche Daten wirklich wichtig sind – heute und erst recht in Zukunft. Zwar ist die Bereitschaft und Datenverfügbarkeit für Kosten weiter gestiegen, aber bei neuen Themen wie ESG und New Work zeigen sich noch große Lücken. Um diesen Missstand zu beenden, bedarf es klarer strategischer Vorgaben, die aus den Unternehmensführungen kommen müssen.“

Durch die Beteiligung an NEO sei eine objektive und transparente Bewertung von Immobilien möglich. Entsprechend hofft Kühne im Zusammenhang von ESG und EU-Taxonomie auf den Status einer Conditio sine qua non für den Betriebskostenreport. Für die Zukunft plant die Bauakademie, den Report zu einem Index, ähnlich dem Energieausweis, weiterzuentwickeln. Damit sollen Kosten-, Flächen- und Energieeffizienz betrachtet werden können.

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Gothaer beauftragt Engie

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In der Kölner Unternehmenszentrale der Hamburg-Kölner-Vermögensgesellschaft GmbH, der zentralen Einkaufsgesellschaft im Gothaer-Konzern, hat am 1. Januar 2022 Engie das technische Facility Management übernommen. Dazu werden acht Mitarbeiter (zwei Hausmeister, vier Haustechniker, ein Objektleiter und ein technischer Assistent) des Dienstleisters das rund 170.000 qm große Gelände der Versicherung in den kommenden fünf Jahren betreuen. Engie zeichnet am Standort für die Luft- und Klima-, Wärme- und Kälte- sowie Elektrotechnik verantwortlich. Darüber hinaus fallen auch die Gebäudeautomation, der Brandschutz, die Sprinkleranlagen sowie die Kommunikations- und Sicherheitstechnik in den Aufgabenbereich des Unternehmens. Das Areal umfasst neben vier Bürogebäuden auch ein Parkhaus mit zwölf Etagen.

Neues Mitglied für Nachhaltigkeit im GEFMA-Vorstand

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Zum 1. Februar 2022 hat Dr. Gert W. Riegel von Apleona seine Position im GEFMA-Vorstand angetreten und übernimmt damit die Ressorts Nachhaltigkeit und Benchmarking. Er folgt auf Robin Petersen, der aufgrund beruflicher Veränderungen im Dezember 2021 aus dem GEFMA-Vorstand ausschied. Riegel will die Bedeutung der nachhaltigen Entwicklung im GEFMA für Mitgliedsunternehmen sowie das Bewusstsein für ökologische und ökonomische Synergien stärken. Er setzt sich in seiner neuen Position für die Wahrung klimarelevanter Aspekte in den Tätigkeiten der Arbeitskreise und im Richtlinienwesen ein. Unterstützung erhält er von Andrea Pelzeter und Annelie Casper, die den GEFMA-Arbeitskreis Nachhaltigkeit leiten, von Jörg Mehlis und Frank Katzemich, die den GEFMA-Arbeitskreis Energie leiten, sowie von Uwe Rotermund, Leiter des Arbeitskreises Benchmarking.

Drees & Sommer übernimmt Die Werkbank

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Seit 1. Januar 2022 ist das Wiener Unternehmen Die Werkbank IT GmbH Teil der Drees & Sommer SE. Das international tätige Immobilienberatungs- und Planungsunternehmen Drees & Sommer baut damit seine digitale Kompetenz weiter aus. Die Werkbank hat sich in den vergangenen Jahren als Anbieter hochwertiger BIM-Lösungen für Architekten, Planer und die Baustoffindustrie insbesondere im DACH-Raum etabliert und wird künftig unter der Führung des langjährigen Geschäftsführers Matthias Uhl und von Patrick Theis sein Produktportfolio weiterentwickeln. Das Werkbank-Tochterunternehmen Next IT Services in Sofia wird wie bisher eine wichtige Rolle bei allen IT-Entwicklungen einnehmen und die digitale Kompetenz von Drees & Sommer in den Bereichen CAD, BIM, VR und AR ergänzen.

ISS will klimaneutral werden

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ISS hat sich dazu verpflichtet, bis 2030 innerhalb der Emissionskategorien 1 und 2 und bis 2040 für alle Emissionskategorien (1 bis 3) eine Netto-Null-Bilanz zu erreichen. Dafür wird der Konzern umfassende Berichte über seinen ökologischen Fußabdruck erstellen. Die Netto-Null-Ziele umfassen alle Aktivitäten rund um die gesamte Lieferkette des Unternehmens. In den kommenden Jahren werden dazu zahlreiche globale Aktivitäten für mehr Nachhaltigkeit in der Lebensmittelverarbeitung, Wasser- und Abfallreduzierung sowie im Energiemanagement eingeleitet:

  • Verringerung des Lebensmittel-Fußabdrucks um 25 Prozent bis 2030,
  • Elektrifizierung der weltweiten Flotte von ca. 20.000 Fahrzeugen,
  • Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien in den ISS-eigenen Gebäuden,
  • Reduzierung des Wasserverbrauchs bei Reinigungsdienstleistungen.

Der Wandel soll auch soziale Nachhaltigkeitsaspekte einschließen. Initiativen im Bereich Diversität und Inklusion sind bereits in Vorbereitung.

VDI: Neue Richtlinienblätter für die TGA

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Die Richtlinienreihe VDI 3810 gibt für unterschiedliche Anlagen der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) Empfehlungen für den sicheren, bestimmungsgemäßen, bedarfsgerechten, nachhaltigen Betrieb. Nun hat die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik den Richtlinienentwurf VDI-MT 3810 Blatt 1 „Betreiben und Instandhalten von Gebäuden und gebäudetechnischen Anlagen – Grundlagen“ veröffentlicht, die beschreibt, wie durch fachkundiges und umsichtiges Handeln Betriebssicherheit und Rechtssicherheit gewährleistet werden. Speziell für den Betrieb von Aufzügen wurde die VDI 3810 Blatt 6 „Betreiben und Instandhalten von Gebäuden und gebäudetechnischen Anlagen – Aufzüge“ erstellt. Sie erläutert den bestimmungsgemäßen Betrieb von Aufzügen im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV). Die Richtlinie gibt praktische Handlungsempfehlungen für deren sicheren, bedarfsgerechten und wirtschaftlichen Betrieb.

Die Richtlinien VDI-MT 3810 Blatt 1 und VDI 3810 Blatt 6 sind im Januar 2022 als Entwurf erschienen und sind online unter www.vdi.de/3810 erhältlich. Die Möglichkeit zur Mitgestaltung der Richtlinien durch Stellungnahmen bestehen durch Nutzung des elektronischen Einspruchsportals oder durch schriftliche Mitteilung an die herausgebende Gesellschaft (gbg@vdi.de). Die Einspruchsfrist für Blatt 1 endet am 31.03.2022.

Schuster & Walther wird zu M&P Business Solutions

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Zum Beginn dieses Jahres 2022 hat die M&P Business Solutions GmbH, ein Unternehmen der M&P Gruppe, die Schuster & Walther Software GmbH aus Nürnberg akquiriert. Sie wird dieses Jahr noch zur M&P Business Solutions GmbH, Niederlassung Nürnberg, als vierter Standort des Unternehmens neben Braunschweig, Leipzig und Hamburg. Die Kernkompetenz beider Unternehmen, Business-Software-Lösungen für mittelständische Unternehmen, wird mit diesem Schritt gebündelt. Als Anbieter von ERP- und CRM-Systemen auf Basis Microsoft Dynamics 365 und Business Central, aber auch als Hersteller von Microsoft AddOns und Implementierungspartner von HR- und DMS-Systemen, werden die beiden Partnerunternehmen ihre Potenziale synergetisch nutzen.

CAFM-Lösung für Immobilienbetrieb Herford

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Das Kommunale Rechenzentrum Lemgo (krz), ein IT-Dienstleister für Städte und Gemeinden, hat den Immobilien- und Abwasser-Betrieb Herford für die CAFM-Lösung iTWOfm von RIB IMS gewinnen können. Der Betrieb in öffentlicher Hand wird künftig die Facility Management-Software von RIB IMS mit dem Schwerpunkt Energiemanagement einsetzen. Damit sollen Energiedaten gesammelt und nach absoluten Verbräuchen ausgewertet sowie die Jahresverbräuche auf Basis der Gradtags-Zahlen bereinigt werden. Zudem sollen Vergleiche mit dem Vorjahr und der Vergleich beliebiger Jahre miteinander möglich sein. Für die anstehenden Aufgaben sind vorhandene Daten aus einem Altsystem zu migrieren. Zusätzlich zum CAFM-System liefert das krz eine Importschnittstelle für Daten sowie Schnittstellen zu einem papierlosen Zahlungssystem und zu einem Dokumenten-Management-System (DMS).

Merck verlängert Auftrag für Piepenbrock

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Merck hat die Partnerschaft mit Piepenbrock verlängert. Der Dienstleister verantwortete bislang die Unterhalts- und Reinraumreinigung sowie die Transport- und Bewirtungsfahrten für das Chemie- und Pharmaunternehmen aus Darmstadt – nun kommen das Säubern der Küchen, Spüldienste und die Unterhaltsreinigung weiterer Gebäude hinzu. Um die Sauberkeit der sensiblen Produktionsumgebungen sowie Büro- und Logistikflächen, Sanitäranlagen, Hallen und Seminarräume kümmern sich mittlerweile mehr als 100 Piepenbrock-Mitarbeiter. Für eine gute Zusammenarbeit finden neben regelmäßigen Absprachen mit den Verantwortlichen vor Ort sowie Begehungen der Räumlichkeiten auch Qualitätskontrollen statt.

VDI zur Planung von Erdwärmepumpen

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Die VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (GEU) hat die Richtlinie VDI 4640 Blatt 1 „Thermische Nutzung des Untergrunds – Grundlagen, Genehmigungen, Umweltaspekte“ für die richtige Planung und Installation von Wärmepumpen entwickelt und veröffentlicht. Sie richtet sich an planende und ausführende Unternehmen, Komponentenhersteller von Wärmepumpen und Zubehör, Genehmigungsbehörden sowie Energieberater und Fachausbilder. Dabei stellt die Richtlinie die korrekte Auslegung thermischer Anlagen zur Nutzung des Untergrunds nach dem neuesten Stand der Technik dar und definiert die Grundlagen zum Wärmefluss im Untergrund. Außerdem zeigt sie die nach dem Wasser- und Bergrecht erforderlichen Genehmigungen auf. Die VDI 4640 Blatt 1 behandelt die umweltgerechte Materialwahl und zeigt, wie Bohrungen korrekt auszuführen sind. Des Weiteren legt sie dar, wie solche Anlagen installiert und in Systeme eingebunden werden können.

Warum die Richtlinie?

Erdgekoppelte Wärmepumpen gewinnen im Zuge der Energiewende stark an Bedeutung, da sie beim gegenwärtigen Stand der Technik gegenüber mit fossilen Brennstoffen befeuerten Heizkesseln mindestens 50 Prozent nicht erneuerbare Primärenergie einsparen. Hinzu kommt, dass laut dem 2020 in Kraft getretenen Gebäudeenergiegesetz (GEG), ab dem Jahr 2026 der Einbau von Heizkesseln, die mit Heizöl oder festen fossilen Brennstoffen betrieben werden, verboten ist. Beim Einsatz von Elektrowärmepumpen entstehen im Gegensatz zu Heizkesseln direkt vor Ort auch keine Schadstoffemissionen.

Die Richtlinie ist online unter www.vdi.de/4640-1 erhältlich. Die Möglichkeit zur Mitgestaltung der Richtlinie durch Stellungnahmen besteht durch Nutzung des elektronischen Einspruchsportals oder durch schriftliche Mitteilung an die herausgebende Gesellschaft (geu@vdi.de). Die Einspruchsfrist endet am 31. Mai 2022.

Logistik-Neubau in Speyer für LIP Invest

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LIP Invest hat sich ein neu errichtetes Distributionszentrum in Speyer gesichert, das langfristig an die Hornbach Baumarkt AG vermietet wurde. Der internationale Projektentwickler Panattoni stellte die Immobilie in Zusammenarbeit mit der Montis Real Estate GmbH im November 2021 fertig. Das Gelände teilt sich auf in 17.640 qm Hallen-, 1.370 qm Lager- sowie 880 qm Büro- und Sozialflächen. Vor Ort stehen zwei Lkw-, 47 Pkw- sowie 20 überdachte Fahrradstellplätze zur Verfügung. Für die Dachflächen ist eine Photovoltaikanlage geplant und es wird eine DGNB-Gold-Zertifizierung angestrebt.

Goldbeck Südwest plante und bebaute das über 31.000 qm große Areal. Im Ankaufsprozess übernahm Drees & Sommer die technische, Reius die rechtliche, WTS die steuerliche und ES EnviroSustain die ESG Due Diligence für LIP Invest. Zudem handelt es sich um den ersten Ankauf für den Ende 2021 aufgelegten LIP Logistik Fonds Deutschland IV.

VKIG-Award 2022: Beispielhafte Gebäude mit Low-Tech-Ansatz gesucht

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Dem kommunalen Bauen kommt im Rahmen der Klimaschutzziele eine große Bedeutung zu. Der Verband kommunaler Immobilien- und Gebäudewirtschaftsunternehmen e.V. (VKIG), der mit seinen 40 Mitgliedern als spezialisierte Interessensvertretung die Belange der kommunalen Gebäudewirtschaften vertritt, will deshalb mit dem VKIG-Award gute und nachahmenswerte Beispiele prämieren, die diesen Klimazielen gerecht werden. In diesem Jahr ist das Thema „Low Tech“.

Nachhaltige Gebäude mit geringem Technikeinsatz

Low-Tech Gebäude zeichnen sich durch ein nachhaltiges Gebäudekonzept mit geringem Technikeinsatz aus. Bei ihrer Planung wird der vollständige Lebenszyklus des Gebäudes betrachtet, was zu einer langlebigen und ressourcenschonenden Bauweise führt. Low-Tech Gebäude nutzen passive, bauphysikalische Strategien und verfügen somit über eine Gebäudehülle, mit der es möglich ist, Technik und Energiebedarfe zu minimieren bei gleichzeitig hohem thermischem Komfort, Luftqualität und Tageslichtverfügbarkeit. Die auf das notwendige reduzierte, aktive Gebäudetechnik nutzt erneuerbare Energien, ist einfach zu warten, reparabel und intuitiv bedienbar.

Teilnahmeberechtigt am VKIG-Award sind alle Bauherren, Planer und ausführende Unternehmen mit Projekten von öffentlichen Gebäuden im Sinne der Auslobung. Eingereicht werden können Projekte (Neubau und Bestand), die innerhalb der letzten fünf Jahre fertiggestellt wurden bzw. in Planung befindliche Projekte mit abgeschlossener Leistungsphase 8 der Honorarordnung für Architekten- und Ingenieure (HOAI). Für die Teilnahme ist eine Beschreibung des Projektes auf höchstens vier DIN-A4-Seiten als PDF-Datei mit Fotos einzureichen. Optional kann eine maximal fünfminütige digitale Präsentation beigefügt werden.

Ansprechpartner beim VKIG ist Geschäftsführer Uwe Rohde (uwe.rohde@vkig.de) Teilnahmeschluss für den Wettbewerb ist im Februar.

GEFMA-Neuauflage zur Betreiberverantwortung

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Aufgrund der nachhaltigen Entwicklung in der Immobilienwirtschaft wird die Betreiberverantwortung heute nicht mehr nur als rechtskonformes Verhalten eines Betreibers angesehen, sondern integriert Klimaschutz und gesellschaftliche Verantwortung, wie Ulrich Glauche, Leiter des GEFMA-Richtlinienwesens, bestätigt. Deshalb hat der Deutsche Verband für Facility Management mit der Richtlinie GEFMA 190 das Standardwerk für Eigentümer/Betreiber von baulichen Anlagen zur Darstellung systematisch grundlegender Zusammenhänge über die Betreiberverantwortung neu aufgelegt.

Mit Erstveröffentlichung im Jahre 2004 stellte die Richtlinie systematisch grundlegende Zusammenhänge über die Betreiberverantwortung im Rahmen des Facility Managements dar und erläuterte diese. Mit der Überarbeitung bleiben diese Grundaussagen und die Grundstruktur erhalten. Auch die Grundsätze gelten weiterhin. Die Neuauflage 2022 berücksichtigt jedoch zusätzlich die seither gewonnenen Erkenntnisse zum Thema sowie die aktuelle Rechtslage. Dabei soll möglichst das gesamte Spektrum der Betreiberverantwortung im FM abgebildet werden.

Die Neuauflage der GEFMA 190 kann ab sofort über den Online-Shop von GEFMA unter www.gefma.de zum Preis von 142 Euro erworben werden.

Softwareanbieter wird neues Mitglied im CAFM Ring

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Maqsima, ein Anbieter für Softwarelösungen im Bereich des Responsibility Management, ist nun Mitglied im CAFM Ring und bringt dort seine Expertise im Bereich Arbeitsschutz und Instandhaltung ein. Der Name Maqsima steht für Material-, Qualitäts- sowie Sicherheits-Management und beschreibt die zentralen Bestandteile der Softwarelösungen des Unternehmens, die Betriebe vor dem Hintergrund stetig steigender Haftungsrisiken in ihrer täglichen Arbeit unterstützen sollen.

Die Partnerschaft

Seit Veröffentlichung seiner Agenda BIM im FM setzt sich der Verband für die Digitalisierung im Immobilienbetrieb u. a. für den Nutzen von Building Information Modeling (BIM) aus dem Blickwinkel der Bewirtschaftungsphase ein. Maqsima verfügt über eine Lösung, mit welcher die gesetzlichen Pflichten für jedes Gewerk in Handlungsanleitungen überführt werden können. Um den Bereich Arbeitssicherheit auszubauen, wollen der CAFM Ring und der Software-Anbieter diese Methode in den digitalen Datenaustausch-Standard CAFM-Connect einbringen und in der Immobilienwirtschaft etablieren.

JaHo Berlin: Erster Bauabschnitt genehmigt

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Das Joint Venture aus Art-Invest Real Estate und Cesa Group hat die Baugenehmigung für den ersten Bauabschnitt der Büroprojektentwicklung JaHo Berlin erhalten. Auf dem rund 7.500 qm großen Grundstück in unmittelbarer Nähe zum Alexanderplatz in Berlin-Mitte entsteht ein dreigliedriges Ensemble mit rund 50.000 qm Geschossfläche. Vorgesehen ist ein Nutzungsmix aus Büro- und Konferenzräumen, gastronomischen Angeboten sowie einem Nahversorger im Erdgeschoss. Der erste Bauabschnitt mit rund 30.000 qm Fläche umfasst den östlichen Teil des Grundstücks, auf dem das JaHo House und das JaHo Loft entstehen. Danach folgt im zweiten Schritt der JaHo Tower mit 20.000 qm Geschossfläche. Für die Architektur des Gebäudeensembles sind die Büros Kuehn Malvezzi und David Chipperfield Architects Berlin verantwortlich.

Das Joint Venture

Art-Invest Real Estate ist ein Investor, Asset Manager und Projektentwickler von Immobilien. Der Fokus liegt auf den Metropolregionen in Deutschland, Österreich und Großbritannien. Das Berliner Immobilienunternehmen Cesa Group ist seit 2008 bundesweit und international tätig im Ankauf und der Entwicklung von Grundstücken.

CAFM Ring: Vorstand bestätigt

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Auf der Jahreshauptversammlung 2021 des CAFM Ring e.V. hat der Verband für die Digitalisierung im Immobilienbetrieb das bestehende Vorstands-Team bestätigt. Neu mit dabei ist Claus Biedermann, Gründer und Geschäftsführer der EBCsoft GmbH. Er bekleidet nun die Position des Repräsentanten für Öffentlichkeitsarbeit. Der Dipl.-Ing. für Energietechnik verfügt über langjährige Erfahrungen als Projektmanager in Planungsbüros zur Planung und Bauüberwachung TGA von komplexen Immobilien (Messen, Kliniken, Labors) und war als Geschäftsführer im medizintechnischen Anlagenbau sowie als Krisenmanager in gefährdeten Bauprojekten tätig. Das Vorstands-Team besteht somit nun aus Mahmut Tümkaya, 1. Vorsitzender; Thomas Bender, 2. Vorsitzender; Jan Schipper, Schriftführer; Jörg Müller, Schatzmeister, und Claus Biedermann, Repräsentant PR.

Neue Verbandsmitglieder sind außerdem Thomas Rosche, Prokurist bei der Maqisma GmbH und Dr. Christoph Duvenbeck, Manager Digital Transformation & Key Accounting bei der RIB IMS GmbH.

Spie für Rewe und Penny

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Spie hat den Auftrag für die Sanierung von neun Rewe- und Penny-Märkten in Hessen und Bayern übernommen. Acht der Märkte befinden sich in Frankfurt am Main, Eschborn/Schwalbach, Wettenberg und Obernburg am Main. Zudem verantwortet Spie alle technischen Dienstleistungen beim Komplett-Umbau eines Rewe-Marktes in Frankfurt am Main-Oberrad. Die Aufträge umfassen die Modernisierung der EDV-Verkabelung sowie die Verkabelung der Einbruchmeldeanlage, der Kühlsysteme, der energiesparenden LED-Beleuchtung und aller anderen elektrischen Verbraucher für die Verkaufsfläche mit insgesamt rund 15.000 qm.

Die Zusammenarbeit zwischen Spie und den Lebensmittelmärkten besteht seit 1980. Seither begleitet der Multitechnik-Dienstleister den Aus- und Umbau sowie den Neubau diverser Rewe- und Penny-Märkte in ganz Hessen und den angrenzenden Bundesländern.

Mapei auf Expansionskurs

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In Frankreich hat das Bauchemieunternehmen Mapei durch seine Tochtergesellschaft Mapei France den Kunstharzhersteller Resipoly Chrysor und dessen Tochter Eurosyntec übernommen. Damit verfolgt Mapei seine Internationalisierungs- und Wachstumsstrategie. Die Firma ist seit 1989 in Frankreich vertreten. Für Mapei France arbeiteten 2021 rund 300 Beschäftigte, die einen Umsatz von 116 Mio. Euro erzielten.

Resipoly Chrysor

Das übernommene Unternehmen Resipoly wurde 1958 gegründet. Es entwickelt, produziert und vermarktet Produkte auf Kunstharzbasis für Bodenbeläge, Abdichtungen und den Schutz von Oberflächen für den Bau-, Industrie-, Infrastruktur-, Sport- und Freizeitsektor. Die Tochtergesellschaft Eurosyntec ist auf die Anwendung dieser Materialien spezialisiert. Die französische Gruppe, die rund 100 Mitarbeitende an drei Produktionsstandorten beschäftigt, erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 22 Mio. Euro.