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Verleihung des ZIA Office Award

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Am 11. November 2021 hat der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) den Tag der Büroimmobilie veranstaltet und verlieh im Rahmen des Events gemeinsam mit CBRE den ZIA Office Award. In diesem Jahr standen die vier Kategorien Design, Flächenkonzept, Digitalisierung/Innovation und Homeoffice of the Year zur Auswahl. Eine Jury kürte aus mehr als 40 Einreichungen die vier Sieger:

 

Darüber hinaus wurde ein Publikumspreis an den Projektentwickler Edge vergeben.

ZIA und CBRE legen mit der Auszeichnung einen Fokus auf die Bedeutung von Büroflächen, trotz oder gerade wegen der anhaltenden Coronapandemie. Viele der Bewerber stammen laut Pawel Krolikowski, Head of Workplace Consulting CBRE Deutschland, nicht aus einem „originär immobilienwirtschaftlichem Umfeld. Diese Vielfalt zeugt davon, dass die Zukunft der Arbeitsplätze – sei es im Büro oder mobil – ein gesamtgesellschaftliches und branchenübergreifendes Thema ist,“ führt Krolikowski aus.

ICG- und KPMG-Studie zur Governance in der Immobilienwirtschaft

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Das Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft (ICG) hat gemeinsam mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG die „Governance-Studie für die Immobilienwirtschaft 2021“* durchgeführt, in der Benchmark-Informationen sowie der Reifegrad von Governance-Systemen und Entwicklungstendenzen bei Unternehmen der Immobilienwirtschaft untersucht wurden. Dabei zielt die Studie nun darauf ab, weitere Entwicklungspotenziale in den Unternehmen im Bereich Governance zu entdecken.

Während die vier Funktionen …

… (Interne Revision, Internes Kontrollsystem, Risikomanagement, Compliance), die vor allem eine Beratungs- und Überwachungsfunktion haben, etabliert sind, zeigten sich beim Risikomanagement (RMS) Verbesserungspotenziale bei der Integration strategischer Risiken, der Risikoidentifizierung und -bewertung sowie der Weiterentwicklung der Risikomanagementsysteme im Sinne des neuen IDW PS 340. Am 20. Mai 2021 wurde das Finanzintegritätsstärkungsgesetz (FISG) zur Prävention von Manipulationen der Bilanzen von Kapitalmarktunternehmen und zur Verhinderung des Vertrauensverlusts in den deutschen Finanzmarkt verabschiedet. Bei der Befragung zu diesem Thema gaben rund 70 Prozent der teilnehmenden Unternehmen an, aktuell keinen Handlungsbedarf durch das neue Finanzintegritätsstärkungsgesetz (FISG) zu sehen.

Tools und Sicherheit

Generell geben die Befragten an, dass vor allem im Bereich Digitalisierung Handlungsbedarf besteht. Zur Unterstützung der Governance-Funktionen kommen verschiedene Tools zum Einsatz. Am häufigsten (55 Prozent) arbeiten die Unternehmen mit MS-Office-Lösungen. 15 Prozent verwenden sogar nur MS-Office-Lösungen. Die Verbreitung von Fachanwendungen für Governance- Funktionen ist überraschend gering. Dabei sehen 70 Prozent der Befragten das Thema Digitalisierung als Top-Handlungsbedarf. Bei der Implementierung des Compliance-Management-Systems (CMS) gaben 22 Unternehmen an sich an den Leitlinien des ICG orientiert zu haben, 13 davon zusätzlich an den Leitlinien des IDW PS 980. Als wichtigste Compliance-Risiken bzw. Themenschwerpunkte der Compliance nennen 31 Studienteilnehmer den Datenschutz und die IT-Sicherheit als Risiko, am zweithäufigsten wurden Betrugs- (26-mal) und Geldwäscheprävention (24-mal) genannt. 13 Prozent der Befragten haben zudem keine dokumentierte Risikoanalyse.

Die Studie „Governance-Studie für die Immobilienwirtschaft 2021“ erhalten Sie auf der Webseite von KPMG unter: www.kpmg.de/governance

*Die Studie wurde seit April 2021 durchgeführt, es haben 33 Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft teilgenommen.

ISM bietet Studiengang für Real Estate Management

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Die International School of Management (ISM) wird ab dem Herbst 2022 ein Bachelor-Studium für Real Estate Management anbieten, das BWL und Fachwissen vereint. Das Programm kann in Vollzeit oder dual studiert werden.

„Die Immobilienwirtschaft wächst stärker als andere Teile der deutschen und europäischen Wirtschaft. Viele der heute in der Branche gängigen Berufsbilder gab es vor zwei Jahrzehnten noch gar nicht. Da ist es nur logisch und konsequent, eine Ausbildung anzubieten, die genau diese Nachfrage innerhalb der Immobilienwirtschaft bedient“, erklärt der Studiengangleiter des Vollzeit-Bachelors, Dr.-Ing. Martin Töllner.

Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, dann schauen Sie auf unserer Facility-Jobbörse vorbei.

Lünendonk: Umsatz der Services im Gesundheitsmarkt

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Lünendonk & Hossenfelder hat mit der Dorfner Gruppe, KDS, Klüh und der Plural Servicepool den „Lünendonk-Guide 2021: Facility Services im Gesundheitswesen“ veröffentlicht. Die Studie zeigt den geschätzten Umsatz auf dem Markt für Facility Services im Gesundheitswesen auf. Dieser liegt laut der Studie bei rund 4,4 Mrd. Euro, die in 500 bis 550 Organschaften im Jahr 2020 in Deutschland erwirtschaftet wurden. Komplettiert wird der Guide durch anschauliche Praxisbeispiele zu mehrwertsteigernden Servicekonzepten für unterschiedliche Träger im Gesundheitswesen. Damit wird erstmals eine näherungsweise berechnete Anzahl der Servicegesellschaften im Gesundheitswesen in Deutschland veröffentlicht. Statistische Daten liegen weder der Bundesregierung noch Verbänden und Tarifpartnern derzeit vor. Lünendonk setzt damit die in unregelmäßigen Abständen aufgelegte Publikationsreihe zu Facility Services im Gesundheitswesen fort.

Der Lünendonk-Guide 2021 „Facility Services im Gesundheitswesen“ umfasst 48 Seiten und steht ab sofort unter www.luenendonk.de/guide als PDF-Datei zum kostenfreien Download zur Verfügung.

ZIA gründet Ausschuss für Facility Management

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Auf der Präsidiumssitzung am 16. November hat der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA zwei neue Ausschüsse zu den Bereichen Facility Management und Bauen gegründet. Damit will der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft „wichtige Lücken in unserem Anspruch schließen, die gesamte Wertschöpfungskette der Immobilienbranche abzubilden“, sagte ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner.

Fabiola Fernandez Grund übernimmt den Vorsitz im Ausschuss Facility Management. Sie ist Co-Vorstandsvorsitzende der Unternehmensgruppe Gegenbauer. Vorsitzender des Ausschusses Bauen wird Olaf Demuth, Vorstand der Zech-Gruppe, stellvertretender Vorsitzender der langjährige Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Dieter Babiel.

Der neue Ausschuss Bauen soll sich mit dem innovativen und experimentellen Bauen beschäftigen. „Das hat kein anderer Immobilienverband“, betonte Mattner.
Wichtig sei, dass die Hoch- und Tiefbauunternehmen mit den Vertretern aus den Bereichen Facility Management und Projektentwicklung vernetzt würden und insgesamt das „Wissen der bauenden Mitglieder weiteren Ausschüssen im ZIA zur Verfügung steht“.

VDMA-Einheitsblatt „Sorptionskälteanlagen“

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Im Januar 2022 erscheint das VDMA-Einheitsblatt 24247-9:2022-01 mit dem Titel „Energieeffizienz von Kälteanlagen – Teil 9: Sorptionskälte“ im Beuth Verlag. Es dient als Leitfaden und Checkliste. Darin finden sich Hinweise, wie durch die Nutzung verschiedener Wärmequellen Sorptionskälteanlagen möglichst energieeffizient in Systeme eingebunden und betrieben werden können. Um in der Planungsphase als auch im Betrieb energetische und wirtschaftliche Vergleichbarkeit zwischen Anlagen herstellen zu können, werden definierte Bedingungen festgelegt.

Das Einheitsblatt beschreibt Kennzahlen zur Energieeffizienz für verschiedene Sorptionskältesysteme. Diese lassen sich zum Teil modifiziert auch auf Wärmepumpen und Wärmetransformatoren anwenden. Die errechneten Kennzahlen ermöglichen die Bewertung der Anlageneffizienz und den Vergleich mit anderen Systemen.

Nutzung von Abwärme oder Solarwärme

Sorptionskälteanlagen können durch ihren geringen Bedarf an elektrischer Energie und durch die Nutzung von Abwärme oder Solarwärme zur energieeffizienten Versorgung eines kältetechnischen Anlagensystems beitragen. Die Kopplung von solchen Anlagen bspw. mit Blockheizkraftwerken ermöglicht deren höhere Auslastung und damit einen wirtschaftlicheren Betrieb des Systems.

Sodexo unterstützt geflüchtete Frauen

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Sodexo hat nun verkündet, dass es als eines von europaweit 23 Unternehmen die Initiative für mehr Chancengleichheit von geflüchteten Frauen der gemeinnützigen Organisationen Tent Partnership for Refugees und Catalyst unterstützt. Dabei handelt es sich um ein paneuropäisches Mentoren-Programm mit mehr als 200 Unternehmen, das sich dafür einsetzt, insbesondere weiblichen Geflüchteten den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Wenn Sie mehr zur Studie, die Organisationen und das Mentoring-Programm erfahren wollen schauen Sie vorbei auf unserer Facility-Jobbörse unter: www.facility-stellenangebote.de/chancen

Ab 2022 – Informationspflicht zum Heiz- und Warmwasserverbrauch

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Zum 1. Januar 2022 wird die Informationspflicht für Gebäudeeigentümer in Kraft treten, alle Mieter, bei denen fernablesbare Messgeräte installiert sind, monatlich über ihren Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser in Kenntnis zu setzen. Der Leitfaden „Verständliche monatliche Heizinformation als Schlüssel zur Verbrauchsreduktion“ des Umweltbundesamtes zeigt dabei auf, wie solche Informationen gestaltet werden können, damit sie rechtssicher und verständlich sind. Das soll zu mehr Transparenz über den eigenen monatlichen Energieverbrauch und die Kosten der Mieter schaffen und sie so motivieren, sich energiesparend zu verhalten.

Mehr zur Pflicht

Die Pflicht, monatliche Informationen zum Energieverbrauch für Heizen und Warmwasser bereitzustellen, stammt aus der EU-Energieeffizienzrichtlinie, die im November 2021 durch eine Novelle der Heizkostenverordnung in Deutschland umgesetzt wurde. Bis Ende 2026 müssen dann auch bei allen Mietern fernablesbare Messgeräte installiert sein. Ab Januar 2027 gilt dann die Informationspflicht für alle Mietverhältnisse in Deutschland. Angegeben werden müssen der tatsächliche Verbrauch und die Kosten, ein Vergleich zum vergangenen Monat und zum Vorjahresmonat und der durchschnittliche Verbrauch vergleichbarer Haushalte. Des Weiteren müssen der eingesetzte Energieträger und die jährlichen Treibhausgasemissionen angegeben werden. Zudem muss die Verbrauchsinformation Kontaktangaben zu Beratungsstellen enthalten, die zum Energiesparen beraten.

Der Leitfaden kann unter www.uba.de/verbrauchsinformation auf der Seite des Umweltbundesamts kostenlos heruntergeladen werden.

Bitkom-Studie im Gebäudesektor: Wie hoch ist das Einsparpotenzial?

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Die ISS Facility Services Holding hat die Bitkom-Studie „Klimaschutz und Energieeffizienz durch digitale Gebäudetechnologien“ mitbeauftragt, die einen Einblick in die möglichen Einsparpotenziale im Gebäudesektor bietet. Dieser Bereich gilt als einer der größten Erzeuger von CO2-Emissionen und ist damit auch besonders geeignet für Lösungen, die den Verbrauch von Energie und Ressourcen reduzieren können. Mit einem Ausbau der Gebäudeautomation lassen sich dabei laut Studie bis 2030 bis zu 14,7 Mio. t CO2 einsparen – das sind knapp 30 Prozent des im Klimaschutzgesetz formulierten Reduktionsziels für den Gebäudesektor.

Ein digitalisiertes Facility Management …

… unterstützt diese Ziele, indem die notwendige DSGVO-konforme Datenbasis erfasst wird, auf der sich vorhandene Gebäudeflächen, -daten und -auslastungen analysieren lassen, um Einsparpotenziale sichtbar zu machen. Hierzu zählen Gebäude- und Bewegungsdaten aus bereits vorhandenen Systemen wie der Gebäudeleittechnik, der Aufzugsnutzung, den Zutrittssystemen oder der Nutzerbewegung durch Sensorik. Durch die intelligente Verknüpfung von Sensorik, KI-basierten Insight Reportings und nachhaltigen Services können Gebäude dann emissionsarm betrieben werden.

Spie und Siemens setzen Zusammenarbeit fort

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Die Partnerschaft zwischen Spie und Siemens Real Estate wird um fünf weitere Jahre verlängert. Sie betrifft das technische Facility Management für einen Großteil der deutschen Standorte des Technologiekonzerns. Spie sorgt bereits seit 17 Jahren für den reibungslosen Betrieb der Liegenschaften. 950 Beschäftigte verantworten dort die Betriebsführung, das Objektmanagement, die Instandhaltung und Gewährleistungsverfolgung. Zudem gehören das Energiemanagement, das Controlling des infrastrukturellen Gebäudemanagements sowie das Konferenzraum- und Schließmanagement zu deren Aufgaben. Weiteres Ziel ist es, im Rahmen der Kooperation die digitale Transformation von Siemens mit effizienten und innovativen Lösungen voranzutreiben.

Weitere Kennzahlen und Informationen zu Spie finden Sie in unserer Datenbank für Facility Services Anbieter unter www.facility-manager.de/facility-services

Goldbeck erbringt Leistungen für Office Campus

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Goldbeck Facility Services hat den Facility Management-Auftrag für den Office Campus Mizal am Düsseldorfer Hafen erhalten. Auftraggeber ist der nordrhein-westfälische Projektentwickler Codic. Der Auftrag umfasst u. a. Instandhaltungsleistungen an technischen Anlagen und der automatisierten Parkpaletten-Anlage sowie die Übernahme von infrastrukturellen Dienstleistungen, wie beispielweise Fassaden- und Grünflächenarbeiten.

Neben dem Campus verantwortet Goldbeck auch die Codic-Gewerbeimmobilien BÖ69 und W70 in Düsseldorf sowie das Bonnjour in Bonn teils seit fast 10 Jahren.

Wilo und Schneider kooperieren für die Zukunft

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Wilo, Hersteller von Pumpen und Pumpensystemen, und Schneider Electric haben ihre Partnerschaft erweitert und treiben künftig zusammen die Klimastrategie von Wilo voran. Beide Unternehmen kooperieren bereits mit dem Ziel, nachhaltige und effiziente Lösungen für die Wasser- und Gebäudeindustrie zu entwickeln. Zu den Elementen der Partnerschaft gehören die strategische Analyse der Nachhaltigkeitsaktivitäten, die Identifizierung und Priorisierung neuer Nachhaltigkeitsinitiativen sowie eine umfassende Einbindung interner Stakeholder. Ziel ist es, Netto-Null-Emissionen bis 2050 zu erreichen.

Die Wilo-Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt das Ziel mehr Menschen mit sauberem Wasser zu versorgen und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens zu reduzieren. Im Sinne des UN-Nachhaltigkeitsziels 13 „Klimaschutz“, strebt Wilo bis 2025 an, die CO2-Emission um 50 Mio. t zu reduzieren, klimaneutral an den Standorten zu produzieren, Energie einzusparen und ihr Produktportfolio für intelligente Lösungen jährlich um 15 Prozent zu steigern.

RAL-Merkblatt: Vergabe von Reinigungsdienstleistungen

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Um in der Reinigung qualitätsorientierte Ausschreibungen zu erleichtern, hat die RAL-Gütegemeinschaft Gebäudereinigung e. V. das Merkblatt „Vergabe von Reinigungsdienstleistungen“ auf den Markt gebracht. Damit will der Verband sowohl Auftraggebern als auch Auftragnehmern alle relevanten Informationen für eine qualitativ hochwertige Auftragsvergabe bereitstellen. Da der Wunsch nach professionellen Gebäudedienstleistungen an Bedeutung gewinnt, soll das Merkblatt zeigen, wie eine hohe Qualität des Dienstleisters mit einem angemessenen und wirtschaftlich nachvollziehbaren Preis vereint werden kann. Dabei werden Themen wie die Vergabearten und ihre Vorteile bis hin zu einer detaillierten Herleitung aller preisbildenden Komponenten anhand praktischer Beispiele beschrieben. Außerdem wird u. a. der Rechtsschutz in Vergabeverfahren sowie die Frage zu möglichen weiteren Leistungskomponenten eines Dienstleisters geklärt.

Das Merkblatt kann kostenlos unter www.gggr.de/reinigung heruntergeladen werden.

Bosch investiert in Halbleiterstandorte

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Mehr als 400 Mio. Euro will Bosch in seine Standorte Dresden, Reutlingen und Penang/Malaysia investieren. Damit reagiert das Technologieunternehmen auf die rasant steigende Nachfrage nach Halbleitern, welche dort produziert werden. In Dresden soll damit nun die Produktion früher als geplant hochgefahren werden. In Reutlingen wird die Reinraumfläche um zusätzliche 4.000 qm erweitert, zudem sind für die Entwicklung 150 neue Stellen geplant. Außerdem soll in Penang ein neues Halbleiter-Testzentrum errichtet werden. Dafür stehen Bosch dort insgesamt etwa 100.000 qm Fläche zur Verfügung, die schrittweise bebaut werden sollen. Die Arbeiten starten noch Ende 2020, die Fertigstellung ist für 2023 geplant.

Mobility Solutions ist der größte Bereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2020 mit 42,1 Mrd. Euro 59 Prozent zum operativen Umsatz bei. Damit ist das Unternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie.

VDI zum Abriss von Gebäuden

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Um Schäden und Unfälle beim Gebäudeabriss zu vermeiden, hat die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG) die Richtlinie VDI 6210 Blatt 9: „Abbruch baulicher und technischer Anlagen – Abbruchstatik“ veröffentlicht, die nun den Entwurf von Juni 2020 ersetzt. Die Richtlinie behandelt und beschreibt vorbereitende und planerische Maßnahmen zur Standsicherheit bei Abbrucharbeiten. Dabei gibt sie die grundlegenden Anforderungen an bautechnische Nachweise vor und legt die Regeln für den Abbruch baulicher und technischer Anlagen fest.

Die Richtlinie ist online unter www.vdi.de/6210-9 erhältlich und kann in vielen öffentlichen Auslegestellen kostenfrei eingesehen werden.

HEA: Energieverbrauch zur Stromerzeugung 2020

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Im Auftrag der HEA, Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V., untersucht das Internationale Institut für Nachhaltigkeitsanalysen und -strategien (IINAS) aus Darmstadt seit 2010 durch Erhebung von Lebenswegdaten für Energie-, Stoff- und Transportsysteme die Ressourcennutzung und Umwelteffekte der deutschen Stromerzeugung. Für 2020 betragen die Treibhausgasemissionen für eine im Durchschnitt bereitgestellte Kilowattstunde 382 g CO2Äq/kWhel. Der nicht-erneuerbare kumulierte Energieverbrauch (KEVne) für die Abgabe aus dem lokalen Stromnetz lag im gleichen Jahr bei 1,4 kWhprimär/kWhel. Vor fünf Jahren betrug dieser Wert noch 1,9. Damit sinken der Energieverbrauch und die Emissionen bei Stromerzeugung deutlich.

Der KEVne stellt das Verhältnis dar, welche Menge an Primärenergie aufzuwenden ist, um eine Kilowattstunde elektrische Energie an Endkunden zu liefern. Je mehr Erneuerbare Energien im Strommix integriert sind und je geringer die Umwandlungs- und Verteilungsverluste in den Kraftwerken und Netzen sind, desto kleiner wird dieses Verhältnis. Der KEV kann als Wert für die Festlegung der sogenannten Primärenergiefaktoren (PEF) herangezogen werden. Deren nicht-erneuerbarer Anteil (PEFne) wird zum Beispiel im Gebäudeenergiegesetz (GEG) oder in der DIN V 18599 für die energetische Bilanzierung herangezogen. Der beschriebenen Entwicklung sollte bei der Novellierung des GEG und der technischen Regelwerke Rechnung getragen werden. Derzeit legt das GEG für netzbezogenen Strom einen PEFne von 1,8 fest und liegt damit knapp 30 Prozent über dem physikalisch sachgerecht ermittelten Gutachtenwert von 1,4.

Die Studie finden Sie unter www.hea.de/energie

Komplettpaket für Elektromobilität

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Der Hersteller von Hardware für E-Mobilität, ABL, und das Softwareunternehmen Reev verstärken ihre Präsenz mit dem Elektrofachbetrieb Reev Solutions. Durch die Neuaufstellung wollen die beiden Partnerunternehmen den flächendeckenden Aufbau von intelligenter und zukunftsfähiger Ladeinfrastruktur weiter vorantreiben. Reev Solutions ist eine Firma aus München, die sich auf die Standortprüfung, technische Projektierung und Installation von komplexen E-Mobility-Anlagen spezialisiert hat. Gemeinsam möchten die drei Unternehmen vor allem Projekte wie große Ladeparks und verbundene Energiesysteme angehen und sowohl Hard- und Software als auch deren Installation als Komplettpaket anbieten. ABL und Reev arbeiten bereits seit 2019 zusammen und haben seitdem mehr als 500 Projekte in ganz Deutschland umgesetzt.

Mehr zum Thema Elektromobilität finden Sie hier: www.facility-manager.de

VDI zu Asbest im Bauwerksbestand

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In ca. dreiviertel aller Gebäude, die vor Oktober 1993 gebaut oder saniert wurden, ist noch heute Asbest verarbeitet. In Deutschland gab es im Jahr 2020 in Deutschland sogar über 1.500 Todesfälle durch asbestbedingte Berufskrankheiten. Um das zu verhindern, veröffentlichte die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik die Richtlinie VDI 6202 Blatt 3 „Schadstoffbelastete bauliche und technische Anlagen – Asbest – Erkundung und Bewertung“. Sie beschreibt die Untersuchung auf typische asbestverdächtige Materialien und gibt an, welche Aussagesicherheiten der Erkundung zu Asbestvorkommen unter bestimmten Bedingungen erzielt werden können. Als erste Norm weltweit wird durch sie die Probenanzahl von schadstoffverdächtigen Baumaterialien abgeleitet und dient damit dem Gutachter als praxisorientiertes Werkzeug für die transparente Dokumentation und Erkundung.

Die Richtlinie ersetzt den Entwurf von Oktober 2019 und kann unter www.vdi.de/6202 bestellt werden.

BTGA: Erste Absolventen beenden Studiengang zum TGA-Manager

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Der Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e.V. (BTGA) hat im Rahmen seiner Jahrestagung 2021 in Saarbrücken die ersten Absolventen zum zertifizierten TGA-Manager ausgezeichnet. Der einjährige Studiengang kann an der Frankfurt School of Finance & Management studiert werden und besteht aus acht Modulen.

Mehr zum Studiengang

Der BTGA entwickelte den Studiengang „Zertifizierter TGA-Manager“ in Zusammenarbeit mit der Frankfurt School. Das Weiterbildungsangebot richtet sich an angehende Führungskräfte aus der Branche der technischen Gebäudeausrüstung, um ihre fachlichen und methodischen Kenntnisse für ihre Rolle als Führungskraft zu vertiefen. Die acht Module sind in Betriebswirtschaftslehre, Marketing & Vertrieb, Compliance, Projektmanagement, Trends & Digitalisierung, Kommunikation & Konflikt, Unternehmensführung und Leadership gegliedert. Am 21. März 2022 geht der Studiengang in die zweite Runde und das erste Modul Betriebswirtschaftslehre startet auf dem Campus der Frankfurt School of Finance & Management.

Wollen Sie das Studium „Zertifizierter TGA-Manager“ für 2022 beginnen, dann informieren Sie sich unter: www.fs.de/tga

CRE-Zukunftsreport von Colliers

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Colliers hat auf EMEA-Ebene einen Leitfaden mit dem Titel „CRE – our industry today, tomorrow, and beyond: Engage, Evolve, Accelerate” veröffentlicht. Er soll Unternehmen als Hilfestellung dienen, wie Nutzerstrategien und die Arbeitsorganisation an die neuen Bedingungen nach der Coronapandemie angepasst werden können. Für einen langfristigen Erfolg seien flexible Arbeitsflächen und Technologien für kollaboratives Arbeiten in hybriden Teams ein entscheidender Faktor. Insgesamt werden im CRE-Zukunftsreport sechs Schwerpunkte gesetzt, die miteinander verknüpft sind und strategische Antworten von Unternehmen jeder Größe erfordern:

  1. Neue Arbeitsformen
  2. Nachhaltigkeit und Diversität stärken
  3. Die Zukunft der Arbeitsflächen
  4. Nutzung neuer Technologien
  5. Investment und Portfolio Management
  6. Partnerschaften optimal nutzen