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Strabag-Auftrag in Frankfurter Hochhaus

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Strabag Property and Facility Services (Strabag PFS) hat den Auftrag für das technische und infrastrukturelle Facility Management im Hochhausprojekt ONE im Frankfurter Europaviertel von der CA Immo erhalten. Ein entsprechender Dienstleistungsvertrag wurde Anfang November für drei Jahre mit Verlängerungsoption geschlossen. Aktuell läuft die Implementierungsphase und die Inbetriebnahme der technischen Anlagen. Künftig wird Strabag klassische FM-Leistungen erbringen und einen 24/7-Notdienst bieten. Hinzu kommen die Betreuung des digitalen Gebäudebetriebs, ein Dashboard Reporting, Maßnahmen zur Energieoptimierung sowie die Unterstützung des Eigentümers bei der Erfüllung der DGNB-Zertifizierung, der ESG-Kriterien und dem nachhaltigen Umgang mit Wasser, Wärme und Strom.

Weitere Informationen und Kennzahlen zu Strabag PFS finden Sie unter: www.facility-manager.de/fs-anbieter

Glasfaserunternehmen gehen Partnerschaft ein

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Deutsche Glasfaser, Glasfaserversorger für den ländlichen Raum in Deutschland, hat mit Geodesia eine strategische Partnerschaft über die Planung, Verlegung und Aktivierung von mindestens einer Mio. Glasfaseranschlüssen bis zum Jahr 2025 geschlossen. Damit sichert sich Deutsche Glasfaser signifikante Baukapazitäten, um das angestrebte Wachstum des Unternehmens voranzutreiben und den ländlichen und suburbanen Raum Deutschlands schnell und effizient mit Glasfaser zu versorgen. Insgesamt plant Deutsche Glasfaser sechs Mio. Glasfaseranschlüsse, davon vier Mio. bis Ende 2025.

Siemens Real Estate setzt auf Barrierefreiheit in Neubau und Bestand

Aus Anlass des „Purple Light Up Day“, der weltweit ein Zeichen für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen setzen soll, beleuchtet Siemens am 3. Dezember insgesamt 47 Standorte weltweit lila. Dazu gehören die Konzernzentrale in München, die Landeszentralen in Moskau, Mumbai, Sao Paulo, Peking, Mexiko City, Wien und Prag sowie etliche Werksstandorte.

Mit Blick auf den Immobilienbestand des Siemens-Konzerns strebt Siemens Real Estate (SRE) sowohl im Neubau als auch in bestehenden Gebäuden Barrierefreiheit, teilweise über das gesetzliche Maß hinaus, an. In den vergangenen zwei Geschäftsjahren wurden nach Unternehmensangaben allein in Deutschland mehr als 5 Mio. Euro für die barrierefreie Ertüchtigung von Bestandsliegenschaften aufgewendet. Neubauten plant und entwickelt SRE grundsätzlich barrierefrei und investiert dafür rund ein bis zwei Prozent der Baukosten.

„Die gebaute Umwelt stellt Menschen mit Behinderungen regelmäßig vor teils unüberwindbare Herausforderungen – nicht zuletzt auch am Arbeitsplatz“, sagt Dr. Zsolt Sluitner, CEO bei Siemens Real Estate. „Barrierefreiheit ist vor diesem Hintergrund Grundvoraussetzung für die Inklusion aller Beschäftigten. Wir forcieren sie daher sowohl für unsere bestehenden Liegenschaften als auch bei unseren Neubauprojekten.“

Systematische Ertüchtigung im Bestand

Eine besondere Herausforderung für die bauliche Unterstützung der Inklusionsbestrebungen stellen dabei die Bestandsliegenschaften dar. Sie bilden den größten Teil des Portfolios der SRE und wurden in früheren Jahren teils ohne Berücksichtigung von Barrierefreiheit errichtet. Die Bestandsgebäude werden von SRE seit mehreren Jahren und im Austausch mit den örtlichen Schwerbehindertenvertretungen ertüchtigt. Aktuell verfügen von 220 Liegenschaften in Deutschland rund 80 Prozent über behindertengerechte Parkplätze, 72 Prozent über barrierefreie Zugänge und knapp 60 Prozent über geeignete Toiletten für Menschen mit Behinderung. „Inklusion am Arbeitsplatz beginnt bei der Barrierefreiheit, insofern spielt das Immobilienmanagement eine entscheidende Rolle“, sagt Marina Zdravkovic, Vorsitzende der Gesamtschwerbehindertenvertretung der Siemens AG. „Ziel muss eine komplett barrierefreie Arbeitsumgebung sein.“

Barrierefreie Neubauten planen und bauen

In Neubauprojekten berücksichtig SRE die Barrierefreiheit nach eigenen Angaben generell. Sie ist integraler Bestandteil der Planungs- und Genehmigungsprozesse sowie Vertragsbestand der Generalunternehmer-Beauftragung. Dabei bindet SRE ebenfalls die Schwerbehindertenvertretungen ein und erfüllt die gesetzlichen Vorgaben (DIN 18041). So werden Neubauten etwa standardmäßig mit Vorrüstungen für automatische Türöffnungen, geeigneten Aufzügen, barrierefreien Toiletten-Räumen und taktilen Elementen für Menschen mit Sehbehinderungen ausgerüstet.

Praxisbeispiel „The Move“

Ein aktuelles Beispiel ist das Büroensemble „The Move“ im Frankfurter Stadtquartier Gateway Gardens, das SRE derzeit errichtet. Es wurde von Beginn an unter dem Leitgedanken der Barrierefreiheit geplant und in ständigem Austausch mit der örtlichen Schwerbehindertenvertretung entwickelt. In den Prozess einbezogen wurden auch Mitarbeitende mit Behinderung der Siemens-Niederlassung Frankfurt, die in The Move einmal ihren Arbeitsplatz haben werden. So konnten bereits bei der Planung neuralgische Punkte identifiziert und potenzielle Hürden verhindert werden. Die Liste der Maßnahmen umfasst Behindertenparkplätze, rollstuhlgerechte Verkehrs- und Bewegungsflächen, taktile Wegesysteme und behindertengerechte Duschen. „Mit diesem umfassenden Maßnahmenpaket gehen wir weit über das hinaus, was gesetzlich vorgeschrieben und am Markt üblich ist“, sagt Sluitner.

Auch weitere aktuelle Neubauprojekte von SRE wie der Siemens Campus Erlangen oder die entstehende Siemensstadt Square in Berlin werden unter dem Leitgedanken der Barrierefreiheit geplant und übertreffen den gesetzlichen Rahmen. Gleiches gilt für in jüngerer Vergangenheit fertiggestellte Projekte wie etwa die Konzernzentrale in München, die neue Siemens-Niederlassung in Warschau oder das Besucherzentrum „The Impulse“ des Siemens-Werks in Amberg. Dieser Neubau wird in Kürze mit dem Signet „Bayern barrierefrei“ des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales ausgezeichnet.

Globale Inklusions-Guideline

Für die barrierefreie Projektentwicklung hat SRE bereits vor mehreren Jahren eine eigene Inklusions-Guideline entwickelt. Sie kommt bisher bei den Neubauten des Konzerns in Deutschland zur Anwendung und soll 2022 internationalisiert werden.

Geiger FM bündelt Grünservice-Bereich

Unter dem Namen Geiger FM Home of Green führt Geiger FM die beiden 100-prozentigen Tochtergesellschaften Schumacher Dienstleistungsgruppe und die Lengeling Service GmbH zum 1. Januar 2022 unter der neuen Dachmarke des Geschäftsbereichs Grünservice zusammen. Dies soll die Fachkompetenz und Erfahrung innerhalb der Firmengruppe bündeln und dem Grünservice mehr Gewicht verleihen

Neben dem Ausbau des Standortnetzes soll die Zusammenführung den Vorteil bringen, dass sich die Fachkompetenz dank des deutschlandweiten Austauschs erhöht und weitere, ergänzende Dienstleistungen der Firmengruppe über die Service Points einfacher abrufbar werden.

Die Grünpflege wird nach Angaben von Geiger FM zukünftig einen maßgeblichen Beitrag auf dem Weg zur Klimaneutralität leisten und soll in der Immobilienwirtschaft zum unverzichtbaren Bestandteil heranwachsen. Geiger Facility Management Home of Green beschäftigt im Bereich Grünservice rund 450 Mitarbeiter in ganz Deutschland. Mit 29 Standorten und Servicepoints ist der Geschäftsbereich Grünservice bundesweit tätig und setzt jährlich 44 Mio. Euro um.

Ausführliche Informationen zu den Kennzahlen und Tätigkeitsbereichen von Geiger FM finden Sie in unserer Marktübersicht der Facility Services Anbieter 2021.

FraSec und Sasse schließen Partnerschaft

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Um die Luftsicherheit zu verbessern, sind die FraSec Luftsicherheit GmbH und die Dr. Sasse Gruppe eine strategische Partnerschaft eingegangen. Dafür veräußert die FraSec Fraport Security Services GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Fraport AG und zuständig für Passagierkontrollen, in einem ersten Schritt 26 Prozent seiner Geschäftsanteile an Sasse. Gemeinsames Ziel ist es, das Qualitätsniveau im Luftsicherheitsbereich aufrecht zu erhalten und bestehende Prozesse kontinuierlich zu verbessern. Vorbehaltlich der Zustimmung durch die zuständige Kartellbehörde und Gremien beider Parteien erfolgt die Transaktion zum 1. Januar 2022. In einem zweiten Schritt werden ab dem 1. Januar 2023 weitere 25 Prozent der Geschäftsanteile übertragen.

Die FraSec Luftsicherheit …

… wurde zum 1. Juli 2021 im Zuge einer Unternehmensumstrukturierung der FraSec ausgegründet und bündelt seither alle Kontrollleistungen nach § 5 Luftsicherheitsgesetz (LuftSiG) für die Flughäfen Frankfurt und Stuttgart für Sicherheit im Luftverkehr. Ab dem 1. Januar 2023 übernimmt die Flughafenbetreiberin die Steuerung im Bereich der Passagierkontrollen und damit u. a. die Auswahl und Beauftragung der Sicherheitsdienstleister.

Neuer Auftrag für Gegenbauer-Tochter RGM in München

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Die RGM Facility Management GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Gegenbauer, hat den Zuschlag für die technische und infrastrukturelle Bewirtschaftung des Innovationscampus in München-Neuried erhalten. Dabei handelt es sich um drei Objekte der Toni Neuried KG mit rund 37.500 qm Bruttogrundfläche. Auftragsbeginn ist 1. Januar 2022. Im Zuge dessen soll die RGM das Objektmanagement, die technische Betriebsführung, die Instandhaltung, das Gewährleistungsmanagement sowie sämtliche infrastrukturellen Dienstleistungen übernehmen.

Weitere Informationen und Daten zur Gegenbauer Holding erhalten Sie in unserer Facility-Services Datenbank unter www.facility-manager.de/datenbank.

ULI-Projekt zur Dekarbonisierung

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Das Urban Land Institute (ULI) hat in Partnerschaft mit mehreren Immobilienunternehmen – darunter Allianz Real Estate, Catella, Hines, Redevco und Schroders Capital – das neue Projekt „Fast-track to Decarbonisation“ ins Leben gerufen. Dieses soll die Immobilienwelt dabei unterstützen, schneller klimaneutral zu werden. Dafür wird der Ansatz der Immobilienbranche in Bezug auf Netto-Null-Emissionen analysiert und konsolidiert, der Fortschritt und die Auswirkungen der Rahmenbedingungen bewertet und Lücken sowie Hindernisse identifiziert. Daraus soll ein Fahrplan entstehen, der in Zusammenarbeit mit Mietern, der Versicherungsbranche, der Energiewirtschaft und Anbietern von Infrastruktur sowie Mobilität zur Dekarbonisierung beiträgt. Dieser Fahrplan wird offiziell auf einem Hybrid-Gipfel im Sommer 2022 vorgestellt, dem mindestens zwei Beratungspanels folgen werden.

Zum Programm

Der Forschungsteil des einjährigen Projekts umfasst eine Überprüfung bestehender Literatur und Branchenleitfäden anderer Organisationen, eine Umfrage unter ULI-Mitgliedern, um Beiträge zu Hindernissen, Problemen und angewandten Lösungen zu erhalten, sowie Interviews mit Dekarbonisierungsexperten aus der Immobilienbranche. Zudem wird es ein Programm mit lokalen und internationalen, multidisziplinären Workshops, runden Tischen und Webinaren geben, um das Bewusstsein zu schärfen und Beiträge von ULI-Mitgliedern und der gesamten Branche zu sammeln.

Zu den weiteren Initiativen gehört das 2009 gegründete ULI Greenprint Center, ein weltweites Bündnis von mehr als 50 führenden Immobilieneigentümern und Finanzinstituten mit einem verwalteten Vermögen von 1,3 Bio. US-Dollar, das sich der Verbesserung der Umweltleistung von Gebäuden durch den Austausch von Best Practices und Leistungsdaten verschrieben hat. Als dritte Initiative fungiert ULI Net Zero Imperative, die die globale Dekarbonisierung auf Stadtebene beschleunigen will.

Apleona-Auftrag im F.A.Z.-Tower

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Apleona R&M Ausbau hat vom Immobilienentwickler UBM Development und der Paulus Immobilien Gruppe den Auftrag für den Innenausbau im F.A.Z.-Tower erhalten. Seit März erbringt das Unternehmen die vereinbarten Leistungen sämtlicher Ausbau-Gewerke. Zu den speziellen Anforderungen des Projekts, insbesondere hinsichtlich Schallschutz und Geräuschisolierung, gehören die Realisierung eines Foto- und TV-Studios, eines Interview-Raums sowie eines Audio-Studios mit Regieraum. Die Arbeiten werden voraussichtlich im dritten Quartal 2022 abgeschlossen sein.

Hoch hinaus

Der F.A.Z.-Tower ist ein ca. 60 m hohes Bürogebäude, das sich seit 2019 in Bau befindet. Nach seiner Fertigstellung sollen dort der Verlag und die Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sitzen. Auf 18 Etagen stehen künftig 23.800 qm Bürofläche zur Verfügung. Die Bruttogeschossfläche des Neubaus beträgt rund 35.000 qm. Für die Tiefgarage des Objekts wurden außerdem noch drei Untergeschosse in den Boden eingelassen.

LIP Invest Fonds werden als Green Stars ausgezeichnet

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LIP Invest hat seine ESG-Performance im Global Real Estate Sustainability Benchmark (GRESB) Rating 2021 verbessert und seinen LIP Logistik Fonds I zum Vorjahr um 21 Punkte gesteigert. Damit liegt das Unternehmen mit dem erzielten Ergebnis von 71 Punkten über dem Durchschnitt der Peer Group (bestehend aus Germany, Industrial: Distribution Warehouse, Non-listed, Core, Tenant Controlled). Der LIP Logistik Fonds II erreicht mit 65 Punkten ein sehr gutes Ergebnis bei der Erstbewertung. Die Fonds wurden als sogenannte Green Stars ausgezeichnet und schneiden insbesondere bei der Verbrauchsdatenabdeckung gut ab. So liegt die Datenabdeckung für den Energieverbrauch des Fonds I bei 93 Prozent. Unter den Core Logistik-Fonds in Deutschland belegten die LIP Fonds mit ihrer ESG-Performance den zweiten und dritten Platz in ihrer Vergleichsgruppe.

GRESB …

… ist ein international anerkanntes Bewertungssystem zur Messung der Nachhaltigkeitsperformance von Immobilienunternehmen und -fonds. An der diesjährigen Bewertung nahmen 1.520 Fonds mit rund 117.000 Assets teil.

Treffen gegen illegalen Kältemittel-Handel

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Am 23. November haben sich politische Entscheidungsträger aus den Institutionen der Europäischen Union (EU) und den Mitgliedstaaten sowie führende Vertreter der Industrie unter dem Titel „Illegaler Kältemittel-Handel: Best Practices aus EU-Mitgliedsstaaten“ zusammengefunden und darüber gesprochen, wie der illegale Handel mit teilhalogenierten Fluorkohlenwasserstoffen (HFKW) unterbunden werden kann. Die Veranstaltung wurde von Christian-Silviu Busoi, Mitglied des Europäischen Parlaments und Vorsitzender des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie (ITRE), moderiert und vom Europäischen Technischen Ausschuss für Fluorkohlenwasserstoffe (EFCTC) organisiert.

Die Teilnehmer nutzten die Veranstaltung für den Austausch über Erfahrungen und wirksame Maßnahmen, die den Schwarzmarkt stoppen können. Zu den diskutierten Maßnahmen gehörten u. a. die Ausstattung der Zollbehörden mit den richtigen Instrumenten, um die Einfuhr von Kältemitteln kontrollieren zu können, sowie der Informationsaustausch zwischen den Behörden der Mitgliedstaaten. Dadurch können Informationen künftig in einem Pool gebündelt und Daten aus verschiedenen Quellen zusammengeführt, um den illegalen Handel mit HFKW in der EU besser zu durchschauen und zu bekämpfen.

Cristian-Silviu Bușoi rief die Mitglieder des Parlaments in seinen Schlussworten dazu auf, in ihren jeweiligen Ländern ein Bewusstsein für das Problem zu schaffen.

Crenovo: neuer Projektentwickler auf dem Markt

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Im Frühjahr 2021 ist die Crenovo Gruppe als inhabergeführtes und unabhängiges Investment- und Projektentwicklungsunternehmen mit Baukompetenz an den Start gegangen. Gründer der Gruppe ist Johannes Schmidt, der als geschäftsführender Gesellschafter verantwortlich zeichnet. Das Unternehmen investiert, laut Schmidt, im Raum Berlin sowie bundesweit in alle Assetklassen, bei einem Ankaufsprofil von bis zu sechs Mio. Euro. Ende September dieses Jahres erwarb das Unternehmen bereits ein 1.300 qm großes Baugrundstück in Berlin-Pankow Hier sollen voraussichtlich 16 Eigentumswohnungen entstehen.

Das Crenovo-Team hat bereits über 40 Projekte u.a. in Berlin, Köln, Aachen und Dresden realisiert.

Trainingszentrum für VRF- und Split-Systeme

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Seit rund zehn Jahren betreibt die Carrier Klimatechnik GmbH – Carrier Deutschland – in den Räumen des Informationszentrums für Kälte-, Klima- und Energietechnik (IKKE) in Duisburg ein 150 qm großes Trainingszentrum für seine Klimatechnikprodukte. Die Palette reicht von Flüssigkeitskühlern und Wärmepumpen über Hydroniksysteme bis zu hochmodernen Regelungen. Nun wurde der Schulungsbereich um 100 qm erweitert, um auch Produkte mit variablem Kältemittelfluss (VRF) und Split-Systeme für das wachsende Segment zu präsentieren. Im Trainingsbereich sind alle Geräte angeschlossen und betriebsbereit, sodass die Teilnehmer direkt an den HLK-Anlagen arbeiten können. Carrier hält dort Schulungen für seine Vertragspartner und deren Mitarbeiter ab; das IKKE nutzt den Bereich für eigene Schulungen, Seminare und Meisterkurse.

Aus- und Weiterbildung

Das IKKE wurde von der Kälte- und Klimatechnik-Innung Nordrhein gegründet; seit 2008 ist der Betrieb Aus- und Weiterbildungszentrum. Heute betreuen rund 30 Mitarbeiter und sieben Honorardozenten die Auszubildenden in überbetrieblichen Lehrgängen bis hin zur Meisterausbildung. Das Zentrum engagiert sich auch in internationalen Projekten und beteiligt sich an der Normungsarbeit.

Nachhaltigkeit durch Smart Building

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Smart, smarter, Smart Building! Wie können funktionell benötigte Gebäude einen Beitrag zu Umweltschutz und ökonomischer Nachhaltigkeit leisten? Die neugebaute Konzernzentrale der HeidelbergCement AG zeigt, wie architektonische Highlights aus Beton vorteilhaft mit technischen Innovationen verbunden werden können – in einer vielschichtigen, differenzierten Arbeitslandschaft.

Funktionelle, wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit

Ein Baustein des Konzepts für Nachhaltigkeit aus technischer Sicht stellen beispielsweise die 28 Ladestationen für Elektrofahrzeuge, 190 überdachte Fahrradstellplätze – 100 davon verfügen ebenfalls über einen Elektro-Ladeanschluss – oder die Stromerzeugung durch die circa 1.000 Quadratmeter Photovoltaikanlagen auf Dachflächen dar. Zudem wird die Grundlast für Heizung und Kühlung regenerativ erzeugt: Wärme und Kälte stammen aus Grundwasser, das über einen eigens gebohrten Brunnen bezogen wird.

Vorausschauender Betrieb mit Wetterdaten

Darüber hinaus sind in die Mess-, Steuer-und Regeltechnik des Gebäudes auch die Verschattung und die Lichtsteuerung eingebunden. Insgesamt umfasst das Bauvorhaben rund 12.500 Datenpunkte.

Für den vorausschauenden Betrieb der thermischen Bauteilaktivierung zur Heizung und Kühlung werden Online-Wetterdaten genutzt. Träge Systeme wie Betonkernaktivierungen haben oft eine Reaktionszeit von bis zu drei Stunden. Durch die Einbindung der Online-Wetterdaten ist bereits zum Zeitpunkt des tatsächlichen Bedarfs ein gekühlter bzw. geheizter Betonkern vorhanden. Das senkt nicht nur die Energiekosten, sondern steigert auch den Komfort.

Für die Regelung der Verschattung messen Wetterstationen die Sonnenstandwinkel. So kann beispielsweise ab einer gewissen Außentemperatur auch der solare Eintrag in das Gebäude reduziert werden und der Kühlbedarf sinkt entsprechend. Ebenfalls in die Raumautomation eingebunden ist die Beleuchtung. In Zusammenspiel mit der Verschattungsregelung der Fassade entsteht daraus die optimale Lichtstärke in den Büros.

Vermeidung von Lastspitzen

Dem Ziel des nachhaltigen Betriebs dient ein Energiemanagement. So regelt ein Lastmanagement die Verteilung der elektrischen Energie von großen Verbrauchern, um Leistungsspitzen im Energiebezug zu vermeiden. Zusätzlich hat das Facility Management von HeidelbergCement vollen Überblick über die Energieflüsse, sodass Optimierungspotenziale erkannt und umgesetzt werden können.

Sie möchten alle Details über das Betriebskonzept des Gebäudes lesen und wissen, wie es technisch realisiert wurde? Mit unserem ePaper-Abo erhalten Sie direkt Zugang zur Ausgabe November 2021 von „Der Facility Manager“, aus welcher der Auszug dieses Artikels stammt.

 

GEFMA-Förderpreise 2021 für Fachwirte verliehen

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Im Rahmen der GEFMA-Mitgliederversammlung hat der Vorstand des Verbands Prof. Dr. Markus Lehmann, die drei Gewinner der GEFMA-Förderpreise für Fachwirte gekürt. Marvin Lindenstruth, der seine berufsbegleitende Weiterbildung bei der TÜV Süd Akademie absolviert hat, wurde mit dem Hauptpreis in Höhe von 2.000 Euro ausgezeichnet. Seine Projektarbeit handelt von einer einheitlichen Lösung zur Durchführung aller geforderten Prüfungen von ortsveränderlichen, elektrischen Betriebsmittel und dem Projektauftrag zur Entwicklung eines systematischen Prozesses.

Aus den zahlreichen Projektarbeiten im Rahmen der Ausbildung zu Fachwirten Facility Management GEFMA, die in diesem Jahr eingereicht wurden, wurden noch zwei weitere Arbeiten geehrt: Der zweite Preis ging an Kristin Seidel (Technische Akademie Wuppertal e.V.) für ihre Arbeit „Prozessoptimierung im Bereich Start-up im Hinblick auf die Vertragskalkulation anhand einer Wertstromanalyse“. Hannah Charlotte Arz von der Bayerischen Akademie für Außenwirtschaft e.V. erhielt den dritten Platz für „Optimierung der Nutzung einer Leerstandsimmobilie“.

Die Verleihung der Förderpreise für Projektarbeiten findet seit 2003 jährlich statt.

Sauter und MeteoViva kooperieren

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MeteoViva ist mit Sauter-Cumulus eine strategische Partnerschaft für einen klimafreundlichen Gebäudebetrieb in Deutschland eingegangen. Der Freiburger Gebäudeautomationshersteller erhält im Zuge dessen optimierte Steuerdaten von MeteoViva Climate, die ab Anfang 2022 über das webbasierte Sauter Vision Center eingebunden werden. Durch die integrierte Benutzeroberfläche können sich die Gebäude selbst überwachen und steuern. Zudem profitieren die Kunden von Sauter dadurch automatisch von den Technologie-Updates seitens MeteoViva. Der Betrieb aller Immobilien mit Systemen von Sauter wird somit noch bedarfsgerechter und energieeffizienter. Bis zu 40 Prozent weniger Energieverbrauch der Anlagetechnik könne damit erreicht werden.

Über MeteoViva Climate

MeteoViva Climate ist eine Entwicklung des Jülicher Technologieunternehmens MeteoViva GmbH. Das modellbasierte System ist auf das smarte Gebäude- und Energiemanagement spezialisiert. Ziel ist es, Betriebs- und Energiekosten sowie CO2-Emissionen deutlich zu verringern.

Canzler expandiert weiter

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Das Immobilienberatungs- und Planungsbüro Canzler hat das Büro Zickler und Jakob Planungen mit Wirkung zum 1. Januar 2021 übernommen. Damit expandiert die Tochter der Socotec Gruppe weiter und hat nun am Standort München ein vollständiges Generalplanungsteam mit Erfahrung im Wohnungs-, Verwaltungs- und Gewerbebau aufgestellt. Mit der Übernahme hat Canzler den zweiten Unternehmenskauf in diesem Jahr abgeschlossen. Seit 1. Januar 2021 gehört bereits das achtköpfige Architekturbüro Huber Lischka Architekten zum Portfolio. Mitte nächsten Jahres will Canzler die bisher auf drei Büros verteilten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in einer gemeinsamen Fläche zusammenführen.

Zickler und Jakob Planungen …

… ist ein Ingenieurbüro für technische Gebäudeausrüstung und bietet Fachplanungsleistungen an. Neben der Planung von Heizung/Lüftung/Klima, Sanitär, Sprinklertechnik, Elektrotechnik und Aufzügen gehören auch die Lichtplanung, Energiestudien und Simulationen, Wirtschaftlichkeits- sowie Betriebs- und Instandsetzungskostenoptimierung zu den Aufgaben des Büros.

Aurelis vermietet Logistikfläche an Unicorn

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Die Aurelis Estate hat rund 29.000 qm in der Ludwig-Erhard-Straße 1 in Bremen an die Unicorn Logistics GmbH vermietet. Das gesamte Areal ist rund 40.000 qm groß und befindet sich im Gebiet des Güterverkehrszentrum Bremen. Aurelis hatte die Fläche 2016 zusammen mit dem Nachbargrundstück Ludwig-Erhard-Straße 3-5 erworben. Die von Unicorn angemietete Halle umfasst 14.200 qm und wurde von Aurelis in den vergangenen Monaten neu gebaut. Hinzu kommen jeweils rund 500 qm Lagerflächen auf Mezzaninebene sowie Büro- und Sozialflächen im vorgelagerten Bürogebäude. Der Neubau ist nach dem DGNB-Goldstandard zertifiziert. Insbesondere die Umnutzbarkeit und Flexibilität sowie die Ökobilanz des Objekts, aber auch die Qualität der Gebäudehülle überzeugten die Auditoren. Der Standort Bremen hat aus Sicht von Aurelis Wachstumspotenzial. Das Unternehmen ist auf der Suche nach weiteren Flächen in dem Gebiet.

RealFM: neue Satzung und neues Mitgliedschaftsmodell

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Der Verband RealFM e. V. hat auf seiner ordentlichen Mitgliederversammlung am 18.11.2021, die erneut als virtuelle Versammlung durchgeführt wurde, eine neue Satzung beschlossen. Damit will der Berufsverband der Real Estate und Facility Manager auf die nachhaltigen Veränderungen in der Branche, aber auch in der Technologieentwicklung, der Gesellschaft und Umwelt reagieren.

Erklärte Ziele der Verbandsarbeit sind eine noch stärkere Entwicklung und Implementierung von Methoden und Werkzeugen für einen optimalen Ressourceneinsatz, für das Erreichen des effizienten Zusammenwirkens der Vertragspartner sowie die Etablierung des dazugehörigen neuen Qualitätsniveaus. Dazu will RealFM eine stärkere Nutzung von Wissen über neue Technologien und Methoden erreichen und so mehr Know-how-Transfer ermöglichen. Dies gelte insbesondere mit Blick auf die Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Neu: die außerordentliche (assoziierte) Mitgliedschaft

Mit der neuen Satzung haben nun alle CREM- und FM-relevanten Interessensgruppen die Möglichkeit, sich über eine „außerordentliche (assoziierte) Mitgliedschaft“ in der RealFM aktiv zu beteiligen. Corporate Unternehmen sind weiterhin eingeladen, ihren Beitrag zum Wissenstransfer als „ordentliche Mitglieder“ zu leisten. Bestehende Mitgliedschaften genießen Bestandsschutz.

Die inhaltliche Basis für die Arbeit im Verband bildet das neu entwickelte Verständnis zum Corporate RealFM, welches Anfang 2022 veröffentlicht werden soll.
RealFM e. V. will so seine Position als branchenübergreifender Berufsverband der Corporate Real Estate und Facility Manager stärken.

Der Verband mit Sitz in Berlin hat derzeit mehr als 400 Mitglieder und definiert sich als berufsständische Organisation mit dem Schwerpunkt Real Estate und Facility Management. Die Mitgliederstruktur ist durch 75 Prozent Auftraggebervertreter und persönliche Mitgliedschaften als Basis für das Netzwerk und den Erfahrungsaustausch geprägt.

VDI zum BIM-Informationsbedarf

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Die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG) hat die Richtlinie VDI 2552 Blatt 11.1 „Building Information Modeling – Informationsaustauschanforderungen zu BIM-Anwendungsfällen“ für Bauherren und alle Beteiligten an Planung, Bau, Betreiben und Instandhaltung veröffentlicht. Sie adaptiert und entwickelt auf Grundlage existierender BIM-Datenaustauschstandards praktikable Methoden zur Definition von Exchange Requirements (ERs), die auch softwaretechnisch umsetzbar sind und eine Basis für technische Zertifikate liefern. Als Teil der Reihe VDI/bS 2552 Blatt 11 betrachtet sie einen Anwendungsfall aus der Praxis und beschreibt die damit verbundenen Prozesse, Daten- und Informationenaustauschanforderungen. Für die Spezifikation von Informationen, die eine bestimmte Rolle zu einem bestimmten BIM-Prozess in einem BIM-Projekt benötigt, kommt das Information Delivery Manual (IDM) zum Einsatz.

Die Richtlinie ist im Oktober 2021 als Weißdruck erschienen und ist online unter www.vdi.de/2552-11-1 erhältlich.

Sodexo besetzt Spitzenpositionen in Deutschland neu

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Zum 1. Dezember wird es personelle Veränderungen bei der Unternehmensgruppe Sodexo geben: Renato Salvatore wird dann neuer CEO Corporate Services Deutschland. Hinzu kommt, dass Uta Schröder, HR Director Germany, ihr neues Amt als Country President Germany antreten und zusätzlich zu ihrer bisherigen Aufgabe verantworten wird.

Weitere Informationen zu den Personen und den Neupositionierungen bei Sodexo finden Sie unter: www.facility-stellenangebote.de/sodexo