Der BTGA – Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e.V. hat die BTGA-Regel 2.001 „Anforderungen an die Anlagendokumentation in der TGA“ überarbeitet und an den aktuellen Stand der Technik angepasst. Die Arbeitshilfe bietet eine praxisorientierte Gliederung der Anlagendokumentation. In der Praxis treten immer wieder Unstimmigkeiten auf, wie Unterlagen beschaffen sein sollen, die das ausführende Unternehmen dem Auftraggeber bzw. Betreiber einer gebäudetechnischen Anlage zu übergeben hat. Die BTGA-Regel 2.001 unterstützt beim Erstellen von Anlagendokumentationen im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) innerhalb und außerhalb von Gebäuden entsprechend den Kostengruppen der DIN 276 „Kosten im Bauwesen“. Der Inhalt und die Beschaffenheit einer Anlagendokumentation sind in der Richtlinie VDI 6026 Blatt 1 geregelt. Das Dokument ist über den BTGA-Webshop erhältlich.
Technisches Facility Management für Siemens
Spie wird in den kommenden drei Jahren das technische Facility Management in den Büro- und Produktionsstandorten von Siemens Energy in Deutschland verantworten. Auf rund 385.000 qm übernimmt der Dienstleister die Betriebsführung, das Objektmanagement, die Instandhaltung und Gewährleistungsverfolgung sowie das Energiemanagement und Controlling des infrastrukturellen Gebäudemanagements. Leistungen wie die Wartung, Inspektion und Instandsetzung der raumlufttechnischen Anlagen, der Kälte-, Elektro-, Heizungs- und Sanitäranlagen sowie der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik in den Gebäuden gehören zum künftigen Aufgabenbereich. Zudem will Spie das Energieunternehmen mit effizienten, nachhaltigen und digitalen Lösungen in eine klimaneutrale Zukunft begleiten.
Erfolg für Goldbeck Services in 2020/2021
Goldbeck Services hat im Geschäftsjahr 2020/2021 eine Gesamtleistung von 179 Mio. Euro erwirtschaftet. Damit steigerte der Immobiliendienstleister seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um etwa 33 Mio. Euro (+ 20 %). Nahezu alle Geschäftsbereiche der Goldbeck Services konnten zulegen. Die konsolidierte Gesamtleistung der Gesellschaften Goldbeck Gebäudemanagement (Facility Services) und Procenter (Property Services) betrug im Geschäftsjahr 2020/2021 rund 72,5 Mio. Euro (2019: 66,6 Mio.). Goldbeck Public Partner erreichte 79 Mio. Gesamtleistung. Die Parking-Services-Sparte erwirtschaftete 27 Mio. Euro und verlor damit rund 30 Prozent Umsatz, der auf das Pandemiegeschehen zurückzuführen ist. Der Mutterkonzern, das Bau- und Immobilienunternehmen Goldbeck, erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2020/21 eine Gesamtleistung von rund 4,1 Mrd. Euro.
Strabag im Auge des TZ Darmstadt
Strabag Property and Facility Services (Strabag PFS) hat zum 15. September 2021 das integrierte Facility Management für die Büroimmobilie „Das Auge“ im Technologie Zentrum (TZ) Rhein Main in Darmstadt übernommen. Dort verantwortet der Dienstleister im Wesentlichen die Wartung, Inspektion, Instandhaltung und Entstörung aller gebäudetechnischen Anlagen und Einrichtungen im Rahmen der Betreiberverantwortung. Hinzu kommen Aufgaben aus dem infrastrukturellen Facility-Management, wie die Unterhaltsreinigung, der Winterdienst und die Pflege der Außenanlage, sowie auch Leistungen im TZ Parkhaus.
Das 2008 fertiggestellte Bürogebäude umfasst sieben Stockwerke und verfügt über 154 Stellplätze. Der Name „Das Auge“ erhielt der Komplex aufgrund seiner Form, die dem menschlichen Auge nachempfunden ist. Das achtgeschossige TZ-Parkhaus verfügt über 1.024 Stellplätze auf 19.200 qm.
FTF: Wertvolle Sensordaten nutzen
Fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) sammeln beim Navigieren durch Lager- oder Produktionshallen ununterbrochen wertvolle Sensordaten. Das internationale Forschungsprojekt ARIBIC (Artificial Intelligence-Based Indoor Cartography) will Methoden aufzeigen, mit denen sich diese Informationen nutzen lassen. Die über Sensoren und Kameras ermittelten Daten können in der ARIBIC-Cloud dazu verwendet werden, 3D-Karten von Lagerhäusern oder Produktionsanlagen zu erstellen, die jederzeit auf dem aktuellen Stand sind. „Über diese Sensordaten erzeugen wir einen digitalen Zwilling der Umgebung und können damit relevante Informationen in Echtzeit darstellen“, beschreibt Bengt Abel, Projektleiter bei Still, die Grundidee des Forschungsprojekts.
Die von der ARIBIC-Plattform generierten Abbilder bleiben dynamisch und stets aktuell. „In der auf künstlicher Intelligenz basierenden Innenraumkartografie werden durch das FTF erfasste Veränderungen, beispielsweise ein verschobenes Regal oder eine neu abgestellte Palette, sofort berücksichtigt und in das System zurückgespielt“, erläutert der Experte. Mit den gewonnenen Daten lassen sich Regale (zunächst) virtuell verschieben oder Produktionsflächen neu anordnen und somit Lager und Produktionshallen optimieren. Anhand der Informationen ist beispielsweise erkennbar, in welchen Bereichen des Lagers viel oder wenig gefahren wird oder welche Gänge häufiger zugestellt und damit blockiert sind.
Das ARIBIC-Projekt
Gestartet ist das ARIBIC-Projekt im März dieses Jahres. Der Abschluss ist für das vierte Quartal 2023 angedacht. An dem internationalen Forschungsvorhaben sind neben dem Konsortialführer Still noch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universität Toronto mit dem STARS-Labor und der kanadische Sensorhersteller LeddarTech beteiligt. Gefördert wird das Projekt durch das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Industrial Research Assistance Program des kanadischen National Research Council (NRC IRAP).
Edge arbeitet Smart Building Data Hub aus
Edge kooperiert für die nächsten sechs Jahre mit der HafenCity Universität (HCU) und HafenCity Hamburg, um ein „Smart Building Data Hub“ aufzubauen. Damit sollen Daten aus intelligenten Gebäuden gezielt erschlossen und nutzbar gemacht werden. Die Nutzung umfangreicher urbaner Datenbestände soll zudem für Planung, Bau und Betrieb innovativer Gebäude im Fokus stehen. Mit dem Projekt soll erarbeitet werden, wie Smart Buildings digital mit Smart Neighbourhoods und der Smart City interagieren und so zu einer ganzheitlichen Stadt- und Quartiersentwicklung beitragen können. Repräsentativ stehen dafür die zwei aktuell entstehenden Edge-Gebäude in der HafenCity für eine nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung.
Die Edge-Gebäude
Edge HafenCity und Edge ElbSide sind nachhaltige, gesunde und intelligente Bürogebäude in der Hamburger HafenCity. Die technologische Basis für die Projekte bildet eine eigene Technologieplattform, die die Maschinen und Geräte im Gebäude miteinander vernetzen kann und auf der die digitalen Ströme zusammenlaufen. Diese lernt kontinuierlich und steuert alle wesentlichen Bereiche wie Temperatur, Licht, Belüftung oder Raumauslastung bis hin zur Wartungsplanung sämtlicher Geräte automatisch.
MVGM verwaltet Specks Hof & HansaHaus weiter
Der internationale Immobiliendienstleister MVGM wird für weitere zwei Jahre das Objekt Specks Hof & HansaHaus in der Leipziger Innenstadt verwalten. MVGM Germany verwaltet das Gewerbeobjekt seit dem Jahr 2008. Der historische Gebäudekomplex wird als Einzelhandels- und Bürostandort genutzt und gehört seit Dezember 2011 zu Deka Immobilien. Die Gesamtmietfläche umfasst rund 18.800 qm, die sich auf acht Etagen verteilen. MVGM Germany war zuletzt an der Vermietung eines Flagship-Geschäfts des US-Fitness-Unternehmens Peloton für den Specks Hof beteiligt.
Honeywell: Gebäudemanager sorgen sich um Cybersicherheit
Der Gebäudetechnik-Anbieter Honeywell hat eine Umfrage veröffentlicht, laut der die Verbesserung der Cybersicherheit von betriebstechnischen Systemen (OT) bei Gebäudemanagern in den nächsten 12 bis 18 Monaten verstärkt im Fokus steht. Dabei gaben 67 Prozent an, dass sie sich um die OT-Cybersicherheit sorgen und diese sogar als problematisch betrachten. Mehr als ein Viertel der Befragten (27 %) erlebte in den letzten 12 Monaten sogar einen Cyberangriff auf die OT-Systeme. Doch lediglich 44 Prozent der Befragten verfügen derzeit nach Angaben, über eine Sicherheitslösung, für den Schutz ihrer Systeme. Außerdem planen nur ein Drittel (33 %) der gesamten Befragten (29 % der deutschen Gebäudemanager), in den nächsten ein bis eineinhalb Jahren in OT-Cybersecurity-Produkte zu investieren. Dennoch ist die Mehrheit (56 %) derzeit eher bereit, in sicherheitsrelevante Lösungen (einschließlich OT-Cybersicherheit) zu investieren, als dies vor dem Ausbruch der Pandemie der Fall war.
„Protecting Operational Technology in Facilities from Cyber Threats: Constraints and Realities“ …
… ist der dritte Bericht der Honeywell-Reihe „Building Trends 2021“. Er bildet die Herausforderungen, Prioritäten und Einschätzungen der Befragten in den USA, Deutschland und China in den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen, Rechenzentren und Gewerbeimmobilien ab. OT-Systeme überwachen, steuern und schützen Prozesse, Geräte und Betriebsumgebungen. Innerhalb eines Gebäudes können Anlagen wie HLK-, Gebäudemanagement- und Sicherheitssysteme allesamt Einstiegspunkte für Angriffe sein, wenn sie nicht ordnungsgemäß geschützt sind.
CWS vergrößert sich um SML
Nach dem Kauf von Specialised Sterile Services (SSE) setzt CWS International seine Wachstumsstrategie in Irland weiter fort und hat nun das Unternehmen Service Matters Limited (SML) akquiriert. SML ist ein Unternehmen, dass sich auf die Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen in den Bereichen Hygiene, Berufskleidung, Reinraum und Facility Management Soft Services spezialisiert hat. Als Teil der Transaktion wird CWS auch das Service Matters Limited Geschäft in Nordirland übernehmen und damit den Norden der Insel erschließen. Der Kundenstamm ist durch die Transaktion um weitere 2.600 Kunden gewachsen.
CBRE führt RFS-Produktionslinien zusammen
Der globale Hersteller von Kabel- und Antennensystemen Radio Frequency Systems (RFS) will seine Produktionslinien am Standort Hannover in einer Halle vereinen und hat mit dem Umzug den Immobiliendienstleister CBRE beauftragt. Das Unternehmen übernimmt mit dem Auftrag das Projektmanagement und den Maschinenumzug von 20 Anlagen, die teils modifiziert und in der neuen Halle am Standort wieder in Betrieb genommen werden. Durch eine dezidierte Ablaufplanung erfolgt der Umzug so schnell wie möglich, um die Produktion von Rundfunk- und Coaxial-Kabeln so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.
Argentus expandiert nach Österreich
Als Beratungsunternehmen für einen nachhaltigen Immobilienbetrieb hat Argentus seine Präsenz im Ausland ausgebaut und ist nun auch in Österreich vertreten. Dafür kooperiert das Unternehmen mit dem in Österreich ansässigen Gewerbeimmobilienberater RE/MAX Commercial. Stefan Krejci, geschäftsführender Gesellschafter RE/MAX Commercial Group, ist nunmehr erster Ansprechpartner für Neukunden in Österreich. Bereits seit einigen Jahren berät Argentus deutsche Immobilienunternehmen mit Assets in Österreich. Dazu zählen Kunden wie die ECE Group oder HansaInvest sowie in Österreich ansässige Immobilieninvestoren wie CA Immo oder FLE.
Die Rückkehr ins Büro
Die Pandemie hat in vielen Unternehmen eine Homeoffice-Regelung angestoßen. Seit Monaten lümmeln einige in Jogginghose mit Laptop auf der Couch, während andere nebenbei ihre Kinder bespaßen. Nun kehren die meisten Mitarbeiter zurück ins Büro. Doch das Virus hat die Anforderungen an moderne Arbeitswelten verändert. In Ausgabe 10 von Der Facility Manager erklären vier Architekturbüros, wie es mit Büroflächen weitergeht. Hier stellen wir Ihnen ausgewählte Arbeitswelten von 7places und Dittel Architekten, ATP, bkp und HPP vor, die die Angestellten aus dem Homeoffice locken.
Hauptsitz der Husqvarna Group, Ulm
DIA – Dittel Architekten haben ein ganzheitliches Bürokonzept für den deutschen Hauptsitz der Husqvarna Group entwickelt. Insgesamt stand den Architekten 15.000 qm Platz in einer ehemaligen Logistikhalle zur Verfügung, um sich kreativ auszutoben und etwa 100 moderne Arbeitsplätze innerhalb einer attraktiven Arbeitswelt zu erschaffen. Büroinhaber Frank Dittel erklärt, dass Büroflächen schon vor Ausbruch der Pandemie den Mitarbeitern einen Mehrwert bieten mussten. Diese Notwendigkeit verschärft sich durch das Coronavirus und die Homeoffice-Regelungen in vielen Unternehmen noch: „Die Treiber Digitalisierung und Globalisierung sowie der Fachkräftemangel in Deutschland fordern die Unternehmen heraus; neue Geschäfts- und Arbeitsmodelle müssen her − und diese brauchen eine angemessene Umgebung.“
Roche Bau 08, Basel, Schweiz
Mit dem „Bau 08“ in Basel vereint der Pharmakonzern Roche verschiedene Werkstätten und Büros unter einem Dach. Eine besondere Herausforderung bei dem achtgeschossigen Neubau war die ca. 500 qm große Worklounge. ATP Innsbruck konzipierte die Fläche als eine auf die Bedürfnisse der rund 700 Nutzer maßgeschneiderte Bürolandschaft nach dem Activity-Based-Working-Prinzip (ABW). Zentrales Element dieses Bereichs ist eine 24 m lange „Werkbank“ mit unterschiedlichen Arbeits- und Aufenthaltsecken sowie Stauraum. Seit 2015 ist ATP architekten ingenieure für Roche planerisch tätig. Gemeinsam mit dem Auftraggeber erarbeitete ATP sukzessive die Parameter für einen Büro-Prototyp nach dem ABW-Prinzip. Daraus wurde ein maßgeschneidertes „Bürohandbuch“, das als Basis für weitere Entwürfe dient.
IT-Abteilung BYK-Chemie, Wesel
Auch in Wesel wurde für BYK-Chemie eine alte Industriehalle in eine offene Arbeitswelt transformiert. Das Büro bkp wollte die Räume zu einem Ort der Begegnung und des Austauschs machen, weil die Kommunikation im Homeoffice oft auf der Strecke bleibt. So befindet sich z. B. die Teeküche in der Nähe des Haupteingangs. Offen gestaltete Arbeitsplätze ziehen sich durch das gesamte Gebäude, damit die Mitarbeiter immer dort Platz nehmen können, wo sie ihre Aufgabe gerade am besten erledigen können. Darüber hinaus ergänzen Konferenzbereiche, Telefonboxen oder Rückzugsorte die Fläche.
Hauptsitz L’oreal, Düsseldorf
Der Hauptsitz des Kosmetikkonzerns L’oreal Deutschland in Düsseldorf trägt den Namen „J1“ und strahlt von außen und innen Eleganz aus. Die Gäste betreten den Neubau durch eine Lobby, die in Weiß, Bronze, Gold und mit einem hellen Terrazzoboden gestaltet ist. Auf einer Bürofläche von rund 22.000 qm arbeiten hier täglich rund 1.000 Angestellte. HPP Architekten zeichnen nicht nur für die Gebäudepläne und das Interior Design verantwortlich. Kommunikation ist das entscheidende Stichwort, weshalb sich die einzelnen Etagen um einen mittigen Kern herum anordnen. Die Mitarbeiter können sich entscheiden, ob sie kommunikativ im Team, am eigenen Arbeitsplatz im Sitzen oder Stehen oder ungestört im Think Tank arbeiten wollen. Als Rückzugsmöglichkeit gibt es sogar eine Silent Area mit Daybeds, die zur kurzen Erholung dienen. In diesem Bereich besteht Handyverbot. Für größere Meetings dienen Konferenzräume, in denen bis zu 200 Mitarbeiter Platz finden und die sich je nach Bedarf in der Größe flexibel aufteilen lassen.
Partnerschaft für den Klimaschutz
Die beiden Unternehmen Atos und Johnson Controls haben eine globale Partnerschaft angekündigt. Gemeinsam wollen sie ihren Kunden ihr geballtes Know-how zum Thema Dekarbonisierung zur Verfügung stellen. Atos bringt dabei Beratungslösungen seines Tochterunternehmens EcoACt, wie etwa Digital Decarbonization Assessments (DDA) und die Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien, ein, ergänzt von dem OpenBlue-Net-Zero-Buildings-Portfolio von Johnson Controls. Es soll dazu beitragen, Nachhaltigkeitsziele und -strategien zu erreichen. Darüber hinaus planen die Unternehmen eine Zusammenarbeit zur Bereitstellung neuer digitaler Funktionen, die Kunden durch KI-gestütztes Echtzeit-Monitoring und -Reporting von Nachhaltigkeitsmetriken sowie sauberer Energie unterstützt.
In Regionen wie Europa und den USA ist die Dekarbonisierung von Gebäuden ein wesentlicher Bestandteil zur Erreichung des Pariser Klimaabkommens, da Gebäude etwa 40 Prozent der globalen Emissionen ausmachen.
SmartScore-Platin-Zertifizierung für Hammerbrooklyn Digital Pavillon
Als erstes deutsches Gebäude hat Art-Invest Real Estate von WiredScore für den Hammerbrooklyn Digital Pavillon die Smart-Building-Zertifizierung SmartScore Platin erhalten. Dabei erreichte die Hamburger Immobilie mit 100 Prozent auch die bislang höchste Bewertung weltweit. Hierbei spielten alle implementierten Nutzeranforderungen an smarte Gebäude sowie Technologien, Systeme, Prozesse und Verfahren, die deren Implementierung unterstützen, eine Rolle. Die SmartScore-Zertifizierung entwickelte WiredScore in Zusammenarbeit mit über 100 Immobilieneigentümern, Nutzern und Beratern der fortschrittlichsten Gebäude der Welt.
Bei dem Vorzeigeprojekt handelt es sich um einen ehemaligen USA-EXPO-Pavillon aus Mailand, der an das Berliner Unternehmen Factory vermietet wird. Seit der Eröffnung Anfang Mai 2021 ist er Teil des entstehenden Quartiers Hammerbrooklyn Digital Campus. Folgen werden voraussichtlich Ende 2026 der Treetop Tower und Ende 2027 der Hammerbrooklyn Big Market.
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Techem erreicht Meilenstein im Messstellenbetrieb
Der Serviceanbieter Techem hat in Deutschland die ersten 100 Smart Meter Gateways für Strom und Gas installiert. Neuerdings bindet das Unternehmen auch digitale Gaszähler an ihre Messsysteme für Strom an, um das Erfassen und Ablesen zu vereinfachen. Durch diese Transparenz in Sachen Wärme-, Strom- und Gasverbrauch können neue Erkenntnisse in Bezug auf Energieeffizienz, Energieeinsparung und CO2-Minderung für Wohn- und Gewerbeimmobilien gewonnen werden. Die digitalen Messsysteme sind nicht nur Grundlage für einen energieeffizienten Gebäudebetrieb, sondern stellen zudem eine Voraussetzung bspw. für E-Charging, Photovoltaik, Mieterstrom oder den Einsatz elektrischer Wärmepumpen dar.
Leadec stärkt Präsenz in UK
Leadec hat Partners in Hygiene (PiH) – ein auf die Lebensmittelindustrie spezialisiertes, britisches Dienstleistungsunternehmen – übernommen. Damit festigt der Stuttgarter Servicespezialist seine Präsenz in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in den Bereichen technische Reinigung und Hygienedienstleistungen. PiH wurde 2006 gegründet; mehr als 300 Mitarbeiter erbringen Dienstleistungen in den Sparten Lebensmittelindustrie-Hygiene, Küchengrundreinigung, Umgebungshygiene und Lüftungsreinigung. Zu den Kunden gehören viele Lebensmittelhersteller in Nordengland und Schottland. Leadec ist seit 1999 im Vereinigten Königreich tätig und beschäftigt dort derzeit rund 1.500 Mitarbeiter. PiH wird seine Aufträge an den 14 Standorten in UK mit den bisherigen Teams weiterführen.
Über Leadec
Leadec ist ein global agierender Servicespezialist entlang des gesamten Lebenszyklus der Fabrik und der dazugehörigen Infrastruktur – von der Planung bis hin zum Technischen und Infrastrukturellen Facility Management. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Stuttgart hat rund 18.000 Mitarbeiter weltweit und erzielte im Jahr 2020 einen Umsatz von rund 830 Mio. Euro.
Digitalisierung erfordert neue Führungsmuster
Zwischen dem 22. September und dem 29. Oktober 2021 läuft die Umfrage des Competence Center Process Management Real Estate (CC PMRE) für die Marktanalyse 2022. In diesem Jahr widmet sich die Untersuchung der Frage, wie nachhaltige und erfolgreiche Führung in der Immobilienwirtschaft im digitalen Zeitalter aussieht.
Neue Herausforderungen
Während der Coronapandemie setzten viele Unternehmen verstärkt auf digitale Lösungen, um sowohl intern als auch extern in Kontakt zu bleiben: Chatnachricht statt kurzem Austausch an der Kaffeemaschine, Zoom-Call statt Besprechung mit allen Mitgliedern der Projektgruppe und Teams-Meeting statt Mittagessen mit Kunden. Eine Vorstudie zeigt jedoch, dass durch die rein digitale Kommunikation Netzwerke schrumpfen und Firmen zunehmend isoliert agieren. Gleichzeitig sind Führungskräfte stärker gefordert, Mitarbeiter zu motivieren und den Kontakt aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus offenbart eine Interviewserie mit 30 Teilnehmern, dass durch das mobile Arbeiten neben der Motivation auch die Zufriedenheit der Angestellten sinkt. Das gilt auch für neu eingestellte Mitarbeiter, weil sich die Einarbeitung im Homeoffice schwieriger gestaltet.
Die Umfrage
Um nachhaltige Lösungskonzepte für eine gute Führung im digitalen Zeitalter zu entwickeln, befragt das CC PMRE zusammen mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin und CCTM Real Estate & Infrastructure Führungskräfte und Mitarbeitende der Immobilienwirtschaft. , Es werden immer noch Teilnehmer gesucht. Zur Umfrage gelangen Sie hier: https://ccpmre.de
Langfristige Kooperation zwischen Dorfner und DESY
Die Dorfner Gruppe und das Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY) werden ihre seit September 2015 bestehende Zusammenarbeit fortführen. Im Zuge einer Ausschreibung für das DESY in Hamburg, eines der weltweit führenden Beschleunigerzentren, sicherte sich der Gebäudedienstleister erneut den Zuschlag sowie einen langfristigen, erweiterten Vertrag. Ausschlagend waren das Konzept und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Dorfner soll weiterhin die Reinraum- und Laborreinigung im Forschungszentrum übernehmen. Dabei erhöht sich der Umfang, da weitere Labore mit hohen Sicherheitsstufen hinzukommen.
Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zur Dorfner Gruppe finden Sie in unserer Facility Services-Datenbank unter: www.facility-manager.de/facility-services
B+K-Auftrag für Piepenbrock in Lengerich
Bischof + Klein (B+K), ein Hersteller für flexible Verpackungen und technische Folien für alle Industriezweige, hat für die Unterhalts- und die Maschinenreinigung unter Reinraumbedingungen Piepenbrock engagiert. Seit Anfang Februar war für Piepenbrock ein vierköpfiges Team im Einsatz, um den Auftragsstart zum 1. Juni 2021 optimal gemeinsam umzusetzen.
Leistungsumfang
Im Stammwerk in Lengerich verantwortet der Dienstleister die Reinigung des 3.600 qm großen Reinraumbereichs von B+K. Unter Vollschutz halten sie die Produktionsumgebungen und Bereiche wie Verbindungsgänge, Lager, Umkleiden sowie die Material- und Personenschleusen sauber. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Reinigung der Extruder und der bis zu 25 m langen Produktionsanlagen sowie die Logistik und die Ausgabe von Verbrauchsmaterialien.

