Die Bergman Clinics Hofgartenklinik in Aschaffenburg hat der Dorfner Gruppe einen Auftrag im Gesundheitsbereich übertragen. Auf den knapp 4.000 qm zeichnet das Dienstleistungsunternehmen künftig für die Unterhalts-, Glas- und die OP-Reinigung verantwortlich. Die vergangenen Monate der Covid-19-Pandemie haben gezeigt, dass vor allem in sensiblen Bereichen wie Kliniken die höchsten Hygiene- und Qualitätsstandards gewährleistet werden müssen.
Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zur Dorfner Gruppe finden Sie in unserer Facility Services-Datenbank unter: www.facility-manager.de/facility-services
Engie Deutschland hat im baden-württembergischen Bruchsal bei drei Kunden ein zukunftsorientiertes Energieeinsparprojekt integriert. Das Projekt verfolgt die Leitidee „Vier Ös“, die besonderen Wert auf ökologische, ökonomische, ökumenische und örtliche Aspekte legt. Zu den Kunden zählen u. a. das evangelische Altenzentrum sowie im St. Paulusheim für eine besonders innovative Nahwärmeversorgung mit einer Liegenschaftsanlage.
Was wurde optimiert?
Die bisher auf Heizöl basierende Wärmeversorgung wurde durch ein modernes Nahwärmenetz ersetzt. Zudem errichtete Engie drei Heizzentralen mit zwei Blockheizkraftwerken (BHKW), einem Pellet- und zwei Gasbrennwertkesseln als Wärmeerzeuger mit einer gesamten Wärmeleistung von 2,3 MW. Die bestehenden Heizungsverteiler in den Zentralen wurden mit Hocheffizienzpumpen und einer innovativen Regelungstechnik technisch auf den neuesten Stand gebracht. Die Versorgungsphase startete direkt nach dem Umbau und ist für die nächsten 20 Jahre ausgelegt. Im Zuge des Umbaus wird die Wärme nun hauptsächlich aus Biomasse und durch Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt. Dadurch ist der Wärmebedarf bereits um 925 MWh/Jahr (22 Prozent) gesunken.
Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen von Engie Deutschland finden Sie in unserer Facility Services-Datenbank unter: www.facility-manager.de/facility-services
Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder hat das vierte Ranking der führenden Facility Services-Unternehmen der Schweiz veröffentlicht. Die zehn nach Umsatz führenden FM-Provider wuchsen dabei im Jahr 2020 im Durchschnitt um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Wert ist um das auf Sondereffekte zurückzuführende starke Wachstum von CBRE bereinigt. Die Marktentwicklung fiel im Vergleich zu den vergangenen Jahren schwächer aus, aber dennoch stärker als die im deutschen Facility-Management-Markt. Hier mussten die führenden Unternehmen einen Umsatzrückgang um 2,4 Prozent hinnehmen.
Wer macht das Rennen?
Unangefochtener Marktführer ist weiterhin die Schweizer Landesgesellschaft der ISS mit einem Umsatz von 759,0 Mio. Schweizer Franken. Auf Rang zwei folgt Bouygues mit 340 Mio. Schweizer Franken Umsatz (-2,6 Prozent). Den dritten Platz machte CBRE GWS und tauscht damit seinen bisherigen vierten Rang mit dem Unternehmen Vebego. CBRE konnte u.a. aufgrund des Gewinns eines Großauftrags 312,1 Mio. Schweizer Franken erwirtschaften. 2019 schloss das Unternehmen mit 192,7 Mio. Schweizer Franken ab (+62,0 Prozent). Vebego erreichte hingegen einen Jahresumsatz von 255,0 Mio. Schweizer Franken (+1,6 Prozent).
Die neue Lünendonk-Liste „Führende Facility-Service-Unternehmen in der Schweiz“ steht ab sofort zum kostenfreien Download unter www.luenendonk.de bereit. Die umfassende Lünendonk-Studie über den Markt und die führenden Unternehmen erscheint im September 2021.
Das Humboldt Forum im Schloss im Berliner Zentrum hat im Juli 2021 wiedereröffnet und bietet nun auf 40.000 qm Raum für Kunst und Kultur, Wissenschaft und Bildung. Spie hatte mit Beginn der Bauarbeiten des Humboldt Forums im Jahr 2013 vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) den Auftrag für die Versorgung der Baustelle mit Strom und Licht erhalten. Zudem wurde der Dienstleister mit der Lieferung und Montage von etwa 8.000 Lampen und Leuchten in allen öffentlichen Bereichen des neuen Standorts beauftragt. Der Multitechnik-Dienstleister unterstützte seit 2013 den kompletten Projektablauf, von der Grundsteinlegung bis zur Inbetriebnahme, durch die Baustromversorgungsanlage und die Baubeleuchtung. Die Installation der Lampen und Leuchten in den öffentlichen Bereichen startete vier Jahre nach der Grundsteinlegung. Mit dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung arbeitet Spie bereits seit über 20 Jahren auch in anderen Projekten vertrauensvoll zusammen.
Elektrizität für einen reibungslosen Ablauf
Die Stromversorgungsanlage, die das Team von Spie für den Auftrag eingesetzt hat, besteht aus einer Trafostation und rund 450 Verteilern, darunter Gebäudehauptverteiler, Gruppen- und Baustromverteiler sowie etwa 100 km Kabel und Leitungen verschiedener Querschnitte. Hinzu kommen 1.800 Bauleuchten und 800 Sicherheitsleuchten, die auch bei Netzausfall weiterhin Licht spenden. Außerdem stehen eine Notstromanlage und eine 24/7-Notfallhotline an 365 Tagen im Jahr für das Beheben von Störungen innerhalb kürzester Zeit bereit.
Das Immobilienberatungs- und Planungsbüro Canzler hat in München Huber Lischka Architekten rückwirkend zum 1. Januar 2021 übernommen. Dadurch erweitert Canzler seine Expertise im Bereich Architektur und Generalplanung. Die Projektzusammenarbeit der beiden Unternehmen läuft bereits. Für den internationalen Pharmakonzern Daiichi Sankyo betreut Huber Lischka seit zwei Jahren die Neugestaltung der Raumkonzepte und die neuen Arbeitswelten der in München ansässigen Europazentrale, während Canzler die Planung und Objektüberwachung der TGA im Projekt verantwortet.
Wer sind Huber Lischka Architekten?
Huber Lischka Architekten sind seit über 25 Jahren erfolgreich mit Aufgaben im Wohnungs- und Gewerbebau sowie bei Hotelanlagen und Freizeiteinrichtungen betraut. Das Unternehmen übernimmt sämtliche Projektphasen von der Projektentwicklung über die Planung bis zur Realisierung.
Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Canzler finden Sie in unserer FM-Berater Datenbank unter: www.facility-manager.de/berater
Am 22. Juli 2021 hat der diesjährige GEFMA-Tag Bayern stattgefunden. Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation wurde die Veranstaltung zum ersten Mal rein digital durchgeführt. Thema des Events 2021 war die Beschaffung im Facility Management. Rund 100 Teilnehmende informierten sich darüber, wie eine partnerschaftliche Zusammenarbeit im FM gelingen kann. Neben informativen Vorträgen zum Thema waren auch anschließende Diskussionsrunden (u.a. in Kleingruppen) Teil des Programms.
Themen und Speaker
Highlight zum Einstieg war die Keynote von Prof. Dr. Andreas Suchanek, der an einem Gedankenspiel demonstrierte, dass eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Beschaffer und Anbieter für beide Seiten den größten Mehrwert bietet. Zudem hielt Dr. Herbert Grebenc einen Vortrag zum Thema Digitalisierung und Nachhaltigkeit als Treiber in der Immobilienbranche, ein Thema, das auch von Anna-Lena Straßer und Dr. Mirko Fetter aufgegriffen wurde. Sie erklärten, wie die Digitalisierung des Dienstleister-Beschaffungsprozesses im FM funktionieren kann. Außerdem stellte Nicolas C. Rummel die FM-Beschaffungsstrategie der BASF SE vor, während Hermes Tillmann und Peter Eggersdorfer mit ihrem Betreibermodell „FMgo!“ demonstrierten, wie partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Dienstleistern gelingen kann. Ahmet Kurum und Andreas Seibold stellten anschließend ihren FM-Rahmenvertrag der Real I.S. AG vor, der den Ausschreibungsprozess standardisieren und somit Effizienz- und Effektivitätssteigerungen bei der Vergabe schaffen soll. Den Abschluss bildete Ulrich Glauche, der darstellte, wie GEFMA mit der GEFMA 500-Richtlinie mit Partnerschaftlichkeit in der Beschaffung von Facility Services umgeht.
Am 14. und 15. September findet im Esperanto Kongress & Kulturzentrum in Fulda die zehnte Bundesfachtagung Betreiberverantwortung statt. Initiator Ulrich Glauche, Senior Associate bei Rödl & Partner und Leiter des Richtlinienwesens des deutschen Verbands für Facility Management GEFMA, spricht über die Anfänge und das diesjährige Jubiläumsprogramm.
Herr Glauche, zehn Jahre Bundesfachtagung Betreiberverantwortung. Was hat Sie seinerzeit veranlasst, diese Veranstaltung ins Leben zu rufen?
Bei der FM-Messe 2010 stand ich abends mit dem damaligen Geschäftsführer des Messeveranstalters Mesago, Johann Thoma, zusammen und versprach ihm, dass ich auf ihn zukommen würde, wenn ich eine Idee hätte, wie man durch eine Begleitveranstaltung die Messe wirtschaftlich unterstützen könnte. Aus diesem Versprechen entstand dann 2012 die erste Bundesfachtagung Betreiberverantwortung als separate Veranstaltung im Rahmen von FM-Messe und Kongress.
Wieso Betreiberverantwortung?
Ulrich Glauche
Das hatte sich angeboten. Durch die „GEFMA-Richtlinie 190 Betreiberverantwortung“ und unsere diversen Arbeiten auf diesem Gebiet, waren wir dem Thema sehr stark verbunden. Zudem waren wir auch durch das von Rödl & Partner entwickelte und 2009 vorgestellte Regelwerks-Informationssystem REG-IS an einem Punkt angelangt, an dem wir sagen konnten, dass wir die Thematik nicht nur als juristische Fragestellung durchdrungen hatten,
sondern auch konkrete Arbeitshilfen anbieten damit zeigen konnten, dass wir auch die praktische Umsetzung im Griff haben. Neben der GEFMA 190, die es im Herbst mit einem Neuentwurf geben wird, zählen zu den relevanten Richtlinien beispielsweise auch die „GEFMA 192 Risikomanagement im FM“, die „GEFMA 310 Umgang mit Vorschriften u. Technikklauseln im FM“ und die „GEFMA 330-1 Zivilrechtliche Haftung und Versicherung im FM“. Unsere gesammelten Erkenntnisse auf diesem Gebiet wollten wir im Rahmen einer eigenen Fachveranstaltung der Öffentlichkeit vorstellen.
Zur ersten Bundesfachtagung Betreiberverantwortung kamen über 160 Teilnehmer. Erwartet hatten Sie etwas über 100. Hatten Sie mit diesem Erfolg gerechnet?
Ich war positiv überrascht, denn bei einer Erstveranstaltung weiß ja noch niemand so genau, wie diese angenommen wird. Uns hat sich durch die erfolgreiche Premiere und die nicht minder erfolgreichen Folgeveranstaltungen gezeigt, dass wir ein Thema gefunden hatten, das die FM-Branche dauerhaft beschäftigt. Die Inhalte entwickeln sich laufend weiter und so werden wir auch in den kommenden Jahren mit Sicherheit stets spannende Beiträge bieten können. Schon allein deshalb, weil Gesetz- und Normgeber jedes Jahr mit neuen oder novellierten Vorschriften aufwarten.
Wie würden Sie Außenstehenden erklärten, worum es bei der Betreiberverantwortung eigentlich geht?
Das ist in der Tat nicht so ganz einfach, denn der Begriff „Betreiberverantwortung“ existiert rein juristisch überhaupt nicht. Es gibt auf öffentlich-rechtlicher Seite weder ein Gesetz noch eine Verordnung unter diesem Titel. Wir haben diesen Begriff geprägt, um damit eine Querschnittsdisziplin zu beschreiben als einer Kombination aus Arbeitsschutz, Bauordnungsrecht, Trinkwasserhygiene, Verkehrssicherung, Umweltschutz u.a. Dem Ganzen übergeordnet Compliance und zuletzt zunehmend Corporate Social Responsibility (CSR).
Haben sich durch die Corona-Pandemie inhaltliche Schwerpunkte in Bezug auf die Betreiberverantwortung verlagert?
Den Abwehrmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie liegt das Infektionsschutzgesetz zugrunde. Dieses ist im FM-Kontext als Bestandteil der Betreiberverantwortung zu sehen. Exemplarisch sei hier das Aufstellen von Desinfektionsspendern oder von Lüftungsgeräten mit Filterfunktion genannt. Zudem müssen wir uns hinsichtlich der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers dringender denn je mit der Frage „Gibt es eine Betreiberverantwortung im Homeoffice“ auseinandersetzen.
Was sind für Sie die Highlights der diesjährigen Bundesfachtagung Betreiberverantwortung in Fulda?
Zum einen ist es die zehnte Veranstaltung, die zudem mit dem 25-jährigen Jubiläum des GEFMA-Richtlinienwesens zusammenfällt. Zum anderen ist es unser diesjähriges Schwerpunktthema Elektrosicherheit, das neben vielen weiteren fachspezifischen Themen eine tragende Rolle einnehmen wird.
Wenn Sie nicht der Initiator wären, sondern Teilnehmer, für welche der beiden angebotenen Varianten würden Sie sich entscheiden, für die Präsenzteilnahme im Esperanto oder die Online-Teilnahme über zoom?
Ich würde dies, ehrlich gesagt, von meinem persönlichen Impfstatus abhängig machen. Ich bin, wie wohl die Meisten zu diesem Zeitpunkt, vollgeimpft. Wie schon die letztjährige Bundesfachtagung gezeigt hat, funktioniert das Hygienekonzept im Esperanto und so ziehe ich in jedem Fall die Präsenzteilnahme vor. Auch wenn es sich um eine Fachveranstaltung handelt, darf man den Aspekt des unmittelbaren persönlichen Austauschs, den eine Präsenzveranstaltung ermöglicht, nicht unterschätzen. Die Kontakte „zwischen Tür und Angel“ und die Gespräche am Rande sind es, die eine Tagung meines Erachtens erst ausmachen.
Getestet, Geimpft, Genesen
Die Teilnahme ist sowohl live vor Ort in Fulda als auch online über zoom möglich. Die Voraussetzung für die Präsenzteilnahme lautet: Getestet (negativer Covid-Test eines Testzentrums nicht älter als 24 h), Geimpft oder Genesen.
Klöckner Pentaplast, ein Hersteller von Kunststoff-Verpackungen für Lebensmittel, hat Piepenbrock mit verschiedenen Wartungs- und Instandhaltungsaufgaben an seinen Produktionsmaschinen beauftragt. Damit ergänzt der Dienstleister das Klöckner-Werkstattteam Pentaplast in Ritterhude. Der Auftrag wurde an die aktuelle Produktionsauslastung angepasst und um zusätzliche Wartungsleistungen erweitert. Zu den Leistungen zählen die Wartung von Baugruppen der Produktionsanlagen, in denen die produzierten Kunststoffschalen ihre spezifische Form erhalten. Die sogenannten Carts müssen regelmäßig ausgebaut, gewartet und gegebenenfalls instandgesetzt werden. Zusätzlich gehört die nicht-produktionsbegleitende Wartung des gesamten Maschinenparks zum Aufgabenspektrum von Piepenbrock. Um die Produktion nicht zu beeinträchtigen, finden die Wartungsarbeiten auch sonntags statt.
Die Wisag Facility Service Holding hat das vergangene Geschäftsjahr mit einem leichten Plus von 0,8 Prozent bei einem Gesamtumsatz von 1,117 Mrd. Euro erzielt. Die Auswirkungen der Pandemie haben sich auf die einzelnen Dienstleistungsbereiche des Unternehmens ganz unterschiedlich ausgewirkt. Während der Bereich Catering aufgrund des Nachfrageeinbruchs einen Umsatzrückgang von 16,2 Prozent ausweist, hat sich der Umsatz der weiteren Dienstleistungsbereiche positiv entwickelt: Facility Management verzeichnete ein Plus von 8,1 Prozent, die Sparte Gebäudetechnik einen Anstieg um 2,8 Prozent, die Gebäudereinigung plus 1,0 Prozent, Sicherheit & Service gewann 3,1 Prozent zum Vorjahr, während die Garten- & Landschaftspflege sogar ein Umsatzwachstum um 5,0 Prozent erreichte. Die Zahl der Beschäftigten sank leicht um 2,8 Prozent auf 31.275. Gleichzeitig stieg die Zahl der Auszubildenden trotz des Krisenjahrs auf insgesamt 361.
Im Oktober 2020 übernahm die Wisag zudem das Event Management der Apleona HSG Event Services und baute damit ihr Leistungsspektrum für Veranstaltungen weiter aus.
Bei begrünten Dächern ist die Verwendung einer wurzelfesten Abdichtung notwendig, um Schäden am Baukörper zu vermeiden. Die Projektgruppe „WBB“ des Bundesverbandes GebäudeGrün e.V. hat eine aktuelle Liste geprüfter Produkte erstellt und sie in Form einer BuGG-Fachinformation veröffentlicht. Darin sind 74 Abdichtungsbahnen und 22 sonstige wurzelfeste Produkte von insgesamt 37 Unternehmen verzeichnet, welche die Prüfung nach FLL bzw. nach DIN EN 13948 bestanden haben. Bei der FLL-Prüfung wird zudem unterschieden nach „mit oder ohne Rhizomfestigkeit gegen Quecke“, was in der neuen Liste ebenfalls dokumentiert ist.
Die Broschüre „Wurzelfeste Produkte für begrünte Dächer (BuGG-WBB-Liste) 2021“ ist als Download verfügbar auf www.gebauedegruen.info.
Das Städtische Klinikum Braunschweig hat mit Caverion Deutschland einen Vertrag über die Planung und Ausführung der gebäudetechnischen Anlagen für das Gewerk Lüftung im Neubau Ost des Städtischen Klinikums geschlossen. Die Vereinbarung besagt, dass die Arbeiten bis Anfang 2023 abgeschlossen sein müssen. Der Dienstleister wird im 37.000 qm-Neubau die lüftungstechnischen Anlagen einbauen. Zudem gehören lüftungstechnische Brandschutzmaßnahmen wie Brandschutzklappen, Entrauchungsanlagen und Spullüftungsanlagen der Treppenräume zum Leistungsumfang.
Das auf den Bau- und Immobiliensektor spezialisierte Planungs- und Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE mit Hauptsitz in Stuttgart hat seine Präsenz in Norddeutschland weiter ausgebaut. Um das Leistungsbild rund um die Arbeitsplatzgestaltung zu erweitern, hat das Unternehmen Anfang Juli 2021, das in Hamburg ansässige Generalfachplanungs- und Beratungsunternehmen Vonhaveprojekt GmbH in Form einer 100-prozentigen Beteiligung übernommen.
Über Vonhaveprojekt
Von der Geschäftsführerin Birgit von Have im Jahr 1992 gegründet, gibt es Vonhaveprojekt seit nun fast 30 Jahren. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, die Büroimmobilien zahlreicher Firmen und Investoren an den Arbeitsweltwandel anzupassen. Die Leistungen reichen von der Bedarfsanalyse über das Design bis hin zur Generalplanung des Innenausbaus oder auch zum Umzugsmanagement.
In dem erstmals anlässlich der vom 20. – 22. September stattfindenden BIM-TAGE Deutschland 2021 ausgelobten Wettbewerb um die „Green-BIM Awards“ hat die Jury nun die Nominierten festgelegt. Es sind dies mit ihren eingereichten Projekten
in der Kategorie Projektentwicklung/Planen:
BANKWITZ beraten planen bauen
CAALA
Heinle, Wischer und Partner
in der Kategorie Bauen:
DB Bahnbau Gruppe
Nexplore
MTS Akademie / MTS Schrode.
in der Kategorie Betreiben:
TECH Institut
T3-Engineering
in der Kategorie lebenszyklus-übergreifend:
HPP Architekten / INTERBODEN / EPEA–Part of Drees & Sommer
SEHLHOFF
SURAP
Die Nominierten werden am 20.9. zum Hybridkongress nach Berlin in das ALLIANZ FORUM am Brandenburger Tor eingeladen. Dort werden sie mit ihren Projekten dem Online-Publikum der BIM-TAGE Deutschland vorgestellt. Dieses entscheidet dann per Online-Voting über die vier Gewinner.
Die SVL Real Estate geschlossene Investmentkommanditgesellschaft hat Savills mit dem Facility Management von 16 Immobilien ihres Portfolios, bestehend aus Office-, Wohn- und Retail-Objekten sowie Mikro-Apartments beauftragt. Die Objekte umfassen insgesamt eine Mietfläche von 90.000 qm an elf Standorten. Die zu betreuenden Objekte befinden sich in Augsburg, Esslingen, Frankfurt am Main, Freiburg, Heilbronn, Mainz, Offenburg, Rastatt, Reutlingen, Stuttgart und Wiesbaden. Zu den Leistungen des Dienstleisters zählen für die nächsten drei Jahre das technische und infrastrukturelle Facility Management.
Argentus hat LaSalle Investment Management bei der Mietvertragsverlängerung für die Düsseldorfer Büroimmobilie „Okzitan“ unterstützt. Dafür analysierte Argentus zunächst die Nebenkosten und das Facility Management und erarbeitete dann ein FM-Konzept inklusive Ticketing-System zur Kommunikation zwischen dem Einzelmieter der Büroimmobilie und dem FM-Dienstleister. Anschießend führte das Unternehmen die FM-Ausschreibung durch. Künftig wird Argentus außerdem ein jährliches Qualitäts-Audit der FM-Leistungen durchführen. Nach der Ausschreibung hat Piepenbrock das Facility Management des „Okzitan“ übernommen.
Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Piepenbrock finden Sie in unserer Datenbank der Facility Services-Anbieter unter www. facility-manager.de/datenbank
Das Gebäudeenergiegesetz GEG stellt neue Anforderungen an die Durchführung von energetischen Inspektionen. Dafür haben Betreiber (Auftraggeber) und Inspektoren (Auftragnehmer) in Zusammenarbeit die neue Richtlinie GEFMA 124-5 „Energiemanagement – Empfehlungen zur Umsetzung der Energetischen Inspektion nach Gebäudeenergiegesetz” veröffentlicht. Sie enthält Vorschläge für die energetische Inspektion von Lüftungs- und Klimaanlagen, die auf Erfahrungen der Autoren bei der Ausschreibung und Durchführung der Inspektionsleistung nach der Forderung des bisherigen § 12 EnEV beruhen. Anhand von Praxisbeispielen wird dargestellt, wie die Leistungen der energetischen Inspektion auf das gesetzlich geforderte Maß abgestimmt werden können und welche Leistungen einen Mehrwert darstellen.
Die GEFMA 124-5 kann ab sofort über den GEFMA-Onlineshop erworben werden.
Der Verein Deutscher Ingenieure e. V. (VDI) hat die neue Broschüre „Bausteine für eine klimaneutrale Wärmeversorgung“ veröffentlicht, die sich mit der Umgestaltung des Wärmeversorgungssystems in Deutschland befasst. Das größte Einsparungspotenzial an CO2 bietet dabei der Gebäudesektor, der große Effizienzpotenziale durch erneuerbare Energien bereithält. Die VDI-Publikation zeigt Wege zur klimaneutralen Wärmeversorgung auf, um Wärmeenergie einzusparen. Sie richtet sich an Politik und Marktakteure und gibt Impulse und Orientierung für die Wärmewende.
Die vollständige VDI-Publikation „Bausteine für eine klimaneutrale Wärmeversorgung“ finden Sie kostenfrei unter www.vdi.de/Klima
Der Industrie- und Facility-Services-Anbieter Leadec hat die Schulz & Reichl Elektrobau mit Sitz in Roggentin bei Rostock übernommen und erweitert damit sein technisches Angebot regional im Nordosten von Deutschland. Schulz & Reichl Elektrobau ist spezialisiert auf Elektroinstallationen, Mittelspannungsschaltanlagen, Schaltanlagen, Datentechnik, Sicherheitstechnik, Gebäudeautomation und Blitzschutz. Alle Leistungen von der Planung und Beratung über die Installation und Wartung erbringt das Unternehmen mit 40 Mitarbeitern aus einer Hand, beispielsweise für Logistikzentren.
Katrin Jahne-Finck und Frank Reichl haben das Unternehmen 1998 gegründet und gemeinsam die Geschäftsführung übernommen.
Um seine Expertise weiter auszubauen, hat der Frankfurter Immobilienentwickler Groß & Partner die GP Tec als eine 85-prozentige Tochtergesellschaft gegründet. Sie spezialisiert sich künftig vorrangig in der technischen Gebäudeausrüstung (TGA), darunter Elektrotechnik, mechanische Gewerke sowie Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik (MSR). Das Know-how für die Dienstleistung stellt Groß & Partner durch die Übernahme der HEK Haustechnik GmbH im Juni dieses Jahres sicher.
Beim Four Frankfurt – einem Hochhausensemble aus vier Türmen mit bis zu 233 m Höhe – bot sich bereits die Gelegenheit, die technischen Themen mit dem Team der GP Tec abzustimmen. Bei diesem Projekt, bei dem im Zentrum des Bankenviertels auf dem einstigen Areal der Deutschen Bank unter anderem über 600 Wohnungen und die höchsten Büroetagen des Landes entstehen, betreut die Tochter sowohl die Ausführung der TGA-Gewerke als auch das baubegleitende Projektcontrolling. Zudem wird sie Groß & Partner bei der Quartiersentwicklung „Stadtquartier Süd“ in Neu-Isenburg unterstützen, wo im Laufe dieses Jahres die Bauarbeiten beginnen.
Wenn Sie mehr über das Projekt Four in Frankfurt erfahren möchten, dann werden Sie Mitglied unserer Online-Community „Apartment“. Hier finden Sie Reportagen, News, Fachbeiträge und Videos rund um Projekte und Themen für temporäres Wohnen.
Die Strabag Property and Facility Services (Strabag PFS) wird das technische und kaufmännische Property Management für zwei Immobilienportfolios der Deka Immobilien mit einer Mietfläche von 1,5 Mio. qm übernehmen. Die entsprechenden Dienstleistungsverträge wurden jeweils um weitere drei Jahre verlängert. Mit dem Auftrag betreibt und bewirtschaftet Strabag PFS insgesamt 139 Objekte inklusive der dazugehörenden baulichen und technischen Anlagen. Dazu zählen die kaufmännische und technische Verwaltung wie das Vertragsmanagement, die Objektbuchhaltung und das Liegenschaftsmanagement sowie die Steuerung der beauftragten Facility Management Dienstleister.
Die detaillierten Unternehmenskennzahlen und das Leistungsspektrum der Strabag PFS finden Sie in unserer frei zugänglichen Datenbank der Facility Services Anbieter unter:www.facility-manager.de/datenbank-anbieter