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DGNB Platin für Schulungscenter von Viega

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ATP Architekten Ingenieure haben für das Sanitär- und Heizungstechnikunternehmen Viega im oberösterreichischen Attendorn ein Seminar- und Schulungscenter entworfen, das im Betrieb mehr Energie erzeugt als verbraucht. Für seine Ökobilanz zeichnete die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) den Neubau nun mit dem Zertifikat in Platin aus. Darüber hinaus bewertete das österreichische Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie das Gebäude mit dem klimaaktiv Gold Standard.

Best-Practice-Beispiel

Die Bauarbeiten begannen im Sommer 2019 und wurden im März 2021 beendet. Insgesamt bietet das Seminarcenter eine Bruttogeschossfläche (BGF) von 3.270 qm und einen Bruttorauminhalt (BRI) von 17.400 cbm. Aufgrund seiner energieeffizienten TGA wird das Bauwerk zum Inhalt der Fortbildungen vor Ort. Denn alle im Gebäude ablaufenden Prozesse wie Wasser- und Energiebedarf, externe Wärmeeinträge und interne Kühllasten sowie Geothermie-Daten werden einem umfassenden Monitoring unterzogen und analysiert. Dabei handelt es sich um einen „wertvollen, didaktischen Zusatznutzen, von dem Fachplaner und Installateure gleichermaßen profitieren“, betonte Christian Rüsche, Geschäftsführer Viega Österreich bei der Eröffnungsfeier.

BAK: Leitfaden zur Digitalisierung im Bestandsbau

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Die Bundesarchitektenkammer (BAK) hat einen Leitfaden für Planende und Bauherren zur Umsetzung von BIM-Projekten bei Sanierungen, Um- und Anbauten sowie in der Denkmalpflege erstellt. Das erste Kapitel der 60-seitigen Broschüre erläutert die Grundlagen für die Planung im Bestand. Kapitel 2 stellt die wichtigsten Technologien und Werkzeuge zur Erfassung der Bestandsgeometrie und zur Erstellung des BIM-Modells vor. Über Besonderheiten im BIM-Prozess informiert Kapitel 3 und Kapitel 4 setzt den Schwerpunkt auf Entwicklungen zur Digitalisierung im Denkmalschutz. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf die Zukunft der Planung im Bestand.

Der BAK-Leitfaden ist der dritte Band der Reihe „BIM für Architekten“ und wurde von der Arbeitsgruppe „Digitalisierung und Bauen im Bestand“ unter Federführung der Bayerischen Architektenkammer erarbeitet. Die Broschüre wird im September bei den BIM-Tagen Deutschland in Berlin und im November auf der BIM World in München präsentiert. Sie steht Ihnen zum kostenfreien Download zur Verfügung.

Aurelis entwickelt UnternehmerPark

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Im Zuge der Bewilligung einer ERFE-Förderung aus dem Programm für „Brachflächenrecycling“ hat Aurelis Real Estate am 9. September 2021 die Planungen für das Areal „Altes Stahlwerk“ in Hannover vorgestellt. Die Übergabe an den Projektentwickler und Immobilien-Asset-Manager erfolgte durch Frank Doods, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz. Den Zuschlag aus dem Förderprogramm bekam Aurelis aufgrund des innovativen Konzepts, das flexibel auf sich ändernde Bedarfe regieren kann und kein Eingriff in die Natur stattfindet.

Brownfield-Development

Auf dem 56.350 qm großen Grundstück des Unternehmerparks „Altes Stahlwerk“ spielen die Aspekte Mobilität und Nachhaltigkeit eine besondere Rolle. So ist beispielsweise eine klimafreundliche Gestaltung der Dachflächen und eine nutzungsoptimierte Grundstruktur der Hallen angedacht. In einem ersten Schritt werden ab Januar 2022 die bisherigen Bestandsbauten zurückgebaut. Im Herbst 2022 beginnen dann die Arbeiten zum ersten Bauabschnitt, bei dem rund 6.400 qm Hallen- und etwa 770 qm Bürofläche entstehen. Nach einem zweiten und dritten Bauabschnitt wird das Projekt voraussichtlich im Sommer 2024 komplett fertiggestellt. Zusätzlich wird ein Bestandsgebäude mit 2.516 qm Bürofläche entlang der Badenstedter Straße revitalisiert. Diese Arbeiten finden parallel zum ersten Bauabschnitt statt.

Neuauflage: Bvfa-BrandschutzSpezial

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Das neue BrandschutzSpezial „Baulicher Brandschutz“ des Bvfa – Bundesverband Technischer Brandschutz e. V. erläutert Wissenswertes zum baulichen Brandschutz einschließlich der Auswirkungen auf den gesamten Bauprozess. Die 64-seitige Broschüre beschreibt Grundlagen und Details zum Schutz von tragenden Gebäudeteilen vor Brandeinwirkung, Flucht- und Rettungswegen und, wie verhindert werden kann, dass sich Brände über Kabel, Rohre und Förderanlagen ausbreiten. Zudem können Lösungen für den baulichen Brandschutz auf dem aktuellen Stand der Technik, ergänzt durch praxisnahe Einblicke nachgeschlagen werden.

MBO, Bau und Maßnahmen

Gleichzeitig haben sich mit Neufassung der Musterbauordnung (MBO) und den Technischen Baubestimmungen die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Umsetzung von Brandschutzmaßnahmen für alle Baubeteiligten grundlegend geändert. Neben den Anforderungen an Bauprodukte, Feuerwiderstand und Baustoffklassen werden in der Broschüre der Umgang mit der Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie MLAR und die Unterschiede zwischen nationaler und europäischer Klassifizierung erläutert.

Das BrandschutzSpezial „Baulicher Brandschutz“ steht kostenlos als E-Book bereit unter: www.bva.de/brandschutzspezial

Euref-Campus entsteht in Düsseldorf

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Am 26. August hat der Bau des Euref-Campus in Düsseldorf begonnen. Auf einer Gesamtmietfläche von rund 40.000 qm entsteht dort in der Nähe des Düsseldorfer Flughafens ein Campus für Unternehmen, Start-ups und wissenschaftliche Einrichtungen. Insbesondere die Themen Energie, Mobilität und Nachhaltigkeit spielen dabei eine wichtige Rolle. Möglich wird das sowohl durch die Umsetzung moderner Architektur als auch durch die Einbindung erneuerbarer Energieträger und neuartiger Energiespeicher in ein digitales Microgrid. Damit soll ein bedarfsgerechtes und intelligentes Management von Energieflüssen ermöglicht werden.

Uniklinik RWTH Aachen beauftragt Caverion

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Die Uniklinik RWTH Aachen hat die Arge OIP mit dem Neubau des Erweiterungsgebäudes für Operative Intensivpflege/Perinatalzentrum (OIP-PNZ) betraut. Caverion Deutschland ist als Partner beteiligt. Im Rahmen des Projekts ist das Unternehmen für die Gebäudetechnik des Objektes verantwortlich. Die Leistungen umfassen die Gewerke Gebäudeautomation, Sanitär, Heizung, Kälte, Lüftung, Sprinkler sowie die Medienversorgung. Der Auftragsanteil der Caverion liegt bei mehr als 20 Mio. Euro.

Das Erweiterungsgebäude ist Teil der Neustrukturierung des Intensiv-Pflegebereichs am Universitätsklinikum Aachen verfügt über sieben Stockwerke und 8.600 qm Bruttogeschossfläche.

SPS übernimmt Dokumentenmanagement der Mitie Group

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Swiss Post Solutions (SPS) hat die Übernahme des Geschäftsbereichs Dokumentenmanagement der Mitie Group in Großbritannien bekanntgegeben. Die Übernahme erfolgt unter Vorbehalt des Konsultationsverfahrens Tupe (Transfer of Undertakings and Protection of Employment) inklusive Kundenstamm und 900 Mitarbeitern. Der Abschluss findet voraussichtlich Ende September 2021 statt.

SPS ist …

… ein Outsourcing-Anbieter für Geschäftsprozesslösungen und innovative Dienstleistungen im Bereich Dokumentenmanagement. Der Abieter liefert seit über 20 Jahren innovative Lösungen für die Optimierung von Geschäftsprozessen und unterstützt Unternehmen bei ihrer digitalen Transformation.

Securitas akquiriert Protection One

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Die Securitas Gruppe Deutschland hat sich weiter verstärkt und Protection One, einen Anbieter für 24h-Fernüberwachung mit Echtzeit-Intervention, aufgekauft. Damit baut das Unternehmen sein Angebot der Protective Services im Bereich der technologischen Sicherheitsdienstleistungen aus und verfolgt weiter das Ziel, seinen Anteil an Sicherheitslösungen in Kombination mit Technik bis Ende 2023 zu verdoppeln.

Über Protection One

Protection One verfügt über eine firmeneigene Notruf- und Serviceleitstelle, die bei Echteinbrüchen eine Schadenverhinderungsquote von 97,3 Prozent erreicht (unabhängig auditiert durch die DQS). Zudem bietet der Dienstleister Lösungen für den Brandschutz und cloudbasierte Zutrittskontrollen.

Savills-Auftrag im Kölner MediaPark

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Zum 1. August 2021 hat Savills das Property Management im Wohn- und Geschäftshaus MediaPark 6 (MP6) in Köln übernommen. Das Objekt des Eigentümerunternehmens Barings verfügt über eine Nutzungsfläche von rund 19.400 qm, verteilt auf neun Etagen. Neben Maisonette-Wohnungen befinden sich in der Immobilie Büroflächen im Erd- und ersten Obergeschoss sowie ein begrünter Innenhof. Das Gebäude im Stadtteil Neustadt-Nord ist Teil der städtebaulichen Gesamtkonzeption in der Medienstadt Köln und ging zum 1. August von der Meag in den Besitz von Barings über.

Spie unterstützt Betrieb des TUM Campus München

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Spie hat im Zuge einer Ausschreibung vom Freistaat Bayern den Auftrag für das technische Facility Management auf dem Campus im Olympiapark der Technischen Universität München (TUM) erhalten. Seit Ende August 2021 hat der Multitechnik-Dienstleister das technische Gebäudemanagement für den sich in Fertigstellung befindlichen Bauabschnitt 2 und für ein Bestandsgebäude sowie die Beach- und Tennisanlage übernommen. Zu den Leistungen zählen künftig u. a. die Wartung und Instandhaltung technischer Anlagen wie der Elektro-, Sanitär-, Klima- und Lüftungstechnik. Spie wird auch für die Inbetriebnahme, den Probe- und Erhaltungsbetrieb sowie die Übergabe an die TUM zuständig sein. Dabei stellt der Multitechnik-Dienstleister die Überführung in den Regelbetrieb sicher.

Informationen zum TUM Campus

Der neue Sport- und Gesundheitscampus der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften der TUM sowie für den Zentralen Hochschulsport München soll zukünftig für rund 3.000 Studierende und 17.000 Sportaktive pro Semester aller Münchener Universitäten und Hochschulen zur Verfügung stehen. Der Campus im Olympiapark wird vom Architekturbüro Dietrich/Untertrifaller in zwei Bauabschnitten (BA 2 und BA 3) neu errichtet mit 42.000 qm.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Spie Deutschland finden Sie unter: www.facility-manager.de/datenbank

Grünes Flüssiggas für die Energiewende

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Bis 2045 soll Deutschland treibhausgasneutral werden. Im Auftrag des Deutschen Verbandes Flüssiggas e. V. (DVFG) hat die DBI – Gastechnologisches Institut gGmbH deshalb die Potenziale von grünem Flüssiggas untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass jede zweite Ölheizung in Deutschland (ca. 3,08 Mio. von insgesamt 5,87 Mio.) für einen Betrieb mit Flüssiggas geeignet sind, wodurch der Verbrauch bis 2050 auf 3,7 Mio. t pro Jahr steigen könnte. Bei Flüssiggas-Heizungen ist eine Umstellung sogar ohne technische Anpassungen möglich. Zudem kam das Institut zur Erkenntnis, dass der gesamte Bedarf an grünem Flüssiggas für den Wärmemarkt aus heimischen Quellen bezogen werden könnte.

Was ist Flüssiggas?

Flüssiggas besteht aus Propan, Butan sowie deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt. Grünes Flüssiggas ist klimafreundlich: Bei der Verbrennung wird nur CO2 aus biologischer Herkunft frei, sofern es aus Biogas synthetisiert wurde.

Die Studie zum Download finden Sie hier.

BIM-Auftrag geht an Apleona

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Apleona hat für die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH das technische Facility Management für 28 Objekte des Landes Berlin übernommen. Dafür setzte sich der Dienstleister bei einem vorausgegangenen Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb bei zwei von sechs Losen durch. Der Vertrag umfasst Leistungen auf 283.000 qm Bruttogeschossfläche und wurde bis November 2026 geschlossen. Künftig zeichnet Apleona für alle technischen Gewerke, u. a. für die Wartung und Instandsetzung der gebäudetechnischen Anlagen, das Energiemanagement, den Brandschutz, das Objektmanagement sowie einen 24/7-Stunden-Notservice verantwortlich.

Die sechsmonatige Implementierungsphase startet am 1. September 2021. Der Regelbetrieb wird zum 1. Dezember 2021 aufgenommen.

Studie: Liftmanagement wird digital

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Wie in vielen Bereichen nimmt die Digitalisierung auch beim Liftmanagement zu. Betreiber setzen zunehmend auf die vorausschauende Wartung anhand von Datenanalysen und die Integration der Aufzugsdaten in andere Systeme, um die Effizienz ihrer Anlagen zu erhöhen. Das hat die Markt- und Trendstudie „Aufzüge und Fahrtreppen 2021“ des Liftmanagement-Unternehmens Hundt Consult ergeben. 22 Prozent der Unternehmen messen der sogenannten Predictive Maintenance schon heute eine große oder sehr große Bedeutung bei. 62 Prozent gehen davon aus, dass dies künftig der Fall sein wird. 12 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage integrieren bereits Daten ihrer Aufzugsanlagen in das ERP- oder CAFM-System des Unternehmens; 30 Prozent planen dies für die nahe Zukunft. Eine Verbindung der Daten mit Mieter-Apps realisieren bislang lediglich 2 Prozent, 19 Prozent haben das vor.

Die Studie „Aufzüge und Fahrtreppen 2021“ steht zum Download bereit unter: www.hundt-consult.de/studie

HDI Versicherungsgruppe beauftragt Goldbeck

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Im ersten Halbjahr 2021 hat Goldbeck Gebäudemanagement erneut das Facility Management der HDI Versicherungsgruppe in Hannover-Bothfeld übernommen. Der HDI-Campus befindet sich in zentraler Stadtlage in direkter Nähe zum Hauptbahnhof und verfügt über eine gute Anbindung an den ÖPNV.  Zur dortigen Hauptverwaltung gehören insgesamt sechs Büro- und Verwaltungsgebäude auf einer Fläche von 150.000 qm. Die Leistungen umfassen u. a. die technische Instandhaltung der Gebäude, den Einsatz von Haustechnikern vor Ort sowie eine 24-Stunden-Notfallbereitschaft. Goldbeck, der schon zuvor für HDI vor Ort tätig war, konnte im Rahmen der Neuausschreibung einen Vertrag über weitere fünf Jahre abschließen und das Auftragsspektrum erweitern.

Neue Projektmanagerin ESG für Westbridge

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Westbridge Real Estate Solutions (WRES), die FM-Beratungssparte von Westbridge Advisory, hat ihr Team um Hannah Brief als künftige Projektmanagerin ESG & Sustainability Consulting erweitert. Die 29-Jährige ist bereits seit Juni 2021 Teil des 17-köpfigen Teams um Geschäftsführer Daniel Schwab. Künftig verantwortet sie Themen im Bereich der ESG-Beratung, wozu die Koordination und das Management von Nachhaltigkeitsprojekten sowie die Projektsteuerung von LED-Umrüstungen und Green-Building-Zertifizierungen gehören.

Nach und während ihres Master-Studiums im Immobilienmanagement an der Technischen Hochschule Aschaffenburg sammelte Brief Erfahrungen in der Projektentwicklung sowie im Bereich Asset Management bei der Beos AG und bei Cilon in Frankfurt am Main.

Start für „Trio“ im Kaufhaus Mannheim

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Das Mannheimer Kaufhaus Peek & Cloppenburg wird zu einem Multifunktionsraum umgestaltet und nach Fertigstellung Ende 2022 neben den bisherigen Handelsflächen auf 6.200 qm Platz für Open Space Offices und flexible Workspaces bieten. Die Revitalisierung der Bestandsobjekte soll dabei zur Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks beitragen. Das neue Nutzungskonzept wurde vom Beratungs- und Architekturunternehmen CSMM entwickelt. Neben den Retailflächen von Peek & Cloppenburg im Untergeschoss, Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss wird es Officeflächen in den Etagen zwei bis vier geben. Die Umbaumaßnahmen werden bei laufendem Verkaufsbetrieb umgesetzt und betreffen nur das Innenleben des Gebäudes. Die gläserne Fassade bleibt unverändert.

Die Büroflächen…

…verfügen über bis zu fünf Meter hohe Decken und sind offen gestaltet. Natürliches Licht fällt über ein Atrium mit einer Terrasse im zweiten Obergeschoss in die drei Bürogeschosse. Das „Trio“-Gebäude erhielt seinen Namen, da es in Zukunft drei verschiedene Orte in einem kombinieren soll: ein Ort des Handels, ein Treffpunkt und ein Forum für Kreativität.

VDI für Reinräume

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Die Partikelkonzentrationen in der Luft, am Arbeitsplatz und in den Prozessmedien von Reinräumen müssen regelmäßig gemessen werden. Um die konstante Reinheit des Raums zu gewährleisten, hat die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG) die neue Richtlinie VDI 2083 Blatt 3 „Reinraumtechnik – Messtechnik“ als Entwurf veröffentlicht. Sie beschreibt Messverfahren für Reinräume und zugehörige Bereiche, die bei der Übergabe, im Rahmen der Qualifizierung von Neuanlagen, der Routinekontrolle und der laufenden Überwachung eingesetzt werden. Die spezifizierten Methoden sind nach DIN EN 12599, VDI 2083 Blatt 2 und DIN EN ISO 14644-4 vorgesehen und gelten für Partikel mit einer Größe ab 100 nm.

VDI 2083 Blatt 3 beinhaltet Hinweise zum Ablauf der Messungen, informiert über Art und Umfang der Dokumentation und definiert Mindestanforderungen an das zu erstellende Messprotokoll. Die Reihe bietet außerdem die nötigen Daten für die Auswahl von Methoden und Parametern und gibt einen Überblick über Abweichungen, die zulässig oder notwendig sein können.

Onlinebestellungen sind unter www.vdi.de/2083 möglich.

Lünendonk: Digitalisierung im FM

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Lünendonk hat die Ergebnisse der neuen 360-Grad-Studie „Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft“ veröffentlicht. Dafür wurden mehr als 100 Auftraggeber, Berater und Dienstleister zum aktuellen Stand und dem Beitrag des Facility Managements zur Steigerung von Nachhaltigkeit, Workplace-Management und Automatisierung von Reporting-Prozessen befragt. Insbesondere die gesamtgesellschaftliche Aufgabe nachhaltig zu agieren, wird von vielen Unternehmen noch mit Effizienzsteigerungen in der Gebäudetechnik und der Reduzierung von Medienverbräuchen gleichgesetzt.

Digitalisierung der Branche

Viele Auftraggeber haben inzwischen wenig komplexe Lösungen umgesetzt, die einzelne Prozesse des individuellen Facility-Managements abbilden. Doch im Gegensatz zu anderen Branchen sichert sich das Facility Management gerne ab. Deshalb sind Auftraggeber für Lösungen offen, die reduzierte Schnittstellen zu eigenen Systemen benötigen und einen klaren Mehrwert für die Kernaufgaben des Facility Managements bieten. Da der Kenntnisstand über verfügbare Lösungen und deren Voraussetzungen oftmals aber gering ist, bietet sich hier eine Möglichkeit für Beratungsunternehmen und Facility-Service-Dienstleister, mit ihrem Wissen zu überzeugen.

Sie können die Ergebnisse der Lünendonk-360-Grad-Studie unter www.luenendonk.de herunterladen.

Umfrage der Energieberater: schlechte Prognosen für die Klimaziele

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Das Deutsche Energieberater Netzwerk (DEN), der Berufsverband Deutscher Energieberater, ist in einer aktuellen Umfrage unter Energieberatern zu folgendem Ergebnis gekommen: Bei der energieeffizienten Modernisierung von Fassaden gibt es noch sehr großen Nachholbedarf. Initiator der Umfrage ist der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle e.V. (BuVEG).

Zahlen zur Umfrage

An der Umfrage nahmen 219 Energieberater teil. 90,6 Prozent von ihnen sind der Meinung, dass die Probleme bei der Erreichung der Einsparziele in den ineffizienten Gebäudehüllen stecken. 85,3 Prozent bewerten die Maßnahmen und Fortschritte der Bundesregierung bei der effizienten Modernisierung des Gebäudebestands sehr schlecht. Dass die Klimaneutralität im Gebäudesektor bis 2045 erreicht werden soll, können sich sogar 60 Prozent der Befragten nicht mehr vorstellen.

Probat-Neubau in Emmerich fertiggestellt

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Der erste Bauabschnitt des Probat-Neubaus am Standort Emmerich am Rhein ist abgeschlossen und offiziell abgenommen. Im April 2020 startete die Planung des Gebäudes, das nach der Fertigstellung für die Endmontage mit angeschlossener produktionsnaher Verwaltung und Verpackung für die Probat-Werke von Gimborn Maschinenfabrik genutzt wird. Die Grundsteinlegung fand im September vergangenen Jahres statt. Das Traditionsunternehmen Probat produziert Röstmaschinen und -anlagen für die kaffeeverarbeitende Industrie. Der 4.900 qm große Baukörper entsteht auf Basis des Fabrikkonzepts der Beratungs- und Planungsgesellschaft Dr. Schönheit + Partner Consulting Engineering (S + P), das die Spezialisten aus den Bereichen Fabrikplanung, Architektur und Projektsteuerung für den Hersteller von Kaffeeröstmaschinen erarbeiteten. Nun folgen in den nächsten zwei Jahren Umbaumaßnahmen an den Bestandsgebäuden für Produktion und Logistik. Der Umbau der 13.000 qm großen Flächen wird bei laufendem Betrieb vorgenommen.

Fassade im Einklang mit dem Corporate Design

Bereits die Fassade der neuen Fertigungshalle setzt neue Maßstäbe in der Gestaltung. Die Paneele, deren Farbe im Einklang mit dem Corporate Design gewählt wurden, besitzt zwei unterschiedliche Glanzgrade. Dies führt zu abwechslungsreichen Spiegelungen je nach Tageszeit und Wetterbedingungen und lässt die Fassade lebendig erscheinen. Bodentiefe Fenster, vollverglaste Tore und Dachlichtbänder sorgen für hohe Transparenz und natürliches Licht in der Halle – zusätzlich zur installierten LED-Beleuchtung. Auch die in die Halle integrierte produktionsnahe Verwaltung ist mit bodentiefen Fenstern ausgestattet, um eine Verbindung zwischen der Administration in der ersten Etage und der ebenerdigen Herstellung zu evozieren. Die Prozessplanung sieht die Logistik und das Kleinteilelager im Herzen der Produktionshalle vor. So werden kurze Wege zu den verschiedenen Fertigungsbereichen sichergestellt. Für eine angenehme Arbeitsatmosphäre sorgen u.a. spezielle Schallschutzmaßnahmen.