Reinräume: Effizienter Betrieb
In wichtigen Technikbereichen werden besondere Anforderungen an die Reinheit der Prozessumgebung, der Betriebsmittel, der Arbeitsplätze wie auch das Personal und die verwendeten Materialien gestellt. Dazu gehören Sparten wie Mikroelektronik, Feinmechanik, Optik, Lebensmittelindustrie, pharmazeutischen Industrie und auch die Medizintechnik. Die Richtlinienreihe VDI 2083 beschreibt Aufgaben und Maßnahmen der Reinraumtechnik zur Absicherung dieser Anforderungen in Abstimmung mit den international geltenden Normen sowie den übrigen relevanten technischen Regeln. Zwei neue Entwürfe liefern Fachplanern und Fachplanerinnen eine geschärfte Grundlage für zukünftige Projekte.
Planung, Bau und Erstinbetriebnahme
Die VDI 2083 Blatt 4.1 E orientiert sich am Lebenszyklus von Reinräumen als Investitionsprojekte und setzt einen besonderen Schwerpunkt auf reinraumspezifische Aspekte. Von der Erfassung der Nutzeranforderungen über die Risikoanalyse und Qualitätssicherungsmaßnahmen bis hin zur Schulung des Personals und Verifizierung: Eine ganzheitliche Betrachtung steht im Fokus. Gleichzeitig wird die notwendige Dokumentation in den einzelnen Projektstufen festgelegt, um Beteiligten mehr Planungssicherheit zu gewährleisten.
Energieeffizienz als Gestaltungsaufgabe
Reinräume zählen zu den energieintensivsten technischen Strukturen – insbesondere, wenn große Luftmengen in hoher Aufbereitungsqualität gefordert werden. Die VDI 2083 Blatt 4.2 identifiziert reinraumspezifische Einsparpotenziale und zeigt auf, wie der Energieeinsatz bei Design, Bau und Betrieb von Reinräumen reduziert werden kann, ohne Kompromisse bei Sicherheit oder Qualität einzugehen.
Beide Richtlinien sind im Mai 2025 als Entwürfe erschienen und können bei DIN Media erworben werden. Die Einspruchsfrist endet jeweils am 31.12.2025.
Infos zur VDI 6030 Anforderung an Raumheiz- und Kühlflächen finden sich hier.
Techem-Headquarter soll nachhaltiger werden
Techem hat ein umfassendes Green-Contracting-Projekt zur Dekarbonisierung seiner Bestandsimmobilie am Unternehmenshauptsitz in Eschborn gestartet.
Ziel ist, das Gebäude nicht nur energetisch zu modernisieren, sondern es zu einem Referenzobjekt für nachhaltige Gewerbeimmobilien zu entwickeln, teilte Techem Anfang August mit. Der Serviceanbieter hat bereits die DGNB-Gold-Zertifizierung für die Immobilie mit einer Gewerbefläche von knapp 16.300 qm erhalten und strebt nun die Platin-Auszeichnung an. Dafür muss das Gebäude künftig zu mindestens 65 Prozent CO2-neutral betrieben werden.
„Mit diesem Projekt zeigen wir, wie Dekarbonisierung im Gebäudebestand konkret und wirtschaftlich umsetzbar ist“, sagte Matthias Hartman CEO von Techem. Unter anderem ist geplant, die Wärme- und Kälteversorgung mit Luft-Wasser-Wärmepumpen zu modernisieren sowie eine Flachdach-Photovoltaikanlage zur Eigenstromnutzung zu installieren. Der Einsatz digitaler Sensorik und intelligenter Analysen soll kontinuierliches Monitoring und Optimierungen ermöglichen. Das Green-Contracting-Projekt wird durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt und soll gemäß den Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) umgesetzt werden.
Apleona: Dritte Übernahme in UK
Apleona hat Anfang August das Unternehmen Corrigenda, Anbieter von technischem Facility Management mit Sitz in Fareham im Südosten Englands, übernommen.
Corrigenda wurde im Jahr 2000 gegründet und bietet technische Dienstleistungen, Energiemanagement sowie Wartungs- und Installationsdienstleistungen für mechanische, elektrische und HLK-Anlagen, teilte Apleona mit. Das Unternehmen mit rund 200 Mitarbeitern konzentriert sich den Angaben zufolge auf den öffentlichen Sektor, das Bildungswesen und lokale Behörden.
Mit der bereits dritten Akquisition in UK will Apleona seine Position in den Bereichen integriertes Facility Management und technische Dienstleistungen weiter stärken. „In den kommenden Jahren werden wir unsere europäische Plattform durch weitere ergänzende Akquisitionen wie Corrigenda in Großbritannien, Irland und anderen Ländern immer weiter ausbauen, um eine marktführende Position in Europa zu erreichen“, sagte Michael Engel, COO der Apleona Group.
Der Dienstleister hatte sich im September 2022 an der Combined Technical Solutions (CTS) in London und Manchester beteiligt und ein Jahr später die JCW Group Limited (JCW) mit Sitz in Royston erworben, die ebenfalls auf technisches Facility Management spezialisiert sind.
Carrier übernimmt Blaich Automation
Carrier hat die Blaich Automation GmbH übernommen und gründet an deren Firmensitz in Leinfelden-Echterdingen die erste Automated Logic Niederlassung in Deutschland.
„Diese Übernahme ist ein strategischer Schritt zur Stärkung der Präsenz von Automated Logic in Zentraleuropa und zur Erweiterung unserer Fähigkeit, integrierte, intelligente Gebäudelösungen in leistungsstarken, anspruchsvollen Sektoren zu liefern“, sagte Karl Boerner, Managing Director Central Europe bei Carrier.
Automated Logic ist auf die Entwicklung und Herstellung von Energiemanagementlösungen spezialisiert, die auf dem Kommunikationsprotokoll BACnet basieren. Diese ermöglichen Gebäudebetreibern, Systeme wie HLK, Beleuchtung, Brandschutz, Aufzüge und Sicherheitstechnik auf einer Plattform zu optimieren und zu verwalten. Blaich Automation entwickelt seit 2004 individuelle Prozesse für die Anlagen-, Gebäude- und Medientechnik von gewerblichen Kunden. Das Leistungsspektrum reicht nach eigenen Angaben von der Konzeption über das Engineering und die Ausführung bis hin zur langfristigen Betreuung.
Studie sieht digitale Ernüchterung
Die Digitalisierung, die im Immobilienmanagement lange als Schlüssel zur Effizienz galt, sorgt inzwischen eher für Ernüchterung. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Trendstudie „Real Estate Management“ des Beratungsunternehmens Drees & Sommer.
Zwar sehen 82 Prozent der Befragten weiterhin Potenzial in digitalen Lösungen – insbesondere bei effizienteren Abläufen (82 Prozent) und optimierten Prozessen (71 Prozent). Doch im Vorjahresvergleich registriert die Studie eine sinkende Zuversicht: Nur noch 14 Prozent glauben, dass sich durch Digitalisierung neue Geschäftsmodelle erschließen lassen (2024: 23 Prozent). „Viele digitale Konzepte scheitern aktuell am Proof of Concept“, sagte Bernd Fisel, Associate Partner bei Drees & Sommer und einer der Autoren der Studie. Häufig fehle es an konkreter Umsetzung und stringenter Projektplanung.
Zentrale CREM-Organisation
Beim Corporate Real Estate Management (CREM) bevorzugt die Mehrheit der Unternehmen weiterhin zentrale Strukturen, erklärte Drees & Sommer. Ähnlich wie im Vorjahr organisieren zwei Drittel (66 Prozent) ihre Immobilienaufgaben in zentral gesteuerten CREM-Einheiten. Diese können den Angaben zufolge Strategien einheitlich umsetzen, Kosten transparenter steuern und ESG-Ziele effektiver integrieren. Gleichzeitig sei der Anteil an Unternehmen, die über eine durchgängige ESG-Strategie verfügen, gegenüber 2024 von 24 auf 39 Prozent angestiegen.
Regionale Vergabe dominiert
Im Facility Management bleibt die regionale Vergabe von Leistungen mit 51 Prozent das dominierende Modell, heißt es weiter in der Studie. Objektweise Vergaben verlieren an Bedeutung (41 Prozent; Vorjahr: 58 Prozent), ebenso die globale Vergabe (aktuell 12 Prozent). Auffällig sei der Trend zur Spezialisierung: Fachspezifische Vergaben legten von 35 auf 43 Prozent zu. „Unternehmen wollen ihre Leistungen gezielter steuern“, erklärte Fisel. „Indem sie Fachfirmen beauftragen, erhöhen sie die Qualität, verbessern die Nachverfolgbarkeit und machen die Leistungen anpassungsfähiger.“ Zugleich setze sich die überregionale Bündelung fort und lokale Einzelvergaben würden weiter abnehmen.
Für die Studie wurden laut Drees & Sommer im Mai dieses Jahres 303 Immobilienverantwortliche aus verschiedenen Branchen befragt.
Goldbeck: Weiterer Auftrag von BGO
Goldbeck Facility Services wurde von dem Property Manager Redhead im Auftrag des Eigentümers BentallGreenOak (BGO) mit dem Management von Logistikhallen mit rund 90.000 qm Gesamtfläche in Halle an der Saale beauftragt.
Der Auftrag umfasst das technische und infrastrukturelle Gebäudemanagement für das Logistikobjekt „The Space“ mit acht Hallenabschnitten mit jeweils knapp 10.500 qm Nutzfläche im Industriepark „Star Park Halle“, teilte der Dienstleister in Bielefeld mit. „Durch eingespielte Prozesse zwischen dem Facility- und dem Property Management bieten wir dem Kunden gemeinsam einen reibungslosen Gebäudebetrieb“, sagte Christian Ziemer, Geschäftsführer von Goldbeck Facility Services.
Für den Immobilien-Investmentmanager BGO übernimmt Goldbeck Facility Services bereits das Management von fünf weiteren Gewerbe- und Logistikgebäuden in Mittenwalde, Schlangen, Mittelweserpark, Paderborn und Fürstenwalde mit einer Gesamtfläche von etwa 150.000 qm.
Mercedes-Benz Museum verlängert mit Engie
Engie Deutschland hat erneut den Auftrag für das technische Gebäudemanagement und die Zuarbeit beim Veranstaltungsmanagement des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart erhalten.
Bereits seit 2018 übernimmt der Dienstleister nach eigenen Angaben das technische Gebäudemanagement in allen öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereichen des Museumsgebäudes, im Verbindungsbau mit Shop, in der Gastronomie inklusive aller ausgewiesenen Küchenbereiche sowie in allen weiteren Anlagen auf dem Gelände. Ende Juli verlängerten beide Partner den Vertrag in gleichem Umfang, teilte Engie Deutschland mit. „Das Mercedes-Benz Museum ist seit vielen Jahren ein Publikumsmagnet – und wir freuen uns, zu diesem Erfolg durch den reibungslosen technischen Betrieb und das markenadäquate Erscheinungsbild des Gebäudes und der technischen Außenanlagen beizutragen“, sagte Alexander Häfele, Leiter Facility Management im Bereich Facility Solutions in der Engie-Niederlassung Stuttgart.
Das Automobil-Museum mit rund 160 Fahrzeugen und mehr als 1.500 Exponaten auf 16.500 qm Ausstellungsfläche lockt jährlich etwa 800.000 Besucher an und wird zudem als Veranstaltungsort genutzt. Auch das angrenzende Mercedes-Benz Center betreut Engie seit 2018 als technischer Dienstleister.
Caverion: Auftrag beim Erweiterungsbau des Bundeskanzleramts
Caverion Deutschland hat den Zuschlag für die Ausführung der technischen Gewerke Heizung und Kälte im Erweiterungsbau des Bundeskanzleramts in Berlin erhalten.
„Caverion war bei der Errichtung in den 1990er Jahre beteiligt und wir freuen uns sehr darüber, nun wieder zum Zug zu kommen“, sagte Manfred Simmet, Geschäftsführer von Caverion Deutschland. Das neue Gebäude wird in unmittelbarer Umgebung zum bestehenden Bundeskanzleramt am gegenüberliegenden Spree-Ufer errichtet. In dem halbrunden Bau mit sechs Stockwerken sollen auf rund 57.000 m² Bruttogeschossfläche unter anderem etwa 400 Büroräume entstehen.
BIM Champions 2026 gesucht
buildingSMART Deutschland sucht auch 2026 die BIM Champions. Der Wettbewerb prämiert herausragende Projekte und Arbeiten im Bereich Building Information Modeling (BIM) und zielt darauf ab, innovative und zukunftsweisende Anwendungen der BIM-Methode sichtbar zu machen sowie Best Practices aus der gesamten Wertschöpfungskette Bau zu würdigen.
Gesucht werden die BIM Champions 2026 in folgenden Kategorien:
- Planung
- Bauausführung (inkl. Baubetrieb), Bauzulieferer (Hersteller, Vertrieb, Handel)
- Betrieb/Unterhalt (inkl. Bewirtschaftung)
- Technologie / Innovation / Lösungen
- Arbeiten von Auszubildenden und Studierenden (dotiert mit 2.000 Euro Preisgeld sowie Aufnahme in den buildingSMART Campus)
- Nachhaltigkeit (Fokus auf Ressourcenschonung und Umweltschutz)
Die Kategorien gelten gleichermaßen für den Hochbau, den Infrastrukturbau sowie den Ingenieurbau. Auch Bauherren sind ausdrücklich zur Teilnahme eingeladen – idealerweise in Kooperation mit den beauftragten Planern, den Ausführenden, Betreibern oder Zulieferern.
Zweiteiliger Wettbewerbsprozess
Der Wettbewerb ist in zwei Phasen unterteilt, um den Aufwand für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer möglichst gering zu halten. In der ersten Phase werden lediglich grundlegende Informationen zum Projekt bzw. zur Arbeit sowie zu den beteiligten Organisationen abgefragt. Die Einreichung erfolgt ausschließlich digital über die Bewerbungsplattform, die ab sofort über diesen Link verfügbar ist.
Einsendeschluss für die erste Phase ist der 30. September 2025. Eine unabhängige Jury aus renommierten Expertinnen und Experten wählt anschließend die besten Beiträge für die Finalrunde. In dieser ist ein Bewerbungsfilm (Dauer: ca. 10 bis max. 12 Minuten) einzureichen, der die zentralen Aspekte des Beitrags anschaulich darstellt.
Vinci kauft erneut Gebäudetechnik-Anbieter zu
Vinci Energies ist weiter auf Wachstum durch Akquisitionen ausgerichtet. Im Juli hat der Konzern eine Vereinbarung zur Übernahme der Zimmer & Hälbig GmbH aus Bielefeld unterzeichnet. Das Unternehmen verfügt über umfassende Kompetenzen in den Bereichen Planung, Konstruktion, Installation und Wartung für technisch anspruchsvolle Lösungen für Heizung, Lüftung, Klima und Kältetechnik (HLKK) mit einem Fokus auf Krankenhäuser, Labore, Industrieanlagen, Reinräume sowie Rechenzentren. Zimmer & Hälbig erzielte 2024 einen Jahresumsatz von 96 Mio. Euro mit 310 Mitarbeitenden.
Die 1974 gegründete Zimmer & Hälbig hat Standorte in Bielefeld, Hanau, Hannover, Köln, Leipzig, Osnabrück und Tuttlingen. Das Unternehmen wird in das Netzwerk von Vinci Energies Building Solutions integriert und soll dort die 150 bestehenden Geschäftseinheiten sowie das Angebot an elektrotechnischen und multitechnischen Lösungen für Gebäude ergänzen. Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die deutschen Wettbewerbsbehörden.
Early-Bird-Ticket und Hotelzimmer für die Bundesfachtagung Betreiberverantwortung 2026
Mit über 300 Teilnehmenden verbuchte die Bundesfachtagung Betreiberverantwortung 2025 erneut einen Rekord. Schon jetzt können Sie sich für die Bundesfachtagung Betreiberverantwortung 2026 am 20./21. April im Esperanto in Fulda anmelden.
Sichern Sie sich nicht nur Ihr vergünstigtes Early-Bird-Ticket, sondern buchen Sie parallel dazu im Esperanto ein Zimmer zu Sonderkonditionen. Diese sind erfahrungsgemäß recht früh ausgebucht.
Zu den Konditionen und zum Early-Bird-Ticket geht es hier
Die inhaltliche Gestaltung der 14. Bundesfachtagung Betreiberverantwortung liegt erneut in den Händen der Initiatoren Ulrich Glauche und Jörg Schielein von Rödl & Partner. Ulrich Glauche, als Leiter des Richtlinienwesens des gefma – Deutscher Verband für Facility Management, und Jörg Schielein, als Leiter des gefma-Arbeitskreises Recht, sind die anerkanntesten Experten auf diesem Gebiet in Deutschland und bürgen für höchste inhaltliche Qualität.
Rehsler Kühlsysteme geht in MTA auf
Die Rehsler Kühlsysteme GmbH in Lindau wurde am 23. Juli mit der MTA Deutschland GmbH verschmolzen und tritt künftig unter der Marke MTA auf. „Ziel der Verschmelzung beider Unternehmen ist zum einen die Zusammenführung der beiden Teams in Deutschland und die gemeinsame strategische Ausrichtung. Zum anderen erfolgt damit auch die Harmonisierung unserer Geschäftsprozesse sowie der Markenlandschaft hin zu MTA“, sagte Carola Wolters, Geschäftsführerin der MTA Deutschland GmbH.
Die Lindauer MTA-Niederlassung soll sich auf „Engineered Solutions“ konzentrieren, die individuelle und kundenspezifische Kühl- und Heizsysteme anbietet. Die Produktpalette umfasst nach Unternehmensangaben weiterhin Kältemaschinen, Wärmepumpen und Freikühler sowie ein Mietkälteangebot. Rehsler wurde 2022 von der damaligen MTA Holding Gesellschaft in Italien erworben. Ein Jahr später wurde die gesamte MTA-Familie von dem US-amerikanischen Konzern Trane Technologies übernommen. Dem Kauf folgte laut MTA nun die Zusammenführung der deutschen Gesellschaften.
ZIA, DGNB, dena und gefma zu Gast bei „Der Facility Manager“
Wie stehen Deutschlands Immobilienverbände zum Thema Nachhaltigkeit und wie sehen sie ihre eigene Rolle dabei? Dies erfahren Sie bei unserer Tagung „Nachhaltigkeit durch FM – ESG in Wirtschaft, Industrie und Verwaltung“ am 15./16. September in Berlin.
An der Diskussionsrunde „Nachhaltigkeit im Gebäudebetrieb – gesetzliche Vorgaben oder Eigenverantwortung?“ nehmen teil:
• Wolfgang Saam, Abteilungsleiter Klimaschutz-, Energiepolitik und Nachhaltigkeit, Zentraler Immobilien Ausschuss (ZIA) e.V.
• Christian Stolte, Bereichsleiter Klimaneutrale Gebäude, Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
• Ralf Pimiskern, Abteilungsleiter DGNB-Zertifizierung, Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB)
• Wolf-Dieter Adlhoch, Vorstandsvorsitzender gefma, CEO der Dussmann Group
Das Programm der Tagung und das Anmeldeformular finden Sie hier
Piepenbrock im BeOne Frankfurt
Die Piepenbrock Unternehmensgruppe hat zum 1. Januar das ganzheitliche Facility Management im Bürogebäude BeOne in Frankfurt am Main übernommen. Das Leistungsportfolio für die Zala Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG umfasst das technische Gebäudemanagement, die Unterhalts- und Glasreinigung sowie das Energiemanagement, teilte der Dienstleister mit.
Das 2004 gebaute Bürogebäude BeOne in der Frankfurter Innenstadt mit rund 7.000 qm Mietfläche auf sechs Etagen wird aktuell saniert. Piepenbrock begleitet unter anderem den Austausch der Kälte- und Lüftungsanlage sowie der Schließanlage. „Wir haben bereits ähnliche Aufträge im ganzheitlichen Facility Management in Frankfurt und profitieren von unseren Mitarbeitern aus den verschiedenen Objekten“, sagte Uwe Bendrien, Objektmanager bei Piepenbrock.
Vebego reinigt Duisburger Stadion
Die deutsche Vebego Facility Services hat den Auftrag für die Unterhaltsreinigung der Schauinsland-Reisen-Arena ab dem 1. August erhalten. Die Reinigung des Stadion-Innenraums mit einem Team von rund 30 Mitarbeitende erfolgt nicht täglich, sondern rund um Heimspiele und Veranstaltungen, teilte das Wuppertaler Unternehmen mit.
Mit dem Auftrag in Duisburg baut Vebego seine Kompetenz im Bereich publikumsintensiver Sonderimmobilien nach eigenen Angaben weiter aus. Die Heimspielstätte des MSV Duisburg in der 3. Fußball-Liga und des American Football-Teams Rhein Fire für etwa 31.000 Zuschauer wird von der Duisburger Stadionmanagement GmbH betrieben.
Neue buildingSmart-Veröffentlichung: Hier steckt BIM drin!
Der Verband buildingSmart Deutschland hat den diesjährigen Band der Publikationsreihe „Hier steckt BIM drin!“ veröffentlicht. Die Ausgabe 2025 stellt insgesamt 21 Bauprojekte vor, die mit Building Information Modeling (BIM) und den offenen, herstellerneutralen Standards von buildingSmart realisiert wurden. Sie zeigen, wie BIM in der Praxis angewendet wird – und das nicht nur in der Planungs- und Bauphase, sondern auch im laufenden Betrieb von Bauwerken. Die vorgestellten Projekte stammen von buildingSmart Deutschland-Mitgliedsunternehmen.
Die Publikation „Hier steckt BIM drin!“ dokumentiert, wie durch offene Standards die Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten – von Planung über Ausführung bis hin zum Betrieb – effizient und modellbasiert gelingt. Die vorgestellten Projekte sollen so belegen, dass offene BIM-Lösungen der Schlüssel für die erfolgreiche Digitalisierung im Bauwesen sind. Die Publikation ist ab sofort im bSD Verlag erhältlich. Das gedruckte Buch kostet 5,00 Euro, das E-Book gibt es kostenlos.
Vinci übernimmt R+S Gruppe
Vinci Energies übernimmt die R+S Gruppe mit Hauptsitz in Fulda. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am 17. Juli 2025 unterzeichnet, bedarf aber noch der Genehmigung durch die deutschen Kartellbehörden. Der Abschluss der Transaktion wird für Ende August erwartet. Verkäufer ist die Nokera AG, deren Kerngeschäft der serielle Holzbau ist.
Zur R+S Gruppe zählen fünf Gesellschaften, die schwerpunktmäßig in den Bereichen Elektrotechnik, Gebäudetechnik sowie Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik tätig sind. Mit über 1.200 Mitarbeitenden erzielte die Gruppe im Jahr 2024 einen Umsatz von 191 Mio. Euro.
Im Zuge der Transaktion wurde vereinbart, dass die R+S Gruppe auch weiterhin Projektpartner der Nokera AG bei der Erstellung von Wohngebäuden in serieller Holzbauweise bleibt. Darüber hinaus streben Nokera und Vinci Energies eine strategische Partnerschaft für die Errichtung von Gebäuden im Infrastrukturbereich an. Dazu zählen etwa PPP-Vorhaben wie Schulen und Bildungsstätten sowie die Errichtung von Mitarbeiterunterkünften für Militärorganisationen.
Die R+S Group soll in das Netzwerk von Vinci Energies Building Solutions integriert werden und damit die 150 bestehenden Geschäftseinheiten sowie das Angebot an elektrotechnischen und multitechnischen Lösungen für Gebäude ergänzen. „Mit dieser Akquisition stärken wir unsere Kompetenz im Bereich elektrische Lösungen und können unseren Kunden nun ein kombiniertes Angebot an mechanischen und elektrischen Dienstleistungen anbieten, wodurch der Koordinationsaufwand reduziert wird und umfassende Lösungen bereitgestellt werden können“, sagt Stefan Falk, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vinci Energies Deutschland Building Solutions GmbH.
pit-cup sichert technischen Betrieb für Computer System 2000
Die Heidelberger pit-cup GmbH übernimmt die Absicherung des technischen Betriebs für Kunden der Computer System 2000 GmbH, die ihren Geschäftsbetrieb zum 31.07.2025 dauerhaft einstellen wird. Das Unternehmen hatte auf Basis der von pit-cup bereitgestellten Technologie eigenständig Softwarelösungen für die Verwaltung von Sportstätten entwickelt und vertrieben.
Auch wenn keine vertragliche Bindung zu den Kunden der Computer System 2000 bestand, will pit-cup im Rahmen ihrer Möglichkeiten all jene Kunden unterstützen, die Lösungen auf Basis der pit-Plattformtechnologie im Einsatz haben. Ziel sei es, den Betrieb – insbesondere im Bereich der Sportstättenverwaltung – stabil zu halten und gemeinsam Perspektiven für die künftige Betreuung zu entwickeln. pit-cup sichert dazu die weitere Verfügbarkeit und Stabilität der Plattformkomponenten, um die Geschäftskontinuität zu gewährleisten, und stellt den technischen Support zur Verfügung.
