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Spie erwirbt Cyqueo

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Spie hat die auf IT-Sicherheit spezialisierte Cyqueo GmbH mit Sitz in München zugekauft, um seinen Geschäftsbereich Information & Communication Services zu stärken.

Cyqueo wurde 2003 von Philipp und Patric Liebold gegründet und setzte 2024 mit 28 Mitarbeitern rund 20 Mio. Euro um, teilte Spie Anfang Dezember mit. Der Lösungsanbieter verfügt den Angaben zufolge über ein breites Partnernetzwerk, tiefgehende Expertise in den Bereichen Zero Trust, Cloud Security, Endpoint Protection und Managed Security Services sowie langjährige Kundenbeziehungen in mittelständischen und großen Organisationen.

„Das Team von Cyqueo bringt umfassende cloud-native Expertise und Leidenschaft für Cybersecurity mit und bereichert damit das Geschäft“, sagen Rainer Hollang und Marcus Hänsel, Vertreter der Geschäftsleitung von Spie Germany Switzerland Austria, mit Blick auf die Übernahme.

Strabag PFS managt Logistikportfolio von Sicore und Fox Group

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Die Strabag Property and Facility Services GmbH (Strabag PFS) hat den Auftrag für das technische und kaufmännische Property Management von vier Logistikstandorten in Deutschland gewonnen.

Das Mandat von Sicore Real Assets und der DFI AM GmbH, einem Unternehmen der Fox Group, umfasst zunächst Neubauprojekte mit einer Gesamtfläche von rund 173.400 qm an den Standorten Rastatt, Neuenburg, Lichtenau und Kandel, teilte Strabag PFS Anfang Dezember mit. Im Rahmen des technischen Property Managements ist die Unternehmensgruppe für die Überwachung und Steuerung technischer Anlagen und Dienstleister, die Planung und Umsetzung baulicher Maßnahmen sowie das Gewährleistungsmanagement zuständig. Im kaufmännischen Bereich soll Strabag PFS die Mieter- und Objektbetreuung einschließlich Nebenkostenabrechnung und Objektbuchhaltung verantworten.

Als Teil des „Sicore German Logistics Impact“-Fonds wurden die vier Logistikimmobilien gemäß den Anforderungen eines KfW-Effizienzhaus 40 errichtet und mit der DGNB-Zertifizierung Gold ausgezeichnet, heißt es weiter aus Frankfurt.

Goldbeck betreut Officehome Rise in Düsseldorf

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Die Goldbeck Facility Services GmbH hat Anfang Dezember das technische und infrastrukturelle Facility Management für die neue Büroimmobilie Officehome Rise in Düsseldorf übernommen.

Der Auftrag des Kölner Immobilienunternehmens Pandion AG mit einer Laufzeit von fünf Jahren umfasst unter anderem die Objektleitung, Reinigungsarbeiten, die Verantwortung für die gesamte Haustechnik sowie eine 24/7-Rufbereitschaft, teilte die Goldbeck GmbH mit.

Das 70 m hohe Bürogebäude mit insgesamt 17 Stockwerken im Düsseldorfer Stadtteil Unterbilk soll den Angaben zufolge noch in diesem Jahr als KfW-Effizienzhaus 55 fertiggestellt werden. Die Immobilie mit rund 35.000 qm Mietfläche besteht aus einem sechsstöckigen Sockelgebäude und einem elfstöckigen Hochhaus-Gebäudeteil.

„Mit dem Officehome Rise übernehmen wir die Bewirtschaftung eines hochmodernen Bürohochhauses, das hohe Anforderungen an Energieeffizienz und Technik erfüllt. Unsere umfassende Inhouse-Expertise in den Bereichen Smart Metering, Photovoltaik und Gebäudeautomation macht uns zu einem starken Partner für innovative und nachhaltige Gebäudebewirtschaftung“, sagt Christian Ziemer, Geschäftsführer von Goldbeck Facility Services. Neben der Sicherstellung der Gewährleistung ist der Dienstleister unter anderem auch für das Leerstandsmanagement der noch nicht vermieteten Flächen zuständig.

IBC Frankfurt vertraut weiter auf Spie

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Der International Business Campus (IBC) in Frankfurt am Main verlängert den Vertrag für das technische und infrastrukturelle Facility Management mit Spie bis 2028 und setzt damit die seit 2003 bestehende Zusammenarbeit fort.

„Zum Leistungsumfang gehören Betrieb und Instandhaltung von Heizungs-, Klima-, Lüftungs- und Sanitäranlagen sowie Elektro- und Sicherheitstechnik auf einer Fläche von 84.000 qm“, teilte Spie Anfang Dezember mit. Darüber hinaus besetzt der Dienstleister die Gebäudeleitzentrale, übernimmt die technische Beratung, koordiniert infrastrukturelle Dienstleistungen und begleitet die kontinuierliche Modernisierung der Gebäudetechnik mit dem Ziel, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit weiter zu steigern. Geplant sind den weiteren Angaben zufolge unter anderem auch die Umrüstung von rund 580 Leuchten auf LED-Technik sowie der Austausch von Heiz- und Kälteanlagen.

Der IBC-Bürokomplex in Frankfurt am Main ist mit dem WiredScore Platinum und dem LEED Platinum Zertifikat ausgezeichnet und besteht aus drei Teilen, unter anderem dem IBC-Tower mit 112 m Höhe und 31 Etagen. Der Komplex umfasst insgesamt 54 Etagen mit einer Bruttogeschossfläche von 199.800 qm und einer Mietfläche von 82.000 qm, auf der mehr als 4.000 Menschen arbeiten können.

Kötter sichert weiterhin den Flughafen BER

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Kötter Aviation Security hat von der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH erneut den Zuschlag für umfangreiche Sicherheits- und Serviceaufgaben erhalten.

Die Dienstleistungen ab Juni 2026 an dem Flughafenstandort in Berlin-Schönefeld umfassen die Personal- und Warenkontrollen von Mitarbeitern, Zulieferern, Handwerkern und Crews sowie die Bordkartenkontrolle aller Fluggäste, Zugangskontrollen und Streifengänge, gab die Kötter Unternehmensgruppe Anfang Dezember bekannt.

Die Partnerschaft mit der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH besteht bereits seit Sommer 2024. „Wir stolz sind, dass unser Familienunternehmen sowohl im Rahmen der aktuellen Ausschreibung als auch durch die bisherige Leistung auf ganzer Linie als Qualitätsgarant überzeugen konnte“, sagt Andreas Kaus, geschäftsführender Direktor von Kötter Aviation Security.

Der Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) konzentriert den gesamten Flugverkehr der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg an einem Standort und wurde den Angaben zufolge 2024 von knapp 25,5 Mio. Fluggästen genutzt.

Samsung übernimmt FläktGroup

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Samsung Electronics gab Mitte November bekannt, dass die Übernahme der auf Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik spezialisierten FläktGroup abgeschlossen ist.

Ziel von Samsung ist, die Produktions- und Vertriebseinheiten der FläktGroup zu nutzen, um Forschung und Entwicklung auszubauen und die Lieferkette zu stärken. Dabei sollen Produkte und Dienstleistungen schrittweise integriert werden, um Synergieeffekte zu maximieren, teilte die FläktGroup weiter mit. Die Tochtergesellschaften sollen ebenfalls Teil von Samsung Electronics werden, darunter Woods Air Movement (Lüftungs- und Brandschutzsysteme), Semco (Luftaufbereitungs- und Strömungslösungen) sowie SE-Elektronic (Automatisierungssysteme).

„Dies ist ein strategischer Schritt für Samsung, um eine führende Position auf dem globalen Markt für HLK-Anlagen und Rechenzentren einzunehmen“, sagt TM Roh, President und Acting Head der Device experience (DX) Division bei Samsung Electronics. „Durch die Zusammenführung des technologischen Know-hows der FläktGroup mit den KI-Plattformen von Samsung wollen wir neue Maßstäbe in der Branche setzen und unseren Kunden innovative Lösungen anbieten“, kündigt Roh an. Angesichts der steigenden Nachfrage nach großflächigen Klimasystemen in Korea, Nordamerika und Europa strebe Samsung den Aufbau einer robusten Lieferkette in jeder Region und die Verbesserung seiner Serviceleistungen an.

„Der Zusammenschluss mit Samsung wird die globale Marktexpansion der FläktGroup beschleunigen und technologische Innovationen vorantreiben“, erklärt Trevor Young, CEO der FläktGroup. Die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Herne ist nach eigenen Angaben Marktführer für energieeffiziente Raumluftlösungen und kritische Luftfunktionen, in 65 Ländern vertreten und erwirtschaftet mit rund 3.600 Mitarbeitern etwa 630 Mio. Euro Gesamtumsatz. Der Firmenname, das bestehende Management, die Mitarbeiter sowie die Standorte der FläktGroup sollen nach der Übernahme unverändert erhalten bleiben.

Digitaler Zwilling für den Flughafen Wien

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Die Nemetschek Group und die Flughafen Wien AG haben eine Kooperation mit dem Ziel vereinbart, die dRofus dTwin-Lösung als Airport BIM- und Facility-Integrationsplattform (Abigail) einzuführen.

„Gemeinsam mit der Nemetschek Group treibt der Flughafen Wien die digitale Erfassung seiner Infrastruktur intensiv voran. Mit der Implementierung der Plattform Abigail werden künftig alle Bauwerke und Flächen des Airports digital erfasst sein – der Flughafen Wien erhält so einen digitalen Zwilling“, sagt Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. Das soll „eine noch effizientere und nachhaltigere Bauabwicklung und Betriebsführung der umfangreichen Flughafen-Infrastruktur ermöglichen“.

Mit der Digital Twin-Technologie setzt der Flughafen Wien künftig auf ein offenes, BIM-basiertes Facility Management zur effizienteren Prozessgestaltung und besseren Informationsweitergabe, teilte die Nemetschek Group Ende November mit. Die dRofus dTwin-Lösung liefert den Angaben zufolge ein umfassendes digitales Abbild der gesamten Flughafen-Infrastruktur, da alle prozessrelevanten Gebäude- und Anlagendaten aus zahlreichen Quellen, Systemen und von verschiedenen Beteiligten auf einer zentralen Plattform harmonisiert und verfügbar werden.

Am Flughafen Wien, mit jährlich rund 31 Mio. Passagieren, ist ab 2027 die Erweiterung des Terminal 3 geplant. Auf drei Ebenen mit insgesamt 70.000 m² Fläche sollen ein zentrales Sicherheitskontrollzentrum, zusätzliche Gates und Lounges sowie eine Shopping- und Gastronomiewelt entstehen.

Stölting expandiert in Österreich

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Die Stölting Service Group hat von dem Investmentfond Raiffeisen Continuum eine Beteiligung an der burgenländischen MTR Cleaning GmbH erworben und erweitert ihr Dienstleistungsangebot in Österreich.

„Durch die Kombination aus regionaler Expertise von MTR und dem Know-how der Stölting Service Group entsteht eine starke Basis, um das Serviceportfolio in Österreich nachhaltig auszubauen und neue Marktpotenziale zu erschließen“, begründet Sebastian Mosbacher, CEO der Stölting Service Group, die Entscheidung. Der Meisterbetrieb für Reinigung und Facility Management mit Sitz in Neudörfl wurde den Angaben zufolge 2010 gegründet und betreut Kunden in Wien, Nieder-, Oberösterreich, der Steiermark und dem Burgenland. Zum Leistungsspektrum zählen Glas- und Fassadenreinigung, Büro-, Bau- und Sonderreinigungen, Winterdienst sowie Entrümpelungen und Sanierungen. „Mit Stölting gewinnen wir einen starken Partner, um das Wachstum der vergangenen Jahre fortzusetzen und österreichweit zu expandieren“, sagt MTR-Gründerin Maria Kreyler-Valsky, die das Unternehmen auch künftig als Geschäftsführerin und Miteigentümerin leiten soll.

Mit dem Erwerb der Mehrheitsanteile an der Wagner RCP Security Holding in Wien, die inzwischen als Stölting Austria GmbH firmiert, hatte die Stölting Service Group im Januar 2025 den österreichischen Markt betreten. „Österreich bietet enormes Potenzial für hochwertige Dienstleistungen aus einer Hand. Neben Sicherheit und Reinigung bauen wir unsere Leistungen als überregionaler Fullserviceanbieter konsequent aus – und stehen unseren Kunden als verlässlicher Problemlöser zur Seite“, erklärt Dr. Boris Westerfeld, COO der Stölting Service Group und Geschäftsführer von Stölting Austria.

Kompendium Energiemanagement-Systeme 2025

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Obwohl ganz Deutschland über die hohen Energiekosten klagt, gibt es ein gewaltiges Potenzial an Energie, das täglich verschwendet wird. Seien es unkontrollierte Wärmeverluste, falsch eingestellte Gebäudesysteme oder veraltete Anlagen – die Kilowattstunden und mit ihnen die Euro verpuffen immer noch viel zu oft ungenutzt. Dabei braucht es selbst für große, wirtschaftlich attraktive Einsparungen oft nur kleine Mittel. Wenn man nur weiß, wie und wo etwas zu holen ist.

Bei der Suche nach diesen Einsparpotenzialen helfen Ihnen Energiemanagement-Systeme. Ihre Einführung ist für viele Unternehmen teils Pflicht, teils lohnende Kür. Denn so lassen sich bei einem verhältnismäßig geringen finanziellen und operativen Aufwand große Erfolge erzielen.

ista sponsort Borussia-Park

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Der Energiedienstleister ista hat mit dem Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach eine Partnerschaft bis mindestens Juni 2031 vereinbart. Demnach trägt das Stadion im Borussia-Park ab der Saison 2026/27 den Namen ista-Borussia-Park.

„Wir sind unglaublich stolz, Namenspartner des Stadions von einem der traditionsreichsten Vereine der Bundesliga zu werden“, sagt Hagen Lessing, CEO von ista. Borussias Geschäftsführer Dr. Stefan Stegemann ergänzt: „Wir freuen uns, mit ista einen Partner gefunden zu haben, der dem Borussia-Park nicht einfach nur einen namentlichen Zusatz gibt, sondern unserem Stadion, vielen weiteren Gebäuden auf dem Gelände und damit dem gesamten Verein mit innovativer Gebäudetechnik einen echten Mehrwert bietet.“

Ista kündigte an, das gesamte Stadionareal mit smarter Gebäudetechnik auszustatten. Geplant ist den Angaben zufolge die Installation von Ladesäulen für Elektromobilität sowie digitale Messtechnik für Energieverbräuche, ein Heizungsmonitoring und Energiemanagement-Systeme, die Einsparungen ermöglichen sollen.

Ausschreibung des Best Practice FM-Award 2026


Am 14./15. September 2026 findet im b’mine Frankfurt Airport das „Best Practice Forum Facility Management 2026“ der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ statt. Die besten vorgestellten Projekte werden durch Voting der Teilnehmenden mit dem Best Practice FM-Award 2026 ausgezeichnet.

Hierfür suchen wir Vortragseinreichungen zu wegweisenden Projekten aus der Praxis aus den Bereichen:
• Nachhaltigkeit
• Digitalisierung
• Gebäudetechnik
• Dienstleistungssteuerung
Einreichen können Facility Manager, Immobilienmanager, Gebäudeverwalter aus Unternehmen, Institutionen und der Öffentlichen Hand, die mit dem Betrieb von Immobilien betraut sind. Ebenfalls zugelassen sind Berater und Dienstleister, insofern sie den Vortrag gemeinsam mit ihren Kunden gestalten.

Interessenten können bis zum 31. März 2026 ihren Themenvorschlag mit Titelangabe, Kurzbeschreibung (max. 3.000 Zeichen + optional erläuternde Grafiken) und Angaben zu den Vortragenden senden an:
Martin Gräber, martin.graeber@forum-zeitschriften.de
Telefon für Rückfragen: 08233/381-120

Hensoldt bleibt bei Engie Deutschland

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Der Verteidigungskonzern Hensoldt hat den seit 2020 bestehenden Vertrag mit Engie Deutschland um mehrere Jahre verlängert.

Das Mandat umfasst klassisches Facility Management an den Hensoldt-Standorten in Ulm, Taufkirchen und Kiel, teilte Engie Deutschland Ende November mit. Dazu gehören den Angaben zufolge unter anderem die technische Gebäudebetreuung, eine durchgängige Rufbereitschaft sowie die Übernahme definierter Betreiberpflichten.

VDI: Webtool zur Planung von Stromspeichern

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Der VDI bietet mit Blick auf die Richtlinie VDI 4657 Blatt 3 „Planung und Integration von Energiespeichern in Gebäudeenergiesystemen – Elektrische Stromspeicher (ESS)“ ein neues Webtool zur Auslegung von Batteriespeichern.

Für den Anwendungsfall der Lastspitzenkappung können eigene Lastprofile hochgeladen werden, teilte der VDI Ende November mit. Anschließend wird der Einfluss verschiedener Stromspeichergrößen auf die maximale Lastspitze analysiert und grafisch dargestellt. Darauf aufbauend soll das Tool eine wirtschaftliche Auswertung unter Berücksichtigung von Investitions- und Stromkosten ermöglichen.

Ein zweiter Anwendungsfall richtet sich an Gebäudeenergiesysteme mit eigener Stromproduktion. Hier lassen sich die Auswirkungen von Stromspeichern auf den Eigenversorgungsanteil ermitteln. Nach Eingabe relevanter Daten – wie Standort, Gebäudetyp und eingesetzter Technologien – simuliert das Tool fünf unterschiedlich große Stromspeicher, heißt es weiter aus Düsseldorf. Neben voreingestellten Ladeprofilen können auch eigene Profile hochgeladen und simuliert werden.

Das kostenlose und frei nutzbare Webtool zur Auslegung von Stromspeichern finden Sie hier.

Programmpunkte der Bundesfachtagung Betreiberverantwortung

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Am 20./21. April 2026 findet im Esperanto in Fulda bereits zum vierzehnten Mal die Bundesfachtagung Betreiberverantwortung statt. Die Organisatoren, die Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ und Rödl & Partner erwarten dazu erneut rund 300 Teilnehmende. Sichern Sie sich jetzt das vergünstigte Early-Bird-Ticket und buchen Sie gleichzeitig eines der begehrten Zimmer im Esperanto zu Sonderkonditionen.

KRITIS, Cybersicherheit und KI

Erste Vorträge des von Ulrich Glauche, Leiter des Richtlinienwesens der German Facility Management Association (gefma), kuratieren Programms stehen bereits fest. KRITIS, also der Schutz kritischer Infrastrukturen, sowie die Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz im Gebäudebetrieb bilden zentrale Themenschwerpunkte der kommenden Bundesfachtagung.

Jörg Schielein

Jörg Schielein, Rechtsanwalt bei Rödl & Partner und Leiter des GEFMA-Arbeitskreises Recht, wird in seinem Vortrag auf die neue Gesetzeslage zu KRITIS und Cybersicherheit eingehen und erläutern, was dies für das Facility Management und die Betreiberverantwortung bedeutet.

 

Dr. Alexandra Merkel

Dr. Alexandra Merkel, CTO der Innomatik AG, wird in ihrem Vortrag einen Überblick über die Anwendungsmöglichkeiten von KI im Facility Management geben.

 

Dr. Thorsten Neumann

Dr. Thorsten Neumann von der MEBEDO Care GmbH geht dazu ins Detail und stellt das Prinzip der KI-gestützten Instandhaltung sowie digitale Risikomanagementsysteme vor.

 

 

Weitere Vorträge finden Sie hier
/www.facility-manager.de/betreiberverantwortung/

FM-Ranking: Stabile Kundenzufriedenheit

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Während Real-Estate-Kunden vor allem koordinative und strategische Leistungen honorieren, erwarten Corporate-Kunden Effizienz, Budgettreue und schnelle Kommunikation. Zu diesem Fazit kommt das Facility Management Quality Ranking 2025, das Bell Management Consultants (BMC) im November veröffentlicht hat. Für FM-Dienstleister bedeutet das, technische Basisqualität und Nachhaltigkeit zu sichern und zugleich Reporting- und Kommunikationsprozesse weiter zu professionalisieren, teilte das Beratungsunternehmen mit.

Die aktuelle Auswertung zeigt laut Herausgeber: Die Zufriedenheit der Auftraggeber mit ihren Facility-Managern bleibt insgesamt stabil. Erstmals wurde für das jährliche Meinungsbild konkret zwischen Rückmeldungen von Real Estate- und Corporate Kunden unterschieden. Die allgemeine Leistungsbewertung der FM-Dienstleister fällt bei beiden Kundengruppen ähnlich aus, jedoch zeigen sich unterschiedliche Schwerpunkte. Im technischen und operativen Bereich bevorzugen Real-Estate-Kunden eine praxisnahe, unmittelbare Unterstützung, während Corporate-Kunden stärker planbare, strukturierte Abläufe und routinierte Prozesse honorieren, so die Autoren. Ein gemeinsamer Handlungsbedarf bestehe beim Thema Energiemanagement, das von beiden Gruppen als verbesserungswürdig angesehen wird.

Neue Spitzenreiter im Ranking

Das aktuelle Ranking weist neue Spitzenreiter in allen FM-Dienstleister-Umsatzklassen aus: In der Umsatzklasse über 750 Mio. Euro belegt Spie mit 1.273 Punkten den ersten Platz, gefolgt von Dussmann (1.197 Punkte), Apleona (1.192), Wisag (1.156) und Engie (1.073). Bei den mittleren Unternehmen (250 bis 750 Mio. Euro Umsatz) führt Caverion mit 1.368 Punkten vor Goldbeck, Dr. Sasse, Geiger FM und Sauter FM. In der Umsatzklasse unter 250 Mio. Euro liegt Treureal mit 1.324 Punkten an der Spitze, gefolgt von ISD, GA-tec, etna und Facilicon.

Der Report soll Auftraggebern und Dienstleistern als Orientierungs- und Entscheidungsgrundlage dienen, etwa bei Ausschreibungen, der Auswahl von Partnern oder der Weiterentwicklung der eigenen Organisation, heißt es weiter aus Köln. Das Facility Management Quality Ranking 2025 wird auf Anfrage (simon.schneider@bell-consultants.com) zur Verfügung gestellt.

Claas vertraut weiter auf Piepenbrock

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Der Landtechnik-Hersteller Claas hat den Vertrag mit der Piepenbrock Unternehmensgruppe für Reinigungsdienstleistungen am Firmensitz im westfälischen Harsewinkel um zwei weitere Jahre verlängert.

Ein Team von rund 40 Mitarbeitern ist für die Sauberkeit der Verwaltung, der Produktion und der Sanitärbereiche verantwortlich, teilte Piepenbrock mit. Der Gebäudedienstleister ist den Angaben zufolge seit 2014 für den Claas-Standort zuständig. Dort testet Piepenbrock seit einem halben Jahr den Einsatz von Saugrobotern in der Verwaltung.

gefma verleiht Förderpreise 2025

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Der Deutsche Verband für Facility Management (gefma) hat Mitte November die Förderpreise 2025 vergeben und damit herausragende akademische Leistungen und Projektarbeiten rund um das Facility Management ausgezeichnet.

„Die hohe Zahl und die hohe Qualität der diesjährigen Bewerbungen sind ein eindrucksvoller Beleg dafür, wie stark sich die gefma-Förderpreise als elementares Format zur Talentförderung etabliert haben“, sagt Prof. Dr. Markus Lehmann, gefma-Vorstand und Vorsitzender der Jury. Insgesamt sechs Einreichungen wurden prämiert, darunter eine Dissertation sowie drei Master- und zwei Bachelorarbeiten.

Den mit 3.000 Euro dotierten Hauptpreis erhielt Julian Ramsauer von der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm für seine Masterarbeit „Initiale Ausarbeitung eines Masterplans für die Kostenermittlung und mögliche Umsetzung eines klimaneutralen Gebäudebestandes der Gesamtliegenschaften der Städtischen Werke Nürnberg GmbH“.

Jeweils 1.000 Euro erhielten die fünf Sonderpreisträger in folgenden Kategorien:
• Smart Technologies: Tristan Emich, Karlsruher Institut für Technologie – „Weiterentwicklung eines Verfahrens zur Ermittlung der Intelligenzfähigkeit eines Gebäudes und dessen Optimierung“
• Sozialverträgliche energetische Sanierung: Johanna Ohmer, RPTU Kaiserslautern-Landau – „Notwendige und sozial verträgliche Mietanpassungen im Rahmen der energetischen Modernisierung von Wohngebäuden“
• Fabrikplanung mit BIM: Bianca Schnell-Kleck, Hochschule Albstadt-Sigmaringen – „Entwicklung einer Übergabeschnittstelle zwischen Fabrikplanung und Architektur in BIM-Projekten“
• Reinraumtechnik: Marie Steger, Duale Hochschule Baden-Württemberg – „Analyse und kritische Bewertung von Reinraumprozessen bei Airbus Defence & Space – Identifizierung von Schwachstellen und Optimierung auf Basis der FMEA-Methode“
• Carbon Footprint: Christina Ullrich, Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt – „Strategieentwicklung zur Reduktion des CO₂-Fußabdrucks bei Immobilien durch strukturellen Wandel und Umdenken des Büroumfelds“

Im Wettbewerb der Projektarbeiten zum Fachwirt Facility Management (gefma) wurden folgende drei Gewinner ermittelt:
1. Preis (2.000 Euro): Maren Stiballe, Bauakademie Professional Development GmbH – „Entwicklung eines Leitfadens zur Implementierung eines zentralen CAFM-Service in der Max-Planck-Gesellschaft als Schnittstelle zwischen Generalverwaltung und Institutsverwaltungen“
2. Preis (1.000 Euro): Günter Rödel, TÜV Süd Akademie GmbH – „Ein Leitfaden für ein FM-bezogenes Risikomanagement nach GEFMA 192 zur Integration in das CAFM-System der Stiftung Attl“
3. Preis (1.000 Euro): Zeliyha Döngel, Technische Akademie Wuppertal e.V. – „Digitalisierung im Facility Management zur Effizienz- und Sicherheitssteigerung“

RealFM kündigt Kompetenzcheck an

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Der Verband RealFM will ab dem 1. Quartal 2026 einen Kompetenzcheck für Facility Service Manager (FSM) anbieten.

„Mit dem RealFM-Kompetenzcheck erhalten Unternehmen und Fachkräfte ein praxisnahes Instrument, um die individuelle Qualifikation und Kompetenz von Mitarbeitern in der Rolle eines Facility Service Managers strukturiert zu erfassen, zu reflektieren und bei Bedarf gezielt weiterzuentwickeln“, teilte der Verband mit. Der FSM – bisher in der Regel Objektleiter genannt – ist laut RealFM die Schlüsselfunktion dafür, dass Facility Services kalkulations- und planungskonform erbracht werden und für Auftraggeber vollständig nachweisbar sind. Zudem trage der FSM Verantwortung für Themen wie Vertragserfüllung, Pflichtendelegation, Qualitätssicherung, Innovation und Kundenbeziehung.

Unterstützen soll der Kompetenzcheck:
• die systematische Bewertung von Fähigkeiten und Wissen rund um die Sicherstellung von Facility Services,
• die Sicherstellung von Qualität und Compliance im operativen Betrieb,
• die Weiterentwicklung der FSM-Rolle als professionelle Managementfunktion,
• und damit die nachhaltige Professionalisierung der Facility Services Provider insgesamt.

ARGE Stuttgart setzt auf metr

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Die ARGE Stuttgart, ein Zusammenschluss von über 20 Wohnungsunternehmen mit etwa 50.000 Wohneinheiten, hat einen Rahmenvertrag zur Optimierung ihrer Heizungsanlagen mit der metr Building Management Systems GmbH geschlossen.

„Wir begrüßen es sehr, dass sich in Stuttgart mehrere Wohnungsunternehmen zusammengeschlossen haben, um relevante Maßnahmen der Wärmewende gemeinsam anzugehen“, sagt Dr. Franka Birke, CEO von metr. Ziel der Kooperation ist nach Unternehmensanageben, die Heizungsanlagen im Bestand zu digitalisieren und zu optimieren, um Energieverbrauch und CO₂-Emissionen in wirtschaftlicher Weise zu reduzieren und die Dekarbonisierung der Gebäudebestände zu beschleunigen.

Noch in diesem Jahr soll bei fünf Wohnungsunternehmen begonnen werden, sogenannte Heizungswächter zu installieren, die kontinuierlich Betriebsdaten der Heizungsanlagen erfassen und Störungen sowie ineffiziente Einstellungen erkennen. Über die metr-Plattform werden die Daten in Echtzeit analysiert, sodass Handlungsbedarfe frühzeitig erkannt und gezielt behoben werden können, betont man bei metr. Energieverbräuche und CO₂-Emissionen sollen dadurch um bis zu 15 Prozent gesenkt und gleichzeitig Betriebskosten reduziert sowie Fachpersonal entlastet werden.

Mehr zum Thema Energieeffizienz finden Sie in der Dezember-Ausgabe von Der Facility Manager, die Ende November mit dem Titelthema „Technik und Dienstleistungen für die Wohnungswirtschaft“ erscheint.

Planon: Go-Live beim niederländischen Immobilien-Staatsbetrieb

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Das Rijksvastgoedbedrijf (RVB), die Immobilienorganisation der niederländischen Zentralregierung, ist offiziell mit Planon Asset & Maintenance Management (AMM) live gegangen. Mit diesem Schritt führt das RVB sämtliche Instandhaltungsprozesse in einer integrierten Plattform zusammen. Ab sofort arbeiten rund 800 interne Mitarbeitende und 800 externe Lieferanten mit der Software. Das Digitalisierungsprojekt wurde 2021 gestartet.
Ausgangspunkt war ein europaweites Ausschreibungsverfahren des RVB, mit dem sechs Instandhaltungssysteme durch eine Lösung ersetzt werden sollten. Planon beschleunigte nach eigenen Angaben die Entwicklung einer neuen Version seiner Asset & Maintenance Management-Lösung und gewann damit die Ausschreibung. Das System wurde im Anschluss als Co-Creation-Projekt auf Grundlage direkter Rückmeldungen des RVB weiterentwickelt.
Insgesamt wurden über 410.000 Assets und 300.000 Instandhaltungsaktivitäten in das System übernommen. Zudem wurden 60 Schulungssessions für die Endanwenderinnen und Endanwender des RVB durchgeführt.
Der Go-Live markiert den Beginn einer zweiwöchigen Nachbetreuungsphase („Hypercare“), gefolgt von sechs Wochen reduzierter Unterstützung. Ab dem 1. Januar 2026 wird das Planon Managed Services-Team als Teil des Betriebsteams starten, um sicherzustellen, dass das RVB den maximalen Nutzen aus der neuen Plattform zieht.