Mittwoch, 4. Februar 2026
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Leadec feiert mit VW in Polen

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Bei einem Festakt im VW-Werk in Polkowice wurde Anfang Juli nicht nur die Produktion von 15 Mio. Motoren seit 1999 zelebriert, sondern auch die langjährige Partnerschaft mit dem Industriedienstleister Leadec.

„Wir blicken auf über 25 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit zurück und freuen uns, diesen wichtigen Tag gemeinsam feiern zu können“, sagte Przemysław Pendrowski, Geschäftsführer von Leadec Polen. Mehr als 70 Mitarbeiter sind in dem VW-Werk für die Produktionsinstandhaltung und das technische Facility Management zuständig. Leadec übernimmt dabei auch Dienstleistungen wie den Aufbau und die Anpassung von Produktionslinien, die Herstellung von Ersatzteilen sowie die Überholung von Maschinenkomponenten.

In Polkowice fertigen rund 1.200 Beschäftigte auf einer Fläche von knapp 200.000 qm unter anderem Dieselmotoren, Kurbelwellen und Zylinderköpfe für die Montagewerke von VW, Skoda, Audi und Seat.

Neue Vergabeunterlagen für Gebäudereiniger

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Der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) hat neue, praxisnahe Broschüren für öffentliche Vergabestellen bzw. für die Beauftragung in der Privatwirtschaft veröffentlicht.

Die Vergabebroschüren bieten eine strukturierte Übersicht über tarifliche und gesetzliche Vorgaben, teilt der Verband mit. Sie enthalten zudem konkrete Hinweise zur Erstellung von klaren Objekt- und Leistungsbeschreibungen, zur transparenten Preisermittlung sowie zur ausgewogenen Vertragsgestaltung. Darüber hinaus sollen überabeitete Checklisten, Musterformulierungen sowie Informationsmaterialien öffentliche Vergabestellen und private Auftraggeber dabei unterstützen, die Empfehlungen gezielt und nachvollziehbar in den Auswahlprozess einzubeziehen.

Besonderer Wert wird auf die gleichwertige Kombination von Preis- und Qualitätskriterien gelegt. „Ob Rathäuser, öffentliche Verwaltungen, Kitas, Schulen oder Gesundheitseinrichtungen der öffentlichen Hand – trotz der anerkannten Systemrelevanz der Gebäudereinigung wird nach wie vor überwiegend nach dem günstigsten Preis ausgewählt“, kritisierte Bundesinnungsmeister Thomas Dietrich. „Das Umdenken in der Corona-Pandemie, wo Hygiene deutlich mehr im Fokus stand, war offenbar nur von kurzer Dauer. Es ist schade, dass gerade die öffentliche Ausschreibungspraxis an vielen Stellen zu erheblichen Qualitätseinbußen führt“, ergänzt Dietrich.

Techem übernimmt Messstellenbetreiber inexogy

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Der Energiedienstleister Techem hat die Mehrheit an inexogy smart metering erworben, um seine digitale Plattform für die Installation und den Betrieb von Smart Metern und steuerbaren Verbrauchseinrichtungen zu erweitern.

Der Messstellenbetreiber mit Sitz in Saarlouis soll sein bisheriges Partnergeschäft in Bereichen wie dynamische Tarife und Prosumer ausbauen und Netzbetreiber dabei unterstützen, ihre Netzgebiete vollständig mit intelligenten Messsystemen auszustatten, teilte Techem mit. Geplant ist den Angaben zufolge, in den kommenden fünf Jahren insgesamt 320 Mio. Euro in die Installation und den Betrieb intelligenter Messsysteme zu investieren.

„Gemeinsam können wir unsere Kompetenzen bündeln und Deutschland beim Smart-Meter-Rollout weiter voranbringen“, sagte David Zimmer, CEO von inexogy. Noch in diesem Jahr sollen die Installationskapazitäten aufgestockt werden. Im Geschäftsfeld Mieterstrom hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren mehr als 1.000 Projekte umgesetzt. „Nun zielt Techem darauf ab, die entstandenen Synergien zu nutzen, um die dezentrale Energieversorgung auf Basis von Mieterstrom entscheidend voranzubringen“, heißt es aus Eschborn.

vedec: Contracting-Branche wächst stabil

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Laut den aktuellen Marktzahlen des Verbands für Energiedienstleistungen, Effizienz und Contracting (vedec) für das Jahr 2024 wächst die Branche trotz politischer Unsicherheiten und veränderter Marktbedingungen stetig weiter.

„Gerade in der kommunalen Wärmeplanung sind wir ein entscheidender Partner. Damit wir unser Potenzial für die Wärmewende voll entfalten können, braucht es aber klare, verlässliche und langfristige Rahmenbedingungen“, sagte Tobias Dworschak, Vorstandsvorsitzender des vedec, Anfang September bei der Präsentation der Zahlen. Rund 67 Prozent der Projekte entfallen auf die Wohnungswirtschaft und Quartiersversorgung. Kommunen verzeichnen einen leichten Anstieg auf 7 Prozent.
Mit einem Vertragszuwachs von 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr habe die Contracting-Branche ihre stabile Entwicklung fortgesetzt. Seit rund zehn Jahren bewegt sich das Wachstum laut Dworschak konstant auf diesem Niveau. Der Branchenumsatz stieg 2024 um 6,3 Prozent auf rund 5,26 Mrd. Euro.

Mehr Wärmepumpen im Einsatz

Bei den eingesetzten Energieträgern legte Erdgas im Vorjahresvergleich um vier Prozentpunkte auf 70 Prozent zu, während der Anteil erneuerbarer Energien von 27 auf 24 Prozent zurückging. Der Einsatz von Fernwärme und Öl bei Energiedienstleistungen wird für 2024 mit 4 bzw. 2 Prozent angegeben. Ein deutliches Plus gab es beim Einsatz von Luft-Wärmepumpen, deren Anteil sich von 14 Prozent auf 30 Prozent mehr als verdoppelte. Im Bereich der erneuerbaren Energien zeigt sich, dass die Branche Wärmepumpen schätzt und immer häufiger als optimale Lösung einsetzen, heißt es aus Hannover. Hingegen setzten Contracting-Unternehmen weniger Pellets und Hackschnitzeln ein, der Anteil reduzierte sich auf 26 Prozent.

Vebego säubert den Dortmunder Airport

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Vebego Deutschland hat Anfang September den Auftrag für die Reinigung einer Gesamtfläche von rund 230.000 qm am Dortmunder Flughafen erhalten.

„Die Reinigung muss so ablaufen, dass Sicherheit, Pünktlichkeit und Sauberkeit gleichzeitig gewährleistet sind. Deswegen gibt es je nach Saison enge Reinigungsfenster, die auf die Flugpläne des Airports getaktet sind“, sagte Raphael Blank, Regionalleiter bei Vebego. Das Unternehmen setzt in Dortmund nach eigenen Angaben auf ein modernes Reinigungskonzept mit rund 45 Mitarbeitern, bei dem unter anderem Scheuersaugroboter auf großflächigen Verkehrsbereichen zum Einsatz kommen und digitale Tools die Abläufe steuern sollen.

Johnson Controls: Sechs Großwärmepumpen für Zürich

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Johnson Controls wird der Stadt Zürich eine Wärmepumpenlösung mit 42 MW Gesamtleistung liefern, die ab 2027 rund 15.000 Haushalte mit klimaneutraler Wärme versorgen soll.

Die Anlage aus sechs Hochleistungs-Schraubenkompressoren soll Niedertemperaturwärme aus den Verbrennungsgasen einer bestehenden Müllverbrennungsanlage zur Wärmeerzeugung nutzen, teilte Johnson Controls mit. „Überschüssige Wärme ist eine der größten ungenutzten Energiequellen und bietet Unternehmen enormes Potenzial, ihre Betriebskosten zu senken, ihre Resilienz zu steigern und gleichzeitig ihre Klimaziele zu erreichen“, sagte Richard Lek, Präsident von Johnson Controls EMEA. Die Wärmepumpen sind für den Betrieb mit Ammoniak ausgelegt, einem natürlichen Kältemittel ohne Treibhauspotenzial.

Die Stadt Zürich will bis 2040 klimaneutral werden. „Ein wesentlicher Grundpfeiler für das Erreichen dieser Zielsetzung ist die Ausweitung der CO2-freien Wärmeversorgung. Durch die Zusammenarbeit mit Johnson Controls treiben wir die Wärmewende weiter voran und beschreiten den Weg in eine nachhaltigere Zukunft“, erklärte Jürg Bruder, Leiter Großprojekte bei Entsorgung & Recycling Zürich (ERZ), die das Vorhaben umsetzen wird.

Hamburg Team überträgt Mandate an MVGM

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Hamburg Team hat das Property Management für drei weitere Senioren- und Pflegeimmobilien an MVGM übergeben. Zu den neuen Mandaten zählen zwei Objekte der newcare Gruppe in Bremen und Ganderkesee mit insgesamt 84 Wohneinheiten und einer Gesamtfläche von fast 12.000 qm. Hinzu kommt das Seniorenwohnen Sittardsberg in Duisburg mit 108 Wohnungen und über 6.000 qm Fläche. MVGM übernimmt für alle drei Standorte das kaufmännische und technische Property Management. Mit diesen Neuzugängen verwaltet MVGM für Hamburg Team nun 18 Immobilien mit zusammen fast 150.000 qm Gewerbe- und Wohnfläche in ganz Deutschland.

Serviceorientierte Bewirtschaftung

„Mit MVGM setzen wir beim operativen Management auf einen Partner, der Prozesse effizient aufsetzt und die Nutzerbedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. Gerade bei Seniorenimmobilien ist eine verlässliche, serviceorientierte Bewirtschaftung entscheidend“, so Sebastian Schlansky, Geschäftsführer Gesundheitsimmobilien der Hamburg Team Investment Management. Dirk Tönges, Geschäftsführer MVGM Deutschland: „Wir freuen uns über das Vertrauen von Hamburg Team und auf den weiteren Ausbau unserer Zusammenarbeit. Unser Fokus liegt auf stabilen Abläufen ab Tag eins, klaren Kennzahlen und einer aktiven Kommunikation mit allen Stakeholdern.“

One Frankfurt erhält SustainFM-Zertifizierung

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Das Frankfurter Smart Building One, für dessen technisches und infrastrukturelles Facility Management die Eigentümerin CA Immo Deutschland GmbH (CA Immo) das Unternehmen Strabag Property and Facility Services (Strabag PFS) beauftragt hat, ist im August 2025 nach dem gefma Standard SustainFM für sein nachhaltiges Facility Management zertifiziert worden. Damit bescheinigt der Deutsche Verband für Facility Management der ikonischen Immobilie, die seit 2022 einen wesentlichen Bestandteil der Frankfurter Skyline darstellt, nicht nur in der Bauphase, sondern auch im Betrieb hohen Nachhaltigkeitsansprüchen gerecht zu werden. Besonders überzeugend sei die Betriebsstrategie der Büroflächen unter anderem in folgenden Punkten: Energiemanagement, Digitalisierung der Instandhaltung, Havarie-Management und Nachhaltige Beschaffung.

45.000 qm Gesamtbüromietfläche

Das Gebäude wurde bereits mit dem DGNB Platin-Zertifikat für seinen Nachhaltigkeitsansatz und dem DGNB Diamant Siegel für Gestaltung und städtebauliche Einbindung ausgezeichnet. Strabag PFS bewirtschaftet seit mehr als drei Jahren das als Büro- und Hotelhochhaus genutzte One mit einer Gesamtbüromietfläche von rund 45.000 qm.

Vebego ist ein „Möglichmacher“

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Vebego ist im Juli der Initiative „Die Möglichmacher“ beigetreten – einem Zusammenschluss von Facility Management-Dienstleistern in Deutschland. Gegründet wurde sie vom Deutschen Verband für Facility Management (gefma) mit dem Ziel, gemeinsam das gesellschaftspolitische Profil der Branche zu schärfen und aktiv den Dialog mit Öffentlichkeit, Politik und Arbeitsmarktakteuren zu gestalten. „Wir freuen uns sehr, Teil der Möglichmacher zu sein und mit den anderen Mitgliedern daran zu arbeiten, die gesellschaftliche Relevanz unserer Branche sichtbarer zu machen. Themen wie Nachhaltigkeit, Vielfalt und faire Arbeitsbedingungen sind fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur – und genau diese vertreten auch die Möglichmacher“, sagt Vebego-CEO Markus Breithaupt. Ziel ist es, mit offenen Gesprächsrunden, Veranstaltungen und Kooperationen, zum Beispiel mit Gewerkschaften oder politischen Vertretern und Vertreterinnen, ein zeitgemäßes und realistisches Bild der FM-Branche zu vermitteln und Vorurteile abzubauen.

Goldbeck Parking Services betreut Kaufland

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Die Goldbeck Parking Services GmbH hat den Auftrag für regelmäßige Generalinspektionen an bundesweit 13 Parkhäusern des Lebensmitteleinzelhändlers Kaufland erhalten.

Die Parkimmobilien mit insgesamt 3.600 Stellplätzen werden im Rahmen eines auf fünf Jahre angelegten Vertrags jährlich gemäß den anerkannten DBV-Merkblättern fachkundig inspiziert, teilte das auf Bewirtschaftung und Revitalisierung von Parkimmobilien spezialisierte Unternehmen in Bielefeld mit. Die systematische Zustandskontrolle soll laut Goldbeck Parking Services ermöglichen, den baulichen Zustand kontinuierlich zu überwachen, Schwachstellen frühzeitig zu identifizieren, die Betriebssicherheit zu gewährleisten und bei Bedarf technische sowie optische Maßnahmen präventiv umzusetzen

Kooperation für mehr Frauen-Power

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CoreNet Global Central Europe (CNG) hat mit dem Verein Frauen !n Führung (F!F) eine Zusammenarbeit gestartet, um Frauen und junge Talente für Führungspositionen im Corporate Real Estate Management (CREM) zu begeistern und die Sichtbarkeit weiblicher Führungskräfte zu erhöhen.

Nach Angaben von Anne Tischer, Vorsitzende von F!F, sind in den Führungsetagen der deutschen Immobilienwirtschaft nur 18 Prozent Frauen. „Wir wollen Aufmerksamkeit schaffen, Haltung stärken und Veränderung vorantreiben – gemeinsam mit den großen Playern der Industrie“, kündigte Tischer an. „Gerade junge Führungskräfte und Frauen bringen frische Ideen, neue Ansätze und eine andere Herangehensweise an Themen wie Nachhaltigkeit und Innovation ein. Gemeinsam wollen wir Netzwerke stärken, Chancen eröffnen und Veränderungen aktiv gestalten“, sagte CNG-Präsidentin Lina Scherer.

Caverion und Stadtwerke Bochum erweitern Zusammenarbeit

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Für die geplante Energiezentrale Ost im Gewerbegebiet Mark 51°7 weiten Caverion und die Stadtwerke Bochum ihre Zusammenarbeit aus. Zu den bisher beauftragten Leistungen der Verfahrens- und Energietechnik kommen nun die Gewerke Lüftung, Sanitär, Elektrotechnik und Gebäudeautomation. Zusätzlich wurden in einem weiteren Technikgebäude die Gewerke Heizungs- und Kältetechnik beauftragt. Das gemeinsame Ziel ist es, die Versorgung der angeschlossenen gewerblich genutzten Gebäude mit Wärme und Kälte im Frühjahr 2026 zu starten. „Wir führen nicht nur die Installation der Anlagen vor Ort aus, sondern unterstützen unseren Kunden auch mit ergänzenden Ingenieursleistungen bei der Konzeptarbeit für die Wärme- und Kältegewinnung. Durch unser Know-how in der Gebäudeautomation schöpfen wir das Potenzial der Anlagen optimal aus“, erklärt Manfred Simmet, CEO der Caverion Deutschland.

Wärme und Kälte aus der Tiefe

Die Stadtwerke Bochum stellen sich der Herausforderung einer nachhaltigen Wärme- und Kälteversorgung. Für das Gewerbegebiet Mark 51°7 in Bochum-Laer gehen sie einen innovativen Weg: Sie nutzen Grubenwasser aus einer stillgelegten Bergbau-Zeche direkt unterhalb des 70 Hektar großen Areals. Das Grubenwasser aus rund 800 m Tiefe hat eine Temperatur von 28 Grad Celsius. Wärmepumpen bringen es auf das Temperaturniveau, das für die Wärmeversorgung der angeschlossenen Gebäude im Nahwärmenetz erforderlich ist. Für die Kälteversorgung nutzen die Stadtwerke Grubenwasser aus rund 340 m Tiefe mit einer Temperatur von 17 Grad Celsius. Die installierten Wärmepumpen kühlen das Wasser auf das benötigte Niveau. Die Spitzenlast decken Kompressionskältemaschinen ab. Ein Blockheizkraftwerk liefert die elektrische Energie für die technischen Anlagen.

Sonderheft Krankenhaustechnik 2025

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Unser neues Sonderheft Krankenhaustechnik vertieft auf 32 Seiten speziell die Herausforderungen und Lösungsansätze für das Facility Management im Gesundheitswesen.

Neues IT-Sicherheitskennzeichen für Brandschutz- und Sicherungstechnik

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Seit Mitte August ist der Entwurf der neuen PROVE-Spezifikation 6063: 2025-08 „Cyber-Sicherheit für Komponenten der Brandschutz- und Sicherungstechnik“ zum kostenlosen Download verfügbar.

Hersteller und Anbieter erhalten mit diesem Prüfverfahren die Möglichkeit, ein angemessenes Cyber-Sicherheitsniveau von Komponenten der Brandschutz- und Sicherungstechnik für Endverbraucher nachzuweisen, teilte die VdS Schadenverhütung GmbH mit, die die Spezifikation gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entwickelt hat.

„Das IT-Sicherheitskennzeichen bietet Endkundinnen und -kunden nun auch Orientierung bei netzwerkfähiger Sicherheitstechnik im Wohnbereich. Unternehmen können das Kennzeichen für smarte Sicherheitsprodukte, welche die Kriterien der PROVE-Spezifikation 6063 erfüllen, ab sofort beantragen und so zur Etablierung eines verlässlichen Sicherheitsniveaus im Markt beitragen“, sagte Sandro Amendola, Leiter der Abteilung Standardisierung, Zertifizierung und Prüfung beim BSI.

VDMA 24001 in finaler Fassung

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Der VDMA Fachverband Allgemeine Lufttechnik hat jetzt die finale Fassung des VDMA-Einheitsblatts 24001 publiziert, nachdem im Februar bereits ein erster Entwurf veröffentlicht worden war. Es erklärt die Anwendbarkeit von maschinellen Rauch- und Wärmeabzugsgeräten in maschinellen Rauchabzugsanlagen detailliert und allgemeingültig, ohne auf herstellerspezifische Ausführungen einzugehen.

Für die Branche ist die Herausgabe essenziell, denn gemäß der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) sind maschinelle Rauchabzugsgeräte nach DIN EN 12101-3:2015 zu verwenden – jedoch existiert bislang für diese Anwendung keine anerkannte Regel der Technik. „Ziel des VDMA-Einheitsblatts 24001 ist es, künftig als anerkannte Regel der Technik zu gelten und in der MVV TB berücksichtigt zu werden. Dies wäre eine große Hilfestellung für Hersteller, Planer, Betreiber, Bauaufsichtsbehörden, Sachverständige und Prüfsachverständige“, so Christine Montigny, Referentin im VDMA Fachverband Allgemeine Lufttechnik.

Viele Präzisierungen in der Schlussfassung

Die 33 Seiten umfassende Schlussfassung des Einheitsblatts enthält im Vergleich zur Entwurfsfassung viele weitere Präzisierungen. So geht laut Frank Wahl, Vorsitzender des VDMA-Unterausschusses zur VDMA 24001, das sechste Kapitel beispielsweise ausführlich auf die Wärmedämmung und die Anbindung von Entrauchungsleitungen an maschinelle Rauch- und Wärmeabzugsgeräte ein, um den bauordnungsrechtlichen Anforderungen gerecht zu werden, wie etwa in DIN 4102-4 beschrieben. Darüber hinaus werden für komplexe maschinelle Rauch- und Wärmeabzugsgeräte – solche etwa, die eine externe Kühlluftversorgung benötigen – die Ausführungen differenziert erläutert.

Die VDMA 24001 enthält insgesamt viele Informationen zu den unterschiedlichen Gerätebauarten, den Temperaturklassen, den Betriebsarten sowie zur Instandhaltung, Kennzeichnung und Etikettierung. Rauch- und Wärmeabzugsgeräte können zum Beispiel auf einem Fundament, einer Stahlkonstruktion oder einem Sockel aufgestellt werden. Je nach Aufstellung unterscheiden sich die Anforderungen bezüglich Lage und Befestigung. Die verschiedenen Arten der Aufstellungen sowie alle weiteren Themen im Einheitsblatt sind anhand von Grafiken detailliert dargestellt.

Die VDMA 24001 ist über die DIN Media GmbH zu beziehen.

Singu: Markteintritt in Deutschland

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Singu, cloudbasierter Software-Anbieter für Facility Maintenance, ESG- und Building-Management-Lösungen, vollzieht seinen Eintritt in den deutschen Markt. Für das Deutschlandgeschäft beruft das Unternehmen Peter Vollmer als Managing Director DACH sowie Paulina Stach als Head of DACH. Die SaaS-Plattform wird derzeit in mehr als 35 Ländern zum Immobilienmanagement von insgesamt rund 200 Millionen qm Gewerbefläche genutzt. Zum Kundenstamm gehören unter anderem AmRest, ECE, Savills, Cbre, Logicor, Strabag und Prologis.

„Nach bereits erfolgreich abgeschlossenen Teilprojekten in Deutschland, ist der flächendeckende Rollout unserer SaaS-Lösung in diesem Markt ein strategischer Meilenstein. Deutschland zählt zu den führenden Innovationsstandorten Europas – mit hohen Ansprüchen an Effizienz, Sicherheit und Digitalisierung. Unsere Plattform ist genau auf diese Anforderungen ausgerichtet“, sagt Pawel Malon, CEO der Singu-Gruppe. Peter Vollmer und Paulina Stach verantworten bei Singu als Managing Director DACH und Head of DACH den strategischen Ausbau der Geschäftsaktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Peter Vollmer verfügt über 15 Jahre Führungserfahrung im Skalieren von Geschäftsbereichen, in der strategischen Transformation sowie im Auf- und Ausbau leistungsstarker Organisationen. Er leitete große Divisionen über Branchen- und Regionsgrenzen hinweg – stets mit Fokus auf operative Exzellenz und nachhaltiges Wachstum. Zuvor war er in leitenden Positionen unter anderem für die Tagueri AG sowie Drees & Sommer SE tätig. Die erfahrene Immobilienmanagerin Paulina Stach bringt ebenfalls über 15 Jahre internationale Expertise im Bereich Gewerbeimmobilien mit, insbesondere in der Verbindung von retail- und logistiknahen Betriebsprozessen. Sie bekleidete Führungspositionen bei renommierten Unternehmen wie Unibail-Rodamco-Westfield und ECE.

Sanierungsfahrplan für Würzburg

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Für Würzburgs kommunale Liegenschaften ist der Startschuss für die energetische Sanierung gefallen. Ziel ist es, die Stadtverwaltung bis 2028 klimaneutral aufzustellen und bis 2040 Klimaneutralität für die gesamte Stadt zu erreichen. Eine zentrale Stellschraube dafür ist die CO2-Reduktion im öffentlichen Gebäudebestand, die langfristig nicht nur Energie, sondern auch Geld sparen soll. Damit die energetische Sanierung trotz knapper Kassen gelingen kann, setzt die Stadt auf einen detaillierten energetischen Sanierungsfahrplan. Dieser könnte anderen Kommunen einen Bauplan liefern, wie eine systematische Optimierung gelingen kann.

Für die ersten 20 öffentlichen Gebäude empfiehlt der Plan etwa 200 Maßnahmen und zeigt CO2-Einsparpotenziale, Investitionskosten und Amortisationszeiten auf. Das auf Bau, Immobilien und Infrastruktur spezialisierte Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE begleitete die Stadt bei der Ausarbeitung. Nach dem Prinzip „worst first“ liegt der Fokus zunächst auf die 20 Gebäude mit dem höchsten Energieverbrauch. Dazu wurde auch die mögliche Reihung der Sanierungsprojekte betrachtet und Empfehlungen formuliert. Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen sollen fossile Energieträger ersetzen, bessere Dämmung den Gebäudebetrieb nachhaltiger machen.

Langfristige Effekte und Quick-Wins

Die energiebedingten Investitionskosten für die untersuchten Liegenschaften belaufen sich laut Moritz Decker auf etwa 33 Millionen Euro. Demgegenüber könnte die Stadt etwa eine Million Euro pro Jahr an Betriebskosten einsparen, wenn die Maßnahmen umgesetzt sind. So wäre es möglich, dass sich das Projekt in etwa 33 Jahren amortisiert. Neben den langfristigen Maßnahmen hat der Sanierungsfahrplan auch sogenannte Quick-Wins identifiziert, die kurzfristige Energieeinsparungen mit geringem Aufwand und niedrigen Kosten ermöglichen. Für die notwendigen Investitionen stehen unterschiedliche Fördertöpfe zur Verfügung, beispielsweise für die Gebäudesanierung mit Schwerpunkt Dämmung, für den Austausch alter Öl- und Gasheizkessel, für den Einbau von Wärmepumpen, für Photovoltaikanlagen oder für die Umstellung auf regenerative Wärmenetze. Dazu kommen steuerliche Anreize wie Sonderabschreibungen.

Aktuelle dena-Studie

Städte und Kommunen nehmen eine wichtige Rolle bei der Transformation des Gebäudebestands ein, wie eine aktuelle Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) zeigt: Laut dena ist es erforderlich, die Sanierungsrate und -tiefe signifikant zu erhöhen und bis zum Jahr 2045 rund 120 Milliarden Euro zusätzlich in die Sanierung öffentlicher Nichtwohngebäude zu investieren.

Depenbrock: Folgeauftrag in Stemwede

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Die Gemeinde Stemwede in Nordrhein-Westfalen vertraut erneut auf die Facility-Management-Expertise des Baukonzerns Depenbrock. Nachdem dessen Unternehmensbereich Gebäudemanagement bereits seit 2020 die technische Bewirtschaftung der Liegenschaften der Kommune durchführt, wird die erfolgreiche Zusammenarbeit nun verlängert: Voraussichtlich noch im Sommer erfolgt die offizielle Unterzeichnung eines neuen Vertrags mit fünfjähriger Laufzeit, der die nahtlose Fortführung der Partnerschaft ab 1. Januar 2026 sichert.

Zu den von Depenbrock für die Gemeinde betreuten Objekten zählen unter anderem Schulen, Kindertagesstätten, Sportstätten, Feuerwehrgerätehäuser, Friedhofskapellen, das Rathaus sowie weitere öffentliche Gebäude –  insgesamt sind es 37 Liegenschaften. Im Fokus steht die umfassende technische Betreuung, von der Wartung und Inspektion über Störungsmanagement und Instandhaltung bis hin zur Umsetzung energetischer Optimierungsmaßnahmen.

Immobilienprozesse in Echtzeit

Neben klassischen Facility-Management-Aufgaben übernimmt das Unternehmen auch die Koordination aller technischen Leistungen einschließlich der Erfassung und Bearbeitung von Störungsmeldungen im CAFM-System. Die Software zum Steuern und Kontrollieren von Gebäuden und technischer Infrastruktur ermöglicht die Darstellung aller Immobilienprozesse in Echtzeit sowie das Verfassen von individuellen Statusberichten und Auswertungen. Regelmäßige Objektbegehungen zählen ebenfalls zum Aufgabenspektrum. Darüber hinaus gibt Depenbrock konkrete Handlungsempfehlungen für die Budget- und Maßnahmenplanung der Gemeinde.