Samstag, 7. Februar 2026
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gefma startet neuen Arbeitskreis Gebäudetechnik

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Der Deutsche Verband für Facility Management (gefma) will einen neuen Arbeitskreis Gebäudetechnik aufbauen, um diesem zentralen Themenfeld im Facility Management mehr Raum zu geben.

Ziel des Gremiums ist, gemeinsam unter engagierten Fachleuten aus dem gefma-Netzwerk praxisnahe Ansätze und Strategien zu entwickeln, die zu innovativen und nachhaltigen Lösungen in der Gebäudetechnik beitragen, teilte der Verband mit. Folgende Themen sollen im Mittelpunkt stehen:

• Technische Gebäudeausrüstung und energetische Optimierung
• Building Information Modeling (BIM), IT-gestützte Prozesse und CAFM
• Smart Building-Konzepte und vernetzte Technologien

Der Verband lädt Interessierte ein, an dem neuen Arbeitskreis mitzuwirken. Der gemeinsame Austausch soll Impulse geben, wie neue Entwicklungen sinnvoll in die Praxis überführt werden können und gleichzeitig konkrete Handlungsempfehlungen für den FM-Alltag liefern.
Geplant ist, den Arbeitskreis Gebäudetechnik im August 2025 mit einem Online-Kickoff-Meeting zu starten. Das genaue Datum wird den Teilnehmenden rechtzeitig bekannt gegeben.

Studie: Logistikimmobilien in der Kommunalen Wärmeplanung

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Logistikimmobilien können Städte und Gemeinden vielfältig bei der Energie- und Wärmewende unterstützen. Zu diesem Ergebnis kommt die kostenlose Studie „Logistikimmobilien als Pfeiler der Kommunalen Wärmeplanung“, teilte die Initiative Logistikimmobilien (Logix) mit.

Die auf Nachhaltigkeitsberatung spezialisierte List Eco hat dafür unter Beteiligung von Fiege und Siemens die Rolle der Assetklasse als Energieerzeuger sowie als Energieverbraucher untersucht. Zudem wird nach Angaben von Logix beleuchtet, welchen Stellenwert Logistikimmobilien in lokalen Energiegenossenschaften einnehmen und wie sie zu einer nachhaltigen Verkehrswende beitragen können. „Die Autoren weisen zahlen- und faktenbasiert nach, was in Sachen Nachhaltigkeit bei Logistikimmobilien funktioniert und was nicht und welche Rolle das für eine Unterstützung bei der Energie- und Wärmewende spielt“, sagte Dr. Malte-Maria Münchow, Sprecher von Logix und Head of Logistics Strategy bei Deka Immobilien Investment.

Das seit Anfang 2024 geltende Wärmeplanungsgesetz verpflichtet Kommunen, den kosteneffizientesten und praktikabelsten Weg zu einer klimafreundlichen und langfristigen Wärmeversorgung vor Ort zu ermitteln. Bis Ende Juni 2028 sollen sie entsprechende Wärmepläne aufstellen, die anschließend alle fünf Jahre überprüft werden müssen.

Aggreko übernimmt die Mobil in Time Gruppe

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Das britische Unternehmen Aggreko, das auf die Vermietung von Energielösungen spezialisiert ist, hat die Mobil in Time Gruppe übernommen, die in den Bereichen temporäre Heizung, Kühlung, Gebäudeheizung und Wasserschadensanierung aktiv ist.

Das Unternehmen mit rund 200 Mitarbeitern und 19 Standorten in der Schweiz, Deutschland und Österreich war bislang im Besitz von Verium, einem unabhängigen Multi-Family-Office mit Sitz in Zürich, teilte Aggreko mit. „Diese Übernahme stellt einen wichtigen Meilenstein in unserer Wachstums- und Expansionsstrategie in Europa dar. Sie stärkt unsere Kompetenz im Bereich der mobilen Energielösungen und erweitert unser Leistungsportfolio um Dienstleistungen zur Wasserschadenssanierung“, sagte Robert Wells, President Europe and Events bei Aggreko.
Für die Kunden, Mitarbeiter und Standorte der Mobil in Time Gruppe soll sich nichts ändern.

IFMA Austria: Vorstand mit neuer Struktur

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Der FMA I IFMA Austria hat im Juni im Rahmen der diesjährigen ordentlichen Mitgliederversammlungen eine neue Vereinsstruktur beschlossen und einen neuen Vorstand gewählt.
Künftig wird jeder zentrale Themenschwerpunkt der Vereine durch ein eigenes Vorstandsmitglied verantwortet, teilte IFMA Austria mit. „Mit frischen Formaten, verstärktem Fokus auf Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Rechtssicherheit sowie einem Ausbau unserer internationalen Aktivitäten setzen wir neue Maßstäbe in der Verbandsarbeit“, sagte Präsident Mikis Waschl. Er bildet zusammen mit Doris Bele weiterhin die Spitze des neuen Teams.

„Unser Blick geht weiter nach vorne: Die Anforderungen an Gebäude und deren Betrieb verändern sich grundlegend – hybride Arbeitsmodelle, ESG-Kriterien, Smart Building-Technologien, Lieferkettenstabilität und Nutzerzentrierung sind nur einige Stichworte“, ergänzte die Vorsitzende der FMA mit Blick auf die neue Ausrichtung.

Der neue Vorstand der Facility Management Austria (FMA) mit den jeweiligen Themenschwerpunkt-Verantwortlichen:
• Doris Bele, Vorsitzende
• Marcel Kremmer, stellvertretender Vorsitzender
• Peter Kovacs, Kassier
• Manuel Radauer, Schriftführer
• Christina Ipser, Vorstand – Ausbildung und Kompetenz
• Johannes Messner-Haidenthaler, Vorstand – Digitalisierung
• Janine Schulyok, Vorstand – Mensch im Mittelpunkt
• Günter Hirner, Vorstand – Rechte und Pflichten
• Bernd Stampfl, Vorstand – Nachhaltigkeit und Klimaschutz
• Robert Punzenberger, Vorstand – Kommunikation und Mitglieder

Dussmann reinigt Kindergärten in Wien

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Dussmann hat von der Stadt Wien den Auftrag zur Reinigung von 200 Kindergärten erhalten.
„Wir freuen uns sehr über diesen besonders verantwortungsvollen Auftrag für rund zwei Drittel aller städtischen Kindergärten“, sagte Gunther Weber, Dussmann-Niederlassungsleiter in Wien und Niederösterreich. Besonderes Augenmerk liege dabei auf der gründlichen Reinigung der Böden.

In Wien ist Dussmann nach eigenen Angaben bereits in zahlreichen Schulen für die Reinigung und Essensausgabe zuständig.

Airbus erweitert Kooperation mit Engie

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Der Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus hat Engie beauftragt, seine Dekarbonisierungsstrategie an insgesamt 22 europäischen Standorten umzusetzen. Airbus will bis 2030 den Energieverbrauch seiner Liegenschaften in Frankreich, Deutschland und Spanien im Vergleich zu 2015 um 20 Prozent senken und den Ausstoß von Treibhausgasen um 85 Prozent verringern, teilte Engie Deutschland mit.
Mit dem neuen Vertrag, der die Partnerschaft nun auf Deutschland und Spanien ausweitet, setzen beide Unternehmen ihre langjährige Kooperation fort. Die neue Rahmenvereinbarung umfasst zehn Standorte in Deutschland sowie weitere zwölf in Frankreich und Spanien. Die Projekte zur Installation von intelligenten Energiemanagementsystem sowie zur effizienten Strom- und Wärmeerzeugung mit erneuerbaren Energien sollen schrittweise ab 2026 eingeführt und spätestens 2029 in Betrieb genommen werden. Engie wird die neue Infrastruktur betreiben und warten, heißt es weiter aus Köln.

„Für Airbus geht es ebenso wie für all unsere Industriekunden darum, die Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit ihres jeweiligen Unternehmens zu sichern“, sagte Frank Lacroix, Executive Vice President von Engie und verantwortlich für die Global Business Unit Local Energy Infrastructures.

VDI 6030: Anforderungen an Raumheiz- und Kühlflächen

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Der VDI hat die Richtlinie VDI 6030 Blatt 1 „Planung und Bemessung von Raumheiz- und kühlflächen – Grundlagen“ veröffentlicht. Die Neufassung bietet eine umfassende Arbeitshilfe, um den vielfältigen Anforderungen effizient gerecht zu werden, teilte die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG) mit. Ein ganzheitlicher Ansatz soll dazu beitragen, eine durchdachte Raumplanung mit optimalen Bedingungen für Übergabesysteme zu verbinden und so spätere Hürden zu minimieren. Im Unterschied zur Erstfassung aus dem Jahr 2002, die sich nur auf Raumheizkörper bezog, deckt die neue Version alle vorrangig thermisch wirkenden Übergabesysteme ab – einschließlich solcher mit integrierter Wärme- oder Kälteerzeugung (z. B. direkt elektrisch betriebene Systeme). Die Anwendung gilt für Wohn- und Nichtwohngebäude sowie für freie und integrierte Systeme, ausgenommen sind lediglich Einzelfeuerstätten.

Die Richtlinienreihe VDI 6030 ist in vier Blättern gegliedert und beginnt in Blatt 1 mit Bemessungsgrundsätzen und Grundlagen der für alle Übergabesysteme geltenden Systematik des Entwerfens einer Nutzenübergabe, heißt es aus Düsseldorf. Die Richtlinie VDI 6030 Blatt 1 „Planung und Bemessung von Raumheiz- und kühlflächen – Grundlagen“ kann für 153,50 Euro bei DIN Media erworben werden.

Dussmann erwirbt irischen Anlagenbauer Lynskey

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Die Dussmann Group hat die auf mechanischen Anlagenbau spezialisierte Lynskey Engineering Group mit Hauptsitz in Dublin übernommen.

Durch den geplanten Zukauf – die Akquisition muss noch von den irischen Kartellbehörden genehmigt werden – will der Dienstleister den Geschäftsbereich Dussmann Technical Solutions stärken. „Ein wichtiges Ziel ist, unser Angebot des technischen Anlagenbaus für Kunden mit komplexen technischen Anforderungen und unternehmenskritischen Systemen in den Bereichen Industrie, Energie und Rechenzentren zu etablieren und weiter auszubauen“, sagte Wolf-Dieter Adlhoch, CEO der Dussmann Group. Oliver Finckh, Geschäftsführer von Dussmann Technical Solutions, ergänzte: „Der Zukauf von Lynskey versetzt uns in die Lage, beide Hauptgewerke – mechanische und elektrische Dienstleistungen – bei komplexen Großprojekten aus einer Hand anzubieten und somit als technischer Generalunternehmer für mechanische, elektrische und Installations-Dienstleistungen aufzutreten.“

Lynskey bietet den Angaben zufolge spezialisierte Dienstleistungen wie mechanische Planung, Engineering, Installation und Inbetriebnahme und ist auf die Bereiche Rechenzentren, Pharmazie, Einzelhandel, Gewerbe und Energie in ganz Europa fokussiert. Mit Dussmann hat das irische Unternehmen, das mit rund 120 Mitarbeitern etwa 60 Mio. Euro Jahresumsatz erwirtschaftet, bereits bei der technischen Ausstattung von Rechenzentren zusammengearbeitet, heißt es aus Berlin.

Sachsen bietet Flächen für E-Ladeinfrastruktur

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Der Freistaat Sachsen stellt landeseigene Parkplatzflächen für die Schaffung öffentlich nutzbarer Lademöglichkeiten durch externe Investoren über das FlächenTool der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur bereit. Auf der digitalen Plattform sind seit Anfang Juli über 50 landeseigene Parkplatzflächen an öffentlichen Verwaltungs- und Hochschulstandorten des Freistaates Sachsen abrufbar, teilte der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) mit. Private Investoren können sich bewerben, um im Rahmen einer Flächenüberlassung dort öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur zu errichten.

„Nachdem wir in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich das Netz von Ladepunkten für elektrische Dienstfahrzeuge verdichtet haben, unterstützen wir nun mit der Bereitstellung geeigneter Parkplatzflächen den Ausbau von öffentlich nutzbarer Ladeinfrastruktur“, sagte Oliver Gaber, kaufmännischer Geschäftsführer des SIB. Das FlächenTool zeigt verfügbare Liegenschaften für den Aufbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur und informiert unter anderem über Standort, Flächengröße, Anzahl der Stellplätze und öffentliche Zugänglichkeit. „Die Nutzung des Tools erleichtert den Matching-Prozess zwischen privaten Investoren und Behörden und beschleunigt so den Ausbau vor Ort“, erklärte Johannes Pallasch, Leiter der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur in der NOW GmbH.

Nachhaltige Energiestrategien bei Rolls-Royce

Marie-Louise Niggemeier
Energieausfall, Versorgungsengpässe und Kostenexplosion sind im Facility Management keine Randthemen, sondern zentrale Risikofaktoren im täglichen Gebäudebetrieb. Eine besondere Rolle spielt dabei die Notstromversorgung. Sie sichert im Ernstfall den Betriebkritischer Infrastrukturen, schützt vor wirtschaftlichen Schäden und kann – intelligent eingebunden – sogar zur Optimierung des gesamten Energiesystems beitragen.

Marie-Louise Niggemeier, Manager Business Development & Partnering bei der Rolls-Royce Solutions GmbH wird in ihrem Vortrag bei „Nachhaltigkeit durch FM“ anhand des Beispiels Rolls-Royce Solutions in Friedrichshafen aufzeigen, wie partnerschaftliche Geschäftsmodelle dazu beitragen können, Versorgungssicherheit gezielt zu gestalten, Kosten zu stabilisieren und gleichzeitig Nachhaltigkeitsziele zu berücksichtigen.

Die Tagung „Nachhaltigkeit durch FM – ESG in Wirtschaft, Industrie und Verwaltung“ findet am 15./16. September im Hotel Berlin in Berlin statt.
Das komplette Programm und das Anmeldeformular finden Sie hier

Neues Infoportal zu Großwärmepumpen

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Das Fraunhofer IEG hat im Auftrag der LEA LandesEnergieAgentur Hessen mit dem Großwärmepumpen-Infoportal eine neue Website ins Leben gerufen. „Mit dem neuen Infoportal schließen wir eine entscheidende Informationslücke auf dem Weg zu klimaneutralen Wärmenetzen und Industrieprozessen. Damit gehen wir einen wichtigen Schritt zur bundesweiten Energiewende“, sagte der hessische Energieminister Kaweh Mansoori anlässlich der Vorstellung des Infoportals.

Das Herzstück des Portals ist eine umfassende Datenbank, die detaillierte Informationen zu am Markt verfügbaren Großwärmepumpen und Herstellern bereitstellt. Vielfältige Filteroptionen, unter anderem für Leistungsbereich, Temperaturbereich und Kältemittelkategorie sollen eine gezielte Produktsuche für kommende Betreiber ermöglichen. Zudem liefert die Datenbank Einblicke in geplante und umgesetzte Projekte in Deutschland. Ergänzt wird das Angebot durch vertiefende Informationen zu Technologien, Kältemittelauswahl und Verschaltungsvarianten sowie durch einen integrierten Wirkungsgrad-Rechner, der die Effizienz verschiedener Systeme vergleichbar macht, heißt es weiter aus Aachen. Ziel des Infoportals ist den Angaben zufolge, Planern und Betreibern von Wärmenetzen sowie energieintensiven Industrien mit Wissen über vorhandene, praxisorientierte Lösungen zu unterstützen. Großwärmepumpen ermöglichen eine zuverlässige Erzeugung von Wärme bis 200°C, in Verbindung mit Dampfkompressoren sogar bis zu einer Temperatur von 300°C.

Sonderteil Job + Karriere 2025

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Berufsbild • Ausbildung und Studium • Chancen & Karriere

Studie: Digitale Transformation stagniert

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Die digitale Transformation der Immobilienbranche tritt auf der Stelle. Das ist ein Ergebnis der neuen Studie „Transform to Succeed“, die das Beratungsunternehmen Drees & Sommer gemeinsam mit dem Institut für Immobilienwirtschaft und -management (IIWM) der TH Aschaffenburg vorgelegt hat. Weitere zentralen Erkenntnisse: Die Branche schöpft ihre technologischen Möglichkeiten nicht aus, investiert weniger, bildet kaum weiter und verliert dadurch an Innovationskraft, heißt es aus Stuttgart.

Besonders bedenklich ist laut Drees & Sommer der Rückgang der Investitionsbereitschaft. Während im vergangenen Jahr noch 19 Prozent der Unternehmen mehr als 20 Prozent ihres Umsatzes in digitale Projekte investierten, seien es in diesem Jahr nur noch 7 Prozent. Auch beim Thema digitale Kompetenz zeige sich ein ernüchterndes Bild: Nur 35 Prozent der Befragten bewerten das digitale Fachwissen in ihrer Organisation als ausreichend – ein Rückgang um 10 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Rund ein Viertel der Unternehmen bietet laut der Analyse überhaupt keine digitalen Weiterbildungsformate an.

Für die Studie wurden 120 Fach- und Führungskräfte aus allen Segmenten der Immobilienbranche befragt. „Der Veränderungsdruck ist hoch, doch die Bereitschaft zum Handeln bleibt vielerorts gering“, sagte Dr. Chris Richter, Associate Partner bei Drees & Sommer und Leiter des Bereichs Strategy and Organisation. Zwar gebe es Vorreiter, doch viele Unternehmen würden weiterhin das enorme Potenzial digitaler Lösungen verkennen, um zentrale Herausforderungen wie den Fachkräftemangel, Effizienzanforderungen oder ESG-Vorgaben zu bewältigen.

Umsatzwachstum bei Gies

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Die Gies Unternehmensgruppe hat im Geschäftsjahr 2024 ihren Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr um 8,75 Prozent auf 149,2 Mio. Euro erhöht. „Trotz gestiegener Anforderungen und wachsendem Kostendruck konnten wir unsere Auftraggeber durch individuelle, passgenaue Servicekonzepte überzeugen“, teilte der Anbieter infrastruktureller Facility-Services mit. Die Gies Unternehmensgruppe mit bundesweit 5.775 Mitarbeitenden hat sich nach eigenen Angaben besonders in den südlichen Regionen aber auch in West- und Ostdeutschland positiv entwickelt.

Das Angebot richtet sich insbesondere an Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Industrie, Verwaltungen sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen. Der größte Umsatzanteil entfällt mit über 60 Mio. Euro auf den Bereich Gesundheit und Pflege, gefolgt vom Bereich Industrie und Verwaltungen mir rund 38 Mio. Euro. Mit Universitäten, Forschungs- und Bildungseinrichtungen wurden knapp 25 Mio. Euro umgesetzt, etwa 19 Mio. Euro mit Managementdienstleistungen erwirtschaftet.

Strabag PFS punktet weiter in NRW

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Strabag Property and Facility Services (Strabag PFS) hat vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) den Auftrag für das technische Facility Management der Justizvollzugsanstalt Bochum sowie der Fortbildungsakademie Mont Cenis in Herne erhalten.

Mit dem Auftrag der Niederlassung Dortmund setzt sich die erfolgreiche Partnerschaft zwischen Strabag PFS und dem BLB NRW fort, die bereits Liegenschaften in Münster, Duisburg und Köln umfasst, teilte die Unternehmensgruppe mit. Strabag PFS bewirtschaftet bereits die JVA Willich und ist in der JVA Bochum künftig für 14 Wirtschaftseinheiten mit rund 60.000 m² Fläche, darunter Hafthäuser, Verwaltungsbereiche, die Pforte und Mehrzweckgebäude zuständig. Die Fortbildungsakademie Mont Cenis des nordrhein-westfälischen Innenministeriums in Herne umfasst eine Fläche von rund 10.600 m² mit zahlreichen Veranstaltungs- und Seminarräumlichkeiten.

Deutsche Bank verlängert mit CBRE

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Der internationale Immobiliendienstleister CBRE und die Deutsche Bank haben ihre Vereinbarung über integrierte Dienstleistungen für das Immobilienportfolio in über 50 Ländern erneuert.
CBRE wird in den meisten Märkten außer Deutschland, Luxemburg und Italien integrierte Facility-Management-Dienstleistungen sowie Beratungs- und Transaktionsdienstleistungen für das Finanzinstitut erbringen, teilte das Unternehmen mit. CBRE wurde den Angaben zufolge bereits 2010 von der Deutsche Bank mit Facility-Management-Dienstleistungen in ausgewählten Märkten in der EMEA-Region beauftragt.

„Die Erweiterung unserer vertrauensvollen Partnerschaft mit CBRE ermöglicht es uns, die betriebliche Effizienz zu steigern und die Büroräume in unserem gesamten Portfolio intelligenter zu nutzen“, sagte Rebecca Short, Chief Operating Officer der Deutschen Bank. Bis 2050 will die Bank weltweit keine Kohlendioxidemissionen mehr verursachen und ein globales Arbeitsplatznutzungsprogramm umsetzen.

Adlhoch (gefma) und Saam (ZIA) diskutieren bei Nachhaltigkeit durch FM

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Funktioniert Nachhaltigkeit im Gebäudebetrieb nur durch strenge gesetzliche Auflagen oder benötigen Eigentümer und Betreiber größere Handlungsspielräume, um eigenverantwortlich das Ziel eines nachhaltigeren Gebäudebetriebs zu erreichen? Darüber diskutieren wir im Rahmen unserer Tagung „Nachhaltigkeit durch FM – ESG in Wirtschaft, Industrie und Verwaltung“, die am 15./16. September in Berlin stattfindet, mit Vertretern aus Verbänden, Politik und Wirtschaft.

Zugesagt haben bereits Wolf-Dieter Adlhoch, Vorstandsvorsitzender gefma und CEO der Dussmann Group, sowie Wolfgang Saam, Abteilungsleiter Klimaschutz-, Energiepolitik und Nachhaltigkeit, Zentraler Immobilien Ausschuss (ZIA) e.V.

Was Sie sonst noch erwartet, sehen Sie hier.

Neue ift- Richtlinie zum Schutz vor Vandalismus

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Das ift Rosenheim hat die neue Richtlinie EI-06/1 „Vandalismushemmende Bauelemente und Einrichtungen“ veröffentlicht. Das Institut für Fenstertechnik hat eine Arbeitsgruppe gegründet, bei der von Vandalismus Betroffene sowie Hersteller und beratende Gruppen vertreten waren. Die ift-Richtlinie EI-06/1 gilt für Türen, Tore, Fassaden sowie Fenster und Verglasungen. Es werden Prüfverfahren, Klassifizierung nach Tätergruppen, Schadensrisiko und Eintrittswahrscheinlichkeit beschrieben sowie Einsatzempfehlungen für geeignete Widerstandsklassen definiert, teilte das Institut mit.

Vandalismushemmende Bauelemente sind nach ift-Angaben widerstandsfähiger gegen einen Direktangriff als einbruchhemmende Bauteile. Ziel ist, teure Folgeschäden in Gebäuden zu minimieren und den Schutz der körperlichen Unversehrtheit der Gebäudenutzer zu verbessern. Geprüft wird der Widerstand gegen Vandalismus an einem betriebsfertig montierten Element mit allen erforderlichen Komponenten (Zarge, Verglasung, Füllung, Schlösser und Bänder sowie Verriegelungskomponenten). Varianten mit unterschiedlichen Öffnungsarten werden einzeln geprüft und bewertet. Mit der Richtlinie können geeignete Bauelemente geprüft, klassifiziert und ausgeschrieben werden, heißt es weiter aus Rosenheim.

Ein ausführlicher Beitrag zu diesem Thema ist für die DFM-Ausgabe 9/2025 vorgesehen, die Ende August erscheinen wird.

Stölting steigert den Umsatz

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Die Stölting Service Group hat im Geschäftsjahr 2024 ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 6,5 Prozent auf rund 365 Mio. Euro erhöht. „Der Rekordumsatz ist das Ergebnis unserer stabilen Marktposition in der Sparte Reinigung und dem erfolgreichen Wachstum im Bereich der Gleisbausicherung“, sagte Sebastian Mosbacher, CEO der Stölting Service Group, die bundesweit rund 15.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Mit einem Umsatzanteil von 53 Prozent behauptete sich die Sparte der Reinigung im Geschäftsjahr 2024 weiter als traditionell stabilste Säule des Unternehmens, heißt es aus Gelsenkirchen. Die Gleisbausicherung für die Deutsche Bahn AG und deren Tochterunternehmen erzielte den Angaben zufolge ein Umsatzwachstum von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In dieses Geschäftsfeld ist Stölting vor 13 Jahren eingestiegen. „Vom ursprünglichen Anbieter personeller Sicherungsleistungen haben wir uns schrittweise zu einem technischen Dienstleister mit Schwerpunkt auf moderne Sicherheitsanlagen und Warnsignalgeber entwickelt. Die geplanten Infrastrukturinvestitionen der Bundesregierung, insbesondere mit der Deutschen Bahn als Hauptauftraggeber, eröffnen uns auch künftig attraktive Wachstumsperspektiven“, erklärte Mosbacher die Entwicklung. Unabhängig davon legte der Umsatz im Eventgeschäft im Vorjahresvergleich von zehn auf rund 18 Mio. Euro zu.

Neue Geschäftsfelder erschließen

Laut Mosbacher sind „Expansionsziele, gezielte Unternehmenszukäufe und Investitionen in digitale Technologien zentrale Bausteine unserer Wachstums- und Zukunftsstrategie, mit denen wir als Full-Service-Anbieter unsere Marktposition stärken, neue Geschäftsfelder erschließen und unseren Kunden langfristig smarte und zukunftsorientierte Lösungen bieten“. Das Serviceangebot soll dabei zunehmend um technische Lösungen erweitert werden. Im April 2024 wurde der Bonner Gebäudedienstleisters Dirk Müller zugekauft, zum Jahresende das Sicherheitstechnikunternehmen DeichTec in Emden übernommen. Mit dem der Erwerb der Mehrheitsanteile an der Wagner RCP Security Holding in Wien, die inzwischen als Stölting Austria GmbH firmiert, ist der Facility Services Anbieter seit Januar 2025 auch auf dem österreichischen Markt aktiv.

Zudem hat Stölting neue Geschäftsfelder im Blick. Aktuell prüft das Unternehmen die Übernahme eines Schulungs- und IT-Spezialisten, der Virtual-Reality-Programme für die Qualifizierung von Mitarbeitenden in der Automobilindustrie entwickelt. Perspektivisch könnten solche Technologien den Angaben zufolge auch bei der Schulung von gewerblichen Stölting-Mitarbeitenden zum Einsatz kommen.

IWG und SmartLabs bieten gemeinsam Laborlösungen

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Die International Workplace Group (IWG) und SmartLabs, Anbieter von flexiblen Laborinfrastrukturlösungen, haben eine zehnjährige globale Partnerschaft zur Bereitstellung vollständig verwalteter Laborinfrastrukturen vereinbart.

Die Zusammenarbeit, die während der BIO International Convention 2025 in Boston vorgestellt wurde, soll die Laborlösungen von SmartLabs in das Markenportfolio der IWG bringen, teilten die Unternehmen mit. Zu dem Anbieter für flexible und hybride Arbeitsräume zählen Marken wie Regus, Spaces, Signature und HQ. Die Kooperation zielt mit dem „Lab-as-a-Service“-Modell von SmartLabs auf die weltweit steigende Nachfrage nach vollständig betreuten Laborumgebungen in aufstrebenden wie etablierten Life-Science-Zentren ab. Die integrierte Plattform soll alle Phasen, von der Standortwahl über Labordesign und Bau-Management bis hin zum täglichen Betrieb und kontinuierlicher wissenschaftlicher Betreuung, abdecken.

„Durch die Kombination unserer wissenschaftlichen und operativen Expertise mit der internationalen Reichweite von IWG können wir nun vollständig verwaltete, leistungsstarke F&E-Umgebungen direkt in unterversorgten Märkten in Europa, Asien und darüber hinaus anbieten“, sagte Brian Taylor, CEO von SmartLabs. Für IWG bedeutet dies den Einstieg in den Bereich der laborfähigen Immobilien und damit neue Möglichkeiten für Vermieter, Entwickler und Kapitalpartner, mit bewährten, risikoarmen und sofort einsatzbereiten Lösungen Zugang zu den wachstumsstarken Bereichen Life Sciences und Technologie zu erhalten, heißt es weiter aus München.
„Dieses neue Angebot bietet unseren Partnern eine hervorragende Möglichkeit, die wachsende Nachfrage nach spezialisierten Laborumgebungen zu bedienen – ohne die Komplexität, diese selbst aufbauen oder betreiben zu müssen. Gemeinsam ermöglichen wir eine schnellere und intelligentere Bereitstellung von forschungsfähigen Räumlichkeiten in wichtigen Innovationsmärkten weltweit“, erklärte Mark Dixon, Gründer und CEO von IWG.