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Sauter betreut Kennedy Tower in Essen

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Sauter Deutschland übernimmt zusätzlich zum bestehenden Facility Management nun auch das Property Management des Kennedy Towers in Essen.

Damit verantwortet Sauter die technische und kaufmännische Betreuung des denkmalgeschützten Büro- und Dienstleistungsgebäudes aus einer Hand, teilte der Dienstleister Anfang September mit. „Im laufenden Betrieb macht es einen großen Unterschied, wenn Themen schnell angesprochen und Entscheidungen auf kurzem Weg getroffen werden können. Dieses vertrauensvolle Miteinander hat dabei geholfen, viele Punkte zügig zu strukturieren und gemeinsam pragmatische Lösungen für den Kennedy Tower zu finden“, sagte Lisa Zielke, Property Managerin bei Sauter Deutschland.

Qualitätsorientierte Vergabe von Reinigungsleistungen

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Eine öffentliche Ausschreibung für Gebäudereinigungsleistungen, die realistische Leistungswerte zugrunde legt, geeignete Zuschlagskriterien definiert und die Kalkulationen der Bieter tatsächlich prüft, ist kein bürokratischer Mehraufwand, sondern Voraussetzung dafür, dass ein Vertrag zustande kommt, der eingehalten werden kann.

Wer öffentliche Ausschreibungen für Gebäudereinigungsleistungen beobachtet, kennt das Muster: Am Ende gewinnt fast immer das Angebot mit dem niedrigsten Preis. Auf dem Papier ist das transparent und für Laien rechtssicher – in der Praxis aber häufig der Anfang eines Problems, das erst Monate später sichtbar wird: Wenn Reinigungskräfte fehlen, Leistungen nicht erbracht werden und der Auftraggeber nachverhandeln muss, was eigentlich schon fixiert ist. Das ist kein Einzelfall. Es ist eine Systematik, die mit dem Missverständnis beginnt, das Angebot mit dem niedrigsten Preis sei automatisch das Wirtschaftlichste.

Warum der Preis allein die falsche Rechnung vorgibt

Die Kalkulation einer Gebäudereinigung basiert auf Leistungswerten, also der Fläche, die eine Reinigungskraft pro Stunde bewältigen kann, um die Leistungen im Leistungsverzeichnis abzuarbeiten. Dieser Wert ist keine feste Größe, sondern hängt im individuellen Leistungsverzeichnis von einer Vielzahl an Einflussfaktoren ab. Genau hier liegt das Problem für jede Ausschreibung: Es gibt keine universell gültigen Leistungswerte, wohl aber marktübliche und tatsächlich machbare Werte.

Ein Beispiel macht den Unterschied greifbar: Für ein Büro wurde als marktüblicher Leistungswert eine Reinigungszeit von 3,3 Minuten angesetzt. Realistisch betrachtet, unter Berücksichtigung aller Inhalte des Leistungsverzeichnisses, benötigt eine Reinigungskraft dafür aber machbare 6,5 Minuten. Die Differenz von etwa drei Minuten pro Raum und Reinigung mag zunächst klein erscheinen. Multipliziert über ein ganzes Reinigungsrevier oder -objekt entsteht im Jahresverlauf jedoch ein struktureller Zeitmangel, den die Reinigungskraft nicht ausgleichen kann, ohne Qualität zu opfern. Sie muss also Leistungen weglassen.

Wer unrealistische Leistungswerte in seiner Ausschreibung akzeptiert, schafft unrealistische Angebote – und öffnet Dumpingpreisen Tür und Tor. Das geht sogar so weit, dass Bieter fast zum „Immer-Billiger-Werden“ gedrängt werden, sonst würde sich die Mühe der Angebotserstellung gar nicht lohnen. Schließlich können Wettbewerber wieder mit höheren Leistungswerten aufwarten, um der Billigste zu werden.

Relevant sind vielmehr der Aufbau und die Wertung des Stundenverrechnungssatzes, der bereits bei der Konzeption des Vergabeverfahrens transparent strukturiert sein muss. Nur wenn der Stundenverrechnungssatz detailliert prüfbar ist, kann Dumping erkannt und aufgeklärt werden. Führen Nachfragen zu keiner nachvollziehbaren Aufklärung, wird das Angebot des Bieters gegebenenfalls ausgeschlossen.

Mehr Spielraum, als genutzt wird

Das europäische und nationale Vergaberecht zwingt niemanden zur reinen Preisentscheidung. Nach § 127 GWB und § 43 UVgO erhält das wirtschaftlichste Angebot den Zuschlag – und das bestimmt sich über das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Neben dem Preis können ausdrücklich qualitative, umweltbezogene und soziale Aspekte berücksichtigt werden. Dazu zählen u.a. technischer Wert, Betriebskosten, Lebenszykluskosten, Kundendienst, aber auch Organisation, Qualifikation und Erfahrung des eingesetzten Personals, sofern dessen Qualität die Auftragsausführung erheblich beeinflusst.

Die Vergabestellen müssen diese Kriterien, ihre Gewichtung und die Bewertungsmethode bereits mit den Vergabeunterlagen offenlegen. Das ist anspruchsvoll, wird aber in der Gebäudereinigung noch immer selten ausgeschöpft. Der Grund liegt weniger im Gesetz als in der Praxis: Eine reine Preiswertung ist einfach zu administrieren, rechtssicher zu begründen und schnell abzuschließen. Eine qualitätsorientierte Bewertung verlangt Vorarbeit, klare Konzeptanforderungen und eine belastbare Bewertungsmatrix. Genau diese Vorarbeit entscheidet später über die Qualität der Vertragsausführung.

Von der reinen Preiswertung zur Richtwertmethode

Die Unterlage für Ausschreibung und Bewertung von Leistungen (UfAB) unterscheidet im Kern drei Bewertungsmethoden. Die reine Preiswertung beschränkt sich auf vollständig standardisierte Leistungen, bei denen die Qualität bereits durch die Leistungsbeschreibung abschließend gesichert ist. Für komplexe Reinigungsdienstleistungen mit individuellem Objektzuschnitt ist sie definitiv ungeeignet.

Die Einfache Richtwertmethode setzt Leistungspunktzahl und Preis in ein Verhältnis: Eine Kennzahl ergibt sich dabei aus dem Quotienten von Leistungspunkten und Preis. Die höchste Kennzahl gewinnt.

Die Erweiterte Richtwertmethode ergänzt dieses Prinzip um einen Schwankungsbereich und ein Entscheidungskriterium: Zunächst werden alle Angebote ermittelt, die innerhalb eines definierten Prozentbereichs um die beste Kennzahl liegen. Erst unter diesen verbliebenen, praktisch gleichwertig guten Angeboten entscheidet ein zuvor festgelegtes Kriterium – Preis oder Leistungspunktzahl – über den Zuschlag. Das Entscheidungskriterium ist keine Nebensache: Wird der Preis gewählt, gewinnt oft wieder das günstigste Angebot innerhalb der Toleranzgrenze. Wird die Leistungspunktzahl gewählt, setzt sich das leistungsstärkere Angebot durch, selbst wenn es etwas teurer ist. Vergabestellen, die diese Weichenstellung bewusst treffen, steuern das Ergebnis ihrer Ausschreibung erheblich stärker, als vielen bewusst ist.

Konkret gewichtet wird das über Konzeptwertungen, etwa ein Personalkonzept: Wie sucht der Bieter Personal, wie erfolgt das Onboarding, wie wird bei Ausfällen nachbesetzt, wie werden Mitarbeitende dauerhaft gebunden und kontrolliert? Solche Konzepte lassen sich anhand transparenter, in den Vergabeunterlagen vorab definierter Punkteraster bewerten. Voraussetzung dafür ist, dass die inhaltlichen Anforderungen klar formuliert und für alle Bietergrößen erfüllbar sind, auch für kleine und mittlere Unternehmen.

Vier Wertungsstufen, ein entscheidender Filter

In der Praxis lässt sich die Angebotswertung in vier Stufen teilen: die formale Prüfung, die fachliche Eignung, die Plausibilitätsprüfung der Kalkulation und schließlich die eigentliche Preis-Leistungs-Bewertung. Entscheidend ist die dritte Stufe. Wird die Plausibilitätsprüfung der Kalkulation übersprungen oder nur oberflächlich durchgeführt, gelangen unangemessen niedrige Preise ungefiltert in die finale Wertung und verzerren dort das Ergebnis zulasten der Bieter, die realistisch kalkuliert haben. Nur wenn alle vier Stufen kritisch und plausibel geprüft werden, lässt sich am Ende tatsächlich der wirtschaftlichste Bieter identifizieren.

Dass dieser Befund keine akademische Behauptung ist, zeigt eine aktuelle Befragung unter Vertriebs- und Kalkulationsverantwortlichen von bundesweit tätigen Gebäudedienstleistern mit langjähriger Erfahrung in öffentlichen Vergabeverfahren. Der zu starke Fokus auf den Preis wurde dort als größtes Hemmnis genannt, Preisdumping durch Mitbewerber als zweithäufigstes Problem. Nur eine von sechs befragten Personen hielt die bezuschlagten und frei einzutragenden Leistungswerte für realistisch, vier hielten sie für unrealistisch. Bemerkenswert dabei: Ausnahmslos alle Befragten fordern qualitätsorientierte Vergabemodelle. Ihre konkreten Forderungen deckten sich mit dem, was der rechtliche Rahmen bereits heute zulässt. Nämlich eine stärkere Gewichtung von Konzeptbewertung, eine Plausibilitätsprüfung der Kalkulation, mehr Werkverträge statt reiner Stundenkontrolle sowie ein strukturiertes Feedback nach Vergabeentscheidungen.

Qualität ist eine Kalkulationsgröße, kein Bekenntnis

Entscheidend ist der Perspektivwechsel: Qualität in der Gebäudereinigung ist kein weicher, schwer greifbarer Wert, den man gegen den Preis abwägen muss. Qualität lässt sich kalkulieren, in Leistungswerten abbilden, vertraglich definieren und über transparente Bewertungsmatrizen objektiv beurteilen. Wer stattdessen ausschließlich über den Preis vergibt, verlagert Probleme nur nach hinten – in Form von Personalfluktuation, Reklamationen, Nachverhandlungen und am Ende höheren Kosten. Damit müssen sich dann leider häufig die Leistungsempfänger in Schulen und Verwaltungen herumärgern.

Torsten Kohn

Zum Autor: Torsten Kohn ist Geschäftsführer der RAL Gütegemeinschaft Gebäudereinigung e.V. und Gesellschafter des Beratungs- und Weiterbildungsunternehmen sarikohn in Berlin.

Weitere Detailinformationen und ein Interview mit Torsten Kohn lesen Sie in der Printausgabe (Heft 10/2026) von „Der Facility Manager“, die am 24. September erscheint.

Spie: Energiespar-Contracting in Reutlingen

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Spie Germany Switzerland Austria übernimmt für das Bildungszentrum Nord der Stadt Reutlingen die Planung und Umsetzung umfassender Energieeffizienzmaßnahmen sowie das anschließende Energiespar-Contracting mit einer Laufzeit von 15 Jahren.

Das Vorhaben soll den jährlichen Energieverbrauch der kommunalen Liegenschaft um 42 Prozent senken und garantiert eine Energiekosten-Einsparung von 52 Prozent über die gesamte Vertragslaufzeit, teilte der Dienstleister Ende August mit. „Auf Basis der Analyse haben wir ein konkretes Maßnahmenpaket entwickelt, das wir nun Schritt für Schritt im laufenden Betrieb realisieren. Ziel ist eine technisch optimierte und dauerhaft energieeffiziente Gebäudebewirtschaftung“, sagte Spie-Projektleiterin Maria Faus-Villalba.

Zum Bildungszentrum Nord in Reutlingen zählen mehrere Schulgebäude, eine Sporthalle, eine Turn- und Festhalle sowie eine Mensa. Die Effizienzmaßnahmen umfassen laut Spie neben der Installation eines Pelletkessels sowie einer Photovoltaikanlage, die Erneuerung der Lüftungsanlagen, die Umrüstung auf LED-Beleuchtung, die Sanierung der Trinkwasserinstallation sowie die Modernisierung der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik für ein digitales Energiemanagement. Das Projekt wurde im Rahmen des Modellvorhabens „Co2ntracting: build the future!“ von der Deutschen Energie-Agentur (dena) unterstützt.

Max-Planck-Institut sucht: Elektroniker*in (m/w/d) – Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik in Dortmund

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Max-Planck-Institut sucht: Elektroniker*in (m/w/d) – Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik in Dortmund

MTA Deutschland und ICS Cool Energy verschmelzen

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Der Trane Technologies Konzern hat seine beiden Gesellschaften in den Bereichen Mietgeschäft und Systemlösungen, ICS Cool Energy und MTA Deutschland, Ende August unter dem Dach von MTA Deutschland zusammengeführt.

Der Zusammenschluss soll die Kompetenzen in den Bereichen Mietkälte, Mietwärme sowie industrielle Kühl- und Heizlösungen im deutschen Markt bündeln, teilte MTA Deutschland mit. „Mit der Verschmelzung von ICS Cool Energy und MTA Deutschland gehen wir den nächsten Schritt zu einer starken, zukunftsorientierten Einheit. Nach dem Zusammenschluss der MTA mit der Rehsler Kühlsysteme letztes Jahr, vereinen wir nun die Teams, Kompetenzen und Marktstärken im Bereich der Mietkälte, um unsere Kunden noch umfassender zu unterstützen“, sagte Carola Wolters, Geschäftsführerin von MTA Deutschland.

„Die Zusammenführung ist ein wichtiger Schritt, um das Mietgeschäft unter der Marke ICS weiter auszubauen und gleichzeitig die System- und Produktkompetenz von MTA noch enger mit unserem Serviceanspruch zu verbinden“, ergänzte ICS-Geschäftsführer Andreas Stach.

Dussmann erweitert Vorstand

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Alexander Bonk ist seit dem 1. September neues Mitglied des Vorstands der Dussmann Group und für das deutsche Facility Management- und Food Services-Geschäft zuständig.

Bonk, der zuvor als Geschäftsführer das Deutschlandgeschäft des Servicespezialisten Leadec leitete, wird zugleich den Vorsitz der Geschäftsführung der Dussmann Service Deutschland GmbH übernehmen, teilte die Muttergesellschaft Dussmann Group mit. Die aktuellen Mitglieder der Geschäftsführung sollen dabei unverändert ihre Funktionen behalten.

„Die neue Vorstandsposition trägt auch der steigenden Komplexität des Dienstleistungsgeschäfts Rechnung. Mit Alexander Bonk werden wir unser Geschäft mit technischen Services und integriertem Facility Management weiter ausbauen. Auch Dienstleistungen für Industriekunden sowie für Betreiber kritischer Infrastrukturen, zum Beispiel Rechenzentren, werden im Fokus stehen“, sagte Wolf-Dieter Adlhoch, Vorstandsvorsitzender der Dussmann Group.

Piepenbrock übernimmt Prüfleistungen für Kesseböhmer

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Die Piepenbrock Unternehmensgruppe hat zu Jahresanfang von der Kesseböhmer Beschlagsysteme GmbH den Auftrag erhalten, am Hauptsitz im niedersächsischen Bad Essen die elektrischen Maschinen, ortsveränderlichen Geräte und E-Ladestationen zu prüfen.

Seit Januar wurden unter anderem rund 600 Maschinen in verschiedenen Produktionsbereichen geprüft, teilte Piepenbrock Ende August mit. „Mit Elektroprüfungen in verschiedenen Bereichen unterstützen wir Kesseböhmer dabei, dass der Betrieb reibungslos läuft. Damit schaffen wir Sicherheit für die Mitarbeiter und reduzieren Ausfälle“, sagte Sebastian Sommer, Niederlassungsleiter Prüfservice bei Piepenbrock.

Systeno: Energieverbrauch: Smarte Entlastung für Mieter und Vermieter

Steigende Energiepreise, unsichere Liefermengen, mehr Regulierung – wer heute Wohngebäude bewirtschaftet, braucht Energielösungen, die kurzfristig wirken, ohne Mieter zusätzlich zu belasten. Genau hier setzt der Gebäude Navigator von Systeno an.

Mittels vollautomatischer, digitaler Heizungsoptimierung senkt das System den Heizenergieverbrauch von Bestandsgebäuden signifikant und schafft eine Win-win-Situation: Vermieter verbessern die Energieeffizienzklasse ihrer Objekte, reduzieren CO₂-Abgaben und treiben ganz ohne Anschaffungs- oder Investitionskosten die Dekarbonisierung ihres Portfolios voran. Mieter sparen ohne Mehrkosten spürbar Energie und profitieren von stabilen Warmmieten.

Die Technologie ist in echten Beständen entwickelt und erprobt: Nach mehreren Jahren Entwicklungszeit und tausenden optimierten Liegenschaften ist klar: Der Gebäude Navigator erzielt EBZ-geprüft durchschnittlich 18,8 % Energieeinsparung und ist 100 % rechtssicher umlegbar.

Mehr unter: www.systeno.de

Techem leitet Führungswechsel ein

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Der Aufsichtsrat der Techem GmbH hat sich mit Matthias Hartmann, CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung, sowie Dr.-Ing. Carsten Sürig, Chief Financial Officer, auf einen Wechsel an der Führungsspitze verständigt.

Beide sind mit Wirkung zum 27. August 2026 vorzeitig aus der Geschäftsführung ausgeschieden, teilte das Unternehmen weiter mit. „Matthias Hartmann und Carsten Sürig haben die strategische Transformation von Techem maßgeblich vorangetrieben, um das Unternehmen vom klassischen Mess- und Abrechnungsdienstleister zu einem digitalen Anbieter für Energie- und Gebäudemanagement weiterzuentwickeln“, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Tom Blades.

Ulrich Schiller, aktuell CEO von Techem Deutschland, und Michael Nilles, Mitglied des Advisory Boards, leiten die Gruppe nun interimistisch als Co-CEOs, bis die Positionen endgültig neu besetzt sind, heißt es aus Eschborn. Schiller bringt den Angaben zufolge umfassende Erfahrung als Geschäftsführer in Wohnungsbauunternehmen mit, Nilles langjährige Digitalisierungsexpertise aus Stationen bei namhaften Industriefirmen.

Vebego reinigt weiter die Alte Oper Frankfurt

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Die Alte Oper Frankfurt hat den Vertrag mit Vebego Facility Services, die bereits seit rund zwanzig Jahren Dienstleistungen für das Konzerthaus übernimmt, zum 1. Juni verlängert.

Der Auftrag beinhaltet Unterhalts- und Glasreinigung, Veranstaltungsreinigung und -vorbereitung, Grundreinigungen, die Teppichpflege sowie Winterdienstleistungen, teilte die Unternehmensgruppe Ende August mit. „Unser Ziel ist, den hohen Qualitätsanspruch des Hauses jederzeit sicherzustellen. Dafür setzen wir auf abgestimmte Reinigungsprozesse, Tagesreinigung und eine enge Abstimmung mit unserem Kunden“, sagte Alexander Müller, Regionalleiter bei Vebego. Der Einsatz von Reinigungsrobotern werde aktuell geprüft.

Das Konzerthaus mit Räumlichkeiten mit rund 32.000 qm Fläche lockt den Angaben zufolge mit jährlich mehr als 460 Veranstaltungen etwa eine halbe Million Gäste an.

Strabag PFS betreut die DZ Bank

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Strabag Property and Facility Services (Strabag PFS) übernimmt zum Jahresanfang 2027 das technische Facility Management für die Konzernzentrale der DZ Bank AG in Frankfurt am Main.

Zum betreuten Immobilienportfolio gehören der Westend-Tower (58 Geschosse, 58.703 m²), das City Haus I (45 Geschosse, 60.820 m²), das City Haus II (10 Geschosse, 30.391 m²) sowie ein Pavillon (6 Geschosse, 2.747 m²), gab Strabag PFS Ende August bekannt. Die vier Gebäude im Frankfurter Bankenviertel mit 152.661 m² Gesamtfläche dienen dem Finanzinstitut als Konzernzentrale.

Laut Strabag PFS umfasst der Auftrag das technische Facility Management für sämtliche technischen Gewerke inklusive Gewährleistungsmanagement sowie die kontinuierliche Steigerung der Energieeffizienz des Anlagenportfolios. Mit der Implementierungsphase wurde den Angaben zufolge bereits begonnen.

C.Ed. Schulte GmbH: Sicherer Klinikbetrieb mit intelligenter Zutrittskontrolle

In Krankenhäusern treffen hohe Sicherheitsanforderungen auf komplexe organisatorische Abläufe. Genau das prägt den Alltag von Peter Holl, Leiter Technischer Service im SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach. Auf dem weitläufigen Gelände mit mehreren Gebäuden muss jederzeit gewährleistet sein, dass nur autorisierte Personen Zugang zu sensiblen Bereichen wie Operationssälen, Intensivstationen oder Medikationsräumen erhalten.

Für diese Aufgabe setzt das Klinikum auf die Zutrittskontrolllösung AccessOne von CES. Die Software ermöglicht es, sicherheitsrelevante Türen zentral zu verwalten, zu überwachen und flexibel zu steuern. Kritische Bereiche sind online angebunden, weniger sensible Türen werden mechatronisch offline gesichert. So entsteht eine skalierbare Lösung für die unterschiedlichen Anforderungen der Stationen und Fachbereiche.

Glass door with a 'Therapiesaal Kein Durchgang' sign; an empty hospital corridor extends beyond it into the distance.
Legitimation per Ausweis und PIN-Code
Bildquelle: SRH

Ein Ausweis für viele Anwendungen

Rund 1.200 Mitarbeitende sind im SRH Klinikum tätig. Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Reinigungspersonal, Handwerker sowie Mitarbeitende in Therapie und Verwaltung nutzen ihren Dienstausweis als zentrales Authentifizierungsmedium. Darauf sind genau die Zutrittsrechte hinterlegt, die für die jeweilige Aufgabe und den Arbeitszeitraum erforderlich sind.

Damit die Verwaltung nicht zur Sisyphusarbeit wird, fasst AccessOne Personen und Türen mit ähnlichen Anforderungen zu Gruppen zusammen. Mitarbeitende eines Fachbereichs erhalten ein gemeinsames Berechtigungsprofil, das bei Bedarf um individuelle Rechte ergänzt wird. So kann etwa der Chefarzt zusätzlich Zutritt zu seinem Arztzimmer erhalten, während die verantwortliche Pflegekraft für die Medikationsausgabe freigeschaltet wird.

Hospital corridor with a wooden door labeled '3' and 'Stationäre Aufnahme', glass doors at the far end, and two people walking in the distance.
Im Krankenhausflur CES OMEGA FLEX Beschlag
Bildquelle: SRH

Dezentrale Verantwortung, zentrale Kontrolle

Eine weitere Entlastung bietet die Mandantenfunktion. Das Klinikum teilt die Anlage beispielsweise in die Bereiche Therapie und Psychiatrie auf. Die Verantwortlichen können Berechtigungen eigenständig verwalten, sehen in der Software aber nur die ihnen zugeordneten Personen, Türen und Geräte. Über den Webzugang lassen sich Rechte ohne lokale Softwareinstallation vergeben, ändern oder entziehen.

Fünf Sicherheitsstufen – von sehr hoch bis sehr niedrig – schaffen zusätzliche Kontrolle. Sie können Türen, Türgruppen und Berechtigungsprofilen zugeordnet werden. Dadurch wird verhindert, dass eine besonders geschützte Tür versehentlich einem niedrigen eingestuften Profil zugewiesen wird.

Auch die Gültigkeit von Berechtigungen lässt sich differenziert steuern. Während sich Reinigungskräfte beispielsweise täglich an einem Update-Terminal validieren, genügt für Pflegekräfte ein monatliches Intervall. So bleiben Zutrittsrechte aktuell, ohne den Arbeitsalltag unnötig zu belasten.

Hospital hallway with a wooden door on the right and staff in blue scrubs walking in the distance
Im Krankenhausflur CESentry Beschlag
Bildquelle: SRH

Schnell auf personelle Veränderungen reagieren

Gerade in größeren Kliniken ist die Personalfluktuation eine besondere Herausforderung. Neue Mitarbeitende müssen kurzfristig ausgestattet, wechselnde Aufgaben berücksichtigt und ausgeschiedene Beschäftigte zuverlässig aus dem System entfernt werden. Mit zentralem Ausweismanagement, Update-Terminals sowie einem eigenen Kartendrucker und Codierer kann das Klinikum schnell reagieren. Neue Ausweise lassen sich individuell bedrucken und gleichzeitig für die Zutrittskontrolle codieren.

Das Ziel: möglichst viele sicherheitsrelevante Prozesse mit nur einem Authentifizierungsmittel zu steuern – dem Dienstausweis.

Flexibel erweiterbar

Für Peter Holl war entscheidend, dass AccessOne modular und lizenzbasiert aufgebaut ist. Funktionen wie Mandantenverwaltung, Kartendruck, Codierung und browserbasierte Berechtigungsworkflows können bedarfsgerecht ergänzt werden. Zutrittsrechte lassen sich dadurch flexibel vergeben, ändern oder löschen.

Das Ergebnis ist eine Zutrittskontrolle, die Sicherheit, Transparenz und organisatorische Flexibilität verbindet – und damit zum Schutz von Patienten, Personal und Infrastruktur beiträgt.

Kontakt

C.Ed. Schulte GmbH

Zylinderschlossfabrik
Friedrichstraße 243
42551 Velbert

+49 2051 204 0
info@ces.eu
www.ces.eu

Schulte-Schlagbaum AG: Smarte Schrankverwaltung für den Klinikalltag

Krankenhäuser und Kliniken arbeiten rund um die Uhr, mit unterschiedlichen Schichtmodellen und einer hohen Anzahl an Mitarbeitenden. Gleichzeitig stehen oft weniger Spinde zur Verfügung als Personen, die diese nutzen möchten. Eine feste Zuordnung von Schränken stößt dabei zunehmend an ihre Grenzen. Gefragt sind Lösungen, die vorhandene Kapazitäten effizient nutzen und sich nahtlos in bestehende Organisationsstrukturen integrieren lassen.

Four vertical electronic door lock keypads shown in a row for keypad entry access
Die elektronischen Safe-O-Tronic Schrankschlösser der SAG eignen sich für Neuinstallation sowie Nachrüstung bestehender Anlagen. Der Zugriff erfolgt via RFID-Technologie, z.B. über die Mitarbeitendenkarte, oder per PIN-Code.
Bild: Schulte-Schlagbaum AG

Mitarbeitendenkarte als Spindschlüssel

Ein entscheidender Vorteil elektronischer Schrankschließsysteme wie SAG Safe-O-Tronic ist die Einbindung vorhandener Mitarbeitendenkarten. Anstatt zusätzliche Schlüssel oder Transponder auszugeben, können Kliniken die bestehenden Karten für den Zugriff zu Spinden und Schränken verwenden. Die Berechtigungen werden zentral verwaltet und direkt auf den RFID-Datenträger übertragen. So wird die Mitarbeitendenkarte zum Identifikationsmedium für Zutritt, Zeiterfassung und Spindnutzung. Der organisatorische Aufwand sinkt, die Nutzerfreundlichkeit steigt.

Flexible Nutzung statt fester Zuordnung

Über ein zentrales Terminal können vorhandene RFID-Mitarbeitendenkarten automatisch mit den jeweiligen Nutzungsrechten programmiert werden. Vor Dienstbeginn erhalten Mitarbeitende ihre individuelle Tagesberechtigung, die auf Basis der hinterlegten Arbeitszeit vergeben wird. Anschließend kann ein freier Spind gewählt werden. Dieses Konzept ermöglicht eine effiziente Mehrfachnutzung von Schränken. Nicht genutzte oder dauerhaft belegte Spinde werden vermieden, vorhandene Kapazitäten optimal ausgelastet.

Einfache Integration in bestehende Infrastruktur

Die SAG-Schrankschlösser lassen sich sowohl in neue als auch bestehende Schrankanlagen integrieren. Sie eignen sich für unterschiedliche Materialien wie Holz, Metall oder HPL und können ebenso in Spezialschränken mit Glasfronten eingebaut werden. Merkmale wie außenliegende Batterien für einen unkomplizierten Wechsel, verschiedene Einbaurichtungen sowie barrierearme Bedienoptionen unterstützen einen zuverlässigen Betrieb.

Dashboard table listing lockers with columns Schloss-Nr, Raum, Reihe, Art, Status, Firmware, Batterie; rows show individual lockers with status icons and color indicators; bottom controls labeled Auslastung, Alle Schlösser, Wartung.
Mehr Transparenz bei Schranksuche, Wartung und Batteriewechsel mit Safe-O-Tronic CLW. Das spart Zeit und Ressourcen.
Bild: Schulte-Schlagbaum AG

Funkvernetzte Schrankanlagen in Echtzeit verwalten

Mit der SAG Lösung Safe-O-Tronic CLW lassen sich stand-alone Schrankanlagen zusätzlich per Funk vernetzen. Informationen wie Batteriestatus oder aktuelle Belegung stehen hierüber in Echtzeit zur Verfügung. Optional zeigt ein dynamisches Leitsystem den Mitarbeitenden zudem den schnellsten Weg zum nächsten freien Spind an.

Kontakt

Schulte-Schlagbaum AG

Nevigeser Straße 100-110
42553 Velbert

www.sag-gruppe.de

Watercryst: Kostenfalle Kalk – TGA-Strategien in Gesundheitseinrichtungen

Kalkhaltiges Trinkwasser bleibt für Kliniken ein technisches und hygienisches Risiko. Besonders in München mit Härtegraden bis 20° dH sind Ablagerungen in Leitungen und Wärmeerzeugern ein Dauerproblem. Das Klinikum Schwabing setzt deshalb seit Jahren auf chemiefreien Kalkschutz mit BIOCAT-Systemen – eine Lösung, die ohne Zusatzstoffe auskommt und die strengen Vorgaben der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) erfüllt. Die Technik stabilisiert den Betrieb, schützt sensible Versorgungsstrukturen und erzielt zusätzlich betriebswirtschaftliche und umweltpolitische Vorteile.

Man in a black coat points to a large hospital map and directory on a wall in a medical facility (German text reads 'Herzlich willkommen!').
„Ursprünglich umfasste das Klinikum Schwabing fast einen kompletten Stadtteil. Heute sind einige der Gebäude an die Stadt München zurückgegeben, andere umgenutzt, sodass auch die TGA kontinuierlich weiter oder sogar komplett neu entwickelt werden muss“, sagt Technischer Leiter Martin Sigl.
Bild: WaterCryst

Keine Kompromisse bei der Wasserqualität

„Gerade im gesundheitssensiblen Krankenhausumfeld ist es uns wichtig, dass das Trinkwasser möglichst naturbelassen und gesund bleibt“, skizziert der Technische Leiter Martin Sigl die entscheidenden Zielvorgaben. Zudem fordert die Trinkwasserverordnung (TrinkwV), Zusatzstoffe auf ein Minimum zu reduzieren. Das BIOCAT-Verfahren ist ohne Salz oder Chemikalien wirksam: Während bei Ionentauschern durch den Enthärtungsprozesses der Natriumgehalt im Trinkwasser ansteigt, docken beim WATERCryst-Verfahren Calcium- und Carbonat-Ionen an einem speziellen Granulat an und werden letztlich einfach ausgespült. Das Wasser bleibt chemisch unverändert und die Trinkwassergüte vollumfänglich erhalten.

Massiver Kostenvorteil und verlässlicher Schutz im Dauerbetrieb

Die Langzeiterfahrungen im München-Klinikum Schwabing belegen den wirtschaftlichen und technischen Nutzen:

  • Instandhaltungskosten senken: In Haus 12 musste der Plattenwärmetauscher der Großküche früher aufgrund extremer Verkalkung alle zwei Monate ausgetauscht werden. Seit der Installation der BIOCAT-Anlage arbeitet das System störungsfrei.
  • Hohe Betriebssicherheit: Seit 2013 laufen im Klinikum ein halbes Dutzend DVGW-zertifizierte Anlagen für Tagesmengen von 1.500 bis 50.000 l absolut zuverlässig.
  • Personalressourcen schonen: Durch den wartungsarmen BIOCAT-Betrieb entfallen Transport- und Logistikaufwände für mehrere Tonnen Salz im Monat. Das Haustechnik-Team wird spürbar entlastet.
Beige campus building with a red roof and arched entrance; a large welcome/information signboard with a map stands to the right.
Bild: WaterCryst

Herstellerservice mit qualifizierten Kundendienst-Technikern nach VDI 6023

WATERCryst bietet als Hersteller umfangreiche Servicedienstleistungen und Serviceverträge mit Fixpreis-Garantie. „Gerade im Krankenhausumfeld ändern sich fortlaufend die Anforderungen entlang neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse. Gleichzeitig gibt es wirtschaftliche Zwänge, denen wir unterliegen. Entsprechend müssen wir auch diese Kosten idealerweise schon bei der Erstentscheidung für eine Investition möglichst vollständig kennen und auf den Lebenszyklus abbilden. Die gleichermaßen nachhaltige wie wirtschaftliche Kalkschutzbehandlung mit WATERCryst ist also ein fast schon prototypisches Beispiel, wie zielführend die ganzheitliche Betrachtung der hygienerelevanten Anlagentechnik in den Häusern unseres Klinikums ist“, resümiert Martin Sigl.

Kontakt

Watercryst Wassertechnik GmbH

Elsa-Brandström-Straße 31
42781 Haan

+49 2129 3475 755
www.watercryst.com

Neura Mobile Robots erwirbt Adlatus

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Die Neura Mobile Robots GmbH hat die auf autonome Reinigungsroboter spezialisierte Adlatus Robotics GmbH mit Sitz in Ulm komplett übernommen.

Nach dem Vollzug der Transaktion hält Neura Mobile Robots 100 Prozent der Anteile und führt Adlatus als Tochtergesellschaft weiter, teilten die beiden Unternehmen Ende August mit. Bestehende Vereinbarungen mit Geschäftspartnern, Bestellungen sowie Produkte, Service und Support sollen wie gewohnt fortgeführt werden. Ziel der Übernahme ist den Angaben zufolge, die Produkte von Adlatus weiterzuentwickeln. „Gemeinsam werden wir die bestehenden Reinigungs- und Kehrsaugroboter technologisch vorantreiben und darauf aufbauend eine umfassende Produktfamilie für autonome Reinigungsrobotik etablieren“, kündigten die beiden Hersteller an.

Neura Robotics mit Hauptsitz in Metzingen hatte erst im Oktober 2025 die ek robotics GmbH in Hamburg zugekauft, die fahrerlose Transportsysteme anbietet. Das Unternehmen wurde in Neura Mobile Robots GmbH umbenannt, während die Marke ek robotics erhalten blieb.

Wisag Medizintechnik künftig unter dem Dach von Medisolve

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Die Wisag schärft ihr Profil als spezialisierter Dienstleister für gebäudetechnische und infrastrukturelle Leistungen im Gesundheitswesen. Im Zuge dieser strategischen Fokussierung verkauft das Unternehmen die Mehrheitsanteile an der Wisag Medizintechnischer Service GmbH an Medisolve, einen international tätigen Spezialisten für medizintechnische Dienstleistungen. Die Wisag bleibt über eine Beteiligung weiterhin mit dem Unternehmen verbunden.

Künftig richtet die Wisag ihr Leistungsportfolio im Gesundheitswesen noch gezielter auf gebäudetechnische und infrastrukturelle Dienstleistungen aus. Der Dienstleister unterstützt Krankenhäuser, Kliniken und Pflegeeinrichtungen mit technischen und infrastrukturellen Dienstleistungen entlang des gesamten Einrichtungsbetriebs. Dazu zählen u.a. Krankenhausreinigung und Care Catering, Gebäudetechnik, Sicherheitsdienstleistungen sowie Garten- und Landschaftspflege.

Europaweites Netzwerk und technische Expertise

Die Wisag Medizintechnischer Service zählt zu den etablierten Anbietern für Wartung, Instandhaltung und Management medizintechnischer Geräte in Deutschland. Gleichzeitig entwickelt sich der Markt für medizintechnische Dienstleistungen zunehmend zu einem spezialisierten Umfeld, das von steigenden technologischen Anforderungen und regulatorischer Komplexität geprägt ist. Die Weiterentwicklung des Medizintechnikgeschäfts erfolgt daher künftig unter dem Dach von Medisolve. Der international tätige Spezialist für medizintechnische Dienstleistungen verfügt über ein europaweites Netzwerk sowie umfassende technische Expertise. Als Mehrheitsgesellschafter wird er künftig die strategische Weiterentwicklung des Geschäfts verantworten.

Für die Beschäftigten der Wisag Medizintechnischer Service ergeben sich neue Entwicklungsperspektiven innerhalb einer international aufgestellten Unternehmensgruppe mit klarem Fokus auf Medizintechnik, heißt es. Gleichzeitig blieben das technische Know-how, die langjährigen Kundenbeziehungen und die hohe Servicequalität wichtige Grundlagen für die weitere Entwicklung des Unternehmens.

Medisolve beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeitende und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von über 170 Mio. Euro. Das Unternehmen ist in Italien und Spanien aktiv und tritt mit der Beteiligung an der Wisag Medizintechnischer Service in den deutschen Markt ein.

Peter Schneider Unternehmensgruppe verstärkt Präsenz in Leipzig

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Die Söffge Büro-, Gebäude- und Treppenhausreinigung wird sich künftig verstärkt auf ihren Hauptstandort in Bremen sowie die umliegende Region konzentrieren. In diesem Zuge wurde entschieden, die Leipziger Tochtergesellschaft an die Peter Schneider Unternehmensgruppe zu übergeben. Die Peter Schneider Unternehmensgruppe, die bereits seit vielen Jahren mit einer eigenen Niederlassung in Leipzig vertreten ist, baut damit ihre Präsenz in der Region aus. Beide Unternehmen verständigten sich auf eine partnerschaftliche Lösung zur Übernahme der Leipziger Gesellschaft.

„Wir sind bereits seit langer Zeit in Leipzig präsent und die Söffge-Tochter ist eine sehr gute Ergänzung für unseren bestehenden Standort“, erklärt Carsten Gehnke, geschäftsführender Gesellschafter der Peter Schneider Unternehmensgruppe. „In allen Gesprächen stand für uns ein vertrauensvoller und partnerschaftlicher Umgang im Vordergrund. Gemeinsam konnten wir eine Lösung finden, die Kontinuität für Mitarbeitende, Kunden und Geschäftspartner gewährleistet.“

Kathrin Voigt bleibt dem Unternehmen als Mitgesellschafterin erhalten und wird dessen weitere Entwicklung aktiv begleiten.In den kommenden Monaten liegt der Fokus zunächst auf der erfolgreichen Integration der neuen Kolleginnen und Kollegen sowie der Entwicklung in Leipzig. Ziel ist es, die bestehenden Kompetenzen beider Unternehmen zusammenzuführen und den Standort nachhaltig zu stärken.

Krankenhaustechnik 2026

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Unser neues Sonderheft Krankenhaustechnik vertieft auf 32 Seiten speziell die Herausforderungen und Lösungsansätze für das Facility Management im Gesundheitswesen. Dabei schlagen wir den Bogen von Planung und Bau bis zu hin zu ganz konkreten Aufgaben und Fragestellungen des technischen Betriebs von Gebäuden und Anlagen im Gesundheitswesen.

WEBINAR Siemens: Gebäudedaten richtig nutzen – Der Weg zum Autonomous Building

Geteilte Grafik eines modernen mehrstöckigen Gebäudes. Links ist ein Foto des hellen Büro- oder Bildungsgebäudes bei blauem Himmel zu sehen, davor liegen begrünte Wege und Bäume. Rechts zeigt eine dunkelblaue Fläche eine türkisfarbene digitale Drahtgitter- beziehungsweise CAD-Ansicht desselben Gebäudes. Die Grafik verdeutlicht den Vergleich zwischen realem Bauwerk und digitalem Gebäudemodell.

Daten analysieren für den automatisierten Gebäudebetrieb

Smarte Gebäude entwickeln sich durch KI-gestützte Lösungen zu autonomen Systemen, die eigenständig Aufgaben ausführen und Entscheidungen treffen können – von der HLK-Anlage bis zur Beleuchtung oder Sicherheitssystemen.

Viele Gebäudeeigentümer oder -betreiber erkennen das Potenzial der Digitalisierung, um Kosten zu senken oder die Energieeffizienz zu verbessern. Doch oft fehlt der Überblick, was in den eigenen Gebäuden installiert ist, wie relevante Gebäudedaten analysiert oder welche Maßnahmen davon abgeleitet werden sollen.

In unserem Webinar zeigen wir, wie Sie – unabhängig vom aktuellen Digitalisierungsgrad – den Weg von einzelnen Datenpunkten zu einem transparenten, datenbasierten und zunehmend automatisierten Gebäudebetrieb gestalten.

Erfahren Sie, wie Sie:
✅ Verbräuche und Potenziale sichtbar machen
✅ Prozesse schrittweise automatisieren
✅ Betriebskosten senken und Ressourcen effizienter einsetzen

👉 Jetzt die Webinar-Aufzeichnung ansehen

Socotec entwickelt Arbeitswelten für Daiichi Sankyo

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Auf Basis der strategischen Gestaltung moderner Arbeitswelten für die Zentrale des Pharmakonzerns Daiichi Sankyo für Europa & Kanada in München wurde Socotec Building Solutions mit der Planung weiterer Projekte beauftragt. Derzeit betreuen Architekten des Münchner Büros Projekte in Toronto, Dublin, Madrid und München.

Zonen und Räume für agiles Arbeiten

Nach den Vorgaben von Daiichi Sankyo Europe (DSE) entwickelte Socotec u.a. für den Standort Toronto ein neues Büro auf 750 m2 Nettofläche im 13. Stock eines repräsentativen Gebäudes, das kürzlich fertiggesellt wurde. Ziel war es, die 35 Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Büroflächen an einem Ort zu vereinen. Das Leistungsspektrum implizierte Grundlagenermittlung, Konzeptbearbeitung, die Aufteilung der unterschiedlichen Arbeitsbereiche und Zonen, das Farb- und Materialkonzept sowie technische Aspekte. Die Umsetzung erfolgte in Kooperation mit Partnerfirmen vor Ort, Architekten der Vermieterseite und Bauunternehmen.

Aus Desk Sharing in Kombination mit einem papierlosen Büro entstand eine digitale, klare und organisierte Arbeitsumgebung. Mobile Raumteiler und eine ergonomische Ausstattung fördern agiles Arbeiten. Darüber hinaus dient ein Bistro für Pausen, den Austausch oder als Rückzugsort. Zum Einsatz kamen natürliche Materialien wie Holz, Moos und wiederverwendbare Elemente.

Transparenz und Technologie im Digital Innovation Hub

Daiichi Sankyo Digital Innovation Hub
Ein verglaster Zylinder ist Mittelpunkt des Digital Innovation Hub. Bild: Gabriel Büchelmeier

Der bislang anspruchsvollste Auftrag bestand darin, in der Europazentrale in München, einem 6.000 m2 großen Bürogebäude, kleinere Büroräume mit insgesamt 800 m2 in einen offenen und technologisch fortschrittlichen Büroraum umzuwandeln: den Digital Innovation Hub. Architektin Ana Isabel Alfonso Pizarro erklärt das Interior-Konzept: „Um dem Raum ein filigranes und fließendes Aussehen zu verleihen, haben wir eine Zwischendecke aus vertikalen, gebogenen Holzlamellen entwickelt und die Besprechungsräume mit Glastrennwänden abgegrenzt. Diese Lamellen lenken den Blick auf das konfigurierende Element des Raums, ohne die Raumhöhe optisch zu verringern: einen verglasten Zylinder, der als zentraler Besprechungsraum dient.“

Das japanische Pharmaunternehmen Daiichi Sankyo Europe (DSE) ist in 15 Ländern Europas vertreten und beschäftigt dort über 3.000 Mitarbeitende.