Mittwoch, 4. Februar 2026
Start Blog Seite 2

Epple und Salvia erweitern Klinikum Stuttgart

0

Die Gustav Epple Bauunternehmung GmbH und die Salvia Gebäudetechnik GmbH haben den Auftrag für einen Erweiterungsbau am Klinikum Stuttgart erhalten.

Epple und Salvia errichten als Arbeitsgemeinschaft den Neubau Katharinenhospital, erster Bauabschnitt Haus A, am Standort Klinikum Stuttgart-Mitte mit einem Auftragsvolumen von 200 Mio. Euro netto, teilten die beiden Unternehmen im Januar mit. Der Auftrag umfasst die Ausführungsplanung und sämtliche Bauleistungen des Projektes. Geplant und gebaut wird den Angaben zufolge mit Building Information Modeling (BIM), um eine digitale, vernetzte Planung und Ausführung zu ermöglichen, bei der alle relevanten Informationen zentral gebündelt werden.

Epple soll bei dem Neubau als Generalübernehmer die Ausführungsplanung sowie Rohbau, Dach, Fassade, Ausbau und Medizintechnik verantworten. Salvia ist innerhalb der Arbeitsgemeinschaft für die integrale Gebäudetechnik zuständig, also für Sanitär, Heizung, Klima, Lüftung, Elektro, Energieversorgung, Kommunikations- und Sicherheitstechnik sowie Gebäudeautomation. „Wir bauen in der Innenstadt, im beengten Bestand eines großen Klinikgeländes. Der Krankenhausbetrieb muss ungestört weiterlaufen. Dies erfordert eine präzise Planung und Koordination, umfangreiche Interimsmaßnahmen und eine sorgfältige Taktung der Bauarbeiten“, sagte Heico Zirkel, Geschäftsführer der Gustav Epple Bauunternehmung. Das neue Haus A am Klinikum Stuttgart soll bis 2029 eine Interdisziplinäre Notaufnahme sowie einen hochmodernen Zentral-OP erhalten.

Knappschaft Kliniken bündeln Technik und Infrastrukturmanagement

Mit dem Aufbau eines eigenen Geschäftsführungsbereichs Technik und Infrastrukturmanagement (TIM) in der operativen Zentrale des Knappschaft Kliniken Verbundes werden künftig alle zentralen technischen Dienstleistungen und Bauaktivitäten für den gesamten Verbund zusammengeführt und strukturell in Form der neu gegründeten Knappschaft Kliniken Solution GmbH aufgestellt. Deren Muttergesellschaft, die Knappschaft Kliniken GmbH, steuert die sieben Krankenhausverbünde, an denen die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (DRV KBS) zu mindestens 50 Prozent beteiligt ist. Im Verbund aller Knappschaftskliniken werden jährlich rund 990.000 Patientinnen und Patienten versorgt. Dadurch entsteht ein Jahresumsatz von 1,3 Mrd. Euro.
Unter dem Dach von TIM werden mit dieser Neuorganisation die Krankenhausbetriebstechnik, Medizintechnik und AEMP sowie die Planung und Umsetzung von Bauprojekten gebündelt und zukünftig systematisch verbundweit koordiniert. „TIM ist als Steuerungsinstrument angelegt, das technische Verantwortung, Prozesse und Entscheidungswege klarer zusammenführt“, teilte die Knappschaft Kliniken GmbH Anfang Januar 2026 mit. Zur Unterstützung dieser Steuerungslogik sollen technische Prozesse künftig stärker digital abgebildet werden. Vorgesehen seien unter anderem einheitliche Verfahren für Planung, Bau und Betrieb sowie ein zentraler Zugriff auf Planungs-, Genehmigungs- und Revisionsunterlagen. Der Aufbau des Bereichs ist auf rund zwölf Monate angelegt. Erste messbare Effekte werden ab 2027 erwartet, ab 2028 sollen ökonomische und qualitative Wirkungen sichtbar werden.
Ausbau eigener Planungs- und Baukompetenzen
Besondere Bedeutung kommt nach Angaben der Knappschaft Kliniken dem Bereich Planung und Bau zu. Hier will der Verbund künftig stärker auf eigene Kompetenzen setzen: So sollen ausgewählte Leistungsphasen der HOAI intern mit eigenen Architekten, Ingenieuren und Projektsteuerern erbracht werden. Externe Vergaben bleiben dabei auch zukünftig möglich, sollen jedoch gezielter eingesetzt werden. Ziel sei eine klarere Steuerung der Bauprozesse bei reduzierten Schnittstellen. Controlling- und KPI-Funktionen werden im Projektmanagementoffice direkt unter Verantwortung der Geschäftsführung verankert. Für die Standorte bedeute das vor allem, dass die Techniker von projektbezogenen Bauaufgaben entlastet werden sollen und sich stärker auf ihre technischen Kernaufgaben konzentrieren können.
„Bei Technik und Bau stoßen fragmentierte Zuständigkeiten schnell an ihre Grenzen“, sagt Andreas Schlüter, Erster Hauptgeschäftsführer (CEO) der Knappschaft Kliniken GmbH. „Mit TIM bündeln wir Verantwortung dort, wo Entscheidungen vorbereitet und gesteuert werden müssen.“ Die Leitung des Bereichs TIM hat Frank-Michael Frede als Geschäftsführer der Knappschaft Kliniken Solution GmbH zum 1. Januar 2026 übernommen. Er verfügt nach Unternehmensangaben über langjährige Erfahrung in der Führung technischer Dienstleistungen im Krankenhausumfeld, darunter Medizintechnik, Krankenhausbetriebstechnik und AEMP. Zudem verantwortete er in der Vergangenheit IT-Prozesse einschließlich Cybersecurity und war an der Umsetzung großer Krankenhausbauprojekte beteiligt.

Prosero Security akquiriert Goldfunk

0

Die Prosero Security Group, ein europäischer Anbieter von Sicherheitstechnik, hat die Goldfunk Sicherheitstechnik GmbH mit Sitz in Erfurt übernommen.

„Diese Akquisition stärkt die eigene Position auf dem deutschen Markt und erweitert die eigene Expertise im Bereich fortschrittlicher Sicherheitslösungen für Verkehrstunnel sowie für kritische und öffentliche Einrichtungen“, teilte die schwedische Firmengruppe zum Jahreswechsel in Stockholm mit.

Goldfunk plant, installiert und wartet ein breites Spektrum an Sicherheitstechnologien, darunter CCTV, Zutrittskontrollsysteme, Sprechanlagen, Brandmeldeanlagen sowie Einbruchmeldeanlagen. Das 1992 gegründete Unternehmen bietet Kommunikations- und Funksysteme sowie Komplettlösungen für öffentliche, industrielle und gewerbliche Gebäude und verfügt den Angaben zufolge über eine starke Marktposition im Bereich Verkehrstunnel.

Die Prosero Security Group ist vornehmlich in Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland aktiv. In Deutschland wurde bislang die Weckbacher Sicherheitssysteme GmbH in Dortmund, die Franz Mittermeier GmbH im bayerischen Zorneding sowie die Bofferding GmbH in Hamburg zugekauft.

Kötter expandiert mit Übernahmen

0

Die Kötter Unternehmensgruppe hat die norddeutsche STuK Sicherheitstechnik GmbH sowie die im Rhein-Neckar-Raum aktive DS Security GmbH übernommen.

Mit der Akquisition der STuK Sicherheitstechnik GmbH stärkt Kötter seine Position bei technischen Sicherheitslösungen sowie im technischen Brandschutz, teilte der Dienstleister Anfang Januar mit. STuK Sicherheitstechnik mit Standorten in Bremen und Oldenburg ist den Angaben zufolge auf die Projektierung, Wartung sowie Instandhaltung von Zutrittskontroll-, Brandmelde- und Videotechnik spezialisiert.

Unabhängig davon hat Kötter Security im Rahmen eines Asset-Deals sämtliche Aufträge sowie rund 40 Beschäftigte der DS Security GmbH mit Sitz im südhessischen Lorsch erworben. Hintergrund dieser Transaktion ist den Angaben zufolge ein krankheitsbedingter Rückzug der Unternehmensleitung. „Gerade in herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wichtig Verlässlichkeit und Kontinuität in der Sicherheitsbranche sind. Mit der Vereinbarung übernehmen wir nicht nur Verantwortung für Kunden, sondern auch für Menschen und ihre berufliche Zukunft“, betont Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der Kötter Unternehmensgruppe.

ESG-Report: Vom Hype zur Umsetzung

0

ESG ist in der Immobilienbranche fest verankert und wird zunehmend pragmatisch umgesetzt. Steigende regulatorische Anforderungen, begrenzte personelle Ressourcen und wachsender Kostendruck rücken Effizienz, Standardisierung und messbare Wirkung in den Vordergrund. Zu diesem Fazit kommt der ESG-Report 2025 von Bell Management Consultants (BMC).

CSRD, EU-Taxonomie und steigende Offenlegungspflichten erhöhen den Druck auf Unternehmen. ESG-Reporting entwickelt sich damit vom Pflichtdokument zum zentralen Steuerungsinstrument für Transparenz, Vergleichbarkeit und wirtschaftliche Entscheidungen, heißt es in der dritten Ausgabe der Analyse. Gleichzeitig werden ESG-Aufgaben zunehmend in bestehende Organisationsstrukturen integriert, da der personelle Ausbau stagniert. Zertifizierungen, Ratings und Scoringmodelle sind den Angaben zufolge weit verbreitet, entfalten ihre Relevanz jedoch nur, wenn sie auf belastbaren Daten, klaren Prozessen und operativer Umsetzung basieren.

Kompetenzrankings: Umsetzung schlägt Positionierung

Die ESG-Quality-Rankings 2025 machen laut BMC deutlich, dass sich der Markt zunehmend über Kompetenz und Lieferfähigkeit differenziert. „Entscheidend ist heute nicht mehr die strategische Positionierung, sondern die Fähigkeit, ESG-Anforderungen mit messbarer Wirkung und wirtschaftlichem Nutzen umzusetzen“, sagt Simon Schneider, Senior Projektmanager Research bei Bell Management Consultants.

Im Segment der digitalen ESG-Lösungspartner behauptet Aedifion Platz 1, gefolgt von Predium, Meteoviva und Deepki. Bei den strategischen ESG-Partnern liegt Wuest Partner an der Spitze, vor Agradblue, Drees & Sommer und Westbridge. Das Ranking der operativen ESG-Dienstleister führt EHTW an, vor Lins Recycling, Wattline und Ista. Unter den Facility-Management-Anbietern mit ESG-Fokus belegt Goldbeck den ersten Platz, gefolgt von Engie, Apleona und Wisag.

Die aktuelle Studie basiert laut Herausgeber auf strukturierten Interviews mit Auftraggebern sowie ESG-Dienstleistern im deutschsprachigen Raum und kombiniert Marktanalysen, Kompetenz- und Markenstärkerankings sowie detaillierte Dienstleister-Steckbriefe. Sie soll Investoren, Eigentümer und Dienstleistern eine fundierte Orientierungs- und Entscheidungsgrundlage bieten, heißt es weiter aus Köln. Der ESG-Report 2025 wird auf Anfrage (simon.schneider@bell-consultants.com) zur Verfügung gestellt.

Alpina Parking wächst in Deutschland

0

Alpina Parking ist seit Anfang Dezember für den Betrieb einer Parkimmobilie mit 187 Stellplätzen im Bonner Stadtteil Bad Godesberg verantwortlich – und kann damit bundesweit insgesamt fünf neue Aufträge seit Jahresmitte verbuchen.

Im November wurde ein langfristiger Pachtvertrag zwischen der Landmarken AG und der Alpina Parking Deutschland GmbH für den Betrieb der Tiefgarage im Lindeblock in Bad Godesberg geschlossen, teilte der Parkhausbetreiber mit. Die Alpina Unternehmensgruppe mit Sitz in München hatte die Alpina Parking Holding AG 2024 mit einem „Fokus auf moderne Parkräume“ gegründet, und setzt auf individuelle Nutzungskonzepte, maßgeschneiderte Tarife, einen langfristigen Werterhalt der Objekte und innovative digitale Technologien. Ziel ist eigenen Angaben zufolge, ein Expansionskurs der Marke in Deutschland, Österreich und der Slowakei.

Im Oktober gab das Unternehmen den Zuschlag für den Betrieb von etwa 400 Stellplätzen am City-Center Gersthofen bei Augsburg bekannt. Die Inbetriebnahme der Tiefgarage mit zwei Parkebenen sowie zusätzlichen Außenstellplätzen ist für April 2026 geplant. Den entsprechenden Pachtvertrag vereinbarte die Alpina Parking Deutschland GmbH mit dem Münchner Investor Concrete Capital. Im September hatte Alpina Parking die Bewirtschaftung von drei zentralen städtischen Parkhäusern in Rüsselsheim am Main übernommen. Der Betriebsführungsvertrag zwischen der Stadt und der Alpina Parking Rüsselsheim GmbH umfasst das Management von insgesamt 742 Stellplätzen in zwei Parkhäusern und einer Tiefgarage.

Betriebsgerechte Parkkonzepte

Zum neuen Portfolio von Alpina Parking gehören auch rund 600 Parkplätze am Klinikum St. Georg im Leipziger Stadtteil Eutritzsch. Der Pachtvertrag mit der Klinikum St. Georg gGmbH wurde bereits Anfang 2025 geschlossen. Den weiteren Angaben zufolge wurde in Leipzig mit dem Technologie-Partner Skidata erstmals ein volldigitalisierter Parkbetrieb eingeführt, bei dem alle Systemkomponenten über 5-G-Technologie miteinander verbunden sind. Mit dem Medizinzentrum Campus 9 im nordrhein-westfälischen Detmold hatte Alpina Parking bereits im Juni einen weiteren Medizinstandort hinzugewonnen. Das architektonisch auffällige Parkhaus am Klinikum Lippe bietet 327 Stellplätze.

„Mit vereinfachten Abläufen, hoher Servicequalität und individuell auf die Standorte zugeschnittenen Angeboten möchten wir das Parken so unkompliziert und angenehm wie möglich gestalten“, sagt Alpina-CEO Maximilian Bichlmaier.

Haniel Campus setzt auf ISS

0

ISS Deutschland hat von der Franz Haniel & Cie GmbH den Auftrag für Facility Services am Haniel Campus in Duisburg ab Jahresanfang 2026 erhalten. Der Vertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren und umfasst Reinigungsdienste, Grün- und Flächenpflege inklusive Winterdienst, technische Wartung, Instandsetzung und Reparaturen, gab der Facility Services-Anbieter Mitte Dezember bekannt.

Einst als reiner Unternehmensstandort genutzt, wurde die Liegenschaft in Duisburg in den vergangenen Jahren zu einem Campus mit Büro- und Veranstaltungsflächen, einem Tagungshotel sowie Gastronomie und einem Museum weiterentwickelt. „Der Haniel Campus befindet sich in einer Phase der Neuausrichtung. Dafür brauchen wir einen Partner, der ganzheitlich denkt und moderne, effiziente Lösungen integriert. ISS bietet uns Facility Services aus einer Hand, die Prozesse vereinfachen, Qualität sichern und den Campus optimal für die Zukunft aufstellen“, sagte Christian Ridder, Head of Campus Management bei Haniel.

dormakaba übernimmt MetaMatic

0

Die dormakaba-Gruppe hat die MetaMatic GmbH mit Sitz im nordrhein-westfälischen Schwelm erworben, die auf Modernisierungsprojekte für automatische Türsysteme spezialisiert ist.

„Mit dieser Akquisition stärken wir unser Servicegeschäft. Gleichzeitig schaffen wir Möglichkeiten, zusätzliche Marktanteile in Deutschland zu gewinnen“, sagt Till Reuter, CEO von dormakaba. Die Transaktion ist den Angaben zufolge seit Anfang Dezember gültig. Neben der Modernisierung konzentriert sich die 2002 gegründete MetaMatic GmbH auf Neuinstallationen, Wartung und Reparaturen im gesamten Portfolio automatischer Türsysteme.

Spie installiert Batteriespeicher für Tesla

0

Spie hat mit dem US-amerikanischen Autohersteller Tesla einen europäischen Rahmenvertrag unterzeichnet, der die Umsetzung von Batteriespeicherlösungen vorsieht.

„Der Vertrag, der eine Laufzeit von drei Jahren mit Verlängerungsoption hat, gilt für alle europäischen Tochtergesellschaften der Spie-Gruppe, die über Expertise im Bereich der Installation von sogenannten Battery Energy Storage Systems (BESS) verfügen“, teilte der Dienstleister Mitte Dezember mit. Der Auftrag umfasst den Angaben zufolge Projekte in Frankreich und biete Chancen in weiteren Ländern, insbesondere in Polen und Deutschland.

Bei der Umsetzung der Tesla-Megapack-Lösungen soll Spie das Engineering übernehmen, Balance-of-Plant (BoP)-Leistungen erbringen sowie den Anschluss an Hoch- und Mittelspannungsnetze, die Installation von Zusatzsystemen (Sicherheits-, Beleuchtungs-, Brandmelde- und Videoüberwachungssysteme) und die Inbetriebnahme der Anlagen übernehmen. Für Tesla hat das Unternehmen unter anderem im französischen Département Eure die Installation einer BESS-Einheit mit 100 MW/200 MWh einschließlich eines 90-kV-Umspannwerks für die Anbindung an das RTE-Netz realisiert, die Ende 2026 in Betrieb gehen soll.

Heuft Systemtechnik GmbH sucht: Elektriker/Gebäudetechniker Facility Management (m/w/d) in Burgbrohl

0

Heuft Systemtechnik GmbH sucht: Elektriker/Gebäudetechniker Facility Management (m/w/d) in Burgbrohl

Aus Infrareal und Pharmaserv wird Innexis

0

Die auf Betrieb und Entwicklung von Industrie- und Gewerbeparks im Bereich Pharma und Life-Science spezialisierte Infrareal Gruppe tritt seit dem 9. Dezember unter der neuen Dachmarke Innexis auf.

Zur Infrareal Gruppe gehören die Pharmaserv GmbH, die den Pharma & Life Science Park Behringwerke in Marburg betreibt, die Pharmapark Jena GmbH, als Eigentümer und Betreiber des Parks im Zentrum von Jena, sowie die Pharmapark Orth Management GmbH, die für den Pharma- und Biotech-Standort im niederösterreichischen Orth zuständig ist. „Bisher traten die verschiedenen Unternehmenssparten mit eigenen Profilen auf. Mit der neuen Dachmarke werden diese Aktivitäten zusammengeführt, um Kommunikation und Marktauftritt zu vereinfachen“, teilte Innexis mit. „Für unsere Kunden, Partner und Investoren heißt das: weniger Umwege, mehr Orientierung und ein vereinfachter Zugang zu den Leistungen“, sagt Dr. Martin Egger, Vorstandsvorsitzender der Unternehmensgruppe.

RICS Nachhaltigkeitsbericht zeigt globalen Stillstand

0

Trotz des weltweit steigenden Bewusstseins für Klimarisiken sowie des regulatorischen Drucks sinkt die Dynamik im Markt für nachhaltige Gebäude. Zu diesem Ergebnis kommt der Nachhaltigkeitsbericht 2025 der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS).

Der RICS Sustainable Building Index (SBI) ist global von 41 auf 30 Prozent gefallen und damit auf den niedrigsten Stand seit mehreren Jahren, teilte RICS mit. Die stärkste Abschwächung verzeichnet den Angaben zufolge die Region Amerika. Als Ursache für den Nachfrageeinbruch in den USA werden veränderte politische Rahmenbedingungen, fehlende Anreizprogramme und eine schwache Nutzernachfrage im Gewerbeimmobiliensegment genannt. In der Region Asia-Pazifik bleibt das Nachhaltigkeitsbewusstsein hoch, doch die Umsetzung kommt nur schrittweise voran. Der Mittlere Osten und Afrika sind 2025 die einzige Region, die ein steigendes Interesse an nachhaltigen Gebäuden verzeichnet. Mit einem SBI von 52 liegt sie deutlich über allen anderen Regionen. Gründe hierfür sind der beschleunigte Aufbau klimawiderstandsfähiger Infrastruktur, der politische Fokus auf Wassereffizienz und der zunehmende Druck, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren.

Europa: Globaler Vorreiter mit wachsender Umsetzungslücke

Europa bleibt laut der Studie eine der führenden Regionen im Bereich nachhaltiges Bauen. Die politischen Rahmenbedingungen – darunter die EU-Taxonomie, die Energy Performance of Buildings Directive (EPBD) und die Erweiterung des Emissionshandelssystems (ETS) – setzen international Maßstäbe. Europäische Investoren bewerten Klimarobustheit und Zertifizierungen als besonders wichtig, während Nutzer Energieeffizienz, Innenraumkomfort und Wasserverbrauch priorisieren.

Dennoch verliert Europa laut RICS an Schwung, der europäische SBI sinkt von 63 auf 39. „Ursachen liegen in wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten, aber auch fehlenden Anreizen und Steuerungsmechanismen. CO2-Emissionen zu messen, ist nur bei rund der Hälfte der Befragten ein Thema und Biodiversität und Resilienz scheinen in Europa auf Ablehnung zu stoßen. Während Zertifizierungen weiterhin einen hohen Stellenwert haben, bleibt Energieeffizienz der wesentliche Maßstab“, erklärt Susanne Eickermann-Riepe, Vorsitzende des RICS European World Regional Board (EWRB). Ihrer Einschätzung zufolge „bleibt Europa globaler Vorreiter, aber mit wachsender Umsetzungslücke“.

Jens Böhnlein, Vorstandsvorsitzender von RICS Deutschland ergänzt mit Blick auf Deutschland: „Das derzeitige Marktumfeld lässt den Fokus von ESG zwar abrücken, doch hat sich das regulatorische Umfeld – insbesondere aus Bankenperspektive – nur graduell verändert. Der Druck bleibt unverändert hoch.“ Anstelle einer isolierten ESG-Betrachtung gewinne der ganzheitliche Blick auf Wirtschaftlichkeit, Lebenszykluskosten und Nachhaltigkeit an Bedeutung.

Der RICS Nachhaltigkeitsbericht 2025 basiert auf den Einschätzungen von mehr als 3.500 Fachleuten aus 36 Ländern und stützt sich auf die Markterhebungen des Global Commercial Property Monitor (GCPM) und des Global Construction Monitor (GCM).

Spie erwirbt Cyqueo

0

Spie hat die auf IT-Sicherheit spezialisierte Cyqueo GmbH mit Sitz in München zugekauft, um seinen Geschäftsbereich Information & Communication Services zu stärken.

Cyqueo wurde 2003 von Philipp und Patric Liebold gegründet und setzte 2024 mit 28 Mitarbeitern rund 20 Mio. Euro um, teilte Spie Anfang Dezember mit. Der Lösungsanbieter verfügt den Angaben zufolge über ein breites Partnernetzwerk, tiefgehende Expertise in den Bereichen Zero Trust, Cloud Security, Endpoint Protection und Managed Security Services sowie langjährige Kundenbeziehungen in mittelständischen und großen Organisationen.

„Das Team von Cyqueo bringt umfassende cloud-native Expertise und Leidenschaft für Cybersecurity mit und bereichert damit das Geschäft“, sagen Rainer Hollang und Marcus Hänsel, Vertreter der Geschäftsleitung von Spie Germany Switzerland Austria, mit Blick auf die Übernahme.

Strabag PFS managt Logistikportfolio von Sicore und Fox Group

0

Die Strabag Property and Facility Services GmbH (Strabag PFS) hat den Auftrag für das technische und kaufmännische Property Management von vier Logistikstandorten in Deutschland gewonnen.

Das Mandat von Sicore Real Assets und der DFI AM GmbH, einem Unternehmen der Fox Group, umfasst zunächst Neubauprojekte mit einer Gesamtfläche von rund 173.400 qm an den Standorten Rastatt, Neuenburg, Lichtenau und Kandel, teilte Strabag PFS Anfang Dezember mit. Im Rahmen des technischen Property Managements ist die Unternehmensgruppe für die Überwachung und Steuerung technischer Anlagen und Dienstleister, die Planung und Umsetzung baulicher Maßnahmen sowie das Gewährleistungsmanagement zuständig. Im kaufmännischen Bereich soll Strabag PFS die Mieter- und Objektbetreuung einschließlich Nebenkostenabrechnung und Objektbuchhaltung verantworten.

Als Teil des „Sicore German Logistics Impact“-Fonds wurden die vier Logistikimmobilien gemäß den Anforderungen eines KfW-Effizienzhaus 40 errichtet und mit der DGNB-Zertifizierung Gold ausgezeichnet, heißt es weiter aus Frankfurt.

Goldbeck betreut Officehome Rise in Düsseldorf

0

Die Goldbeck Facility Services GmbH hat Anfang Dezember das technische und infrastrukturelle Facility Management für die neue Büroimmobilie Officehome Rise in Düsseldorf übernommen.

Der Auftrag des Kölner Immobilienunternehmens Pandion AG mit einer Laufzeit von fünf Jahren umfasst unter anderem die Objektleitung, Reinigungsarbeiten, die Verantwortung für die gesamte Haustechnik sowie eine 24/7-Rufbereitschaft, teilte die Goldbeck GmbH mit.

Das 70 m hohe Bürogebäude mit insgesamt 17 Stockwerken im Düsseldorfer Stadtteil Unterbilk soll den Angaben zufolge noch in diesem Jahr als KfW-Effizienzhaus 55 fertiggestellt werden. Die Immobilie mit rund 35.000 qm Mietfläche besteht aus einem sechsstöckigen Sockelgebäude und einem elfstöckigen Hochhaus-Gebäudeteil.

„Mit dem Officehome Rise übernehmen wir die Bewirtschaftung eines hochmodernen Bürohochhauses, das hohe Anforderungen an Energieeffizienz und Technik erfüllt. Unsere umfassende Inhouse-Expertise in den Bereichen Smart Metering, Photovoltaik und Gebäudeautomation macht uns zu einem starken Partner für innovative und nachhaltige Gebäudebewirtschaftung“, sagt Christian Ziemer, Geschäftsführer von Goldbeck Facility Services. Neben der Sicherstellung der Gewährleistung ist der Dienstleister unter anderem auch für das Leerstandsmanagement der noch nicht vermieteten Flächen zuständig.

IBC Frankfurt vertraut weiter auf Spie

0

Der International Business Campus (IBC) in Frankfurt am Main verlängert den Vertrag für das technische und infrastrukturelle Facility Management mit Spie bis 2028 und setzt damit die seit 2003 bestehende Zusammenarbeit fort.

„Zum Leistungsumfang gehören Betrieb und Instandhaltung von Heizungs-, Klima-, Lüftungs- und Sanitäranlagen sowie Elektro- und Sicherheitstechnik auf einer Fläche von 84.000 qm“, teilte Spie Anfang Dezember mit. Darüber hinaus besetzt der Dienstleister die Gebäudeleitzentrale, übernimmt die technische Beratung, koordiniert infrastrukturelle Dienstleistungen und begleitet die kontinuierliche Modernisierung der Gebäudetechnik mit dem Ziel, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit weiter zu steigern. Geplant sind den weiteren Angaben zufolge unter anderem auch die Umrüstung von rund 580 Leuchten auf LED-Technik sowie der Austausch von Heiz- und Kälteanlagen.

Der IBC-Bürokomplex in Frankfurt am Main ist mit dem WiredScore Platinum und dem LEED Platinum Zertifikat ausgezeichnet und besteht aus drei Teilen, unter anderem dem IBC-Tower mit 112 m Höhe und 31 Etagen. Der Komplex umfasst insgesamt 54 Etagen mit einer Bruttogeschossfläche von 199.800 qm und einer Mietfläche von 82.000 qm, auf der mehr als 4.000 Menschen arbeiten können.

Kötter sichert weiterhin den Flughafen BER

0

Kötter Aviation Security hat von der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH erneut den Zuschlag für umfangreiche Sicherheits- und Serviceaufgaben erhalten.

Die Dienstleistungen ab Juni 2026 an dem Flughafenstandort in Berlin-Schönefeld umfassen die Personal- und Warenkontrollen von Mitarbeitern, Zulieferern, Handwerkern und Crews sowie die Bordkartenkontrolle aller Fluggäste, Zugangskontrollen und Streifengänge, gab die Kötter Unternehmensgruppe Anfang Dezember bekannt.

Die Partnerschaft mit der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH besteht bereits seit Sommer 2024. „Wir stolz sind, dass unser Familienunternehmen sowohl im Rahmen der aktuellen Ausschreibung als auch durch die bisherige Leistung auf ganzer Linie als Qualitätsgarant überzeugen konnte“, sagt Andreas Kaus, geschäftsführender Direktor von Kötter Aviation Security.

Der Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) konzentriert den gesamten Flugverkehr der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg an einem Standort und wurde den Angaben zufolge 2024 von knapp 25,5 Mio. Fluggästen genutzt.

Samsung übernimmt FläktGroup

0

Samsung Electronics gab Mitte November bekannt, dass die Übernahme der auf Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik spezialisierten FläktGroup abgeschlossen ist.

Ziel von Samsung ist, die Produktions- und Vertriebseinheiten der FläktGroup zu nutzen, um Forschung und Entwicklung auszubauen und die Lieferkette zu stärken. Dabei sollen Produkte und Dienstleistungen schrittweise integriert werden, um Synergieeffekte zu maximieren, teilte die FläktGroup weiter mit. Die Tochtergesellschaften sollen ebenfalls Teil von Samsung Electronics werden, darunter Woods Air Movement (Lüftungs- und Brandschutzsysteme), Semco (Luftaufbereitungs- und Strömungslösungen) sowie SE-Elektronic (Automatisierungssysteme).

„Dies ist ein strategischer Schritt für Samsung, um eine führende Position auf dem globalen Markt für HLK-Anlagen und Rechenzentren einzunehmen“, sagt TM Roh, President und Acting Head der Device experience (DX) Division bei Samsung Electronics. „Durch die Zusammenführung des technologischen Know-hows der FläktGroup mit den KI-Plattformen von Samsung wollen wir neue Maßstäbe in der Branche setzen und unseren Kunden innovative Lösungen anbieten“, kündigt Roh an. Angesichts der steigenden Nachfrage nach großflächigen Klimasystemen in Korea, Nordamerika und Europa strebe Samsung den Aufbau einer robusten Lieferkette in jeder Region und die Verbesserung seiner Serviceleistungen an.

„Der Zusammenschluss mit Samsung wird die globale Marktexpansion der FläktGroup beschleunigen und technologische Innovationen vorantreiben“, erklärt Trevor Young, CEO der FläktGroup. Die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Herne ist nach eigenen Angaben Marktführer für energieeffiziente Raumluftlösungen und kritische Luftfunktionen, in 65 Ländern vertreten und erwirtschaftet mit rund 3.600 Mitarbeitern etwa 630 Mio. Euro Gesamtumsatz. Der Firmenname, das bestehende Management, die Mitarbeiter sowie die Standorte der FläktGroup sollen nach der Übernahme unverändert erhalten bleiben.

Digitaler Zwilling für den Flughafen Wien

0

Die Nemetschek Group und die Flughafen Wien AG haben eine Kooperation mit dem Ziel vereinbart, die dRofus dTwin-Lösung als Airport BIM- und Facility-Integrationsplattform (Abigail) einzuführen.

„Gemeinsam mit der Nemetschek Group treibt der Flughafen Wien die digitale Erfassung seiner Infrastruktur intensiv voran. Mit der Implementierung der Plattform Abigail werden künftig alle Bauwerke und Flächen des Airports digital erfasst sein – der Flughafen Wien erhält so einen digitalen Zwilling“, sagt Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. Das soll „eine noch effizientere und nachhaltigere Bauabwicklung und Betriebsführung der umfangreichen Flughafen-Infrastruktur ermöglichen“.

Mit der Digital Twin-Technologie setzt der Flughafen Wien künftig auf ein offenes, BIM-basiertes Facility Management zur effizienteren Prozessgestaltung und besseren Informationsweitergabe, teilte die Nemetschek Group Ende November mit. Die dRofus dTwin-Lösung liefert den Angaben zufolge ein umfassendes digitales Abbild der gesamten Flughafen-Infrastruktur, da alle prozessrelevanten Gebäude- und Anlagendaten aus zahlreichen Quellen, Systemen und von verschiedenen Beteiligten auf einer zentralen Plattform harmonisiert und verfügbar werden.

Am Flughafen Wien, mit jährlich rund 31 Mio. Passagieren, ist ab 2027 die Erweiterung des Terminal 3 geplant. Auf drei Ebenen mit insgesamt 70.000 m² Fläche sollen ein zentrales Sicherheitskontrollzentrum, zusätzliche Gates und Lounges sowie eine Shopping- und Gastronomiewelt entstehen.