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zvoove übernimmt KleanApp

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Der Software-Anbieter zvoove Group hat die Softwareentwicklung Schittkowski GmbH im bayerischen Eichstätt erworben, die mit KleanApp eine SaaS-Plattform für Qualitätskontrolle, Zeiterfassung und Betriebsmanagement in der gewerblichen Reinigungsbranche entwickelt hat.

„KleanApp und zvoove arbeiten seit Jahren eng zusammen, mit einer großen gemeinsamen Kundenbasis. Diese Übernahme ist der logische nächste Schritt – von der strategischen Partnerschaft zur vollständigen Integration“, sagte Stefan Kramer, CEO von zvoove Clean, Ende März. KleanApp ist den Angaben zufolge seit rund zehn Jahren bei einer Vielzahl großer gewerblicher Reinigungsunternehmen in Deutschland im Einsatz. Die Plattform ermöglicht, geschäftskritische Abläufe zu digitalisieren und zu optimieren, wie beispielsweise Qualitätsprüfungen, anlassbezogene und geplante Audits, DIN-konforme Qualitätsbewertungen oder intelligentes Ticketing.

Die zvoove Group hatte erst im August 2025 die dänische SaaS-Plattform CleanManager zugekauft, um ihr Portfolio zu erweitern. „Wir sind dabei, das beste digitale und KI-gestützte Ökosystem für die Reinigungsbranche in Europa aufzubauen“, kündigte Oliver Muhr, CEO der zvoove Group, an.

Engie kühlt Rechenzentrum in Stuttgart

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Engie Deutschland hat von dem Colocation-Dienstleister nexspace data centers den Auftrag erhalten, das neue Rechenzentrum auf dem Campus Sternhöhe in Stuttgart im Rahmen eines Energieliefer-Contractings ab Oktober 2026 mit Kälte zu versorgen.

Für die Wasserkühlung von Servern ist eine Kälteleistung von 2,8 MW vorgesehen, die bis auf 3,8 MW erweitert werden kann, teilte der Energiedienstleister Anfang April mit. Das soll gewährleisten, dass die Kälteversorgung flexibel mit dem Leistungsbedarf des Rechenzentrums mitwachsen kann. Der Contracting-Vertrag hat den Angaben zufolge eine Laufzeit von 20 Jahren und enthält die Option zur Verlängerung um weitere zehn Jahre.

Das Rechenzentrum auf der Stuttgarter Sternhöhe wird vom Campus-Eigentümer Alstria an nexspace vermietet, das auf einer Fläche von rund 1.800 qm die Infrastruktur bereitstellt, damit andere Firmen dort ihre eigenen Server und IT-Systeme betreiben können. Die dafür benötigte elektrische Leistung soll 3,4 MW betragen. Laut Engie trägt die Kälteversorgung maßgeblich dazu bei, dass das Rechenzentrum mit einem Leistungsnutzungseffizienz (PUE) von mindestens 1,2 die Anforderungen des Energieeffizienzgesetzes erfüllt. Perspektivisch ist geplant, die im Kühlprozess anfallende Abwärme in eine zentrale Wärmeversorgung an dem Standort mit zahlreichen Technologie- und Digitalunternehmen einzubinden.

Rödl erweitert Planon Partner-Netzwerk

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Die Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl Consulting GmbH hat eine Partnerschaft mit Planon vereinbart, um den Softwareanbieter künftig bei der Vermarktung und Implementierung der Integrated Workplace Management Solution (IWMS) im SAP-Ökosystem zu unterstützen.

Hintergrund der Kooperation ist die strategische Neuausrichtung von SAP im Bereich Real Estate und Facility Management, teilte Planon Anfang April mit. Da SAP seine eigenen Lösungen stärker auf die Kernbereiche Finanzen und Plattformtechnologie ausrichtet, gewinnen spezialisierte Partnerlösungen für operative Immobilien- und FM-Prozesse laut Planon zunehmend an Bedeutung. „Mit Rödl haben wir einen Partner gewonnen, der tiefes SAP-Knowhow mitbringt und gleichzeitig als Trusted Partner mittelständischer Unternehmen und öffentlicher Einrichtungen eine starke Marktpräsenz in zwei für uns wichtigen Wachstumsmärkten besitzt“, sagte Bernd Auer, Senior Partner Manager Central Europe bei Planon. „Themen wie Betreiberverantwortung, ESG Reporting und steigende Anforderungen von Versicherern führen derzeit dazu, dass viele Unternehmen ihre Facility Management Prozesse neu strukturieren“, ergänzte Jens Hinkelmann, Partner bei Rödl.

ASSA ABLOY Whitepaper: Industriesicherheit zwischen Cyberbedrohung, Regulierung und physischem Schutz

Zwei Industriearbeiter in Schutzkleidung montieren mit einer Maschine ein großes Metallbauteil in einer Produktionshalle; daneben Hinweis „Download Whitepaper: Industriesicherheit zwischen Cyberbedrohung, Regulierung und physischem Schutz“ von ASSA ABLOY.
Foto: ASSA ABLOY Schließtechnik GmbH

Moderne Zutrittslösungen für komplexe Industrieumgebungen

Zwischen steigenden Cyberbedrohungen, verschärften Regulierungen und komplexen Betriebsabläufen stehen Facility Manager heute vor der Herausforderung, Sicherheitskonzepte ganzheitlich zu denken. Gerade in weitläufigen Industrieumgebungen müssen physischer Schutz, Zutrittskontrolle und digitale Sicherheitsprozesse nahtlos ineinandergreifen, um Risiken effektiv zu minimieren und Compliance-Anforderungen zuverlässig zu erfüllen.

Das Whitepaper von ASSA ABLOY zeigt praxisnah, wie moderne Zutrittslösungen als strategisches Instrument eingesetzt werden können – von der Absicherung sensibler Bereiche bis zur flexiblen Steuerung unterschiedlicher Nutzergruppen. Erfahren Sie, wie sich Sicherheitsniveaus auf strukturierte Zonenkonzepte übertragen lassen und gleichzeitig Effizienz sowie Investitionsschutz gewährleistet bleiben.

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Ulrich Glauche spricht über die Bundesfachtagung Betreiberverantwortung

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Ulrich Glauche, Senior Consultant bei Rödl und Leiter des gefma‑Richtlinienwesens, spricht über die kommende Bundesfachtagung Betreiberverantwortung, die am 20./21. April in Fulda stattfindet.

Herr Glauche, was hat sich in puncto Betreiberverantwortung seit der letzten Bundesfachtagung in Deutschland geändert?

Zum Thema „Kritische Infrastrukturen (KRITIS)“ hat der Bund im Dezember 2025 ein neues BSI‑Gesetz verkündet und die BSI‑KRITIS‑Verordnung geändert. Voraussichtlich im März 2026 wird das KRITIS‑Dachgesetz herausgegeben. Es erweitert die Grenzen dessen, was darunterfällt, wesentlich und adressiert neue Pflichten an die Betreiber kritischer Anlagen. Gleichzeitig gibt es auch wieder viele weniger prominente Veränderungen in allen Bereichen der Regulatorik. Nachdem sich aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der unternehmerische Spielraum im Umgang mit dem Thema weiter einengt, kommt der Abgrenzung zwischen dem wirklich Notwendigen und dem aus vielen guten Gründen Wünschenswerten eine immer größere Bedeutung zu. Das sehen wir besonders bei den Themen rund um die Nachhaltigkeit.

Wie reagiert die Bundesfachtagung darauf?

Das Thema KRITIS erscheint uns wegen der geopolitischen Lage, wegen des Brandanschlags auf die Kabelbrücke nahe des Kraftwerks Lichterfelde in Berlin – als Beispiel für fehlende Resilienz – und wegen der erheblichen Auswirkungen auf die FM‑Branche als so wichtig, dass wir es zu einem Themenschwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung machen. Und nachdem sich das KRITIS-Thema stark mit der Cybersicherheit überschneidet, bleibt auch diese im Fokus. Als Beispiel für eine Veränderung in der Regulatorik werden wir exemplarisch das Thema „Schutzmaßnahmen gegen Absturz auf Dächern“ in einem eigenen Vortrag behandeln. Daneben rücken positive Erfahrungen mit KI‑Anwendungen im FM ins Rampenlicht und wir stellen sonstige Neuerungen sowie Erfahrungsberichte vor.

Gibt es Änderungen im Ablauf der Tagung?

Ja, wir werden erstmals eine Podiumsdiskussion ins Programm aufnehmen. Erstens, weil dies die Möglichkeit bietet, zu einem Sachverhalt unmittelbar verschiedene Perspektiven zu hören, was bei einer reinen Vortragsreihe eher nicht der Fall ist. Und zweitens, weil wir bei den gefma‑Veranstaltungen stets gute Erfahrungen mit Blick auf die Zuhörerresonanz gemacht haben.

>>Programm und Anmeldung

Spie erwirbt Industriedienstleister SGS

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Spie hat eine Vereinbarung zur Übernahme der SGS Industrial Services Gruppe mit Hauptsitz in Dorf an der Pram in Oberösterreich unterzeichnet.

„Mit SGS Industrial Services stärken wir gezielt unsere Wertschöpfungstiefe und bauen unsere operative Leistungsstärke aus. Gleichzeitig erschließen wir uns neue Zugänge zu qualifizierten Fachkräften und Ausbildungspotenzialen in Europa“, sagte Markus Holzke, CEO von Spie Germany Switzerland Austria, Ende März. Wachstumspotenziale verspricht sich Holzke „insbesondere in Deutschland – getrieben durch die Energiewende und Infrastrukturinvestitionen“.

Die auf Industriemontage für verschiedene Branchen, darunter die Energieversorgung, spezialisierte Firmengruppe erzielte den Angaben zufolge im Geschäftsjahr 2025 mit rund 800 Mitarbeitern etwa 180 Mio. Euro Umsatz. SGS soll mit weltweit 16 Standorten und Tochtergesellschaften ein selbstständiges Unternehmen innerhalb von Spie Germany Switzerland Austria bleiben. Der endgültige Abschluss der Akquisition wird Ende Juni 2026 erwartet und steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Kartellbehörden.

Die Übernahme ist ein weiteres Beispiel für die Wachstumsstrategie von Spie Germany Switzerland Austria. Erst Anfang März hatte die Unternehmenseinheit der Spie Gruppe den Erwerb der Rofa Industrial Automation AG bekannt gegeben, die schlüsselfertige Lösungen für die Fabrikautomation sowie für die Lager- und Logistikautomation anbietet. Im Dezember 2025 wurde die auf IT-Sicherheit spezialisierte Cyqueo GmbH zugekauft, einen Monat zuvor kam die PIK AG als Systemintegrator für Medientechnik hinzu.

gefma lädt zur Biker-Tour 2026 ins Allgäu

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Motorradbegeisterte Facility Management-Fachleute treffen sich vom 11. bis 13. September zur traditionellen gefma-Biker-Tour, die in diesem Jahr zum 21. Mal veranstaltet wird.

Ausgangspunkt ist Nesselwang im Allgäu, die eigentliche Tour am 12. September 2026 führt um die Allgäuer Hochalpen und dabei auch ins angrenzende Österreich. Organisatoren der Tour sind Martin Gräber von „Der Facility Manager“ und Verlagsleiter Forum Zeitschriften und Spezialmedien GmbH, sowie Wolfgang Inderwies, Leiter des gefma-Arbeitskreises „Ausschreibung und Vergabe im FM“ und Inhaber von IndeConsult.

In den vergangenen Jahren haben die gefma-Biker bereits sämtliche Regionen Deutschlands bereist. Neben motorsportlichen und kulturellen Highlights bleibt abendlich natürlich stets genug Raum für fachlichen Austausch und Networking.

Interessierte können sich gerne bei Wolfgang Inderwies unter mail@indeconsult.de informieren bzw. anmelden. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt – sichern Sie sich daher frühzeitig Ihre Teilnahme.

Bitte beachten Sie: Motorräder mit einem Standgeräusch von über 95 dB können aufgrund österreichischer Fahrverbote nicht teilnehmen.

Dorfner reinigt bei Diehl Metering

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Die Dorfner Gruppe hat von Diehl Metering den Auftrag zur Reinigung von zwei Produktionsstandorten in Nürnberg und Ansbach erhalten.

Dorfner ist seit Jahresbeginn für die regelmäßige Unterhaltsreinigung, die Boden-, Glas-, Büro- und Kantinenreinigung sowie für Sonderreinigungen verantwortlich, teilte das Nürnberger Familienunternehmen mit. Den Angaben zufolge muss bei der Reinigung in bestimmten Bereich der Produktionsstandorte darauf geachtet werden, dass elektrostatische Aufladung vermieden wird, um empfindliche Bauteile zu schützen.

Sauter managed Rahmhof in Frankfurt

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Sauter Deutschland übernimmt seit Januar 2026 das kaufmännische Property Management für den denkmalgeschützten Rahmhof in der Frankfurter Innenstadt.

Der Auftrag der Cilon GmbH, die das Gebäude 2025 für eine deutsche Investorengemeinschaft erworben hat, umfasst die Betreuung des Eigentümers und der Mieter, die Budgeterstellung, das laufende Reporting sowie die Objektbuchhaltung, teilte der Dienstleister Anfang März mit. Ergänzt wird das Leistungsspektrum durch die Erstellung der Nebenkostenabrechnungen, regelmäßige Jour Fixe und Objektbegehungen, die technische Mieterbetreuung inklusive Mangelmanagement sowie das Management von Versicherungsschäden.

Der Rahmhof verfügt den Angaben zufolge über sieben ober- und zwei unterirdische Geschosse mit rund 9.730 qm Mietfläche und bietet Platz für Büros und Verwaltung, Facharztpraxen sowie Gastronomie.

Marktübersicht CAFM-Software 2026 erschienen

Haben Sie schon die Neue? Am 24. März 2026 ist die „Marktübersicht CAFM-Software 2026“ erschienen. In der aktuellen Ausgabe finden Sie fundierte Orientierung zu 28 Softwareprodukten für das Facility Management. Zudem umfasst die Publikation drei Zusatzkapitel. Darin erhalten Sie vergleichbare Informationen zu Dienstleistern aus den Bereichen Datenerfassung (8 Anbieter) und CAFM-Implementierung (12 Anbieter). Das Kapitel „Immobilien-Service-Apps“ stellt zudem Software-Tools vor, die dem erweiterten Immobilienbewirtschaftungsumfeld zuzurechnen sind. Drei Anbieter präsentieren hier ihre Lösungen. Herausgeber sind die Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ in Zusammenarbeit mit der Alpha IC GmbH und dem AK Digitalisierung im Deutschen Verband für Facility Management – gefma.

Abonnenten der Fachzeitschriften „Der Facility Manager“ und „industrieBAU“ erhalten die neue Marktübersicht im Rahmen ihres Abos als Print- oder E-Paper-Ausgabe. Als GEFMA-Unterlage 940 reiht sich die Marktübersicht in ein wachsendes Informationsangebot zum Thema CAFM. Sie bildet die vollständige Prozesskette von der Datenerfassung über die Systemauswahl bis hin zur CAFM-Implementierung ab und unterstützt mit zahlreichen weiteren Informationen.

Mit der voranschreitenden Digitalisierung wird der Markt für IT-Tools im Facility Management zunehmend unübersichtlicher. Apps und Software-Produkte für Spezialanwendungen drängen ebenso auf die Bühne wie Plattformen, die versuchen verschiedenste Datenquellen zu integrieren. Mit der Ausbildung dieser neuen Insellösungen lassen sich zwar einzelne Themen des Immobilienbetriebs oft sehr gezielt adressieren. Doch für eine rechtssichere und umfängliche Digitalisierung im Facility Management bewähren sich die etablierten CAFM-Lösungen vor dem Hintergrund der steigenden Anforderungen umso mehr. Denn CAFM-Software ist und bleibt ein sehr wichtiges Werkzeug für Facility Manager.

Die „Marktübersicht CAFM-Software 2026“ bietet Ihnen dabei als gedruckte Ausgabe ebenso wie auch online die nötige Orientierung in der Anbieter- und System-Landschaft. Hier geht es zur:

Print- oder E-Paper-Ausgabe

Online-Datenbank CAFM-Software

Online-Datenbank Implementierungspartner

Online-Datenbank Anbieter Datenerfassung

Online-Datenbank Immobilien-Service Apps

Piepenbrock: Uni Oldenburg erweitert Reinigungsauftrag

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Die Piepenbrock Unternehmensgruppe hat zum Anfang 2026 den Auftrag erhalten, die Unterhaltsreinigung für weitere Objekte der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg zu übernehmen.

Auf dem Campus Haarentor säubert der Gebäudedienstleister bereits seit fünf Jahren unter anderem die Hörsäle, Labore, Lagerräume und sanitären Anlagen. Zu Jahresbeginn kam die Reinigung der Bibliothek, des Sportzentrums mit Schwimmbad und Sauna sowie des Ökozentrums inklusive des Uni-Präsidiums und Teilen der Verwaltung hinzu, teilte Piepenbrock Mitte März mit. Bei Bedarf beauftragt die Universität das Unternehmen auch mit Sonderleistungen. „Wir bauen auf ein starkes Netzwerk und freuen uns über die weiteren Reinigungsleistungen auf dem bekannten Campus Haarentor“, sagte Steffen Rehage, Niederlassungsleiter von Piepenbrock in Bremen.

Caverion übernimmt S&A Schaltanlagenbau

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Caverion Deutschland erwirbt mit Wirkung zum 31. März die S&A Schaltanlagenbau GmbH mit Sitz im niedersächsischen Garbsen, um sein Portfolio im Bereich Gebäudeautomation zu ergänzen.

„Das Unternehmen bietet Komplettlösungen aus einer Hand – von der Planung, über die Entwicklung und Fertigung bis zum hin Service“, sagte Manfred Simmet, Geschäftsführer von Caverion Deutschland. Simmet verspricht sich von der Akquisition „zahlreiche Synergien mit den Caverion-Geschäftsfeldern“.

S&A Schaltanlagenbau erwirtschaftete den Angaben zufolge im vergangenen Geschäftsjahr mit 45 Beschäftigten rund 6 Mio. Euro Jahresumsatz mit Automatisierungstechnik und Schaltanlagenbau für Industrieunternehmen, Gewerbeimmobilien und öffentliche Einrichtungen.

Leadec: Weitere Services im BMW-Werk Debrecen

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Der Industriedienstleister Leadec hat im Januar den Auftrag für zusätzliche Aufgaben im technischen Facility Management sowie in der Instandhaltung fertigungsnaher Anlagen im Werk der BMW Group im ungarischen Debrecen erhalten.

Der Servicespezialist ist nach eigenen Angaben seit 2023 in Debrecen aktiv und hat den Aufbau des Werks bis zum Produktionsstart im September 2025 begleitet. Die Leistungen für die BMW Group umfassten bislang technisches und infrastrukturelles Facility Management, die innerbetriebliche Logistik sowie die Reinigung von mehr als 150.000 qm Produktionsfläche mit Hilfe von Robotern. Zu den bislang 120 technischen Mitarbeitern vor Ort sind weitere 40 Beschäftigte hinzukommen, die für Bereiche wie Logistik, Montage, Presswerk, Labor und Karosseriebau zuständig sind sowie für technische Anlagen wie Türen, Tore, Beleuchtung oder die Stromversorgung, gab Leadec Mitte März bekannt. Darüber hinaus hat der Industriedienstleister die Instandhaltung von fertigungsnahen Anlagen, darunter Gasleitungen, Abluftsysteme, Fördertechnik, fahrerlose Transportsysteme und Schweißtechnik sowie die Ersatzteillogistik für das Gebäude der Endmontage übernommen.

„Die Anforderungen an technische Dienstleistungen sind in dieser innovativen Produktionsumgebung besonders hoch. Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit unserer technischen Kompetenz überzeugen konnten und die vertrauensvolle Zusammenarbeit fortführen“, sagt Ferenc Dakai, Geschäftsführer von Leadec Ungarn.

Auftakt für neue Leitstellenlösung von Klüh Security

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Klüh Security hat erste Partner und Kunden für die Nutzung ihrer neuen, zertifizierten Alarmempfangs- und Notrufserviceleitstelle gewonnen, die sowohl Sicherheitsdienste als auch technische Serviceleistungen digital und rund um die Uhr koordiniert.

Die Partner unterstützen insbesondere die technische Anbindung von Sicherheits- und Serviceanwendungen, während Kunden aus besonders sicherheitsrelevanten Bereichen wie Bundeswehr, Energieversorger, Banken, Flughäfen, Schiffshäfen, Gesundheitseinrichtungen und Hightech-Unternehmen die zertifizierte Leitstellenlösung bereits nutzen, teilte die Muttergesellschaft Klüh Service Management GmbH Mitte März mit.

Die Alarmempfangs- und Notrufserviceleitstelle ist den Angaben zufolge offiziell nach VdS 3138 (Qualitätsstandards) und VdS 3137/DIN EN 50518 (Auslegung und Betrieb) sowie nach DIN EN 17483-1 (KRITIS-Sicherheitsdienstleistungen) und ISO 27001 (Informationssicherheitsmanagement) zertifiziert. „Unsere Kunden und Partner können sich somit darauf verlassen, dass modernste Technik, geprüfte Prozessqualität und systematisches Risikomanagement Hand in Hand gehen“, sagte Sven Horstmann, Geschäftsführer von Klüh Security.

TÜV-Anlagensicherheitsreport 2026: Aufzüge im Blick

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Im Jahr 2025 sind 10,8 Prozent der 723.270 geprüften Aufzüge mit „erheblichen Mängeln“ beanstandet worden. Das geht aus dem Mitte März erschienenen Anlagensicherheitsreport 2026 des TÜV-Verbands hervor.

Bei 0,8 Prozent oder rund 5.800 Aufzugsanlagen wurden „gefährliche Mängel“ festgestellt. Rund 3.000 davon mussten stillgelegt werden, da die Mängel nicht sofort behoben werden konnten und Gefahr für Leib und Leben bestand, teilte der TÜV-Verband mit. Typische Mängel seien verschlissene Tragseile, ausgefallene Notrufsysteme oder defekte Türverriegelungen. Den Angaben zufolge sind im Jahr 2025 weitere 64,7 Prozent der geprüften Aufzüge mit „geringfügigen Mängeln“ beanstandet worden. Das sind 4,2 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und 21,6 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2023. Grund für den starken Anstieg sind vor allem Defizite bei der Cybersicherheit der zunehmend digital gesteuerten Anlagen. „Hersteller und vor allem Betreiber sollten die Cybersicherheit ernst nehmen und ihren Pflichten nachkommen. Damit leisten sie einen Beitrag zur Resilienz der technischen Infrastruktur in Deutschland“, sagte Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. Insgesamt seien im Jahr 2025 gut drei von vier Aufzugsanlagen (76,3 Prozent) mangelbehaftet gewesen.

Der Anlagensicherheitsreport beschreibt den aktuellen Zustand überwachungsbedürftiger Anlagen in Deutschland. Dazu zählen nicht nur Aufzugsanlagen, die von den Zugelassenen Überwachungsstellen (ZÜS) auf Grundlage gesetzlicher Vorgaben geprüft werden, sondern auch Tankstellen, Druckanlagen sowie Lageranlagen für hochentzündliche Stoffe wie Flüssiggas, Benzin und Lösemittel. Vor dem Hintergrund der geopolitischen Lage kommt der Anlagensicherheit und dem Schutz der technischen Infrastruktur in Deutschland aus Sicht des TÜV-Verbands eine enorme Bedeutung zu. Laut Bühler ist es aber „notwendig, die regulatorischen Vorgaben für die Prüfung überwachungsbedürftiger Anlagen zu vereinfachen, ohne das Sicherheitsniveau abzusenken“. Er forderte die Politik daher auf, die bisher gültige Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) in eine Verordnung über überwachungsbedürftige Anlagen (ÜAnlV) und eine Arbeitsmittelbenutzungsverordnung (AMBV) aufzuteilen.

Der komplette „Anlagensicherheitsreport 2026“ mit der vollständigen Mängelstatistik ist hier kostenlos abrufbar.

VDI-Entwürfe für hygienegerechte Verdunstungskühlanlagen

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Der VDI hat die zwei neue Richtlinienentwürfe VDI 2047 Blatt 2 und VDI-MT 2047 Blatt 4 zum hygienegerechten und sicheren Betrieb von Verdunstungskühlanlagen vorgelegt.

Die Richtlinie VDI 2047 Blatt 2 gilt für bestehende und neu zu errichtende Verdunstungskühlanlagen und -apparate, bei denen Wasser verrieselt oder versprüht wird oder anderweitig in Kontakt mit der Atmosphäre kommen kann – mit Ausnahme von Naturzugkühltürmen mit einer thermischen Leistung von mehr als 200 MW, teilte der VDI mit. Dabei ist es unerheblich, ob das Kühlwasser als Kühlmedium im Prozess direkt eingesetzt wird oder die Prozesswärme über Wärmeübertrager aus einem Primärkühlkreislauf auf einen Wasserkühlkreislauf übertragen wird.

Ergänzend bietet VDI-MT 2047 Blatt 4 Betreibern von Verdunstungskühlanlagen eine systematische Möglichkeit zur Qualifikation von Personal und zum Nachweis der geeigneten Qualifikation von Personal, das mit Arbeiten an Verdunstungskühlanlagen betraut ist. Die Richtlinie legt verbindliche Randbedingungen und Inhalte geeigneter Schulungen fest. Damit wird den Angaben zufolge sichergestellt, dass nur fachkundiges Personal Wartungs-, Reinigungs- und Inspektionsarbeiten an hygienisch sensiblen Anlagen durchführt.

Die Entwürfe der VDI 2047 Blatt 2 und der VDI-MT 2047 Blatt 4 sind bei DIN Media zu erwerben. Stellungnahmen zu den beiden Richtlinienentwürfen können hier bis 31. Mai abgegeben werden.

Neue dena-Leitfäden für serielle Sanierungen

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Das dena-Kompetenzzentrum Serielles Sanieren hat im März drei neue Leitfäden für serielle Sanierungen veröffentlicht, die Fachwissen, Entscheidungshilfen und Erfahrungen aus bisherigen Projekten mit Blick auf Bestandsaufnahme, Befestigungsarten und Kreislauffähigkeit bündeln.

„Um die Klimaziele im Gebäudesektor zu erreichen, muss die Energieeffizienz von Gebäuden deutlich verbessert werden. Serielle Sanierungen sind dabei ein wichtiger Baustein und schaffen zudem Innovationen mit entsprechenden Wertschöpfungspotenzialen. Unsere neuen Leitfäden geben Fachleuten praxisnahe Werkzeuge an die Hand, um Projekte effizient, nachhaltig und risikoarm umzusetzen“, sagte Christian Stolte, Bereichsleiter Klimaneutrale Gebäude der dena.

Die Publikationen richten sich an Architektur- und Fachplanungsbüros, an Energieberater und Anbieter serieller Lösungen sowie Hersteller von Modulen, Befestigungen und Baumaterialien. Auch Wohnungsunternehmen finden darin Orientierung für die Vorbereitung ihrer Projekte, heißt es weiter aus Berlin. Ziel ist, mit praxisnahen Hilfestellungen und Entscheidungshilfen Sicherheit und Orientierung in der Planungsphase zu schaffen.

Der Leitfaden „Auf einen Blick – Bestandsaufnahme für die serielle Sanierung“ zeigt, worauf es bei der Erhebung von Gebäudedaten ankommt und wie sich daraus eine belastbare Planungsgrundlage entwickeln lässt.

Der Leitfaden „Auf einen Blick – Befestigungen in der seriellen Sanierung“ widmet sich den Anforderungen serieller Fassaden- und Modullösungen an die Gebäudehülle.

Der „Energiesprong-Empfehlungskatalog – Kreislauffähigkeit in der seriellen Sanierung“ zeigt, wie Nachhaltigkeit systematisch in die Planung integriert werden kann. Er beschreibt die Vorteile kreislauffähiger Prinzipien und gibt Empfehlungen für deren Umsetzung.

Mehr zum Thema Serielles Sanieren im Facility Management können Sie in der April-Ausgabe von „Der Facility Manager“ nachlesen. Bestellen Sie hier gleich Ihr kostenloses Probeheft!

Intesia setzt auf Planon

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Die Intesia Group, Anbieter von Facility Management-Dienstleistungen mit Fokus auf den Einzelhandelssektor, digitalisiert und standardisiert ihre Betriebs- und Außendienstprozesse künftig mit der Facility Services Business Solution (FSBS) von Planon.

Hintergrund der Entscheidung von Intesia ist eine strategische Initiative zur Modernisierung und Harmonisierung der IT-Landschaft, mit der das Unternehmen den steigenden Kundenerwartungen und dem externen Marktdruck in der FM-Branche in Europa Rechnung trägt, teilte Planon Anfang März mit. Im Fokus stehen den Angaben zufolge vor allem Optimierungen in den Bereichen Datenqualität, benutzerorientierte Workflows, Systemintegration, Mobilität, BIM, IoT und Advanced Analytics.

„Mit unserer FSBS-Lösung und unserem Accelerator-Framework bieten wir Intesia eine zukunftsfähige Betriebsplattform, die Menschen, Gebäude und Prozesse zusammenbringt – und die Weichen für umfassende Automatisierung, datengestützte Entscheidungsfindung und kontinuierliche Service-Optimierung stellt“, sagte Peter Ankerstjerne, CEO von Planon.

Caverion: Auftrag für Deiker Höfe in Düsseldorf

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Der Projektentwickler Black Horse Properties GmbH hat Caverion den Auftrag für das Facility Management des Stadtquartiers Deiker Höfe in Düsseldorf erteilt.

Der Vertrag umfasst das technische Gebäudemanagement und Teile des infrastrukturellen Gebäudemanagements im südlichen Baufeld, teilte Caverion im März mit. Über die Auftragsdauer und -höhe wurde Stillschweigen vereinbart. „Durch diese kombinierten Leistungen profitieren Kunden von weniger Schnittstellen, höherer Effizienz und Qualität“, sagte Manfred Simmet, Geschäftsführer von Caverion Deutschland.

Die Deiker Höfe in Düsseldorf sind den Angaben zufolge ein gemischt genutzter Gebäudekomplex, bestehend aus 21.500 qm Gewerbeflächen mit Büros, Praxen, Handel, einem Hotel mit 137 Zimmern, einer Kita sowie 353 Wohnungen.

Service-Vorsprung mit KI

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Künstliche Intelligenz (KI) in Kombination mit Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen bietet erhebliche Potenziale zur Energie- und Kosteneinsparung, zur Betriebsoptimierung sowie zur CO₂-Vermeidung. Das gilt für die Wartung einzelner Geräte ebenso wie für komplexe Anlagensysteme mehrerer Gebäude.

Die Nutzung vorhandener Daten, die beispielsweise den Zustand eines Ventilators genau beschreiben, ist dabei nur logisch. „Künstliche Intelligenz ist hier kein Nice to have, sondern ein elementarer Bestandteil des nächsten Schritts“, betont der Hersteller von Ventilatoren für Luft- und Klimatechnik Ziehl-Abegg. Auch Trane, Anbieter von HLK-Lösungen, beobachtet „einen Wandel von der traditionellen, standortbasierten Fehlerbehebung und reaktiven Reparaturen hin zu kontinuierlicher Fernüberwachung, regelmäßigen digitalen Inspektionen und proaktivem Eingreifen durch Servicetechniker – mit dem Ziel einer schnellen Problemlösung und einer fundierten, datenbasierten Überwachung“. Louis Rompre, Services Business Leader für Trane EMEA erklärt: „Mit den Fortschritten in KI und digitaler Technologie, die Gebäude vernetzter denn je machen, muss sich auch die Art und Weise, wie Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen gewartet werden, weiterentwickeln.“

Anwendungsfall aus der Praxis

Wie man technische und wirtschaftliche Daten aus Gebäuden – von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen bis hin zu IT- und Energiesystemen sammelt und verknüpft, zeigt ein Projekt für ein Schweizer Finanzinstitut. Ziel ist nach Angaben von Eliona als Anbieter der gleichnamigen Smart-Building Plattform, alle Informationen übersichtlich aufzubereiten, sodass sie gezielt für Auswertungen, Optimierungen und Entscheidungsprozesse genutzt werden können. Eliona übernahm die zentrale Überwachung aller technischer Anlagen in über 130 Bestandsimmobilen, in denen unterschiedliche, über die Jahre organisch gewachsene, Gebäudeleitsysteme zum Einsatz kommen. Diese lieferten nicht nur uneinheitliche, sondern in vielen Fällen auch unstrukturierte Daten. Zusätzlich ging die Anzahl der verfügbaren Datenpunkte je nach Gebäude deutlich auseinander. Darüber hinaus sollten diese Daten effizient skaliert werden – ohne die Performance aus den Augen zu verlieren.

Aufgrund der Schnittstellenvielfalt der Plattform konnten alle Daten (Leitsysteme WinCC OA und Aprol) über einen Edge-Computer in das IoT-Nachrichtenprotokoll MQTT in Eliona übersetzt, eingebunden und harmonisiert werden. „Für die Strukturierung“, führt Eliona-CEO Jan Müller weiter aus, „haben wir die Daten der verschiedenen Gebäudeleitsysteme einer genauen Analyse unterzogen. So konnten wir die Datenpunkte identifizieren, die für die anschließende Optimierung wirklich relevant sind.“ Zu diesem Zweck wurden die Daten von Eliona semantisch geordnet, getaggt und übersetzt, unterschiedliche Namensgebungen wurden vereinheitlicht. „Mal wurden Anlagen beispielsweise als Kühlung, mal als Cooling und ein anderes Mal mit einem technischen Kürzel gekennzeichnet. Diese Daten mussten in einer Ontologie harmonisiert werden, damit die KI den Input aus über 100 Gebäuden stets richtig zuordnen kann“, beschreibt Müller das Vorgehen. Das Daten-Tagging wurde anfangs manuell umgesetzt, diente aber gleichzeitig als Trainingsprozess für Eliona, um den Prozess zu automatisieren. Aktuell erreicht die Software seinen Angaben zufolge eine automatische Erkennungsrate von 85 Prozent.

Optimierung der Datenströme

Für die eigentliche Optimierung der Datenströme nutzt Eliona das integrierte AI Workflow Automation Tool, Prognosemodelle sowie Reinforcement Learning. Über Weltmodelle werden dabei Energieverbräuche unter Einbezug historischer und prognostizierter Wetterdaten, People-Counting-Informationen und weiterer Parameter virtuell modelliert. Ein Machine-Learning-Modell analysiert und identifiziert anschließend die eingehenden Daten, um ineffiziente Muster aufzudecken. „Auf diese Weise können wir live berechnen, welche Auswirkungen die Veränderung einzelner Sollwerte in jedem einzelnen Fall haben würden“, sagt Müller. Die künstliche Intelligenz lernt während des Prozesses mit – und rechnet so lange weiter, bis die Ergebnisse, etwa in Bezug auf den Energieverbrauch, ideal sind. Das Ergebnis dieser automatisierten Trial-and-Error-Methode sind optimierte Sollwerte, die, einmal in den Live-Prozess implementiert, automatisch zurück an die jeweiligen Gebäudeleitsysteme gespielt werden. „Das ist vor allem für ein so großes Gebäude-Portfolio wie das des Schweizer Bankinstituts eine enorme Erleichterung“, ergänzt der Eliona-Chef. In den ersten Monaten seit Projektbeginn seien bereits Einsparungen in Höhe von 27 Prozent des ursprünglichen Energieverbrauchs erzielt worden. Wie sich dieser Trend in Zukunft entwickeln wird und ob sich die Werte auch bei extremeren Wetterverhältnissen halten können, ist laut Müller noch offen.