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Neue VDI 4646 zur Planung von Großwärmepumpen

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Im Mai ist die neue Richtlinie VDI 4646 „Anwendung von Großwärmepumpen“ erschienen, die eine praxisorientierte Unterstützung für Wärmepumpen jenseits der Standardanwendung bietet.

Wärmepumpen mit mehr als 100 kW Heizleistung für Gewerbe, Industrie und Quartiere sind in der Projektierung deutlich komplexer als bei standardisierten Anwendungen im Wohnungsbau. Die Richtlinie unterstützt bei der Planung und Bewertung von Wärmepumpenanlagen für gewerbliche und industrielle Anwendungen sowie für die leitungsgebundene Wärmeversorgung von Quartieren, teilte die VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt Anfang Juli mit. Die VDI 4646 stellt den Angaben zufolge eine strukturierte Grundlage bereit, um Projekte von der Konzeption über die Auslegung bis hin zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit und der ökologischen Wirkung systematisch zu bearbeiten.

Die Zielgruppe der Richtlinie reicht von Industrieunternehmen mit relevantem Niedertemperaturwärmebedarf über Planungsbüros bis hin zu kommunalen Versorgern und Wärmepumpenherstellern. Die neue VDI 4646 kann für 276,50 Euro bei DIN Media erworben werden.

Facility Services Österreich: Wachstum trotz Krise

Quelle: IC Market-Tracking/Facility Services in Österreich 2026

Der österreichische Markt für Facility Services bleibt auch 2026 trotz Wirtschaftskrise auf Wachstumskurs. Laut einer Studie von Interconnection Consulting stieg der Umsatz externer Facility-Service-Anbieter 2025 auf 7,2 Mrd. Euro und damit um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2026 wird ein weiteres Wachstum von 3,1 Prozent erwartet. Diese aktuellen Entwicklungen und Zukunftstrends präsentierten Frederik Lehner, Geschäftsführer von Interconnection Consulting, und Reinhard Poglitsch, Geschäftsführer von Simacek, am 30. Juni im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz.

Wichtigster Wachstumstreiber ist der technische Bereich, der inzwischen 34,1 Prozent des Gesamtmarktes ausmacht und 2025 mit 3,8 Prozent das stärkste Wachstum verzeichnete. Infrastrukturelle Services entwickelten sich moderater. Reinigungsdienste bleiben mit einem Marktanteil von 31,8 Prozent das größte Segment in diesem Bereich, gefolgt von Sicherheitsdiensten. Der kaufmännische Bereich mit Flächenmanagement und Immobilienverwaltung wuchs mit 2,0 Prozent vergleichsweise zurückhaltend.

Outsourcing von Dienstleistungen

Quelle: IC Market-Tracking/Facility Services in Österreich 2026

Insgesamt bleibt die wirtschaftliche Lage von Unsicherheit und Zurückhaltung bei Investitionen geprägt. Viele Unternehmen beschränken sich auf notwendige Ausgaben, während Modernisierungen verschoben werden. Auch der Rückgang im Bauwesen belastet die Branche. Dennoch verzeichnete der Markt für externe Facility Services 2025 ein solides Wachstum, vor allem begünstigt durch die Inflation. Gleichzeitig haben Bedeutung und Ansehen der Branche in den vergangenen Jahren zugenommen. In Österreich profitieren täglich rund 2 Mio. Menschen von Facility Services. Die Leistungen sorgen für funktionierende Gebäude und effiziente Abläufe und gelten als wichtiger Erfolgsfaktor in der Gebäudebewirtschaftung. Besonders das Outsourcing von Dienstleistungen treibt das weitere Wachstum des Marktes: Über 60 Prozent des FM-Markts in Österreich werden heute extern vergeben. „Outsourcing ist nicht mehr die Ausnahme, es ist der Standard“, sagt Reinhard Poglitsch, Geschäftsführer von Simacek.

Digitalisierung schreitet voran

Im technischen Bereich gewinnen Leistungen wie Gebäudewartung (30,7 Prozent) und Gebäudebetrieb (27,4 Prozent) weiter an Bedeutung. Treiber sind steigende Anforderungen an Energieeffizienz, ESG-Berichterstattung und technologische Standards. Technologische Entwicklungen prägen die Branche zunehmend: Robotik- und Automatisierungslösungen werden vor allem in Reinigung, Verpflegung und Sicherheitsdiensten genutzt. Dabei setzt sich das Konzept des „Co-Botic“, also die Zusammenarbeit von Menschen und Maschine, verstärkt durch. Automatisierung, Sensorik und Künstliche Intelligenz gewinnen an Relevanz. Digitalisierung betrifft insbesondere Instandhaltung und Predictive Maintenance. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an digitale Leistungsnachweise, CRM-Systeme, Datenqualität sowie transparente, datenbasierte Services.

Steigende Nachfrage nach IFM-Leistungen

Ein klarer Trend im Facility Management ist der Wunsch nach integrierten Leistungen aus einer Hand. Integriertes Facility Management (IFM) bündelt technische, infrastrukturelle und kaufmännische Services, um Effizienz zu steigern, Schnittstellen zu reduzieren und die Transparenz zu erhöhen. Gleichzeitig besteht in Österreich ein Gegentrend, indem Leistungen weiterhin separat ausgeschrieben werden, um nur tatsächlich benötigte Services zu bezahlen. Nachhaltigkeit wird gefordert, soll jedoch keine Mehrkosten verursachen. Insgesamt wünschen sich Auftraggeber lösungsorientierte Anbieter mit Spezialwissen, die zusätzlich Beratung, Problemlösungskompetenz und Best Practices einbringen. Besonders bei großen und internationalen Projekten steigt die Bedeutung von Beratungsleistungen. Digitalisierung und Technik spielen dabei eine zentrale Rolle für zukünftige Entwicklungen. „Facility Services entwickeln sich zunehmend vom operativen Dienstleister zum strategischen Partner für Gebäudebetreiber“, betont Frederik Lehner, Geschäftsführer von Interconnection.

Marktanteile der Top-Anbieter wachsen

Eine weitere Erkenntnis der Erhebung: Der Markt konsolidiert sich zunehmend. 2025 entfielen in Österreich 23,3 Prozent des Gesamtumsatzes auf die Top 10-Anbieter. Große Dienstleister wie Apleona, ISS, Dussmann, Strabag und Wisag erweitern ihre Marktanteile durch Übernahmen. Kleinere Unternehmen geraten unter Druck, vor allem wegen des Fachkräftemangels sowie wachsender Anforderungen an digitale Prozesse und regulatorisches Reporting, wobei insgesamt ein steigender Wettbewerbsdruck am Markt spürbar bleibt.

Goldbeck managt Büroimmobilie für Momeni in Berlin

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Die Goldbeck Facility Services GmbH hat das technische und infrastrukturelle Gebäudemanagement für eine Berliner Büroimmobilie der Momeni Group übernommen.

Der Auftrag umfasst unter anderem Wartung und Instandhaltung der technischen Anlagen sowie infrastrukturelle Services für einen reibungslosen Betrieb, teilte der Dienstleister Ende Juni mit. Bei der Immobilie handelt es sich laut Goldbeck um einen sechsgeschossigen Bau mit Büro- und Veranstaltungsräumen mit rund 7.250 qm Gesamtfläche, der 2010 fertiggestellt wurde und derzeit an eine Institution der öffentlichen Hand vermietet ist.

„Mit diesem Mandat bauen wir unsere Aktivitäten im Drittmarkt weiter aus: Auch bei Bestandsimmobilien, die nicht von Goldbeck realisiert wurden, bringen wir unsere Expertise im ganzheitlichen Gebäudemanagement gezielt ein“, sagte Nils Lueken, Geschäftsführer der Goldbeck Facility Services. Den eigenen Angaben zufolge betreibt der Dienstleister bereits mehrere Projekte in Zusammenarbeit mit dem Real Estate Management der Momeni Group.

BVBS wählt neuen Vorstand

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Mit Martin Schuff, Geschäftsführer der Bechmann GmbH, und Björn Wolff, COO der Hottgenroth Software AG, hat der Bundesverband Software und Digitalisierung im Bauwesen (BVBS) auf seiner Jahresversammlung am 11. Juni in Berlin zwei neue Mitglieder in den Vorstand berufen.

Sie übernehmen die Positionen von Dominik Hartmann und Carsten Wittlage (gripsware datentechnik GmbH), die nicht mehr zur Wahl angetreten waren und das Gremium nach mehrjähriger Zugehörigkeit verlassen haben, teilte der Verband mit.

Im Vorstand des BVBS bestätigt wurden:

• Prof. Dr. Joaquin Diaz (Professor für Bauinformatik und Nachhaltiges Bauen an der Technischen Hochschule Mittelhessen) als Vorstandsvorsitzender
• Dietmar Bernert (Infrakit Group Oy) als stellvertretender Vorstandsvorsitzender
• Jörg Butt (G&W Software AG)
• Hagen Lotz (Vertriebs.Management Hagen Lotz)
• Ralf Mosler (Autodesk GmbH)
• Johannes Reischböck (IMbudget GmbH)

„Mit ihren fachlichen Schwerpunkten und unterschiedlichen Erfahrungen bereichern die neuen Vorstandsmitglieder die Arbeit im BVBS. Gemeinsam werden wir die erfolgreiche Entwicklung des Verbands fortsetzen und die digitale Transformation im Bauwesen vorantreiben“, sagte Diaz. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde zudem ein Strategiepapier für künftige Ziele, Werte und Handlungsfelder des BVBS erarbeitet, das in Kürze veröffentlicht werden soll.

Weiden beauftragt Vinci mit Schul-ÖPP

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Die Vinci Facilities Solutions GmbH hat im Rahmen einer Öffentlichen-Privaten-Partnerschaft (ÖPP) mit der oberpfälzischen Stadt Weiden die Planung, den Neubau sowie den künftigen Betrieb der Hans- und Sophie-Scholl-Realschulen in Weiden übernommen.

Weiden investiert insgesamt 74 Mio. Euro in die Neubauten auf dem Gelände der bestehenden Schulen, gab Vinci Facilities Ende Juni zum Spatenstich bekannt. Die kompletten Bauarbeiten für die zwei Flügelbauten sowie die Freiflächen sollen den Angaben zufolge bis 2029 abgeschlossen sein. Die Umzugsphasen sind in Ferienblöcken geplant, um nach Ferienende ohne Unterbrechungen wieder in den Unterricht starten zu können. Aus wirtschaftlicher Sicht sowie aus Gründen der reibungslosen Unterrichtsgestaltung soll auf Interimsmaßnahmen in Containern verzichtet werden.

„Mit unserer umfassenden Erfahrung in Öffentlichen-Privaten-Partnerschaften und insbesondere dem Bau und Betrieb von Bildungseinrichtungen, setzen wir alles daran, dass das Projekt erfolgreich verläuft“, sagte Christian Biegert, Geschäftsführer von Vinci Facilities.

Klüh Security holt Geutebrück für Video-KI ins Boot

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Klüh Security hat sein Partnernetzwerk im Bereich der integrierten Videosicherheit mit dem Anbieter Geutebrück erweitert, der auf Lösungen für lokal betriebene Infrastrukturen spezialisiert ist.

„Mit Geutebrück haben wir einen Partner an unserer Seite, der offene und leistungsfähige Videoplattformen für anspruchsvolle Sicherheitsumgebungen bereitstellt. Gemeinsam verbinden wir diese Technologien mit unserer operativen Leitstellenkompetenz zu einem durchgängigen Sicherheitsprozess, der im Ernstfall schnell und zuverlässig handlungsfähig ist“, sagte Sven Horstmann, Geschäftsführer bei Klüh Security, Ende Juni.

Die Geutebrück-Plattform wird in die Alarmempfangs- und Notrufserviceleitstelle von Klüh Security eingebunden, die Meldungen aus Video-, Alarm- und Gebäudetechniksystemen zentral zusammenführt. Unterstützt durch KI-basierte Analyse- und Alarmierungsfunktionen können sicherheitsrelevante Vorfälle schneller eingeordnet und in konkrete Maßnahmen überführt werden – von der qualifizierten Alarmbearbeitung über die Disposition von Sicherheitskräften bis hin zur Intervention vor Ort, teilte die Muttergesellschaft Klüh Service Management GmbH weiter mit.

Die Kooperation soll passgenaue Lösungen ermöglichen für Kunden mit hohen Anforderungen an Datensouveränität und den Betrieb sicherheitskritischer Systeme vor Ort. Klüh Security will mit Technologiepartnerschaften wie Geutebrück den Angaben zufolge ein breites Spektrum moderner Sicherheitsarchitekturen abdecken.

Neues RAL Gütezeichen „Nachhaltige Gastronomie“

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Die Gütegemeinschaft Ernährungs-Kompetenz bietet gastronomischen Betrieben mit dem neuen RAL-Gütezeichen „Nachhaltige Gastronomie“ verbindliche Anforderungen für eine verantwortungsvolle Betriebsführung mit Blick auf Wirtschaftlichkeit, Genuss und Nachhaltigkeit. Es richtet sich an Einrichtungen der Gemeinschaftsgastronomie – wie Kantinen, Kliniken, Pflegeeinrichtungen oder Catering-Unternehmen – sowie an Betriebe der Individual- und Systemgastronomie.

„Nachhaltigkeit in der Gastronomie heißt heute, ganzheitlich zu denken – nicht nur bei Zutaten oder Verpackung, sondern entlang der gesamten Prozesskette“, sagte Susanne Lange, Geschäftsführerin der Gütegemeinschaft Ernährungs-Kompetenz, Ende Juni. „Mit unserem neuen Gütezeichen geben wir Betrieben ein praxisnahes Instrument an die Hand, um diesen Anspruch umzusetzen – und ihr Engagement zugleich transparent sichtbar zu machen“, ergänzte Lange.

Das RAL Gütezeichen vereint den Angaben zufolge Aspekte aus den Bereichen Gesundheit, Ökologie, Ökonomie und Soziales. Die Vergabekriterien gliedern sich in elf zentrale Themenfelder, darunter Management, Personal, Lebensmittelsicherheit, Einkauf, Produktion, Abfallmanagement und Ressourcenschonung. Laut der Gütegemeinschaft bildet das neue Gütezeichen alle wesentlichen Bereiche eines modernen Gastronomiebetriebs ab und dient als Nachweis, dass die Anforderungen an eine nachhaltige Betriebsführung eingehalten werden. Die zugrunde liegenden Güte- und Prüfbestimmungen orientieren sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen.

Sonderteil Job + Karriere 2026

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Berufsbild • Ausbildung und Studium • Chancen & Karriere

Aktualisierung der GEFMA-Richtlinien 444 und 445

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Um die Qualitätsbewertung von CAFM- und FM-Software weiterzuentwickeln, hat der Deutsche Verband für Facility Management (gefma) die Richtlinien GEFMA 444 und 445 überarbeitet.

In die neue Version der Richtlinie GEFMA 444 wurden zwei zusätzliche Prüfkataloge aufgenommen, teilte der Verband im Juni mit. Die Bereiche „Auditierung/Checklisten“ sowie „Nachhaltigkeit“ ergänzen das bestehende Richtlinienwerk, das damit von ursprünglich neun auf insgesamt 20 Kataloge angewachsen ist. In der erweiterten GEFMA 445 werden zusätzlich zu den bisherigen Prüffeldern nun auch die Themen „Reinigungsmanagement“ sowie „Help- und Service-Desk“ berücksichtigt.

Beide Publikationen richten sich den Angaben zufolge an Hersteller von CAFM-Software sowie an Anbieter spezialisierter Softwarelösungen für einzelne Aufgabenbereiche des Facility Managements. Für Anwender sollen die Zertifizierungen eine verlässliche Orientierung bei der Auswahl geeigneter Softwareprodukte bieten. „Wir freuen uns, mit unserer Richtlinienarbeit einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung im Immobilienmanagement zu leisten – für mehr Transparenz und Differenzierung unter den Marktteilnehmern und für mehr Vertrauen und Sicherheit bei den Nutzern“, sagte Marko Opić, Leiter des Zertifizierungsgremiums innerhalb des gefma-Arbeitskreises Digitalisierung.

Die überarbeiteten Richtlinien GEFMA 444 und GEFMA 445 stehen hier kostenfrei zum Download für gefma-Mitglieder bereit. Nicht-Mitglieder können sie dort für 41 bzw. 28 Euro (zzgl. USt) erwerben.

ray group führt insolventen Gebäudedienstleister weiter

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Die ray group hat Mitte Juni die vdP facility GmbH im niedersächsischen Twistringen mit rund 350 Mitarbeitern übernommen, die Ende 2025 Insolvenz angemeldet hatte.

„In der Einbindung der vdP facility GmbH in den Firmenverbund sehen wir das Potenzial, unsere Präsenz in Niedersachsen weiter auszubauen und Marktchancen optimal zu nutzen“, sagte Urs Rempe, Geschäftsführer der ray group, mit Blick auf die Akquisition und die bestehende Hauptverwaltung in Hannover. „Wir werden Kunden nun aktiv über die neue Firmenstruktur informieren, bestehende Herausforderungen lösen und bei Infrastruktur und Fuhrpark Sparpotenzial realisieren“, ergänzte er.

Darüber hinaus will das Unternehmen Synergien im Einkauf nutzen, da sich dank höherer Volumina beispielsweise bei Verbrauchsmaterialien andere Konditionen erzielen lassen. Mit der Bewilligung des Insolvenzplans und dem Eintrag der ray group Nils Bogdol GmbH als alleinigem Gesellschafter Mitte Juni in das Handelsregister ist die Integration von vdP facility in die Firmengruppe auch aus kaufmännischer Sicht abgeschlossen, teilte der Serviceanbieter zudem mit.

Vinci beendet Bauphase für Schul-ÖPP in Köln

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Die Vinci Facilities Solutions GmbH hat im Rahmen einer Öffentlichen-Privaten-Partnerschaft (ÖPP) mit der Stadt Köln die Sanierungen und Neubauten am Georg-Büchner-Gymnasium im Stadtteil Weiden abgeschlossen.

Auf dem Campus wurden der naturwissenschaftliche Trakt inklusive Sporthallen und Mehrzweckhalle saniert sowie das Hauptgebäude für die Sekundarstufen 1 und 2 schlüsselfertig neu errichtet, teilte Vinci Facilities Mitte Juni mit. Zu dem Bauvorhaben zählten auch Abbrucharbeiten sowie die Neugestaltung der Außenanlagen.

Das ÖPP-Projekt für das Georg-Büchner-Gymnasium umfasst nach Unternehmensangaben auch den seit 2017 übernommenen Betrieb der Gebäude und Außenlagen. Die Fertigstellung der Baumaßnahmen wurde am 13. Juni mit einem Sommerfest auf dem neuen Schulhof gefeiert.

Letzte Anmeldemöglichkeit

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Am 29. und 30 Juni findet im im Esperanto in Fulda die CAFM-MESSE & KONGRESS 2026 statt. Noch können Sie sich dafür anmelden!

Veranstalter ist die Fachzeitschrift „Der Facility Manager“. Partner sind der deutsche Verband für Facility Management gefma, der Verband für Digitalisierung im Facility Management CAFMRING, der Verband kommunaler Immobilien- und Gebäudewirtschaften VKIG sowie die Fachvereinigung Krankenhaustechnik e. V. FKT.

Die CAFM-MESSE & KONGRESS bietet CAFM-Anwendern und Neu-Interessenten eine direkte Vergleichsmöglichkeit der angebotenen Systeme und erleichtert somit die Produktauswahl bzw. den Systemwechsel. Das Ausstellerspektrum umfasst zudem Datenerfasser & Implementierer, Anbieter von Energiemanagement- und GIS-Systemen, auf CAFM spezialisierte Berater sowie Anbieter von Speziallösungen. Damit deckt die CAFM-MESSE & KONGRESS die gesamte Prozesskette des digitalen Facility Managements ab. Das komplette Ausstellerverzeichnis und die Vorträge des Kongresses finden Sie auf der Programmseite.

>>Programm und Anmeldung

AGI-Arbeitsblatt S 10-4: Ausführungsdetails für den Säureschutzbau

Mit Ausgabedatum Mai 2026 hat der AGI-Arbeitskreis Säureschutzbau das überarbeitete AGI-Arbeitsblatt S 10-4 veröffentlicht. Die insgesamt vierteilige AGI-Arbeitsblatt-Reihe S 10 „Schutz von Baukonstruktionen mit kombinierten Auskleidungen gegen chemische, thermische und mechanische Einwirkungen (Säureschutzbau)“ behandelt umfassend den Schutz von Baukonstruktionen aus Beton, Stahlbeton, Estrich oder Mauerwerk durch kombinierte Auskleidungen (bestehend aus Dichtschicht und Plattenlage), die chemisch, chemisch-mechanisch oder chemisch-mechanisch-thermisch beansprucht werden können. Der nun neu vorgelegte Teil 4 des Arbeitsblattes enthält alle wichtigen Detailausführungen für Planer und Hersteller von Baukonstruktionen, die mit kombinierten Auskleidungen vor chemischen Angriffen geschützt werden müssen. 30 Zeichnungen stellen so direkt nutzbares Praxiswissen für die Ausführung bereit.

Bestellen Sie hier gleich Ihr Exemplar!

Herausgeber der AGI-Arbeitsblätter ist die Arbeitsgemeinschaft Industriebau e.V. (AGI). Im Verband industrieller Bauherren bündeln über 300 Experten aus der Praxis ihr Know-how in Arbeitshilfen für die Praxis. AGI-Arbeitsblätter haben Normcharakter, sind Grundlage in Genehmigungsverfahren und beinhalten die aktuelle Industriebautechnik. Sie sorgen für größere Planungssicherheit und sind erstklassige Ausschreibungsgrundlagen.

Neuer RealFM-Leitfaden zu New Work und Workplace Services

Der Verband RealFM e.V. hat seinen neuen Leitfaden „New Work und Workplace Services“ veröffentlicht. Auf 147 Seiten tragen darin die Autoren aus dem gleichnamigen Arbeitskreis Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Praxis zusammen.
Der Leitfaden richtet sich an Facility Manager, Real Estate Manager und Projektmanager in New-Work-Projekten und soll eine Grundlage für die Annäherung und Lösung schaffen. Anhand von Thesen, inhaltlichen Zielstellungen und differenzierten Leitfragen behandelt das Autorenteam zehn Schlüsselthemen sowie drei übergeordnete Themen zur Hilfestellung bei der Einführung von neuen Zusammenarbeitsmodellen und bei der Umsetzung von New-Work-Projekten. Entscheidungsträger im Facility Management und im Real Estate Management sollen so dabei unterstützt werden, sich den Leitfragen der Schlüsselthemen zu widmen, aber auch der strategischen Herangehensweise kritisch zu begegnen.
Gleichzeitig wendet sich der Leitfaden nach Verbandsangaben auch an ausführende Dienstleister, damit diese den Zusammenhang zwischen der zu erbringenden Dienstleistung und der notwenigen Flexibilität durch hybrides Arbeiten verstehen und in ihrem Handeln berücksichtigen.
Zahlreiche Praxisbeispiele zeigen zudem, wie Unternehmen sich diesen Fragestellungen widmen. So werden unterschiedliche Blickwinkel und Lösungsansätze bearbeitet, da es die eine „One Size Fits All“-Lösung aufgrund individueller Unternehmenskulturen, der strategischen Ausrichtung von New-Work-Projekten und der jeweiligen Aufgabenstellung nicht gibt.
Preise und Verfügbarkeit
Der Leitfaden „New Work und Workplace Services“ ist ausschließlich als elektronische Version (PDF-Datei/Nutzungsrechte) erhältlich.
RealFM-Mitglieder erhalten die Publikation zu einem dauerhaft vergünstigten Preis von
• 449 Euro (Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitenden)
• 669 Euro (Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden)
Nicht-Mitglieder erhalten diese Publikation für 898 Euro respektive 1.349 Euro (alle Preise zzgl. MwSt.).
Weitere Informationen und Bestellungen unter www.realfm.de (Publikationen & Produkte).

VDKF: Kältemittel-Emissionen weiter gesunken

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Der Verband Deutscher Kälte-Klima-Fachbetriebe (VDKF) hat für 2025 eine durchschnittliche Kältemittel-Leckagerate für alle Anlagentypen inklusive Havarien von 1,0 Prozent ermittelt – nach einem Wert von 3,2 Prozent im Jahr 2017.

„Dies ist ein beachtlicher Erfolg der gesamten Kälte-/Klimabranche – Hersteller, Anlagenbauer und Betreiber legen immer größeren Wert auf die Dichtheit von Anlagen“, teilte der VDKF im Juni mit. Über die Software „VDKF-LEC“ wurden nach Verbandsangaben anonymisierte Daten von knapp 67.000 Anlagenbetreibern und rund 307.000 Kälte- und Klimaanlagen erhoben. Die Software dient laut VDKF als Werkzeug für Anlagen, bei denen eine gesetzliche Pflicht zur regelmäßigen Dichtheitskontrolle besteht. Kleinanlagen werden daher nur begrenzt erfasst.

Die Auswertung habe ergeben, dass Anwendungen in der Gewerbekälte (1,7 Prozent) die höchsten Leckageraten aufweisen, während Geräte im Bereich Splitklima (0,4 Prozent) die niedrigsten Kältemittel-Emissionen verursachen. Gründe für den Rückgang der durchschnittlichen Kältemittel-Leckagerate sind aus Sicht des VDKF:

• ein gestiegenes Bewusstsein bei Betreibern und Fachbetrieben für die Umweltauswirkungen der direkten Emissionen von fluorierten Kältemitteln
• schärfere Vorgaben der novellierten F-Gase-Verordnung
• erweiterte Pflichten für Dichtheitskontrollen
• dichtere Bauweise von Anlagen
• gestiegene Kältemittelpreise

Eine ausführliche Auswertung der „VDKF LEC“-Daten finden Sie in den Ausgaben 5-6 und 7-8 der Verbandszeitschrift „VDKF Information“ zum kostenlosen Download.

Leadec übernimmt Services für Audi Sport

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Der Industriedienstleister Leadec hat im Mai den Auftrag für das technische Facility Management der Audi Sport Produktionsstätte im Industriepark Böllinger Höfe bei Heilbronn erhalten. In der dortigen Manufaktur stellt die Audi Sport GmbH unter anderem den Audi e-tron GT her.

Das Mandat mit einer Laufzeit von drei Jahren umfasst die Instandhaltung der technischen Gebäudeausrüstung, die Betreuung der Versorgungsmedien sowie die Wartung zahlreicher technischer Anlagen auf dem 300.000 qm großen Areal, teilte Leadec im Juni mit. „Dieser Auftrag bestätigt die Bedeutung unseres technischen Know-hows und unserer langjährigen Erfahrung in der Automobilindustrie“, sagte Markus Glaser-Gallion, CEO der Leadec-Gruppe.

Im Industriepark Böllinger Höfe wurden rund 4.500 Anlagen für den Aufbau einer vollständigen digitalen Dokumentation erfasst. Leadec ist den weiteren Angaben zufolge für Audi bereits seit 2017 am Standort Neckarsulm tätig und betreut dort Sicherheits- und Kommunikationssysteme.