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Caverion erwirbt Kees Klima und Kältetechnik

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Caverion Deutschland übernimmt zum 31. Mai die Kees Klima- und Kältetechnik GmbH im niedersächsischen Ronnenberg.

„Unser Wachstumsfokus liegt unter anderem im Bereich Kälte- und Klimatechnik. Die Firma Kees stellt eine strategische Ergänzung unseres Leistungsportfolios in diesem Bereich dar“, begründete Manfred Simmet, Geschäftsführer von Caverion Deutschland, die Akquisition. Das Unternehmen mit knapp 40 Beschäftigten erwirtschaftete eigenen Angaben zufolge im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von rund 6,1 Mio. Euro mit Klima-, Kälte, Prozess-, Mess- und Regeltechnik für den Industriesektor.

Kees Klima- und Kältetechnik soll als Marke fortgeführt und als eigenständige Niederlassung der Caverion Region Nord-West zugewiesen werden. Die bisherigen Eigentümer Ulf Nickel und Jörg Ruhländer bleiben Geschäftsführer, teilte der Dienstleister für Gebäude und Industrieanlagen weiter mit.

Caverion Deutschland hatte erst im März die S&A Schaltanlagenbau GmbH mit Sitz im niedersächsischen Garbsen zugekauft, um sein Portfolio im Bereich Gebäudeautomation zu ergänzen.

Sonepar: Ladeinfrastruktur einfach verwalten und wirtschaftlich betreiben

Wer Verantwortung für Gebäude, Liegenschaften oder technische Infrastruktur trägt, weiß: Ladeinfrastruktur ist längst kein optionales Extra mehr, sondern ein fester Bestandteil moderner Gebäudetechnik. Ob in der Gastronomie, im Handel, in der Wohnungswirtschaft, in Parkhäusern oder bei Betreibern von Bürokomplexen und öffentlichen Einrichtungen – wer Ladepunkte bereitstellt, schafft Mehrwert für Mitarbeiter, Mieter und Besucher und stärkt die Attraktivität des Standorts.

Die eigentliche Herausforderung liegt dabei nicht in der Hardware, sondern im Betrieb dahinter. Ladeinfrastrukturen wachsen mit der Zeit: Was mit wenigen Geräten noch leicht zu managen war, wird ohne die richtige Software schnell unübersichtlich. Belegung und Auslastung manuell im Blick zu behalten, Ladevorgänge von Hand abzurechnen oder neue Nutzer tage- oder wochenlang auf Zugänge warten zu lassen – das kostet Zeit und belastet interne Prozesse.

Zentral steuern, effizient betreiben

Die Antwort darauf liefert der Elektrogroßhändler Sonepar mit dem Betreiber-Dashboard auf Basis der Plattform des Softwareanbieters reev: eine cloudbasierte Plattform, die sich über den Web-Browser bedienen lässt und die gesamte Ladeinfrastruktur in einer übersichtlichen Oberfläche bündelt. Ladezustände und Verfügbarkeiten aller Stationen sind in Echtzeit einsehbar, Ausfälle werden sofort erkannt. Nutzerzugänge und Ladeberechtigungen lassen sich per Klick anlegen oder entfernen, Abrechnungen laufen automatisiert ab.

Das Dashboard ermöglicht eine flexible Tarifgestaltung für unterschiedliche Nutzergruppen – eigene Flotten, fremde Fahrzeuge und öffentliche Ladepunkte – und integriert neue Ladestationen dank maximaler Kompatibilität schnell und unkompliziert. Ergänzend steht eine App für Apple und Android zur Verfügung, mit der Fahrer Ladepunkte finden, Ladevorgänge planen sowie Kilometerstand und Fahrgestellnummer direkt beim Laden erfassen können.

Wirtschaftlich planbarer Betrieb durch intelligentes Lastmanagement

Das integrierte Lastmanagement unterstützt dabei, die Energieversorgung und Kosten zu optimieren, indem es die verfügbare Leistung bedarfsgerecht auf die Ladepunkte verteilt und Lastspitzen vermeidet. Das macht den Betrieb wirtschaftlich planbar und entlastet interne Prozesse, ohne dass dauerhaft manuell eingegriffen werden muss.

Die Software ist dabei herstellerunabhängig kompatibel mit zahlreichen Ladestationen und ermöglicht eine einfache Integration neuer Geräte – so lassen sich Ladestationen verschiedener Hersteller zentral über eine einzige Plattform verwalten.

Produktgrafik einer schwarzen Mennekes-Wallbox zum Laden von Elektrofahrzeugen. Die Wallbox ist mit einem fest angeschlossenen Ladekabel und Ladestecker dargestellt. Rechts unten befindet sich eine blaue Sonepar-Grafik mit der Überschrift „Ready to charge“ und mehreren Hinweisen zu Installation, Lastmanagement sowie Betreiber- und Abrechnungsfunktionen. Die Grafik bewirbt eine vorkonfigurierte Ladelösung inklusive Betreiber-Dashboard und Ladepunktlizenz für 24 Monate.
Das Ready to Charge-Bundle kombiniert vorkonfigurierte Wallboxen mit dem Betreiber-Dashboard – bereits ab Werk aufeinander abgestimmt, damit Ladepunkte in wenigen Minuten betriebsbereit sind. Bild: Sonepar / Mennekes

Noch einfacher starten: das Ready to Charge-Bundle

Wer auch die Inbetriebnahme so einfach wie möglich gestalten möchte, findet mit dem Ready to Charge-Bundle die passende Ergänzung. Sonepar bietet damit vorkonfigurierte Business-Ladestationen, die bereits ab Werk für den Einsatz mit dem Betreiber-Dashboard vorbereitet sind. Backend-Adresse und SIM-Karte sind bereits vorkonfiguriert. Nach der Installation genügt ein QR-Code zur Aktivierung, zusätzliche Programmierung oder manuelle Konfiguration entfallen vollständig.

Das vereinfacht die Inbetriebnahme erheblich: Installateure benötigen deutlich weniger Zeit vor Ort, was Projekte beschleunigt und Kosten senkt. Einzelne Ladepunkte oder ganze Ladeparks sind so innerhalb weniger Minuten betriebsbereit.

Das Bundle wird inklusive einer 24-monatigen Ladepunktlizenz ausgeliefert. Zum Auftakt sind Wallbox-Lösungen von Walther Electric und Mennekes verfügbar, weitere Hersteller wie Hager folgen.

Wer von Anfang an auf eine Systemlösung setzt, die Installation, Aktivierung und Betrieb eng zusammenführt, schafft eine Infrastruktur, die mit den Anforderungen wächst und langfristig Mehrwert liefert.

Jetzt das Betreiber-Dashboard entdecken

VINCI Energies Buildings Solutions: Ein Ansprechpartner für den gesamten Lebenszyklus

Der Neubau der Hans- und Sophie-Scholl-Realschulen in Weiden zeigt ganzheitlichen Ansatz der Building Solutions

Der Neubau der Hans- und Sophie-Scholl-Realschulen in Weiden in der Oberpfalz steht exemplarisch für einen integrierten Ansatz im Bildungsbau: Planung, Bau und Betrieb werden nicht getrennt betrachtet, sondern von Beginn an als durchgängiger Lebenszyklus organisiert. Für Facility Manager rücken damit frühzeitig Themen wie Betriebssicherheit, Wirtschaftlichkeit und langfristige Nutzbarkeit in den Fokus.

Realisiert wird das Projekt im Rahmen eines öffentlich-privaten Partnerschaftsmodells. Diese Struktur ermöglicht es, Betreiberanforderungen bereits in der Planungsphase systematisch zu berücksichtigen. Verantwortlich für die ganzheitliche Umsetzung ist das Netzwerk der VINCI Energies Building Solutions in Deutschland, das alle relevanten Leistungen aus einer Hand bündelt – mit einem zentralen Ansprechpartner und klarer Verantwortlichkeit über den gesamten Projektverlauf.

Integration statt Schnittstellen

Ein zentrales Merkmal der Building Solutions ist die konsequente Integration spezialisierter Kompetenzen. Statt einer Vielzahl einzelner Vertragspartner arbeitet der Auftraggeber mit einer strukturierten Netzwerkorganisation, in der Planung, technische Gebäudeausrüstung, Innenausbau und Betrieb eng verzahnt sind. Für das Facility Management bedeutet das reduzierte Schnittstellen, transparente Zuständigkeiten und eine deutlich höhere Planungssicherheit.

Betriebsperspektive als Planungsgrundlage

Als ÖPP-Partner der Stadt Weiden übernimmt VINCI Facilities die Gesamtverantwortung für Planung, Baukoordination sowie den technischen und infrastrukturellen Betrieb der Schulen über den gesamten Vertragszeitraum. Dadurch fließen FM-relevante Aspekte wie Wartungsfreundlichkeit, Zugänglichkeit der Anlagen, Energieeffizienz und Instandhaltungsstrategien unmittelbar in die Projektentwicklung ein.

Technische Systeme ganzheitlich gedacht

Die technische Gebäudeausrüstung wird durch die Ludwig Hammer GmbH aus der Gebäude.Technik. Gruppe verantwortet. Heizung, Lüftung, Kälte, Sanitär und Gebäudeautomation werden als integriertes System umgesetzt. Diese Vernetzung unterstützt einen wirtschaftlichen Betrieb, eine hohe Anlagenverfügbarkeit und eine bedarfsgerechte Steuerung im Schulalltag.

Die elektrotechnische Infrastruktur realisiert die R+S Group, Teil der Fire Protecion Solutions. Ihr Leistungsumfang reicht von der Energieversorgung über Beleuchtung bis hin zu sicherheits- und kommunikationstechnischen Anlagen und bildet die Grundlage für einen modernen, digitalen Schulbetrieb. Die technische Gesamtplanung für das Projekt Elektor wurde dabei von den Baumann Ingenieuren übernommen.

Innenausbau mit Blick auf Nutzung und Unterhalt

Der Innenausbau durch G+H Innenausbau schafft flexible, funktionale Lernräume mit hoher Aufenthaltsqualität. Robuste Materialien sowie die Berücksichtigung von Akustik-, Brand- und Schallschutzanforderungen unterstützen nicht nur die pädagogische Nutzung, sondern auch einen langfristig störungsarmen Betrieb.

Fazit

Der Neubau der Hans- und Sophie-Scholl-Realschulen zeigt, wie das Netzwerk von VINCI Energies Building Solutions in Deutschland durch integrierte Leistungen, einen zentralen Ansprechpartner und lebenszyklusorientierte Verantwortung konkreten Mehrwert für Facility Manager schaffen. Ein Ansatz, der Transparenz, Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit nachhaltig miteinander verbindet.
Gerade für öffentliche Auftraggeber und Betreiber komplexer Bildungsimmobilien bietet dieser integrierte Ansatz zusätzliche Sicherheit. Entscheidungen werden nachvollziehbar dokumentiert, Verantwortlichkeiten bleiben dauerhaft klar zugeordnet und Anpassungen im laufenden Betrieb lassen sich strukturiert umsetzen. Damit unterstützt Building Solutions nicht nur die Errichtung moderner Schulgebäude, sondern auch deren verlässlichen, wirtschaftlichen Betrieb über viele Jahre hinweg. Dies macht das Projekt in Weiden zu einem praxisnahen Beispiel für integriertes Facility Management im öffentlichen Hochbau. Mit klarer Betreiberorientierung und Zukunftsfähigkeit.

Kontakt

VINCI Energies Deutschland Buildings Solutions GmbH

Industriestr. 19 a
67063 Ludwigshafen am Rhein

building.solutions@vinci-energies.de
www.buildingsolutions.vinci-energies.de

TÜV SÜD Advimo: Aus ESG-Strategie wird Asset-Wert

ESG-Analysen liegen auf dem Tisch. KPIs sind definiert, Roadmaps gezeichnet. Doch zwischen strategischem Zielbild und realem Gebäudezustand klafft eine Lücke: Welche Maßnahme ist technisch machbar, wirtschaftlich tragfähig, im Betrieb wirksam? Wer diese Frage nicht beantwortet, verwaltet Immobilien defensiv, statt sie gezielt weiterzuentwickeln.

Nachhaltigkeit ist kein Reporting-Thema, sondern Strategiehebel. Energieeffizienz wirkt direkt auf CAPEX, Betriebskosten, Vermietbarkeit und Werterhalt. Entscheidend ist nicht die einzelne Maßnahme, sondern ihr Platz im Gesamtbild: die richtige Maßnahme, zum richtigen Zeitpunkt, im richtigen Asset.

Wir steuern. Neutral. Technisch. Wirtschaftlich.

TÜV SÜD Advimo begleitet als unabhängiger Nachhaltigkeitssteuerer an der Schnittstelle zwischen Investor, Betreiber, Facility Management und Fachplanung. Wir bündeln Engineering-Kompetenz, ESG-Know-how und Betriebserfahrung und übersetzen sie in einen belastbaren Fahrplan, auf dessen Basis alle Beteiligten auf Augenhöhe entscheiden können. Statt Maßnahmen isoliert zu bewerten, priorisieren wir sie entlang Ihres strategischen Zielbildes: für das einzelne Asset wie für das gesamte Portfolio.

TÜV SÜD Advimo begleitet Betreiber, Investoren, Facility Management und Fachplanung auf Augenhöhe bei der Planung und Umsetzung von technischen und wirtschaftlichen Maßnahmen.
TÜV SÜD Advimo begleitet Betreiber, Investoren, Facility Management und Fachplanung auf Augenhöhe bei der Planung und Umsetzung von technischen und wirtschaftlichen Maßnahmen.
Bild: Shutterstock/TÜV Süd

Beispiel Wärmepumpe: Das Gerät ist selten das Problem.

Die Umstellung der Wärmeerzeugung scheint naheliegend, ist gewerkeübergreifend aber anspruchsvoll. Die Kostenfalle steckt selten im Aggregat selbst, sondern in der Anpassung der technischen Infrastruktur und im falschen Timing. Wer heute überdimensioniert, zahlt morgen doppelt: in Investition und Effizienzverlust.

Ein aktuelles Projekt zeigt den Mehrwert einer neutralen, detaillierteren Einordnung: Eine erste grobe Analyse empfahl die Installation einer Wasser-Wasser Wärmepumpe. Unsere Machbarkeitsstudie zeigte, dass ein Wärmepumpen-Hybridsystem die einzig technisch umsetzbare, regulatorisch sichere, wirtschaftliche attraktive und strategisch zielführende Lösung ist. So schufen wir gemeinsam mit Kunden eine sachliche Entscheidungsgrundlage.

Unsere Rolle endet nicht in der Theorie. Wir begleiten die Planung und Umsetzung bis in den Betrieb. Risiken sinken, Schnittstellen werden beherrschbar, Kosten und Termine planbar. So wird Nachhaltigkeit von reinem Reporting zur messbaren Energieeffizienz.

Reden wir über Ihren Fahrplan.

Kontakt

TÜV SÜD Advimo GmbH

Westendstr. 199
80686 München

+49 89 2488559-68
www.tuvsud.com

node.energy: Facility Manager im neuen Energiezeitalter: Warum die Stromabrechnung zunehmend an Bedeutung gewinnt

Photovoltaik auf dem Dach, Ladepunkte in der Tiefgarage, steigende Elektrifizierung: Gewerbeimmobilien entwickeln sich zunehmend zu dezentralen Energiezentren. Für Facility Manager bedeutet das mehr als technische Anpassungen, es verändert ihre Rolle grundlegend.

Denn sobald Strom nicht mehr pauschal über Nebenkosten verteilt wird, sondern vor Ort erzeugter Solarstrom gezielt an Mieter geliefert wird, etwa im Rahmen von Mieterstrom- oder Onsite-PPA-Modellen, bewegen sich Betreiber im regulierten Umfeld der Energiewirtschaft. Strom ist längst kein Nebenkostenthema mehr, sondern ein zentraler Bestandteil moderner Immobilienbewirtschaftung.

Eco-friendly logistics scene: a teal delivery truck at a loading dock of a modern building with solar panels on the roof.
Transparenz in den Energieflüssen ist die Basis für eine rechtsichere bzw. ENWG-konforme Abrechnung.
Bild: node.energy

Von der Umlageposition zur Compliance-Aufgabe

Was früher eine Umlageposition war, wird zur komplexen Abrechnungs- und Compliance-Aufgabe. Verbräuche müssen eichrechtskonform gemessen, eindeutig zugeordnet und auf Basis geeigneter Messkonzepte abgebildet werden. Gerade bei der Drittbelieferung innerhalb von Liegenschaften entstehen neue Anforderungen an Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Fehlerhafte Umlagen oder unklare Messstrukturen führen schnell in regulatorische Grauzonen, mit entsprechenden Risiken für Betreiber bzw. Facility Manager.

Die Realität in vielen Bestandsobjekten: historisch gewachsene Zählerstrukturen, unvollständige Datengrundlagen und manuelle Prozesse. Energieflüsse lassen sich oft nur eingeschränkt nachvollziehen. Für Facility Manager entsteht ein Spannungsfeld zwischen Gebäudebetrieb, kaufmännischer Abrechnung und energiewirtschaftlichen Anforderungen, bei gleichzeitig steigender Komplexität.

Plattform für Energieflüsse

Genau hier setzen digitale Plattformen wie opti.node von node.energy an, um diese Komplexität gezielt zu reduzieren: Energieflüsse werden digital erfasst, automatisiert verarbeitet und bilden die Grundlage für eine rechtsichere bzw. ENWG-konforme Abrechnung. Statt fragmentierter Einzellösungen entsteht ein durchgängiges, skalierbares System. Messdaten, Lieferbeziehungen und Abrechnungen werden konsistent zusammengeführt, auch bei komplexen Liegenschaften. Manuelle Aufwände sinken, Fehlerquellen werden reduziert und regulatorische Anforderungen zuverlässig unterstützt. Für Facility Manager bedeutet das: mehr Sicherheit, weniger operative Belastung und die Möglichkeit, neue Energiekonzepte wirtschaftlich umzusetzen.

Kontakt

node.energy GmbH

Carl-von-Noorden Platz 5
60596 Frankfurt

sales@node.energy
www.node.energy

Mitsubishi Electric: Wohnraummangel trifft Systemlösung

Schnell, effizient, förderfähig: der neue Standard im Wohnbau

Städte und Gemeinden ächzen unter dem steigenden Druck des Wohnraumbedarfs. Sozialer Wohnungsbau und preisgedämpfte Neubauten sollen die angespannte Lage entschärfen – doch wie lässt sich schnell und wirtschaftlich bauen, ohne den Klimaschutz zu ignorieren? Die DH Wohnen GmbH liefert gemeinsam mit Aktivhaus eine beispielhafte Antwort: In Künzelsau wurden 80 neue Wohneinheiten in kürzester Zeit errichtet – ökologisch, modular und konsequent auf Effizienz getrimmt. Die Heiz- und Kühltechnik? Großwärmepumpen von Mitsubishi Electric.

Vier reversible Luft/Wasser-Wärmepumpen liefern komfortable Raumwärme für alle 80 Wohneinheiten.
Zwei Pufferspeicher sichern die Leistungsspitzen. 
Bild: Mitsubishi Electric

Wohnungsnot duldet keinen Aufschub – aber verlangt Nachhaltigkeit

Die Rahmenbedingungen könnten kaum herausfordernder sein: Bauland ist knapp, Anforderungen an CO₂-Bilanz und Primärenergiebedarf steigen, gleichzeitig darf Wohnraum nicht unbezahlbar werden. Das Projekt Taläckerallee zeigt, wie ein Neubau auch unter Zeit- und Kostendruck nachhaltig realisiert werden kann. Das Erfolgsrezept: serielle Holzmodulbauweise, kurze Bauzeit und ein durchdachtes Energiekonzept. 112 Module wurden industriell vorgefertigt und vor Ort montiert. Das Triple-Zero-Konzept sorgt für minimale Emissionen, vollständige Wiederverwertbarkeit und maximale Eigenstromnutzung von Anfang an. Nur mit der passenden Gebäudetechnik wird daraus ein zukunftsgerechtes und förderfähiges System.

Komfortklima für neuen Wohnraum – wirtschaftlich und effizient

Vier reversible Luft/Wasser-Wärmepumpen der Serie MEHP-iS-G07 von Mitsubishi Electric liefern in Künzelsau zuverlässig komfortable Raumwärme für alle 80 Einheiten. Mit 320 kW Leistung bei -12 °C, einem COP bis 3,5 und Kältemittel R32 sind sie nicht nur umweltschonend, sondern auch förderfähig und langlebig. Die modulare Anlagenstruktur erlaubt ein passgenaues Energiemanagement – auch bei künftigen Erweiterungen. In Kombination mit der Photovoltaik auf den Dächern reduziert sich der Primärenergiebedarf drastisch – der Standard KfW 40 EE wird problemlos erreicht. So wird ein nachhaltiges Baukonzept zur wirtschaftlich tragfähigen Lösung.

Photovoltaik auf den Dächern senkt den Primärenergiebedarf zusätzlich.
PV-Anlagen auf dem Dach reduzieren den Primärenergieverbrauch. 
Bild: Mitsubishi Electric

Für Projektentwickler zählen Effizienz und Betriebssicherheit

Durch den redundanten Aufbau mit je zwei Geräten im Wechselbetrieb bleibt die Wärmeversorgung auch bei Wartung oder kurzzeitigen Störungen lückenlos gesichert. Die integrierte LAN-Logik erlaubt die Gruppensteuerung von bis zu acht Geräten, Smart Defrost sorgt für Effizienz auch im Winter. Der Multi-Manager ermöglicht Fernwartung und Monitoring in Echtzeit. Das ist entscheidend für Betreiber, die Service und Wirtschaftlichkeit im Blick behalten müssen. Und ein zentraler Aspekt beim Schaffen von neuem Wohnraum.

Durch den redundanten Aufbau mit je zwei Geräten im Wechselbetrieb bleibt die Wärmeversorgung lückenlos gesichert.
Über zwei Verteilerstationen wird das Heißwasser in die Steigstränge befördert. 
Bild: Mitsubishi Electric

„Ein nachhaltiger Wohnbau muss funktionieren – technisch, wirtschaftlich und organisatorisch. Die hier verbaute Wärmepumpenlösung bringt alle drei Aspekte zuverlässig unter ein Dach“, sagt Silvio Braun von der Windmüller Technik GmbH.

Damit steht das Projekt in Künzelsau exemplarisch für die Anforderungen an den urbanen Wohnbau der nächsten Jahre. Klimaziele und bezahlbarer Wohnraum lassen sich nur gemeinsam erreichen – mit durchdachter Vorfertigung, skalierbarer Gebäudetechnik und Systemlösungen wie der MEHP-iS-Serie von Mitsubishi Electric.

Steckbrief:

Ressourcenschonendes Wohnquartier Künzelsau
Projektziel: schnell realisierbarer Wohnraum bei minimalem CO₂-Fußabdruck
Bauweise: Holzmodulbau mit Triple-Zero-Ansatz
Einheiten: 80 barrierefreie Wohnungen in 4 Wohnblöcken
Systemlösung: 4 x MEHP-iS-G07 Wärmepumpe, 320 kW bei –12 °C
Kombination: Wärmepumpe + PV zur Eigenstromnutzung
Förderung: über die KfW durch das Erreichen des KfW-40-EE-Standards
Vorteile: Redundanz, Fernwartung, wirtschaftlicher Betrieb

Kontakt

Mitsubishi Electric Europe B.V.

Living Environment Systems
Mitsubishi-Electric-Platz 1
40882 Ratingen

+49 2102 486-0
les@mee.com
www.mitsubishi-les.com

Geiger FM: Ingenieurs- und Planungsleistungen als Disziplin im Facility Management

Facility Management (FM) hat sich vom reinen Betriebs- und Instandhaltungsfokus zu einer strategischen Disziplin über den gesamten Gebäudelebenszyklus entwickelt. Neben dem Betrieb umfasst modernes FM heute Planung, Modernisierung, Energieoptimierung und Nachhaltigkeitsmanagement. Treiber sind ESG-Anforderungen, Dekarbonisierung, Kostendruck, regulatorische Vorgaben und veränderte Nutzungen – Themen, die fundierte technische Expertise und schnelle, belastbare Entscheidungen erfordern.

Rund 99 % aller Gebäude in Deutschland sind bereits gebaut. Damit entscheidet sich die Erreichung der Klimaziele im Bestand. Gefordert sind energetische Sanierungen, Digitalisierung, flexible Nutzungskonzepte und Barrierefreiheit. Erfolgreich ist das nur, wenn Betrieb und Planung eng verzahnt sind. Die operativen Teams kennen technische Systeme, Schwachstellen und Nutzungsmuster im Detail und liefern die Grundlage, um Sanierungen zielgerichtet und effizient zu planen. Geiger Facility Management vereint hierzu mit einer eigenen Engineering-Sparte und rund 80 Fachplanern, Architekten und Energieingenieuren das operative Wissen aus dem Gebäudebetrieb mit planerischer Kompetenz.

Beim Modell FMX (Facility Management Extended) von Geiger FM werden auf der Basis von Betriebsdaten und Energiekennzahlen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, Anlagenoptimierung oder ESG-Compliance abgeleitet und direkt umgesetzt.
Beim Modell FMX (Facility Management Extended) von Geiger FM werden auf der Basis von Betriebsdaten und Energiekennzahlen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, Anlagenoptimierung oder ESG-Compliance abgeleitet und direkt umgesetzt.
Bild: Geiger Facility Management

Mit dem Modell FMX (Facility Management Extended) von Geiger FM wird Facility Management als verlängerter Arm der Immobilienstrategie verstanden. Es verknüpft die Phasen Planung, Bau, Betrieb, Modernisierung und Revitalisierung. Facility Manager agieren dabei gemeinsam mit Ingenieuren proaktiv: Auf Basis von Betriebsdaten, Energiekennzahlen und Nutzungsmustern werden Maßnahmen abgeleitet, priorisiert und umgesetzt – etwa zur Senkung des Energieverbrauchs, zur Optimierung technischer Anlagen oder zur Vorbereitung auf ESG-Audits. Das Engineering-Team übersetzt die Erkenntnisse aus dem Betrieb direkt in Planungskonzepte. So können Dekarbonisierungsmaßnahmen nicht nur identifiziert, sondern schnell, wirtschaftlich und mit technischer Sicherheit umgesetzt werden. FMX wird damit zum verbindenden Element zwischen heutigem Betrieb und dem zukunftsfähigen Gebäude.

Für ESG und Dekarbonisierung ist diese Integration ein zentraler Hebel. Kontinuierliches Energiemonitoring macht Ineffizienzen sichtbar; darauf aufbauend entstehen Maßnahmenpläne wie die Umrüstung auf Wärmepumpen, hydraulischer Abgleich oder Optimierung der Gebäudeleittechnik. Statt Einzelmaßnahmen werden ganzheitliche Dekarbonisierungspfade entwickelt, die das Energiesystem eines Gebäudes insgesamt betrachten und wirtschaftlich priorisieren. Als Mitglied der Initiative ECORE arbeitet Geiger FM an der Entwicklung standardisierter Bewertungsansätze wie DGNB, BREEAM und LEED mit, die zudem Transparenz und Vergleichbarkeit schaffen.

Das Modell von Geiger FM setzt auf ein integriertes Team ohne Schnittstellenverluste: Die operative Mannschaft im Objekt erkennt Potenziale, das Engineering plant und setzt um.
Das Modell von Geiger FM setzt auf ein integriertes Team ohne Schnittstellenverluste: Die operative Mannschaft im Objekt erkennt Potenziale, das Engineering plant und setzt um.
Bild: Geiger Facility Management

Ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil ist Geschwindigkeit. In klassischen Strukturen führen viele Schnittstellen zwischen FM-Dienstleistern, externen Planern und Gutachtern zu Verzögerungen. Das Modell von Geiger FM setzt auf ein integriertes Team ohne Schnittstellenverluste: Die operative Mannschaft im Objekt erkennt Potenziale, das Engineering plant und setzt um. Diese enge Verbindung von Praxiswissen und Planungskompetenz führt zu einer erheblich beschleunigten Umsetzung und signifikant reduzierten Energiekosten, bereits im ersten Jahr. Betreiber erhalten Analyse, Planung, Umsetzung und ESG-Dokumentation aus einer Hand – mit höherer Planungssicherheit und klarer Kostenkontrolle.

Im Ergebnis zeigt sich: Werden Betriebsdaten systematisch genutzt und direkt in Planung überführt, lassen sich Energieverbräuche messbar senken, Investitionen priorisieren und Maßnahmen schneller realisieren. Gebäude werden effizienter, nachhaltiger und werthaltiger.

Die Zukunft ist interdisziplinär. Die Trennung zwischen Betrieb und Planung löst sich auf. Das FM der Zukunft ist interdisziplinär, datengetrieben und lebenszyklusorientiert. Die Kombination aus technischem Betrieb, Engineering, Energie- und Nachhaltigkeitskompetenz bildet die Grundlage, um Bestandsimmobilien nicht nur zu betreiben, sondern strategisch weiterzuentwickeln.

Kontakt

Geiger Facility Management

Steinbühl 1
87463 Dietmannsried

+49 8374 2323-0
info@geiger-fm.de
www.geiger-fm.de

ABS Safety GmbH: Dachnutzung im Wandel

Betreiber in der Pflicht

Durch den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen werden Dächer zunehmend zu Energieerzeugungsflächen – und damit dauerhaft zu Arbeitsorten mit erhöhtem Gefährdungspotenzial. Absturzrisiken, Witterungseinflüsse oder elektrische Gefährdungen müssen systematisch bewertet und minimiert werden.

Im Rahmen einer Begehung prüfen die Experten von ABS Safety gemeinsam mit dem Betreiber bestehende Infrastruktur und organisatorische Abläufe, bewerten Gefährdungen, ordnen rechtliche Anforderungen ein und erarbeiten konkrete Handlungsempfehlungen, die praxisnah und direkt umsetzbar sind.
Im Rahmen einer Begehung prüfen die Experten von ABS Safety gemeinsam mit dem Betreiber bestehende Infrastruktur und organisatorische Abläufe, bewerten Gefährdungen, ordnen rechtliche Anforderungen ein und erarbeiten konkrete Handlungsempfehlungen, die praxisnah und direkt umsetzbar sind.
Bild: ABS

Mit der Entwicklung zum Nutzdach steigen auch die Anforderungen an Gebäudebetreiber. Denn immer dann, wenn Personen ein Dach betreten – sei es zur Wartung, Inspektion oder Installation –, greifen umfangreiche Betreiberpflichten. Diese reichen weit über die reine Bereitstellung von Technik hinaus. Vielmehr geht es um die ganzheitliche Organisation von Sicherheit: von der Gefährdungsbeurteilung über geeignete Schutzmaßnahmen bis hin zu Unterweisung, Koordination und Dokumentation.

In der Praxis zeigt sich jedoch häufig eine Lücke zwischen vorhandener Technik und tatsächlicher Rechtssicherheit. Betreiber unterschätzen oft den Umfang ihrer Verantwortung. Dabei bleibt die Verantwortung auch dann beim Betreiber, wenn externe Dienstleister auf dem Dach arbeiten. Auswahl-, Einweisungs- und Koordinationspflichten sind zwingend zu erfüllen, ebenso wie die Sicherstellung, dass Schutzmaßnahmen nicht nur vorhanden, sondern auch funktionsfähig und korrekt angewendet werden.

Genau hier setzt ABS Safety mit seinem neuen Serviceprodukt an: dem ABS Dach-Pflichten-Check. Ziel ist es, Gebäudebetreiber dabei zu unterstützen, ihre gesetzlichen Verpflichtungen strukturiert, nachvollziehbar und rechtssicher zu erfüllen. Der Dach-Pflichten-Check betrachtet das Dach nicht isoliert, sondern als Gesamtsystem aus Technik, Mensch und Organisation. Im Rahmen einer Begehung werden bestehende Infrastrukturen analysiert, Gefährdungen bewertet, organisatorische Abläufe geprüft und rechtliche Anforderungen eingeordnet. Daraus entstehen konkrete Handlungsempfehlungen, die praxisnah und direkt umsetzbar sind.

Der ABS Dach-Pflichten-Check unterstützt Gebäudebetreiber dabei, ihre gesetzlichen Verpflichtungen strukturiert, nachvollziehbar und rechtssicher zu erfüllen.
Der ABS Dach-Pflichten-Check unterstützt Gebäudebetreiber dabei, ihre gesetzlichen Verpflichtungen strukturiert, nachvollziehbar und rechtssicher zu erfüllen. Bild: ABS

Transparenz und Sicherheit

Das Ergebnis: maximale Transparenz über den aktuellen Sicherheitsstatus sowie klare Hinweise, wo Handlungsbedarf besteht. So können Betreiber nicht nur Haftungsrisiken reduzieren, sondern vor allem eines erreichen: mehr Sicherheit für alle Personen, die auf dem Dach arbeiten – unabhängig davon, ob es sich um eigene Mitarbeitende oder externe Fachfirmen handelt.

Mit dem ABS Dach-Pflichten-Check bietet ABS Safety eine Lösung, die den steigenden Anforderungen moderner Dachnutzung gerecht wird – und Betreiber dabei unterstützt, Verantwortung nicht nur zu tragen, sondern aktiv zu managen.

Kontakt

ABS Safety GmbH

Gewerbering 3
47623 Kevelaer

+49 2832 97281-0
info@absturzsicherung.de
www.absturzsicherung.de

Technik im FM 2026

Die beste Kilowattstunde ist die, die gar nicht erst verbraucht wird. Mit unserem neuen Sonderheft „Technik im FM“ wollen wir Ihnen genau für diesen Ansatz Strategien, Konzepte und konkrete Lösungen ans Herz legen – fundiert, anschaulich und praxisorientiert. Ausgehend von den aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen stehen Energieeffizienztechnologien für Immobilienbetreiber im Mittelpunkt der Ausgabe: Von Energieerzeugung und -speicherung über Sonnenschutz und Gebäudeautomation bis hin zu Heizung, Lüftung und Klimatechnik.

Klüh reinigt Kreiskrankenhaus Grünstadt

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Klüh Clinic Service übernimmt in den kommenden fünf Jahren die Reinigungsleistungen im Kreiskrankenhaus Grünstadt in Rheinland-Pfalz.

Zum Leistungsumfang gehören umfassende Hygienedienstleistungen wie Unterhalts-, Intensiv- und OP-Reinigung, Rufbereitschaft, Bettenaufbereitung sowie ein Hol- und Bringdienst, teilte die Tochtergesellschaft der Klüh-Unternehmensgruppe Ende Mai mit. „Mit unseren hohen Hygienestandards und effizienten Prozessen bieten wir eine verlässliche Grundlage für den sensiblen Klinikbetrieb“, erklärte Daniel Carnol, Geschäftsführer von Klüh Clinic Service.

Drees & Sommer expandiert in Polen

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Drees & Sommer hat Anfang Mai das polnische Projektmanagement- und Bauplanungsunternehmen ADC mit rund 70 Mitarbeitern übernommen.

„Durch den Zusammenschluss mit ADC stärkt Drees & Sommer seine interdisziplinäre Aufstellung in Polen deutlich und erweitert sein lokales Portfolio um umfassende Planungs- und Umsetzungskompetenzen“, teilte das Stuttgarter Beratungsunternehmen mit. „Polen ist einer der dynamischsten Bau- und Immobilienmärkte in Mittel- und Osteuropa“, begründete Steffen Szeidl, Vorstandsvorsitzender und Partner von Drees & Sommer, die Akquisition. Ziel sei, in Polen und der gesamten CEE-Region ganzheitliche Lösungen anzubieten, indem Consulting-, Planungs-, Management- und Bauüberwachungsleistungen gebündelt werden.

ADC wurde 2018 gegründet und konzentriert sich auf integrierte Leistungen in den Bereichen Architektur und Design, Consulting und technische Beratung sowie Projektmanagement und Bauüberwachung. In den vergangenen acht Jahren wurden den Angaben zufolge mehr als 300 Projekte in ganz Polen realisiert – von großvolumigen Logistik-, Industrie- und Büroentwicklungen bis hin zu komplexen Stadterneuerungs- und Wohnbauprojekten. Zu den Referenzen zählt unter anderem ein Logistikzentrum in Opoczno mit etwa 50.000 qm Fläche, das gemeinsam mit Drees & Sommer realisiert wurde. Das Stuttgarter Beratungsunternehmen beschäftigte bislang etwa 20 Mitarbeiter an vier polnischen Standorten. Die neue Tochtergesellschaft soll künftig unter dem Logo „ADC – Part of Drees & Sommer“ auftreten und weiterhin von dem bestehenden Managementteam geführt werden.

Goldbeck betreut Toni Campus Neuried

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Die Goldbeck Facility Services haben Anfang Mai das Facility Management für den Toni Campus Neuried bei München übernommen.

Der Auftrag umfasst das technische und infrastrukturelle Gebäudemanagement für die 2021 errichtete Liegenschaft, die auf einer Gesamtfläche von rund 30.000 qm Büroflächen, Laborinfrastruktur, Fitness- und Gastronomieangebote sowie eine Tiefgarage mit etwa 9.000 qm vereint, teilte der Dienstleister im Mai mit.

Für den Auftraggeber Toni Immobilien, eine auf Gewerbeimmobilien spezialisierte Eigentümer- und Entwicklungsgesellschaft, bewirtschaftet Goldbeck seit 2023 den Toni Park in Augsburg. „Besonders die Kombination aus Laborbetrieb, Büroflächen und gemeinschaftlichen Nutzungen erfordert ein hohes Maß an technischer Kompetenz und Organisationsstärke, genau hier überzeugt die Zusammenarbeit, um eine sehr hohe Mieterzufriedenheit zu gewährleisten“, sagte Thomas Krafft, Geschäftsführer der Toni Immobilien GmbH.

Winkhaus: Elektronische Schließsysteme im kommunalen Einsatz

Moderne Zutrittsorganisation für Kommunen: Mehr Sicherheit, höhere Effizienz

Kommunen verwalten oftmals eine Vielzahl an Immobilien und Liegenschaften. Das Portfolio kann von wenigen Gebäuden in einer Kleinstadt bis zu mehreren hundert Objekten in einer Großstadt reichen. Rathäuser, Schulen, Kitas, Sportstätten, Bauhöfe, Versorgungsbetriebe oder Kultureinrichtungen – die Anforderungen sind vielfältig.

Eine besondere Herausforderung ist es, die Sicherheit zu gewährleisten. Dafür braucht es eine zuverlässige und flexible Zutrittsorganisation. Hier bieten elektronische Systeme deutliche Vorteile gegenüber mechanischen Lösungen: Dabei geht es insbesondere um folgende Fragen:

  • Wer hat wann wo Zutritt?
  • Wie lassen sich sensible Bereiche zuverlässig schützen?
  • Was passiert, wenn Schlüssel unauffindbar sind oder das Personal regelmäßig wechselt?

Ein fehlender Überblick und mangelnde Kontrolle haben unterschiedliche Risiken zur Folge. Besonders deutlich wird dies am Beispiel der kritischen Infrastruktur. Einrichtungen wie Energieversorger oder Gesundheitsämter müssen ein besonders hohes Schutzniveau nachweisen. Durch die NIS-2-Richtlinie sind die Anforderungen an die Kommunen nochmals gestiegen. Klassische Schließanlagen werden diesen Vorgaben nur bedingt gerecht.

Elektronisches Winkhaus blueEvo Schließsystem in einem Wasserwerk für sichere Zutrittskontrolle sensibler Bereiche
Bei Versorgungsbetrieben steht die Sicherheit sensibler Bereiche im Vordergrund. Mit elektronischen Zutrittslösungen können Kommunen höchste Sicherheitsstandards einhalten. Foto: Winkhaus

Flexible Lösungen für unterschiedliche Einsatzbereiche

Auch in Verwaltungsgebäuden ist eine präzise Zutrittsorganisation unverzichtbar. Öffentliche und nicht-öffentliche Bereiche müssen klar voneinander abgegrenzt sein. Temporäre Zugangsrechte für Handwerker oder Reinigungskräfte lassen sich mit mechanischen Schlüsseln nicht realisieren. Ein elektronisches System spart hingegen Zeit, verhindert Missbrauch und reduziert Sicherheitslücken. Schlüssel werden verloren oder wechseln häufig den Besitzer. Der Austausch ganzer Schließanlagen ist nicht nur teuer, sondern auch organisatorisch aufwendig. Gleichzeitig müssen sensible Bereiche zuverlässig geschützt werden.

Ein modernes elektronisches Schließsystem wie blueEvo von Winkhaus ermöglicht es Kommunen, ihre Zutrittsorganisation effizienter zu gestalten und den Sicherheitsstandard deutlich zu erhöhen. Dafür bietet blueEvo unter anderem folgende Vorteile:

  • Einfache Installation: Der Zylindertausch dauert nur wenige Minuten. Eine Verkabelung ist nicht notwendig, wodurch eine schnelle Umsetzung möglich ist.
  • Problemloses Nachrüsten: Die Komponenten können dank Vorprogrammierung in bestehende Infrastrukturen integriert werden. Somit entstehen keine Ausfallzeiten.
  • Virtuelles Netzwerk: Zutrittsrechte lassen sich in der Software BE blueControl verwalten. Mittels virtueller Vernetzung werden Änderungen direkt am Virtual Network Hub wirksam und auf die Identmedien übertragen.
  • Hohe Flexibilität: Mithilfe der Verwaltungssoftware lassen sich temporäre Zugangsrechte oder zeitliche Beschränkungen problemlos einrichten.
Mitarbeitende verwalten Zutrittsberechtigungen in der Winkhaus Software BE blueControl zur Protokollierung von Schließereignissen
Zutrittsberechtigungen und einzelne Ereignisse lassen sich in der intuitiven Software in Echtzeit vergeben und bei Bedarf lückenlos protokollieren. Foto: Winkhaus

Ein elektronisches Schließsystem verschafft Kommunen einen umfassenden Überblick und weitreichende Kontrolle. Der Verlust von Identmedien stellt kein Risiko mehr dar, denn verlorene Schlüssel können umgehend gesperrt werden. Dadurch entfällt die kostenintensive Erneuerung kompletter Schließanlagen. Gleichzeitig lassen sich Nutzerprofile und Zugangsberechtigungen einfach vergeben und jederzeit anpassen.

Darüber hinaus schaffen elektronische Systeme ein hohes Maß an Transparenz: Alle Schließereignisse werden auf Wunsch protokolliert. Zudem reduziert eine moderne Zutrittsorganisation den Verwaltungsaufwand. Über Schnittstellen können Berechtigungen effizient verwaltet werden. Der Zugriff auf Schließereignisse kann durch ein Vier- oder Sechs-Augen-Prinzip geschützt werden.

Hand hält Winkhaus Identmedium an einen Aufbuchleser zur virtuellen Vernetzung und Aktualisierung elektronischer Zutrittsrechte
Die robusten Identmedien erhalten ihre Informationen mittels virtueller Vernetzung direkt am Virtual Network Hub. Foto: Winkhaus

Für Kommunen ist eine effiziente Zutrittsorganisation ein entscheidender Faktor für Sicherheit, Effizienz und Wirtschaftlichkeit. Mechanische Systeme bleiben sinnvoll – vor allem dort, wo einfache Strukturen bestehen. Elektronische Schließsysteme bieten derweil mehr Kontrolle über Zutrittsrechte, erhöhen die Sicherheit und steigern zugleich die Flexibilität. Damit bieten sie kommunalen Trägern eine zukunftssichere Lösung, die nicht nur den heutigen Anforderungen gerecht wird, sondern auch auf zukünftige Entwicklungen vorbereitet ist.

Socotec bleibt TGA-Planer für Bildungsbau Hamburg

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Der für den Bau und die Bewirtschaftung der Hamburger Bildungsimmobilien zuständige Verbund Bildungsbau Hamburg hat Socotec Building Solutions erneut als Rahmenvertragspartner mit TGA-Planungsleistungen betraut.

„Die dritte Beauftragung in Folge bestätigt unsere verlässliche und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Schulbau Hamburg und Gebäudemanagement Hamburg“, sagte Eike Riggert, Leiter des Hamburger Büros von Socotec Building Solutions, mit Blick auf die landeseigenen Unternehmen SBH und GMH. Der Rahmenvertrag umfasst laut Riggert die TGA-Planung für Neubauten und Sanierungen für Kindertagesstätten, Schulen sowie Sporthallen. Die Leistungen sind in separate Lose für Heizung/Lüftung/Sanitär und Elektro gegliedert.

Socotec hat nach eigenen Angaben seit 2019 in Hamburg unterschiedliche Planungs- sowie Objektüberwachungsleistungen erbracht und dabei über 20 TGA-Projekte umgesetzt.

Telekom verlängert mit ISS

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Der dänische Dienstleistungskonzern ISS hat seine vertraglichen Differenzen mit der Deutschen Telekom AG beigelegt und den seit 2019 bestehenden Vertrag für integrierte Facility-Services bis Ende 2035 verlängert.

„Diese Vereinbarung markiert einen wichtigen Schritt für unsere Zusammenarbeit. Die Deutsche Telekom ist ein Schlüsselkunde und strategischer Partner für ISS. Die Einigung und die Verlängerung unserer Partnerschaft unterstreichen unser anhaltendes Engagement, die Beziehung weiter zu festigen und auszubauen“, sagte Kasper Fangel, Group-CEO von ISS im Mai. Laut Rainer Hoff, Senior Vice President Group Real Estate der Deutschen Telekom AG, schafft die Vergleichsvereinbarung „eine erneuerte Basis, um unsere Partnerschaft weiter zu stärken und künftige Chancen zu verfolgen, die beiden Parteien zugutekommen“.

Der ursprünglich im Juli 2019 auf 10,5 Jahre angelegte Vertrag umfasst den Angaben zufolge Facility-Services für mehr als 8.000 Telekom-Standorte in ganz Deutschland. „In der Anfangsphase des Vertrags wurde die finanzielle Performance durch eine komplizierte IT-Migration und operative Herausforderungen beeinträchtigt, was zu einer erheblichen Kostenüberschreitung führte“, teilte ISS im Geschäftsbericht 2025 mit. Im Dezember 2022 hatte ISS daher die Einrichtung eines Schiedsgerichts beim Deutschen Institut für Schiedsgerichtsbarkeit (DIS) initiiert, um über „gewisse vertragliche Meinungsverschiedenheiten“ zu entscheiden. Die abschließende mündliche Verhandlung im Schiedsverfahren fand Mitte Juli 2025 statt und mündete in einer Vergleichsvereinbarung.

Sicherheit als kontinuierlicher Prozess

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Als erster Flughafen in Deutschland hat der Köln Bonn Airport die Zertifizierung nach VdS 3406 erhalten – für ein ganzheitliches Sicherheitsmanagementsystem für bauliche Objekte.

„Als internationaler Verkehrsflughafen tragen wir eine besondere Verantwortung gegenüber Passagieren, Mitarbeitenden, Partnern und Behörden. Die ganzheitliche Zertifizierung bestätigt daher unseren Anspruch, Sicherheit als integrierte Managementaufgabe zu verstehen“, betont Maximilian Pietrek, Leiter Flughafensicherheit bei der Flughafen Köln Bonn GmbH, mit Blick auf die neue Zertifizierung. Am Köln Bonn Airport gibt es zahlreiche Gebäude wie zwei Passagierterminals, rund zehn Frachthallen, Wartungshangars sowie Verwaltungs-, Sicherheits- und Technikgebäude mit unterschiedlichen Nutzungen. Insgesamt umfasst das Flughafengelände über 100 Gebäude auf einer Fläche von etwa 1.000 ha. Am Airport arbeiten rund 15.000 Menschen in 130 Unternehmen und Behörden.

Als Einrichtung der kritischen Infrastruktur äußert sich der Flughafenbetreiber nach eigenen Angaben grundsätzlich nicht zu Sicherheitsaspekten sowie zur Ausgestaltung des Sicherheitsmanagements. Die VdS Schadenverhütung GmbH nimmt jedoch die erfolgreiche Zertifizierung des Airports zum Anlass, die Anwendung der Richtlinie VdS 3406 am konkreten Beispiel aufzuzeigen. So basiert die VdS-Anerkennung auf einem umfassenden Auditverfahren aller Objekte am Flughafen Köln-Bonn, das organisatorische, technische und prozessuale Sicherheitsaspekte in ihrer Gesamtheit betrachtet. „Die Richtlinien VdS 3406 bilden eine systematische Klammer über alle sicherheitsrelevanten Einzelmaßnahmen und integrieren diese in ein übergeordnetes Managementsystem“, erläutert Sebastian Brose, Bereichsleiter Security & Geo bei VdS in Köln.

Systematisch aufgebautes Managementsystem

Im Zentrum stehen dabei insbesondere die Identifikation und Bewertung objektspezifischer Risiken, die Ableitung von Schutzzielen, die strukturierte Planung, Umsetzung und Steuerung von Sicherheitsmaßnahmen sowie die Etablierung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. „Sicherheit wird durch diese Richtlinien ausdrücklich nicht als Einzelmaßnahme, sondern als dauerhafter, steuerbarer Managementprozess auf strategischer und operativer Ebene betrachtet“, stellt Brose klar. Die Zertifizierung nach VdS 3406 bestätigt seinen Angaben zufolge, dass ein wirksames, systematisch aufgebautes Sicherheitsmanagementsystem vorhanden ist; Risiken methodisch erfasst, bewertet und gesteuert werden; organisatorische, technische und prozessuale Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind und Sicherheit zudem aktiv betrieben, überwacht und weiterentwickelt wird.

Das wesentliche Grundprinzip ist dabei laut Brose: „Sicherheit ist kein Zustand, der einmal erreicht wird und dann fortbesteht, sondern ein kontinuierlicher Prozess“. Zertifiziert wird demnach auch nicht einzelne Technik, sondern die Wirksamkeit des Managementsystems als Ganzes. Damit soll ein objektiver, unabhängiger Nachweis für gelebte Sicherheitsverantwortung entstehen.
Sicherheitsaspekte der VdS 3406

Die Auditierung nach VdS 3406 umfasst unter anderem folgende Sicherheitsaspekte:
Organisatorische
• Sicherheitsleitlinie und Governance
• Verantwortlichkeiten, Rollen und Strukturen
• Risikomanagement und Dokumentation
• Schulungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen
Technische
• Bauliche und infrastrukturelle Sicherungsmaßnahmen
• Zutrittssteuerungen, Überwachungs- und Detektionssysteme
• Schnittstellen zu bestehenden Sicherheits- und Gefahrenmeldesystemen
Prozessuale
• Regelmäßige Risikoanalysen
• Incident- und Notfallprozesse
• Überwachung, Wirksamkeitskontrolle und Verbesserungsmaßnahmen

„Damit gehen die Richtlinien VdS 3406 deutlich über einen Check einzelner Sicherheitslösungen hinaus und bewerten viel mehr die Belastbarkeit der Gesamtarchitektur“, erläutert Brose. Die beiden Dokumente VdS 3406-1 Bauliche Objekte Teil 1 Verfahren und 3406-2 Bauliche Objekte Teil 2 Anforderungen sind beim VdS kostenlos im Online-Shop erhältlich.

Mehrstufiges Zertifizierungsverfahren

Das Zertifizierungsverfahren folgt einem mehrstufigen, strukturierten Ablauf, der in VdS 3406-1 festgelegt ist. Es umfasst Auftrag und Dokumentenprüfung, Reifegradprüfung und Auditplanung, Vor-Ort-Audit durch unabhängige VdS-Auditoren, Bewertung von Abweichungen und Verbesserungsmaßnahmen sowie die Entscheidung über die Zertifizierung. „Die Auditoren prüfen also nicht nur Nachweise, sondern die tatsächliche Wirksamkeit der Prozesse im Betrieb“, sagt Brose. Für den Flughafen Köln-Bonn handelte es sich um ein strukturiertes Verfahren das laut VdS „mit intensiver Vorbereitung, innerhalb von etwa drei Monaten abgeschlossen werden konnte“.

Die VdS-3406-Zertifizierung ist auf drei Jahre befristet und an die kontinuierliche Aufrechterhaltung des Sicherheitsmanagementsystems geknüpft. Jährlich finden Überwachungsaudits durch VdS statt. Das soll laut Brose gewährleisten, „dass Sicherheit kein einmaliger Projektstatus, sondern ein dauerhaft gelebter Prozess bleibt“. Zur Aufrechterhaltung der Zertifizierung sieht VdS regelmäßige, teilweise kurzfristig angekündigte Überwachungsaudits mit Fokus auf Wirksamkeit, Veränderungen und Verbesserungen vor. Dabei werden insbesondere geänderte Rahmenbedingungen, neue Risiken sowie umgesetzte Maßnahmen überprüft. Das soll die Aktualität und Belastbarkeit des Sicherheitsmanagements stärken.

Die VdS-3406-Zertifizierung bietet unter anderem eine(n):
• unabhängigen, anerkannten Sicherheitsnachweis
• hohe Aussagekraft gegenüber Behörden, Versicherern und Partnern
• objektive Grundlage für KRITIS-Nachweise
• Verbesserung von Transparenz und Steuerbarkeit
• Stärkung der organisatorischen Resilienz
• strukturierte Weiterentwicklung des Sicherheitsniveaus

Geiger FM reinigt Deutsches Museum in München

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Geiger Facility Management hat Anfang April die infrastrukturellen Gebäudemanagementleistungen für das gesamte Deutsche Museum München übernommen.

Neben der klassischen Unterhaltsreinigung umfasst das Leistungsspektrum auch Sonder- und Veranstaltungsreinigungen, Sanitär- und Hygieneservice, Schmutzfangmatten-Service, Wäscheservice sowie die Bereitstellung von Verbrauchsmaterialien und Hygieneartikeln, gab die Dienstleistungsgruppe mit Hauptsitz im Allgäu im Mai bekannt. Die Reinigungsflächen mit über 100.000 qm befinden sich an fünf Standorten, darunter der Sammlungsbau auf der Museumsinsel, das Verkehrszentrum auf der Theresienhöhe, die Flugwerft Oberschleißheim, der Bibliotheksbau sowie das Depot Kirchheim. Geiger FM war bereits in Teilbereichen des Museums tätig, das rund 28.000 Objekte aus Naturwissenschaft und Technik beherbergt.

In München nutzt der Dienstleister nach eigenen Angaben Daten aus einem CAFM-System, einem Ticketsystem sowie einer entsprechenden App als Grundlage für kontinuierliche Prozessoptimierungen. Die Digitalisierung soll Transparenz für den Auftraggeber schaffen, eine flexible Einsatzplanung nach Besucheraufkommen ermöglichen und gleichbleibende Qualität trotz schwankender Anforderungen sichern. Über 6.600 qm in dem Technikmuseum werden laut Geiger FM bereits mit Reinigungsrobotern bearbeitet.

Aus G.I.P. wird Kötter Cyber Security

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Die Kötter Security-Gruppe hat die auf IT-Sicherheit und Compliance spezialisierte G.I.P. in Kötter Cyber Security umbenannt.

„Die Umfirmierung erfolgt im Zuge der konsequenten Markenintegration innerhalb der Unternehmensgruppe und stärkt den einheitlichen Marktauftritt“, teilte die Kötter Security-Gruppe im Mai mit. Der Essener Sicherheitsdienstleister hatte im September 2024 eine Mehrheitsbeteiligung an dem IT-Unternehmen mit Sitz in Luxemburg erworben. Ansprechpartner, Leistungen und bestehende Strukturen sollen unverändert bestehen bleiben.

„Mit Kötter Cyber Security machen wir sichtbar, was bereits gelebte Realität ist: eine integrierte Sicherheitsstrategie, die Unternehmen ganzheitlich schützt – gegen physische wie digitale Risiken gleichermaßen“, sagte Dirk H. Bürhaus, geschäftsführender Direktor der Kötter Security-Gruppe und zugleich Geschäftsführer der luxemburgischen Gesellschaft. Das Leistungsspektrum, das unter der Marke „Kötter Security 360“ angeboten wird, umfasst den Angaben zufolge unter anderem Security Consulting, Cloud Security, Incident Response, Compliance-Beratung, Schwachstellenanalysen sowie Managed Detection & Response.

Dr. Sasse Gruppe legt zweistellig zu

Im herausfordernden Umfeld in Deutschland und der anhaltenden wirtschaftlichen Stagnation hat die Dr. Sasse Gruppe im Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz (ohne Beteiligungsgesellschaften) von 391 Mio. Euro ein Wachstum von 13,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt (2024: 345 Mio. Euro). Inflationsbereinigt entspreche dies einem Plus von 10 bis 11 Prozent, resümierte Dr. Laura Sasse, Vorstand Finanzen und AI, im Bilanzpressegespräch am 12. Mai 2026 in München. Die Mitarbeiterzahl blieb 2025 stabil bei rund 7.500. „Dieses Ergebnis zeigt, dass unsere Leistungen gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten gefragt sind. Als Partner der deutschen Wirtschaft sehen wir es als unsere Aufgabe, aktiv zur Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden beizutragen“, ergänzte Katja Böhmer, Vorstand Operations & Engineering. So sieht sich das Unternehmen laut Clara Sasse, Vorstand Sales, auch für das laufende Jahr 2026 gut aufgestellt, in dem auch das 50-jährige Unternehmensjubiläum gefeiert wird.

Als Treiber des Umsatzwachstums identifizierte Laura Sasse das langjährige Vertrauen, das Kunden in das Unternehmen setzen und das auf der auf Partnerschaftlichkeit ausgerichteten DNA des Familienunternehmens basiere, sowie die konsequente Effizienzsteigerung in den eigenen Prozessen durch Digitalisierung und den Einsatz künstlicher Intelligenz. Hinzu komme Wachstum in spezialisierten, komplexen Bereichen wie zum Beispiel bei Reinräumen oder im Rechenzentrumsmarkt, ergänzte Clara Sasse. Auch sei das Unternehmen in der Lage, Kunden zu begleiten, die Standorte verlagern wollen. Entsprechende Aktivitäten gibt es beispielsweise bereits in Bulgarien, in Polen und Ungarn sollen perspektivisch weitere Auslandsengagements folgen. Von Singapur aus gebe es zudem Bestrebungen in Richtung Malaysia als aufstrebendem Produktionsstandort für zahlreiche weltweit tätige Industrieunternehmen.

Effizienzsteigerung durch Digitalisierung und KI

Vor dem Hintergrund steigender Kosten, des Fachkräftemangels und wachsender Komplexität setzt die Dr. Sasse Gruppe nach Angaben von Laura Sasse konsequent auf Effizienzsteigerung durch Digitalisierung und den Einsatz von künstlicher Intelligenz. „Im letzten Jahr haben wir unseren KI-Nordstern definiert – als strategische Leitlinie für den unternehmensweiten Einsatz von künstlicher Intelligenz. In Zusammenarbeit mit der UnternehmerTUM wurden flächendeckend KI-Scouts ausgebildet, die entsprechende Themen bereits heute aktiv in die Organisation tragen und weiterentwickeln“, berichtete sie. Datenbasierte Prozesssteuerung, automatisierte Abläufe und KI-gestützte Analysen sollen dabei helfen, Ressourcen gezielter einzusetzen und gleichzeitig die Servicequalität weiter zu erhöhen. Parallel investiert das Unternehmen intensiv in die Qualifizierung seiner Mitarbeitenden, um die Transformation aktiv zu gestalten.

Ein Beispiel im Kontext der Digitalisierung sei der Robotereinsatz in der Reinigung. 800 Geräte umfasst die Sasse-Flotte mittlerweile, bis Jahresende sollen es 1.000 werden. So entstehen laut Laura Sasse Skalierungseffekte, die für den Kunden zu Kosteneinsparungen führen und gleichzeitig hohe Qualitätsstandards gewährleisten. Zudem sei die Akzeptanz der Roboter bei den eigenen Mitarbeitern sehr hoch.

Dussmann wächst profitabel

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„Dussmann rocks — because we are resilient.“ Mit diesen Worten leitete Catherine von Fürstenberg-Dussmann als Vorsitzende des Dussmann-Stiftungsrats das Bilanz-Pressegespräch zum Geschäftsjahr 2025 am 12. Mai in Berlin ein.

Der Konzernumsatz der Dussmann Group stieg um 3,8 % auf 3,4 Mrd. Euro. Die EBITDA-Marge auf den Konzernumsatz betrug 5 % und lag knapp über dem Vorjahresniveau (4,6 %). „Dass wir inmitten der längsten Wirtschaftskrise der Nachkriegsgeschichte profitabel gewachsen sind und einen Rekordumsatz erwirtschaftet haben, ist ein Resultat unseres diversifizierten und damit resilienten Geschäftsmodells“, sagte Wolf-Dieter Adlhoch, Vorstandsvorsitzender der Dussmann Group. Die Zahl der zum Jahresende weltweit tätigen Mitarbeiter in 23 Ländern legte von rund 70.000 auf 72.000 zu. Mit etwa 25.000 Beschäftigen in Deutschland blieb die Zahl im Vergleich zum Vorjahr stabil.

Das Wachstum bei Umsatz und Ergebnis geht den Angaben zufolge vor allem auf die erfolgreiche Geschäftsentwicklung im Facility-Management- und Food-Services-Geschäft sowie im technischen Anlagenbau zurück. Der Geschäftsbereich Dussmann, der Integriertes Facility Management, Food Services und Technical Solutions umfasst, erhöhte seinen Umsatz um 3,8 % auf 2,8 Mrd. Euro (2024: 2,7 Mrd. Euro). Dies entspricht einem Anteil von 82,4 % bezogen auf den Gesamtumsatz. Auf die beiden Bereiche Facility Management und Food Services entfielen dabei zusammen 2,4 Mrd. Euro – eine Umsatzsteigerung von 6,9 % (2024: 2,3 Mrd. Euro).

Umsatzplus in Italien

Der italienischen Tochter gelang dabei ein Umsatzplus von 11 % und damit der Sprung über die Marke von einer Mrd. Euro Umsatz, teilte das Familienunternehmen weiter mit. Dussmann Italy reinigt unter anderem für die Unicredit Bank und Modehäuser wie Armani, Prada und Versace. Die größten neuen Food Services-Aufträge stammen von den Carabinieri, dem Verteidigungsministerium und der staatlichen Nationalpolizei. In Italien habe man 2025 zudem das Portfolio um den Bau und die Wartung von Rechenzentren erweitert.

Der Bereich technischer Anlagenbau erwirtschaftete 2025 mit 388 Mio. Euro (2024: 441 Mio. Euro) einen Anteil von 11,4 % am Konzernumsatz der Dussmann Group. Ein aus der Konzernstrategie Road to 2030 abgeleitetes Projekt war der Zukauf des irischen Anlagenbauers Lynskey Engineering im Juli 2025. „Besonders wichtig ist für uns die Verbundwirkung von Dussmann STS und Lynskey, die uns ermöglicht, als technischer Generalunternehmer aufzutreten. Hier haben wir unmittelbar nach der Akquisition erste Aufträge gewonnen“, erklärte Adlhoch mit Blick auf Industriekunden.

Weitere Neukunden

Als Neukunden konnte zudem ein europaweit agierendes Einzelhandelsunternehmen, das Logistikunternehmen Maersk sowie ein führender deutscher Mobilitätsanbieter gewonnen werden. Für das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim wurde das Leistungspaket an den Standorten Biberach und Ochsenhausen um Unterhalts- und Sonderreinigung über Reinraumreinigung bis hin zu Reinigungs- und Desinfektionsleistungen für Labore in hochsensiblen Produktionsumgebungen erweitert. „Die Dussmann Group blickt angesichts der volatilen geopolitischen Lage und der weltwirtschaftlichen Situation verhalten optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr 2026“, lautete das Fazit von Catherine von Fürstenberg-Dussmann.