Sonntag, 8. Februar 2026
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Spie betreibt weiteres Geothermie-Kraftwerk

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Spie hat die Betriebsführung des Geothermie-Kraftwerks im bayerischen Geretsried übernommen, das künftig ohne den Einsatz von Thermalwasser heißes Gestein zur Erzeugung von Fernwärme und Strom nutzen soll.

Spie berät die Eavor Erdwärme Geretsried GmbH bei der rechtssicheren Inverkehrssetzung und Inbetriebnahme einzelner Anlagenteile und sorgt im Anschluss für die technische Betriebsführung und Instandhaltung der oberirdischen Komponenten des Geothermie-Kraftwerks, teilte der Dienstleister mit. Ein 24/7-Bereitschaftsdienst soll zudem für maximale Anlagenverfügbarkeit sorgen. Den Angaben zufolge soll im Herbst zunächst der Verstromungsprozess in Betrieb gehen, die Fernwärme-Erzeugung befindet sich derzeit in der Planung. Sobald die Fernwärmestation fertiggestellt ist, soll Spie auch hier die Betriebsführung übernehmen.

„Um der Komplexität dieser hochinnovativen Anlage gerecht zu werden, ermöglichen wir unserem Kunden eine Anpassung des Leistungsumfangs, die sich stets an den aktuellen Bedürfnissen orientiert – und das über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg“, erklärte Aaron Eißner, Vertriebsmanager im Geschäftsbereich Efficient Facilities von Spie Germany Switzerland Austria. Die Anlage in Geretsried ist nach Dürrnhaar und Kirchstockach bereits die dritte Geothermieanlage, die Spie in Bayern betreut.

Dorfner wächst und startet ins Sicherheitsgeschäft

Zu ihrem 75-jährigen Jubiläum im Jahr 2024 hat die Dorfner Gruppe eine positive Entwicklung verzeichnet: Der Umsatz legte um 4,2 % auf 349,8 Mio. Euro zu (2023: 335,4 Mio. Euro). Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bezeichnete Peter Engelbrecht, der Gesamtgeschäftsführer des Nürnberger Familienunternehmens, die erneute Umsatzsteigerung als großen Erfolg aller Beschäftigten, die „in allen Bereichen einen hervorragenden Job gemacht haben“. Zum Jahresende 2024 beschäftigte die Dienstleistungsgruppe 10.979 Mitarbeitende, das entspricht dem Niveau des Vorjahres. Hinzu kommen 34 Roboter, die bereits bei zahlreichen Kunden im täglichen Einsatz sind, wie Engelbrecht beim Bilanzpressegespräch am 14. Mai 2025 mitteilte.

Im Geschäftsbereich Gebäudereinigung erwirtschaftete Dorfner 281,7 Mio. Euro, gegenüber 271,1 Mio. Euro im Vergleichsjahr zuvor. Weitgehend stabil blieb der Geschäftsbereich Catering mit 38,4 Mio. Euro (2023: 38,7 Mio. Euro). Der Geschäftsbereich Gebäudemanagement konnte mit 29,6 Mio. Euro die Vorjahreszahl (25,6 Mio. Euro) spürbar steigern. Die beiden Auslandsgesellschaften in Tschechien und Österreich trugen zusammen 17,2 Mio. Euro zum Gesamtumsatz bei (2023: 15,5 Mio. Euro).

Dorfner Sicherheitsdienste gehen an den Start

Zur Jahresmitte etabliert die Dorfner Gruppe mit dem Geschäftsfeld Sicherheit einen neuen fünften Geschäftsbereich innerhalb der Dienstleistungsgruppe. Die Erweiterung der bisherigen Aktivitäten Gebäudemanagement, Gebäudereinigung, Catering und Servicemanagement um die Dorfner Sicherheitsdienste soll dem wachsenden Sicherheitsbedürfnis in Wirtschaft und Gesellschaft ebenso Rechnung tragen wie der zunehmenden Anzahl von Anfragen aus dem Kreis der Bestandskunden, erklärte Geschäftsführer Peter Engelbrecht gegenüber „Der Facility Manager“. Er sieht den Start ins neue Geschäftsfeld als Investition in eine wachsende Branche. So habe sich laut verschiedenen Marktstudien der Markt für Sicherheitsdienstleistungen in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt und aufgrund der aktuellen sicherheitspolitischen Lage werde sich dieser Trend fortsetzen, prognostiziert er.

Auch bisher gab es bei Dorfner schon Aktivitäten im Sicherheitsbereich, zum Beispiel bei umfassenden Aufträgen im Gebäudemanagement oder im Rahmen von Nachunternehmerbeauftragungen durch das Servicemanagement. „Jetzt führen wir unsere Mitarbeiter in diesem Bereich unter einem Dach und der eigenen Marke ‚Dorfner Sicherheitsdienste‘ zusammen und stellen neue Fachkräfte ein“, erklärt Engelbrecht. Das Angebotsspektrum wird Objekt- und Werksschutz, Revier- und Streifendienste, Bewachung, Schließ- und Pfortendienste sowie Veranstaltungsschutz umfassen. Digitale Systeme und Prozesse wie KI, Drohnen oder modernste Video-Technologie sollen dabei von Anfang an für hohe Effizienz sorgen.

Organisches Wachstum geplant

Zum Start vereint der neue Geschäftsbereich Dorfner Sicherheit rund 100 Mitarbeitende unter dem neuen Dach. Mit dem hohen Qualitätsanspruch des Familienunternehmens sollen sie das Geschäft von den bestehenden Kern-Regionen Bayern, Sachsen und Thüringen heraus bundesweit entwickeln und dabei in erster Linie organisches Wachstum bei Bestandskunden im Mittelstand, bei der öffentlichen Hand oder im Gesundheitswesen generieren. Chancen dafür gebe es laut Engelbrecht angesichts des wachsenden Sicherheitsbedürfnisses genug, wie das Beispiel des zunehmend notwendigen Veranstaltungsschutzes in Städten und Gemeinden zeige.

Dussmann wächst mit FM und Food Services

„The Dussmann Rocket steigt weiter nach oben.“ So brachte Catherine von Fürstenberg-Dussmann als Vorsitzende des Dussmann-Stiftungsrats das Geschäftsjahr 2024 beim Bilanz-Pressegespräch am 14. Mai 2025 auf den Punkt. Der Konzernumsatz der Dussmann Group stieg um 8,4 % auf 3,3 Mrd. Euro. Die EBITDA-Marge auf den Konzernumsatz lag mit 4,6 % über dem Niveau des Vorjahres. „Das ist angesichts der vielen Herausforderungen unserer Zeit eine gute Entwicklung. Die diversifizierte und auf nachhaltiges Wachstum zielende Ausrichtung unseres Familienunternehmens hat sich in dem volatilen Umfeld als erfolgreich erwiesen“, sagte Wolf-Dieter Adlhoch, Vorstandsvorsitzender der Dussmann Group.

Das Umsatzwachstum stammt nach Unternehmensangaben im Wesentlichen aus der Geschäftsentwicklung im Facility Management- und Food Services-Geschäft, das vor allem in Italien sowie in Deutschland, Luxemburg und EMEA wuchs. Zudem trug Dussmann Technical Solutions, der Bereich für technischen Anlagenbau, zur Entwicklung mit einem „starken Ergebniswachstum“ bei. Die Zahl der weltweit tätigen Mitarbeitenden der Dussmann Group stieg zum Jahresende 2024 von 68.200 auf rund 70.000 in 21 Ländern.

Der Geschäftsbereich Dussmann, der Integriertes Facility Management (IFM), Food Services und Technical Solutions vereint, steigerte seinen Umsatz um 8,9 % auf 2,7 Mrd. € (2023: 2,5 Mrd. €). Dies entspricht einem Anteil von 82,3 % am Gesamtumsatz. Auf die Leistungsbereiche Dussmann Facility Management (FM) und Dussmann Food Services entfielen hierbei insgesamt 2,3 Mrd. €, was eine Umsatzsteigerung von 7,4 % bedeutet (2023: 2,1 Mrd. €). Auf den Leistungsbereich Dussmann Technical Solutions, in dem die Dussmann Group seit 2019 ihre Spezialisten für technischen Anlagenbau vereint, entfielen 441 Mio. € Umsatz (2023: 375 Mio. €).

Neuaufträge im FM

Das Facility Management-Geschäft konnte im Jahr 2024 eine Reihe von länderübergreifenden Großaufträgen gewinnen. So betreut Dussmann seit Anfang 2024 die Bosch-Gruppe europaweit im Integrierten Facility Management. Der Sechsjahres-Vertrag umfasst Leistungen der Gebäudereinigung, Sicherheitsdienste und Gebäudetechnik für 41 Liegenschaften in Österreich, Italien und der Schweiz. In Deutschland betreut Dussmann Bosch bereits seit 2022 mit Integriertem Facility Management in 50 Objekten.
Weitere Neuaufträge für Gebäudereinigung und Sicherheitsdienste stammen aus den Branchen Automobile und Antriebssysteme oder IT.

Dussmann Food Services gewann die europaweite Catering-Neuausschreibung des Deutschen Bundestags und betreibt seit Anfang 2024 für weitere fünf Jahre dessen Kantinen, wobei der Fokus auf einem nachhaltigen Speiseangebot liegt. Dussmann betreibt die Kantinen des Bundestags bereits seit 2001. Darüber hinaus gewann Dussmann 2024 einen Großauftrag für Catering-Dienstleistungen in Militärkantinen in Italien. Der Vertrag hat eine Laufzeit von vier Jahren.

Großprojekte bei Dussmann Technical Solutions

Im Bereich Dussmann Technical Solutions konnten Großprojekte umsatz- und ergebniswirksam in 2024 abgeschlossen werden. Im Herbst 2024 verschmolzen die beiden Kälte- und Klimatechnikunternehmen von Dussmann Technical Solutions, DKA und KED, zur Dussmann Kälte- und Klimatechnik GmbH. In diese wird auch der jüngste Zukauf Clausen Systemkühlung im zweiten Quartal 2025 integriert. So soll laut Adlhoch „ein Kältespezialist entstehen, der deutschlandweit über das größte Servicenetzwerk verfügt“. Dussmann will so das profitable Wachstum in den Bereichen Gewerbekälte, Industriekälte und Kälteservice auch künftig vorantreiben.

Mit der Konzernstrategie „Road to 2030“ sieht Adlhoch die Dussmann Group gut für die aktuellen volatilen Zeiten gerüstet. Beim Megatrend Dekarbonisierung von Gebäuden werde die Schlüsselrolle des Facility Managements besonders anschaulich, sagte Adlhoch: „Ihr trägt die Dussmann Group seit 2024 mit dem ‚Competence Center Energy Efficiency‘ Rechnung. Es analysiert und optimiert den Energieverbrauch von Immobilien und die Betriebsweise gebäudetechnischer Anlagen und unterstützt Kunden bei Energie-Audits, Inspektionen und mit weiteren Energiemanagementleistungen.“

Beim Thema Digitalisierung unterstützt die Dussmann Group ihre Mitarbeitenden durch Robotik, Sensorik oder KI. Beispiele dafür sind Cleaning on demand sowie Reinigungsroboter in der Gebäudereinigung, Drohnen und mobile Videotürme im Sicherheitsdienst. Auf die wachsende Bedrohung durch Cyberattacken und die spiegelbildliche Bedeutung von Cybersicherheit für Kunden hat die Dussmann Group in Deutschland mit dem 2023 gegründeten Joint Venture „Code Blue GmbH“ reagiert. Ende 2024 erfolgte nun die Gründung eines zweiten Joint Ventures in Italien. Zur Verbesserung der Prozesse im Einkauf, Vertrieb, im kaufmännischen Bereich sowie in den Dienstleistungen soll in den kommenden Jahren SAP S/4HANA eingeführt werden.

Entwicklung von Konzernumsatz und EBITDA-Marge

  2023 Umsatz-anteil 2024 Umsatz-
anteil
Veränderung
  Mio. € % Mio. € % Mio. € %
Konzernumsatz 3.029 100,0 3.283 100,0 254 8,4
Dussmann FM & Food Services 2.106 69,5 2.262 68,9 156 7,4
Dussmann Technical Solutions 375 12,4 441 13,4   66 17,6
Care & Kids 505 16,7 536 16,3   31 6,1
KulturKaufhaus 43   1,4 45 1,4    2 4,7
             
Deutschland 1.315 43,4 1.432 43,6 117 8,9
International 1.714 56,6 1.852 56,4 138 8,1
             
EBITDA-Marge auf den Konzernumsatz in %    4,4      4,6      

Summenabweichung aufgrund von Rundungsdifferenzen

 

Live-Online-Lehrgang: Gebäudeaufmaß in Bestandsimmobilien

So kommen Sie an die Bestandsdaten für Ihr CAFM- oder BIM-Projekt: In unserem neuen Live-Online-Lehrgang „Gebäudeaufmaß in Bestandsimmobilien“ am 3. und 4. Juni vermitteln wir Ihnen die Grundlagen der Vermessung mit Fokus auf die Anforderungen aus dem Facility Management. Erlernen Sie die fundamentalen Techniken der Bestandsvermessung von Gebäuden und Freiflächen. Verstehen Sie, wie Lage- und Höhenfestpunktnetze als Referenz für präzise Messungen dienen – ob per GPS (offene Gelände) oder tachymetrischer Vermessung (bei Baumbestand). Wir machen Sie fit für den Weg von der Präzisionsvermessung zur BIM-Datenbank. Ihre Themenschwerpunkte im Überblick:

  • Messgenauigkeiten & Systemaufbau
  • 3D-Scanning & Datenmanagement
  • Drohnenaufnahmen & Detailtiefe
  • BIM-Modellierung & Vorbereitung
  • Problemfälle & Lösungen

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie auf:

www.facility-manager.de/aufmass

Canzler übernimmt TGA-Ingenieurgesellschaft

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Die Planungs- und Beratungsgesellschaft Canzler, ein Unternehmen der Socotec Gruppe, hat das auf Technische Gebäudeausrüstung (TGA) spezialisierte Unternehmen enco energie consulting (enco) erworben. Die Ingenieurgesellschaft entwickelt Energie- sowie technische Nutzungskonzepte und übernimmt Due Diligences, Gutachten sowie treuhänderische Übergaben, gab Socotec bekannt. Mit über 50 Mitarbeitern erwirtschaftet enco mit Standorten in Kassel, Frankfurt am Main und München einen durchschnittlichen Jahresumsatz von rund 5,5 Mio. Euro.

„Angesichts der steigenden Anforderungen an Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung in der Technischen Gebäudeausrüstung stärkt dieser Zuwachs unsere Marktposition in einem dynamisch wachsenden Segment“, erklärte Ludger Speier, CEO von Socotec Deutschland, mit Blick auf die Akquisition. „Enco passt hervorragend zu unserem TGA-Leistungsspektrum – insbesondere durch den starken Fokus auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit, der gerade bei Revitalisierungsprojekten eine wichtige Rolle spielt“, ergänzte Andreas Masiorek, Mitglied der Canzler-Geschäftsleitung.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Canzler finden Sie in unserer FM-Berater-Datenbank sowie in unserer Berater-Marktübersicht 2025.

Wisag kümmert sich um DFB-Campus

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Die Wisag Facility Management Holding GmbH hat zu Jahresbeginn den Auftrag für das technische und infrastrukturelle Facility Management des Campus des Deutschen Fußball-Bundes in Frankfurt am Main erhalten.

Neben der Betreuung des 15 Hektar großen Areals umfasst der Auftrag auch die Gebäudereinigung, die präventive Schädlingsbekämpfung sowie die Garten- und Landschaftspflege, teilte der Dienstleister mit. „Mit unserem Fachwissen, dem Einsatz intelligenter Technologien und effizienten Prozessen unterstützen wir den DFB dabei, den Campus nachhaltig und zukunftsorientiert zu betreiben“, sagte Wisag-Geschäftsführer Ralf Pilger.

Kreutzpointner Gruppe übernimmt EBCsoft

Zum 30. April hat die Kreutzpointner Gruppe den CAFM-Anbieter EBCsoft von der Ewerk Gruppe übernommen. Dies teilte EBCsoft-Geschäftsführer Claus Biedermann Anfang Mai auf LinkedIn mit. In den vergangenen gut fünf Jahren habe der Software-Anbieter seine professionellen Services unter dem Dach der Ewerk Gruppe ausbauen können. Nun biete die Allianz mit der Kreutzpointner Gruppe die Möglichkeit, die Expertise in der digitalen Immobilienwelt mit der neuen Softwareversion Vitricon 7 für das CAFM in den Gesamtlebenszyklus vom Planen bis zum Betreiben einzubringen und auf einer gemeinsam auszubauenden Cloud-Plattform in der Kreutzpointner Gruppe weiter zu entwickeln. Zu den Neuerungen von Vitricon 7 zählen beispielsweise eine neue benutzerfreundliche Oberfläche, ein Performance-Monitoring in Echtzeit, hohe Sicherheitsstandards nach BSI-Vorgaben oder die Möglichkeit zur Anbindung an jede Gebäudeautomation und IoT.

Die 2020 gegründete Kreutzpointner Business Software GmbH (KBS) mit Standorten in München und Burghausen digitalisiert nach eigenen Angaben den Bau und Betrieb von Gebäuden und Industrieanlagen. Mit dem Produkt Kenexos hat das Unternehmen eine mobile Softwarelösung für Projekt- und Asset-Management in der Bau- und Anlagenwirtschaft im Portfolio. Die Software ist erstmals auch in der aktuellen CAFM-Marktübersicht 2025 abgebildet.

Ausführliche Informationen zu EBCsoft und zu Kreutzpointner finden Sie in unserer Marktübersicht CAFM-Software 2025 und in unserer Datenbank der CAFM-Anbieter.

Real Estate Arena 2025 in Hannover

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Größer, digitaler, vernetzter – so präsentiert sich die Real Estate Arena am 14. und 15. Mai 2025 auf dem Messegelände Hannover.

Deutschlands Immobilienmesse und Zukunftskonferenz, die zum vierten Mal stattfindet und erstmals zwei Hallen nutzt, ist ausgebucht, teilte die Deutsche Messe AG mit. In Halle 4 werden sich rund 400 Unternehmen präsentieren. Als Grund für das Wachstum, wird die enge Kooperation mit der Real Future Conference sowie das steigende Interesse aus allen Bereichen der Immobilien-und Baubranche angegeben. „Getreu unserem Motto ‚Wir bauen Zukunft‘ freuen wir uns, dass immer mehr Unternehmen der Bau- und Immobilienwirtschaft Teil dieser Plattform werden wollen“, sagte Hartwig von Saß, Leiter Neue Messen und Events bei der Deutschen Messe AG. Unter den ausstellenden Unternehmen seien so viele Technologieunternehmen wie nie zuvor.

Die Real Estate Arena richtet sich als lösungsorientierte und zukunftsgerichtete Plattform an alle Beteiligten der Wertschöpfungskette, insbesondere an die mittelständische Immobilien- und Baubranche sowie an B- und C-Städte und Kommunen, heißt es aus Hannover. Parallel zur Ausstellung findet in Halle 3 die Real Future Conference statt. Die bereits 2017 initiierte Innovations- und Netzwerkplattform geht in diesem Jahr mit der Real Estate Arena zusammen und findet erstmalig in Hannover statt. Die Veranstaltung bietet Bühnenprogramme mit Keynotes, Impulsen und Panels sowie Mitmachformate und Matchmaking-Angebote.

Commerzbank verlängert erneut mit Spie

Spie hat den Auftrag erhalten, für weitere sechs Jahre das technische Facility Management des Dienstleistungszentrums (DLZ) der Commerzbank in Frankfurt am Main zu übernehmen. Der neue Vertrag führt die seit 23 Jahren bestehende Zusammenarbeit seit der Errichtung des Gebäudekomplexes fort, teilte der Multitechnik-Dienstleister mit.

Spie kümmert sich nach eigenen Angaben um den Betrieb und die Instandhaltung der komplexen Gebäudetechnik sowie um kontinuierliche Modernisierungen und Energieeffizienzprojekte. „Mit verschiedenen Maßnahmen konnten wir in den letzten vier Jahren bereits 1,8 Millionen Kilogramm Kohlendioxid einsparen und werden diesen Weg fortführen“, sagte Sandro Schmitz, Projektteamleiter der Region Süd des Geschäftsbereichs Efficient Facilities von Spie Germany Switzerland Austria. Die Einsparungen beruhen im Wesentlichen auf dem Austausch von fünf Ventilatorsystemen im Rechenzentrum, erklärte eine Unternehmenssprecherin auf Nachfrage. Im DLZ befinden sich etwa 2.500 Arbeitsplätze auf rund 105.000 qm Bruttogeschossfläche, ein Druckzentrum sowie Technik- und Sonderflächen.

FH Münster: Studie zur Zufriedenheit mit PM- und FM-Dienstleistern

„Wie zufrieden sind wir in der Branche mit PM-/FM-Leistungen wirklich?“ Dieser Frage widmet sich eine neue Studie der FH Münster, für die aktuell die Marktbefragung läuft. Unter dem Projektnamen GRECS (German Real Estate Customer Satisfaction) wollen Professor Dr. Torben Bernhold, Leiter Masterstudiengang Immobilienmanagement, und seine Studenten im Sommersemester 2025 herausfinden, wie Auftraggeber von Leistungen des Immobilienbetriebs ihre Dienstleister bewerten.

Wenn Sie also entsprechende Leistungen des Property- und Facility Managements mandatiert haben, sind Sie aufgerufen, an der Umfrage für diese Studie teilzunehmen. Gerne können Sie den Link zur Befragung auch an entsprechende Fachleute weiterleiten. Die Studie ist bis zum 22.05.2025 geöffnet und unter folgender Adresse erreichbar:
https://ww3.unipark.de/uc/GRECS/

Alle Ergebnisse sollen im Newsletter „FHundiert“ des Centers for Real Estate & Organization Dynamics (REO) im Herbst 2025 veröffentlicht werden.

Dorfner erhält Auftrag von Abus

Die Dorfner Gruppe übernimmt seit Dezember 2024 Reinigungsdienstleistungen am Standort der Abus Security Center GmbH im bayerischen Affing nahe Augsburg. Der Auftrag umfasst die laufende Unterhaltsreinigung in vier Gebäuden, teilte die Dorfner Gruppe mit.

Zu den betreuten Bereichen zählen Büros, Sanitäranlagen, Küchen, Produktions- und Infrastrukturräume, Präsentationsflächen sowie Besprechungszimmer. Darüber hinaus ist der Gebäudedienstleister für die Pflege der Außenanlagen, einschließlich Grünflächen, Parkplätzen und den Hausmeisterservice verantwortlich. Der Auftrag schließt zudem die Reinigung von Büro- und Sanitäreinrichtungen am Abus-Standort im nahegelegenen Sigma Technopark Augsburg ein. Ab Frühjahr 2025 kommt auch die Glasreinigung hinzu, heißt es weiter aus Nürnberg.

Drees & Sommer: Verlangsamtes Wachstum in schwierigem Marktumfeld

Nach den rasanten Wachstumssprüngen in den vergangenen Jahren hat sich die Geschäftsentwicklung der Stuttgarter Drees & Sommer SE 2024 etwas verlangsamt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz der Unternehmensgruppe von 900,0 Mio. Euro auf 964,2 Mio. Euro. Das operative Ergebnis erhöhte sich von 102,7 Mio. Euro auf 114,6 Mio. Euro. Aktuell beschäftigt Drees & Sommer 6.500 Mitarbeitende an 70 Standorten. „Das wirtschaftliche Umfeld hat uns im vergangenen Geschäftsjahr stark gefordert. Trotz der angespannten Lage behaupten wir uns erfolgreich, weil wir die richtigen strategischen Entscheidungen getroffen und seit vielen Jahren vorausschauend die Diversifikation unserer Geschäftsbereiche vorangetrieben haben“, erklärt Steffen Szeidl, Vorstandssprecher der Drees & Sommer SE.

So hat Drees & Sommer mit der Integration der m3 Bauprojektmanagement GmbH eine bereits bestehende Verbindung im Bereich Baumanagement weiter vertieft. Auf europäischer Ebene hat das Unternehmen mit der Übernahme des nordirischen Unternehmens Johnston Houston die Marktpräsenz in den Bereichen Building Surveying, Kostenberatung und Projektmanagement in Irland und dem Vereinigten Königreich ausgebaut. Verstärkt wird dies zudem mit der 100-prozentigen Beteiligung am britischen Ingenieurbüro RSP Consulting Engineers, das sich auf die Finanzbranche, Life Sciences und Data Center spezialisiert hat. Um im internationalen Wettbewerb eine relevante Größe zu behalten hat Drees & Sommer im Jahr 2024 die Übernahme des US-amerikanischen Unternehmens VVA Projects mit Hauptsitz in New York eingeleitet und zu Beginn dieses Jahres erfolgreich abgeschlossen. Szeidl zufolge gebe es auch auf dem amerikanischen Kontinent in den Bereichen Life Sciences, Halbleiterindustrie und Data Center ein erhebliches Marktpotenzial. Zudem biete die sehr hohe Revitalisierungsnotwendigkeit im Bereich Office große Chancen.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Drees & Sommer finden Sie in unserer FM-Berater-Datenbank oder in unserer Marktübersicht der FM-Beratungsunternehmen 2025.

Neuer Betriebskostenreport für Logistikimmobilien

Mit dem NEO Logistics Impact Report 2024/2025 hat die Bauakademie Unternehmensgruppe eine neue Analyse der Kosten- und Energiekennzahlen moderner Logistikimmobilien in Deutschland vorgelegt. Grundlage des Reports sind Daten aus dem Jahr 2023. Sie stammen von 21 Datenlieferanten, die 155 Logistikhallen mit einer Brutto-Grundfläche von 5,5 Millionen m² umfassen. Der Schwerpunkt liegt auf Investoren, die 115 Hallen (3,9 Mio. m² BGF) halten. Die weiteren Daten stammen von Eigennutzern (0,3 Mio. m²) und Mietern (1,3 Mio. m²). Nach dem Vorbild des NEO Bürobetriebskostenreports vereint die Veröffentlichung Daten über den ökonomischen und ökologischen Fußabdruck von Logistikimmobilien in Deutschland.

Die Ergebnisse zeigen laut einer Pressemitteilung zur Publikation eine klare Kostenverlagerung von 44 Prozent vom Investor zum Mieter im Vergleich zur letzten vergleichbaren OSCAR-Studie von 2016. Ursache dafür sei der zunehmende Abschluss von DoubleNet-Verträgen, bei denen Mieter operative Kosten wie Strom, Sicherheit, Reinigung und Teile der Wartung selbst tragen. Dies verlagert beispielsweise inflationsbedingte Preissteigerungen im Kontext von Pandemie und russischem Krieg gegen die Ukraine von der Investoren- weitgehend auf die Mieterseite.

Gleichzeitig verzeichnen die verbleibenden umlagefähigen Betriebskosten einen moderaten Anstieg von 9 Prozent Im Zeitraum 2016 bis 2023, wobei Versicherungskosten mit +86 Prozent besonders auffallen. Im Jahr 2023 betragen die umlagefähigen Betriebskosten 0,73 €/m² BGF pro Monat, die nicht umlagefähigen monatlich 0,14 €/m² BGF. Für das Jahr 2024 prognostiziert die Bauakademie eine Kostensteigerung von 4,2 Prozent auf 0,76 E €/m² BGF pro Monat. Für 2025 wird eine weitere Kostensteigerung von 3,1 Prozent erwartet.

Ernüchternde Ergebnisse beim Thema Energie

Der Report liefert zudem eine Datenbasis für Energieverbrauch und Emissionen auf Gebäudeebene – gestützt durch die seit 2024 gesetzlich vorgeschriebene Verbrauchserfassung gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG). Die Ergebnisse seien dabei laut den Autoren teils ernüchternd:

  • Nur 20 Prozent der Investoren nutzen Ökostrom.
  • 83 Prozent verfügen über keine PV-Anlage – dies gilt ebenso für Neubauten.
  • 54 Prozent beziehen Wärme aus der fossilen Energiequelle Erdgas.

Demgegenüber seien Gebäude mit DGNB-Zertifizierung und einem Alter von unter fünf Jahren nachweislich energieeffizienter – mit bis zu 50 Prozent geringerem Wärmeverbrauch. Trotz dieser Effizienz liegt laut dem Report der durchschnittliche CO₂-Ausstoß bei 11 kg/m² p.a. und damit nur knapp unter dem CRREM-Zielwert für 2023. 47 Prozent der Gebäude überschreiten diesen Wert, was auf eine bevorstehende Dekarbonisierungs-Lücke hinweise. 36 Prozent der Neubauten (< 5 Jahre) überschreiten bereits den Grenzwert für 2028.

Klüh meldet 4,5 Prozent Umsatzwachstum

Der Multiservice-Dienstleister Klüh hat 2024 einen Umsatz von 1,07 Mrd. Euro erzielt. Das entspricht einem Wachstum von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2023: 1,02 Mrd. Euro). Das Auslandsgeschäft habe dabei nach Unternehmensangaben besonders zugelegt: Mit einem Umsatz von 322,6 Mio. Euro machte es 30,2 Prozent des Gesamtumsatzes der Klüh-Gruppe aus (2023: 284,7 Mio. Euro). Den größten Anteil am Umsatz hatte der Dienstleistungsbereich Cleaning mit 35,2 Prozent. Auf den Bereich Security entfielen 20,4 Prozent, gefolgt von Catering (17,9 %), Clinic Service (17,5 %), Personal Service (5,9 %) sowie den integrierten Serviceleistungen (3,1 %). Ende 2024 zählte der Dienstleister 46.324 Mitarbeitende.

„Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass wir unsere Rolle als zukunftsorientierter Qualitätsdienstleister weiterhin konsequent ausfüllen. Unser Anspruch, Innovationen aktiv mitzugestalten, spiegelt sich sowohl in der kontinuierlichen Digitalisierung unserer Prozesse als auch in unserem klaren Fokus auf nachhaltiges Wirtschaften wider – im eigenen Unternehmen wie auch in den Lösungen für unsere Kunden“, kommentiert Frank Theobald, CEO der Klüh-Unternehmensgruppe, die Entwicklung im vergangenen Geschäftsjahr. Dazu beigetragen habe beispielsweise der modular aufgebaute Cleaning-Service EcoServ. Damit lassen sich Reinigungsleistungen individuell und flexibel auf die Auslastung einer Immobilie zuzuschneiden, Ressourcen und CO2 einsparen und zugleich die Arbeit der Reinigungskräfte aufwerten. Im Bereich Security soll die 2024 errichtete Alarmempfangs- und Notrufserviceleitstelle, die ab 2025 in Betrieb genommen wird, ermöglichen, sicherheitsrelevante Prozesse effizienter zu steuern, und künftig sowohl Sicherheitsdienste als auch technische Serviceleistungen digital und rund um die Uhr koordinieren.

Im Ausland konnte die Klüh-Gruppe das 40-jährige Bestehen ihrer in den Vereinigten Arabischen Emiraten operierenden Tochtergesellschaft Berkeley Services feiern. Das Unternehmen zählt in der Region zu den führenden Anbietern von gebäudenahen Dienstleistungen und ist mit mehr als 9.000 Mitarbeitenden einer der größten Arbeitgeber.

Klüh als Arbeitgebermarke

Der parallel zu den Bilanzzahlen veröffentlichte Nachhaltigkeitsbericht fokussiert unter anderem auf die Verantwortung des Unternehmens als Arbeitgeber sowie auf Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeitende, Maßnahmen zur Personalgewinnung und den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Unser Anspruch ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem Menschen nicht nur arbeiten, sondern sich langfristig wohlfühlen und entfalten können“, erklärt Christian Frank, CFO der Klüh-Unternehmensgruppe. Darauf zahlten 2024 eine Employer-Branding-Kampagne, neue digitale Prozesse im Bewerbermanagement oder Auszeichnungen für Arbeitgeberqualität ein.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Klüh finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in der gedruckten Ausgabe unserer Marktübersicht Facility Services Anbieter 2024.

CTP vereinbart Energiepartnerschaft mit node.energy

Der Entwickler und Bestandshalter von Logistik- und Industrieimmobilien CTP hat eine Partnerschaft mit node.energy für die nachhaltige Energieversorgung seiner Logistikimmobilien vereinbart. Bis 2030 will CTP europaweit 90 Prozent seiner Liegenschaften zu 100 Prozent mit „grüner“ Energie versorgen. Dazu setzt das Unternehmen auf Photovoltaik-Anlagen auf den Dachflächen seiner Immobilien. Da der Photovoltaikstrom abhängig von Tages- und Nachtzeit sowie witterungsbedingt Schwankungen unterliegt, bezieht der Entwickler bei höherem Verbrauch Strom aus anderen nachhaltigen Energiequellen wie beispielsweise aus Windkraft.

Die node.energy GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main unterstützt nun CTP dabei, dazu passende Energielieferanten auf einem dezentralen Energiemarkt zu finden. node.energy verbindet Verbraucher und rund 14.000 zertifizierte Erzeuger von CO2-neutraler, lokaler Energie mittels direkter PPAs (Power Purchase Agreements). Ein Beispiel dafür ist das „Match“ des Windstromerzeugers Windpark.eu mit CTP, der dem Entwickler aus Windkraft gewonnene Energie im Bedarfsfall zur Verfügung stellt.

Mit dem neuen Modell zur Versorgung seiner Immobilien geht CTP damit nicht nur einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit, sondern tritt selbst als Energie-Vollversorger auf. Damit profitieren Mieter von einer zuverlässigen und preisgünstigeren Energie. Durch die Unabhängigkeit vom regulären Strommarkt braucht es für die Energieversorgung keine kostspieligen Zwischenhändler – und auch Preisschwankungen müssen nicht in Kauf genommen werden. Alle Energieleistungen liegen bei CTP in einer Hand, von der Erzeugung bis zur Abrechnung. Gleichzeitig wird CTP mithilfe der Partnerschaft auch in der Lage sein, seine lokal erzeugte, überschüssige Energie am Spotmarkt zu verkaufen.

Stimmen zur Energiepartnerschaft

„Direkte PPAs sind die Zukunft der nachhaltigen und wirtschaftlichen Energieversorgung in Deutschland. Wir sorgen dafür, dass die benötigte Strommenge aus PV-Anlagen sowie Windparks optimal bereitgestellt wird. Wir freuen uns, dieses Modell mit CTP partnerschaftlich begleiten zu dürfen“, sagt Michael Blichmann, Geschäftsführer von node.energy. „Die fossilfreie Energieversorgung ist eine der vielfältigen Nachhaltigkeitsmaßnahmen von CTP. Diese umfassen außerdem eine fossilfreie Wärmeversorgung durch Wärmepumpen sowie den Fokus auf die Revitalisierung von Brachflächen. Damit lässt sich die Flächenversiegelung reduzieren und ein effektiver Beitrag zum Klima- und Umweltschutz sowie zum Erhalt der Biodiversität leisten. Alle neue Immobilien von CTP sind nach dem internationalen Nachhaltigkeitsstandard BREEAM Very Good oder besser zertifiziert“, sagt Timo Hielscher, Managing Director M&A bei CTP Deutschland. CTP verfügt zum 31. Dezember 2024 über 13,3 Millionen Quadratmeter GLA in 10 Ländern.

IWG wächst mit flexiblen Bürolösungen

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Die International Workplace Group (IWG) hat im Jahr 2024 weltweit 899 neue Business Center und 624 neue flexible Arbeitsräume in ihr Netzwerk integriert.
95 Prozent der neuen Standorte entstanden im Rahmen von Partnerschaften mit Immobilienbesitzern vor Ort, teilte das Unternehmen mit, das hybride Arbeitslösungen und Marken für Arbeitsräume wie Regus, Spaces, HQ und Signature anbietet. In Kooperation mit Vermietern und Bauträgern wandelt IWG konventionelle Räume in Arbeitsumgebungen für Arbeitnehmer um und schafft gleichzeitig Einnahmequellen für seine Partner. Die überwiegende Mehrheit der neuen Standorte, wie zum Beispiel das im vergangenen Jahr eröffnete Business Center Park Village in Unterföhring, befindet sich in Vorstädten und kleineren Pendlerstädten, heißt es weiter aus München.

IWG verfügt nach eigenen Angaben über 4.000 Standorte in mehr als 120 Ländern. Das Unternehmen erwartet, dass der Sektor der flexiblen Arbeitsplätze bis 2030 voraussichtlich ein Wachstum von 600 Prozent erleben wird.

Partnerschaft für Nachhaltigkeit im Bauwesen

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Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) und der Bauindustrieverband Nordrhein-Westfalen haben eine Vereinbarung zur Förderung von Innovation, Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Bauwesen unterzeichnet.
Die Vereinbarung soll die Grundlagen für eine strategische Kooperation zwischen dem öffentlichen Auftraggeber und der nordrhein-westfälischen Bauindustrie legen, teilten die beiden Organisationen mit. Im Mittelpunkt stehen Themen wie die Förderung ressourcenschonender Baumaterialien, der Ausbau der Kreislaufwirtschaft, innovative Bauverfahren sowie die Optimierung von Bauzeiten, Qualität und Wirtschaftlichkeit.

„Mit dieser Vereinbarung schaffen wir eine Plattform für den kontinuierlichen Austausch und für die Entwicklung zukunftsweisender Lösungen“, erklärte Prof. Beate Wiemann, Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbandes NRW. „Wir wollen als starker Partner gemeinsam mit der Bauindustrie den Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit aktiv gestalten“, ergänzte Gabriele Willems, Geschäftsführerin des BLB NRW.

Intelligente Thermostate für Berliner Volksbanken

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Die Berliner Volksbanken rüsten 45 Filialen und Verwaltungsgebäude in Berlin und Brandenburg mit intelligenten Thermostaten der Vilisto GmbH aus. Ziel ist, die Energiekosten- und CO2-Emissionen der Liegenschaften um rund ein Drittel zu senken, teilte Vilisto in Hamburg mit. Die Investition in die über 900 Geräte liegt den Angaben zufolge bei 196.000 Euro.

„Unsere intelligenten Heizkörperthermostate registrieren mittels Präsenzerkennungssensoren die Raumnutzung und heizen nur, wenn Räume tatsächlich genutzt werden“, erklärte Vilisto-Geschäftsführer Christoph Berger. Neben der automatisierten Heizungssteuerung sollen Gebäudeverantwortliche den Energieverbrauch, Einsparungen und Raumdaten über eine Online-Plattform einsehen und so weitere Optimierungsmöglichkeiten evaluieren können. Auch ein adaptiver hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage ist laut Hersteller über die intelligenten Thermostate möglich.

Doppelauftrag für Goldbeck Parking Services

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Die auf Bewirtschaftung und Revitalisierung von Parkimmobilien spezialisierte Goldbeck Parking Services GmbH hat zwei neue Aufträge im nordrhein-westfälischen Hagen erhalten.
Seit April wird die Tiefgarage am Berliner Platz mit insgesamt 98 Stellplätzen für den Auftraggeber AXA GmbH & Co. Immobilienbeteiligungs-Kommanditgesellschaft Merkens zweiundzwanzig, einer Tochtergesellschaft der DFH Group GmbH, gemanagt, teilte die Service-Sparte des Bau- und Dienstleistungsunternehmens Goldbeck mit. Dort wurde eine ticketlose Parkabfertigungstechnik an den Ein- und Ausfahrten inklusive automatischer Kennzeichenerfassung sowie ein bargeldloser Kassenautomat installiert.

Darüber hinaus betreuen Goldbeck Parking Services künftig für den Auftraggeber Elbers Parkhaus oHG das Parkhaus Elbershallen in Hagen mit etwa 350 Stellplätzen. Dort ist die Goldbeck-Tochtergesellschaft nach eigenen Angaben für den gesamten Parkbetrieb zuständig und bietet einen 24-Stunden-Service.

Mit den beiden neuen Aufträgen betreiben die Goldbeck Parking Services nun insgesamt fünf Parkobjekte in Hagen, darunter das Parkhaus Springe Cinestar, den Außenstellplatz Springe und das Parkhaus Mittelstadt.

MTU Aero Engines verlängert mit Caverion

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Caverion Deutschland übernimmt für eine weitere Vertragsperiode das technische Gebäudemanagement der MTU Aero Engines am Standort München. Die Partnerschaft der beiden Unternehmen besteht seit mehr als zehn Jahren, teilte Caverion weiter mit.

Für die technischen Gewerke der verschiedenen Gebäude für Verwaltung, Entwicklung, Produktion und Montage auf einer Fläche von insgesamt rund 400.000 m² sind den Angaben zufolge 40 Servicemitarbeiter verantwortlich. Zudem werden regelmäßige energetische Inspektionen sowie Energieanalysen zur Optimierung des Anlagenbetriebs durchgeführt, heißt es aus München. Die MTU Aero Engines will bis 2030 die CO2-Emissionen an ihren Standorten um 60 Prozent im Vergleich zum Referenzjahr 2019 verringern.