Dienstag, 3. Februar 2026
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Electra schafft Schnelllade-Infrastruktur für Edeka

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Electra hat mit der CEV Handelsimmobilien GmbH eine strategische Partnerschaft geschlossen, um bis 2028 rund 300 deutsche Edeka-Standorte mit Schnellladeparks auszustatten.

„Für uns ist eine Ladeinfrastruktur mit Schnellladesäulen ein wesentlicher Bestandteil eines nachhaltigen Einzelhandelsstandorts, der sowohl für unsere Mieter als auch deren Kunden langfristig interessant bleibt“, erklärte Steffen Buchholz, Geschäftsführer der CEV Handelsimmobilien GmbH. Die Edeka-Tochtergesellschaft konzentriert sich als Projekt- und Standortentwickler auf die Einzelhandelsimmobilien der Unternehmensgruppe.

„Deutschland ist einer der wichtigsten Märkte für die Verkehrswende in Europa. Mit der CEV haben wir einen starken Partner an unserer Seite, der uns hilft, unser Netz genau dort zu erweitern, wo es gebraucht wird – mitten im Alltag der Menschen“, sagte Paul Tonini, Country Manager Deutschland von Electra. Das 2020 gegründete Unternehmen betreibt heute nach eigenen Angaben über 540 Ladeparks mit rund 3.300 Schnellladepunkten in zehn europäischen Ländern, vornehmlich in Frankreich und Belgien.

Kostenfalle vermeiden: Aufzüge rechtzeitig modernisieren

Ein Aufzugstechniker mit blauem T-Shirt, Hose und Cap steht vor einem Aufzug und führt eine Wartung durch.
Bild: KONE

Als Facility Manager sind Sie verantwortlich für den reibungslosen Betrieb und die Wirtschaftlichkeit von Gebäuden und Anlagen. Dazu gehören auch die Aufzüge – eine Infrastruktur, die oft selbstverständlich genutzt wird, bis sie plötzlich zum Problem wird. Viele Anlagen laufen seit Jahrzehnten zuverlässig, doch irgendwann häufen sich Störungen. Reparaturen werden teurer, Ersatzteile sind schwer beschaffbar, die Nutzer beschweren sich. An diesem Punkt entscheidet professionelles Facility Management: Rechtzeitig handeln, bevor die Kostenfalle zuschnappt.

Warum die Modernisierung unvermeidbar wird

Aufzüge sind technische Systeme, deren Bauteile wie Steuerung, Türsysteme oder Antrieb einem natürlichen Verschleiß unterliegen. Nach rund 20 Jahren nähern sie sich ihrem Lebensende und die Störanfälligkeit steigt deutlich. Gleichzeitig endet die Verfügbarkeit wichtiger Ersatzteile. Ab diesem Zeitpunkt ist ein wirtschaftlicher und sicherer Betrieb kaum noch gewährleistet. Wer nicht vorbereitet ist, riskiert Stillstände, hohe Reparaturkosten und unzufriedene Eigentümer und Mieter.

Hinzu kommt: Der Stand der Technik entwickelt sich kontinuierlich weiter. Steuerungen werden energieeffizienter, Antriebe leiser, Türen sicherer. Eine Modernisierung bedeutet deshalb nicht nur, Ausfälle zu verhindern, sondern auch den Betrieb nachhaltiger und zuverlässiger zu gestalten.

Die „Schachmatt-Situation“

Eine Aufzugsmodernisierung ist deshalb keine Frage des „Ob“, sondern nur des „Wann“. Facility Manager, die zu lange warten, geraten schnell in eine Schachmatt-Situation:

  • Teure Reparatur: Hohe Investitionen in ein altes System, das trotzdem störanfällig bleibt.
  • Langwierige Modernisierung: Stillstand des Aufzugs über Wochen – mit massiven Folgen für Nutzerzufriedenheit, Betriebssicherheit und Gebäudelogistik.

Beides ist teuer, aufwendig und schadet der Servicequalität des Facility Managements.

Frühzeitig planen – drei Leitfragen

Vorausschauende Planung ist der Schlüssel. Wer frühzeitig den Modernisierungsbedarf erkennt, vermeidet Stresssituationen und Kostenfallen.

Hilfreich sind drei Leitfragen:

Welche Bedeutung hat der Aufzug für das Gebäude?
In einem Büro mit viel Besucheraufkommen oder einer Klinik mit Patientenbeförderung ist die Verfügbarkeit entscheidend.

Wie lange darf ein Aufzug ausfallen?
Ein mehrwöchiger Stillstand ist in den meisten Objekten nicht akzeptabel und muss vermieden werden.

Wann wird eine Reparatur unwirtschaftlich?
Spätestens, wenn Kosten in die Nähe des Restwerts der Anlage rücken, ist Handeln nötig.

Eine sicherheitstechnische Bewertung durch ein Fachunternehmen verschafft Klarheit. Sie zeigt Risiken auf, liefert Entscheidungsgrundlagen und bietet eine fundierte Grundlage für die Planung.

Facility Manager als Schnittstelle

Die Betreiber verfügen selten über tiefes technisches Wissen. Hier kommt der Facility Manager ins Spiel – als Schnittstelle zwischen Gebäudeeigentümern, Nutzern und technischen Dienstleistern. Indem Sie Modernisierungsthemen proaktiv ansprechen und in langfristige Instandhaltungspläne integrieren, sichern Sie den Werterhalt des Objekts und erhöhen die Betriebssicherheit.

Zudem können Facility Manager durch kluge Planung Synergien nutzen: Wird die Aufzugsmodernisierung beispielsweise mit weiteren Maßnahmen wie der Modernisierung der Heizungsanlage oder der Beleuchtung kombiniert, lassen sich Stillstandszeiten verkürzen und Investitionsbudgets effizienter einsetzen.

Fazit: Modernisierung aktiv gestalten

Aufzugsmodernisierung ist kein lästiges Pflichtprogramm, sondern ein strategisches Instrument für professionelles Facility Management. Wer Modernisierungen frühzeitig plant,

  • reduziert Kosten,
  • steigert die Energieeffizienz,
  • vermeidet ungeplante Ausfälle,
  • sichert die Zufriedenheit der Gebäudenutzer und
  • trägt zur Wertsteigerung der Immobilie bei.

Facility Manager, die das Thema im Blick behalten, verwandeln ein mögliches Problem in eine Chance – für Eigentümer, Nutzer und den reibungslosen Gebäudebetrieb gleichermaßen.

Weitere Informationen unter: www.kone.de
oder auf Youtube: https://youtu.be/5iFj0C54xhg?si=s-s98W1KRKT_C-tX

 

Management-Buy-out: Aus InCaTec Solution wird mavorest

Wie auf LinkedIn bereits schon im September mitgeteilt wurde, haben Geschäftsführer Maximilian Jöne und der langjährige Vertriebsleiter Markus Hilmes zum 23.September 2025 die Mehrheitsanteile an der InCaTec Solution GmbH übernommen. Unter dem neuen Namen mavorest wird der Software-Reseller nach Angaben von Jöne damit unabhängig von der InCaTec Gruppe GmbH, einem bundesweit tätigen Gebäudedienstleister mit Sitz in Neu-Ulm. Die offizielle Umfirmierung erfolgt zum 1. Januar 2026. Zum 1. Februar steht dann auch der Umzug in eine neue Bürofläche in Münster an. Hilmes wird neben Jöne ebenfalls Geschäftsführer des Unternehmens.

Die ehemalige InCaTec Solution und künftige mavorest GmbH vertreibt seit 2012 exklusiv die ursprünglich niederländische CAFM- und Smart-Building-Software Axxerion in der DACH-Region. Als Implementierungspartner hat das Unternehmen zahlreiche Kunden dabei unterstützt, ihre Facility-Management-Prozesse mit Axxerion zu digitalisieren und effizienter zu gestalten. 2019 übernahm die Nemetschek SE die niederländische Axxerion B.V. und benannte sie in Spacewell Netherlands um. Seitdem gehört Spacewell als 100-prozentige Tochtergesellschaft zur Nemetschek-Gruppe und führt die Entwicklung der 2003 gegründeten Axxerion-Plattform weiter.

Der Name mavorest leitet sich nach Unternehmensangaben von Maverick ab – einem Begriff für Menschen, die bestehende Denkmuster hinterfragen und Standards neu definieren. Mit dieser Haltung möchte das Unternehmen seine Kunden auch künftig dabei unterstützen, Gebäude und FM-Prozesse effizient und nachhaltig zu managen

Die Incatec-Gruppe, Neu-Ulm, ist als Gebäudedienstleister in den Bereichen Gebäude- und Industriereinigung, Hygiene und Desinfektion in der Lebensmittelindustrie, Hausmeisterservices, Grün- und Grauflächenpflege/Winterdienst sowie Fuhrparkmanagement an 19 Standorten tätig.

Goldbeck: Sondereffekte trüben die Gesamtleistung

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Die Goldbeck Services GmbH weist für das Geschäftsjahr 2024/25 eine Gesamtleistung in Höhe von 365,7 Mio. Euro aus, nachdem im Vorjahreszeitraum ein Rekordumsatz von 384,8 Mio. Euro erwirtschaftet wurde. Der Rückgang resultiert aus dem Geschäftsfeld Goldbeck Public Partner.

Die Jahresleistung der Goldbeck Public Partner GmbH verringerte sich gegenüber dem Vorjahreswert von 197,8 Mio. Euro auf 112,3 Mio. Euro, teilte das Unternehmen weiter mit. „Drei Großprojekte wurden über mehrere Jahre hinweg realisiert und haben abrechnungsbedingt zu einer außergewöhnlich hohen Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2023/24 geführt. Im Vergleich dazu ist die Gesamtleistung der Einheit im Geschäftsjahr 2024/25 nur aufgrund dieser Sondereffekte rückläufig“, sagte Dr. Andreas Iding, Geschäftsführer der Goldbeck Services GmbH auf Anfrage von „Der Facility Manager“. Solche Sondereffekte seien projektbedingt und nicht jedes Jahr in gleichem Umfang zu erwarten. „Die Entwicklung in diesem Jahr spiegelt daher eine Normalisierung der Gesamtleistung nach einem außergewöhnlich starken Vorjahr wider“, erklärte Iding.

Der größte Teil der Gesamtleistung entfiel mit rund 119,6 Mio. Euro auf die Goldbeck Facility Services GmbH. Das Plus von 17 Mio. Euro wird vor allem auf den erfolgreichen Ausbau des Neu- und Bestandskundengeschäfts zurückgeführt. Die Goldbeck Technical Solutions GmbH hat mit ihren Refurbishment Services die Jahresleistung um mehr als 34 Mio. Euro auf rund 52,2 Mio. Euro gesteigert und verzeichnet damit den stärksten Zuwachs innerhalb der Service-Einheiten, teilte das Dienstleistungsunternehmen weiter mit. Das Leistungsportfolio dieser Gesellschaft sei im vergangenen Jahr gezielt auf energetische Sanierungen im Bereich Wohnen, Mieterausbauten und Büro sowie auf den Um- und Ausbau von Lager- und Logistikhallen ausgerichtet und personell verstärkt worden. Die auf Parkraumbewirtschaftung spezialisierte Goldbeck Parking Services GmbH erhöhte im Berichtsjahr ihre Gesamtleistung um 8 auf 58,5 Mio. Euro, hieß es in Bielefeld. Die Goldbeck Property Services GmbH erzielte eine Gesamtleistung von 17,2 Mio. Euro und betreut eine Mietfläche von rund 4,8 Mio. qm.

Zukauf im Bereich Brandschutz

Im September 2024 hatte Goldbeck eine Mehrheitsbeteiligung an der Weiser GmbH Brandschutz und Technik übernommen, um das Leistungsportfolio der Goldbeck Services GmbH durch Beratung, Vertrieb, Errichtung, Prüfung, Wartung und Reparatur von Brandschutztechnik sowie Sprinkler- und Löschwasseranlagen zu erweitern. Im Rumpfgeschäftsjahr (bis Ende März 2025) erwirtschaftete Weiser mit über 100 Mitarbeitern eine Gesamtleistung von 5,2 Mio. Euro. „Die Goldbeck Services GmbH arbeitet profitabel und ist eine zentrale Säule des Unternehmenserfolgs innerhalb der Goldbeck Gruppe“, fasste Iding die Geschäftsentwicklung zusammen.

IC-Studie: Technologiegetriebener Facility-Service-Markt

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Der Umsatz externer Facility-Service-Anbieter in Deutschland ist 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent auf 76,8 Mrd. Euro gestiegen. Für das laufende Jahr prognostiziert die aktuelle Studie von Interconnection Consulting ein leicht abgeschwächtes, aber solides Wachstum von 4,0 Prozent.

Wesentlicher Treiber der positiven Entwicklung ist der technische Bereich, der inzwischen 47,6 Prozent des Gesamtmarktes ausmacht, teilte Interconnection Consulting mit. Im technischen Bereich gewinnen insbesondere Leistungen wie Gebäudewartung (32,8 Prozent) und Gebäudebetrieb (30,3 Prozent) an Bedeutung. „Technische Facility Services entwickeln sich zum Rückgrat der Branche. Der Markt wird zunehmend technologiegetrieben mit einem klaren Fokus auf Effizienz, Nachhaltigkeit und digitale Dokumentation“, sagte Studienautor Johannes Lözelt. Dementsprechend verzeichnete dieses Geschäftssegment 2024 das stärkste Wachstum (5,4 Prozent) innerhalb der drei Hauptbereiche.

Infrastrukturelle Services wuchsen den Angaben zufolge langsamer, wobei Reinigungsdienste mit einem Anteil von 22,2 Prozent am Gesamtmarkt weiterhin dominieren, gefolgt von Sicherheitsdiensten, die damit den zweiten Rang bei den infrastrukturellen Facility Services einnehmen. Der kaufmännische Bereich, etwa Flächenmanagement oder Immobilienverwaltung, legte mit 3,2 Prozent vergleichsweise verhalten zu, heißt es weiter aus Wien. Als Trend identifizierte die Studie den Wunsch vieler Kunden nach „Alles-aus-einer-Hand“-Lösungen. Das sogenannte Integrierte Facility Management bündelt technische, infrastrukturelle und kaufmännische Leistungen in einem Paket. Ziel ist, Prozesse effizienter zu gestalten, Schnittstellen zu reduzieren und Transparenz zu erhöhen.

Österreich folgt mit etwas Verzögerung

Auch in Österreich verzeichnet der Facility-Services-Markt 2024 nach Angaben von Interconnection Consulting ein solides Wachstum. Der Umsatz im Bereich externer Dienstleistungen erhöhte sich um 5,2  Prozent auf 7,0 Mrd. Euro. Für 2025 wird ein gemäßigteres Wachstum von 2,5 Prozent erwartet. „Deutschland ist bei der Integration technischer Services bereits deutlich weiter – vor allem im Bereich Energieeffizienz und digitalem Reporting. Österreich folgt mit etwas Verzögerung, aber ähnlicher Ausrichtung“, erklärte Lözelt.

Frankfurt UAS: FM-Studiengang mit Praxisbezug

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Die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) bietet in Kooperation mit der Socotec Building Solutions GmbH zum kommenden Wintersemester erstmals eine duale Variante ihres Studiengangs „Real Estate und Integrale Gebäudetechnik“.

„Mit der Socotec Building Solutions GmbH gewinnen wir einen starken Partner aus der Praxis, der unsere Studierenden mit seinem breiten Spektrum an Dienstleistungen in der Gebäudetechnik ideal auf die Anforderungen der Berufswelt vorbereitet“, sagte Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke, Präsident der Frankfurt UAS. „Die Kooperation bietet uns die Möglichkeit, junge Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und sie auf die vielfältigen Aufgaben in der Gebäudetechnik vorzubereiten. Bei uns können sie Projekte hautnah miterleben und selbst daran mitarbeiten“, ergänzte Andreas Masiorek, Geschäftsführer von Socotec Building Solutions.
Neben dem dualen Bachelor-Studiengang „Real Estate und Integrale Gebäudetechnik“ bietet die Frankfurt UAS auch im Bachelor-Studiengang „Real Estate und Facility Management“ eine duale, praxisintegrierte Studienvariante an.

Mehr Informationen zu Ausbildung und Studium im Bereich Facility Management können Sie in unserem aktuellen Sonderteil Job + Karriere 2025 nachlesen.

Wisag sichert Stromversorgung bei Gerresheimer

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Die Wisag Industrie Service Holding hat in Essen-Steele eine neue Mittelspannungsschaltanlage inklusive neuem Schalthaus errichtet, um die Stromversorgung des Verpackungsherstellers Gerresheimer langfristig abzusichern.

Der Auftrag umfasste sowohl die Netzuntersuchung und Lastmessung als auch die vollständige Planung und Umsetzung einer 10-kV-Übergabestation, teilte die Wisag Industrie Service Holding mit. Gerresheimer produziert in Essen Behälterglas für die Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie. Das Unternehmen plant den Ausbau seiner Produktion und rechnet mit einer Leistungssteigerung von aktuell 10 MW auf 15 MW bis 2026. Ab den 2030er-Jahren wird mit einem weiteren Anstieg des Bedarfs auf bis zu 30 MW gerechnet. Da die bestehende Übergabeschaltanlage nicht erweiterbar war, wurde den Angaben zufolge ein Neubau erforderlich. Die neue, luftisolierte Schaltanlage ist laut Wisag auf eine Kapazität von 40 MW und eine Kurzschlussfestigkeit von 31,5 kA ausgelegt.

Das ursprünglich als Betonfertigteil-Gebäude geplante Schalthaus, wurde als alternative Lösung in Massivbauweise errichtet, da aufgrund von Lieferengpässen kein Anbieter gefunden werden konnte, der die Anforderungen erfüllte, heißt es aus Frankfurt am Main.

Apleona Wolfferts verstärkt Gebäudetechnik

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Apleona Wolfferts hat die Smart Energy Group (SEG) von EOS-Partners übernommen, um seine Leistungsbreite für die technische Gebäudeausrüstung zu erweitern.

Die Smart Energy Group (SEG) mit Hauptsitz in Köln beschäftigt rund 260 Mitarbeitende an sechs Standorten in Nordrhein-Westfalen und Hessen, teilte die Apleona-Tochter mit. Das Unternehmen bietet den Angaben zufolge ein umfassendes Portfolio an technischen Gebäudeleistungen für Planung, Installation und Services im Bereich der Elektrotechnik sowie der Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Klimatechnik.
„Durch den Erwerb der SEG wird Apleona Wolfferts zudem zum Komplettanbieter für alle Gewerke der technischen Gebäudeausrüstung. Wir sind somit gemeinsam stark aufgestellt, sowohl in der Fläche als auch für große Projekte und wir bieten nun sämtliche Gewerke für eine energieeffiziente und ressourcenschonende Gebäudetechnik aus einer Hand an – von der Konzeption bis zur baulichen Umsetzung und Wartung“, sagte Horst Kever, CEO von Apleona Wolfferts. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen.

Partnerschaft mit Kärcher

Unabhängig davon hat die Apleona Gruppe im September eine strategische Partnerschaft mit Kärcher abgeschlossen. „Wir bringen führende Technologien wie autonome Reinigungsroboter, ressourcenschonende Maschinen und digitale Flottenmanagement-Lösungen ein. Damit ermöglichen wir Apleona und deren Kunden, Reinigungsprozesse messbar effizienter und nachhaltiger zu gestalten“, erklärte Dirk Hahn, Vertriebsleiter Professional bei der Alfred Kärcher Vertriebs-GmbH. „Die Kooperation mit Kärcher ist für Apleona ein strategisch wichtiger Schritt, um unsere Technologieführerschaft im Facility Management weiter auszubauen“, ergänzte Dr. René Heppner, Leiter Anwendungstechnik bei Apleona.

Nexaro baut Vertriebsnetz aus

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Die Nexaro GmbH hat ihr Distributionsnetzwerk durch neue Partnerschaften mit der mobiloclean Handelsgruppe in Deutschland sowie Innova Robotics in der Schweiz erweitert.

„Mit der mobiloclean Handelsgruppe gewinnen wir einen erfahrenen Partner mit hoher Marktpräsenz in der gesamten Bundesrepublik“, sagte Timothy Wennmann-Kemmerling, Sales Manager Deutschland-Nord bei Nexaro. Die mobiloclean Handelsgruppe ist ein Zusammenschluss familiengeführter Fachgroßhändler der Reinigungs- und Hygienebranche.
Auch in der Schweiz baut Nexaro seine Präsenz aus und vertreibt dort künftig mit Innova Robotics sowohl den Nexaro NR 1500 für kleinere bis mittlere Flächen als auch den Nexaro NR 1700 für komplexere Umgebungen. „Die Schweiz ist für uns ein besonders spannender Markt, nicht nur wegen ihrer hohen Qualitätsansprüche, sondern auch, weil innovative Technologien auf große Akzeptanz stoßen“, erklärte Dennis Schöfer, Sales Manager für Deutschland-Süd, Österreich und die Schweiz bei Nexaro.

Unabhängig davon hat das Cobotic-System NR 1700 im unabhängigen Labortest des Prüf- und Zertifizierungsinstituts SLG die Bestleistung in der Staubaufnahme erzielt und sich damit deutlich von zwei getesteten Wettbewerbsgeräten abgesetzt, gab Nexaro bekannt. Unter praxisnahen Bedingungen gemäß dem europaweit anerkannten Prüfstandard EN IEC 62885-7:2020 erreichte der autonome Reinigungsroboter eine Staubaufnahme von 52,7 Prozent auf Teppichboden. Die beiden Vergleichsgeräte erzielten im Test den Angaben zufolge lediglich 19,5 bzw. 24,4 Prozent.

Gebäudeautomation nach GEG: Arbeitshilfen für Projektentwickler und Planer

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Mit dem Inkrafttreten des GEG 2024 gelten verbindliche Mindestanforderungen an das technische Monitoring und die Gebäudeautomation in Nichtwohngebäuden mit Heizungs-, Klima- oder Lüftungsanlagen ab einer Nennleistung von über 290 kW (§ 71a GEG). Um Projektentwickler und Fachplaner praxisnah zu unterstützen, stellt Gira Arbeitshilfen zu den im GEG/DIN V 18599-11 definierten funktionalen Anforderungen vor. Im Download werden jeweils die zugehörigen funktionalen Ausschreibungstexte, Funktionsschemata, Stücklisten und Bilder bereitgestellt. Der Download-Bereich steht nach Anmeldung kostenlos zur Verfügung.
Projektentwickler erhalten damit eine Umsetzungshilfe und fundierte Grundlage zur Abstimmung z.B. mit Planungsbüros oder auch werbliche Texte für die Vermarktung in Exposés. Fachplaner hingegen profitieren von konkreten Hilfsmitteln für die Projektplanung in den HOAI Leistungsphasen 2 bis 5. Im Mittelpunkt stehen fünf konkrete Anwendungsszenarien, von der Smart-Building-Komplettlösung der Raumautomation für höchste Energieeffizienz über normgerechte Teillösungen bis hin zur Mindestausstattung gemäß GEG zur Normerfüllung.
Die von Gira beschriebene Komplettlösung für höchste Energieeffizienz in der Raumautomation erfüllt nicht nur die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (DIN V 18599-11), sondern orientiert sich an der internationalen Norm ISO 52120 und deren Niveau, der Automationsklasse A. Hier werden alle in der Gebäudeautomation genutzten Gewerke wie z. B. Licht-, Klima- und Jalousiesteuerung kombiniert.

iLoq sichert Borussia Mönchengladbach

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Die iLoq Deutschland GmbH hat den Auftrag erhalten, das Stadion des Bundesliga-Fußballvereins Borussia Mönchengladbach mit einem intelligenten Zugangssystem auszurüsten.

Im Borussia-Park sollen mehr als 2.000 so genannte Smart Locks installiert werden, teilte iLoq mit. Die Schlösser sind batterielos, da die, für die Erkennung der Zugangsrechte und das Öffnen der Schlösser erforderliche Energie durch die Bewegung beim Einstecken des digitalen Schlüssels oder durch die NFC-Induktion des Smartphones erzeugt wird. Die Zugangsberechtigungen werden nach Herstellerangaben über ein zentrales Programmiersystem gesteuert, das eine präzise Autorisierung gewährleistet und den richtigen Personen bei Bedarf Zugang zu verschiedenen Bereichen des Stadions gewährt.

Hygiene und Inklusivität: jeder Zweite erfährt unsichtbare Barrieren1

Verschiedene Personen waschen sich die Hände in einem öffentlichen Waschraum.
Untersuchungen von Tork zeigen, dass die Erwartungen an die Sauberkeit und Hygiene in öffentlichen Waschräumen nur selten erfüllt werden – mit negativen Folgen auf den Geschäftserfolg von Unternehmen. Bild: © Tork

Öffentliche Räume und Arbeitsplätze sind inzwischen häufig so gestaltet, dass sie unterschiedliche körperliche Bedürfnisse und Lebensumstände berücksichtigen – etwa durch barrierefreie Zugänge für Menschen im Rollstuhl. Dennoch bleiben Barrieren bestehen, die nicht sichtbar sind: 94 Prozent der Personen mit physischen oder kognitiven Schwierigkeiten nutzen keinen Rollstuhl. Eine neue Tork Insight Umfrage zeigt: Viele Bedürfnisse werden beim Design von Waschräumen bislang nicht ausreichend berücksichtigt. Tatsächlich zählt sich jede zweite Person zu einer Gruppe, die unsichtbaren Barrieren beim Zugang zu Hygiene in öffentlichen Waschräumen begegnet – das heißt, die Gestaltung passt nicht zu ihren individuellen Fähigkeiten. Gründe dafür sind u. a. Sorgen um Sauberkeit, Angsterkrankungen, Geräuschempfindlichkeit, Gerüche oder Paruresis – eine Form der Blasenangst.

Die Tork-Umfrage zeigt: Schon 77 Prozent der Befragten ohne Einschränkungen haben große Hygienebedenken in öffentlichen Waschräumen – bei Menschen mit zum Beispiel Keimphobie oder anderen Ängsten ist dieser Wert höher. Nur 15 Prozent der Menschen mit kognitiven oder körperlichen Einschränkungen sagen zudem, dass öffentliche Waschräume immer ihre Erwartungen erfüllen.

„Wir setzen uns dafür ein, öffentliche Hygiene für eine breite Mehrheit der Menschen zugänglich zu machen, indem wir an der Beseitigung von Barrieren arbeiten“, sagt Kristian Grennfelt, Global Brand Innovation Director, Professional Hygiene bei Essity. „Sanitäranlagen sind die am häufigsten frequentierten Räume in einem öffentlichen Gebäude. Die Bereitstellung von Toilettenanlagen, die den Bedürfnissen möglichst vieler Menschen gerecht werden, trägt nicht nur zur Verbesserung des Images eines Unternehmens bei, sondern kann auch den Geschäftserfolg positiv beeinflussen.“

Ein älterer Mann wäscht sich die Hände
Unternehmen können ihren Ruf und ihren Umsatz verbessern, indem sie ihre Waschräume auf die Bedürfnisse aller Besucher*innen abstimmen. Bild: © Tork

Unzureichende Waschräume wirken sich auf das Wohlgefühl aller Benutzenden aus

Werden die Erwartungen an Sauberkeit nicht erfüllt, fühlen sich Menschen angewidert (28 %), frustriert (22 %) oder unwohl (21 %). Daraus ergeben sich konkrete Verhaltensänderungen. Gründe für das Meiden von Waschräumen sind nach Angaben der Befragten: mangelnde Hygiene (am häufigsten genannt), unangenehme Gerüche, fehlende Seife oder Toilettenpapier sowie langes Anstehen und unzureichende Privatsphäre. Für Unternehmen haben die schlechten Erfahrungen der Waschraumnutzer*innen messbare Folgen:

  • 26 Prozent haben wegen des Zustands des Waschraums bereits einen Veranstaltungsort früher verlassen, fast jeder Fünfte (18 %) kam anschließend nicht wieder
  • 14 Prozent beschwerten sich bei dem Personal oder der Geschäftsführung
  • 10 Prozent haben bewusst weniger gegessen oder getrunken, um den Gang zur Toilette zu vermeiden – mit direkter Auswirkung auf den Umsatz des Unternehmens

Gute Voraussetzungen für inklusive Hygiene wirken sich positiv auf den Geschäftserfolg aus. Erfahren Sie, wie inklusive Hygienelösungen Unternehmen stärken können – mehr dazu finden Sie unter: www.torkglobal.com/de/de/ueber/inklusive-hygiene

1 Tork Insight-Umfrage 2025, durchgeführt in den USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Mexiko, Kanada, Australien, Spanien, Schweden, den Niederlanden und Polen unter 11.500 Personen aus der Allgemeinbevölkerung und 1.000 Reinigungskräften.

Spie bleibt für Museum zuständig

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Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BlmA) hat Spie für weitere fünf Jahre mit dem technischen Gebäudemanagement für das Deutsche Historische Museum in Berlin beauftragt.

„Der Leistungsumfang umfasst den technischen Betrieb und die Instandhaltung sämtlicher technischer Systeme von Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Klimatechnik über Brand- und Sicherheitstechnik bis zur energetischen Beratung“, teilte der Dienstleister mit. Spie betreut mehrere Gebäude in Berlin, darunter den Pei-Bau sowie die Neue Wache und das Depot.

„Das Deutsche Historische Museum zählt zu den bedeutendsten Geschichtsmuseen weltweit. Seit über zwei Jahrzehnten betreuen wir diese besonderen Gebäude und bringen nun für weitere fünf Jahre unser technisches Know-how ein, damit die Kulturgüter unter besten Bedingungen präsentiert und bewahrt werden können“, sagte Stefan Schusterschitz, Leiter des Geschäftsbereichs Efficient Facilities bei Spie Germany Switzerland Austria.

Singu übernimmt net-haus

Kaum in den deutschen Markt eingetreten verkündet der polnische CAFM-Anbieter Singu auch schon die Übernahme eines deutschen Marktteilnehmers: Mit der Akquisition der Berliner net-haus GmbH mit der Software „Hausmanager“ will Singu seine Präsenz in der DACH-Region nachhaltig ausbauen. net-haus verfügt über mehr als 25 Jahre Markterfahrung und betreut über 600 Kunden.

Das Unternehmen soll künftig vollständig unter der Marke Singu geführt werden. Für die Hausmanager-Bestandskunden bedeute dies Kontinuität in der Zusammenarbeit sowie eine klare Weiterentwicklung in Richtung einer zukunftssicheren Lösung, teilt der polnische CAFM-Anbieter mit. Die Geschäftsführung der net-haus GmbH übernimmt Peter Vollmer, der zugleich als Managing Director DACH bei Singu tätig ist. Das Berliner Büro von net-haus bleibt erhalten und fungiert künftig als Hauptsitz in Deutschland.

„Die Übernahme ist ein Meilenstein für unsere Expansion in der DACH-Region. net-haus bringt eine treue Kundenbasis, ein erfahrenes Team und tiefes lokales Know-how mit. Gemeinsam schaffen wir eine zukunftsorientierte Lösung für die Immobilien- und Facility-Management-Branche“, erklärt Pawel Malon, Group CEO von Singu. Nach dem kürzlich erfolgten Zusammenschluss mit Micad aus Großbritannien ist der Zukauf in Deutschland die zweite Akquisition in diesem Quartal.

gefma-Biker-Tour in die Fränkische Schweiz

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Im Jahr 2006 hatte der Leiter des gefma-Richtlinienwesens Ulrich Glauche eine erste GEFMA-Biker-Lehrfahrt mit acht begeisterten Motorradfahrern aus dem Kreis der Verbandsmitglieder organisiert. „GEFMA“ schrieb man damals noch in Großbuchstaben, der Titel „Lehrfahrt“ implizierte neben fachlichem Austausch auch eine „Schnitzeljagd“, die nur mit guten Branchenkenntnissen absolviert werden konnte. Zum 20. Jubiläum der gefma-Biker-Tour nahm Wolfgang Inderwies, Leiter des gefma-Arbeitskreises „Ausschreibung und Vergabe“, die Organisation in die Hand und wandelte auf den Spuren der Ursprungstour.

Teilnahme an einer Fahrzeugsegnung

Der Wettergott war den insgesamt 14 gefma-Motorradfreunden hold, als diese am zweiten September-Wochenende in die Fränkische Schweiz aufbrachen. Ein Teil der Truppe absolvierte bereits am Freitag eine „Kultur-Tour“. Zunächst ging es zum bekannten Wallfahrtsort Vierzehnheiligen, um die von Balthasar Neumann geplante und berühmte Basilica minor zu besuchen. Ein zufälliges Orgelkonzert überraschte die Biker ebenso wie die spontane Möglichkeit zur Teilnahme an einer Fahrzeugsegnung: 13 BMW-Dixi-Oldtimer (alle knapp 100 Jahre alt) hatten um den göttlichen Beistand gebeten, und der Wallfahrtsseelsorger des Klosters Vierzehnheiligen, Franziskanerpater Stanislaus, nahm die Zweiradfahrer gleich dazu. Die Kultur-Tour führte weiter in die Domstadt Bamberg, das „fränkische Rom“ und klang mit einer deftigen Brotzeit im Metzgerbräu Uetzing aus.

Route aus dem Jahr 2006

Am folgenden Samstag führte die Route der offiziellen 20. gefma-Biker-Tour nahezu über die identischen Straßen wie die 1. GEFMA-Biker-Lehrfahrt im Jahr 2006 – nur auf wenigen Kilometern mussten wegen Motorradsperren und Baustellen Umwege gesucht werden. Wolfgang Inderwies hatte das ursprünglich von Ulrich Glauche entwickelte Quiz aktualisiert, und die Teilnehmer durften über Fachfragen das jeweils nächste Etappenziel erraten. Ortsunkundige konnten dabei gar nicht fassen, dass „Sanspareil“ ein im Fränkischen durchaus geläufiger Ortsname ist, gleichsam auch die Bezeichnung eines Felsengartens aus dem 18. Jahrhundert – abgeleitet aus dem Französischen „C’est sans pareil!“ (Dies ist ohnegleichen!). Weiter ging es über die Burg Rabenstein und die Teufelshöhle Pottenstein zum Markt Gößweinstein, wo sich mit der Wallfahrtskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit eine weitere Basilica minor präsentierte. Bei der Rückkehr ins Hotel Zum Löwen in Schwabthal standen über 230 km und knapp 2.900 Höhenmeter auf den Tachos.

Nächste Biker-Tour im Allgäu

Zum abschließenden Abendessen kam der Begründer der gefma-Biker-Tour, Ulrich Glauche, hinzu, und natürlich wurden ausgiebig Anekdoten ausgetauscht. Einen besonderen Applaus erntete Bernd Obermaier, langjähriger Lounge-Leiter Bayern und Bundeskassenprüfer des gefma, der als einziger Motorradsportler an allen zwanzig gefma-Biker-Touren teilgenommen hatte. Traditionell wurden auch wieder die Leistungsdaten der gefma-Biker ermittelt: Insgesamt kamen 33 Zylinder, 14.741 ccm Hubraum und 1.738 PS zusammen. Karsten Scholl drückte das Ergebnis mit seiner 300er Vespa (1 Zylinder, 27 PS) natürlich erheblich, dennoch hielt er auf der Strecke bestens mit. Manch anderer Biker besserte die Statistik mit seinem Boliden wiederum deutlich auf, so wurden unter anderem 177 PS (Bernd Lausch) oder 1.300 ccm Hubraum (Wolfgang Inderwies) aufgeboten.

Im kommenden Jahr wird die 21. gefma-Biker-Tour im Allgäu stattfinden, als Termin wurde wieder das bewährte zweite September-Wochenende (11. bis 13. September 2026) ins Auge gefasst. Die Organisation übernehmen Martin Gräber und Wolfgang Inderwies. Interessenten können sich bei Wolfgang Inderwies (mail@indeconsult.de) melden.

Innovationsradar: Start für PMRE Marktanalyse 2026

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„Innovationsradar: Der richtigen Spur folgen!“ Unter diesem Motto startet das Competence Center Process Management Real Estate (CC PMRE) gemeinsam mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) und der cctm real estate & infrastructure AG in Basel ihre neue Marktanalyse.

Ziel der Studie ist ein „Kompass für innovatives Handeln in der Immobilienwirtschaft“, der drei maßgebliche Fragen beantworten soll:

Welche Innovationen steigern die Attraktivität und Werthaltigkeit von Immobilien?
Wie werden Immobilienunternehmen innovativer und dadurch erfolgreicher?
Und welche Rolle spielt dabei KI?

In der Marktanalyse werden sowohl Experten der Immobilienwirtschaft als auch Vertreter der Generation Z befragt. Für eine Teilnahme ist der Link zum Online-Fragebogen bis zum 10. Oktober 2025 verfügbar. Als Dankeschön erhalten alle Teilnehmer die Ergebnisse der Marktanalyse in Form des PMRE Monitors 2026. Die Publikation ist für das kommende Frühjahr geplant.

KI-Lösungen: In der Experimentierphase

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In der Immobilienwirtschaft kommt künstliche Intelligenz bislang vor allem in der Nutzungs- und Betriebsphase zum Einsatz. In der Planungsphase hingegen sind KI-Lösungen bislang nur vereinzelt verfügbar.

Zu diesem Ergebnis kommt das neue Whitepaper der pom+Consulting AG, das eine Übersicht über den Einsatz von KI entlang des gesamten Immobilienlebenszyklus bieten soll. Grundlage der Analyse sind 55 KI-Lösungen, die systematisch klassifiziert und 24 übergeordneten Anwendungsfällen zugewiesen wurden.

In der Nutzungs- und Betriebsphase kommen KI-Systeme etwa für die automatisierte Steuerung technischer Anlagen, die Optimierung von Reinigungs- und Abfallprozessen oder die digitale Kundeninteraktion zum Einsatz. Auch die Prüfung von Verträgen oder das Management großer Datenmengen werden zunehmend KI-basiert unterstützt, teilte das Schweizer Beratungsunternehmens mit. Die meisten KI-Anwendungsfälle fokussieren derzeit auf Akteure mit strategischem Steuerungsanspruch. Dazu zählen laut pom+ Investoren, Eigentümer und Portfolioverantwortliche: „Für sie bietet KI konkrete Vorteile in Form datenbasierter Bewertungsmodelle, Portfolioanalysen und der Identifikation von CO2-Einsparpotenzialen.“

In der Planungsphase hingegen seien KI-Lösungen bislang nur vereinzelt verfügbar. „Dies überrascht, da gerade hier zentrale Weichen gestellt werden können, etwa im Hinblick auf spätere Energieverbräuche oder Betriebskosten“, heißt es weiter aus Zürich. Dass Nutzer und Mieter bislang kaum adressiert werden, legt nahe, dass KI aktuell vor allem als Instrument zur Effizienzsteigerung, Risikoreduktion und Wertoptimierung verstanden wird und weniger als Mittel zur Verbesserung von Nutzererlebnissen oder Serviceleistungen, schreiben die Autoren der Analyse. „Der Gebäudesektor befindet sich somit noch in der Experimentierphase, mit vielen Pilotprojekten, wenigen skalierten Lösungen und einem Mangel an verlässlichen Daten“, lautet ein Resümee des Whitepapers.

TH Mittelhessen: FM-Studiengang jetzt auch dual

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Die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) bietet zum kommenden Wintersemester erstmals eine duale Variante ihres Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen – Immobilien, der zudem in „Immobilien- und Facility Management“ umbenannt wurde.

Trotz Namensanpassung bleibt der akademische Abschluss ein Wirtschaftsingenieurstudium, die Inhalte werden in den Schwerpunkten Facility Management sowie Technisches Asset Management vertieft, teilt die THM mit. In enger Zusammenarbeit mit namhaften Industrieunternehmen sollen duale Teilnehmende gemeinsam mit den regulären Hochschülern studieren. Neben Semestervorlesungen gewinnen sie in vorlesungsfreien Zeiten wertvolle Praxiserfahrung in Kooperationsfirmen – eine zukunftsweisende Verzahnung von Theorie und Praxis, heißt es am Campus Friedberg. Neu ist zudem der modulare Lehr-Baustein „LernImmobilie“. Studierende sollen über mehrere Semester hinweg regelmäßig in der Kooperationsimmobilie Kloster Eberbach ihr theoretisch erworbenes Wissen in einem praktischen Umfeld anwenden – unter anderem mit dem Fokus auf den Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz.
Mit dem überarbeiteten Studienangebot reagiert die THM nach eigener Aussage „auf den Bedarf der Branche nach hochqualifizierten Allround-Wirtschaftsingenieuren. Die Verbindung von Technik, Betriebswirtschaft und praxisnaher Lehre setzt Maßstäbe.“

Mehr Informationen zu Ausbildung und Studium im Bereich Facility Management können Sie in unserem aktuellen Sonderteil Job + Karriere 2025 nachlesen.

Leadec feiert mit VW in Polen

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Bei einem Festakt im VW-Werk in Polkowice wurde Anfang Juli nicht nur die Produktion von 15 Mio. Motoren seit 1999 zelebriert, sondern auch die langjährige Partnerschaft mit dem Industriedienstleister Leadec.

„Wir blicken auf über 25 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit zurück und freuen uns, diesen wichtigen Tag gemeinsam feiern zu können“, sagte Przemysław Pendrowski, Geschäftsführer von Leadec Polen. Mehr als 70 Mitarbeiter sind in dem VW-Werk für die Produktionsinstandhaltung und das technische Facility Management zuständig. Leadec übernimmt dabei auch Dienstleistungen wie den Aufbau und die Anpassung von Produktionslinien, die Herstellung von Ersatzteilen sowie die Überholung von Maschinenkomponenten.

In Polkowice fertigen rund 1.200 Beschäftigte auf einer Fläche von knapp 200.000 qm unter anderem Dieselmotoren, Kurbelwellen und Zylinderköpfe für die Montagewerke von VW, Skoda, Audi und Seat.

Neue Vergabeunterlagen für Gebäudereiniger

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Der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) hat neue, praxisnahe Broschüren für öffentliche Vergabestellen bzw. für die Beauftragung in der Privatwirtschaft veröffentlicht.

Die Vergabebroschüren bieten eine strukturierte Übersicht über tarifliche und gesetzliche Vorgaben, teilt der Verband mit. Sie enthalten zudem konkrete Hinweise zur Erstellung von klaren Objekt- und Leistungsbeschreibungen, zur transparenten Preisermittlung sowie zur ausgewogenen Vertragsgestaltung. Darüber hinaus sollen überabeitete Checklisten, Musterformulierungen sowie Informationsmaterialien öffentliche Vergabestellen und private Auftraggeber dabei unterstützen, die Empfehlungen gezielt und nachvollziehbar in den Auswahlprozess einzubeziehen.

Besonderer Wert wird auf die gleichwertige Kombination von Preis- und Qualitätskriterien gelegt. „Ob Rathäuser, öffentliche Verwaltungen, Kitas, Schulen oder Gesundheitseinrichtungen der öffentlichen Hand – trotz der anerkannten Systemrelevanz der Gebäudereinigung wird nach wie vor überwiegend nach dem günstigsten Preis ausgewählt“, kritisierte Bundesinnungsmeister Thomas Dietrich. „Das Umdenken in der Corona-Pandemie, wo Hygiene deutlich mehr im Fokus stand, war offenbar nur von kurzer Dauer. Es ist schade, dass gerade die öffentliche Ausschreibungspraxis an vielen Stellen zu erheblichen Qualitätseinbußen führt“, ergänzt Dietrich.