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Klüh bleibt in Bochum am Ball

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Der VfL Bochum 1848 hat die seit 2015 bestehende Zusammenarbeit mit Klüh Security erneut verlängert.

Die Leistungen bei sämtlichen Heimspielen sowie Veranstaltungen im Vonovia Ruhrstadion umfassen unter anderem Einlass- und Taschenkontrollen, die Sicherung von Flucht- und Rettungswegen, Aufsichtsdienste in den Fanbereichen sowie Service- und Ordnungsdienste in den VIP-Zonen, teilte der Multiservice-Dienstleister Klüh im Januar mit. Je nach Spieltag seien dafür bis zu 600 Mitarbeitende im Einsatz.

Seit 2024 sorgt Klüh außerdem für die Sicherheit an Heimspieltagen des Frauen-Teams, seit vergangenem Jahr auch bei Sportevents der VfL SparkassenStars Bochum, dem Basketball-Profiteam des Vereins.

Piepenbrock erreicht Umsatzmilliarde

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Die Piepenbrock Unternehmensgruppe hat im Geschäftsjahr 2025 erstmals die Marke von einer Milliarde Euro Umsatz überschritten.

Bereits vor fünf Jahren hatte Piepenbrock dieses Ziel definiert. „Im zurückliegenden Jahr wuchs die Gruppe trotz herausfordernder Rahmenbedingungen auf dem Markt erneut deutlich – diesmal um rund sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr“, gab das Unternehmen im Januar bekannt. Dabei hätten insbesondere technischen Dienstleistungen an Bedeutung gewonnen. Sie stehen mittlerweile für rund ein Viertel des Gesamtumsatzes.

„Dieser Erfolg zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir wachsen gemeinsam mit unseren Kunden und mit einem klaren Qualitätsanspruch“, sagt Arnulf Piepenbrock als geschäftsführender Gesellschafter. Die Unternehmensgruppe verfügt nach eigenen Angaben über etwa 800 Standorte sowie 70 Niederlassungen und beschäftigt rund 26.800 Mitarbeiter.

Partnerschaft für CO2-freie Energie

Google und Engie haben ihre Partnerschaft für CO₂-freie Energie (Carbon-Free Energy – CFE) bis 2030 verlängert und erweitert. Durch die Integration von Batteriespeichern und zusätzlichen PPAs aus erneuerbaren Energien wollen sie einen Beitrag zu den deutschen Dekarbonisierungszielen leisten. Googles deutsche Standorte sollen so bis 2026 einen Anteil von 85 Prozent CO₂-freier Energie erreichen. Dies teilten die beiden Unternehmen Mitte Januar mit.

Engie ist seit 2021 als deutscher CFE-Manager für Google tätig. Ziel der Partnerschaft ist es, stündlich grüne Energie aus neuen Onshore-Wind- und Solarprojekten bereitzustellen, ergänzt durch Speicherlösungen. Zusätzlich zur fluktuierenden Einspeisung aus erneuerbaren Energien wird Engie dafür Batteriespeichersysteme (BESS) und Pumpspeicher in Deutschland nutzen. Dieser Ansatz soll die notwendige Flexibilität schaffen, um Angebot und Nachfrage präzise auszugleichen. Die Erweiterung der Partnerschaft stehe im Zusammenhang mit Googles Ankündigung, zwischen 2026 und 2029 rund 5,5 Milliarden Euro in KI-Infrastruktur und in Bürostandorte in Deutschland zu investieren, heißt es weiter in der Pressemitteilung.

Planon wird SAP Solution Extension

Seit dem 13. Januar ist SAP Real Estate and Facilities Management by Planon als SAP Solution Extension verfügbar. Damit erweitern SAP und Planon ihre bestehende Partnerschaft. Auf dem Weg von der SAP Endorsed App zur Solution Extension habe die Lösung von Planon ein anspruchsvolles Qualifizierungsverfahren durchlaufen und wird künftig durch SAP Support Services unterstützt, teilt das niederländische Softwarehaus mit. Die Lösung verbindet Prozesse aus Immobilien-, Facility- und Arbeitsplatzmanagement mit SAP-Systemen und soll Unternehmen dabei unterstützen, Kostenkontrolle, Compliance, Flächennutzung und Nachhaltigkeitsperformance zu optimieren.

„Mit dieser SAP Solution Extension bringen wir die fachliche Expertise von Planon in das Business- und Support-Framework von SAP ein und ermöglichen es Unternehmen, die Planung und den Betrieb ihrer Gebäude zu modernisieren. Dadurch entsteht ein einheitliches operatives Gesamtbild über Finanzen, Flächen, Services und Nachhaltigkeit hinweg – auf Basis konsistenter Daten, die weltweit skalierbare Verbesserungen ermöglichen“, sagt Peter Ankerstjerne, CEO von Planon. „Die Einstufung als SAP Solution Extension ist ein klarer nächster Schritt in unserer Zusammenarbeit und unterstreicht das Vertrauen von SAP in den Mehrwert, den Planon unseren Cloud-ERP-Kunden bietet“, erklärt Darryl Gray, Global Senior Vice President, ISV Success Management bei SAP. „Durch die direkte Verfügbarkeit über SAP vereinfachen wir den Einkauf, die Implementierung und die Skalierung von Real Estate und Facility Management innerhalb der SAP-Landschaft unserer Kunden.“

Neue GEFMA 140 für Integriertes Facility Management

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Der Deutsche Verband für Facility Management (gefma) hat Mitte Januar die neue Richtlinie 140 „Integrated Facility Management“ herausgegeben.

„Nach zwei White Papers freuen wir uns sehr, das Thema Integriertes Facility Management nun mit dieser Richtlinie weiterzuentwickeln. Dies hilft dem deutschen Markt, IFM-Modelle besser zu verstehen sowie Chancen und Risiken einzuordnen – eine wichtige Voraussetzung, um globale IFM-Ansätze hier erfolgreich und im Sinne aller Beteiligten umzusetzen“, sagt Alexandra Pabst, Leiterin der Arbeitsgruppe Integriertes Facility Management (IFM) im gefma Arbeitskreis International, von dem die Richtlinie erarbeitet wurde.
Die Publikation richtet sich an alle relevanten Stakeholder des Facility Managements, wie Auftraggeber, Auftragnehmer und Berater. Sie unterstützt lokale Marktteilnehmer dabei, IFM-Modelle besser zu verstehen, deren Chancen und Risiken realistisch zu bewerten und sie vor dem Hintergrund internationaler Implementierungen richtig einzuordnen. Dies ist insbesondere deshalb von hoher Relevanz, da Deutschland integraler Bestandteil zahlreicher globaler IFM-Ansätze ist und der erfolgreiche Umgang mit diesen Modellen im Interesse aller Beteiligten liegt, heißt es weiter aus Bonn.

Verständnis für IFM stärken

Inhaltlich bietet die Richtlinie laut gefma eine strukturierte und praxisnahe Auseinandersetzung mit integriertem Facility Management. Dazu gehören unter anderem eine klare Definition von IFM, ein Überblick über die zentralen Treiber und Motive für dessen Einführung sowie eine Einordnung unterschiedlicher Geschäfts- und Finanzierungsmodelle inklusive ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile. Darüber hinaus beleuchtet GEFMA 140 die Bedeutung von Partnerschaft, Mindset und Unternehmenskultur als entscheidende Erfolgsfaktoren für IFM-Modelle. Eine praxisorientierte IFM-Checkliste soll Anwender zusätzlich bei der Einordnung und Umsetzung unterstützen. Ergänzend dazu betrachtet die Richtlinie den Einfluss aktueller Entwicklungen wie Environmental, Social und Governance (ESG) sowie den zunehmenden Einsatz von künstlicher Intelligenz auf integrierte FM-Modelle.

Die neue GEFMA 140 „Integrated Facility Management“ steht hier kostenfrei zum Download für gefma-Mitglieder bereit, Nicht-Mitglieder können sie dort für 38 EUR (zzgl. USt) erwerben.

Piepenbrock säubert Schulen im Ruhrgebiet

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Die Piepenbrock Unternehmensgruppe hat vom Bistum Essen erstmals den Auftrag erhalten, drei Schulen in kirchlicher Trägerschaft zu reinigen.

Mit der Unterhalts- und Glasreinigung sowie Grundreinigungen und Sonderleistungen am St. Hildegardis-Gymnasium in Duisburg, am Mariengymnasium Essen-Werden sowie an der Jordan-Mai-Schule in Gladbeck wurde mit rund 15 Mitarbeitern im Juli 2025 begonnen, teilte Piepenbrock im Januar mit. In den Schulen in Duisburg und Gladbeck säubert das Team zudem die Oberflächen und Böden der zugehörigen Schwimmbäder.

Klüh reinigt weiter das Burj Khalifa

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Die Klüh-Tochtergesellschaft Berkeley Services hat eine Vertragsverlängerung mit dem Immobilienentwickler Emaar vereinbart und übernimmt damit weiterhin die Unterhaltsreinigung des Burj Khalifa in Dubai.

Berkeley Services ist seit Eröffnung des Burj Khalifa im Jahr 2010 für die tägliche Reinigung des mit 828 m höchsten Gebäudes der Welt verantwortlich – von der Lobby über Büro- und Wohnbereiche bis hin zu den hochfrequentierten Besucherzonen, teilte der Multiservice-Dienstleister Klüh im Januar mit.

Die in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf integrierte Facility-Management-Dienstleistungen spezialisierte Auslandsgesellschaft beschäftigt den Angaben zufolge inzwischen rund 9.000 Mitarbeiter.

Apleona kauft erneut in Irland zu

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Apleona hat Ende Dezember 2025 eine strategische Partnerschaft mit der Tim Kelly Group mit Sitz im irischen County Mayo vereinbart.

„Dies ist nach den Unternehmen Acacia und Neylons bereits die dritte größere Investition von Apleona in Irland seit 2022“, teilte der Immobiliendienstleister im Januar mit. Die Tim Kelly Group ist auf mechanische und elektrische Gewerke, darunter HKL- und Gebäudemanagementsysteme spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt 190 Mitarbeiter an den Standorten Ballinrobe (Hauptsitz), Galway und Letterkenny sowie einer Vorfertigungswerkstatt in Castlebar im Westen Irlands. „Die starke Präsenz in der Fertigungs- und Pharmaindustrie ergänzt unser Geschäft perfekt und eröffnet vielversprechende Möglichkeiten für Cross-Selling“, sagte Darragh Spain, Geschäftsführer von Apleona Ireland. „Durch diese Partnerschaft werden die bereits hervorragenden technischen Dienstleistungen von Apleona um Installationsdienstleistungen ergänzt“, fügte Ray Casey, verantwortlich für Nordeuropa bei Apleona, hinzu.

Die irische Landesgesellschaft von Apleona beschäftigt den Angaben zufolge inzwischen knapp 3.000 Mitarbeiter, die für Industriekunden in den Bereichen Pharma, Fertigung und Handel tätig sind. Mit den Übernahmen will Apleona seine Marktposition und die hohe Eigenleistungstiefe über das gesamte Leistungsspektrum in Irland weiterentwickeln.

Epple und Salvia erweitern Klinikum Stuttgart

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Die Gustav Epple Bauunternehmung GmbH und die Salvia Gebäudetechnik GmbH haben den Auftrag für einen Erweiterungsbau am Klinikum Stuttgart erhalten.

Epple und Salvia errichten als Arbeitsgemeinschaft den Neubau Katharinenhospital, erster Bauabschnitt Haus A, am Standort Klinikum Stuttgart-Mitte mit einem Auftragsvolumen von 200 Mio. Euro netto, teilten die beiden Unternehmen im Januar mit. Der Auftrag umfasst die Ausführungsplanung und sämtliche Bauleistungen des Projektes. Geplant und gebaut wird den Angaben zufolge mit Building Information Modeling (BIM), um eine digitale, vernetzte Planung und Ausführung zu ermöglichen, bei der alle relevanten Informationen zentral gebündelt werden.

Epple soll bei dem Neubau als Generalübernehmer die Ausführungsplanung sowie Rohbau, Dach, Fassade, Ausbau und Medizintechnik verantworten. Salvia ist innerhalb der Arbeitsgemeinschaft für die integrale Gebäudetechnik zuständig, also für Sanitär, Heizung, Klima, Lüftung, Elektro, Energieversorgung, Kommunikations- und Sicherheitstechnik sowie Gebäudeautomation. „Wir bauen in der Innenstadt, im beengten Bestand eines großen Klinikgeländes. Der Krankenhausbetrieb muss ungestört weiterlaufen. Dies erfordert eine präzise Planung und Koordination, umfangreiche Interimsmaßnahmen und eine sorgfältige Taktung der Bauarbeiten“, sagte Heico Zirkel, Geschäftsführer der Gustav Epple Bauunternehmung. Das neue Haus A am Klinikum Stuttgart soll bis 2029 eine Interdisziplinäre Notaufnahme sowie einen hochmodernen Zentral-OP erhalten.

Knappschaft Kliniken bündeln Technik und Infrastrukturmanagement

Mit dem Aufbau eines eigenen Geschäftsführungsbereichs Technik und Infrastrukturmanagement (TIM) in der operativen Zentrale des Knappschaft Kliniken Verbundes werden künftig alle zentralen technischen Dienstleistungen und Bauaktivitäten für den gesamten Verbund zusammengeführt und strukturell in Form der neu gegründeten Knappschaft Kliniken Solution GmbH aufgestellt. Deren Muttergesellschaft, die Knappschaft Kliniken GmbH, steuert die sieben Krankenhausverbünde, an denen die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (DRV KBS) zu mindestens 50 Prozent beteiligt ist. Im Verbund aller Knappschaftskliniken werden jährlich rund 990.000 Patientinnen und Patienten versorgt. Dadurch entsteht ein Jahresumsatz von 1,3 Mrd. Euro.
Unter dem Dach von TIM werden mit dieser Neuorganisation die Krankenhausbetriebstechnik, Medizintechnik und AEMP sowie die Planung und Umsetzung von Bauprojekten gebündelt und zukünftig systematisch verbundweit koordiniert. „TIM ist als Steuerungsinstrument angelegt, das technische Verantwortung, Prozesse und Entscheidungswege klarer zusammenführt“, teilte die Knappschaft Kliniken GmbH Anfang Januar 2026 mit. Zur Unterstützung dieser Steuerungslogik sollen technische Prozesse künftig stärker digital abgebildet werden. Vorgesehen seien unter anderem einheitliche Verfahren für Planung, Bau und Betrieb sowie ein zentraler Zugriff auf Planungs-, Genehmigungs- und Revisionsunterlagen. Der Aufbau des Bereichs ist auf rund zwölf Monate angelegt. Erste messbare Effekte werden ab 2027 erwartet, ab 2028 sollen ökonomische und qualitative Wirkungen sichtbar werden.
Ausbau eigener Planungs- und Baukompetenzen
Besondere Bedeutung kommt nach Angaben der Knappschaft Kliniken dem Bereich Planung und Bau zu. Hier will der Verbund künftig stärker auf eigene Kompetenzen setzen: So sollen ausgewählte Leistungsphasen der HOAI intern mit eigenen Architekten, Ingenieuren und Projektsteuerern erbracht werden. Externe Vergaben bleiben dabei auch zukünftig möglich, sollen jedoch gezielter eingesetzt werden. Ziel sei eine klarere Steuerung der Bauprozesse bei reduzierten Schnittstellen. Controlling- und KPI-Funktionen werden im Projektmanagementoffice direkt unter Verantwortung der Geschäftsführung verankert. Für die Standorte bedeute das vor allem, dass die Techniker von projektbezogenen Bauaufgaben entlastet werden sollen und sich stärker auf ihre technischen Kernaufgaben konzentrieren können.
„Bei Technik und Bau stoßen fragmentierte Zuständigkeiten schnell an ihre Grenzen“, sagt Andreas Schlüter, Erster Hauptgeschäftsführer (CEO) der Knappschaft Kliniken GmbH. „Mit TIM bündeln wir Verantwortung dort, wo Entscheidungen vorbereitet und gesteuert werden müssen.“ Die Leitung des Bereichs TIM hat Frank-Michael Frede als Geschäftsführer der Knappschaft Kliniken Solution GmbH zum 1. Januar 2026 übernommen. Er verfügt nach Unternehmensangaben über langjährige Erfahrung in der Führung technischer Dienstleistungen im Krankenhausumfeld, darunter Medizintechnik, Krankenhausbetriebstechnik und AEMP. Zudem verantwortete er in der Vergangenheit IT-Prozesse einschließlich Cybersecurity und war an der Umsetzung großer Krankenhausbauprojekte beteiligt.

Prosero Security akquiriert Goldfunk

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Die Prosero Security Group, ein europäischer Anbieter von Sicherheitstechnik, hat die Goldfunk Sicherheitstechnik GmbH mit Sitz in Erfurt übernommen.

„Diese Akquisition stärkt die eigene Position auf dem deutschen Markt und erweitert die eigene Expertise im Bereich fortschrittlicher Sicherheitslösungen für Verkehrstunnel sowie für kritische und öffentliche Einrichtungen“, teilte die schwedische Firmengruppe zum Jahreswechsel in Stockholm mit.

Goldfunk plant, installiert und wartet ein breites Spektrum an Sicherheitstechnologien, darunter CCTV, Zutrittskontrollsysteme, Sprechanlagen, Brandmeldeanlagen sowie Einbruchmeldeanlagen. Das 1992 gegründete Unternehmen bietet Kommunikations- und Funksysteme sowie Komplettlösungen für öffentliche, industrielle und gewerbliche Gebäude und verfügt den Angaben zufolge über eine starke Marktposition im Bereich Verkehrstunnel.

Die Prosero Security Group ist vornehmlich in Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland aktiv. In Deutschland wurde bislang die Weckbacher Sicherheitssysteme GmbH in Dortmund, die Franz Mittermeier GmbH im bayerischen Zorneding sowie die Bofferding GmbH in Hamburg zugekauft.

Kötter expandiert mit Übernahmen

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Die Kötter Unternehmensgruppe hat die norddeutsche STuK Sicherheitstechnik GmbH sowie die im Rhein-Neckar-Raum aktive DS Security GmbH übernommen.

Mit der Akquisition der STuK Sicherheitstechnik GmbH stärkt Kötter seine Position bei technischen Sicherheitslösungen sowie im technischen Brandschutz, teilte der Dienstleister Anfang Januar mit. STuK Sicherheitstechnik mit Standorten in Bremen und Oldenburg ist den Angaben zufolge auf die Projektierung, Wartung sowie Instandhaltung von Zutrittskontroll-, Brandmelde- und Videotechnik spezialisiert.

Unabhängig davon hat Kötter Security im Rahmen eines Asset-Deals sämtliche Aufträge sowie rund 40 Beschäftigte der DS Security GmbH mit Sitz im südhessischen Lorsch erworben. Hintergrund dieser Transaktion ist den Angaben zufolge ein krankheitsbedingter Rückzug der Unternehmensleitung. „Gerade in herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wichtig Verlässlichkeit und Kontinuität in der Sicherheitsbranche sind. Mit der Vereinbarung übernehmen wir nicht nur Verantwortung für Kunden, sondern auch für Menschen und ihre berufliche Zukunft“, betont Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der Kötter Unternehmensgruppe.

ESG-Report: Vom Hype zur Umsetzung

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ESG ist in der Immobilienbranche fest verankert und wird zunehmend pragmatisch umgesetzt. Steigende regulatorische Anforderungen, begrenzte personelle Ressourcen und wachsender Kostendruck rücken Effizienz, Standardisierung und messbare Wirkung in den Vordergrund. Zu diesem Fazit kommt der ESG-Report 2025 von Bell Management Consultants (BMC).

CSRD, EU-Taxonomie und steigende Offenlegungspflichten erhöhen den Druck auf Unternehmen. ESG-Reporting entwickelt sich damit vom Pflichtdokument zum zentralen Steuerungsinstrument für Transparenz, Vergleichbarkeit und wirtschaftliche Entscheidungen, heißt es in der dritten Ausgabe der Analyse. Gleichzeitig werden ESG-Aufgaben zunehmend in bestehende Organisationsstrukturen integriert, da der personelle Ausbau stagniert. Zertifizierungen, Ratings und Scoringmodelle sind den Angaben zufolge weit verbreitet, entfalten ihre Relevanz jedoch nur, wenn sie auf belastbaren Daten, klaren Prozessen und operativer Umsetzung basieren.

Kompetenzrankings: Umsetzung schlägt Positionierung

Die ESG-Quality-Rankings 2025 machen laut BMC deutlich, dass sich der Markt zunehmend über Kompetenz und Lieferfähigkeit differenziert. „Entscheidend ist heute nicht mehr die strategische Positionierung, sondern die Fähigkeit, ESG-Anforderungen mit messbarer Wirkung und wirtschaftlichem Nutzen umzusetzen“, sagt Simon Schneider, Senior Projektmanager Research bei Bell Management Consultants.

Im Segment der digitalen ESG-Lösungspartner behauptet Aedifion Platz 1, gefolgt von Predium, Meteoviva und Deepki. Bei den strategischen ESG-Partnern liegt Wuest Partner an der Spitze, vor Agradblue, Drees & Sommer und Westbridge. Das Ranking der operativen ESG-Dienstleister führt EHTW an, vor Lins Recycling, Wattline und Ista. Unter den Facility-Management-Anbietern mit ESG-Fokus belegt Goldbeck den ersten Platz, gefolgt von Engie, Apleona und Wisag.

Die aktuelle Studie basiert laut Herausgeber auf strukturierten Interviews mit Auftraggebern sowie ESG-Dienstleistern im deutschsprachigen Raum und kombiniert Marktanalysen, Kompetenz- und Markenstärkerankings sowie detaillierte Dienstleister-Steckbriefe. Sie soll Investoren, Eigentümer und Dienstleistern eine fundierte Orientierungs- und Entscheidungsgrundlage bieten, heißt es weiter aus Köln. Der ESG-Report 2025 wird auf Anfrage (simon.schneider@bell-consultants.com) zur Verfügung gestellt.

Alpina Parking wächst in Deutschland

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Alpina Parking ist seit Anfang Dezember für den Betrieb einer Parkimmobilie mit 187 Stellplätzen im Bonner Stadtteil Bad Godesberg verantwortlich – und kann damit bundesweit insgesamt fünf neue Aufträge seit Jahresmitte verbuchen.

Im November wurde ein langfristiger Pachtvertrag zwischen der Landmarken AG und der Alpina Parking Deutschland GmbH für den Betrieb der Tiefgarage im Lindeblock in Bad Godesberg geschlossen, teilte der Parkhausbetreiber mit. Die Alpina Unternehmensgruppe mit Sitz in München hatte die Alpina Parking Holding AG 2024 mit einem „Fokus auf moderne Parkräume“ gegründet, und setzt auf individuelle Nutzungskonzepte, maßgeschneiderte Tarife, einen langfristigen Werterhalt der Objekte und innovative digitale Technologien. Ziel ist eigenen Angaben zufolge, ein Expansionskurs der Marke in Deutschland, Österreich und der Slowakei.

Im Oktober gab das Unternehmen den Zuschlag für den Betrieb von etwa 400 Stellplätzen am City-Center Gersthofen bei Augsburg bekannt. Die Inbetriebnahme der Tiefgarage mit zwei Parkebenen sowie zusätzlichen Außenstellplätzen ist für April 2026 geplant. Den entsprechenden Pachtvertrag vereinbarte die Alpina Parking Deutschland GmbH mit dem Münchner Investor Concrete Capital. Im September hatte Alpina Parking die Bewirtschaftung von drei zentralen städtischen Parkhäusern in Rüsselsheim am Main übernommen. Der Betriebsführungsvertrag zwischen der Stadt und der Alpina Parking Rüsselsheim GmbH umfasst das Management von insgesamt 742 Stellplätzen in zwei Parkhäusern und einer Tiefgarage.

Betriebsgerechte Parkkonzepte

Zum neuen Portfolio von Alpina Parking gehören auch rund 600 Parkplätze am Klinikum St. Georg im Leipziger Stadtteil Eutritzsch. Der Pachtvertrag mit der Klinikum St. Georg gGmbH wurde bereits Anfang 2025 geschlossen. Den weiteren Angaben zufolge wurde in Leipzig mit dem Technologie-Partner Skidata erstmals ein volldigitalisierter Parkbetrieb eingeführt, bei dem alle Systemkomponenten über 5-G-Technologie miteinander verbunden sind. Mit dem Medizinzentrum Campus 9 im nordrhein-westfälischen Detmold hatte Alpina Parking bereits im Juni einen weiteren Medizinstandort hinzugewonnen. Das architektonisch auffällige Parkhaus am Klinikum Lippe bietet 327 Stellplätze.

„Mit vereinfachten Abläufen, hoher Servicequalität und individuell auf die Standorte zugeschnittenen Angeboten möchten wir das Parken so unkompliziert und angenehm wie möglich gestalten“, sagt Alpina-CEO Maximilian Bichlmaier.

Haniel Campus setzt auf ISS

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ISS Deutschland hat von der Franz Haniel & Cie GmbH den Auftrag für Facility Services am Haniel Campus in Duisburg ab Jahresanfang 2026 erhalten. Der Vertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren und umfasst Reinigungsdienste, Grün- und Flächenpflege inklusive Winterdienst, technische Wartung, Instandsetzung und Reparaturen, gab der Facility Services-Anbieter Mitte Dezember bekannt.

Einst als reiner Unternehmensstandort genutzt, wurde die Liegenschaft in Duisburg in den vergangenen Jahren zu einem Campus mit Büro- und Veranstaltungsflächen, einem Tagungshotel sowie Gastronomie und einem Museum weiterentwickelt. „Der Haniel Campus befindet sich in einer Phase der Neuausrichtung. Dafür brauchen wir einen Partner, der ganzheitlich denkt und moderne, effiziente Lösungen integriert. ISS bietet uns Facility Services aus einer Hand, die Prozesse vereinfachen, Qualität sichern und den Campus optimal für die Zukunft aufstellen“, sagte Christian Ridder, Head of Campus Management bei Haniel.

dormakaba übernimmt MetaMatic

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Die dormakaba-Gruppe hat die MetaMatic GmbH mit Sitz im nordrhein-westfälischen Schwelm erworben, die auf Modernisierungsprojekte für automatische Türsysteme spezialisiert ist.

„Mit dieser Akquisition stärken wir unser Servicegeschäft. Gleichzeitig schaffen wir Möglichkeiten, zusätzliche Marktanteile in Deutschland zu gewinnen“, sagt Till Reuter, CEO von dormakaba. Die Transaktion ist den Angaben zufolge seit Anfang Dezember gültig. Neben der Modernisierung konzentriert sich die 2002 gegründete MetaMatic GmbH auf Neuinstallationen, Wartung und Reparaturen im gesamten Portfolio automatischer Türsysteme.

Spie installiert Batteriespeicher für Tesla

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Spie hat mit dem US-amerikanischen Autohersteller Tesla einen europäischen Rahmenvertrag unterzeichnet, der die Umsetzung von Batteriespeicherlösungen vorsieht.

„Der Vertrag, der eine Laufzeit von drei Jahren mit Verlängerungsoption hat, gilt für alle europäischen Tochtergesellschaften der Spie-Gruppe, die über Expertise im Bereich der Installation von sogenannten Battery Energy Storage Systems (BESS) verfügen“, teilte der Dienstleister Mitte Dezember mit. Der Auftrag umfasst den Angaben zufolge Projekte in Frankreich und biete Chancen in weiteren Ländern, insbesondere in Polen und Deutschland.

Bei der Umsetzung der Tesla-Megapack-Lösungen soll Spie das Engineering übernehmen, Balance-of-Plant (BoP)-Leistungen erbringen sowie den Anschluss an Hoch- und Mittelspannungsnetze, die Installation von Zusatzsystemen (Sicherheits-, Beleuchtungs-, Brandmelde- und Videoüberwachungssysteme) und die Inbetriebnahme der Anlagen übernehmen. Für Tesla hat das Unternehmen unter anderem im französischen Département Eure die Installation einer BESS-Einheit mit 100 MW/200 MWh einschließlich eines 90-kV-Umspannwerks für die Anbindung an das RTE-Netz realisiert, die Ende 2026 in Betrieb gehen soll.

Aus Infrareal und Pharmaserv wird Innexis

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Die auf Betrieb und Entwicklung von Industrie- und Gewerbeparks im Bereich Pharma und Life-Science spezialisierte Infrareal Gruppe tritt seit dem 9. Dezember unter der neuen Dachmarke Innexis auf.

Zur Infrareal Gruppe gehören die Pharmaserv GmbH, die den Pharma & Life Science Park Behringwerke in Marburg betreibt, die Pharmapark Jena GmbH, als Eigentümer und Betreiber des Parks im Zentrum von Jena, sowie die Pharmapark Orth Management GmbH, die für den Pharma- und Biotech-Standort im niederösterreichischen Orth zuständig ist. „Bisher traten die verschiedenen Unternehmenssparten mit eigenen Profilen auf. Mit der neuen Dachmarke werden diese Aktivitäten zusammengeführt, um Kommunikation und Marktauftritt zu vereinfachen“, teilte Innexis mit. „Für unsere Kunden, Partner und Investoren heißt das: weniger Umwege, mehr Orientierung und ein vereinfachter Zugang zu den Leistungen“, sagt Dr. Martin Egger, Vorstandsvorsitzender der Unternehmensgruppe.

RICS Nachhaltigkeitsbericht zeigt globalen Stillstand

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Trotz des weltweit steigenden Bewusstseins für Klimarisiken sowie des regulatorischen Drucks sinkt die Dynamik im Markt für nachhaltige Gebäude. Zu diesem Ergebnis kommt der Nachhaltigkeitsbericht 2025 der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS).

Der RICS Sustainable Building Index (SBI) ist global von 41 auf 30 Prozent gefallen und damit auf den niedrigsten Stand seit mehreren Jahren, teilte RICS mit. Die stärkste Abschwächung verzeichnet den Angaben zufolge die Region Amerika. Als Ursache für den Nachfrageeinbruch in den USA werden veränderte politische Rahmenbedingungen, fehlende Anreizprogramme und eine schwache Nutzernachfrage im Gewerbeimmobiliensegment genannt. In der Region Asia-Pazifik bleibt das Nachhaltigkeitsbewusstsein hoch, doch die Umsetzung kommt nur schrittweise voran. Der Mittlere Osten und Afrika sind 2025 die einzige Region, die ein steigendes Interesse an nachhaltigen Gebäuden verzeichnet. Mit einem SBI von 52 liegt sie deutlich über allen anderen Regionen. Gründe hierfür sind der beschleunigte Aufbau klimawiderstandsfähiger Infrastruktur, der politische Fokus auf Wassereffizienz und der zunehmende Druck, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren.

Europa: Globaler Vorreiter mit wachsender Umsetzungslücke

Europa bleibt laut der Studie eine der führenden Regionen im Bereich nachhaltiges Bauen. Die politischen Rahmenbedingungen – darunter die EU-Taxonomie, die Energy Performance of Buildings Directive (EPBD) und die Erweiterung des Emissionshandelssystems (ETS) – setzen international Maßstäbe. Europäische Investoren bewerten Klimarobustheit und Zertifizierungen als besonders wichtig, während Nutzer Energieeffizienz, Innenraumkomfort und Wasserverbrauch priorisieren.

Dennoch verliert Europa laut RICS an Schwung, der europäische SBI sinkt von 63 auf 39. „Ursachen liegen in wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten, aber auch fehlenden Anreizen und Steuerungsmechanismen. CO2-Emissionen zu messen, ist nur bei rund der Hälfte der Befragten ein Thema und Biodiversität und Resilienz scheinen in Europa auf Ablehnung zu stoßen. Während Zertifizierungen weiterhin einen hohen Stellenwert haben, bleibt Energieeffizienz der wesentliche Maßstab“, erklärt Susanne Eickermann-Riepe, Vorsitzende des RICS European World Regional Board (EWRB). Ihrer Einschätzung zufolge „bleibt Europa globaler Vorreiter, aber mit wachsender Umsetzungslücke“.

Jens Böhnlein, Vorstandsvorsitzender von RICS Deutschland ergänzt mit Blick auf Deutschland: „Das derzeitige Marktumfeld lässt den Fokus von ESG zwar abrücken, doch hat sich das regulatorische Umfeld – insbesondere aus Bankenperspektive – nur graduell verändert. Der Druck bleibt unverändert hoch.“ Anstelle einer isolierten ESG-Betrachtung gewinne der ganzheitliche Blick auf Wirtschaftlichkeit, Lebenszykluskosten und Nachhaltigkeit an Bedeutung.

Der RICS Nachhaltigkeitsbericht 2025 basiert auf den Einschätzungen von mehr als 3.500 Fachleuten aus 36 Ländern und stützt sich auf die Markterhebungen des Global Commercial Property Monitor (GCPM) und des Global Construction Monitor (GCM).

Spie erwirbt Cyqueo

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Spie hat die auf IT-Sicherheit spezialisierte Cyqueo GmbH mit Sitz in München zugekauft, um seinen Geschäftsbereich Information & Communication Services zu stärken.

Cyqueo wurde 2003 von Philipp und Patric Liebold gegründet und setzte 2024 mit 28 Mitarbeitern rund 20 Mio. Euro um, teilte Spie Anfang Dezember mit. Der Lösungsanbieter verfügt den Angaben zufolge über ein breites Partnernetzwerk, tiefgehende Expertise in den Bereichen Zero Trust, Cloud Security, Endpoint Protection und Managed Security Services sowie langjährige Kundenbeziehungen in mittelständischen und großen Organisationen.

„Das Team von Cyqueo bringt umfassende cloud-native Expertise und Leidenschaft für Cybersecurity mit und bereichert damit das Geschäft“, sagen Rainer Hollang und Marcus Hänsel, Vertreter der Geschäftsleitung von Spie Germany Switzerland Austria, mit Blick auf die Übernahme.